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Die
Erfindung betrifft eine Bodenpedalvorrichtung für schwere Kraftfahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen,
Busse, fahrbare Krananlagen und dgl., die wenigstens aufweist,
- – ein
Pedalelement und
- – ein
Grundplattenelement,
die durch eine Verbindungseinrichtung
beweglich miteinander verbunden sind, und
- – eine
Signalerzeugungseinrichtung, die wenigstens teilweise mit der Verbindungseinrichtung
verbunden und mit der ein der Bewegung des Pedalelement 5 entsprechendes
Signal zu erzeugen ist, wobei die Signalerzeugungseinrichtung als
ein Drehwinkelsensor ausbebildet ist, und
eine Verwendung
eines Drehwinkelsensors für eine
Bodenpedalvorrichtung für
schwere Kraftfahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen, Busse, fahrbare
Krananlagen und dgl., die wenigstens aufweist,
- – ein
Pedalelement und
- – ein
Grundplattenelement,
die durch eine Verbindungseinrichtung
beweglich miteinander verbunden sind, wobei das Pedalelement in
der Verbindungseinrichtung zwischen einer Leerlauf- und einer Vollgasstel lung
einer Brennkraftmaschine zu bewegen ist, zur Erzeugung eines der
Bewegung des Pedalelement entsprechenden Signals.
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Eine
Bodenpedalvorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der
EP 0 416 039 B2 bekannt. Sie
weist ein Pedal- und ein Bodenelement auf, die drehbeweglich miteinander
verbunden sind. Vorgesehen ist ein Potentiometer, das die Bewegung
zwischen dem Pedal- und dem Bodenelement erfasst und ein der Stellung
des Pedalelements entsprechendes impulsbreitenmoduliertes Signal
liefert.
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Nachteilig
ist, dass sich mit der bekannten Vorrichtung nur ein einziges impulsbreitenmoduliertes
Signal erzeugen läßt. Damit
ist die Vorrichtung für nur
einen Einsatzfall zu verwenden. Da die für die Ermittlung eines Potentiometersignals
zur Erzeugung eines impulsbreitenmodulierten Signals eine lange Widerstandsbahn
erforderlich ist, ist ein mechanisches Zwischenglied erforderlich.
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Eine
Fahrpedaleinrichtung ist aus der
DE 195 03 335 A1 bekannt, die aus einem Pedalelement und
einer Grundplatte besteht, die beweglich miteinander verbunden sind.
Im Gaspedaldrehpunkt ist ein Bewegungssensorelement mit einer stationären und einer
beweglichen Einheit angeordnet. Hierbei ist die stationäre Einheit
im Gaspedaldrehpunkt fest und die bewegliche mit dem Pedalelement
verbunden. Damit beim Durchtreten des Pedalelement eine Beschädigung des
Bewegungssensorelements verhindert wird, zielt die bekannte Fahrpedaleinrichtung
auf eine Ausgestaltung einer bewegungsbegrenzenden Betätigungseinheit
ab.
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Ein
als Drehwinkelsensor bezeichnetes Bewegungssensorelement ist aus
der WO 95/14 911 A1 bekannt. Er besteht aus einer stationären und
einer rotierenden Formation. Die stationäre Formation enthält zwei
halbmondförmige
Statorelemente, zwischen denen sich eine Abstandsausnehmung befindet,
in der ein Hallelement angeordnet ist. Die rotierende Formation
weist ein ringförmig
ausgebildetes Magnetelement auf, das von einer Halteeinheit gehalten
wird und unter Belassung eines Luftspalts um die Statorelemente
bewegbar ist.
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Dieser
Drehwinkelsensor hat sich bewährt. Allerdings
ist er in seinem Aufbau nicht uneingeschränkt für eine Bodenpedalvorrichtung
für schwere Kraftfahrzeuge,
insbesondere Lastkraftwagen, Busse, fahrbare Krananlagen und dgl,
einsetzbar.
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Ein
derartiger Drehwinkelsensor ist darüber hinaus aus der
DE 197 16 985 A1 bekannt.
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In
der
DE 101 33 542
A1 ist ein Drehwinkelsensor zur Erfassung der Rotation
eines Drehschaftes beschrieben. Ein Magnet rotiert mit dem Drehschaft.
Das vom Magneten erzeugte parallele Magnetfeld wird von einem Hall-ICerfaßt und gemessen, wobei
sich eine sinusförmige
Abhängigkeit
der Feldstärke,
und damit der vom Hall-IC ausgegebenen Spannung vom Rotationswinkel
ergibt. Um Drehwinkel im Bereich von 0 bis 360° erfassen zu können, sind
mehrere Hall-ICs vorgesehen, die zueinander in einem Winkel angeordnet
sind. Außer
herkömmlichen
Hall-ICs, bei denen die Ausgangsspannung proportional zur magnetischen
Feldstärke
ist, wird auch die Verwendung von nicht-linearen Hall-ICs mit einer
Speichervorrichtung zum Speichern von Umwandlungsinformationen zum
Umwandeln des Wertes der Hall-Spannung in einen nicht-linearen Ausgangswert
beschrieben.
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In
der
DE 43 17 259 C2 ist
eine elektrische Steuereinrichtung für eine Drosselklappeneinheit
beschrieben. Ein Sensor für
die Drehstellung der Drosselklappe umfaßt eine Magnetfeldquelle und
zwei magnetisch-elektrische Wandlerelemente in Form von Hall-Elementen.
Die Signale beider Hall-Elemente werden ausgewertet. Fehler im Sensor
rufen einen. Unterschied zwischen den Signalen hervor, so daß ein Fehlerzustand
erkannt werden kann.
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In
der
DE 196 47 897
C2 ist ein Drehwinkelsensor für eine Drosselklappeneinheit
beschrieben. Der Drehwinkelsensor gibt eine Sensorspannung in Abhängigkeit
von einem Drehwinkel ab. Zur Einjustierung der Sensorspannung werden
Justierdaten in einem Temporärspeicher
eingegeben. Eine Ausgabeeinheit gibt unter Berücksichtigung der Justierdaten
eine korrigierte Sensorspannung aus, wobei der gemessene Wert um
Differenz-Spannungen angehoben oder abgesenkt wird. Die Justierdaten
werden schließlich
in einem Permanentspeicher fest eingeschrieben.
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Es
stellt sich die Aufgabe, bei einer Bodenpedalvorrichtung für schwere
Kraftfahrzeuge, insbesondere Lastkraftwagen, Busse, fahrbare Krananlagen
und dgl. die Signalerzeugung weiter zu vereinfachen und für mehr als
einen Einsatzfall einsetzbar zu machen.
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Erfindungsgemäß wird die
Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 oder 2 gelöst.
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Die
mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin,
dass sich die Eigenschaften des Sensors einfach und genau an die
Fahrzeuggegebenheiten anpassen lassen. Hierdurch wird das Pedal
für schwere
Fahrzeuge rentabel.
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Bei
der Pedalvorrichtung gemäß Anspruch
1 werden der Schaltkreis-ASICmit der Hall-Einheit und den nachgeschalteten
Einheiten für
die Erzeugung eines impulsbreiten modulierten Signals eingesetzt. Das
impulsbreitenmodulierte Signal wird mit wählbaren Frequenzen abgegeben.
Hierdurch lässt
sich eine derartige Bodenpedalvorrichtung bei schweren Fahrzeugen
sowohl in Europa, USA usw. einsetzen, ohne dass Sonderanfertigungen
notwendig sind. In dem Drehwinkelsensor können nicht nur ein Schaltkreis-ASICmit
einer Hall-Einheit, sondern bis zu acht Schaltkreis-ASICmit jeweils
einer zugehörigen Hall-Einheit
installiert werden. Dadurch ist es möglich, bei der Betätigung des
Pedals mehrere, z. B. acht voneinander unabhängige impulsbreitenmodulierte
Signale mit den entsprechenden wählbaren Frequenzen
zu erzeugen.
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Bei
einer Bodenvorrichtung gemäß Anspruch
2 wird der Schaltkreis-ASICmit der Hall-Einheit und den nachgeschalteten
Einheiten für
die Erzeugung gegeneinander geschalteter Signale eingesetzt. Mehrere
Signale, z. B. bis zu acht Schaltkreis-ASIC's mit ihren Hall-Einheiten ermöglichen
es, acht voneinander unabhängige
gegeneinander geschaltete Signale zu erzeugen.
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Die
Aufgabe ist darüber
hinaus durch die Merkmale des Anspruchs 3 oder 4 oder 5 gelöst.
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Die
hiermit verbundenen Vorteile bestehen insbesondere darin, dass Drehwinkelsensoren
aus der normalen Serie verwendet werden. Hierdurch werden Zusatzkosten
für Sonderanfertigungen
und dergleichen vermieden. Die Drehwinkelsensoren sind hervorragend
in der Lage, den sehr kleinen Pedalwinkel zu erfassen.
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Bei
einer Pedalvorrichtung gemäß Anspruch 3
werden die Schaltkreis-ASIC's
der Drehwinkelsensoren mit den nachgeschalteten Einheiten dafür eingesetzt, über zwei
Kanäle
voneinander jeweils ein impulsbreitenmoduliertes Signal mit wählbaren
Frequenzen abzugeben. Diese voneinander unabhängigen impulsbreitenmodulierten
Signale können
der jeweiligen Motorsteuerung zugeführt werden und entsprechend
ausgewertet werden.
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Bei
einer Pedalvorrichtung gemäß Anspruch 4
wird durch die beiden Schaltkreis-ASIC's mit den dazugehörigen Hall-Einheiten und den nachgeschalteten Schaltkreis-Einheiten
von einem Kanal ein erstes Analog-Signal und vom zweiten Kanal ein
Schaltersignal erzeugt. Diese beiden Signale werden der Motorsteuerung
zugeführt
und entsprechend verarbeitet.
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Bei
einer Bodenpedalvorrichtung gemäß Anspruch
5 werden die beiden Schaltkreis-ASIC's mit den dazugehörigen Hall-Einheiten und den nachgeschalteten Einheiten
hierfür
eingesetzt, dass von einem Kanal ein zweites Analog-Signal und von
dem zweiten Kanal gegeneinander geschaltete Signale abgegeben werden.
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Das
Pedalelement kann in der Verbindungseinrichtung zwischen der Leerlauf-
und der Vollgasstellung der Brennkraftmaschine in dem Pedalwinkel
zwischen 0° und
22° bewegt
werden. Dieser, Pedalwinkel entspricht etwa der Bewegungsmöglichkeit
eines Fußes
im Fußgelenk,
um mit entsprechender Krafteinwirkung das Gaspedal niedertreten
zu können.
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Die
Verbindungseinrichtung weist außer
wenigstens einer Rückholfeder
zum Rückstellen
des Pedalelements in die Leerlaufstellung eine separate Sensorrückstellfeder
zum Einnehmen des Drehwinkelsensors in die Nullstellung auf. Eingesetzt
werden, wie es die Sicherheitsvorschriften erfordern, zwei Rückholfedern.
Die separate Sensorrückholfeder
ist von besonderer Bedeutung. Aufgrund des rauhen Fahrbetriebs der
schweren Fahrzeuge ist es möglich, dass
sich das Sensorelement von der Pedaleinheit lösen kann. Dadurch ist es nicht
mehr möglich,
das Sensorelement mit den beiden Rückholfedern über die
Verbindungseinrichtung in die Null-Stellung zurückzustellen. Würde die
Sensorrückstellfeder
nicht bestehen, würden
die entsprechenden Ausgangssignale, wie PWM-Signale, Analogsignale,
Schaltersignale und dergleichen in der gleichen Größe erzeugt werden,
wie sie bei der letzten Pedalstellung abgegeben wurden. Hierdurch
könnten
Fehlsteuerung der Brennkraftmaschine und in der Folge Unfälle auftreten.
Diese negativen Folgen werden durch die separate Rückstellfeder
sehr wirksam verhindert.
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Die
wählbaren
Frequenzen des jeweiligen impulsbreitenmodulierten Signals können mit
der jeweiligen Speichereinheit programmiert werden. Die Programmierbarkeit
erlaubt es, die entsprechende Umstellung vor Ort vornehmen zu können. Hierdurch könnte die
Pedalvorrichtung in Serie, unabhängig von
dem jeweiligen Einsatzfall äußerst kostengünstig produziert
werden.
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Jeder
Schaltkreis-ASICist über
eine Schaltkreis-Mikrorechnereinheit
mit einer Schaltkreisspeichereinheit über Flachstecker des gekapselten
Drehwinkelsensors programmierbar. Die Programmierbarkeit bei gekapseltem
Drehwinkelsensor hat den Vorteil, dass der lineare, Abschnitt der
ASIC-Ausgangsspannung
hinsichtlich Linearität
und Steigung und anderer Daten justiert werden können.
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Auch
die eingesetzten Mikroprozessor-Einheiten mit den jeweiligen zugehörigen Speichereinheiten
können über den
Flachstecker des gekapselten Drehwinkelsensors programmiert werden.
Hierdurch wird vermieden, dass für
eine Umprogrammierung das Gehäuse
geöffnet
werden muss.
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Die
Schaltkreisspeicher-Einheiten jedes Schaltkreis-ASIC's, die Speichereinheit,
die erste Speichereinheit und die zweite Speichereinheit können als
E2PROM ausgebildet werden. Bei einem E2PROM handelt es sich um einen Festwertspeicher, der
wie ein Lese-Schreibspeicher gebraucht werden kann. Hierdurch ist
es möglich,
die in den E2PROM eingeschriebenen Daten
jeweils zu aktualisieren bzw. zu ändern.
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Das
Pedalelement kann gegenüber
dem Grundplattenelement in der Leerlaufstellung einen Bodenwinkel
aufmachen. Der Bodenwinkel minus Pedalwinkel kann dann gleich einem
Endstellungswinkel sein. Der Bodenwinkel kann 30°, 35° oder 40° und der Endstellungswinkel
8°, 13° oder 23° betragen,
so dass sich hieraus der bereits angegebene Pedalwinkel von 22° er gibt.
Hierdurch ist es möglich, dass
sich das Pedal in dem Pedalwinkel über dem Boden bewegt und leicht
bedienen lässt,
Die Aufgabe ist auch durch eine Verwendung mit den Merkmalen des
Anspruchs 16 gelöst.
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Die
hiermit entstehenden Vorteile bestehen insbesondere darin, dass
ein normaler Drehwinkelsensor mit zwei Schaltkreis-ASIC's und einer dazugehörigen Hall-Einheit
für die
Erzeugung von Ausgangssignalen verwendet wird. Die beiden Kanäle können dabei
für die
Erzeugung gegeneinander geschalteter Signale verwendet werden. Durch
die Zweikanaligkeit ist es möglich,
die erzeugten Signale entsprechend den jeweiligen Einsatzbedingungen
zu mischen.
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Die
zusätzlichen
Baueinheiten können
ebenso wie die Schaltkreis-ASIC's
mit den Hall-Einheiten von einer Gehäuse-Einheit des Drehwinkelsensors umschlossen
werden. Hierdurch werden sie wirksam gegen äußere Einflüsse geschützt.
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Die
Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen.
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1 ein Bodenpedal mit einem
Drehwinkelsensor in einer auseinandergezogenen, perspektivischen,
schematischen Darstellung,
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2 ein Bodenpedal mit einem
Drehwinkelsensor gemäß 1 in einer schematisch dargestellten
Seitenansicht,
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3 einen Drehwinkelsensor
gemäß 1 und 2 in einer schematisch dargestellten
Schnittdarstellung,
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4a ein Prinzipschaltbild
einer Pulsweitenanordnung mit einem Signalerzeugungszweig,
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4b ein Schaltbild mit zwei
Kanälen
einer Pulsweitenanordnung gemäß 4a, die in einer Gehäuseeinrichtung
eines Drehwinkelsensors gemäß 1 bis 3 angeordnet sind,
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5a ein Prinzipschaltbild
eines Signalerzeugungszweigs einer Analogsignalerzeugungsnanordnung,
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5b ein Schaltbild mit einem
Kanal einer Analogsignalerzeugungsnanordnung gemäß 5a und einem weiteren Kanal einer Gegentaktsignalerzeugungsanordnung,
die in einer Gehäuseeinrichtung
eines Drehwinkelsensors gemäß 1 bis 3 angeordnet sind,
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6a ein Prinzipschaltbild
eines Signalerzeugungszweigs einer Gegentaktsignalerzeugungsnanordnung,
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6b ein Schaltbild mit einem
Kanal einer Analogsignalerzeugungsnanordnung gemäß 5a bzw. 5b und
einem weiteren Kanal einer Gegentaktsignalerzeugungsanordnung gemäß 6a, die in einer Gehäuseeinrichtung
eines Drehwinkelsensors gemäß 1 bis 3 angeordnet sind,
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7 einen Signalverlauf eines
Drehwinkelsensors gemäß 1 bis 3 in Abhängigkeit vom Drehwinkel,
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8 von den zwei Kanälen einer
Pulsweitenanordnung gemäß 4b abgegebenen impulsbreitenmodulierte
Signale,
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9a)–d) Darstellung der einzelnen
Schritte zur Erzeugung eines impulsbreitenmodulierten Signals in
Abhängigkeit
von der Pedalstellung
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10 von der Gegentaktsignalerzeugungsanordnung
gemäß 5b abgegebenes Schaltersignal
und
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11a) und 11b) von der Gegentaktsignalerzeugungsanordnung
gemäß 6a) und 6b) abgegebene gegeneinandergeschaltete
Signale.
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In
den 1 und 2 ist ein Bodenpedal 100 gezeigt.
Es weist ein Grundplattenelement 3 auf, das auf dem Boden
eines schweren Kraftfahrzeugs, wie z. B. eines LKW's oder eines Busses
befestigt wird.
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Über eine
Verbindungseinrichtung ist das Grundplattenelement 3 mit
einem Pedalelement 2 verbunden. An der Verbindungseinrichtung
ist ein Drehwinkelsensor 1 angeflanscht.
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Wie
insbesondere 1 zeigt,
besteht die Verbindungseinrichtung aus einem linken Achsenelement 7 und
einem rechten Achsenelement 11, zwischen denen sich der
Lagerungszylinder 9 befindet. Um die Achsenelemente ist
auf der einen Seite ein Rückholfederelement 5 und
auf der anderen Seite ein Rückholfederelement 12 positioniert.
Die Achselemente werden mit Hilfe einer Schraube 6 und
die übrigen
Teile von einer Schraube 14 zusammengehalten.
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Das
linke Achsenelement 7 wird mit Hilfe eines Abdeckplattenelements 4 mit
Hilfe von Schrauben an einem Gehäuse,
das die Achselemente umgibt, verschraubt. Am rechten Achsenelement 11 wird
das Gehäuse
mit Hilfe einer Sensormontageplatte 13 geschlossen.
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Die
Sensormontageplatte weist eine Ausnehmung aus, durch die der Drehwinkelsensor 1 mit dem
rechten Achsenelement 11 verbunden werden kann. Hierfür wird ein
speziell ausgebildeter Sensor-Axial-Adapter 16 eingesetzt.
Mit Hilfe von Schrauben 17 ist es möglich, den Drehwinkelsensor 1 an
der Sensormontageplatte 13 zu verschrauben.
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Hervorzuheben
ist, dass der Drehwinkelsensor eine separate Sensorrückholfeder 15 aufweist. Die
Sensorrückholfeder 15 sorgt
dafür,
dass bei einem Wellenbruch oder bei einem Abscheren des Drehwinkelsensors 1 gesichert
wird, dass der Drehwinkelsensor in seine Nullstellung zurückgestellt wird,
so dass Bedienungsfehler und Beschädigungen des Motors und der
dergleichen vermieden wird.
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In 2 ist gezeigt, in welchen
Winkeln das Pedalelement 2 gegenüber dem Grundplattenelement 3 zu
bewegen ist.
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In
einer minimalen Leerlaufposition bei einer 45°-Ausführung macht das Pedalelement 2 gegenüber dem
Grundplattenelement 3 einen 45°-Leerlaufwinkel γ auf .
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In
der sonst üblichen
Leerlaufstellung beträgt ein
Bodenwinkel β =
35°. Der
wirksame Pedalwinkel α,
der vorzugsweise eingesetzt wird, beträgt 22°. Hierdurch ist es möglich, dass
für den
Berufskraftfahrer das Pedalelement 2 ohne große Ermüdungserscheinungen
des Fußes
sehr lange betätigt
werden kann.
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Es
ist auch möglich,
dass bei einer notwendigen maximalen Vollgasposition bei einer 30°-Ausführung das
Pedalelement gegenüber
dem Grundplattenelement einen Endstellungswinkel γ von nur
8° aufmacht.
Die Extremstellung, minimale Leerlaufposition und maximale Vollgasposition
erhöhen
den möglichen
Pedalbetätigungswinkel
um einige Grad.
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In 3 ist der Drehwinkelsensor 1 gezeigt.
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Bei
dem Drehwinkelsensor 1 dreht sich um zwei mandarinenscheibenförmige Flußleitstücke 30, 31,
die zwischen sich eine Abstandsausnehmung lassen, ein Ringmagnet 32,
der von einer Ringmagnetaufnahme 33 gehalten wird. Mit
der Ringmagnetaufnahme ist eine Welle 42 verbunden. Die
Welle bewegt sich in einer Buchse 40, die mit einem Sicherungsring 41 abschließt und um
die ein O-Ring 43 gelegt ist.
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In
die Abstandsausnehmung zwischen den beiden Flußleitstücken 30, 31 sind
zwei Schaltkreis-ASIC20 und 21, 22 und 23, 24 und 25 angeordnet.
Jedes ASICweist eine Hall-Einheit 20H und 21H, 22H und 23H, 24H und 25H auf,
die mit weiteren Schaltkreiselementen zusammenarbeitet und vorzugsweise
in integrierter Schaltkreistechnik ausgeführt ist. Der Schaltkreis ASICmit
der Hall-Einheit ist von einem ASIC-Gehäuse umgeben.
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Die
Flußleitstücke werden
mit Hilfe einer Statorfixierung 35 gehalten. Unter der
Statorfixierung dreht sich der Ringmagnet 32, der aus zwei
Ringsegmenten 32.1, 32.2 mit entsprechenden magnetischen
Polungen ausgebildet ist.
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Über der
Statorfixierung 35 befindet sich eine Leiterplatte 35,
in der die Anschlüsse
der beiden ASIC's
hineingeführt
werden. Darüber
befinden sich auf der Leiterplatte 35 weite re Baueinheiten 44.
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Umschlossen
ist die Stator- und die Rotoreinheit von einer Gehäuseeinheit,
bestehend aus Gehäuse 36 und
Deckel 37. In dem Gehäuse 36 wird die
Buchse 40 gehalten. Darüber
hinaus umgibt das Gehäuse 36 einen
Flachstecker 38, der von einem Steckereinsatz 39 gehalten
wird.
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Mit
Hilfe des Wählelements 42 dreht
sich die Rotoreinheit um die Statoreinheit in einem möglichen Winkel
von 0 bis 360° und
erzeugt eine ASIC-Ausgangsspannung UAS,
die in etwa eine sinusförmige Konfiguration
hat. Die ASIC-Ausgangsspannung UAS ist in
allen Bereichen nicht vollständig
linear. Über
einen der PIN's
des Flachsteckers 38 ist es aber möglich, mit Hilfe einer PIN-Programmierung
bei geschlossener Gehäuse-Einheit die ASIC-Ausgangsspannung
entsprechend anzuheben und zu linearisieren. Es ist insbesondere
möglich,
jeweils den linearen Abschnitt UL zwischen
den beiden Extremwerten weiter zu linearisieren und die Steigung
des linearen Abschnittes zu beeinflussen. In diesem linearen Abschnitt
besitzt der Drehwinkelsensor 1 die größte Meßgenauigkeit.
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Erfindungswesentlich
ist, dass der an sich sehr kleine Pedalwinkel α von 0 bis 22° bauseitig
in diesen linearen Abschnitt UL, wie 7 zeigt, gelegt wird. Dabei
ist die Lage des Abschnitts frei wählbar, kann also nach links
oder rechts verschoben werden. Es kann sowohl der ansteigende als
auch der absteigende lineare Abschnitt der ASIC-Ausgangsspannung
UAS verwendet werden. Das hat den besonderen
Vorteil, dass ein weiterer Drehwinkelsensor auch an der gegenüberliegenden
Seite im Bereich des Abdeckplattenelement 7 angebaut werden
kann. Hierbei müßte das
Abdeckplattenelement ähnlich
wie die Sensormontageplatte ausgebildet werden.
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Ein
erster Drehwinkelsensor 1 wird, wie die 4a und 4b zeigen,
dafür verwendet,
dass über zwei
Kanäle
ein pulsweitenmoduliertes Signal, im folgenden PWM-Signal, erzeugt
wird. Der erste Kanal wird durch den Schaltkreis-ASIC 20 mit
der Hall-Einheit 20H gebildet. Hierbei wird der Schaltkreis-ASIC 20 und
eine Speichereinheit 60 mit einer Mikroprozessor-Einheit 50 verbunden.
Dem Schaltkreis-ASIC 20 und der Speichereinheit 60 ist
eine Eingangsschalteinheit 65 vorgeschaltet. An die Eingangsschalteinheit 65 ist
ein PIN 1 mit Plus 24 Volt und ein PIN 2 mit Erde 63 angeschlossen.
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Der
Ausgang 6 der Mikroprozessoreinheit 50 führt auf
eine Umschalteinheit 58, die mit einer Signalanhebungseinheit 52 verbunden
ist. Die Signalanhebungseinheit 52 führt über einen Widerstand R6 und
eine Induktivität
L1 auf einen PIN 4.
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Der
Ausgang 4 und 5 der Mikroprozessor-Einheit 50 wird
auf eine Signalherabsetzungseinheit 53 geführt. Zwischen
beiden Ausgängen
der Signalherabsetzungseinheit 53 ist ein Kondensator C5 angeordnet,
der auf der einen Seite an Ground, d. h. Erde 63 und auf
der anderen Seite an einen Widerstand R3 geschaltet ist. Der Widerstand
R3 ist zwischen dem Widerstand R6 und der Induktivität L1 angeordnet.
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An
PIN 4 wird ein PWM-Signal unterschiedlicher Frequenz erzeugt,
wie es in 8 gezeigt
ist. Einstellbar sind insgesamt vier Frequenzen F1 bis F4 mit folgenden
Frequenzwerten:
F1 = 215 Hz
F2 = 300 Hz
F3 = 400
Hz
F4 = 500 Hz Durch die Signalherabsetzungseinheit ist es
möglich,
den Signalpegel am Ausgang 56 des PIN's 4 mit 24 Volt oder herabgesetzt
auf 5 Volt abzugeben.
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Der
zweite Schaltkreis-ASIC 21 mit der Hall-Einheit 21A ist
in gleicher Weise verschaltet wie der oben beschriebene Kanal 1.
Eingesetzt wird hier anstelle der Speichereinheit 60 eine
Speichereinheit 61, anstelle der Mikroprozessoreinheit 50 eine
Mikroprozessoreinheit 51, anstelle der Umschalteinheit 58 eine
Umschalteinheit 59, anstelle der Signalanhebungseinheit 52 eine
Signalanhebungseinheit 54 und anstelle der Signalanhebungseinheit 53 eine
Signalanhebungseinheit 55. Masse trägt hierbei die Bezugsziffer 64.
Anstelle des Widerstands R6 wird ein Widerstand R5 und anstelle
der Induktivität
L1 eine Induktivität
L3 eingesetzt.
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Für die Eingangsschalteinheit 65 kommt
eine Eingangsschalteinheit 66 zum Einsatz, die an einen PIN 5 mit
plus 24 Volt und einen PIN 6 mit Erde 64 angeschlossen
ist.
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An
dem PIN 57 wird ein PWM-Signal PWM2 mit unterschiedlichen
Frequenzen F1 bis F4 abgegeben.
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Die
Eingangsschalteinheiten 65 und 66 sind gleich
aufgebaut. Sie bestehen aus einem IC3 bzw. IC4, das eingangsseitig
mit PIN 1 und PIN 2 sowie PIN 5 und PIN 6 geschaltet
ist. Der Ausgang des IC3 bzw. IC4 ist auf den Eingang 4 des
Schaltkreis-ASIC 20 bzw. Schaltkreis-ASIC 21 geführt.
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PIN 2 bzw.
PIN 6 ist auf den zweiten und dritten Eingang 1 bzw.
3 des ASIC's 20 bzw.
ASIC 21 geführt.
Darüber
hinaus ist PIN 3 bzw. PIN 6 mit der Speichereinheit 60 bzw. 61 verbunden.
Die Verbindung liegt an Ground 1 bzw. Ground 2 und
ist darüber hinaus
auf IC3 bzw. IC4 geführt.
Zwischen den parallel laufenden Verbindungen zum Eingang 4 der
beiden ASIC's und
der geerdeten Verbindung, die auf Eingang 5 der Speichereinheiten 60, 61 führt, sind parallel
zu beiden Einheiten jeweils ein Kondensator 3 bzw. 4 und
danebenliegend weitere IC's
angeordnet.
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Eingesetzt
wird als Speichereinheit eine überschreibbare
Speichereinheit E2PROM des Typs 24LC0l0T.
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Als
Mikroprozessor-Einheit wird ein Mikroprozessor des Typs 12 C 672-04
ISM verwendet.
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Die
einzelnen Signalanhebungs bzw. -herabsetzungseinheiten sind als
entsprechend geschaltete Transistorverstärkerstufen ausgebildet.
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Verwendet
werden Z-Dioden (Zener-Dioden) des Typs 4 V 7, oder des Typ 4 V
1.
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Für die Einheiten 52, 54, 58 und 59 werden Schaltkreise
des Typs BCR 35 PN und für die Einheiten 53 und 55 Schaltkreise
des Typs BCR 116 eingesetzt.
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Beim
Betätigen
des Pedalelements werden durch die ASIC's 20, 21 die linearen
Pedalwinkelausgangsspannungen UDR gemäß 7 abgegeben und in die PWM-Signale
gemäß 8 umgeformt.
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Von
Bedeutung ist, dass die zusätzlichen Schalteinheiten
beider Kanäle
als zusätzliche
Baueinheiten 44 auf der Leiterplatte 35 des Drehwinkelsensors
positioniert werden und von der Gehäuseeinheit 36, 37 umschlossen
werden.
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Wie
das PWM-Signal PWM 1 in Abhängigkeit von der Stellung des
Pedalelements 2 regeneriert wird, soll anhand der 9a) bis 9c) erläutert werden.
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Die
Pedalwinkelausgangsspannung UDR1 gemäß 9a) wird bei einem Pedalwinkel α 1 gemäß 9b) abgegeben. Diese Pedalwinkelausgangsspannung
UDR1 wird an die Mikroprozessoreinheit 50 bzw. 51 abgegeben,
die mit Hilfe ihres Programms bei eingestellten PW-Signal PW1 ein
PWM-Signal PWM1 α 1 gemäß 9c) erzeugt und abgibt.
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Eine
Pedalwinkelausgangsspannung UDR2 gemäß 9a) entspricht dem Pedalwinkel α 2 gem. 9b). Mit Hilfe von UDR2 erzeugt die Mikroprozessoreinheit ein
PW-Signal PWM1 α 2,
das in 9d) dargestellt
wird.
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Deutlich
wird, dass jedem Pedalwinkel α ein bestimmtes
PWM-Signal PW1 entspricht.
In gleicher Art und Weise werden die PWM Signale PW2 bis PW4 mit
den Frequenzen F2 bis F4 in Abhängigkeit vom
Pedalwinkel α erzeugt.
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In
die 5a und 5b ist eine weitere Möglichkeit
der Beschaltung der beiden im Drehwinkelsensor vorhandenen ASIC's beschrieben.
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Hierbei
wird das ASIC22 mit der Hall-Einheit 22H mit dem
Eingang 4 einer Mikroprozessor-Einheit 70 verbunden.
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Die
Ausgänge 6 und 7 der
Mikroprozessor-Einheit 70 sind auf die Eingänge 1 und 5 eines Analog/Digital-Wandlers 72 geführt. Der
Ausgang 3 des A/D-Wandlers 72 führt über einen
Widerstand R1 und eine Induktivität L1 auf den Anschluß J2 eines Ausgangs 72;
am Ausgang 72' steht
dann ein Analog-Signal
AN1 an.
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Eingangsseitig
führt ein
Pol J1 sowohl auf den Eingang 1 des ASIC's 22 als
auch über
einen Widerstand RF4 zum Eingang 3 der Mikroprozessoreinheit 3 und
zum Eingang 4 des A/D-Wandlers 72.
Dem Widerstand R4 ist eine über
eine Erde liegende Diode D1 des Typs BZU 55-C 5V 1 positioniert.
Parallel zu D1 liegt ein Widerstand R2 der an die Polleitung J1
und die Ausgangsleitung des ASIC's 22 liegt.
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Des
weiteren ist eingangsseitig vom Pol J3 der Eingang 2 und 3 des
ASIC's 22 beschaltet.
Beide Eingänge
sind geerdet.
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Der
Eingang 2 der Mikroprozessoreinheit 70 ist auf
eine Diode 2, die an Erde liegt, geführt. Sie ist ausgangsseitig über einen
Widerstand R8 hinter den Widerstand R1 geführt.
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Der
zweite ASIC 23 mit seiner Hall-Einheit 23H ist
eingangsseitig mit einer Eingangsschalteinheit 76 beschaltet.
Der Ausgang 4 des ASIC's 23 ist mit
dem Eingang 4 einer Mikroprozessoreinheit 71 verbunden.
Die Ausgänge
der Mikroprozessoreinheit 71 sind mit einer Gegentaktstufe 73 verbunden,
die ein Gegentaktsignal GT am Ausgang 73' des Pols J5 abgibt.
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Die
Eingangsschalteinheit besteht aus einem IC6, dessen Ausgänge 2 und 5 an
Erde liegen. Dessen Eingänge 1 und 3 gehen
an den Pol J4. Zwischen dem Pol J6 und dem Eingang 1 des
IC6 ist ein Kondensator C4 angeordnet. Der Schaltkreis IC6 hat die
Typenbezeichnung TLE 4296. Zwischen dem Ausgang 4 und der
an Ground (Erde) GND liegenden Verbindung von Pol J6 ist ein Schaltkreis
IC5G52 angeordnet, zu der ein Kondensator C2 parallel liegt.
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Der
Ausgang 1 des ASIC 23 ist über einen Widerstand 3 mit
10 KΩ auf
die Verbindung zwischen dem Ausgang 4 des ASIC 23 und
dem Eingang 4 der Mikroprozessoreinheit 71 geführt.
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Die
Gegentaktstufe 73 besteht aus einer Umschalteinheit 79,
die auf eine Signalanhebungseinheit 77 geführt ist.
Die Umschaltungseinheit 79 ist mit dem Ausgang 7 der
Mikroprozessoreinheit 71 verbunden. Zur Gegentaktstufe
gehört
darüber
hinaus eine Signalherabsetzungseinheit 73, die an den Ausgang 2 der
Mikroprozessoreinheit 71 angeschlossen ist. Ausgangsseitig
ist die Signalanhebungseinheit 77 über einen Widerstand R5 und
die Signalherabsetzungseinheit 78 über einen Widerstand R7 auf
die Induktivität
L2 geführt,
vor der ein Kondensator C2 gegenüber
Erde angeordnet ist. Der Widerstand R7 wird darüber hinaus auf einen Widerstand
R3 geführt, dem
eine Gleichreglerstufe D3 der Typenbezeichnung PZV55-C5V1 nachgeordnet
ist. Zwischen dem Widerstand R6 und der Diode D3 ist der Ausgang 6 der
Mikroprozessoreinheit 71 geführt. Zwischen der Diode D3
und Erde 75 sind die Eingänge 3 und 5 der Mikroprozessoreinheit 71 an
Masse angeordnet.
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Wird
das Pedalelement 3 im Pedalwinkel α bewegt, steht am Ausgang 72' das in 10 gezeigte Analogsignal
AN1 und am Ausgang 73' das
Schaltersignal GT1 an.
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Auch
hier ist es von Vorteil, dass die erwähnten Bauelemente als zusätzliche
Baueinheiten 44 auf der Leiterplatte 35 des Drehwinkelsensors
angeordnet sind und von der Gehäuseeinheit
umschlossen sind.
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Bei
einer dritten Ausführungsform
gemäß den 6a und 6b wird der ASIC24 zur Erzeugung eines
Analogsignals AN2 verwendet. Der analoge Kanal ist hier genauso
aufgebaut wie der analoge Kanal gemäß 5b. Hierbei sind die Pole J1 und J3 in PIN-Nummern
I/01 und I/03 umbenannt. Die Widerstände R4, die Dioden D1 und die
Widerstände
R2 sind in gleicher Art und Weise zwischen dem ASIC22 bzw. 24 und
der Mikroprozessoreinheit 70 bzw. 80 angeordnet.
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Vorgesehen
ist ein Analog-/Digital-Wandler 82. Er ist ebenso verschaltet
wie der Digital-/Analag-Wandler 72. An seinem Ausgang 3 sind
in gleicher Weise der Widerstand R1, der Kondensator C1, die Induktivität L1, die
Diode D2 und anstelle des Widerstands R8 ein Widerstand R5 angeordnet.
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Der
zweite Schaltkreis-ASIC 25 mit der Hall-Einheit 25H ist
eingangsseitig mit einer Eingangsschalteinheit 83 beschaltet.
Ausgangsseitig ist der ASIC 25 mit einer Mikroprozessoreinheit 82 verbunden,
deren Ausgänge
mit weiteren Bauelementen so beschaltet sind, dass am Ausgang 86 und 87 gegeneinander
geschaltete Signale G1, G2 abgegeben werden.
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Die
Eingangsschalteinheit 83 ist ebenso aufgebaut wie die in 5b gezeigte Eingangsschalteinheit 76.
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Hierbei
wird wie bereits beschrieben, die Klemme I/04 auf die Eingänge 1 und 3 des
IC6 geführt.
Vor ihnen liegt ein Kondensator C4, der auf die Eingänge 2 und 5 des
IC6 geführt
ist. Die Anschlüsse 2 und 5 sind
geerdet. Zwischen den geerdeten Eingängen 2 und 5 und
dem Ausgang 4 des IC6 ist eine Baueinheit IC5GS2 und ein
Kondensator IC5 angeordnet.
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Der
Ausgang 4 des IC6 führt
dann vom Kondensator IC3 auf den Eingang 1 des ASIC 25 und
auf den Eingang 5 der Mikroprozessoreinheit 81.
Zwischen dem Eingang 1 des ASIC'S 25 und seinem Ausgang 5 ist
ein Widerstand R3 angeordnet.
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Die
beiden weiteren Eingänge 2 und 3 des ASIC's 25 sind
geerdet. Zum Einsatz kommt auch hier ein Schaltkreis der Typenbezeichnung
16105 S1 der Firma MELEXIS.
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Die
Mikroprozessoreinheit 81 ist wie folgt beschaltet:
Der
Eingang 5 ist mit dem entsprechend nachgeschalteten PIN
I/04 verbunden.
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Der
Eingang 4 ist mit dem entsprechend beschalteten Eingang 4 des
ASIC 25 verbunden.
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Am
Ausgang 3 ist eine Ausgangstuffe 85 angeordnet,
die mit Erde GNDA verbunden ist und über einen Widerstand R7 sowie
eine Induktivität
L3 auf die Klemme I/6, d. h. den Ausgang 87 geführt ist.
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Des
weiteren ist am Ausgang 3 eine ebenfalls mit Erde verbundene
weitere Ausgangsstufe 84 verbunden, die über einen
Widerstand R6 und eine Induktivität L2 zum PIN I/05, d. h. zum
Ausgang 86 geführt
ist. Beide Ausgangsstufen 84 und 85 sind als Dioden
D3, D4 ausgebildet.
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Zwischen
dem Widerstand R7 und der Induktivität L3 ist ein an Ground (Erde,
Null-Potential) liegender Kondensator C5 und zwischen dem Widerstand
R6 und der Induktivität
L2 ein an Ground GNDA liegender Kondensator 2 angeordnet.
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Wird
bei dieser Ausführungsform
die rotierende Einheit des Drehwinkelsensors mit Hilfe des Pedalelements 2 bewegt,
wird am Ausgang 82' das Analogsignal
AN2 und an den beiden Ausgängen 86 und 87 gegeneinandergeschaltete
Signale G1 und G2 abgegeben, wie in 11a) und 11b) dargestellt.
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Nimmt
das Pealelement 2 den Pedalwinkel α3 ein, wird durch die Breite
und den positiven Teil des Analogsignals ANZ gemäß 11a die Länge der HIGH-Flanke und die
Länge der
LOW-Flanke bis zum nächsten
positiven Teil von ANZ durch die Mikroprozessorsteuereinheit 81 mit
Hilfe des Programms und D3 vom Signal GE1 erzeugt. D4 sorgt dann
dafür,
dass das Gegentaktsignal GEZ gemäß 11b abgegeben wird.
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Bei
allen drei Ausbauvarianten wird ein Drehwinkelsensor eingesetzt,
der die bereits beschriebenen Signale gemäß 7 abgibt. Diese Signale werden auf die
Motorsteuereinheit übertragen
und entsprechend für
die Steuerung des Motors verwertet. Von besonderem Vorteil ist,
dass der an sich sehr kleine Betätigungswinkel
von nur 22° in
den linearen Abschnitten der ASIC-Ausgangsspannung UAL,
gelegt wird. Hiermit wird gesichert, dass die PWM-Signale, die Analog-Signale,
die Schaltersignale GT und die gegeneinander geschalteten Signale
GE1 und GE2 auf das Genauste reproduziert werden. Selbst der sehr
rauhe Betrieb an dem Fahrpedal der schweren Kraftfahrzeuge ruft
kein Fehlverhalten hervor.
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Ein
weiterer sehr wesentlicher Vorteil ist, dass umprogrammierbare Einheiten,
wie z. B. ASIC's und
Mikroprozessoreinheiten mit Hilfe der PIN-Programmierung über die
Flachstecker 38 des Drehwinkelsensors justiert werden können. Damit
ist es möglich,
jeden Sensor so zu justieren und einzustellen, dass er die gewünschten
Signale abgibt.