DE1024405B - UEbungsgeschoss, insbesondere fuer Kleinkalibrige Einsatzrohre - Google Patents
UEbungsgeschoss, insbesondere fuer Kleinkalibrige EinsatzrohreInfo
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Description
- Übungsgeschoß, insbesondere für kleinkalibrige Einsatzrohre Die Erfindung bezieht sich auf Artilleriegeschosse und insbesondere auf solche, die zum Übungsschießen mit einem kleinkalibrigen Einsatzrohr dient (z. B. nach französischem Patent 1085762).
- Gegenstand der Erfindung ist ein Geschoß, das leicht wiedergefunden und oft wiederverwendet werden kann, so daß die Aufwendungen beim Übungsschießen wesentlich niedriger gehalten werden können.
- Das erfindungsgemäße Projektil besteht aus einem im Querschnitt spitzbogenförmigen Kopf, dem mit einer Rauchpatrone versehenen Geschoßmantel und einem mit Leitflächen versehenen Kartuschenträger. Die Rauchpatrone ist erfindungsgemäß mit einem gewissen Spiel in den Geschoßmantel eingesetzt und gegen eine Abstützschulter festgehalten, die in dem hinteren Teil des Mantels vorgesehen ist. Sie wird gegen diese Schulter von dem Boden des in den Mantel eingeschraubten Kopfes unter Zwischenschaltung einer runden Platte aus nachgiebigem Material angedrückt.
- Auf Grund dieser Ausbildung ist die Rauchpatrone leicht und unmittelbar nachAbschrauben des Geschoßkopfes auszuwechseln.
- Vorzugsweise ist die Rauchpatrone so beschaffen, daß sie durch einen normalerweise gesicherten Schlagbolzen bei Aufschlag zündet. Der Schlagbolzen ist durch einen Verzögerungs-Pulversatz arretiert, der sich im Augenblick des Abschusses entzündet, und dessen vollständige Verbrennung erforderlich ist, um den Schlagbolzen freizugeben.
- Einzelheiten der Geschoßausbildung dienen zur Erhöhung der Sicherheit des Bedienungspersonals sowie dazu, zu ermöglichen, daß das Geschoß viele Male wiederbenutzt werden kann lediglich unter Erneuerung der Rauchpatrone und des Treibsatzes.
- Eine beispielsweise Ausbildungsform ist in der Zeichnung wiedergegeben, und zwar zeigt Fi.a. 1 eine Darstellung im Aufriß und zur Hälfte geschnitten des erfindungsgemäßen Übungsgeschosses und Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe einen Schnitt durch die Rauchpatrone.
- Nach Fig. 1 besteht das Geschoß aus einem Hohlkörper 1 mit den üblichen äußeren Führungsringen 2, in dessen Innern ein zylindrischer Raum 3 freigelassen ist, der von der mit Gewinde versehenen Öffnung 4 aus sich bis zu einer abgeschrägten Stützschulter 5 erstreckt. Hinter der Schulter 5 ist der zylindrische Rauen durch eine Kammer 6 verlängert, welche schwächer im Durchmesser gehalten ist und eine Anzahl Lochungen 7 zur Zündung hinter der Schulter 5 hat. In den vorderen Teil des Hohlkörpers 3 und in dessen Gewinde 4 wird die ogivale Spitze 8 als Projektilkopf eingeschraubt, dessen Gewindezapfen mit einer Bodenplatte abschließt. Die Rauchpatrone 10 selbst, welche weiter unten näher beschrieben wird, greift mit ihrem flaschenförmig eingezogenen Ende 11 in die Schulter 5 ein und wird gegen diese über eine Rundplatte 12 aus zusammenpreßbarem Material durch den Boden 9 des Kopfteiles 8 angedrückt. Das Material der Platte 12 kann beispielsweise aus Kork bestehen. Wie ersichtlich, läßt sich die Rauchpatrone aus dem Hohlkörper des Geschosses auch wieder entnehmen, wenn man den Kopf 8 losschraubt.
- Weiterhin trägt das Projektil ein mit Rippen versehenes Rohr 14, das an dem Projektilzapfen 13 angeschraubt ist, in welchem sich die Treibladung 15 befindet, die durch eine aufschraubbare Verschlußkappe 16 abgeschlossen wird. Die Flügel der Kartusche tragen paarweise nach innen umgelegte plattenförmige Ansätze 17, die zur Aufnahme einer Anzahl von Teilladungen dienen, die in bekannter Weise aus in Blattform zusammengeheftetem Treibpulver bestehen.
- In Fig. 2 ist die bevorzugte Ausführungsform der Rauchpatrone wiedergegeben. Diese besteht aus einem Leichtmetallmantel 20 aus beispielsweise Aluminium, der im wesentlichen zylindrische Form aufweist und an einem Ende 21 flaschenförmig verjüngt ist. An diesem Ende ist ein zylindrisches Rohr 22 leicht vorspringend eingepreßt, welches den Zündsatz der Patrone enthält. Eine Umkleidung 23 aus einer gasdichten Spezialmasse vervollständigt den Halt des Rohres 22, welches weiterhin von einem Futter 24 aus brennbarem Material, wie Pappkarton, umgeben ist, das einen Sprengsatz 25 enthält. Das freie Ende der Papphülse 24 ist durch eine gleichfalls aus Pappe oder ähnlichem Material bestehende Scheibe 26 verschlossen. Der ringförmige Raum 27 zwischen der Hülse 24 und dem Mantel 20 ist mit Rauchpulver gefüllt. Der noch frei verbleibende Teil des Zylindermantels enthält weiterhin Tabletten 28 und 29 aus fest gepreßten Rauchmitteln, und das Ganze wird von einer Dichtungsscheibe 30, beispielsweise gleichfalls aus Pappe, sowie durch eine feste Scheibe 31 aus Stahl abgeschlossen, die durch einen dünnen und leichten, eingedrückten Deckel 32 aus Aluminium festgehalten wird, der in der eingezogenen Öffnung 33 des Patronenmantels sitzt.
- Es soll nunmehr der in dem Rohr 22 vorhandene Zünder des näheren beschrieben werden, welcher eine wesentliche Rolle im Aufbau und in der Wirkung der Rauchpatrone bzw. des gesamten Geschosses spielt.
- Im Anfang des Rohres 22 befindet sich ein Verzögerungssatz 35 aus sehr feinem und sehr stark gepreßtem Schwarzpulver. Der mit Spiel in dein Rohr gleitende Schlagbolzen 36 trägt einen Stift 37, welcher in dem Verzögerungssatz eingebettet ist, und dessen herausstehendes Ende 38 oben verbreitert ist. In der Oberfläche des Verzögerungssatzes ist um das Teil 38 eine ziemlich tiefe Ringnut 39 ausgenommen. Am entgegengesetzten Ende des Schlagbolzens und in Verlängerung des Stiftes 37 befindet sich die Zündnadel 40 des Schlagbolzens. Hinter dem Schlagbolzen wird vor dessen Einbringen eine Ringscheibe 41 in fester Berührung mit der Innenwand des Rohres 22 eingedrückt, während sie im Innern um den Verlängerungsstift 37 herum ziemlich weit ausgeschnitten ist.
- In dem vorderen Ende des Rohres 22 ist eine Zündkapsel 42 durch eine leichte und dünne Kappe 43 aus beispielsweise Aluminium oder Messing in Verbindung mit einem ähnlichen leichten Gegenstück 44 gehalten. Die Kappe 43 mit dem Gegenstück 44 ist fest in das Rohr 22 eingedrückt.
- Schließlich befindet sich noch eine leicht vorgespannte Schraubenfeder 45 zwischen dem Schlagbolzen 36 einerseits und der Kappe 43 andererseits.
- Nach Zündung der Kartusche mit dem Treibsatz 15 (Fig. 1) durch eine Öffnung, die sich in der Abschlußkappe 16 des mit Leitflächen versehenen Rohres 14 befindet, zünden zugleich die gegebenenfalls zwischen den Gleitflächen eingelegten Teiltreibsätze. Die sich entwickelnden Entspannungsgase in dem Geschützrohr (nicht dargestellt) dringen durch die Zündöffnungen 7 in die Kammer 6 und zünden den Verzögerungssatz 35 der Rauchpatrone. Hierbei spielt die in diesem vorgesehene Ringnut 3.9 (Fig. 2) eine wichtige Rolle für die Zündung, und zwar dadurch, daß sie die Zündfläche für die heißen Expansionsgase mit dem Zündsatz wesentlich erhöht. Durch diese Ausbildung wird eine sichere Zündung des Verzögerungssatzes gewährleistet, bevor das Geschoß das Geschützrohr verläßt. Der Verzögerungssatz ist andererseits so bemessen, daß sich seine Verbrennung erst nach Beendigung einer sehr kurzen Flugbahn vollendet, etwa am Ende eines Fluges von beispielsweise wenigstens einigen 10 m. Nach dem Ausbrennen des Verzögerungssatzes ist der Verlängerungsstift 37 freigegeben und der Schlagbolzen nicht mehr festgehalten außer durch die Ringscheibe 41, welche, wie bereits gesagt, unter fester Reibung in dem Rohr 22 sitzt, und durch die Feder 45. Für den Fall, daß sich ein Verbrennungsrückstand gewisser Stärke an dem Stift 37 angesetzt haben sollte, ist der Innendurchmesser der Ringscheibe 41 genügend groß gehalten, um zu gewährleisten, daß der Stift frei auch bei starken Brennsatzrückständen durch die Öffnung hindurchzugehen vermag.
- Beim Aufschlag des Geschosses wird der Schlagbolzen 36 infolge seiner Trägheit nach vorn geworfen, und die Spitze 40 schlägt in die Zündkapsel 42, welche daraufhin sogleich den Sprengsatz 25 zündet. Der Sprengsatz zerknallt dann laut hörbar, treibt den Schlagbolzen aus dem Rohr 22 zurück und zündet den Rauchsatz, nachdem die Pappscheibe 26 und die Papphülse 24 schnell verbrannt sind. Der Schlagbolzen 36 gleichwie die Feder 45 werden in der Kammer 6 (Fig. 1) aufgefangen, wodurch eine Gefährdung des Personals, das sich etwa in Nähe des Aufschlagpunktes des Geschosses befindet, sicher vermieden wird. Andererseits werden die die Zündkapsel tragende Kappe 43 und ihr Gegenstück 44 in der Explosionshitze praktisch sofort vollständig zerstört.
- Die lose eingefüllte Rauchladung 27 verbrennt nun zunächst und stößt sogleich Rauch aus. Außerdem zündet sie die Rauchtabletten 28 und 29, so daß über längere Zeit entsprechend der Stärke und Kornpression der Tabletten Rauch aufsteigt, was je nach Wunsch mehrere Sekunden dauert und damit die Beobachtung und die Feststellung des Einschlages erleichtert.
- Die erfindungsgemäß gewählte Anordnung der einzelnen Ladungen im Innern der Rauchpatrone verhindert jegliche merkbare Auftreibung des Rauchpatronenmantels, wodurch andererseits eine Verklemmung der Patrone in dem Geschoßmantel eintreten könnte. Dazu dient auch insbesondere die Trennscheibe 26 hinter dem Sprengsatz 25, indem sie eine zu schnelle Verbrennung des Rauchsatzes verhindert. Durch diese Scheibe wird nämlich die Anfangszündung nur auf die Umfangsteile der komprimierten Rauchtabletten lokalisiert.
- Weiterhin verhindert die volle Stahlplatte 31 eine starke Deformation der Aluminiumkappe 32, welche den Deckel der Patrone bildet. Dank dieser Anordnung ist immer gesichert, daß die Rauchpatrone aus dem Geschoßkörper mit Hilfe einer Zange, die in die Kappe 32 eingreift, leicht herausgezogen werden kann.
Claims (11)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. übungsgeschoß, insbesondere für kleinkalibrige Einsatzrohre, mit einem im Querschnitt spitzbogenförmigen Kopf, einem Geschoßinantel mit einer Rauchpatrone und einem mit Leitflächen versehenen Kartuschenträger, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Spiel eingesetzte Rauchpatrone (10) sich gegen eine Schulter (5) in dem hinteren Teil des Geschoßmantels (1) abstützt und durch den Boden des Geschoßkopfes (8) und eine zusammendrückbare Platte (12) festgehalten ist.
- 2. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Mantel des Geschosses hinter der Abstützschulter (5) sich eine Auffangkammer zur Aufnahme der von der Rauchpatrone bei Zündung ausgestoßenen Teile befindet.
- 3. Geschoß nach Anspruch 1 und 2, dessen Rauchpatrone bei Aufsehlag durch einen Schlagbolzen gezündet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlagbolzen (36) in an sich bekannter Weise mit seiner stiftförmigen Verlängerung (37) in einem Verzögerungssatz (35) eingebettet und festgehalten ist.
- 4. Geschoß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Verzögerungssatz (35) der Rauchpatrone in seiner hinteren Stirnfläche wellenförmige Ausnehmungen (3.9) hat.
- 5. Geschoß nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die wellenförmige Ausnehmung durch eine ringförmige Hohlnut (39) um das freie Ende des Verlängerungsstiftes gebildet ist.
- 6. Geschoß nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Verzögerungssatz (35), Schlagbolzen (36) und Zündkapsel (42) sich in einem Rohr (22) befinden, das in den rückwärtigen Teil des flaschenförmig eingezogenen Endes (21) des Patronenmantels (20) aus Leichtmetall eingedrückt ist, mit dem er sich gegen die Schulter im Geschoßmantel abstützt.
- 7. Geschoß nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündkapsel (42) in einer Kappe aus Leichtmetall (43) gehalten ist, die so dünn ist, daß sie bei Zündung der Rauchpatrone praktisch sofort vollständig schmilzt. B.
- Geschoß nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (22) für den Schlagbolzen (36) von einer Hülse (24) aus brennbarem Material umgeben ist, die in ihrer Verlängerung über das Führungsrohr hinaus einen Pulversprengsatz (25) trägt, der vorn von einer Verschlußscheibe (26) aus ähnlichem brennbarem Material, wie beispielsweise Karton, begrenzt wird.
- 9. Geschoß nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Rauchpulver (27) in dem ringförmigen Zwischenraum zwischen der Papphülse (24) des Sprengsatzes und der Patronenwandung (20) eingebracht ist.
- 10. Geschoß nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine komprimierte Rauchtablette (28, 29) zwischen dem Ende der Papphülse (24) für den Sprengsatz (25) und dem Patronendeckel vorgesehen ist.
- 11. Geschoß nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Patronenende durch einen Deckel gebildet ist, der aus einer Kapsel (32) aus Leichtmetall besteht, die in das Ende des Patronenmantels eingedrückt ist, wobei der Kapselboden nach hinten gerichtet und durch eine Verstärkungsscheibe (31) aus Eisen oder Stahl verstärkt ist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1957
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