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DE10243007A1 - Dosiervorrichtung - Google Patents

Dosiervorrichtung Download PDF

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Publication number
DE10243007A1
DE10243007A1 DE2002143007 DE10243007A DE10243007A1 DE 10243007 A1 DE10243007 A1 DE 10243007A1 DE 2002143007 DE2002143007 DE 2002143007 DE 10243007 A DE10243007 A DE 10243007A DE 10243007 A1 DE10243007 A1 DE 10243007A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
dosing
disc
closure element
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002143007
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Krieger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE2002143007 priority Critical patent/DE10243007A1/de
Publication of DE10243007A1 publication Critical patent/DE10243007A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/04Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
    • B65B1/10Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles by rotary feeders
    • B65B1/12Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles by rotary feeders of screw type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/30Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled
    • B65B1/36Devices or methods for controlling or determining the quantity or quality or the material fed or filled by volumetric devices or methods

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft (1) eine Dosiervorrichtung, umfassend eine in einem Füllrohr (1) angeordnete Dosierschnecke (3) und ein am Ende der Dosierschnecke (3) in Förderrichtung F angeordnetes Verschlusselement. Das Verschlusselement stellt selbsttätig eine Rückstellkraft entgegen der Förderrichtung F der Dosierschnecke (3) bereit.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung, umfassend eine in einem Füllrohr angeordnete Dosierschnecke und ein am Ende der Dosierschnecke in Förderrichtung angeordnetes Verschlusselement.
  • Dosier- und Abfüllvorrichtungen für pulveriges oder körniges Füllgut sind beispielsweise aus der DE 195 04 240 C1 bekannt. Die Dosiervorrichtung umfasst ein Füllrohr mit einer darin drehbaren Dosierschnecke, mit der pulveriges oder körniges Füllgut in einen darunter angeordneten Behälter transportiert wird. Am Ende des Füllrohres ist ein absenkbares Mundstück verschiebbar angeordnet, das über einen Hebel von einem Servomotor abgesenkt und nach dem Füllvorgang wieder angehoben wird. Das absenkbare Mundstück ist durch einen Verschluss in Verbindung mit der Senk- und Hebbewegung des Mundstücks öffenbar und verschließbar. Die Senk- und Hebvorrichtung für das Mundstück am Ende des Füllrohrs und für den Verschluss sind jedoch mechanisch aufwendig und müssen aufeinander abgestimmt werden.
  • Zum Verschließen von Dosiervorrichtungen finden auch Schieberverschlüsse Anwendung, die einseitig oder als Scherenverschluss ausgebildet sein können. Die Schieberverschlüsse sind am Ende des Füllrohrs eng anliegend angeordnet, damit das Füllrohr dicht verschlossen werden kann. Ein solcher Verschluss eignet sich auch, um Füllgüter mit sehr geringer Scherfestigkeit zu dosieren. Nachteilig an einem Schieberverschluss ist jedoch, dass er zum einen technisch aufwendig und zum anderen manuell oder durch einen separaten Antrieb betätigt werden muss. Damit ist ein Schieberverschluss eine teuere Lösung zum Verschließen von Füllrohren. Weiterhin nachteilig ist die Tatsache, dass bis zum endgültigen Verschließen des Füllrohres eine gewisse Totzeit vergeht, in der der Schieberverschluss vor das Füllrohr geschoben wird. Während des Verschiebens kann also weiterhin Füllgut aus dem Füllrohr austreten, was zu einer geringen Dosiergenauigkeit des Schieberverschlusses führt.
  • Eine weitere Möglichkeit, um Füllrohre von Dosiereinrichtungen mit einer Dosierschnecke zu verschließen, ist der Einsatz eines Pressscheibenverschlusses. Dabei wird am Ende der Dosierschnecke eine Scheibe angeordnet, deren Durchmesser geringer ist als der Durchmesser des Füllrohres, so dass sich zwischen der Scheibe und dem Füllrohr ein Ringspalt ergibt. Bei nicht angetriebener Dosierschnecke baut sich über dem Spalt zwischen der Scheibe und der Außenwand des Füllrohrs aus dem pulverigen Füllgut eine Brücke auf, durch die das weitere Füllgut zurückgehalten und somit das Füllrohr verschlossen wird. Die Scheibengröße des Pressscheibenverschlusses und der damit entstehende Spalt zwischen der Scheibe und dem Füllrohr sind in Abhängigkeit von dem zu befördernden Füllgut und von dessen Scherfestigkeit auszuwählen. Sobald andere Füllgüter transportiert werden, muss auch die Scheibe des Pressscheibenverschlusses dem neuen Füllgut angepasst werden. Dazu ist ein Wechsel der Scheibe erforderlich, was zum Stillstand der Dosiervorrichtung führt und den manuellen Einsatz von Bedienpersonal erfordert. Gerade bei der Verwendung von Füllgut, dessen Scherfestigkeit nicht bekannt ist, kann es dazu kommen, dass erst durch Ausprobieren unterschiedlicher Scheibengrößen die geeignete Pressscheibe gefunden werden kann. Dies führt zu einer deutlichen Erhöhung der Einstellzeit und zu einem Stillstand der Dosiervorrichtung.
  • Vorteile der Erfindung
  • Die erfindungsgemäße Dosiervorrichtung umfasst eine in einem Füllrohr angeordnete Dosierschnecke und ein am Ende der Dosierschnecke in Förderrichtung angeordnetes Verschlusselement, das selbsttätig eine Rückstellkraft gegen die Förderrichtung der Dosierschnecke bereitstellt. Durch Drehen der Dosierschnecke erzeugt das Fördergut eine in Förderrichtung wirkende Kraft, die die Stellung des Verschlusselements derart ändert bzw. das Verschlusselement derart verformt, dass das Verschlusselement die Förderung des Füllguts aus der Dosiervorrichtung ermöglicht. Sobald der Drehvorgang der Dosierschnecke beendet wird, wird das Verschlusselement automatisch durch die vom Verschlusselement selbsttätig entgegen der Förderrichtung bereitgestellte Rückstellkraft ganz oder teilweise in Richtung seiner Ausgangsstellung gebracht. Dadurch werden aus dem Fördergut bestehende Brücken erneut oberhalb des zwischen dem Füllrohr und dem Verschlusselement bestehenden Spalts aufgebaut und so die Dosiervorrichtung verschlossen. Vorteilhaft an dieser Dosiervorrichtung ist weiterhin, dass durch das selbsttätige Rückstellen des Verschlussstückes unabhängig vom Füllgut stattfindet. Auch bei einem Wechsel des Füllgutes entfallen somit Umrüst- und Einstellzeiten; die Dosiervorrichtung muss nicht abgeschaltet werden. Dass das Verschlusselement jederzeit einfach und kostengünstig auch in bestehenden Anlagen nachrüstbar ist, bieten einen weiteren Vorteil.
  • Besonders vorteilhaft erweist sich die Verwendung einer flexiblen Scheibe als Verschlusselement. Die flexible Scheibe ist einfach montierbar, da sie am Ende der Dosierschnecke auf die Drehwelle der Dosierschnecke aufgeschraubt wird. Sie zeichnet sich weiterhin dadurch aus, dass sie besonders kostengünstig ist.
  • Um eine gute Anpassung an den runden Aussendurchmesser der Dosierschnecke und das runde Füllrohr zu erlangen, ist die flexible Scheibe bevorzugt im Wesentlichen kreisrund ausgebildet. Damit wird zwischen der Scheibe und dem Füllrohr ein gleichmäßiger Ringspalt erzeugt.
  • Eine erhöhte Flexibilität des Verschlusselements wird vorzugsweise durch Schlitze erreicht, die gerade oder gekrümmt radial nach außen weisen. Die Schlitze im Verschlusselement führen zu einer Reduzierung der Biegesteifigkeit des Verschlusselements. Dadurch passt sich das Verschlusselement noch genauer an das zu transportierende Füllgut an.
  • Eine weitere Erhöhung der Flexibilität des Verschlusselements kann dadurch erreicht werden, dass die Schlitze bis zum äußersten Rand der Scheibe verlaufen. Hierdurch wird die Biegesteifigkeit der Scheibe weiter reduziert.
  • Bevorzugt wird das Verschlusselement aus Kunststoff, insbesondere aus Viton, aus Silikongummi oder aus einem Federstahlblech hergestellt. Somit stehen unterschiedliche Mate rialien zur Verfügung, die leicht zu verarbeiten und kostengünstig herzustellen sind. Abhängig von dem zu dosierenden Füllgut kann das Material des Verschlusselements ausgewählt werden, um an das Füllgut angepaßt zu werden und besondere Anforderungen an die Dosierung des Füllguts zu erfüllen.
  • In einer besonderen Ausführungsform weist das Füllrohr am freien Ende einen ringförmigen Absatz auf. Dieser in Richtung der Rohrmittelachse weisende Absatz verbessert den Aufbau der aus dem Füllgut bestehenden Produktbrücken zum Verschließen des Füllrohrs bei nichtbetriebener Dosierschnecke. Damit lässt sich auch die Dosiergenauigkeit der Dosiervorrichtung verbessern.
  • Eine weitere Verbesserung des Aufbaus der aus Füllgut bestehenden Produktbrücken wird dadurch erreicht, dass das Verschlusselement und der ringförmige Absatz im Wesentlichen in einer Ebene liegen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist zwischen dem Verschlusselement und der Dosierschnecke ein Distanzhalter angeordnet. Der inbesondere als Distanzbuchse ausgeführte Distanzhalter schafft zwischen dem Verschlusselement und der Dosierschnecke einen freien Raum im Füllrohr, in dem sich die Produktbrücken aus Füllgut bevorzugt ausbilden und das Füllrohr verschließen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Schnittansicht eines Endes einer Dosiervorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Verschlusselement bei nichtbetriebener Dosierschnecke,
  • 2 eine schematische Schnittansicht der in 1 gezeigten Dosiervorrichtung im betriebenen Zustand der Schnecke,
  • 3 das in 1 und 2 gezeigte Verschlusselement in der Draufsicht und
  • 4 ein Verschlusselement gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel in der Draufsicht.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • 1 zeigt einen Ausschnitt einer Dosiervorrichtung im Schnitt. Ein Füllrohr 1 weist an seinem freien Ende einen in Rohrachse ausgerichteten Absatz 2 auf. In dem Füllrohr 1 ist eine Dosierschnecke 3 angeordnet, die um eine Drehwelle 4 drehbar gelagert ist. Die Schraubenfläche der Dosierschnecke 3 ist in 1 durch eine wellenförmig verlaufende strichpunktierte Linie angedeutet. Am Ende der Dosierschnecke 3 schließt sich eine Distanzbuchse 5 an, die über die Drehwelle 4 geschoben ist. Die Distanzbuchse 5 ist zwischen der Dosierschnecke 3 und einer Scheibe 6 angeordnet, die das Verschlusselement darstellt. Die Scheibe 6 wird durch eine Mutter 7, die auf die Drehwelle 4 geschraubt ist, gegen die Distanzbuchse 5 gedrückt.
  • Die Dosierschnecke 3 und die Distanzbuchse 5 sind so ausgebildet, dass die Scheibe 6 in einer Ebene mit dem Absatz 2 liegt. Durch diese Anordnung ergibt sich ein Freiraum 8 zwischen der Dosierschnecke 3 und der Scheibe 6. Der Durchmesser der Scheibe 6 ist geringer als der sich am Absatz 2 ergebende Durchmesser des Füllrohrs 1, so dass sich zwischen der Scheibe 6 und dem Absatz 2 ein Ringspalt 9 ergibt. Aufgrund der kreisrund ausgebildeten Scheibe 6 und des runden Füllrohrs 1 ist der Ringspalt 9 gleichmäßig ausgebildet.
  • Bei stillstehender Dosierschnecke 3 bildet das in der Dosiervorrichtung vorhandene Füllgut im Freiraum 8 oberhalb des Ringspalts 9 eine Produktbrücke aus. Durch die entstehende Brücke wird das Füllgut zurückgehalten und fällt nicht durch den Ringspalt 9 aus der Dosiervorrichtung heraus.
  • Durch Drehen der Dosierschnecke 3 wird Füllgut in Förderrichtung F befördert. Dadurch wird von dem Füllgut eine in Förderrichtung F wirkende Kraft erzeugt. In einem ersten Schritt wird von dem nachströmenden Füllgut die aufgrund der Reibkräfte erzeugte Produktbrücke oberhalb des Ringspalts 9 zerstört, so dass Füllgut aus der Dosiervorrichtung heraustritt.
  • Durch schnelleres Drehen der Dosierschnecke 3 wird die in Förderrichtung F wirkende Kraft, die durch das ebenfalls in Förderrichtung F transportierte Füllgut erzeugt wird, erhöht und die flexible Scheibe 6 derart in Förderrichtung F gedrückt, dass sie reversibel verbogen wird, wie in 2 dargestellt. Die durch das Füllgut aufgebrachte Kraft in Förderrichtung F verformt die Scheibe 6 derart, dass ein im Wesentlichen kegelstumpfartiger Körper entsteht. Damit liegen die äußeren Ränder der Scheibe 6 nicht mehr in der gleichen Ebene wie der ringförmige Absatz 2 am Ende des Füllrohrs 1. Der zwischen der Scheibe 6 und dem Absatz 2 bestehende Ringspalt 9 wird durch die Verformung der Scheibe 6 vergrößert, so dass mehr Füllgut aus der Dosiervorrichtung transportiert werden kann.
  • Die Verformung der Scheibe 6 ist abhängig von der in Förderrichtung F wirkenden Kraft und damit von der Drehgeschwindigkeit der Dosierschnecke. Weiterhin ist die Verformung der Scheibe 6 auch abhängig von dem transportierten pulverigen Füllgut. Das im Sinne der Erfindung definierte pulverige Füllgut umfasst alle sich dem Fachmann erschließenden pulverigen, rieselnden, körnigen und staubförmigen Produkte, sowie Füllgüter von feinkörnigen bis zu stückigen Fördergütern.
  • Wird die Drehbewegung der Dosierschnecke 3 beendet, so verringert sich die in Förderrichtung F wirkende Kraft. Die flexible Scheibe 6 stellt nun ihrerseits selbsttätig eine Rückstellkraft bereit, die entgegen der Förderrichtung F weist und dem Füllgut entgegenwirkt. Somit wird die in 2 dargestellte und zu einem Kegelstumpf verformte Scheibe 6 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgedrückt (1). Der Ringspalt 9 zwischen der Scheibe 6 und dem Absatz 2 wird verringert. Oberhalb des Ringspalts 9 bildet das Füllgut sodann wieder eine Produktbrücke aus und verschließt das Füllrohr 1.
  • Die von der flexiblen Scheibe 6 vorgenommene automatische Veränderung des Ringspaltes 9 hat positiven Einfluss auf die Dosiergenauigkeit des Füllgutes. Sofort nach Beendigung der Drehbewegung der Dosierschnecke 3 wird die flexible Scheibe 6 in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht und der Ringspalt 9 durch eine darüber entstehende Produktbrücke verschlossen. Totzeiten beim Verschließen der Dosiervorrichtung, wie sie bei der Verwendung eines Schieberverschlusses entstehen, entfallen. Die aus der Dosiervorrichtung transportierte Füllgutmenge kann somit exakt bestimmt werden.
  • Der Einsatz der flexiblen Scheibe 6 als Verschlusselement eignet sich auch für Dosiervorrichtungen, deren Ringspalt 9 zwischen der Scheibe 6 und dem Absatz 2 verhältnismäßig größer ist als der in den 1 und 2 dargestellte Ringspalt, so dass die Verwendung von aktiv schließenden Organen, wie z.B. von Absperrschiebern oder Schieberverschlüssen, entfällt. Auch in Dosiervorrichtungen mit größeren Dosierschneckendurchmessern kann die flexible Scheibe 6 als Verschlusselement anstatt der sonst üblichen Schieberverschlüsse verwendet werden.
  • Durch die selbsttätige, automatische Veränderung des Ringspalts 9 durch die flexible Scheibe 6 ist es möglich, die flexible Scheibe 6 auch als Verschlusselement für Füllgüter mit geringerer Scherfestigkeit einzusetzen, die ansonsten einen Schieber als Verschlusselement benötigen würden.
  • 3 zeigt die flexible Scheibe 6 in der Aufsicht. Die Scheibe 6 weist eine zentrische Bohrung 10 auf, deren Durchmesser ungefähr dem Durchmesser der Drehwelle 4 entspricht.
  • Die in 4 dargestellte Scheibe 6 gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel weist neben der Bohrung 10 gekrümmte, radial nach außen weisende Schlitze 11 auf, die bis zum äußersten Rand der Scheibe 6 verlaufen. Damit entsteht eine 1amellenartige Ausführung der Scheibe 6, die sich dadurch auszeichnet, dass die Biegesteifigkeit der Scheibe 6 reduziert und damit ihre Flexibilität erhöht wird. Die Scheibe 6 kann nunmehr auch auf kleine Kraftänderungen durch Verformung reagieren, was letztendlich zu einer weiteren Erhöhung der Dosiergenauigkeit der Dosiervorrichtung führt.

Claims (9)

  1. Dosiervorrichtung, umfassend eine in einem Füllrohr (1) angeordnete Dosierschnecke (3) und ein am Ende der Dosierschnecke (3) in Förderrichtung (F) angeordnetes Verschlusselement, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement selbsttätig eine Rückstellkraft entgegen der Förderrichtung (F) der Dosierschnecke (3) bereitstellt.
  2. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement eine flexible Scheibe (6) ist.
  3. Dosiervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (6) im Wesentlichen kreisrund ausgebildet ist.
  4. Dosiervorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (6) Schlitze (11) aufweist, die insbesondere gerade oder gekrümmt radial nach außen weisen.
  5. Dosiervorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (11) bis zum äußersten Rand der Scheibe (6) verlaufen.
  6. Dosiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement aus Kunststoff, insbesondere aus Viton, oder aus Silikongummi oder aus einem Federstahl besteht.
  7. Dosiersystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Füllrohr (1) am freien Ende einen ringförmigen Absatz (2) aufweist.
  8. Dosiervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement und der ringförmige Absatz (2) im Wesentlichen in einer Ebene liegen.
  9. Dosiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Verschlusselement und der Dosierschnecke (3) ein Distanzhalter (5) angeordnet ist.
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