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Die
Erfindung betrifft ein Paneel, insbesondere Fußbodenpaneel gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
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Aus
der WO 01/75247 A1 ist ein Fußbodenpaneel
bekannt, das an einer ersten Seitenkante Verbindungsmittel zur Verriegelung
in Quer- und Vertikalrichtung aufweist. Diese Verriegelungsmittel
sind an der Längsseite
des Paneels angeordnet und bewirken die Verriegelung, indem ein
Einlegen und Einschwenken der Verbindungsmittel in eine korrespondierende
Ausnehmung eines zweiten Paneels erfolgt. Die Querseite des Paneels
weist zwei Einschnapphaken auf, die in korrespondierende Hinterschneidungen
eines angrenzenden Paneels beim Verlegen eingreifen und die Vertikalbewegung
zwischen den verlegten Paneelen behindern sollen.
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Insbesondere
bei stärkeren
Profilen oder bei einem Parkettboden ist eine Verlegung aufgrund
der Steifigkeit des Paneels nicht mehr möglich, da sich die notwendige
elastische Verformung nur mit einem außerordentlich hohen Kraftaufwand
realisieren ließe.
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Aus
der
DE 199 62 830
C2 ist eine Verbindung für plattenförmige Bauelemente mit einer
Trennebene zwischen zwei benachbarten Bauelementen mit einer Feder
und einer Nut bekannt, wobei die Verbindung einer Verriegelung zur
Fixierung der von der Nut-/Federverbindung bestimmten Relativlage
zugeordnet ist. Die Verriegelung hat einen an einem Bauelement ausgebildeten,
im Abstand zur Feder ausgebildeten, elastischen Riegelzapfen, der
im verriegelten Zustand kraft- oder formschlüssig ein Eingriffselement an
dem anderen Bauelement hintergreift. In dem einstückig mit
dem Bauelement ausgebildeten Riegelzapfen ist eine Ausnehmung ausgebildet,
die formschlüssig
das Eingriffselement hintergreift, das an einer Nutwange ausgebildet
ist. Bei der Montage wird der Riegelzapfen aufgrund der über eine
schräge
Auflauffläche
eingeleiteten Querkraft elastisch nach unten ausgelenkt.
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Die
WO 00/47841 A1 beschreibt ein Paneel, bei dem in Querrichtung und
in Vertikalrichtung wirksame Formschlusselemente vorhanden sind.
Eine Unterlippe wird bei der Montage nach unten ausgelenkt. Um diese
Auslenkung zu erleichtern, ist das Paneel unterhalb der Formschlusselemente
mit einer von der Unterseite des Paneels ausgehenden Materialschwächung versehen.
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Die
DE 201 21 196 U1 beschreibt
ein Bodenpaneel mit Formschlusselementen, die eine Verriegelung
in Vertikalrichtung und Querrichtung bewirken. Dazu sind Ausnehmungen
innerhalb des Profils angeordnet, die korrespondierend zu Vorsprüngen in dem
zu verbindenden Profil ausgebildet sind. Die Vorsprünge und
Ausnehmungen werden zueinander ausgerichtet, beide Platten werden
in Querrichtung aufeinander zugeschoben und dann parallel zur Längserstreckung
der Seitenkante verschoben, ähnlich
einem Reißverschluss
oder einem Karabinerverschluss. Eine vertikale Fügebewegung ist nicht vorgesehen.
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Die
DE 202 03 311 U1 beschreibt
ein Paneel mit profilierten Seitenkanten, die eine Verriegelung sowohl
in Vertikalrichtung als auch in Querrichtung ermöglichen. Diese Verriegelung
wird in Querrichtung durch einen stirnseitig angeordneten Vorsprung in
Verbindung mit einer von oben eingreifenden Rippe verwirklicht.
In Vertikalrichtung wird eine Verriegelung durch einen geneigten
Bereich verwirklicht, der in einer korrespondierend angeordneten
Ausnehmung ausgebildet ist.
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Die
nachveröffentlichte
DE 101 56 775 A1 beschreibt
einen Bodenbelag aus Platten mit Einrichtungen zur Verriegelung
in Querrichtung und Vertikalrichtung. Eine Führungsnut und eine Führungsfeder sind
oberhalb einer Feder angeordnet, an der ein Verriegelungsvorsprung
ausgebildet ist, der nach unten ausgerichtet ist. Dieser Verriegelungsvorsprung greift
in eine Verriegelungsnut ein, die an einer Zunge ausgebildet ist.
Unterhalb der Zunge ist eine Sicherungsnut eingearbeitet, in die
im montierten Zustand eine Sicherungsfeder eingreift. Eine Montage
durch eine vertikale Bewegung ist weder vorgesehen noch möglich.
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Ausgehend
von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
ein Paneel bereitzustellen, mit dem eine einfache und sichere Verlegung
möglich
ist, insbesondere bei steifen Paneelen.
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Erfindungsgemäß wird diese
Aufgabe durch ein Paneel mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Unteransprüchen aufgeführt.
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Aufgrund
der Ausbildung eines Schlitzes zwischen den Formschlusselementen
und der Unterseite des Paneels in vertikaler Richtung wird eine Elastizität in dem
Kopplungsbereich zweier an sich steifer Paneele bereitgestellt,
durch die eine einfache Montage ermöglicht wird. Die Steifigkeit
der Paneele kann durch die Materialwahl oder die Dicke der Paneele
gegeben sein, so dass Dimensionierung des Schlitzes in Vertikal-
und Querrichtung entsprechend angepasst werden muß. Die Anordnung
und Dimensionierung des Schlitzes muß dergestalt erfolgen, dass
die Formschlusselemente ausreichend nach unten federn können, um
eine Montage zu ermöglichen.
Die Seitenkante weist eine von der Unterseite ausgehende, stufenförmige Ausfräsung mit
einer inneren Wandung und einer äußeren Wandung
auf. An diesen Wandungen sind jeweils sich in Querrichtung erstreckende
Formschlußelemente
ausgebildet, vorzugsweise ausgefräst, die in korrespondierende Hinterschneidungen
einer von der Oberseite ausgehenden, stufenförmigen Ausfräsung der
zu verbindenden zweiten Paneele eingreifen. Die von der Oberseite ausgehende,
stufenförmige
Ausfräsung
weist ebenfalls eine innere und eine äußere Wandung auf, an denen
die entsprechenden Hinterschneidungen ausgebildet sind, so dass
es zu einer formschlüssigen Verriegelung
in vertikaler Richtung an der Seitenkante kommt.
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Vorteilhafterweise
ist der Schlitz über
die gesamte Länge
der Seitenkante ausgebildet, um eine gleichmäßige Ausbiegung zu erreichen,
und weist einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf, der
sehr einfach durch einen Fräser
in das Paneel eingearbeitet werden kann.
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An
einer Seitenkante sind Formschlusselemente zur Verriegelung in Vertikalrichtung
mit einem weiteren Paneel ausgebildet, wobei diese Formschlusselemente
an zwei zueinander beabstandeten, im wesentlichen vertikal ausgerichteten
Wandungen in Querrichtung und in Vertikalrichtung voneinander beabstandet,
ausgebildet sind. Dadurch werden zwei räumlich voneinander getrennte
Verriegelungsstellen an der Seitenkante, insbesondere der Querseite,
geschaffen, wodurch eine sicherere Verriegelung aneinander gelegter
und verlegter Paneele gewährleistet ist.
Die Anordnung der Formschlusselemente an zwei verschiedenen Wandungen
erhöht
die Stabilität der
gesamten Verbindung und verhindert, dass durch ein Übereinandergleiten
mehrerer hintereinan der angeordneter Formschlusselemente eine Verformung und
ein Abrieb der Formschlusselemente entsteht. Dadurch ist die Wirksamkeit
der Verriegelung gewährleistet.
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Die
von der Unterseite ausgehende, stufenförmige Ausfräsung weist einen in Richtung
der Unterseite hervorstehenden Absatz auf, der eine im wesentlichen
horizontal ausgerichtete Kopffläche
ausbildet, wobei dieser Absatz eine in Querrichtung, senkrecht zu
der Seitenkante wirksame Verriegelung bereitstellt. Die im wesentlichen
horizontal ausgerichtete Kopffläche
dient zur Einstellung des minimalen Höhenversatzes und stellt eine
relativ große
Auflagefläche
zur Einleitung vertikal wirkender Kräfte dar. Die Kopffläche kann
im Querschnitt eine konkave Form aufweisen, um eine Staubtasche
zu bilden.
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Die
Wandungen des Absatzes sind zu der Kopffläche in einem spitzen Winkel
ausgerichtet, was entweder das leichte Einführen in eine korrespondierende
Ausnehmung der entsprechenden Ausfräsung der zweiten Paneele oder
aber bei Ausbildung einer Hinterschneidung zu der Kopffläche eine
zusätzliche Verriegelungswirkung
zur Folge hat.
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Es
hat sich herausgestellt, dass eine Quererstreckung der Kopffläche in einem
Bereich von 2 mm bis 6 mm sehr gute Haltbarkeitswerte und eine sehr gute
Verriegelungswir kung bereitstellt, wobei vorzugsweise die Kopffläche das
0,25 bis 0,4fache der gesamten Quererstreckung der stufenförmigen Ausfräsung aufweist.
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Eine
besonderes wirksame und einfache Verriegelung an der Seitenkante
ist dann gegeben, wenn ein Formschlußelement über eine Abschlußkante der
Oberseite horizontal hervorragt. Dabei kann es zweckmäßig sein,
dass zwischen der Oberseite und dem hervorragenden Formschlußelement eine
Ausnehmung angeordnet ist, die die Abschlußkante der Paneele hinterschneidet,
um eventuell vorhandenen Abrieb oder sich verformendes Material der
Paneele aufzunehmen, so dass eine möglichst paßgenaue Verlegung mit minimaler
Spaltweite ermöglicht
wird, da kein abgeriebenes oder verformtes Material eine Sperrwirkung
ausübt.
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Die
der Seitenkante gegenüberliegende
Seitenkante der Paneele weist eine von der Oberseite ausgehende,
stufenförmige
Ausfräsung
mit einen in Richtung der Oberseite hervorstehenden Absatz auf. Dieser
Absatz weist ebenfalls eine im wesentlich horizontal ausgerichtete
Kopffläche
auf, wobei im unteren Bereich der Absatzaußenwandung eine Hinterschneidung
ausgebildet ist, die mit dem korrespondierenden Formschlußelement
der inneren Wandung der aufzunehmenden Seitenkante korrespondiert. Die
Anordnung der Ausnehmung im unteren Bereich der Absatzaußenwandung
erhöht
die Wirksamkeit der Verriegelung.
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Eine
Weiterbildung sieht vor, dass zwischen der Absatzinnenwandung und
der inneren Wandung der Ausfräsung
eine horizontale Sockelfläche
ausgebildet ist, die dergestalt ausgebildet ist, dass bei verlegten
Paneelen die Kopffläche
auf der Sockelfläche aufliegt
und die Oberseiten der Paneele in einer Ebene liegen, was bedeutet,
dass ein minimaler bzw. kein Höhenversatz
zwischen den Paneelen vorliegt. Durch das Zusammenwirken horizontaler
Sockelflächen
und Kopfflächen
ist eine besonders genaue Zuordnung und Einstellung des Höhenversatzes
möglich,
ebenso wird die Abwinkelneigung benachbarter Paneele verringert,
was die Festigkeit der Verriegelung vergrößert.
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Die
Absatzinnenwandung der von der Oberseite ausgehenden Ausfräsung verläuft parallel
oder in einem flacheren Winkel als die korrespondierende Absatzinnenwan dung
des im verlegten Zustands eingreifenden Absatzes, um entweder eine
präzise
Anlage zu bewirken oder eine Bewegungskomponente für die beiden
Paneelen in Querrichtung aufeinander zu bereitzustellen.
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Durch
die Ausbildung einer Hinterschneidung durch die Absatzinnenwandung
zu der Kopffläche
des entsprechenden Absatzes wird eine zusätzliche Verriegelungswirkung
erzielt.
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Um
eine besonders einfache Verlegung zu bewirken, ist der nach oben
vorstehende Absatz der von der Oberseite ausgehenden Ausfräsung nicht über die
gesamte Länge
der Seitenkante ausgebildet, sondern ist insbesondere an einem Endbereich der
Seitenkante, der in Richtung zu einer insbesondere rechtwinkelig
verlaufenden weiteren Seitenkante gerichtet ist, bis auf die Sockelfläche abgefräst oder
nicht ausgebildet. Durch die Entfernung oder Nichtausbildung des
hervorstehenden Absatzes wird ein Einschwenken um die Achse parallel
zu der weiteren Seitenkante erleichtert, so dass eine Sperrwirkung
durch die Formschlußelemente
erst dann stattfindet, wenn die Seitenkanten aneinander angrenzender
Paneele in einem spitzen Winkel zueinander liegen. Dies bedeutet,
dass nur eine kurze Entfernung in Vertikalrichtung zurückgelegt
werden muss, um die Paneele an den Seitenkanten vollständig zu verriegeln.
Ein solches Profil ist als Legeprofil besonders für steife
Paneele geeignet.
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Eine
vorteilhafte Ausbildung der Erfindung sieht vor, dass das Fußbodenpaneel
zumindest teilweise aus einem HDF- oder MDF-Werkstoff hergestellt
wird. Alternativ dazu kann das gesamte Fußbodenpaneel aus einem OSB-Werkstoff
hergestellt sein. Durch die Verwendung eines OSB-Werkstoffes wird
eine Naturholzoptik, ebenso wie eine strukturierte Oberfläche erreicht.
Insbesondere bei Paneelen aus Faserwerkstoffen oder OSB-Platten
ist das Profil für
Paneele in eine Dicke von 9 mm bis 22 mm, insbesondere 10 mm bis
15 mm, vorzugsweise 12 mm geeignet. Sofern das verwendete Material
eine andere Steifigkeit hat, können
die Abmessungen entsprechend verändert
werden.
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Nachfolgend
wird ein Ausführungsbeispiel der
Erfindung anhand der beigefügten
Figuren beschrieben. Es zeigen:
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1 – ein Fußbodenpaneel
an einer Querseite in Querschnittsansicht; sowie
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2 – ein Fußbodenpaneel
an einer Längsseite
in Querschnittsansicht.
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Die 1 zeigt
ein Fußbodenpaneel 1,
das aus einer mitteldichten oder hochverdichteten Faserplatte (MDF
oder HDF) besteht. An ihrer Oberseite 15 ist die Fußbodenpaneele 1 mit
einer Dekorschicht 16 versehen, die beispielsweise durch
eine eine Holzmaserung aufweisende Papierlage gebildet sein kann,
die mit einer als Verschleißschutz
dienenden Kunstharzschicht überzogen
ist. An der Unterseite 7 kann eine Schalldämmlage aufgeklebt
sein, um die Trittschalleigenschaften der verlegten Fußbodenpaneele
zu verbessern. Alternativ zu der Verwendung einer HDF- oder MDF-Platte
kann das Paneel 1 aus einem OSB-Werkstoff (orientated strands
board) gefertigt werden, wobei hier auf eine Dekorschicht 16 verzichtet
werden kann. An einer ersten Seitenkante, vorzugsweise an einer
Querseite der Paneele, ist von der Unterseite 7 ausgehend,
ist eine stufenförmige Ausfräsung 20 in
das Paneel 1 eingearbeitet, die eine innere Wandung 21 und
eine äußere Wandung 22 ausbildet.
Sowohl an der inneren Wandung 21 als auch an der äußeren Wandung 22 sind
Formschlußelemente 23, 24 ausgebildet,
hier ausgefräst,
die in Gestalt von Vorsprüngen
in entsprechende Hinterschneidungen 230, 240 einer
korrespondierenden Ausnehmung 200 einem zweiten Paneel
eingreifen. In der Ausfräsung 20 ist
ein Absatz 25 ausgebildet, der in Richtung auf die Unterseite 7 hervorsteht,
wobei die Absatzaußenwandung
von der Außenwandung 22 gebildet
wird und die Absatzinnenwandung 27 in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel
einen sich nach oben erweiternden Querschnitt ausbildet. Die Unterseite
des Absatzes 25 bildet eine Kopffläche 26, die parallel
zu der Oberseite 15 des Paneels 1 verläuft und
auf der sich das Paneel 1 im montierten Zustand über eine
korrespondierende Sockelfläche 280 einer
entsprechenden Ausnehmung 200 eines zweiten Paneels abstützt.
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Alternativ
zu der dargestellten Ausführungsform
ist es vorgesehen, dass die Innenfläche 27 im wesentlichen
parallel zu der Außenwandung 22 verläuft, so
dass die Absatzinnenwandung 27 zu der Kopffläche 26 einen
Hinterschnitt bildet. Ebenfalls ist es vorgesehen, dass neben einer
wesentlichen geraden Ausbildung der Außenwandung 22 in einem
spitzen Winkel α zu
der Vertikalen die Außenwandung 22 eine
gerundete Form oder einen vertikalen Verlauf aufweist. Dabei ist
es erforderlich, dass das Formschlußelement 24 über die
Abschlußkante 28 der Oberseite 15 hervorsteht,
um eine formschlüssige Verriegelung
mit dem zweiten Paneel durchzuführen.
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Oberhalb
des Formschlußelementes 24 kann
eine Ausnehmung ausgebildet sein, die als Staubtasche wirkt.
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Sofern
die Absatzinnenwandung 27 als eine Hinterschneidung zu
der Kopffläche 26 ausgebildet ist,
wird eine zusätzliche
Verriegelung in vertikaler Richtung bereitgestellt, insbesondere
wenn die korrespondierende Absatzinnenwandung 270 des nach oben
gerichteten Absatzes 250 ebenfalls als Hinterschneidung
ausgebildet ist. Eine formschlüssige
Verriegelung findet dann durch ein leichtes Aufbiegen bzw. eine
elastische Verformung der Profile statt, so dass die Formschlußelemente 23, 24 und
die Hinterschneidung durch die Absatzinnenwandung 27 mit den
korrespondierenden Hinterschneidungen 230, 240 und
der Hinterschneidung durch die Absatzinnenwandung 270 wirksam
in Eingriff treten können.
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Dieses
elastische Aufbiegen der Profile wird bei einem Paneel 1 mit
einer Dicke von 12 mm durch einen eingefrästen Schlitz 100 erreicht,
der zwischen der Unterseite 7 und den Formschlußelemente 270, 230 ausgebildet
ist. Der Schlitz 100 hat einen rechteckigen Querschnitt
und erstreckt sich bis in die Mitte der Sockelfläche 280. Vertikal
ist der Schlitz 100 so angeordnet, dass eine hinreichende
Elastizität
des Profils bei ausreichender Festigkeit gegeben ist. Der Schlitz 100 ist
nur entlang einer Seitenkante des Paneels 1 ausgebildet,
entlang der die Ausnehmung 200 ausgebildet ist. Sofern
bei einem rechteckigen Paneel 1 alle Seiten entsprechend
der 1 profiliert sind, sind demnach zwei Schlitze 100 vorgesehen.
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Die
von der Oberseite 15 ausgehende Ausfräsung 200 ist dergestalt
ausgebildet, dass sie das gegenüberliegende
Profil aufnehmen kann, so dass die Kopffläche 26 einerseits
vollständig
plan auf der Sockelfläche 280 aufliegt,
andererseits die Oberflächen 15 zweier
Paneele im montierten Zustand in einer Ebene abschließen und
möglichst
bündig
aneinander liegen.
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Eine
wirksame Verriegelung sowohl in Querrichtung Q als auch in Vertikalrichtung
V ist gegeben, wobei die Verriegelung in Querrichtung Q formschlüssig durch
die Absätze 25, 250 realisiert
wird. Eine Verriegelung in Vertikalrichtung V erfolgt durch die
Verriegelungselemente 23, 24, die formschlüssig in
die Hinterschneidungen 230, 240 eingreifen, wobei die
Formschlußelemente 23, 24 an
voneinander beabstandeten Wandungen 21, 22 angeordnet
sind. Darüber
hinaus sind die Formschlußelemente 23, 24 auf
unterschiedlichen Vertikalniveaus angeordnet, so dass sich ein oberer
Verriegelungspunkt und ein unterer Verriegelungspunkt ausbildet.
Der oberer Verriegelungspunkt wird durch das Formschlußelement 24 und
die Hinterschneidung 240, der untere Verriegelungspunkt
durch das Formschlußelement 23 und die
Hinterschneidung 230 gebildet.
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Der
nach oben gerichtete Absatz 250 ist nicht über die
gesamte Länge
der dritten Seitenkante ausgebildet, sondern ist über einen
Bereich bis auf die Sockelfläche 280 abgefräst, wobei
diese Ausfräsung
in Richtung auf die erste Seitenkante mit einer Feder liegt. Durch
die Ausfräsung
bzw. Nichtausbildung des Absatzes 250 kann bei einem Verlegen
die zunächst
winklig eingelegten Paneele weiter nach unten abgesenkt werden,
bevor durch eine impulsartige Montagebewegung nach unten eine endgültige Verriegelung über die
dritte Seitenkante, vorzugsweise die Querseite, erfolgt.
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Zwischen
der Kopffläche 260 des
Absatzes 250 und der entsprechenden Fläche der Ausfräsung 20 ist
im montierten Zustand ein Freiraum vorhanden, der notwendig ist,
damit das Formschlußelement 23 die
Hinterschneidung 230 hintergreifen kann. Ebenfalls dient
dieser Freiraum als eine Staubtasche.
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Durch
das vorgestellte Profil sowie die beschriebene Verlegeweise ist
es möglich,
Paneele leicht und schnell zu verlegen. Das Profil hat weiterhin
den Vorteil, dass eine stabile Auflage und damit die Möglichkeit
einer möglichst
präzisen
Einstellung des Höhenversatzes
gegeben ist. Ebenfalls ist eine sichere Verriegelung der Seitenkanten
in Vertikalrichtung V und Querrichtung Q gewährleistet; dieses Profil lässt sich
besonders gut in OSB-Paneele einfräsen. Neben den versetzt angeordneten
Formschlußelementen
verhindert die große
Auflagefläche
eine Verwinkelung und dadurch ein leichte Öffnen der Verriegelung an den
Seitenkanten. Darüber
hinaus wird durch die formschlüssige
Verriegelung, bei der ein charakteristisches Geräusch entsteht, dem Nutzer der
Paneele angezeigt, dass eine wirksame Verriegelung stattgefunden
hat.
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Wenn
die Profile der 1 an den Querseiten eines Paneels 1 ausgebildet
sind, sind die Längsseiten
vorteilhafterweise als ein Schwenkprofil ausgebildet, um keine Entlastungsschlitze
in das Paneel einbringen zu müssen.
Sofern ein sogenanntes Clickprofil an den Längsseiten ausgebildet ist,
ist vorgesehen, dass unterhalb der entsprechenden Formschlußelemente
ebenfalls ein Schlitz ausgebildet ist, um die notwendige Elastizität bereitzustellen,
so dass ein Clickprofil auch bei steiferen Materialien oder größeren Materialstärken eingesetzt
werden kann. Das Profil ist nicht auf Fußbodenpaneele beschränkt und
kann auch zur Verriegelung von Platten anderer Zweckbestimmung eingesetzt
werden.
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An
einer weiteren Seitenkante, vorzugsweise an der Längsseite
des Paneels 1, ist das Paneel 1 mit einer Feder 10 und
an der gegenüberliegenden zweiten
Längsseite
mit einer Ausnehmung 3 versehen, wie in der 2 gezeigt
ist.
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Die
Ausnehmung 3 und die Feder 10 verlaufen über die
volle Länge
der Seitenkanten. An der Feder 10 ist eine nach außen ragende,
mit einer Spitze versehende Nase vorgesehen, die in einen Vorderbereich übergeht,
der eine bogenförmige
Kontur aufweist. An diesen Vorderbereich der Feder 10,
der einen Hinterschnitt 13 ausbildet, schließt sich
ein Auflagerbereich 14 an, der in einem Winkel μ zur Oberseite 15 des
Paneels 1 geneigt, ausgebildet ist. An den Auflagerbereich 14 schließt sich
eine vertikal ausgerichtete Wandung 11 an.
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Der
Hinterschnitt 13 bewirkt eine Verriegelung in Querrichtung
Q, in dem eine formschlüssige Verriegelung
mit einem korrespondierenden Absatz 9 der Ausnehmung 3 hergestellt
wird. Im montierten Zustand greift die Feder 10 in einen
durch eine Oberlippe 4 der Ausnehmung 3 gebildeten
Hinterschnitt ein, so dass die Oberseite 12 der Feder 10 an
einer Unterseite 40 der Oberlippe anliegt und eine Verriegelung
in vertikaler Richtung entlang der Seitenkanten erfolgt. Der Absatz 9 ist
an einer Unterlippe 6 der Ausnehmung 3 ausgebildet
und schließt
diese ab, wobei auf der Oberseite des Absatzes 9 eine geneigte
Absatzoberfläche 5 ausgebildet
ist, die als Abstützung
für den
Auflagerbereich 14 dient. Den Abschluss des Paneels bildet
eine im wesentlichen vertikal verlaufende Absatzvorderseite 8,
die über
eine Rundung in die Absatzoberseite 5 übergeht.
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Durch
die Absatzoberseite 5 und den Auflagerbereich 14 wird
eine relativ große
Auflagefläche bereitgestellt,
auf der zwei Paneele im verbundenen Zustand aufeinander liegen.
Die Abschrägung
um den Winkel μ bewirkt,
dass bei einer vertikalen Belastung eine Bewegungskomponente in
Querrichtung Q aufeinander zu erzeugt wird, so dass im verriegelten Zustand
bei einer von oben einwirkenden Kraftkomponente der Spalt zwischen
den beiden Paneelen verringert wird und die ursprüngliche
Verriegelung durch Einlegen und Einschwenken eines ersten Paneels
in ein zweites Paneel ohne eine Vorspannung erfolgen kann.
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Der
Absatz 9 ist so ausgebildet, dass an der Absatzvorderseite 8 eine
Ausnehmung 31 ausgebildet ist, in die ein korrespondierender
Vorsprung 30 an der Wandung 11 der ersten Seitenkante
eingreift. Die Ausnehmung 31 bildet einen Hinterschnitt,
so dass durch ein formschlüssiges
Eingreifen des Vorsprunges 30 in die Ausnehmung 31 eine
Verriegelung in Vertikalrichtung V ausgebildet wird. Oberhalb der
gerundeten Verbindung von der Absatzoberseite 5 zu der
Absatzvorderseite 8 ist im montierten Zustand ein Freiraum 18 ausgebildet,
der eine gewisse Bewegung des Paneels 1 in Richtung auf
das zweite Paneel bei einer vertikalen Belastung zulässt. Ebenfalls können sich
in diesem Freiraum 18 Späne sammeln. Die Unterseite
des Vorsprunges 30 liegt auf einer korrespondierenden Schräge der Ausnehmung 31 auf, so
dass eine prä zise
Winkelzuordnung der Paneele gewährleistet
ist. Neben der formschlüssigen
Verriegelung an der Oberseite 12 der Feder 10 wird
durch die Ausbildung der Formschlusselemente 30, 31 ein zweiter
Verriegelungspunkt in vertikaler Richtung bereitgestellt, so dass
eine erhöhte
Sicherheit gegen ein ungewolltes Zurückschwenken der Paneele, vorliegend
entgegen dem Uhrzeigersinn, verhindert wird Zwischen der Feder 10 und
der Oberseite 15 des Paneels 1 ist ein Hinterschnitt 17 ausgebildet,
der sich an eine im rechten Winkel zu der Oberseite 15 verlaufende
Kante anschließt.
Der Hinterschnitt 17 bildet im montierten Zustand einen
Freiraum aus, in dem Abrieb oder nicht entfernte Späne aus dem
Herstellungsprozess aufgenommen werden können. Ebenfalls ist eine entsprechende
Ausbildung des runden Vorderbereiches der Feder 10 vorgesehen,
so dass die Feder 10 im montierten Zustand ebenfalls einen Spalt 19 ausbildet,
der als Staubtasche und Bewegungsraum wirken kann.
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Das
Verlegen und Verriegeln zweier Paneele mit einem solchen Profilbild
erfolgt, indem das erste Paneel mit der Feder 10 winklig
zu dem zweiten Paneel angesetzt und die Feder 10 in der
Ausnehmung 3 des zweiten Paneels eingelegt wird. Anschließend wird
das abgewinkelte erste Paneel um eine Achse parallel zu der Längsrichtung
der Feder 10 verschwenkt, vorliegend in Uhrzeigerrichtung,
so dass der mit einer runden Kontur versehene Vorderbereich der
Feder 10 in der korrespondierend gestalteten Ausnehmung 3 entlanggleitet,
bis die Oberseite 12 der Feder 10 an der korrespondierenden
Unterseite 40 der Oberlippe 4 anliegt. In diesem
Zustand ist durch den Hinterschnitt der Oberlippe 4 und
den Absatz 9 eine wirksame Verriegelung in Vertikalrichtung V
und in Querrichtung Q erreicht.