[go: up one dir, main page]

DE1024076B - Verfahren zur Herstellung von 2, 4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, 10a-dodecahydrophenanthren-1-onen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2, 4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, 10a-dodecahydrophenanthren-1-onen

Info

Publication number
DE1024076B
DE1024076B DEM17858A DEM0017858A DE1024076B DE 1024076 B DE1024076 B DE 1024076B DE M17858 A DEM17858 A DE M17858A DE M0017858 A DEM0017858 A DE M0017858A DE 1024076 B DE1024076 B DE 1024076B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dimethyl
dodecahydrophenanthren
methyl
ethylene ketal
trione
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM17858A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert M Lukas
George I Poos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Merck and Co Inc
Original Assignee
Merck and Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merck and Co Inc filed Critical Merck and Co Inc
Publication of DE1024076B publication Critical patent/DE1024076B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2603/00Systems containing at least three condensed rings
    • C07C2603/02Ortho- or ortho- and peri-condensed systems
    • C07C2603/04Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings
    • C07C2603/22Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings containing only six-membered rings
    • C07C2603/26Phenanthrenes; Hydrogenated phenanthrenes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,G,7,9,10,10a-dodecahydrophenanthren-l-onen Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung neuer 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4 a,4b,5,6,7,9,10,10 a-dodecahydrophenanthren-l-one, welche in den Stellungen 4 und 7 funktionelle Gruppen enthalten.
  • Die erfindungsgemäß erhältlichen 2,4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4 a, 4 b, 5, 6, 7, 9,10,10 a-dodecahydrophenanthren-1-one besitzen folgenden Aufbau: R. bedeutet eine Keto- oder Oxygruppe. Sie können zur Herstellung anderer Polyhydrophenanthrenverbindungen und wertvoller Steroide verwendet werden.
  • Die erfindungsgemäß herstellbaren 2,4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4-a, 4b, 5, 6, 7, 9,10,10 a-dodecahydrophenanthren-1-one, welche in den Stellungen 4 und 7 funktionelle Gruppen enthalten, werden durch Acylierung oder Carbalkoxylierung, eines 4b-Methyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8, 10,10a-dodecahydrophenanthren-l-ons, Methylierung des erhaltenen 2-Acyl- oder 2-Acyloxyderivates und Hydrolyse des erhaltenen 2-Acyl- oder 2-Acyloxy-2-methylderivates nach folgendem Reaktionsschema hergestellt: R bedeutet eine durch Hydrolyse in eine Ketogruppe überführbare Gruppe, R, eine Keto-, Oxy- oder Acyloxygruppe und R2 eine Acyl- oder Acyloxygruppe.
  • Die Acyl- oder Acyloxygruppe wird in die 2-Stellung der als Ausgangsstoffe verwendeten 4b-Methyl-1,2,3,4, 4a,4b,5,6,7, 8,10,10a - dodecahydrophenanthren -1 - one, z. B. des 4b-Methyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dions, seines 4-Acvloxyderivates oder des 4b-Methyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-1,4,7-trions, deren 7ständige Ketogruppe in geeigneter Weise geschützt ist, durch Umsetzung mit einem Carbonsäure- oder Kohlensäureester in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels eingeführt.
  • Die 7ständige Ketogruppe wird während der Umsetzung geschützt, um eine Acylierung oder Alkylierung im Ring A zu verhindern. Man schützt die 7ständige Ketogruppe entweder durch Herstellung von Enoläthern, Ketalen oder cyclischen Äthern. Vorzugsweise stellt man die cyclischen Ketale, insbesondere die Ä thylenketale her; bei den 7-Ketalen dürfte sich die Doppelbindung in der 8a(9)-Stellung befinden. Nach Spaltung der 7-Ketale in die entsprechenden 7-Ketone verlagert sich die Doppelbindung in die 8(8a)-Stellung.
  • Die Acylierung wird in einem geeigneten inerten Lösungsmittel mit einem Carbonsäure- oder Kohlensäureester in Gegenwart eines alkalischen Kondensationsmittels durchgeführt. Als Carbonsäureester wird vorzugsweise ein Ester einer organischen Säure mit 1 oder 2 Kohlenstoffatomen verwendet. Die besten Ausbeuten erhält man bei Verwendung von niedermolekularen Alkylestern von Kohlensäure, Ameisensäure oder Essigsäure. Man kann z. B. die Kondensation mit Kohlensäuremonomethylester, Ameisensäuremethylester oder Essigsäuremethylester durchführen und erhält die entsprechenden 2-Carbomethoxy-, 2-Formyl- oder 2-Acetoxyderivate. Als Kondensationsmittel sind die verschiedenartigsten alkalisch wirkenden Verbindungen geeignet, z. B.1#Tatriumhydrid, Natriumamid oder ein Natriumalkoholat. Am zweckmäßigsten kondensiert man das Keton und den Ester jedoch in Gegenwart von Natriumhydrid oder Natriumäthylat in einem geeigneten Lösungsmittel, z. B. einem Alkohol (Methanol) oder einem Kohlenwasserstoff (Benzol), weil man dann die höchsten Ausbeuten erzielt. Auch wird das Reaktionsgemisch zweckmäßig bei Raumtemperatur so lange gerührt, bis die Umsetzung beendet ist. Bei der Acyherung der 1,4-Diketoverbindungen erhält man höhere Ausbeuten, wenn man die Umsetzung in Abwesenheit von Sauerstoff durchführt, also z. B. unter Stickstoff oder einem anderen inerten Gas. Die acylierten Produkte lassen sich leicht aus dem Reaktionsgemisch abscheiden, indem man Wasser und wäßrige Säure zusetzt und dann die Mischung mit einem geeigneten, mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel auszieht.
  • Wenn die Ausgangsverbindung eine 4ständige Oxygruppe enthält, wird diese bei längeren Reaktionszeiten und bei Verwendung von erhöhten Mengen an Acylierungsmittel acvliert.
  • Die 2-Acyl- oder 2-Acyloxyderivate der Formel II werden durch Umsetzung mit einem liethylhalogenid in Gegenwart von Alkali glatt methyliert. Es entstehen die entsprechenden 2-Acyl- oder 2 Acyloxy-2-methylverbindungen der Formel III. Diese Methylierung wird beispielsweise in einfacher Weise so durchgeführt, daß man die 2 Acyl- oder 2 Acyloxyverbindung der Formel 1I einer Suspension von Kaliumcarbonat in Aceton zusetzt, worauf man Methy ljodid im Ü berschuß zugibt und das Reaktionsgemisch bei Raumtemperatur so lange rührt, bis die Umsetzung vollständig ist. Die 2 Acc-1- oder 2-Acyloxy-2-methylverbindung der Formel 111 kann durch Extraktion mit einem geeigneten organischen Lösungsmittel und Einengen des Lösungsmittelauszuges abgetrennt werden.
  • Bei der ersten Stufe der Hydrolyse werden die 2 Acy1-oder 2-Acyloxy-2-methylverbindungen der Formel III mit einer Base umgesetzt. Dabei wird die 2ständige Asyl- oder Acyloxygruppe entfernt und die entsprechende 2-Methylverbindung erhalten. Man kann die Spaltung entweder z. B. durch Erhitzen einer Lösung der 2,4b-Dimethyl2-acyl- oder -2-acyloxv-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10, 10a-dodecahydrophenanthren-l-one (III) mit einem Allzalihydroxy d-carbonat oder -bicarbonat durchführen oder aber man kann die 2,4b-Dimethyl-2-acyl- oder -2-acyloxy-1,2,3,4,4 a,4 b,5,6,7,8,10,10 a-dodecahydrophenanthren-l-one (III) über basischem Aluminiumoxyd chromatographieren. Die erhaltenen substituierten 2,4 b-Dimethyl-1,2, 3,4,4 a,4 b,5,6,7,8,10,10 a-dodecahydrophenanthren-l-one (IV bzw. VI) werden aus dem alkalischen Reaktionsgemisch durch Extraktion mit einem organischen Lösungsmittel und anschließendes Abdestillieren des verwendeten Lösungsmittel abgetrennt.
  • Durch Behandlung mit Säure oder einer sauer wirkenden Substanz können die substituierten 2,4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4 a, 4b, 5, 6, 7, 8,10,10 a-dodecahydrophenanthren-1-one (IV bzw. VI) in die substituierten 2,4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4 a, 4b, 5, 6, 7, 8,10,10 a-dodecahydrophenanthren-1-one, z. B. das 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10, 10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion (V) bzw. das 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4 a,4b,5,6,7,8,10,10 a-dodecahydrophenar_thren-1,4,7-trion (VII), übergeführt werden. Diese sowie ihre unmittelbaren Vorprodukte, die Verbindungen IV und VI, sind wichtige Zwischenprodukte bei der Totalsynthese von Steroidhormonen mit nebennierenrindenhormonähnlicher Wirkung z. B. von Cortison und Dihydrocortison. Die erfindungsgemäße Umsetzung ermöglicht die Einführung einer Methylgruppe in das Phenanthrengrundgerüst, welche in den daraus herstellbaren Cyclopentanopolyhydrophenanthrenverbindungen eine anguläre Methylgruppe am Kohlenstoffatom 13 darstellt.
  • Die verschiedenartigen Verbindungen mit einer 4ständigen Oxygruppe lassen sich leicht in an sich bekannter Weise durch Behandlung mit einem Oxydationsmittel, wie Pyridin-Chromtriooxyd in Verbindungen mit einer 4ständigen Ketogruppe umwandeln. In entsprechender Weise kann eine 4ständige Acyloxygruppe zunächst hydrolysiert und dann die erhaltene 4-Oxyverbindung in der gleichen Weise zur entsprechenden 4-Ketoverbindung oxydiert werden.
  • Die nachfolgenden Beispiele dienen der Erläuterung der Erfindung.
  • Beispiel 1 a) 4b-Methyl-2-formyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal (II ; R = Äthylendioxy-; R, = OH; R2 = Formyl) Zu einer Lösung von 0,25 g Natriumhydrid in 3,5 ccm absolutem Methanol wurden 1,5 g Ameisensäuremethylester und 1,0 g 4b-Methyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal zugesetzt. Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur 16 Stunden gerührt. Dann setzte man 20 ccm Wasser zu und zog die Lösung mit Benzol aus. Der erhaltene Auszug wurde mit 10 ccm Wasser nochmals extrahiert und dieser Auszug der ursprünglichen wäßrigen Lösung zugesetzt. Diese wäßrige Lösung wurde durch Zusatz von Mononatriumphosphat angesäuert und mit Chloroform ausgezogen. Durch Eindampfen der Chloroformauszüge erhielt man nach dem Umkristallisieren einen kristallinen Rückstand von 4b-Methyl-2-formyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal vorn Schmelzpunkt 182 bis 185°.
  • b) 2,4b-Dimethyl-2-formyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-4-o1-1,7-dion-7-äthylenketal (11I; R = Äthylendioxy-; R, = OH; R2 = Formyl) Zu einer Suspension von 11 g wasserfreiem Kaliumcarbonat in 120 ccm Aceton wurden 5,4 g 4b-Methyl-2--formyl-1,2,3,4,4 a,4b,5,6,7,8,10,10 a- dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal zugesetzt. Das Gemisch wurde 11/2 Stunden gerührt, anschließend mit 13 ccm Methyljodid versetzt, dann nochmals bei Raumtemperatur 16 Stunden weitergerührt, auf ein Drittel seines Volumens eingeengt und mit 600 ccm Benzol versetzt. Die erhaltene Benzollösung wurde mit 100 ccm eiskalter n-wäßriger Kalilauge ausgewaschen. Durch Verdampfen des Benzols erhielt man einen kristallinen Rückstand, der das 2,4b-Dimethyl-2-formyl-1,2,3,4,4a,4b,5, 6,7,8,10,10a - dodecahydrophenanthren - 4 - o1 -1,7 - dion-7-äthylenketal enthielt.
  • c) 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal (IV; R = Äthylendioxy-) 4 g eines Rohgemisches, welches das 2,4b-Dimethyl-2-formyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10 a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal enthält, wurde in benzolischer Lösung über alkalischwirkendemAluminiumoxyd chromatographiert. Durch Auswaschen der Säule mit einem Gemisch aus 4 Teilen Petroläther und 6 Teilen Äther und Einengen der Waschflüssigkeiten erhielt man das 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal vom Schmelzpunkt 186 bis 189°. Diese Verbindung ging bei der sauren Hydrolyse in das 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b, 5,6,7,9,10,10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion (V) über. F. = 189 bis 190° # A,2"", (Ultraviolettabsorptionsspektrum) = 242 m#t (En", = 20 000).
  • Man könnte die basische Hydrolyse auch in folgender Weise ausführen 481 mg 2,4b-Dimethyl-2-formyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8, 10,10 a-dodecahydrophenanthren-4-o1-1,7-dion-7-äthylenketal in 5 ccm 0,5 n-methylalkoholischer Kalilauge wurden 10 Minuten auf dem Dampfbad erhitzt. Dann wurden dem Gemisch 10 ccm Wasser zugesetzt und das Methanol im Vakuum abdestilliert. Die erhaltenen wäßrigen Suspensionen wurden mit Chloroform ausgezogen. Der Chloroformauszug wurde getrocknet und im Vakuum eingedampft. Man erhält ein gelbes 01, das beim Verreiben mit Äther kristallisierte. Das rohe kristalline 2,4b-Dimethyl - 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a - dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal wurde chromatographisch aus einer Lösung aus Benzol und Petroläther über mit säuregewaschenem Aluminiumoxyd gereinigt. Durch Auswaschen des Aluminiumoxyds mit einem Petroläther-Äther-Gernisch (6: 4) erhielt man das im wesentlichen reine Produkt vom Schmelzpunkt 185 bis 190°. Beispiel 2 a) 4b-Methyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal (II ; R = Äthylendioxy-; R, = OH, R2 = Acetyl) Zu einer Suspension von 2,5g Natriummethylat in 5 ccm Benzol wurde 1,0g 4b-Methyl-1,2,3,4,4a,4b,5, 6,7,8,10,10 a - dodecahydr ophenanthren - 4 - o1 - 1,7 - dion-7-äthylenketal sowie 3 ccm Essigsäuremethylester zugesetzt und das Gemisch bei Raumtemperatur 24 Stunden gerührt, mit 100 ccm Benzol und 10 ccm Wasser verdünnt, die wäßrige Schicht abgetrennt und mit 150 ccm Benzol ausgezogen. Die vereinigten Benzolauszüge wurden mit 20 ccm Wasser ausgezogen und dieses dem ursprünglichen wäßrigen Auszug zugesetzt. Die vereinigten wäßrigen Auszüge wurden mit Mononatriumphosphat angesäuert und mit Chloroform ausgezogen. Durch Verdampfen des Chloroformauszuges erhielt man einen kristallinen Rückstand von 4b-Methyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10, 10 a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthyle nketal, dessen Schmelzpunkt 200 bis 205° betrug.
  • b) 2,4b-Dimethyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-4-o1-1,7-dion-7-äthylenketal (III; R = Äthylendioxy-; R, = OH; R2 = Acetyl) Zu einer Suspension von 200 mg Kaliumcarbonat in 2 ccm Aceton wurden 80 mg 4b-Methyl-2-acetyl-1,2,3,4, 4a,4b,5,6,7,8,10,10a - dodecahydrophenanthren - 4 - ol -1,7-dion-7-äthylenketal zugesetzt, und das Gemisch wurde eine halbe Stunde gerührt. Dann setzte man 0,5 ccm Methyljodid zu und rührte die Mischung noch weitere 16 Stunden bei Raumtemperatur, dampfte sie dann zur Trockne ein und zog den Rückstand mit 25 ccm eines Gemisches von 7 Teilen Benzol und 3 Teilen Äther aus. Durch Verdampfen des Benzol-Äther-Gemisches erhielt man einen Rückstand, der aus den beiden epimeren Modifikationen des 2,4b-Dimethyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6, 7, 8,10,10a - dodecahydrophenanthren - 4 - o1 -1,7 - dion-7-äthylenketals bestand. Nach der Trennung durch fraktionierte Kristallisation aus Aceton-Petroläther erhielt man die beiden Epimeren vom Schmelzpunkt 185 bis 195 bzw. 132 bis 134,5°. c) 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal (IV; R = Äthylendioxy-) 0,9 g rohes 2,4b-Dimethyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6, 7, 8,10,10 a - dodecahydrophenanthren - 4 - o1 -1,7 - dion-7-äthylenketal wurden mit 25 ccm 1 m Kaliumcarbonat in 50 °/jgem wäßrigem Methanol versetzt. Diese Lösung wurde im Rückflußkühler 2 Stunden gekocht. Anschließend wurde das Methanol im Vakuum entfernt und die verbleibende wäßrige Lösung zweimal mit je 100 ccm Benzol ausgezogen. Durch Verdampfen des Benzols erhielt man nach dem Umkristallisieren aus Aceton-Petroläther einen kristallinen Rückstand von 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a - dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenlietal vom Schmelzpunkt 186 bis 189°.
  • Beispiel 3 a) 4b-1Vlethyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal und 4b-Methyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-4-acetat-7-äthylenletal (II; R = Äthylendioxy-; R, = OH bzw. Acetoxy; R2 = Acetyl) Zu einer schnell gerührten Suspension von 3,2 g (0,059 Mol) Natriummethylat (11/2 Stunden bei einem Druck von 0,05 mm Hg auf 200° erhitzt) in 15 ccm wasserfreiem Benzol wurden nacheinander 4,0 g 4b-Methyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a - dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal (I) und 15 ccm Essigsäuremethylester zugesetzt. Der Kolben wurde mit einem Stopfen verschlossen, das Gemisch etwa 16 Stunden gerührt und dann in 50 ccm Wasser und 50 ccm Benzol gegossen. Die wäßrige Schicht wurde abgetrennt und die organische Schicht zweimal mit Wasser und dann mit kalter 1 n wäßriger Kalilauge ausgezogen. Die vereinigten wäßrigen Auszüge wurden mit festem Mononatriumphosphat angesäuert und dreimal mit Chloroform ausgezogen; nach dem Verdampfen des Chloroforms aus den vereinigten Chloroformauszügen erhielt man 3,4 g eines kristallinen Rückstandes, welcher durch fraktionierte Kristallisation aus Aceton-Petroläther 1,8 g (40 %) 4b-Methyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal vom Schmelzpunkt 201 bis 204°, 2",""x (Ultraviolettabsorptionsspektrum) = 291 m#t, Eraaa = 10 300 und 1,6 g (310/,) 4b-Methyl-2-acetyl-1,2,3,4,4 a,4b,5,6,7,8,10,10 a-dodecahydrophenanthren-4- ol-1,7-dion-4 - acetat -7 - äthylenketal, Schmelzpunkt 159 bis 161°, A." = 290 mit, Emoa = 10 700), ergab. Die Absorptionsspektren im Ultrarot zeigten Maxima bei 2,84 #t (OH) und 6,22 bis 6,30 1, (COCHCO) bzw. bei 5,80 #t (C00), 6,23 ti. (COCHCO) und 8,03 p. (CO 0 C).
  • b) 2,4b-Dimethyl2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-4-ol 1,7-dion-4-acetat-7-äthylenketal (III; R = Äthylendioxy ; R1 = Acetoxy, ; R2 = Acetyl) Zu einer Suspension von 4,0g Kaliumcarbonat in 15 ccm Aceton wurden 1,2 g eines kristallinen Gemisches zugesetzt, welches das 4b-Methyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b, 5,6, 7, 8,10,10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-4-acetat-7-äthylenketal und 8 ccm Methyljodid enthält. Nachdem das Gemisch 16 Stunden bei Raumtemperatur gerührt worden war, wurde es bis zur Entstehung einer schlammartigen Masse eingedampft; anschließend setzte man 200 ccm Benzol zu.' Nachdem das Gemisch einmal mit 20ccm Wasser und zweimal mit je lOccm kalter Inwäßriger Natriumcarbonatlösung ausgewaschen worden war, blieb nach dem Verdampfen des Benzols ein öliger Rückstand zurück, der bei der fraktionierten Kristallisation aus Aceton-Petroläther das 2,4b-Dimethyl-2-acetyl-1, 2, 3, 4, 4a,4b, 5, 6, 7, 8,10, l0a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-4-acetat 7 äthylenlketalvomSclimelzpunkt 107 bis 110 ergab.
  • c) 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal (IV; R = Äthylendioxy-) Zu 10 ccm einer 1 n-Kaliumcarbonatlösung in 50%igem w äßrigemMethanolwurden 50 mg 2,4b-Dimethyl-2-acetyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8,10,10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-4-acetat-7-äthylenketal zugesetzt. Diese Lösung wurde 16 Stunden am Rückflußkühler gekocht, das Methanol im Vakuum abgedampft und die verbleibende wäßrige Schicht mit Chloroform ausgezogen. Durch Abdampfen des Chloroformauszuges erhielt man einen kristallinen Rückstand von 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b, 5, 6, 7, 8,10,10a-dodecahy drophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal vom Schmelzpunkt 185 bis 188°.
  • Beispiel 4 a) 4b-Methyl-2-formyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahy drophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal (II; R = Äthylendioxy-; R, = eine Ketogruppe; R;, = Formyl) Eine Lösung von 2,90 g 4b-Methyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7, 8,10, l0a-dodecahydrophenanthren-1,4, 7-trion-7-äthylenketal in 10ccm Methanol wurde mit 3,2 ccm einer 3,Inmethylallzoholischen Lösung von Natriummethylat und 5 ccm Ameisensäuremethylester behandelt. Die Lösung wurde unter Ausschluß von Luft bei Raumtemperatur über Nacht gekühlt, dann in Eiswasser gegossen und mit Äther ausgezogen. Die wäßrige alkalische Lösung wurde mit Mononatriumphosphat angesäuert und mit Äther ausgezogen. Nach dem Abdampfen des Äthers aus dem Ätherauszug und Umkristallisieren des Rückstands aus Alkohol erhielt man kristallines 4b-':vlethyl-2-formyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8,10, l0a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-ätliylenlzetal vom Schmelzpunkt 159 bis 161'.
  • b) 2,4b-Dimethyl-2-formyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenlzetal (III; R = Äthylendioxy-; R, = eine Ketogruppe; R2 = Formyl) Eine Lösung von 318 mg 4b-Metliyl-2-formyl-1,2,3,4, 4a,4b,5,6,7,8,10,10a-dodecahy drophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal in 3 ccm Aceton wurde bei Raumtemperatur über Nacht mit 0,5 ccm Methyljodid und 250 mg Kaliumcarbonat gerührt und dann in Wasser und Äther gegossen. Die ätherische Schicht wurde mit wäßrigem Natriumsulfit gewaschen und dann zur Trockne eingedampft. Der Rückstand bestand aus amorphem 2,4b-Dimethyl-2-formyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-do-7decahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal.
  • c) 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-dodecaliydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal (VI; R = Äthylendioxy-) Eine Lösung von 350 mg rohem 2,4b-Dimethyl-2-formyl-1,2,3,4,4a,4b, 5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal in Benzol-Petroläthei wurde auf eine Säule von 7 g alkalisch wirkendem Aluminiumoxyd gegossen. Das Aluminiumoxyd wurde mit Äther-Petroläther-Fraktionen ausgewaschen. Die Waschflüssigkeiten ergaben beim Eindampfen kristallines 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren -1,4,7-trion 7-äthylenketalvomSchmelzpunkt 148 bis 149,5°. Durch Hydrolyse dieser Verbindung mit Säure (Gemisch aus Aceton und p-Toluolsulfonsäure) erhielt man das 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,9,10, 10a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion (VII).
  • Beispiel 5 a) 4b-Methyl-2-carbomethoxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10, 10a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal (II; R = Äthylendioxy-; R, = eine Ketogruppe; R2 = Carbomethoxy-) Zu einer Suspension von 0,2 g Natriumhydrid in 25 ccm Benzol wurden 1,0 g 4b-Methyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10, 10a-dodecahydrophenanthren-1, 4, 7-trion-7-äthylenketal und 1,2 ccm Kohlensäuremonomethylester gegeben. Das Gemisch wurde 16 Stunden gerührt und dann mit 25 ccm Wasser und 20 ccm Äther verdünnt. Die wäßrige Schicht wurde abgetrennt und nach dem `Faschen mit 25 ccm Äther mit Mononatriumphosphat angesäuert und schließlich mit Chloroform ausgezogen. Nach dem Eindampfen des Chloroformauszuges erhielt man einen kristallinen Rückstand von 4b-Methyl-2-carbomethoxy-1,2,3,4,4a,4b, 5, 6, 7, 8,10,10a - dodecahydrophenanthren -1, 4,7 - trion-7-äthylenketal, dessen Schmelzpunkt nach dem Umkristallisieren aus Äthylalkohol 147 bis 149° betrug.
  • b) 2,4b-Dimethyl-2-carbomethoxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7, 8,10,10a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal (III; R = Äthylendioxy-; R, = eine Ketogruppe; R2 = Carbomethoxy-) Ein Gemisch aus 0,12 g 4b-Methyl-2-carbomethoxy-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8,10, l0a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal, 0,25 g Kaliumcarbonat, 1 ccm Methyljodid und 5 ccm Aceton wurde 16 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und dann auf die Hälfte seines Volumens eingeengt. Der Rückstand wurde mit Benzol ausgezogen und dieser Auszug nach dem Waschen mit Wasser im Vakuum eingedampft. Es hinterblieb ein Rückstand der Epimeren des von 2,4b-Dimethyl-2-carbomethoxy-1,2, 3,4,4a,4b, 5,6, 7, 8,10,10a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketals, welche durch fraktionierte Kristallisation aus Äther getrennt und gereinigt werden können, Schmelzpunkt 122 bis 125° bzw. 153 bis 156°.
  • c) 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal (VI; R = Äthylendioxy-) Ein heterogenes Gemisch aus 362 mg 2,4b-Dimethyl-2-carbomethoxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal, 362 mg Kaliumcarbonat, 2 ccm Wasser und 4 ccm Methanol wurde bei Raumtemperatur 31/2 Stunden gerührt. Nach 2 Stunden war das Gemisch gleichmäßig verteilt. Der größte Teil des Methanols wurde dann im Vakuum entfernt und kalte verdünnte Salzsäure der Mischung zugesetzt. Aus dem Chloroformauszug wurde ein Öl gewonnen, welches beim Verreiben mit Äther kristallines 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4, 4a,4b,5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal vom Schmelzpunkt 122 bis 128° lieferte.
  • Durch Hydrolyse mit verdünnter Salzsäure entstanden daraus die beiden isomeren 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a, 4b,5,6,7,9,10,10a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trione (VII) vom Schmelzpunkt 170 bis 174° bzw. 138,5 bis 140,5°. Diese Verbindungen wurden chromatographisch über Aluminiumoxyd aus einer Benzol-Petroläther-Lösung getrennt. Das eine der beiden Isomeren wurde durch Auswaschen des Chromatogramms mit einem Gemisch aus 2 Teilen Petroläther und 3 Teilen Äther und das andere Isomere durch Auswaschen mit einem Äther-Chloroform-Gemisch gewonnen. Man kann die basische Hydrolyse auch in der nachstehend beschriebenen Weise ausführen: Ein heterogenes Gemisch aus 410 mg 2,4b-Dimethyl-2 - carbomethoxy - 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a - dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenlietal, 300 mg Kaliumcarbonat, 4 ccm Wasser und 2 ccm Methanol wurde am Rückflußkühler 21/2 Stunden auf dem Dampfbad erwärmt. Dann wurden weitere 4 ccm Wasser zugesetzt und die Lösung mit Chloroform ausgezogen. Durch Einengen des mit Magnesiumsulfat getrockneten Auszugs erhielt man ein bernsteinfarbenes Öl, welches nach dem Waschen mit Äther kristallines 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a, 4b,5,6,7,8,10,10 a - dodecahydrophenanthren -1,4,7 - trion 7-äthylenketal vom Schmelzpunkt 130 bis 145° ergab. Nach der chromatographischen Trennung des Gemisches über Aluminiumoxyd und Auswaschung mit einem Gemisch aus 8 Teilen Petroläther und 2 Teilen Äther erhielt man zwei gereinigte Isomere vom Schmelzpunkt 135 bis 136° bzw. 152 bis ' 153°. Bei der Hydrolyse dieser Isomeren mit Säure (Gemisch aus Toluol und p-Toluolsulfonsäure) erhielt man die entsprechenden 2,4b-Dimethyl - 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,9,10,10a - dodecahydrophenanthren-1,4,7-trione. F. = 142 bis 143--; a"zQ@ = 235 mu. (E., = 15 300) und F. = 170 bis 174°; A,nax = 236 m#t (Enzoi = 14 800).
  • Beispiel 6 a) 4b-Methyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal (II; R = Äthylendioxy-; R, = eine Ketogruppe; R2 = Acetyl).
  • Zu einer Suspension von 0,60 g wasserfreiem Natriummethylat in 10 ccm Benzol wurden 1,50 g 4b-Methyl-1, 2, 3, 4, 4 a, 4 b, 5, 6, 7, 8,10,10 a-dodecahy drophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal und 1,65 ccm Essigsäuremethylester zugesetzt. Dieses Gemisch wurde 16 Stunden bei Raumtemperatur in einer sauerstofffreien Atmosphäre gerührt. Dann setzte man Eiswasser zu, extrahierte die kalte wäßrige Lösung mit Benzol-Äther und neutralisierte sie mit überschüssigem kaltem wäßrigem Mononatriumphosphat. Die erhaltene wäßrige Suspension wurde mit Chloroform ausgezogen. Durch Einengen des Chloroformauszuges und anschließende Kristallisation aus Aceton erhielt man das 4b-Methyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8, 10,10 a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal vom Schmelzpunkt 173 bis 176'. Nach Reinigung durch Umkristallisieren aus Aceton zeigte das Produkt einen Schmelzpunkt von 176 bis 177°.
  • b) 2,4b-Dimethyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal (III; R = Äthylendio_--; R, = eine Ketogruppe; R2 = Acetyl) Eine Suspension von 0,80 gwasserfreiem Kaliumcarbonat in 8 ccm Aceton, welche 0,41 g 4b-Methyl-2-acetyl-1,2,3,4,4 a,4b, 5, 6, 7, 8,10,10a - dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal enthielt, wurde mit 1,0 ccm Methyljodid behandelt und in einer geschlossenen Vorrichtung bei Raumtemperatur 16 Stunden gerührt. Aceton und überschüssiges Methyljodid wurden im Vakuum abgedampft und die zurückbleibenden Salze gründlich mit trockenem Benzol verrieben. Nach dem Abdampfen des Benzols erhielt man 2,4b-Dimethyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a, 4b,5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-1,4,7 - trion-7-äthylenketal vom Schmelzpunkt 180 bis 198°. Die reine Verbindung schmilzt nach dreimaligem Umkristallisieren aus Aceton bei 200 bis 203°.
  • c) 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenlzetal (VI; R = Äthylendioxy-) Eine Lösung von 0,13 g 2,4b-Dimethyl-2-acetyl-1, 2, 3, 4, 4 a, 4b, 5, 6, 7, 8,10,10 a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal in 6 ccm einer 1 n-Kaliumcarbonatlösung in 50 0;7oigem wäßrigem Methanol wurde 3 Stunden am Rückflußkühler erhitzt. Man setzte dem Gemisch dann Wasser zu, destillierte das Methanol unter vermindertem Druck ab und zog die wäßrige Lösung mit Chloroform aus. Nach dem Abdampfen des Chloroforms wurde das 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10adodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal vom Schmelzpunkt 112 bis 140' gewonnen. Durch Umkristallisieren aus Äther erhielt man ein stereochemisches Isomeres mit dem Schmelzpunkt 149 bis 150,5e.
  • Beispiel 7 2,4b-Dimethyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10 adodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal (VI; R = Äthylendioxy-; R1 = eine Ketogruppe; R2 = Acetyl) Eine Lösung von 0,30 g 2,4b-Dimethyl-2-acetyl-1, 2, 3, 4, 4 a, 4 b, 5, 6, 7, 8,10,10 a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketal in 3 ccm Pyridin wurde zu einem Gemisch von 0,31g Chromtrioxyd in 3 ccm Pyridin gegeben. Die Reaktionsteilnehmer wurden gründlich durchmischt und anschließend 16 Stunden bei Raumtemperatur in einem geschlossenen Gefäß stehengelassen. Dann wurde dem Reaktionsgemisch Wasser zugesetzt und die erhaltene Suspension mit einem Benzol-Äther-Gemisch (50: 50) ausgezogen. Nach dem Waschen und Trocknen wurde der Lösungsmittelauszug eingedampft und das 2,4b-Dimethyl-2-acetyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8, 10,10 a-dodecahy drophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal vom Schmelzpunkt 195 bis 202° erhalten.
  • Beispiel 8 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal (VI; R = Äthylendioxy-) Eine Lösung von 0,29g 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b, 5,6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,7-dion-7-äthylenketa1 in 3 ccm Pyridin wurde einem Gemisch von 0,30g Chromtrioxyd in 3 ccm Pyridin zugesetzt. Nach gründlichem Durchmischen wurde das Reaktionsgemisch 2 Stunden bei Raumtemperatur in einem mit einem Stopfen verschlossenen Kolben aufbewahrt. Der Inhalt des Kolbens wurde dann in Wasser gegossen und dieses mit einem Benzol-Äther-Gemisch (50: 50) ausgezogen, die organische Schicht mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingedampft. Man erhielt das 2,4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4 a, 4 b, 5, 6, 7, 8,10,10 a-dodecahydrophenanthren-1,4,7-trion-7-äthylenketal mit dem Schmelzpunkt 135 bis 136°. Durch Chromatographie dieses Produktes über alkalischem Aluminiumoxyd in Äther-Petroläther (50:50) erhielt man ein Isomeres mit dem Schmelzpunkt 115 bis 116°.
  • Beide Produkte, das bei 135° und das bei 115-'schmelzende, wurden in ein drittes Isomeres umgewandelt, wenn man sie in einer 1 n-Kaliumcarbonatlösung in 75 °(oigem Methanol kochte, das Methanol abdampfte, den Rückstand mit Chloroform auszog, dieses entfernte und den dann erhaltenen Rückstand aus Äther umkristallisierte, F. = 149 bis 150,5°.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,9,10,10a-dodecahydrophenanthren-1-onen der allgemeinen Formel in der R3 eine Keto-oder Oxygruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man 4b-Methyl-1,2,3,4,4a,4b,5, 6,7,8,10,10a-dodecahydrophenanthren-l-one der allgemeinen Formel in der R eine durch Hydrolyse in eine Ketogruppe umwandelbare Gruppe und k1 eine Keto-, Oxy- oder Acyloxygruppe bedeutet, in bekannter Weise mit einem Carbonsäure- oder Kohlensäureester in Gegenwart eines alkalisch wirkenden Kondensationsmittels umsetzt, die erhaltenen 4b-blethyl-2-acyl- oder 2-acyloxy - 1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a - dodecahydrophenanthren-l-one der allgemeinen Formel in der R und R1 die oben angegebene Bedeutung besitzen und R2 einen Acyl- oder Acyloxyrest, besonders aber einen Acylrest mit vorzugsweise 1 oder 2 Kohlenstoffatomen, bedeutet, in an sich bekannter Weise in Gegenwart von Alkali mit Methylhalogenid umsetzt, die erhaltenen 2,4b-Dimethyl-2-acyl- oder 2-acyloxy-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,8,10,10a dodecahydrophenanthren-1-one der allgemeinen Formel in der R, R1 und R2 die oben angegebene Bedeutung besitzen, in an sich bekannter Weise zunächst mit einer Base hydrolysiert, anschließend die erhaltenen 2,4b - Dimethyl -1,2,3,4,4 a,4 b,5,6,'7,8,10,10 a - dodecahydrophenanthren-l-one der allgemeinen Formel in der R und R3 die oben angegebene Bedeutung besitzen, in an sich bekannter Weise mit Säure hydrolysiert und gegebenenfalls diehydroxylgruppenhaltigen Verbindungen mit einem Oxydationsmittel, wie Chromtrioxyd in Pyridin, in die entsprechenden Ketone überführt. In Betracht gezogene Druckschriften: J. Am. Chem. Soc., Bd.62, 1940, S. 824.
DEM17858A 1952-03-22 1953-03-21 Verfahren zur Herstellung von 2, 4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, 10a-dodecahydrophenanthren-1-onen Pending DE1024076B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1024076XA 1952-03-22 1952-03-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1024076B true DE1024076B (de) 1958-02-13

Family

ID=22289683

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM17858A Pending DE1024076B (de) 1952-03-22 1953-03-21 Verfahren zur Herstellung von 2, 4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, 10a-dodecahydrophenanthren-1-onen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1024076B (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1468529B2 (de) Rechtsdrehendes !,S-Dioxo^-ir-carboxyäthyl)-7aß-methyl-5,6,7,7a-tetrahydroindan und Verfahren zu seiner Her-
DE1618825C3 (de) 3,5-Diketale von 3,5,17-Trioxo-13beta-alkyl-4,5,-seco-gonanen und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1468890B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Tetrahydroindan-Zwischenprodukten fuer Steroidderivate
DE1024076B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, 10a-dodecahydrophenanthren-1-onen
DE1291334B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 3, 4-Trialkoxy-5-(2'-carboxyaethyl)-7, 8, 9-trihydro-benzocycloheptenen
DE1290937B (de) Verfahren zur Herstellung von 3, 5-Dioxo-17ª‰-hydroxy-4, 5-seco-delta 9-oestren bzw. -17ª‰-acylaten
CH508608A (de) Verfahren zur Herstellung von 1,2B-Methylensteroiden
DE1468880B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 17,20-Dehydro-steroiden
AT208525B (de) Verfahren zur Herstellung von Aldosteron und seinen Derivaten
DE1468880C (de) Verfahren zur Herstellung von 17,20-Dehydro-steroiden
AT248622B (de) Verfahren zur Herstellung neuer 2-Cyano-3-oxo-steroide
DE954248C (de) Verfahren zur Herstellung neuer tricyclischer Ketone
AT214579B (de) Verfahren zur Äthinylierung von 17-Ketosteroiden
DE843411C (de) Verfahren zur Gewinnung in 21-Stellung substituierter Pregnanderivate
DE1093360B (de) Verfahren zur Herstellung von stabilen antioestrogen wirksamen Verbindungen der Oestranreihe
DE1493163C3 (de) nalpha-Äthinyl-ie-methyl-Delta hoch 4-östren-3 beta-17 betadiole, Verfahren zu deren Herstellung sowie diese enthaltende Mittel
DE1593699C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 1 alpha Alkoxysteroiden der Pregnan serie
DE1468531C2 (de) Rechtsdrehende Hexahydroindanpropionsäurederivate und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1094258B (de) Verfahren zur Herstellung von fluorierten 16-Methylsteroiden
DE2105979B2 (de) 3-Oxo-ll ß, 18-epoxy-östra-4,9- diene, Verfahren zu deren Herstellung, diese enthaltende pharmazeutische Zusammensetzungen und Zwischenprodukte
DE1004173B (de) Verfahren zur Herstellung von Dodecahydrophenanthren-verbindungen
CH493508A (de) Verfahren zur Herstellung von mindestens eine ungesättigte Bindung im Steroidgerüst aufweisenden 17a-Acyl-16a-hydroxy-steroiden der Pregnanreihe
DE1468638A1 (de) Neue Cyclopentanophenanthren-Derivate und Verfahren zu deren Herstellung
CH407108A (de) Verfahren zur Herstellung von 5-19-Hydroxy-steroiden
DE1008285B (de) Verfahren zur Herstellung von 4b-Methyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, 10a-dodecahydrophen-anthren-4-ol-1, 7-dion