DE10240722A1 - Kieferorthopädische Drähte - Google Patents
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- A61C7/12—Brackets; Arch wires; Combinations thereof; Accessories therefor
- A61C7/20—Arch wires
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Abstract
Kieferorthopädischer Draht, dadurch gekennzeichnet, daß er entweder aus einem hautverträglichen Material besteht, oder mit einem hautverträglichen Material ummantelt ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft kieferorthopädische Drähte, wie sie z.B. in der kieferorthopädischen Behandlung zu verschiedenen Zwecken benutzt werden. Diese Drähte gibt es sowohl für intra- als auch für extraorale Geräte, an festsitzenden und herausnehmbaren Apparaturen. Die bisher auf dem Markt befindlichen Drähte unterscheiden sich in der Drahtqualität, insbesondere also im Material und in der Stärke. In der Kieferorthopädie werden hauptsächlich Edelstahl-, Chrom-, Kobalt-, Nickel-, Titan- und Titan-Molybdän-Legierungen verwendet. Diese Drähte gibt es in Stangenform, auf der Rolle oder als vorgeformte Bögen. Zusätzlich gibt es einige Bogenelemente wie Teilbögen, Aufrichtfedern, Retraktoren, Torquefeder, Utilitybögen und unterschiedliche Loopsysteme. Zu jeder Drahtsorte gibt es außerdem unterschiedliche Querschnitte, wie z.B. runde und Vierkantdrähte jeweils in unterschiedlichen Größen und Querschnitten. Als Alternative zu Separiergummis können z.B. auch Messingdrähte verwendet werden.
- Je nach Anwendungsfall und Anordnung können diese kieferorthopädischen Drähte für den Träger relativ unangenehm sein. Sie können am Zahnfleisch oder an der Zunge reiben und Verletzungen oder Entzündungen hervorrufen. Insbesondere freie Enden der Drähte haben mitunter spitze Kanten, die leicht zu Verletzungen führen können.
- Viele Patienten sind außerdem gegen Inhaltsstoffe der Drähte allergisch. Insbesondere Nickel ist ein bekanntes Allergikum, welches aber andererseits in manchen Drähten zur Erzielung der gewünschten Stabilitäts- oder Festigkeitseigenschaften erwünscht ist.
- Ein weiterer Nachteil der bekannten Drähte liegt in dem Erscheinungsbild, welches sie im Zahn- und Kieferbereich hervorrufen, insbesondere wenn ein Patient, der entsprechende kieferorthopädische Einrichtungen trägt, spricht oder lacht. Erst recht gilt dies bei extraoralen Apparaten.
- Gegenüber diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, die entsprechenden kieferorthopädischen Drähte so auszugestalten, daß Verletzungen und Allergien weitgehend vermieden werden können, wobei die Drähte vorzugsweise auch das ästhetische Erscheinungsbild im Zahn- und Kieferbereich möglichst wenig beeinträchtigen sollen.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Draht mit einem nichtmetallischen Material ummantelt ist.
- Vorzugsweise handelt es sich bei dem Ummantelungsmaterial um einen Kunststoff und insbesondere um Kunststoffmaterial, welches zahnfarben ist. Das Material kann in einer sehr dünnen Schicht von nur wenigen μ auf den Draht aufgebracht sein, es kann bei Bedarf aber auch in einer Stärke von z.B. 0,1 bis 0,3 mm oder auch dicker aufgebracht werden. Vorzugsweise wird ein Material verwendet, welches eine gute und feste Verbindung mit dem entsprechenden Drahtmaterial eingeht, so daß die Beschichtung nach Möglichkeit nicht auf dem Draht verrutschen kann.
- Weiterhin können auch Hüllen aus demselben Material vorgesehen werden, die in ihrem Durchmesser an den Draht angepaßt sind und die z.B. auf freie Drahtenden aufgeschoben werden können.
- Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform und der dazugehörigen Figuren. Es zeigen:
-
1 ein Stück eines erfindungsgemäßen Drahtes, teilweise im Querschnitt und2 nochmals eine vergrößerte Querschnittdarstellung. - Man erkennt in
1 schematisch ein Stück eines kieferorthopädischen Drahtes, der entweder vorgeformt ist oder aber formbar ist. Insbesondere kann es sich um ein Drahtmaterial handeln, welches nach einer einmaligen Verformung nur noch schwer weiterzuverformen ist oder welches in irgendeiner anderen Art und Weise in seiner endgültigen Form fixiert werden kann. Außerdem gibt es entsprechende Drahtmaterialien, die dauerelastische Eigenschaften haben und als Federdraht wirken. - In
2 ist der Querschnitt eines entsprechenden Drahtes nochmals vergrößert dargestellt. Man erkennt im Inneren den Kern1 eines Drahtes, der ein herkömmlicher kieferorthopädischer Draht sein kann, also aus einer der weiter oben in der Beschreibung aufgelisteten Legierungen bestehen kann. - Dieser Draht weist eine Beschichtung
2 , vorzugsweise aus einem polymeren Kunststoffmaterial auf, welches überdies in der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in etwa zahnfarben ist, so daß ein entsprechender, an den Zähnen im Kiefer eines Patienten befestigter Draht optisch kaum sichtbar ist. Außerdem wird durch die Beschichtung2 verhindert, daß der Patient unmittelbaren Hautkontakt mit dem Material des Drahtes1 hat und schließlich ist die Schicht2 aus einem erheblich weicheren Material als dem des Drahtes hergestellt, so daß auch bei Kontakt mit Zahnfleisch oder allgemein bei Kontakt mit der Schleimhaut im Mund des Patienten weniger Hautreizungen entstehen und Verletzungen besser vermieden werden können. Entsprechende kieferorthopädische Apparate sind deshalb für den Patienten wesentlich angenehmer zu tragen und es wird auf diese Weise besser sichergestellt, daß der Patient den vorgesehenen Apparat tatsächlich trägt.
Claims (7)
- Kieferorthopädischer Draht, dadurch gekennzeichnet, daß er entweder aus einem hautverträglichen Material besteht, oder mit einem hautverträglichen Material ummantelt ist.
- Kieferorthopädischer Draht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ummantelungsschicht in einer Dicke von 0,2 mm oder weniger auf den Draht aufgebracht ist.
- Kieferorthopädischer Draht nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ummantelungsschicht in einer Dicke von 0,1 mm oder weniger aufgebracht ist.
- Kieferorthopädischer Draht nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ummantelungsschicht eine Dicke zwischen 0,05 und 0,15 mm hat.
- Kieferorthopädischer Draht nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ummantelungsmaterial in etwa zahnfarben ist.
- Kieferorthopädischer Draht nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung durch Eintauchen in ein flüssiges Beschichtungsmaterial erzeugt worden ist.
- Kieferorthopädischer Draht nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung weicher ist als das Drahtmaterial.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002140722 DE10240722A1 (de) | 2002-09-04 | 2002-09-04 | Kieferorthopädische Drähte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002140722 DE10240722A1 (de) | 2002-09-04 | 2002-09-04 | Kieferorthopädische Drähte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10240722A1 true DE10240722A1 (de) | 2004-03-18 |
Family
ID=31724295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2002140722 Withdrawn DE10240722A1 (de) | 2002-09-04 | 2002-09-04 | Kieferorthopädische Drähte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10240722A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2007075003A1 (en) * | 2005-12-27 | 2007-07-05 | Woowon Electronics Co Ltd | Orthodontic wire and manufacturing method thereof |
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2002
- 2002-09-04 DE DE2002140722 patent/DE10240722A1/de not_active Withdrawn
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