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DE10237068A1 - Querträger für die Abstützkonstruktion eines mobilen Hochwasserschutzsystems, Abdeckplatte und System aus Abstützkonstruktion und Abdeckplatte - Google Patents

Querträger für die Abstützkonstruktion eines mobilen Hochwasserschutzsystems, Abdeckplatte und System aus Abstützkonstruktion und Abdeckplatte Download PDF

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DE10237068A1
DE10237068A1 DE10237068A DE10237068A DE10237068A1 DE 10237068 A1 DE10237068 A1 DE 10237068A1 DE 10237068 A DE10237068 A DE 10237068A DE 10237068 A DE10237068 A DE 10237068A DE 10237068 A1 DE10237068 A1 DE 10237068A1
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DE
Germany
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support structure
cover plate
flood protection
longitudinal
cross
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DE10237068A
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English (en)
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Altrad Plettac Assco GmbH
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Plettac AG
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Publication date
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Publication of DE10237068A1 publication Critical patent/DE10237068A1/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/10Dams; Dykes; Sluice ways or other structures for dykes, dams, or the like
    • E02B3/106Temporary dykes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Querträger der Abstützkonstruktion eines mobilen Hochwasserschutzsystems, dessen Längsachse zumindest in einer Richtung eine Krümmung aufweist, sowie eine Abstützkonstruktion, deren Längsträger gespreizt zueinander angeordnet sind und in dieser Stellung von einer Mehrzahl von Querträgern unterschiedlicher Länge fixiert sind. Des weiteren betrifft die Erfindung eine trapezförmige Abdeckplatte und ein System aus Abstützkonstruktion und Abdeckplatte.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Querträger einer Abstützkonstruktion sowie eine Abstützkonstruktion eines mobilen Hochwasserschutzsystems. Des weiteren betrifft die Erfindung eine Abdeckplatte und ein System aus Abstützkonstruktion und Abdeckplatte.
  • Kommunen in Uferlage stehen mehrmals jährlich vor dem Problem, die ufernahen Stadtgebiete gegen wiederkehrendes Hochwasser schützen zu müssen. Dabei ist es jedoch aus landschaftsschonenden oder städtebaulichen Gesichtspunkten, beispielsweise zur Erhaltung einer historischen Stadtansicht, nicht immer möglich, dauerhafte Schutzanlagen zu installieren. Die mobilen Hochwasserschutzsysteme folgen dabei üblicherweise dem Verlauf von Uferstraßen, Deichkronen oder etwa der Bebauungslinie zu schützender Wohngebiete.
  • Aus den genannten Gründen oder um auch bei außergewöhnlich hohen Hochwasserlagen und daraus resultierender Überflutung bestehender Schutzanlagen einen wirksamen Schutz betroffener Gebiete zu gewährleisten, sind mobile Hochwasserschutzsysteme in einer Vielzahl aus dem Stand der Technik bekannt. So beschreibt beispielsweise die deutsche Patentanmeldung mit dem Aktenzeichen 101 26 533.6-01 ein Hochwasserschutzsystem, bei dem ein vorzugsweise aus einem Hartschaumstoff bestehendes plattenartiges Element auf den Kontaktflächen einer demontierbaren Abstützkonstruktion aufliegt. Die Abstützkonstruktion besteht aus parallelen Längsträgern und senkrecht an den Längsträgern angeordneten parallelen Querträgern gleicher Länge. Die plattenartigen Elemente und die Kontaktflächen wirken nahezu wasserdichtend zusammen. Diese Druckschrift wird hiermit als Referenz eingeführt und ist somit Teil der Offenbarung.
  • Jedoch ist das in der DE 101 26 533 .6-01 beschriebene Hochwasserschutzsystem vor allem dazu geeignet, eine gerade Hochwasserlinie wirksam zu schützen. Insbesondere bei abknickendem Verlauf der zu schützenden Hochwasserlinie, etwa bei Wegbiegungen oder um Mauer- oder Hausvorsprünge zu umgehen, ist das beschriebene System nur bedingt geeignet. Derartige ungerade Verläufe der Hochwasserlinie können nur mit aufwendigen Eckkonstruktionen und unter Verwendung der im Hochwasserschutz seit langem üblichen Sandsäcke wirksam geschützt werden. Der Aufbau eines mobilen Hochwasserschutzsystems, welches einer ungeraden Hochwasserlinie folgt, gestaltet sich daher mit den bekannten Hochwasserschutzsystemen als schwierig und zudem zeit- und arbeitsintensiv.
  • Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Unterkonstruktion eines mobilen Hochwasserschutzsystems und Querträger einer derartigen Unterkonstruktion zur Verfügung zu stellen, welche die Probleme des Stands der Technik nicht aufweisen und zudem einfach und kostengünstig herzustellen und aufzubauen sind.
  • Die Aufgabe der Erfindung wird durch den Querträger gemäß des Anspruchs 1, die Abstützkonstruktion gemäß des Anspruchs 5, die Abdeckplatte gemäß des Anspruchs 12 und das System gemäß des Anspruchs 15 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung finden sich in den jeweils abhängigen Ansprüchen.
  • Es wurde somit ein Querträger und eine Abstützkonstruktion zur Verfügung gestellt, welche sich problemlos in bereits bekannte mobile Hochwasserschutzsysteme integrieren lassen und den Fachmann in die Lage versetzen, jeder beliebigen Hochwasserlinie zu folgen. Dabei können Komponenten des bereits bekannten Hochwasserschutzsystems genutzt werden. Zudem wird die Möglichkeit eröffnet, durch einfache Umbauten nach Bedarf Versprünge der Hochwasserlinie mit dem mobilen Hochwasserschutzsystem darzustellen. Das erfindungsgemäße System ist äußerst flexibel einsetzbar und leicht montierbar sowie demontierbar.
  • Das erfindungsgemäße System besteht im wesentlichen aus einer Abstützkonstruktion und einer auf dieser ruhenden Abdeckplatte. Die Abstützkonstruktion besteht im wesentlichen aus Längs- und Querträgern, die einen trapezförmigen Rahmen ausbilden, der vorzugsweise geneigt gegen den Boden abgestützt ist. Bei der Abstützkonstruktion für ein erfindungsgemäßes System sind die Längsträger gespreizt angeordnet und durch Querträger unterschiedlicher Länge miteinander verbunden. Dabei wird die Abstützkonstruktion eines vom Wasser aus gesehen konvexen Systems, welches zum Aufbau eines nach hinten abknickenden Hochwasserschutzsystems benötigt wird, aus zwei nach oben offen gespreizten Längsträgern gebildet. In diesem Fall werden die Längsträger durch wenigstens zwei, vorzugsweise drei erfindungsgemäße Querträger unterschiedlicher Länge miteinander verbunden, wobei die Querträger mit von unten nach oben ansteigender Länge mit den Längsträgern verbunden werden.
  • Die Längsachsen der Querträger weisen dabei eine wenigstens in eine Richtung verlaufende Krümmung auf. Hierdurch wird die Möglichkeit eröffnet, die Abdeckplatte entlang der Krümmung sowohl konkav als auch nach dem Umdrehen der Querträger konvex zu verlegen. Der Fachmann versteht dabei, dass eine erfindungsgemäße Krümmung der Längsachse ebenfalls vorliegt, wenn kein parabel- oder kreissegmentförmiger Verlauf der Achse gegeben ist. Aus fertigungstechnischen Gründen kann es beispielsweise notwendig sein, eine derartige Krümmung durch Aneinanderreihen einer Mehrzahl zueinander abgewinkelter gerader Teillängen darzustellen. Eine derartige Ausführung der Krümmung ist vom Erfindungsgedanken ebenfalls umfasst.
  • In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weisen die Längsachsen der Querträger jedoch eine Krümmung auf, die sich aus zwei aufeinander senkrecht stehenden Teilkrümmungen zusammensetzt. Hierdurch wird in bevorzugter Weise ein Querträger geschaffen, welcher auch bei einem Umbau des erfindungsgemäßen Systems von einem konkaven zu einem konvexen System oder umgekehrt eine Passgenauigkeit der Verbindung von Längs- und Querträgern gewährleistet.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann die Krümmung ebenfalls durch eine Vielzahl, vorzugsweise drei, zueinander abgewinkelter gerader Teillängen des Querträgers ersetzt sein. Hierdurch wird die Fertigung der erfindungsgemäßen Querträger in besonders bevorzugter Weise vereinfacht.
  • Die Verbindung der Längsträger mit den Querträgern erfolgt in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung durch Einschieben der Querträger in dafür vorgesehene und mit den Längsträgern verbundene Aufnahmen. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind jedoch mit den Längsträgern Haltestifte verbunden, auf die beim Zusammenbau des Rahmens die Querträger aufgesteckt werden. In einer überaus bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind zu diesem Zweck durchgehende Bohrungen in die Endbereiche der Querträger eingebracht. Durch diese überaus vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird eine besonders einfach herzustellende und reversible Verbindung zwischen den Längs- und Querträgern des Rahmens erzeugt. Zudem kann der Umbau von konkaven zu konvexen Systemen durch ein Umdrehen und Wiederaufstecken der gekrümmten Querträger erfolgen.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind wenigstens zwei der erfindungsgemäßen Querträger durch zumindest ein zusätzliches Längselement verbunden. Somit wird die erfindungsgemäße Abstützkonstruktion mit besonders einfachen Mitteln wirksam verstärkt.
  • Bei vom Wasser gesehen konvexem Verlauf des Hochwasserschutzsystems ist die Spreizung der Längsträger zum Boden hin offen. Die Verbindung der Längsträger mit den Querträgern erfolgt analog. Der Umbau eines erfindungsgemäßen Systems je nach Verwendung als konkaves oder konvexes System erfolgt dabei allein durch Umkehrung der Einbaureihenfolge der Querträger und hierdurch hervorgerufene geänderte Spreizung der Längsträger.
  • Die Abdeckplatte ist im wesentlichen trapezförmig ausgebildet und vorzugsweise entweder flexibel oder segmentiert gestaltet. Die abschließenden Seitenkanten der Abdeckplatte weisen dabei in bevorzugter Weise die gleiche Spreizung wie die Längsträger auf. Beim oben beschriebenen Umbau des erfindungsgemäßen Systems von einem konkaven zu einem konvexen System wird die trapezförmige Abdeckplatte umgedreht und auf ihre andere Parallelseite aufgesetzt.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht die Abdeckplatte aus einem Hartschaumstoff. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung liegt diese Platte auf den Kontaktflächen der Längsträger nahezu wasserdichtend auf. In einer überaus bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung liegen zwei benachbarte Abdeckplatten eines mobilen Hochwasserschutzsystems auf einem einzigen Längsträger auf. Dadurch kann eine besonders dichte Verbindung zwischen Abstützkonstruktion und Abdeckplatten erzeugt werden.
  • Zudem erfolgt der Aufbau des mobilen Hochwasserschutzsystems besonders materialsparend.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung besteht die Abdeckplatte aus mehreren, vorzugsweise drei, jeweils trapezförmigen Teilplatten. Bei dieser bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird ein Übergang des Hochwasserschutzsystems von einem geraden Teilbereich in einen Eckbereich mit möglichst kleinen Winkeln gewährleistet. Gerade bei an dem Hochwasserschutzsystem vorbeifließendem Wasser können schart abgewinkelte Ecken aber zu Stauungen und Strudeln führen, die die gesamte Konstruktion zusätzlich belasten oder zur Ablagerung von Verschmutzungen führen.
  • In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind die Teilplatten zumindest teilweise, beispielsweise durch Scharniere, klappbar miteinander verbunden. Durch diese besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung wird ein System erzeugt, welches eine besonders platzsparende Lagerung des demontierten Hochwasserschutzsystems ermöglicht.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die Kontaktflächen der Längsträger, auf denen die Abdeckplatte aufliegt, ein Mittel auf, welches die Abdeckplatte gegen eine abhebende Beanspruchung sichert. In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung liegen zwei benachbarte Abdeckplatten auf der Kontaktfläche eines Längsträgers auf. Das Mittel zur Sicherung gegen abhebende Beanspruchung sichert in einer überaus bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung diese beiden benachbarten Abdeckplatten gegen abhebende Beanspruchung. Hierdurch wird eine Vorrichtung geschaffen, die zum einen besonders materialsparend ist und zugleich ein Hochwasserschutzsystem bereitstellt, welches mit besonders einfachen Mitteln ein Verbleiben der Abdeckplatten auch bei gegen deren Auflegerichtung wirkenden Kräften gewährleistet.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Längsträger mit einem Aussteifungselement gegen den Untergrund abgestützt. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Aussteifungselemente dazu mit auf dem Untergrund aufliegenden Bodenelementen verbunden. Somit ist ein Einsinken der Abstützelemente auf weichem Untergrund, beispielsweise einer durchnässten Deichkrone, sicher unterbunden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Längsträger gegen den Untergrund geneigt abgestützt. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung beträgt der Neigungswinkel 40 – 60°. Dadurch wird ein Hochwasserschutzsystem geschaffen, dass anbrandendem Hochwasser eine besonders vorteilhaft geneigte Auflauffläche bietet.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist die Abstützkonstruktion zudem klappbar an den Längsträgern und/oder dem Bodenelement angeordnet. Dadurch wird der Auf- und Abbau des mobilen Hochwasserschutzsystems in vorteilhafter Weise unterstützt.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung beschreibt das erfindungsgemäße System einen Winkel von etwa 30° in der Hochwasserschutzlinie. Somit ist bei Verwendung dieser vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung eine gleichfalls modulhafte Aneinanderreihung von Systemen und den aus dem Stand der Technik bekannten geraden Systemen jede beliebige Hochwasserschutzlinie darzustellen. Ein rechtwinkliger Versprung wird hierbei beispielsweise durch Aneinanderreihung von drei zuvor beschriebenen 30°-Systemen mit nach unten offener Spreizung der Längsträger, gefolgt von einer beliebigen Anzahl gerader Systeme mit parallelen Längsträgern und drei 30°-Systemen mit nach oben offener Spreizung der Längsträger dargestellt.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand der 15 näher erläutert. Die in den Figuren dargestellten Ausführungsformen und die Erläuterungen sind lediglich beispielhaft und schränken den allgemeinen Erfindungsgedanken nicht ein.
  • 1 zeigt eine Frontansicht einer erfindungsgemäßen Abstützkonstruktion eines mobilen Hochwasserschutzsystems,
  • 2 zeigt eine Frontansicht eines erfindungsgemäßen Systems,
  • 3 zeigt eine schematische Darstellung einer nach vorne abknickenden Hochwasserschutzlinie,
  • 4 zeigt eine schematische Darstellung einer nach hinten abknickenden Hochwasserschutzlinie,
  • 5 zeigt eine schematische Darstellung eines Rücksprungs in der Hochwasserschutzlinie.
  • In 1 wird die erfindungsgemäße Abstützkonstruktion 3 eines konvexen Systems gezeigt. Die Abstützkonstruktion 3 besteht aus zwei Längsträgern 4 aus einem Vierkantprofil, die über drei Querträger 5 unterschiedlicher Länge miteinander verbunden sind. Die Längsträger 4 werden über klappbar mit den Bodenelementen 8 verbundene Aussteifungselemente 9 gegen den Untergrund geneigt abgestützt. Der obere Querträger 5 besteht aus drei geraden Teillängen, die näherungsweise eine in die Zeichenebene gekrümmte Längsachse des Querträgers 5 nachbilden. Die zeichnerische Darstellung mit sieben Teilstücken ist lediglich Folge der Darstellbarkeit mittels CAD-Programms. Die Querträger 5 bestehen ebenfalls aus einem Vierkantprofil, wobei die dargestellte Krümmung der Längsachse als Summe von parallel zu den Seitenflächen des Vierkantprofils verlaufenden Krümmungen der Längsachse verstanden wird. Die in die Zeichenebene verlaufende Krümmung ist aus zwei Teilkrümmungen zusammengesetzt, wobei die erste Teilkrümmung eine Auslenkung in x-Richtung und die zweite Teilkrümmung eine Ausrichtung in z-Richtung aufweist. Die x-Richtung verläuft hierbei entsprechend dem in der Figur eingezeichneten Koordinatenkreuz x, y, z parallel zur Längsachse des Längsträgers 4. Die y-Richtung verläuft senkrecht zur x-Richtung und parallel zur Tangente des gekrümmten Querträgers 5 im Verbindungspunkt mit dem Längsträger 4. Die z-Richtung schließlich verläuft senkrecht zur x- und zur y-Richtung in die Zeichenebene hinein. Der Fachmann erkennt, dass bei einer derartigen Krümmung in die Zeichenebene hinein auch nach einem Umbau von einem konkaven zu einem konvexen System und dem hierbei erfolgenden Aus- und umgedrehten Wiedereinbau der Querträger die Krümmung in die Zeichenebene hinein erhalten bleibt. Der weiter unten mit den Längsträgern 4 verbundene Querträger 5 besteht aus drei geraden Teillängen 5', 5'', 5''', welche ebenfalls derart abgewinkelt miteinander verbunden sind, dass wiederum näherungsweise eine in die Zeichenebene verlaufende Krümmung der Längsachse erzeugt wird. Mit den Längsträgern 4 ist eine Anzahl von Haltestiften 13 verbunden, auf die die Querträger 5 aufgesetzt werden können. Dabei können die Haltestifte 13 in durchgehende Bohrungen an den Endbereichen der Querträger eingeschoben werden. Im dargestellten Fall erfolgt die Verbindung zwischen den Längsträgern 4 und den Querträgern 5 durch Einschieben der Querträger 5 in auf der Rückseite der Längsträger 4 vorgesehene Aufnahmen (nicht gezeigt). Auf den Kontaktflächen 2 der Längsträger sind Führungsmittel 14 angebracht, an denen die Abdeckplatte (nicht gezeigt) beim Zusammenbau angelegt und ausgerichtet wird.
  • In 2 wird ein erfindungsgemäßes System 1 gezeigt, welches bei Einbau in ein Hochwasserschutzsystem einen nach vorne verlaufenden Knick erzeugt. Die auf den Kontaktflächen 2 aufliegende dreiteilige Abdeckplatte 6 besteht aus drei trapezförmigen Teilstücken 7', 7'', 7''', deren Seitenkanten 12, 13 parallel zur Längenausrichtung der Längsträger 4 verlaufen und somit die gleiche Spreizung aufweisen. Die Teilstücke 7', 7'', 7''' sind auf ihrer Rückseite durch (hier nicht gezeigte) Scharniere klappbar verbunden. Die trapezförmige Abdeckplatte 6 mit ihrer ersten parallelen Seite 16 ist auf an den Längsträgern angebrachten Krägen 15 aufgesetzt und liegt mit ihren Seitenkanten 12, 13 an den auf den Kontaktflächen 2 angeordneten Führungsmitteln 14 an. Die hierdurch freibleibenden Bereiche der Kontaktflächen 2 dienen als Auflagefläche für die Abdeckplatten 6 benachbarter Systeme (nicht gezeigt).
  • In 3 wird in schematischer Weise der nach vorne abknickende Verlauf eines mobilen Hochwasserschutzsystems dargestellt, wobei der abknickende Verlauf durch das System 1 erzeugt wird, dessen trapezförmige dreiteilige Abdeckplatte 7', 7'', 7''' eine nach oben offne Spreizung der nicht gezeigten Längsträger der Abstützvorrichtung (nicht gezeigt) andeuten. An das System 1 schließen sich zu beiden Seiten die geraden Systeme 17 des bereits aus dem Stand der Technik bekannten Hochwasserschutzsystems, welche durch zwei im wesentlichen quadratische übereinander angeordnete Abdeckplatten 6 abgedeutet sind, an.
  • In 4 wird in schematischer Weise der nach hinten abknickende Verlauf eines mobilen Hochwasserschutzsystems dargestellt, wobei der abknickende Verlauf analog zu der in 3 beschriebenen Weise durch das System 1 dargestellt ist. Die Ausrichtung der trapezförmigen Teile der Abdeckplatte 7', 7'', 7''' deutet eine nach unten offene Spreizung der (nicht gezeigten) Längsträger an.
  • In 5 wird in schematischer Weise ein Rücksprung der Hochwasserschutzlinie dargestellt, wobei durch Aneinanderreihen zweier Systeme 1 mit entgegengesetzter Spreizung der (nicht gezeigten) Längsträger eine parallele Ausrichtung der geraden Systeme 17 des Hochwasserschutzsystems erzeugt wird. Somit wird gezeigt, dass durch ein beliebiges Aneinanderreihen verschiedener Systeme 1, 17 des mobilen Hochwasserschutzsystemsf jede Form des Verlaufs einer Hochwasserlinie dargestellt werden kann.
  • 1
    System
    2
    Kontaktflächen
    3
    Abstützkonstruktion
    4
    Längsträger
    5
    Querträger
    5', 5'', 5'''
    Teillängen des Querträgers
    6
    Abdeckplatte
    7', 7'', 7'''
    Teile der Abdeckplatte
    8
    Bodenelement
    9
    Aussteifungselement
    10
    Sicherungsmittel
    11
    Seitenkante
    12
    Seitenkante
    13
    Haltestifte
    14
    Führungsmittel
    15
    Kragen
    16
    parallele Seite des Trapez
    17
    gerades System

Claims (21)

  1. Querträger (5) der Abstützkonstruktion (3) eines mobilen Hochwasserschutzsystems, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse des Querträgers (5) zumindest eine Krümmung aufweist.
  2. Querträger (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse in zwei aufeinander senkrecht stehenden Richtungen gekrümmt ist.
  3. Querträger (5) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmungen) vorzugsweise drei zueinander abgewinkelte gerade Teillängen (5', 5'', 5''') sind.
  4. Querträger (5) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass er an seinen Endbereichen Bohrungen zur Aufnahme von Durchsteckmitteln, vorzugsweise von mit den Längsträgern (4) der Abstützkonstruktion (3) verbundenen Stiften (13), aufweist.
  5. Abstützkonstruktion (3) eines mobilen Hochwasserschutzsystems, bestehend aus wenigstens zwei, vorzugsweise drei Querträgern (5) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche und ansteigender Länge, die mit zwei Längsträgern (4) verbunden sind.
  6. Abstützkonstruktion (3) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger (4) Schlitze zur Aufnahme der Querträger (5) aufweisen.
  7. Abstützkonstruktion (3) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Längsträgern (4) verbundene Haltestifte (13) in Bohrungen in den Querträgern (5) eingesteckt sind.
  8. Abstützkonstruktion (3) nach einem der Ansprüche 5 – 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Querträger durch wenigstens ein zusätzliches Längselement miteinander verbunden sind.
  9. Abstützkonstruktion (3) nach einem der Ansprüche 5 – 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger (4) mit einem vorzugsweise auf einem Bodenelement (8) angeordneten Aussteifungselement (9) abgestützt sind.
  10. Abstützkonstruktion (3) nach einem der Ansprüche 5 – 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger (4) zum Untergrund geneigt, vorzugsweise um einen Winkel von 40 – 60°, angeordnet sind.
  11. Abstützkonstruktion (3) nach einem der Ansprüche 5 – 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie klappbar ausgeführt ist.
  12. Abdeckplatte (6) eines mobilen Hochwasserschutzsystems, dadurch gekennzeichnet, dass sie im wesentlichen eine Trapezform besitzt.
  13. Abdeckplatte (6) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (6) aus mehreren, insbesondere drei vorzugsweise miteinander klappbar verbundenen, jeweils im wesentlichen trapezförmigen Teilen (7', 7'', 7''') besteht.
  14. Abdeckplatte (6) nach einem der Ansprüche 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einem Hartschaumstoff besteht.
  15. System (1) aus einer Abdeckplatte (6) gemäß der Ansprüche 12 – 14 und einer Abstützkonstruktion (3) gemäß einem der Ansprüche 5 – 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Längs- (4) du die Querträger (5) ein Trapez aufspannen, welches von der Abdeckplatte (6) überdeckt ist.
  16. System (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Querträger (5) derart eingebaut sind, dass die Abdeckplatte eine im wesentlichen konvexe oder konkave Form aufweist.
  17. System (1) nach einem der Ansprüche 15 – 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger (4) bei einer vom Wasser gesehen konvex verlaufenden Hochwasserschutzlinie zum Boden hin gespreizt und bei einer konkav verlaufenden Hochwasserschutzlinie in die Gegenrichtung gespreizt angeordnet sind.
  18. System (1) nach einem der Ansprüche 15 – 17, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Kontaktflächen (2) ein Mittel (10) aufweist, welches die Abdeckplatte (6) gegen abhebende Beanspruchung sichert.
  19. System (1) nach einem der Ansprüche 15 – 18, dadurch gekennzeichnet, dass es (1) einen Winkel in der Hochwasserschutzlinie von etwa 30° beschreibt.
  20. System (1), dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Systeme (1) gemäß einem der Ansprüche 15 – 19 nebeneinander angeordnet sind.
  21. System (1) nach einem der Ansprüche 15 – 20, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Abdeckplatte eine wasserdichte Plane aufliegt.
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