DE1023667B - Photographischer Durchsichtssucher - Google Patents
Photographischer DurchsichtssucherInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B13/00—Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
- G03B13/02—Viewfinders
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf photographische Durchsichtssucher, insbesondere auf sogenannte Rahmen-
oder Newtonsucher, welche es dem Photographierenden gestatten, irgendwelche Marken, die
im Sudher selbst oder in seiner unmittelbaren Nähe angebracht sind, deutlich im Objektfeld des Aufnahmeraumes
zu sehen.
Es sind Sucheranordnungen bekannt, bei denen das gleichzeitige Sichtbarmachen von Marken usw. mit
dem zu beobachtenden Objekt durch eine Zwischenabbildung oder durch Einspiegelung erreicht wird.
Derartige Anordnungen sind im allgemeinen sehr aufwendig.
Die einfachen Rahmen- und Newtonsucher sind mit grundsätzlichen Mangeln behaftet. Ihre Bildfeldbegrenzung
steht für den Hindurchblickenden im Objektraum nicht fest, sondern ist in Abhängigkeit
vom jeweils eingenommenen Augenpunkt sowohl nach Lage als auch nach Größe variabel. Die relative Lage
der Sucherbildbegrenzung hängt — eine fixierte Kameralage vorausgesetzt — von Verschiebungen des
beobachtenden Auges senkrecht zur optischen Sucherachse ab, seine relative Größe von Augenverschiebungen
längs der optischen Sucherachse. Derartige kleine Augenverschiebungen gegenüber dem für solche
Sucher geometrisch definierten, für den Benutzer aber nicht festliegenden Blickpunkt sind in der Praxis
kaum zu vermeiden. Sie bewirken, daß -der im Sucher erfaßte Bildausschnitt nur in seltenen Ausnahmefällen
genau mit dem durch das Aufnahmeobjektiv in das Filmbildfenster der Kamera treffenden Ausschnitt
übereinstimmt. In der Regel wird also ein anderer Bildausschnitt photographiert, als im Durchblicksucher
ausgewählt wurde. Dies wird immer wieder als recht unliebsamer Nachteil empfunden. Darüber
hinaus macht sich bei derartigen Suchern die Unmöglichkeit, Aufnahmeobjekt und Bildfeldbegrenzung
im Sucherbild gleichzeitig scharf zu sehen, störend bemerkbar.
Es wurde schon vorgeschlagen, das Okular eines Durchblicksuchers als Bifokallinse auszubilden;, welche
es dem Auge ermöglicht, Marken, die im ungleichen Abstand zu dem Aufnahmeobjekt am Sucher oder in
dessen Nähe in der Brennebene des einen Linsenanteils angebracht sind, gleichzeitig im Bildfeld scharf zu
sehen. Nach diesem Vorschlag fallen die Achsen der Bifokallmsenteile zusammen und liegen in der
optischen Sucherachse, Dabei kann entweder der Fernteil um den Nahteil oder der Nahteil um den
Fernteil herum angeordnet sein. Auch eine solche Anordnung kann nicht befriedigen. Liegt nämlich der
Nahteil zentral, so kann wegen seiner notwendigen Kleinheit augenseitig nur ein sehr kleiner Bildwinkel
erreicht werden, so daß nur eine verhältnismäßig
Photographischer Durchsichtssucher
Anmelder:
Voigtländer Aktiengesellschaft,
Braunschweig, Berliner Str. 53
Braunschweig, Berliner Str. 53
Fritz Determann, Braunschweig,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
kleine Bildfeldbegrenzung in dem Aufnahmeraum scharf abgebildet werden kann. Diese kann dann nur
bei starker Verkleinerung des Suchers das gesamte Aufnahmefeld eines Normalobjektivs oder bei weniger
starker Verkleinerung nur das kleinere Aufnahmefeld eines Aufnahmeobjektivs relativ längerer Brennweite
umfassen. Wird andererseits der kurzbrennweitige Okularteil um den langbrennweitigen herumgelegt, so
reicht auch diese Anordnung nicht aus für eine befriedigende Qualität der Abbildung von Objektfeld
und Bildbegrenzung, besonders dann nicht, wenn der Sucher möglichst kurz gebaut sein und keine oder nur
geringe optische Verkleinerung, eventuell sogar eine optische Vergrößerung besitzen soll. Dabei müßte
nämlich der Linsenradius des Nahteiles sehr klein werden, da er bekanntermaßen etwa der halben
Sucherlänge entsprechen muß. Mit dem Kleinerwerden dieses Radius ändert sich aber sein Verhältnis
zur gleichbleibenden Größe des Suchereinbliekfensters ungünstig, wodurch die Auftreffwinkel der Sehstrahlen
vom Auge auf die Nahteilfläche stark anwachsen. Die Folge der dabei unvermeidlich auftretenden
sehr großen Brechwinkel ist das Anwachsen von Astigmatismus, Koma und Verzeichnung zu unerträglicher
Größe.
Die Erfindung, welche all diese Nachteile und Mängel beseitigt, besteht nun darin, daß auf dem
Sucherokular oder in dessen unmittelbarer Nähe zusätzliche kleine Linsen angebracht sind, deren optische
Achsen außerhalb der optischen Sucherfcauptachse verlaufen. Der grundsätzliche Unterschied gegenüber
der obenerwähnten Suchereinrichtung mit konzentrisch
um den Fernteil angeordnetem zusammenhängendem Nahteil besteht darin, daß der Erfindungsgegenstand
statt des zusammenhängenden. Nahteils mehrere selbständige Linsen von etwa gleicher Brechkraft
aufweist, deren Krümmungsmittelpunkte nicht mehr zusammenfallen, sondern einen gewissen Abstand
voneinander und im allgemeinen auch von der
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optischen Sucherachse haben. Bevorzugt sind sie auf dem Okularfernteil oder urn diesen herum gruppiert.
Ist nun z. B. in dem Sucherausblickfenster eine Bildfeldumrandung angebracht oder dient der Fensterrahmen
selber als Bildfeldumrandung, so wird diese durch die kleinen Linsen in entspfsehende Teile aufgelöst,
deren Bilder im Objektraum zu sehen sind und sich zur gewünschten Bildumrandung zusammenfügen. Ein
Hauptgewinn bei einer solchen erfindungsgemäßen Anordnung ist die gute optische Qualität der
Nahteilabbildung durch die kleinen Ablenkungswinkel, weil die Krümmung der Linsen und ihr Abstand von
der Sucherachse Werte bekommen, welche zu Auftreffwinkeln der Strahlen vom Auge auf die benutzten
Teile dieser Linsen führen, die zwischen 0° und dem halben Bildwinkel liegen;. Außerdem wird gegenüber
dem Bekannten bei gleichen Sucherabmessungen und gleicher Überlagerungsabstimmung zwischen Aufnahmegegenstand
und Bildfeldbegrenzung im Sucherbild die für den Fernteil: nutzbare Okularfläche
größer.
Da die einzelnen Linsen' ihrer jeweils zugedachten Aufgabe ohne besondere Schwierigkeiten angepaßt
werden können, insbesondere auch bezüglich ihrer Brennweite, beschränken- sich die Anwendungsmöglichkeiten dieses erfindungsgemäßen Prinzips
nicht allein auf eine Abbildung der Bildbegrenzung im Aufnahmeraum, - sondern es können unter
anderem auch Skalen, "bewegliche Zeiger, Strichmarken
u. dgl. in dem engen Bereich des Suchers angebracht und dem Auge gleichzeitig mit der Bildfeldbegrenzung
und dem. Motivbild sichtbar gemacht werden.
Die Lage der zusätzlichen kleinen Linsen und der Verlauf ihrer optischen Achsen zur Sucherhauptachse
können sehr verschieden sein. Als bevorzugt wird aber vorgeschlagen, die kleinen Linsen symmetrisch
um die Sucherhauptachse anzuordnen und derart auszubilden, daß ihre optischen Achsen entweder parallel
zu der durch die Hauptblickrichtung festgelegten optischen Sucherhauptachse verlaufen oder sich auf
oder in der Nähe der Achse des Suchers schneiden.
Besonders vorteilhaft werden die zusätzlichen Linsen zusammen mit dem Sucherokular aus einem einzigen
Stück bestehen, welches zweckmäßig z. B. aus einem Kunststoff gepreßt wird. Ist der Sucher mit
einer Okularlinse versehen, so werden die zusätzlichen Linsen auf diese gesetzt, anders können sie auf eine
für den Suchereinblick .vorgesehene planparallele Platte oder in eine solche gepreßt werden. Das Herstellen
des Sucherokulars mit den zusätzlichen kleinen Linsen aus durchsichtigem Kunststoff im Preßverfahren
hat den wirtschaftlichen Vorteil, billig zu sein. .._"...
Soll eine Bildfeldumrandung, welche auf den Sucherausblick aufgebracht oder der Ausblickrahmen
selber sein kann, in den Objektraum projiziert werden, so schlägt die Erfindung als bevorzugte Ausführuiigsfornl·
vor, auf der Suchereinblickseite vier zusätzliche Linsen derart anzuordnen, daß. jede von
ihnen eine der Sucherausbliekbegrenzungskanten oder -ecken in die dem Aufnahmegegenstand zugeordnete
Bildebene abbildet. Dieser: gesehene Bildrahmen hat gegenüber den einfachen Suchern, auf welche sich die
Erfindung bezieht, den Vorteil, daß seine Lage vom jeweils eingenommenen /Augenpunkt des Photographierenden
unabhängig im Objektraum steht, solange die Kamera unverrüekt. bleibt.
Sollen beim Erfindungsgegenstand außer einer Bildfeldbegrenzung noch andere Marken oder Zeichen
z. B. als besondere Anhaltspunkte für die Bildauswahl
oder die Wahl von Belichtungsfaktoren im Objektraum scharf zu sehen sein, so ist dies durch Anbringen
entsprechender Marken z. B. am Sucherausblick und durch ihnen zugeordnete kleine Linsen
am Suchereinblick ohne weiteres möglich. So kann beispielsweise eine in der Mitte des Sucheriusblicks
angebrachte Marke mit Hilfe einer weiteren kleinen Linse in der Okularmitte die Bildmitte deutlich kenntlieh
machen. Auf ähnliche Weise können z. B. Vergleichsskalen oder sonstige Form- oder Figurenteile
einzeln oder zusammengesetzt im Aufnahmeraum deutlich sichtbar gemacht werden.
Für die Abmessungen der kleinen Linsen hat es sich ganz allgemein als zwecKmäßig erwiesen, ihnen
die ungefähre Größe einer Augenpupille zu geben.
An Hand der Zeichnung, welche einige Ausführungsbeispiele der Erfindung rein schematisch erkennen
läßt, sei die Erfindung noch näher erläutert. Gleiche Teile sind in allen Figuren mit gleichen Bezugszahlen
versehen. Alles für das Verständnis des Erfindungsgegenstandes Unwesentliche wurde weggelassen.
Dargestellt ist in
Fig. 1 ein erfindungsgemäß ausgerüstetes Suchereinblickfenster,
Fig. 2 ein erfindungsgemäß ausgerüstetes Sucherausblickfenster,
Fig. 3 eine Anordnung von vier kleinen Linsen auf dem Glasblock eines Suchers,
Fig. 4 der Hauptstrahlengang vom Augenpunkt durch einen Sucher mit rechteckiger Bildfeldbegrenzung
und Marke für die Bildmitte,
Fig. 5 einen Sucher mit drei kleinen Linsen auf dem Okular und drei zugeordneten Strichgruppen auf
dem Sucherausblickfenster,
Fig. 6 das von einer Anordnung nach Fig. 5 im Objektfeld scharf zu sehende Skalenbild.
Fig. 7 ein Bildmotiv mit überlagerter Strichskala nach Fig. 5 und 6.
Die Rückansicht einer Kamera mit der Kamerakappe 1 und dem Filmtransportknopf 2 läßt das Fenster
3 für den Suchereinblick gemäß Fig. 1 erkennen. In den Ecken des Fensters 3 sind die optisch wirksamen
vier sektorenartigen Teile der kleinen Linsen 4 zu sehen. Dieselbe Kamerakappe von vorn zeigt
Fig. 2. In der Mitte des Sucherausblickfensters 5 erscheint das Einblickfenster 3 mit den an ihm vorgesehenen
vier kleinen Linsen 4, welche bis auf ihre wirksamen Sektoren durch eine undurchsichtige
Maske 11 abgedeckt sind. Die um die schwächer gestrichelt gezeichnete Maske 11 herum dichter gestrichelte
Zone 12 bedeutet den geschwärzten Sucherschacht.
Zur weiteren Verdeutlichung des Erfmdungsgegen-Standes
ist in Fig. 3 ein an der vorderen Wand einer Kamerakappe 1 befestigter, ringsum freigelegter
Sucherglasblock 6 mit dem Einblick 3 und dem Ausblickfenster 5 gezeichnet. Sein Aufbau, einschließlich
der Anordnung der kleinen Linsen 4 und der das Okularfenster begrenzenden Maske, entspricht demjenigen
der Fig. 1 und 2. Die kleinen Linsen 4 wirken neben dem Sucherstrahlengang für das zu photographierende
Motiv als selbständige optische Systeme, welche bei der gezeichneten Anordnung derart, ausgebildet
und augeordnet sein mögen, daß jedes von ihnen eine Ecke der Ausblickfensterumrandung in den
Aufnahmeraum projiziert. Dabei verlaufen in diesem Falle ihre optischen Achsen untereinander und auch
zur optischen Sucherhauptachse parallel. Die dort verstärkt gezeichneten vier Ecken des Ausblick-
fensters 5 mögen ungefähr diejenigen Umrandungs ■ teile bedeuten, welche das Auge durch die kleinen
Linsen 4 im Objektraum scharf sieht. Sollte die — von den Abmessungen der kleinen Zusatzlinsen abhängige
— Größe dieser Ecken nicht genügen, um sie vom Hindurchblickenden mühelos zum zusammenhängenden
Bildrahmen sich ergänzt zu denken, so können noch weitere Linsen, z. B. für die Mittelstücke
der Rechtecklängsseiten, vorgesehen werden, wodurch zur Vervollständigung des Umrandungsbildes zusätzliche
Rahmenteile im Objektfeld sichtbar werden. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist im Ausblickfenster
5 noch eine zusätzliche Mittelmarke 8 vorgesehen, welche von einer zentral im Okular gelegenen
kleinen Linse 4 in den Bildraum projiziert wird und die Bildmitte deutlich macht. Im Sucher
erscheint also nunmehr ein fast geschlossenes Bild des Bildfensters, welches sich zusammensetzt aus den
vergrößert dargestellten, in ihren Kanten aufeinander zu laufenden Ecken und der zentralen Zielmarke 8
und welches gleichzeitig und sich überlagernd mit dem Aufnahmemotiv scharf zu sehen ist und eine
sichere und genaue Bildausschnittwahl gestattet. Betont sei hier nochmals, daß diese in den Aufnahmeraum
hineinprojizierte Umrandung unabhängig vom zufällig eingenommenen Augenort im Bildmotiv unveränderlich
feststeht.
Die kleinen Linsen 4 sind in allen Figuren kreisrung als Vollinsen gezeichnet. Wie besonders aus den
Fig. 1, 2 und 3 ersichtlich ist, sind aber nur gewisse Linsensektoren optisch wirksam, da ja der größere
Teil der Linsenoberflächen durch eine undurchsichtige Maske mit dem Fenster 3 abgedeckt ist. Deshalb genügt
es beim Erfindungsgegenstand in vielen Fällen, lediglich die optisch wirksamen Linsensektoren aufzubringen
oder bei der Nachbearbeitung stehenzulassen. Dadurch können derartige Suchereinrichtungen
noch wesentlich raumsparender ausgeführt werden, wie aus den Figuren eindeutig zu erkennen ist.
In den Fig. 5, 6 und 7 ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens skizziert, welches zeigt, wie
der neue Gegenstand sich außer für das Sichtbarmachen feststehender Bildfeldbegrenzungen auch dafür
eignet, bestimmte Marken, Figuren, Skalen od. dgl. als Überlagerungen im Motiv sehen zu lassen.
In einem photographischen Sucher, einer Lupe, einem Fernrohr od. dgl. sind okularseitig bei 3 drei kleine
Linsen 4 aufgebracht, welchen am Ausblick 5 drei Strichgruppen 9 zugeordnet sind. Beim Hindurchblicken
durch ein solches optisches Gerät subsumieren sich diese Strichgruppen 9 zu einer Skala 10, welche
das Objektbild überlagert und gewisse Rückschlüsse zuläßt oder erleichtert, wie beispielsweise das
Schätzen von Entfernungen und Abmessungen einzelner Betrachtungs- bzw. Aufnahmegegenstände.
Auch für besondere Werbezwecke kann die Erfindung genutzt werden, und zwar z. B. dadurch, daß
man, wie für andere Zwecke bereits beschrieben, mit ihrer Hilfe Firmennamen, Markenzeichen, Symbole,
Schlagworte, Grund- und Werbesätze u. ä. in einem zu betrachtenden Objektfeld überlagernd sichtbar
werden läßt.
Claims (12)
1. Photographischer Durchsichtssucher, insbesondere Rahmen- oder Newtonsucher, welcher
gestattet, an oder in ihm vorgesehene Marken im Objektfeld scharf zu sehen, dadurch gekennzeichnet,
daß auf seiner Einblickseite zusätzlich zum Sucherokular kleine Linsen angebracht sind,
deren optische Achsen außerhalb der optischen Sucherhauptachse verlaufen.
2. Photographischer Durchsichtssucher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
optischen Achsen der zusätzlichen kleinen Linsen parallel zu der durch die Hauptblickrichtung festgelegten
optischen Sucherhauptachse verlaufen.
3. Photographischer Durchsichtssucher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
optischen Achsen der zusätzlichen Linsen sich auf oder in der Nähe der optischen Achse des Suchers
schneiden.
4. Photographischer Durchsichtssucher nach Anspruch 1 und 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzlichen Linsen auf der Okularlinse des Suchers angeordnet sind.
5. Photographischer Durchsichtssucher nach Anspruch 1 und 2 oder 3, iadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzlichen Linsen auf einer dem Sucherokular zugeschalteten planparallelen Platte angeordnet
sind.
6. Photographischer Durchsichtssucher nach Anspruch 4 oder S, dadurch gekennzeichnet, daß
das Sucherokular und die zusätzlichen kleinen Linsen aus einem Stück bestehen.
7. Photographischer Durchsichtssucher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das das
Sucherokular und die zusätzlichen Linsen darstellende Stück aus Kunststoff hergestellt ist.
8. Photographischer Durchsichtssucher nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Suchereinblickseite vier zusätzliche Linsen derart
angeordnet sind, daß jede von ihnen eine der dem Auge abgewandten Sucherbegrenzungskanten oder
-ecken in die dem Aufnalhmegegenstand zugeordnete Bildebene abbildet und das Auge dadurch
gleichzeitig den Aufnahmegegenstand und die Bildfeldbegrenzung scharf sieht.
9. Photographischer Durchsichtssucher nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen kleinen Linsen ungefähr die Größe einer
Augenpupille haben.
10. Photographischer Durchsichtssucher nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb
des Ausblickfensters eine besondere Bildfeldbegrenzung markiert ist, welche die zusätzlichen
kleinen Linsen in der Objektebene scharf abbilden.
11. Photographischer Durchsichtsucher nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine
weitere kleine Linse in der Mitte des Suchereinblicks eine in der Mitte des Sucherausblicks
angebrachte Marke in der Objektebene scharf sehen läßt und dadurch die Bildfeldmitte genau
markiert.
12. Photographischer Durchsichtssucher nach einem oder mehreren der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die kleinen zusätzlichen Linsen nur als Linsensektoren verwendet
werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 7G9 877/161 1.
Priority Applications (1)
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1023667B true DE1023667B (de) | 1958-01-30 |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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1956
- 1956-03-16 DE DEV10364A patent/DE1023667B/de active Pending
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