-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren
und eine Vorrichtung in einem Kommunikationsnetz, zum Abruf von
Eigenschaften mindestens einer Netzwerkeinheit von anderen Netzwerkeinheiten
und zum Informieren dieser anderen Netzwerkeinheiten darüber, dass
sich bestimmte Eigenschaften einer Netzwerkeinheit geändert haben.
-
Netzwerkeinheiten können unterschiedlichste
optionale Eigenschaften haben, welche sich ständig ändern können. Ein Beispiel hierfür ist die
Größe des Displays,
welches sich ändern
kann, wenn eine Netzwerkeinheit an eine weitere Netzwerkeinheit
z. B. ein Notebook angebunden wird. Netzwerkeinheiten können sowohl
mobil, wie z. B. Mobilfunkgeräte, Handheldgeräte, Notebooks,
etc., als auch stationär, z.
B. PCs sein.
-
Momentan wird in 3GPP das sogenannte
IP Multimedia Core Network Subsystem (IMS) spezifiziert, welches
die Verbindung zwischen externen leitungsorientierten Netzen und
der paketorientierten Domäne
des Mobilfunknetzes herstellt. Zusätzlich werden erweiterte Services
in externen paketorientierten Netzen, wie dem öffentlichen Internet, und Netzbetreiber-spezifische
Services ermöglicht.
-
Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, möglichst
effizient einer Netzwerkeinheit die Möglichkeit zu geben sich über die
aktuellen Eigenschaften einer weiteren Netzwerkeinheit über ein
Kommunikationsnetz zu informieren.
-
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
Gegenstände
der unabhängigen
Patentansprüche
bezüglich
des Verfahrens und der Vorrichtung gelöst. Weiterbildungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen
angegeben. Kern der Erfindung ist ein Verfahren zur Bekanntmachung
von Eigenschaften einer Netzwerkeinheit. Dafür werden gemäß dieser Erfindung
die Eigenschaften von Netzwerkeinheiten auf einem zentralen Server
oder einer mit dem Server verbundenen Datenbank gespeichert. Weiterhin können sich
Netzwerkeinheiten, die sich über
die Eigenschaften einer bestimmten Netzwerkeinheit informieren möchten, bei
dem zentralen Server einschreiben. Dies kann gemäß dieser Erfindung über eine Einschreibungsnachricht
erfolgen die von der sich einschreibenden Netzwerkeinheit an den
Server gesendet wird. Dabei besteht die Möglichkeit, dass Änderungen
der angefragten Eigenschaften der anfragenden Netzwerkeinheit mitgeteilt
werden. Die Einschreibungsnachricht soll dafür mindestens folgende Informationen
enthalten:
– eine
Identität
der Netzwerkeinheiten über
deren Eigenschaft sich die sich die einschreibende Netzwerkeinheit
informieren möchte,
– eine Identität der sich
einschreibenden Netzwerkeinheit,
– eine Liste der Eigenschaften über die
sich die einschreibende Netzwerkeinheit informieren möchte,
– einen
Zeitraum in dem die Einschreibung gilt.
-
Der Server soll nach Empfang der
Einschreibungsnachricht die oben genannten Angaben so lange speichern
bis der Zeitraum, in dem die Angaben in der Einschreibungsnachricht
gelten, abgelaufen ist. Weiterhin soll der Server nach Empfang der
Einschreibungsnachricht eine Notifizierungsnachricht zurück an die
sich einschreibende Netzwerkeinheit senden, welche gemäß dieser
Erfindung mindestens diese Angaben enthält:
– eine Identität der Netzwerkeinheit über deren
Eigenschaften sich die sich einschreibende Netzwerkeinheit informieren
möchte,
– eine Identität der sich
einschreibenden Netzwerkeinheit,
– eine Angabe über den
momentanen Status der zur Verfügung
stehenden bekannten Eigenschaften zu allen Eigenschaften, die in
der Einschreibungsnachricht aufgelistet sind.
-
Wenn sich der Status mindestens einer
Eigenschaft einer Netzwerkeinheit ändert, initiiert diese Netzwerkeinheit
eine Änderung
der auf dem Server gespeicherten Angaben. Das Verfahren wie der
Status einer Eigenschaft geändert
wird ist nicht Teil dieser Erfindung. Der Server überprüft anschließend gemäß dieser
Erfindung, welche Netzwerkeinheiten über den Status genau dieser
Eigenschaft der Netzwerkeinheit informiert werden möchten.
-
An jede der Netzwerkeinheiten, die
sich bei dem Server mit den oben genannten Angaben eingeschrieben
haben um Angaben über
diese Eigenschaft der Netzwerkeinheit zu erhalten, sendet der Server
eine Notifizierungsnachricht, welche folgende Angaben enthält:
– eine Identität der Netzwerkeinheit über deren
Eigenschaften sich eine weitere eingeschriebene Netzwerkeinheit
informieren möchte
und deren Eigenschaften sich gegenüber der Angaben, die in einer Datenbank
(3) gespeichert sind, geändert haben,
– eine Identität der eingeschriebenen
Netzwerkeinheit,
– eine
Angabe über
den neuen Status der Eigenschaften der weiteren Netzwerkeinheiten.
-
Eine Realisierung des Verfahrens
ist über
die Verwendung des Session Initiation Protocols (SIP) möglich. Dafür wird das
im Ausführungsbeispiel
beschriebene Verfahren verwendet. Dies hat den Vorteil, dass die
Identitäten
der sich einschreibenden Netzwerkeinheit und der Netzwerkeinheit über deren Eigenschaften
sich die einschreibende Netzwerkeinheit informieren möchte in
den Signalisierungsinformationen der SIP Nachrichten bereits vorhanden sind.
-
Gemäß dieser Erfindung wird der
Wertebereich der Signalisierungs-Information, die angibt für welche
Art von Informationen sich ein Nutzer einschreiben möchte, die
sogenannte „Event":
Kopfzeile, um einen Wert erweitert, der angibt, dass es sich bei
Einschreibung bzw. der Notifizierung um Eigenschaftsangaben handelt.
-
Diese Erfindung schlägt weiterhin
vor, als eine mögliche
Variante zur Realisierung des Verfahrens den Presence Service zu
erweitern. Dies hat den großen
Vorteil, dass die Netzwerk Architektur des Presence Services verwendet
werden kann. Der Presence Server ist dann gleichzeitig der Server,
der die Eigenschaftsangaben sowie die Einschreibungen zu den Eigenschaftsangaben
verwaltet. Zusätzlich wäre es in
diesem Fall nicht notwendig den Wertebereich der „Event":
Kopfzeile zu erweitern. Um die Eigenschaftsangaben über die
Notifizierungsnachricht übertragen
zu können,
wird gemäß dieser
Erfindung das PIDF Format (CPIM Presence Information Data Format)
erweitert.
-
Weiterhin schlägt diese Erfindung vor, die Liste
der Eigenschaften über
die sich die einschreibende Netzwerkeinheit informieren möchte im
Fall der Verwendung des SIP Protokolls im Textkörper der Einschreibungsnachricht
zu transportieren. Die Eigenschaften, die über ein solches Verfahren bekannt gemacht
werden, können
gemäß dieser
Erfindung z. B. folgende Eigenschaften beinhalten:
– Bildschirmeigenschaften
(Größe, Auflösung, Farbtiefe)
– Größe des für Anwendungen
bereitstehenden Arbeitsspeichers
– Unterstützung des Instant Messaging
Services
– Videoeigenschaft
(Aufnahme, Abspielen)
– Audio
Eigenschaften (Aufnahme, Abspielen)
– SIP spezifische Informationen
(z.B. Eigenschaften zur Kompression von Nachrichten) Eine Erweiterung der
Erfindung stellt der Fall dar, dass es mehrere Ausführungen
einer Eigenschaft geben kann. In diesem Fall wird jeder Ausführung einer
Eigenschaft eine Prioritäts-Information in der
Eigenschaftsliste hinzugefügt.
Dies hat den Vorteil, dass die Netzwerkeinheit angeben kann, welche
Ausführung
einer bestimmten Eigenschaft sie bevorzugt (zum Beispiel wenn 2
Bildschirme unterschiedlicher Größe zur Verfügung stehen;
der bevorzugte Bildschirm erhält
die höhere
Priorität).
-
Hat sich eine erste Netzwerkeinheit
beim Server eingeschrieben um Angaben über die Eigenschaft einer weiteren
Netzwerkeinheit zu erfahren, so kann diese erste Netzwerkeinheit
an Hand der Prioritätsangaben
feststellen, welche Ausführung
einer Eigenschaft zu verwenden ist, falls die erste Netzwerkeinheit
ebenfalls mehrere Ausführungen
der Eigenschaft unterstützt.
-
Die Erfindung wird anhand eines in
den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Im
einzelnen zeigen
-
1 eine
vereinfachte Architektur für
das Bekanntmachen von Eigenschaften,
-
2 die
Verwendung des Presence Servers,
-
3 ein
Beispiel für
eine Einschreibungsnachricht,
-
4 ein
Format des Nachrichtenkörpers, welche
die SIP, Audio, Video, Instant Messaging und Bildschirm Eigenschaften
enthält,
-
5 ein
Beispiel für
eine Notifizierungsnachricht,
-
6 den
Austausch der einzelnen Nachrichten.
-
1 zeigt
eine vereinfachte Architektur für das
Bekanntmachen von Eigenschaften in einem Kommunikationsnetz (6).
Die Signalisierung zum Verbindungsaufbau zwischen den Netzwerkeinheiten (5)
und dem IMS des Kommunikationsnetzes (6) und weiter zu
anderen Netzwerkeinheiten (11) oder Services erfolgt unter
Verwendung des in der IETF (Internet Engineering Task Force) spezifizierten
Session Initiation Protocols (SIP). SIP Nachrichten bestehen grundsätzlich aus
zwei Teilen. Der erste Teil enthält die
signalisierungsspezifischen Informationen, im zweiten Teil können Daten
oder Informationen zu Applikationen transportiert werden. Das IMS
im Kommunikationsnetz (6) besteht dabei mindestens aus einem
ersten Proxy, der im IMS P-CSCF (Proxy Call State Control Function)
genannt wird, und einem zweiten Proxy, der im IMS S-CSCF (Serving Call
State Control Function) genannt wird. Die P-CSCF kann dabei im Heim-Netzwerk
(6), das heißt
im Netzwerk (6) des Betreibers mit dem der Nutzer einen
Vertrag abgeschlossen hat, oder in einem besuchten Netzwerk (6)
(im Falle von Roaming) liegen. Die Netzwerkeinheiten (5)
sind über
logische Verbindungen mit der P-CSCF verbunden, welche für jede Netzwerkeinheit
(5) wiederum über
eine logische Verbindung mit der S-CSCF verbunden ist. Außerdem können die S-CSCFs
mit einer weiteren Netzwerkeinheit (11), dem Presence Server
(PS) (4), verbunden sein. Für jede Netzwerkeinheit (5)
kann eine logische Verbindung zwischen S-CSCF und PS (4) bestehen.
Der Server ist mit einer Datenbank (3) verbunden, der die Eigenschaften
(2) von Netzwerkeinheiten (5) und die Einschreibungsnachrichten
(1) speichert. Der Server (4) besteht aus einer
Empfangseinheit (10), einer Steuereinheit (9)
und einer Sendeeinheit (8) und ist in einem Kommunikationsnetz
(6) integriert. Unter dem Presence Service versteht man
den Dienst bei dem sich eine erste Netzwerkeinheit (5)
bzw. dessen Nutzer im allgemeinen über Eigenschaftsangaben einer weiteren
Netzwerkeinheit (11) informieren möchte. In diesen Eigenschaftsangaben
werden Eigenschaften betreffende Angaben angefragt. Dazu generiert
die erste Netzwerkeinheit (5) eine Anfrage um sich zu den
Eigenschaftsangaben einzuschreiben. In dieser Anfrage ist die Identität der weiteren
Netzwerkeinheit (11) enthalten über die die erste Netzwerkeinheit
(5) Eigenschaftsangaben beziehen möchte. Die Anfrage wird schließlich an
einen Server (4), den sogenannten Presence Server (4)
gesendet. Für
den Fall, dass die Einschreibung mit Hilfe des Session Initiation
Protocols (SIP) erfolgt, wird der Einschreibungsnachricht eine Signalisierungs-Information
hinzugefügt,
die angibt dass es sich um eine Einschreibung zum Presence Service
handelt. Bei dieser Signalisierungs-Information handelt es sich
um eine sogenannten „Event":
Kopfzeile, der für
den Presence Service den Wert "Presence" erhält. Z.B.: „Event: Presence".
-
Der Presence Server (4)
verifiziert nun eventuell ob die erste Netzwerkeinheit authorisiert
ist die Eigenschaftsangaben der weiteren Netzwerkeinheit (11)
zu beziehen. Wenn dies der Fall ist, bestätigt der Presence Server (4)
die Einschreibung zu diesen Informationen mit einer weiteren Nachricht.
Anschließend
sendet der Presence Server (4) eine Notifizierungs Nachricht
mit den Eigenschaftsangaben der weiteren Netzwerkeinheit (11)
an die erste Netzwerkeinheit (5), die den Empfang wiederum
mit einer weiteren Nachricht bestätigt. Für den Fall, dass der Presence
Service mit Hilfe von SIP realisiert wird, werden die Eigenschaftsangaben
im Nachrichtenkörper
der Notifizierungsnachricht transportiert. Damit die empfangende
Einheit (5) erkennt, dass die Nachricht Eigenschaftsangaben
enthält
ist im Signalisierungsteil der SIP Nachricht wiederum die „Event": Kopfzeile
auf den Wert "Presence" gesetzt.
-
Falls sich die Eigenschaftsangaben
der weiteren Netzwerkeinheit (11) ändern, sendet der Presence
Server (4) wiederum eine Notifizierungsnachricht mit den
geänderten
Eigenschaftsangaben an die erste Netzwerkeinheit (5), welche
den Empfang wiederum mit einer weiteren Nachricht bestätigt. Die Einschreibung
der ersten Netzwerkeinheit (5) zu den Eigenschaftsangaben
der weiteren Netzwerkeinheit (11) gilt für eine bestimmte
Dauer, die während
der Einschreibung festgelegt wird. Läuft die Zeit ab, muss sich
die erste Netzwerkeinheit (5) erneut sich für die Abfrage
von Angaben betreffend der Eigenschaften einer Netzwerkeinheit (11)
einschreiben.
-
2 zeigt,
wie die Bildschirm Eigenschaften einer Netzwerkeinheit NE (5)
von einem Anwendungs-Server AS (7) bei einem Server PS
(4) erfragt werden können.
Das Verfahren wird durch die Erweiterung des bereits existierenden
Presence Services realisiert.
-
Eine Netzwerkeinheit NE (5)
ist über
eine logische Verbindung V1 mit dem Presence Server PS (4)
verbunden. Die logische Verbindung V1 kann dabei aus mehreren logischen
Verbindungen bestehen. Insbesondere kann die logische Verbindung
V1 zwischen NE (5) und PS (4) aus logischen Verbindungen zwischen
und einer P-CSCF und S-CSCF und S-CSCF und PS (4) bestehen.
Der Einfachheit halber sind diese Verbindungen nicht in der Abbildung
dargestellt, da sie für
diese Erfindung nicht relevant sind. Der Presence Server PS (4)
wiederum ist über
eine logische Verbindung V2 mit einem Anwendungsserver AS (7)
verbunden. Weiterhin wird angenommen, dass der Anwendungsserver
AS (7) über
eine Verbindung V3 Bilder zur Netzwerkeinheit (5) sendet.
-
Um die Eigenschaften der Netzwerkeinheit (5)
zu erfahren, schreibt sich der AS (7) nun am PS (4)
ein. Dazu sendet der AS (7) eine Einschreibungs – (SUBSCRIBE)
Nachricht an den PS (4). Die Einschreibungs – (SUBSCRIBE)
Nachricht ist in 3 dargestellt.
Die Identität
der NE (5) ist in der sogenannten Request-URI enthalten,
welche der Einschreibung (SUBSCRIBE) in 3 folgt und in diesem Ausführungsbeispiel
NE@example.com lautet. Die Adresse des AS (7) ist in der
From: Kopfzeile enthalten, in diesem Beispiel lautet sie AS@example.com.
Die „Event":
Kopfzeile wird auf den Wert "Presence" gesetzt. Kopfzeilen, die
für diese
Erfindung nicht relevant sind werden nicht näher beschrieben.
-
Die Einschreibungs – (SUBSCRIBE)
Nachricht enthält
erfindungsgemäß eine Angabe
im Nachrichten-Körper
die angibt, dass lediglich die Bildschirm-Eigenschaften der NE (5)
benötigt
werden. In 3 beginnt
der Nachrichtenkörper
mit der Zeile "<?xml
version="1.0"?>",
welche die Version des Beschreibungsformats XML angibt. Die folgende
Zeile indiziert, dass es sich bei der Angabe um einen Presence Filter
handelt. Die nächste
Zeile gibt an, dass lediglich Angaben über den Bildschirm benötigt werden.
Der PS (4) bestätigt
anschließend den
Empfang der Einschreibungs – (SUBSCRIBE)
Nachricht mit einer 200OK Nachricht.
-
Der Presence Server (4)
erkennt anhand der „Event":
Kopfzeile, dass es sich um eine Einschreibung zu Presence Angaben
handelt. Aus der Request-URI und der Form: Kopfzeile entnimmt der
PS (4) die Identität
der sich einschreibenden Netzwerkeinheit (5) und der Netzwerkeinheit
(5) über
die Presence Angaben gewünscht
werden. Aus dem Nachrichten Körper
entnimmt der PS (4) die Angabe, dass lediglich Presence
Angaben über
die Bildschirm-Eigenschaften gewünscht
sind.
-
Der Presence Server (4)
speichert nun diese Angabe. Der PS (4) sendet außerdem eine
erste Notifizierungs Nachricht (NOTIFY) an den AS (7) zurück. Die
Angabe, dass es sich um Presence Angaben handelt ist wiederum in
der „Event":
Kopfzeile enthalten. Die Identität
um wessen Presence Angaben es sich handelt ist in der „From":
Kopfzeile enthalten. Der Nachrichten Körper enthält Angaben über den. momentanen Status
bzgl. der Bildschirm-Eigenschaften der NE (11). Um die
notwendigen zusätzlichen
Angaben zu transportieren, werden zu dem Standardformat Erweiterungen
eingefügt.
Ein Format des Nachrichtenkörpers,
welcher die SIP, Audio, Video, Instant Messaging und Bildschirm-Eigenschaften
enthält
ist in 4 dargestellt.
-
5 zeigt
die Notifizierungs – (NOTIFY) Nachricht,
wie sie für
dieses Ausführungsbeispiel aussehen
könnte.
Der Nachrichtenkörper
beginnt mit der Zeile "<?xml
version="1.0"?>".
In der folgenden Zeile wird über
den Ausdruck "impp:presence" festgelegt, dass es sich um Presence
Daten handelt. Mit den Ausdrücken
"xmlns:impp="urn:ietf:params:cpim-presence:" und " xmlns:screenex=http://God.Heaven.com/cpim-presence/screen" werden
die Formate definiert, welche in den Presence Tupeln verwendet werden
dürfen.
Diese Formate können
individuell gestaltet werden, allerdings muss jedes Format über die
Adresse (hier http://God.Heaven.com/cpim-presence/screen) identifiziert
werden können.
Für dieses
Ausführungsbeispiel
ist das "screenex" Format eine Erweiterung, das es ermöglicht die
Bildschirm-Eigenschaften in den Presence Tupeln einzubinden.
-
Die Zeile entity=NE@example.com gibt
an wessen Presence Daten in den Presence Tupeln folgen. Das Tupel
mit der Identität
"screen" ist zwischen den Zeilen <impp:tuple
id="Screen"> und </impp:tuple> eingebunden. Der Ausdruck
"screenex" gibt an, dass die folgenden Werte gemäß dem screenex Format beschrieben
sind.
-
Wie in 4 zu
sehen ist, wird für
dieses Ausführungsbeispiel
angenommen, dass jeweils für die
Eigenschaften Bildschirmgröße (screenex:size), Farbtiefe
(screenex:colordepth) und Auflösung (screenex:resolution)
zwei unterschiedliche Werte möglich
sind. Eine der Alternativen hat dabei jeweils die Priorität 1, während die
andere die Priorität
2 hat. Der AS (7) muss sich also zwischen einem Bildschirm
der Größe 14 Zoll
mit einer 16bit Farbtiefe und einer Auflösung von 786 × 512 Pixeln
und einem Bildschirm der Größe 5 Zoll
mit einer 2 bit Farbtiefe und einer Auflösung von 12 × 8 Pixeln
entscheiden.
-
An Hand des Prioritätswertes
erkennt der AS (7) außerdem,
dass die NE (5) die Verwendung des größeren Bildschirmes bevorzugt.
Der AS (7) bestätigt
den Empfang der NOTIFY Nachricht anschließend mit einer 200OK Nachricht.
Der AS (7) hat nun die Kenntnis der Bildschirm Eigenschaften
der NE (11). Da die NE (5) dem größeren Bildschirm
eine höhere
Priorität
gegeben hat, und weiterhin angenommen wird, dass der AS (7)
beim formatieren der Bilder den größeren Bildschirm unterstützen kann, wählt der
AS (7) nun den größeren Bildschirm
aus. Der AS (7) ist nun in der Lage die Bilder, welche
an die NE (5) gesendet werden genau an die Bildschirm Größe anzupassen.
-
3 zeigt
ein Beispiel für
eine Einschreibungsnachricht. Der Nachrichtenkörper beginnt mit der Zeile
"<?xml version="1.0"?>", welche die Version
des Beschreibungsformats XML angibt. Die folgende Zeile indiziert,
dass es sich bei der Angabe um einen Presence Filter handelt. Die
nächste
Zeile gibt an, dass lediglich Angaben über den Bildschirm benötigt werden.
Der PS (4) bestätigt
anschließend
den Empfang der Einschreibungs – (SUBSCRIBE)
Nachricht mit einer 200OK Nachricht.
-
Der Presence Server (4)
erkennt anhand der „Event":
Kopfzeile, dass es sich um eine Einschreibung zu Presence Angaben
handelt. Aus der Request-URI und der From: Kopfzeile entnimmt der
PS (4) die Identität
der sich einschreibenden Netzwerkeinheit (5) und der Netzwerkeinheit
(11) über
die Presence Angaben gewünscht
werden. Aus dem Nachrichten Körper
entnimmt der PS (4) die Angabe, dass lediglich Presence
Angaben über
die Bildschirm-Eigenschaften gewünscht
sind.
-
Der Presence Server (4)
speichert nun diese Angabe. Der PS (4) sendet außerdem eine
erste Notifizierungs Nachricht (NOTIFY) an den AS (7) zurück. Die
Angabe, dass es sich um Presence Angaben handelt ist wiederum in
der „Event":
Kopfzeile enthalten. Die Identität
um wessen Presence Angaben es sich handelt ist in der „From":
Kopfzeile enthalten. Der Nachrichten Körper enthält Angaben über den momentanen Status bzgl.
der Bildschirm-Eigenschaften der NE (11).
-
4 zeigt
ein Format des Nachrichtenkörper,
welcher die SIP, Audio, Video, Instant Messaging und Bildschirm
Eigenschaften angibt. Dies ist notwendig, damit die weiteren zusätzlichen
Angaben transportiert werden können.
-
5 zeigt
die Notifizierungs – (NOTIFY) Nachricht
wie sie für
das Ausführungsbeispiel
aussehen könnte.
Der Nachrichtenkörper
beginnt mit der Zeile "<?xml
version="1.0"?>".
In der folgenden Zeile wird über
den Ausdruck "impp:presence" festgelegt, dass es sich um Presence
Daten handelt. Mit den Ausdrücken "xmlns:impp="urn:ietf:params:cpim-presence:"
und " xmlns:screenex=http://God.Heaven.com/cpim-presence/screen"
werden die Formate definiert, welche in den Presence Tupeln verwendet werden
dürfen.
Diese Formate können
individuell gestaltet werden, allerdings muss jedes Format über die Adresse
(hier http://God.Heaven.com/cpim-presence/screen) identifiziert
werden können.
Für dieses Ausführungsbeispiel
ist das "screenex" Format eine Erweiterung, das es ermöglicht die
Bildschirm-Eigenschaften in den Presence Tupeln einzubinden.
-
Die Zeile entity=NE@example.com gibt
an wessen Presence Daten in den Presence Tupeln folgen. Das Tupel
mit der Identität
"screen" ist zwischen den Zeilen <impp:tuple
id="Screen"> und </impp:tuple> eingebunden. Der Ausdruck
"screenex" gibt an, dass die folgenden Werte gemäß dem screenex Format beschrieben
sind.
-
6 zeigt
den Austausch der einzelnen Nachrichten zwischen dem Presence Server
(4) und dem Anwendungsserver AS (7), wie es unter 2 beschrieben ist.