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Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Kommunikationssystem, insbesondere
die Bereitstellung eines Präsenzdienstes
in einem Kommunikationssystem.
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Hintergrund
der Erfindung
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Eine
unterschiedliche Auswahl an Kommunikationssystemen wird heute verwendet,
um Kommunikation zwischen zwei und mehr Einheiten, wie Benutzereinrichtungen
und/oder anderen Knoten, die mit dem System verknüpft sind,
zu ermöglichen.
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Kommunikationssysteme,
die drahtlose Kommunikation für
Benutzerendgeräte
oder andere Knoten bereitstellen, sind bekannt. Ein Beispiel eines drahtlosen
Systems ist ein öffentliches,
terrestrisches Mobilfunknetzwerk (PLMN). Ein PMLN ist typischerweise
ein zellulares Netzwerk, in dem eine Basis-Sende-Empfänger-Station
(BTS) oder eine ähnliche
Zugangseinheit Benutzereinrichtungen (UE), wie Mobilstationen (MS) über einen
drahtlose Anschluss liefert. Der Betrieb der Vorrichtung, die für eine Kommunikation
benötigt
wird, wird gewöhnlicherweise durch
eine oder mehrere Steuereinheiten gesteuert, die untereinander verbunden
sein können.
Ein oder mehrere Schnittstellenknoten stehen zur Verbindung des
PLMN mit weiteren Netzwerken bereit. Beispiele von anderen, solchen
Netzwerken sind ein weiteres zelluläres Netzwerk, ein öffentliches
Fernsprechnetzwerk (PSTN) and ein paketvermitteltes Netzwerk, wie ein
auf IP (Internet Protokoll) basierendes Netzwerk. Die Kommunikation
zwischen der Benutzereinrichtung und den weiteren Elementen des
Kommunikationssystems basieren auf einem geeigneten Kommunikationsprotokoll,
das die „Regeln" definiert, unter denen
Kommunikation in dem System gehandhabt wird. In den aktuellen drahtlosen
Systemen der dritten Generation (3G) sind verschiedene Server zur Handhabung
von verschiedenen Kommunikationsdiensten für mobile Benutzer definiert.
Diese schließen
Server mit ein, die Anrufzustands-Steuerfunktionen bereitstellen, die
als CSCFs bekannt sind. Steuerfunktionen können auch durch Einheiten bereitgestellt
werden, wie einem Heimat-Teilnehmer-Server (HSS) und Anwendungen
durch verschiedene Anwendungsserver. Die HSS ist typischerweise
zur permanenten Speicherung der Benutzerprofile und wird während einer
Authentifikation verwendet. Zum Beispiel in der Release 5 Architektur
für 3G,
wie durch die 3rd Generation Partnership Project (3GPP) festgelegt,
können
diese Einheiten als sich in dem IP-Multimedia Subsystem (IMS) befindlich
gefunden werden.
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Das
IMS-Netzwerk kann an einem Hub der 3G-Architektur sitzen, die ein
IP basiertes Netzwerk unterstützt,
das sowohl traditionelle Sprachtelefonie und Multimedia-Dienste
handhabt. Das 3GPP hat ein Sitzungs-Initiations-Protokoll (SIP)
als Kern-Sitzungs-Signalisierungs-Protokoll
für 3G-Netzwerke gewählt. SIP
ist durch die Internet-Engineering-Task-Force (IETF) entwickelt worden.
Interessierte können
die 3GPP-Spezifikation 24.229, die den Grundbetrieb des IMS-Netzwerks
aus einer SIP-Perspektive finden, mit dem Titel „IP Multimedia Call Control
Protocol based on SIP and SDP" auf http://www.3gpp.org/ftp/Specs/Latest-drafts/24229-201.zip.
SIP ist ein Anfrage/Antwort-Ausführungsprotokoll,
in dem Sinn, dass es für jede
Nachricht, die von einer Quelle gesendet wurde, eine verknüpfte Antwort
von dem Bestimmungsort gibt, die den Empfang der gesendeten Nachricht
bestätigt.
(Die Rückmeldungs-ACK-Nachricht
ist ein Spezialfall an die keine Antwort gesendet wird.)
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Zum
Beispiel wenn ein Benutzer in einem 3G-Netzwerk sein Mobilendgerät zum ersten
Mal anschaltet, muss er seine Benutzer-ID oder Adresse bei dem Netzwerk
registrieren, bevor dem Endgerät
gestattet wird, sich vollständig
anzuschließen.
Dies wird getan, durch Senden einer SIP 'REGISTER' Nachricht von dem Endgerät an das
IMS, das Details von der Benutzeradresse einschließt. Das
IMS empfängt und
verarbeitet diese Informationen unter Verwendung einer Liefer-(serving)-Anrufzustands-Steuerfunktionen
(S-CSCF), auf die in diesem Kontext als „Registrator" Bezug genommen wird.
Die REGISTER-Nachricht wird nur verwendet, um Abbildung zwischen
einem Alias und einer Kontaktadresse eines Benutzers, z. B. Abbildung
von Alias sip: mikko.lonnfors@sonera.com auf eine IP-Adresse eines Endgeräts bereitzustellen.
Das IMS bestätigt
die Registrierung durch Senden einer geeigneten Bestätigungsnachricht
(z. B. 200 OK-Nachricht) gemäß des SIPs.
Nachfolgende Registrierung findet auch (re-'REGISTER') jedes Mal statt, wenn die vorhergehende
Registrierung ausgelaufen ist oder ausläuft oder wenn es einen Wechsel
in dem Zustand des Benutzers gibt. Wenn ein Benutzer eine Sitzung
mit einem weiteren Benutzer einrichten möchte, wie einen Sprachanruf
oder eine Benachrichtigungssitzung (es gibt einen weiteren Weg Nachrichten
zu senden, d. h. mit einer SIP-NACHRICHT und in diesem Fall ist
ein Sitzungsaufbau nicht nötig),
wird die Sitzungsübertragung
unter SIP durchgeführt.
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Anwendungsserver
(AS) können
auch Dienste über
das IMS liefern, wie Instant-Messaging, Präsenz, lokale Verkehrshinweise
und Konferenzeinrichtungen. Ein AS kann sich innerhalb des IMS-Netzwerks
oder außerhalb
befinden. Typischerweise ist der AS extern, wenn der unterstützte Dienst durch
eine dritte Partei bereitgestellt wird.
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Ein
besonderes Beispiel der Zustandsinformationen sind Präsenzinformationen.
Benutzer oder Anwendungsserver, die an einen Präsenzservice teilnehmen, können die
Fähigkeit
und Verfügbarkeit
eines weiteren Benutzers feststellen, z. B. um einen Anruf zu akzeptieren
(abhängig
von der Einrichtung und Dienstanbieter) unter anderen Präsenz Fähigkeiten/Attributen.
In Systemen jedoch, die SIP unterstützen, kann Präsenz eine
Vielzahl von Indikatoren wie 'im
Büro und
erreichbar für
alle Anrufe', 'zu Hause und nur
für private
Anrufe erreichbar' und 'Anruf belegt' (oder das es zumindest
so scheint) anzunehmen. Daher erlauben Präsenzinformationen einem Benutzer
sich der Verfügbarkeit
eines weiteren Benutzers, vor dem Versuch einen Anruf zu tätigen, zu vergewissern.
Der Präsenzdienst
kann mehr als nur Informationen bereitstellen, wie verfügbar/nicht
verfügbar.
Er kann visuelle, animierte oder Soundelemente enthalten und kann
verschiedene Themen, zum Beispiel auf eine Spielesitzung bezogene,
beschreiben.
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Dieser
Präsenzdienst,
der in OMA 8 (offene Mobilallianz (www.openmobilealliance.org)),
3GPP und IETF standardisiert wurde, erhält mehr und mehr Beachtung.
Es wird erwartet, dass die Anzahl von präsenzbeachteten Anwendungen
in der Zukunft steigen wird. Wenn die Anzahl der Anwendungen steigt,
wird auch die Menge an Präsenzinformationen steigen.
Aus der Perspektive des empfangenden Endgeräts heraus stellt das Ansteigen
der Information eine Herausforderung dar, wie die Präsenzinformationen
zu behandeln sind, d. h. welche Teile der Präsenzinformationen relevant
für welche
Anwendung(en) sind. Ein Endgerät
kann ein oder mehrere Anwendungen ausführen. Zum Beispiel kann das Endgerät eine dynamische
Telefonbuch-Anwendung und eine Spiele-Anwendung ausführen.
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In
den allgemeinen IETF- und 3GPP-Modellen wird eine Tupel-Struktur
verwendet. Das Tupel enthält
eine 'zufällige' TUPLE ID, die keine
Semantik aufweist, d. h., es kann nicht verwendet werden, um den
Zweck des Tupels zu beschreiben. In jedem Tupel können verschiedenen
Attribute sein. Des Weiteren können
verschiedene Tupel Attribute haben, die denselben Namen haben, aber
dazu vorgesehen sind verschiedenartig verwendet/interpretiert zu
werden, abhängig
von den Sende/Empfangs-Anwendung. Zum Beispiel können Präsenzinformationen zwei Tupel
enthalten (eines für
Spiele und eines für ein
dynamischen Telefonbuch (DPB)) und jeder von diesen Tupeln kann
ein Zustandsfeld enthalten. Das dynamische Telefonbuch kann gestaltet
worden sein, um Zustandswerte zu verstehen: verfügbar, diskret, nicht verfügbar, wohingegen
das Spiel gestaltet sein kann, um Zustandswerte zu verstehen: schießen, tot, pausiert,
verloren. Wie aus diesem Beispiel gesehen werden kann, muss das
Zustandsfeld zu der korrekten Anwendung geliefert werden, wenn sie
die korrekt Bedeutung haben müssen.
Das ist ein Problem, wenn ein Endgerät zwei oder mehr Anwendungen hat.
Dies ist auch ein Problem, sogar wenn das empfangende Endgerät nur eine
Anwendung hat und das sendende Endgerät oder Presentity mehrere hat. Wenn
die Daten, wie in dem Beispiel bereitgestellt, an ein Endgerät geliefert
wird, das nur z. B. DPB hat, muss es dem empfangenden Endgerät möglich sein, zu
ermitteln, welcher Tupel für
DPB-Anwendungen vorgesehen ist.
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Gegenwärtig gibt
es keinen anderen Mechanismus, um die Informationen zu den korrekten
Anwendungen leiten zu können,
als für
jede Anwendung jeden Tupel zu prüfen
und zu sehen, ob die Zustandswerte irgendeine Bedeutung für die Anwendung
haben. Mit anderen Worten wird ein Versuch-und-Irrtum-Ansatz angenommen.
Dies führt
jedoch zu Unsicherheiten anstelle von Korrektheit der Informationen.
Dies kommt daher, dass er in einigen Fällen, sogar wenn der Wert für ein Attribut
derselbe sein kann, durch die falsche Anwendung nicht korrekt interpretiert
werden kann. Ein Beispiel davon ist das Folgende: ein sendendes
Endgerät
hat eine DPB und eine IM (Instant-Messaging)-Anwendung. Es setzt Zustandswerte:
DPB = Geschlossen, Im = Offen. In diesem Beispiel würden beide
Anwendungen nur die Zustandswerte offen und geschlossen verwenden. Wenn
jetzt das Empfangsendgerät
nur eine IM-Anwendung hat und es sowohl den DPB als auch den IM-Zustand empfängt. Wenn
das empfangende Endgerät
den ersten Zustandswert der DPB versucht, versteht es ihn und zeigt
ihn dem Benutzer über
die IM-Anwendung, die sagt, dass IM-Anwendung in dem Endgerät der Presentity
geschlossen wurde, obwohl es offen war.
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Es
wurde vorgeschlagen, dass wenn ein Benutzer Präsenzinformationen über einen
anderen Benutzer erhalten möchte,
dann ist es dem Benutzer möglich,
Filter einzuschließen,
um die Daten von dem Präsenzserver
zu reduzieren, der die Präsenzinformationen
ist. Diesen Filtern ist es möglich,
die Daten des Präsenzservers
zu reduzieren, um nur die Teile, die für den Benutzer von Interesse
sind, einzuschließen.
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Der
Ansatz, bei dem sowohl der Tupelidentitäten als ein Filterkriterium
des Betrachters bzw. Beobachters (Benutzer, die Präsenzinformationen
anfragen) verwendet werden, als auch die Autorisierung auf Tupelidentitäten basiert,
hat viele Nachteile. Wenn zum Beispiel ein betrachteter Benutzer
4 Tupels (T1, T2, T3 und T4) aufweist und ein Betrachter nur an
Tupel T2 und T3 interessiert ist, setzt der Betrachter Filter, um
es nur Tupel T2 und T3 zu ermöglichen,
von ihm bemerkt zu werden. Der betrachtete Benutzer kann dann aus
einigen Gründen
heraus entscheiden, damit zu beginnen verschiedene Werte dem besonderen
Betrachter zu zeigen, die alle Tupel betreffen. Deshalb erstellt
der betrachtete Benutzer neue Tupel T5, T6, T7 und T8 und erstellt
eine neue Zugriffsliste, die es dem Betrachter ermöglicht die
Tupel T5–T8,
aber nicht die Tupel T1–T4
zu sehen. Der Betrachter hat jedoch das Filtern basierend auf die Tupelidentität gesetzt,
was bedeutet, dass ihm keine Tupel bereitgestellt werden. Dies ist
unvorteilhaft.
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Ein
weiterer Nachteil der Verwendung von Tupelidentitäten beim
Filtern ist, dass normalerweise die Presentity nicht möchte, dass
Betrachter wissen, dass ein spezieller Betrachter nicht befugt ist,
so detaillierte Informationen wie ein weiterer Betrachter zu erhalten,
oder dass die Informationen, die an verschiedene Betrachtergruppen
gegeben werden ein bisschen oder komplett verschieden von Informationen
sind, die an weitere Betrachter gegeben werden.
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Es
ist nachteilhaft, wenn sich Filtereinstellungen immer ändern, wenn
sich Autorisierungsinformationen eines Betrachters ändern, da
verschiedener Detailpegel der Informationen dem Betrachter bereitgestellt
werden. Dies wäre
der Fall, wenn das Filtern auf den einzigen Tupelidentitäten basieren
würde.
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Dokument
WO 02 43351 offenbart ein Verfahren und Vorrichtung zum Bestimmen
und Erhalten von Benutzer-Präsenzinformationen.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beabsichtigen, ein oder mehrere der obigen Probleme
zu überwinden.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Kommunikationssystem
bereitgestellt, dass mindestens ein Benutzer-Endgerät mit dem
Präsenz-Informationen
verknüpft
sind umfasst, wobei die Präsenz-Informationen
eine Vielzahl von Teilen umfassen, wobei mindestens einer der Teile Informationen
umfasst, die von dem Benutzer-Endgerät bereitgestellt werden, zur
Identifizierung einer Anwendung, für die der mindestens eine Teil
vorgesehen ist.
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Gemäß einem
zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Kommunikationsverfahren
bereitgestellt, dass die Schritte Bereitstellen von Präsenz-Informationen für ein verknüpftes Benutzer-Endgerät, wobei
die Präsenz-Informationen
eine Vielzahl von Teilen umfasst, wobei mindestens einer der Teile
Informationen umfasst, die von dem Benutzer-Endgerät bereitgestellt
werden, zur Identifizierung einer Anwendung, für die der mindestens eine Teil
vorgesehen ist; und Erhalten mindestens eines Teils durch mindestens
eine Einheit umfasst, wobei die mindestens eine Einheit mindestens
eine Einheits-Anwendung aufweist, wobei die mindestens eine Einheit
die Teile erhält,
die Informationen umfassen, die die mindestens einen Einheits-Anwendung identifizieren.
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Gemäß einem
dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Benutzer-Endgerät in einem Kommunikationssystem
bereitgestellt, wobei das Benutzer-Endgerät verknüpfte Präsenz-Informationen aufweist,
wobei die Präsenz-Informationen
eine Vielzahl von Teilen umfassen, wobei das Benutzer-Endgerät eingerichtet
ist, mindestens einen der Teile mit Informationen bereitzustellen,
die eine Anwendung identifizieren, für die der mindestens eine Teil
vorgesehen ist.
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Gemäß einem
vierten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Einheit in einem
Kommunikationssystem bereitgestellt, wobei die Einheit mindestens
ein Anwendungs-Erhalte-Mittel
zum Erhalten von mindestens einem Teil von Präsenz-Informationen umfasst,
die mit einem Benutzer-Endgerät verknüpft sind,
wobei der mindestens eine Teil Informationen umfasst, die von dem
Benutzer-Endgerät bereitgestellt
werden, um eine Anwendung zu identifizieren, wobei die Erhalte-Mittel
eingerichtet sind, den mindestens einen Teil erhalten, der Informationen
umfasst, welche die mindestens eine Anwendung identifizieren.
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Die
ziemlich statischen Filtereinrichtungen, die mit den Ausführungsformen
der Erfindung möglich
sind, sind besonders wenn die Filter in einem bestimmten Server
gespeichert sind (z. B. in dem Präsenzlistenfall) oder desgleichen
vorher nützlich.
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Ausführungsformen
der Erfindung können das
Verbergen der Tatsache vor Betrachtern gestatten, dass es einen
unterschiedlichen Informationspegel (oder komplett verschiedene
Informationen) gibt, der für
verschiedene Betrachter zugänglich
ist.
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Ausführungsformen
der Erfindung können Änderungen
einer Autorisierung erlauben, ohne z. B. die Filtereinrichtungen
oder einige andere Funktionsweisen zu beeinflussen, die durch Zugabe
von mehr Semantik zu den Präsenzinformationselementen
von der Autorisierung getrennt werden können.
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Ausführungsformen
der Erfindung können dem
Betrachter die Möglichkeit
geben, semantisch verständliche
Informationen zu fragen, anstatt die Anfrage auf „nicht-sinnvolle" Identitätsinformationen zu
stützen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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Zum
besseren Verständnis
der vorliegenden Erfindung und wie dieselbe verwirklicht werden
kann, wird nun nur mittels Beispielen auf die begleitenden Zeichnungen
Bezug genommen, in denen:
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1 ein
Kommunikationssystem darstellt, in dem die vorliegende Erfindung
angewandt werden kann;
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2 schematisch
eine Ausführungsform der
Erfindung darstellt;
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3 detaillierter
die Ausführungsform
von 2 darstellt;
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4 detaillierter
den IMS-Teil das Systems von 1 darstellt;
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5 schematisch
eine Ausführungsform der
Erfindung darstellt.
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Detaillierte
Beschreibung der Ausführungsformen
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Zunächst soll
auf 1 Bezug genommen werden, die ein typisches drahtloses
Telekommunikationssystem der dritten Generation (3G) darstellt, das
unter dem Universalen Mobilen Telekommunikation System (UMTS) arbeitet.
An dem Hub dieses Systems ist das IP-Multimedia Untersystem (IMS) 100 Netzwerk,
das Anrufe und jede Art von Sitzungen zwischen zwei und mehreren
Benutzern (oder zwischen Benutzer und einem Netzwerksystem, z. B. Anwendungsserver)
des Netzwerks weiterleitet und weiter Netzwerkfunktionen bereitstellt.
Beispiele von Benutzern sind ein Mobilendgerät 111, Laptop 112, persönlicher
Datenassistent (PDA) 113, Telefone für das öffentliches Telefonnetz (PSTN) 113,
Computerendgeräte 123 und
ein Anwendungsserver 121 und Anwendungsserver 122.
Das IMS verwendet einen IP-basiertes Netzwerk, um diese Anrufe zu
handhaben, die sowohl Sprachanrufe, als auch Multimediaanrufe einschließen können.
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Das
IMS-Netzwerk agiert effektiv als eine Schnittstelle in einem 3G-System
zwischen den Benutzern 111, 112, 113 und
weiteren Netzwerken wie ein PSTN 130 und einem externen
IP-basierenden Netzwerk 120. Signalisierung zwischen dem
Mobilendgerät
und weiteren Benutzern des IMS-Netzwerks und innerhalb des IMS-Netzwerks
wird unter dem Sitzungs-Initiierungs-Protokoll
(SIP) getan. Alle Bezüge
zu Nachrichten, die folgen, sind SIP-Nachrichten, wenn nicht anderes angezeigt,
und werden in Großbuchstaben
gezeigt. Es sollte klar sein, dass obwohl die bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung im Kontext von SIP beschrieben wurden,
weitere Ausführungsformen
der Erfindung in nicht-SIP-Umgebungen
implementiert werden können.
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Bezug
wird nun auf die 2 und 3 gemacht,
die schematisch eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigen. 2 zeigt
ein übermittelndes
Endgerät 10 und
ein empfangendes Endgerät 12.
Das übermittelnde
Endgerät 10 ist
eingerichtet, um dem empfangenden Endgerät Präsenzinformationen bereitzustellen.
Ein Präsenzserver 14 wird
bereitgestellt. Der Präsenzserver 14 und
das übermittelnde
Endgerät
werden manchmal als Presentity bezeichnet. Der Präsenzserver 14 versorgt das
empfangende Endgerät 12 mit
benötigten
Präsenzinformationen.
Der Präsenzserver 14 wird
die Präsenzinformationen
von dem übermittelnde
Endgerät
empfangen. Es sollte klar sein, dass die Verbindung zwischen den übermittelnde
Endgerät 10 und dem
Präsenzserver 14 genauso
wie die Verbindung zwischen dem Präsenzserver 14 und
dem empfangendes Endgerät über Netzwerkelemente
oder nicht gezeigte Einheiten erfolgen wird.
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In
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sollte ein übermittelndes Endgerät 10 (das
irgendeiner der Benutzer sein kann, wie oben diskutiert und der
als betrachteter Benutzer (oder Presentity) bezeichnet werden kann)
Präsenztupels
markieren, sodass ein empfangendes Endgerät 12 (das irgendeiner
der oben diskutierten Benutzer sein kann und das als Betrachter
bezeichnet werden kann) und möglicherweise
der Präsenzserver 14 verschiedene Teile
der Präsenzinformationen
identifizieren kann und sie an die korrekte Applikation weitergeben
kann. Insbesondere in Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung wird ein semantisch sinnvolles Anwendungs-Identitätsinformationsfeld
in jedem Tupel oder zumindest einigen Tupeln bereitgestellt. Diesem
Feld wird als das Anwendungs-ID-Feld
bezeichnet. Die Informationen können
die Identität
selbst oder Informationen, die die Identität betreffen, sein. Die übermittelnde
Anwendung fügt
eine anwendungsspezifische Kennung in dieses Anwendungsidentitäts-Informationsfeld
ein, das an dem Empfangsende erkannt werden kann. Das empfangende
Endgerät
gibt den Tupel an die Anwendung in dem Endgerät weiter, dass in dem Anwendungs-ID-Feld
identifiziert wurde.
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Dies
wird detaillierter in Bezug auf 3 diskutiert
werden. In Schritt 1 registrieren die Anwendungen 16a, 16b und 16c,
die sich in dem übermittelnden
Endgerät
befinden, ihre Anwendungskennungen mit einer Präsenzmaschine 18 in
dem Endgerät.
Nach diesem Schritt können
die Anwendungen damit beginnen, Informationen zu verbreiten, das Senden
von Informationen an einen Präsenzserver ist
(und von dort an das empfangende Endgerät, wenn der Betrachter eine
Präsenzteilnahme
gemacht hat). In dem Beispiel, das in 3 gezeigt wird,
ist das Endgerät
mit drei Anwendungen gezeigt. Dies ist nur mittels Beispielen und
ein Endgerät
oder weitere Benutzer können
mehr oder weniger als drei Anwendungen haben.
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In
Schritt 2 verbreitet jede Anwendung 16 Präsenzinformationen
in einer Form, die ein oder mehrere Tupels enthält und die Präsenzmaschine fügt die Anwendungs-ID
an jeden Tupel. Danach leitet die Präsenzmaschine 18 die
Information an den Präsenzserver 14 weiter.
In alternativen Ausführungsformen
kann die Anwendung das Anfügen
die Anwendungs-ID machen.
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In
Schritt 3 bekommt die Präsenzmaschine 20 des
empfangenden Endgeräts 12 eine
MELDE-Nachricht von dem Präsenzserver 14 mit
neuen Präsenzinformationen.
Gemäß der Anwendungs-ID (die
von jedem Tupel getragen wird) werden die Tupel zu den entsprechenden
Anwendungen 22 des empfangenden Endgeräts durch die Präsenzmaschine
geleitet. Alternativ kann jede Anwendung alle Tupel empfangen, aber
wird jeden Tupel ignorieren, der die falsche Anwendungskennung aufweist.
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Daher
würde jede
Anwendung ihre eigene Anwendungs-Id aufweisen. Zum Beispiel Spiel1, Spiel2,
SMS, IM-1, IM-2, E-Mail. Wenn zwei Endgeräte (1 und 2) dieselbe Anwendung
aufweisen, z. B. IM-1, ist die Anwendungs-ID dieselbe für diese
Anwendung. Jedoch wenn Endgerät
3 eine Anwendung aufweist, die durch IM-2 identifiziert ist, (zum
Beispiel durch eine weitere Anbieter gemacht) wird die Anwendung
eine unterschiedliche Anwendungs-ID als die IM-1-Anwendung in Endgerät 1 und
2 aufweisen. In solchen Fällen
können
die bereitgestellten Attribute von der unterschiedlichen Anwendung
verwendet werden, aber Vorsicht sollte walten, da es möglich sein
könnte,
dass die Attribute oder ihre Werte nicht korrekt interpretiert werden.
Ein Beispiel dafür
ist, wenn es zwei verschiedene Clients für das IM gibt. Die Basisfunktionsweise
kann dieselbe sein und daher würden
die Statusattribute gültig
sein, ganz gleich welche Anwendung das interpretiert, aber die verbleibenden
Attribute können
oder können überhaupt nicht
relevant sein.
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Da
die Tupel die Anwendungskennung enthalten, ist es möglich, effiziente
Filterfähigkeiten
bereitzustellen und auch die richtige Anwendung, für die der
Tupel vorgesehen ist, zu finden.
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Tupels
haben die allgemeine Struktur, die in draft-impp-cpim-pidf-05.txt
(Link: http://www.ietf.org./internet-drafts/draft-ietf-impp-cpim-pidf-05.txt)
dargestellt ist. Anwendungen können
dann die „Einschließen von
zusätzlichen
Information"-Option
durch Definieren von neuen XML-Namensräumen ausweiten. XLM ist eine
erweiterte Markierungssprache (Weltweites Web- eine Markierungssprache,
die auf SGML basiert, und gestaltet ist, um die Begrenzungen, die durch
HMTL auferlegt sind, zu beseitigen. Erlaubt einer Seite eine Definition
und einen Ausführungsplan für die Elemente
sowie deren Inhalt zu enthalten).
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Wer
oder was die verschiedenen Tupel, die mit verschiedenen Anwendung
zu verwendet sind, definiert, kann variieren. Dies kann von der
Art der Anwendung abhängen.
Einige oder alle Tupel können
mit einem Standardformat definiert sein (Standardattribute können beispielweise
in dem 3GPP-Standard definiert sein). Für Anwendungsentwickler ist
es alternativ oder zusätzlich
möglich,
eigene Tupels zu definieren.
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Im
Allgemeinen gibt es keine Grenzwerte an Anzahl an Tupels oder Attribute
innerhalb der Tupels, die eine Presentity aufweisen kann.
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Eine
Einheit, die die Anwendungs-ID in jeden Tupel legt, kann die Präsenzmaschine
oder die Anwendung sein, die diese Information verbreitet. Die Eindeutigkeit,
der Anwendungs-ID kann, in einigen Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung ihre Registrierung erfordern. Dies kann der Fall sein, wenn
die Eindeutigkeit der Anwendungs-ID sowohl innerhalb weiterer Anwendungen
als auch anderen Sammlungen von Informationen ist, die eine semantische
Bedeutung benötigen.
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Die
Anwendungs-ID kann in Mehrwert-Unterstützung (multivalue support)
und Filtern verwendet werden. Zum Beispiel kann die Anwendungs-ID verwendet
werden, um verschiedenen „Genauigkeits"-Pegel der Informationen
zu verbergen. In diesem Fall ist die Anwendungs-ID nicht eindeutig,
um klarzustellen, dass die Anwendungsinformation eindeutig in dem
Sinn ist, dass verschiedene Anwendungen nicht in derselben Anwendungs-ID verwendet werden
sollen, sondern dieselbe Anwendungs-ID kann mehrmals in einem Präsenzserver
in dem Kontext der verschiedenen Tupeln präsent sein. Die Tupel-ID ist
eindeutig, aber es gibt dieselbe Anwendungs-ID in z. B. zwei oder
drei Tupeln in Präsenzinformationen
der Presentity. Die Anwendungs-ID kann dann in dem Filtern verwendet
werden. Mit anderen Worten kann der Betrachter (Empfangsendgerät) einen
Filter derart setzen, dass er nicht alle verfügbaren Präsenzinformationen von der betrachteten
Benutzer (Presentity) empfängt.
Dieser Filter kann derart gesetzt werden, dass der Betrachter nur
Präsenzinformationen
für bestimmte
Anwendungen empfangt, die Filter bestimmte Präsenzinformationen filtert oder
die beiden kombiniert werden.
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Zum
Beispiel werden die folgenden Tupels dem Betrachter bereitgestellt
(wenn sie durch die Presentity des Präsenzserver bereitgestellt werden) wenn
ein Filtern derart ausgewählt
ist, dass alle Tupels, die auf einen „vom Benutzer bereitgestellten Standort" bezogen sind, bereitzustellen
sind.
Presentity = ABC
Tupel 1
Tupel-id: xyz3226
Anwendungs-id
= „vom
Benutzer bereitgestellter Standort"
vom Benutzer bereitgestellter
Standort = TAMPERE
Tupel 2
Tupel-id: xyb3293
Anwendungs-id
= „vom
Benutzer bereitgestellter Standort"
vom Benutzer bereitgestellter
Standort = HOME
Tupel 3
Tupel-ID: xya3288
Anwendungs-id
= „vom
Benutzer bereitgestellter Standort"
vom Benutzer bereitgestellter
Standort = x-koord, y-koord
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In
Bezug auf 5 stellt eine erste Presentity 30 die
Tupel 1, 2, 3, 4 und 5 bereit. Jeder Tupel enthält eine Anwendungs-ID, deshalb
weisen die Tupel 1 und 2 die Anwendungs-ID „A" auf, weisen die Tupel 3 und 4 die Anwendungs-ID „B" auf und weist Tupel 5
Anwendung „C" auf. Ein Betrachter 32 möchte nur Tupel
mit Anwendung „A". Ein Filter 34 filtert
deshalb die Tupel und versorgt den Benutzer 32 mit Tupel
1 und 2. Es sollte klar sein, das in der Praxis der Filter ein Teil
der Presentity, ein Teil einer getrennten Einheit wie ein Server
oder ein Teil des Betrachters 32 sein kann. Die Anwendungs-ID
wird deshalb verwendet, um die Tupel zu filtern.
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Die
Tupel können
für verschiedene
Benutzer vorgesehen sein. Daher können Tupel 1, 3 und 5 für einen
Betrachter vorgesehen sein und Tupel 2 und 5 für einen anderen Betrachter.
Daher kann es dem Betrachter nur möglich sein, Tupel 1, 3 und
5 zu „sehen". Dementsprechend
würde dem
Betrachter Tupel 1 bereitgestellt werden, wenn der Betrachter nur die
Tupels für
die Anwendung „A" möchte. Der
Filter 34 stellt dieses zusätzliche Filtern bereit. In
einigen Ausführungsformen
der Erfindung wird ein getrennter Filter bereitgestellt oder ein
Richtmittel wird bereitgestellt, um zu gewährleisten, dass ein Betrachter
nur die Tupel bekommt, die für
ihn vorgesehen sind.
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Es
ist auch möglich,
dass eine unterschiedliche Betrachtergruppe verschiedene Präsenzinformationen
aufweist, die für
diese spezielle Gruppe verfügbar
sind.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung gestatten Anwendungen, um aus Präsenzinformationen
leicht zu erkennen, welche Informationen diese spezielle Anwendung
interpretieren und verstehen kann.
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Es
sollte klar sein, dass in Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung die Anwendungsidentität von dem Präsenzserver
verwendet werden kann, wenn er den Filterablauf durchführt. In
einigen Ausführungsformen
der Erfindung kann eine betreiberspezifische Anwendung in dem Präsenzserver, zur
Benutzung der Anwendungs-ID bereitgestellt werden. Der Präsenzserver
könnte
zum Beispiel einige Attributwerte innerhalb eines Tupels, den er
versteht und zu dem ein Benutzer Zugriffsrecht für den Präsenzserver gewährt hat,
modifizieren.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
verwendet werden um zu filtern. Zum Beispiel kann ein Betrachter
nur einen Teil der Präsenzinformationen
anfragen, die sich auf einen oder mehrere bestimmte Anwendungen
beziehen. Da Filtern kann durch die betrachtete Presentity getan
werden – entweder
durch den Benutzer oder den Präsenzserver,
durch den Betrachter oder jeder anderen Einheit. Die Filterinformationen
können
vorgespeichert werden, sodass wann immer Präsenzinformationen durch eine
besondere Presentity einen bestimmten Betrachter bereitgestellt
werden, sie in Bezug auf die benötigten
Anwendungen gefiltert werden. Das Filtern kann die benötigten Anwendungen, die
nicht benötigten
Anwendungen oder durch eine Kombination dieser Techniken definieren.
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Wie
oben erwähnt
ist ein Betrachter typischerweise ein Benutzer, wie oben diskutiert.
Eine „Presentity" kann als ein Benutzer
und einem Präsenzserver,
der mit dem Benutzer verknüpft
ist, betrachtet werden. Der Präsenzserver
speichert Präsenzinformationen
für die
Benutzer, die mit diesem Präsenzserver
verknüpft
sind. Es sollte klar sein, dass in der Praxis mehr als ein Benutzer
mit jedem Server verknüpft
ist. Der Präsenzserver
kann sich in einer Endvorrichtung (in einem Endgerät) befinden.
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Präsenzinformationen,
wie im Moment in dem 3GPP definiert, können folgende Informationen einschließen: (Informationen,
aber ist nicht auf diese und die Anforderungen von Stufe 1 (Anforderungengruppe),
die an den Standards arbeiten, beschränkt, werden verwendet, um ein
Konzept zu entwickeln, das es ermöglicht, Präsenz auszubauen.
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Teilnehmer-Status;
Netzwerk-Status; Kommunikationsmittel; Kontaktadresse; vom Teilnehmer bereitgestellte
Standorte; vom Netzwerk bereitgestellte Standorte; Text; Priorität.
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Präsenz kann
auch weitere Informationen wie Stimmung, Lieblingsfarbe usw. einschließen.
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Es
sollte klar sein, dass Ausführungsformen der
Erfindung nicht auf die Attribute, die Anwendungsidentitäts-Informationen
genannt werden, beschränkt
sind, sondern auf jedes Attribut angewandt werden können, das
eine ähnliche
Art von operativen Möglichkeiten
bereitstellt.
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Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind nicht auf die Verwendung von Tupeln
beschränkt.
Nicht alle Systeme verwenden Tupels, um das Präsenzdokument zu strukturieren,
zum Beispiel handhabt eine Wireless-Village-Präsenz Präsenzinformationen an einem
Attributpegel und in einem solchen Fall wird die Anwendungs-ID zu
jedem getrennten Attribut weitergeleitet.
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4 zeigt
eine schematische Darstellung des IMS-Netzwerks 100. Das
IMS schließt
verschiedene Elemente ein, einschließlich verschiedener Anrufszustands-Steuerfunktionen
(CNCF). Eine CSCF ist äquivalent
zu einem SIP-Server in der IETF-Architektur.
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Die
Abfrage-CSCF (I-CSCF) 201 ist der Basis-IMS-Knoten, der
zum Beenden von Anrufen in dem IMS-Netzwerk verwendet wird, das
an dem Rand des Netzwerks funktioniert. Hier ist Kommunizieren mit
dem externen Knoten eines Mobilendgeräts 101, einem PDA 113 und
einem Anwendungsserver (AS) 121 gezeigt. Es sollte klar
sein, dass die Verbindung zwischen dem Mobilendgerät, dem PDA und
dem Anwendungsserver mit dem I-CSCF nicht direkt sein kann, sondern über ein
geeignetes Zwischennetzwerk, wie dem Mobil-Kernnetzwerk 110 für das Mobilendgerät und das
Internet 120 für
den Anwendungsserver, wie in 1 gezeigt.
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Die
HSS 202 ist eine zentrale Benutzerdatenbank, die sowohl
mit dem I-CSCF als auch dem S-CSCF204 koppelt, die Informationen über alle
Benutzer des IMS speichert. Die I-CSCF verwendet die HSS, um Funktionen,
wie Autorisieren von neuen Benutzern und Abrufen von Routinginformationen über die
S-CSCF durchzuführen,
um Nachrichten von externen Elementen an die S-CSCF weiterzuleiten.
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Die
S-CSCF ist der IMS-Knoten, der für
Aufrufdienste, die mit IMS-Benutzern zusammenhängen, zuständig ist. In diesem Beispiel
führt der S-CSCF
auch Registrator-Funktionsalitäten für IMS-Benutzer,
Verarbeitung von Benutzer-Erfassungen durch. Die Präsenzserver-Funktionsweise
ist als Anwendungsserver implementiert.
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Es
sollte klar sein, dass die Beschreibung von 4 nur eine
schematische Darstellung ist und in der Praxis zusätzliche
Elemente wie zum Beispiel einen proxy-CSCF (P-CSCF) etwas fehlt
von dem Satz. Es sollte auch klar sein, das Ausführungsformen der Erfindung
in anderen Systemen, als die in 4 gezeigten,
verwendet werden können.
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Ein
Präsenzpaket
kann verwendet werden, um an den Präsenzinformationen jedes Benutzers teilzunehmen.
Die Semantik des Präsenzpakets
bedeutet, dass jeder Benutzer eine Teilnehmer-Nachricht nach Präsenzinformationen
an den Präsenzserver
senden kann, aber wenn es dort kein solches definiertes Präsenzpaket
gibt, würde
es dem Präsenzserver
nicht möglich
sein, zu erkennen, an welchem Ereignis der Benutzer versucht teilzunehmen.
Deshalb muss das Präsenzpaket
an dem Präsenzserver definiert
werden, der dann empfangen und erkennen kann, dass sich die Teilnehmernachricht
für das
zugeordnete Ereignis in den Präsenzinformationen ändert. Der
Präsenzserver
erzeugt einen Zustand, der mit den Präsenzinformationen verbunden
ist, und wenn irgendeine Veränderung
in den Präsenzinformationen
auftaucht, wird er eine Reaktion oder eine Meldung auslösen.
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Es
sollte klar sein, dass obwohl Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung im Kontext der 3G, die SIP verwendet beschrieben wurden,
andere geeignete Systeme und Schnittstellenprotokolle verwendet
werden können.
Insbesondere können Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung in Anwendungen gemäß IETF-Spezifikationen verwendet werden.
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Es
sollte hierbei auch klar sein, dass es bei den oben beschriebenen
exemplarischen Ausführungsformen
der Erfindung verschiedene Variationen und Modifikationen gibt,
die von der offenbarten Lösung
gemacht werden können,
ohne von dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung, wie sie in den angefügten Ansprüchen beschrieben
wurde, abzuweichen.