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DE1023482B - Schaltung fuer die Steuerung von Signalen bei Eisenbahnen, im besonderen Lichtsperrsignalen, Rangiersignalen od. dgl. - Google Patents

Schaltung fuer die Steuerung von Signalen bei Eisenbahnen, im besonderen Lichtsperrsignalen, Rangiersignalen od. dgl.

Info

Publication number
DE1023482B
DE1023482B DED17527A DED0017527A DE1023482B DE 1023482 B DE1023482 B DE 1023482B DE D17527 A DED17527 A DE D17527A DE D0017527 A DED0017527 A DE D0017527A DE 1023482 B DE1023482 B DE 1023482B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signals
contacts
circuit according
red
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED17527A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Walter Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Bundesbank
Original Assignee
Deutsche Bundesbank
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Bundesbank filed Critical Deutsche Bundesbank
Priority to DED17527A priority Critical patent/DE1023482B/de
Publication of DE1023482B publication Critical patent/DE1023482B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltung für die Steuerung von Signalen bei Eisenbahnen, im besonderen Lichtsperrsignalen, Rangiersignalen od. dgl. Bei Stellwerken mit elektrischen Verschlüssen muß man allen sicherungstechnischen Erfordernissen gerecht werden, ohne ein Übermaß an Leitungen und Relais. Die verschiedenen Abhängigkeiten zwischen den einzelnen zu steuernden Vorrichtungen und Relais können nun auf verschiedene Art und Weise hergestellt werden.
  • Bekannt ist beispielsweise die Verwendung eines gemeinsamen Überwachers für die verschiedenen Fahrtbegriffe eines Lichtsignals oder einer Lampenschaltung mit Ersatzlampen oder mit Haupt- und Nebenfäden versehenen Lampen, deren Überwachungsrelais so viel Wicklungen hat, als Hauptfäden vorhanden sind. Hierbei wird beim Durchbrennen des Hauptfadens der Nebenfaden eingeschaltet.
  • Ferner sind Schaltungen bekannt für Lichtsperrsignale, wobei für die Überwachung des Rotlichts Hauptfadenüberwachungsrelais vorgesehen sind, deren Kontakte im Stromkreis der anderen, z. B. der Weißlichtlampen angeordnet sind und das Durchbrennen des Hauptfadens dadurch zur Anzeige gebracht wird, daß bei gleichzeitig unterbrochenem Stellwerkskontakt im Weißlichtstromkreis über die Kontakte des Hauptfadenüberwachers ein Relais im Stellwerk zum Ansprechen gebracht wird.
  • Die Erfindung befaßt sich im besonderen mit der Steuerung und Überwachung von Lichtsperrsignalen bzw. Rangiersignalen od. dgl., die sich gegenseitig ausschließen.
  • Gemäß der Erfindung kann man den betriebsmäßigen und sicherheitsmäßigen Erfordernissen mit einem geringstmöglichen Aufwand an Leitungen dadurch gerecht werden, daß man für jede Gruppe sich ausschließender Lichtsperrsignale, Rangiersignale od. dgl. die Rothauptfäden und/oder Rotnebenfäden und/oder Weißlichtfäden durch je einen gemeinsamen Überwacher überprüft, wobei die Anschaltunder verschiedenen Signallampen von der Fahrtrichtung und/oder dem Fahrweg bzw. der Weichenlage abhängig gemacht ist.
  • Weitere Erfindungsmerkmale sind aus der Beschreibung und den Zeichnungen ersichtlich.
  • In den Zeichnungen ist beispielsweise die Steuerung von vier sich ausschließenden Lichtsperrsignalen gezeigt, die den einzelnen Fahrwegen einer doppelten Kreuzungsweiche zugeordnet sind.
  • Fig. 1 zeigt das Gleisbild der doppelten Kreuzungsweiche mit den Lichtsperrsignalen Ls1 bis Ls4; Fig. 2 zeigt die Schaltung der zugehörigen Haltl ichtstromkrei se, Fig. 3 die Schaltung der Fahrtlichtstromkreise; Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens.
  • Fig.2 zeigt die Grundstellung der Rotstromkreise der Lichtsperrsignale. In jedem Signal befinden sich zwei Rotlampen mit je einem Haupt- und einem Nebenfaden. Normalerweise brennen in allen Signalen die Hauptfäden, z. B. H 11; H 12, und das zugehörige Überwachungsrelais R10 ist angezogen. Brennt der Hauptfaden H 11 oder H 12 durch, so fällt das Relais R 10 ab, schließt den Kontakt R 11, so daß eine Anschaltung der Nebenfäden N 11, N I2 erfolgt. Die Signale werden im Stellwerk durch Rotüberwachungsrelais S10; S20 usw. überprüft. Die Anschaltung der Haltstromkreise der SignaleLsl bis Ls4 geschieht durch parallel liegende Kontakte a1 bis a4 eines gemeinsamen Stellmittels, z. B. eines Stellreais, ferner durch die Kontakte Ri 11 bis -Ri 14 des zugehörigen, vorzugsweise als Kipprelais ausgebildeten Richtungsrelais sowie die Kontakte W 11, W12 und W21, W22.-deren Stellung durch die Weichenlage bestimmt ist, die also durch Fahrwegwählrelais, Weichenlagerrelais od: dgl. gesteuert werden können. Den parallel liegenden Richtungsreclaisko:ntakten und Fahrwegwählrelaiskontakten Rill bis Ri 14 und W 11, W12, - W21, W22 sind noch entsprechende Kontakte H101 bis H401 der von den Rothauptfadenüberwacherrelais RIO bis R40 gesteuerten Anzeigerelais H100 bis H400 (Fig.3) vorgeschaltet. Gleichzeitig mit den Kontakten a1 bis a4 wechseln die Kontakte u5 und a6 in denFahrstromkreisen derLichtsperrsignale nach Fig. 3. Die Kontakte a1 bis a6 arbeiten in der Weise, daß entweder die Ro-tsignaleHll, H12 oder N11, N12 usw. bis H41, H42 oder N41, N42 oder die Weiß- bzw. Fahrtsignale F 11, F 12 bis F 41, F 42 eingeschaltet sind. Auch die Fahrtsignale bestehen bei Lichtsperrsignalen in bekannter Weisse aus zwei in Reihe liegenden Lampen. An die Leitungen, die: zu den Fahrsignallampen F11, F12, F21 bis F42 führen, und die normalerweise von dem Netz N10 mit Wechselstrom gespeist werden, sind nun noch die den Rothauptfadenübe@rwachern R 10 bis R40 zugeordneten Anzeigerelais H100 bis H400 angeschlossen, die jedoch von je einer besonderen Stromquelle B l, B2, B3, B4 Gleichstrom erhalten. Zum Beispiel wird das Relais H100 über eine Drossel Drl von einer Gleichstromquelle gespeist. Diese Stromquelle B 1 ist von der Wechselstromquelle N20 galvanisch getrennt und kann beispielsweise aus einem kleinen Transformator-Gleichrichter-Aggregat bestehen. Im gezeigten Haltzustand der Lichtsperrsignale Ls1 bis Ls4 nach Fig. 2 sind die Relais H100 bis H400 angezogen und ihre Kontakte H101 bis H401 geschlossen. Die Relais R10 bis R40 haben ihre Kontakte R12, R13, R22, R23 usw. in den Fahrtlichtstromkreisen geöffnet. Brennt z. B. der Hauptfaden H 11 durch, so werden durch das abgeschaltete Relais R10 über den Kontakt R 11 die Nebenfäden N 11, N 12 angeschaltet. Außerdem wird durch Schließen der Kontakte R 12 und R 13 im zugehörigen, jedoch abgeschalteten Fahr tlichtstromkreis ein Parallelstromzweig zu dem Relais H100 geschaffen, durch den an der Drossel Drl ein so großer Spannungsabfall auftritt, daß das Relais H100 seinen Anker abfallen läßt und das Bestehen der Signalstörung im Stellwerk anzeigt. Dementsprechend müssen sowohl die Wicklungen der Relais H100 bis H400 als auch die ohmschen Widerstände der Drosseln Dr 1 bis Dr 4 bemessen sein.
  • Soll z. B. ein Fahrtsignal eingeschaltet werden, so werden die Kontakte a5 und a6 geschlossen. Hierdurch entsteht über die nicht dargestellte Sekundärwicklung des Speisetransformators, welcher der Stromquelle N10 zugeordnet ist, ein Nebenschluß für das Relais H100, so daß dessen Anker abfällt. Hierdurch wird der Kontakt H 101 (Fig. 2) unterbrochen. Da der Kontakt a 1 gleichzeitig mit den Kontakten a5 und a6 wechselt, wird das Rotsignal H11, H12 zum Erlöschen gebracht. Das Relais R 10 wird stromlos und schließt die Kontakte R 12 und R 13, so daß nunmehr die Fahrtlampen F11, F12 aufleuchten. Für die Auswahl der einzelnen sich gegenseitig ausschließenden Fahrtsignale sind gemäß der Erfindung die Kontakte Ri des zugehörigen Richtungsrelais mit den TV-Kontakten von Fahrwegwählrelais od. dgl. in den Fahrtstromkreisen in Reihe, in den Haltestromkreisen parallel geschaltet.
  • Die Wirkung ist hierbei folgende: Bei einer Fahrt von Gleis 1 in der in Fig. 1 eingezeichneten Pfeilrichtung soll das Lichtsperrsignal Lsl »Fahrt«, also Weiß zeigen. Die Signale Ls2 und Ls3 sollen Rot zeigen, um Flankenschutzaufgaben zu übernehmen, während das Lichtsperrsignal Ls4 gelöscht sein kann.
  • Werden die Kontakte ca5, a6 geschlossen, so wird durch die Kontakte Ri 15; Ri 16 die Unterscheidung getroffen, ob F 11, F12, F21, F22 oder F31, F32-, F41, F42 angeschaltet werden. Im vorliegenden Falle würden die Kontakte R%'15, Ri16 die in Fig. 3 gezeichnete Lage behalten. Durch die Kontakte W13 , W14 wird die Unterscheidung getroffen, ob die Fahrt von Gleis 1 oder Gleis 2 in der in Fig. 2 eingeze@ichneten Pfeilrichtung vor sich gehen soll. Da angenommen war, daß eine Fahrt von Gleis 1 in der eingezeichneten Pfeilrichtung erfolge, so wird durch die Kontakte W13, W14 des Fahrwegwählrelais der Stromkreis nach dem Fahrtsignal F 11, F 12 geschlossen. Ebenso würde bei einer Fahrt entgegengesetzt der Pfeilrichtung wahlweise der Stromkreis der FahrtsignaleF31, F32, F41, F42 über die die entgegengesetzte Lage einnehmenden Kontakte Ri 15, Ri 16 vorgewählt und durch die Kontakte W23, W24 endgültig bestimmt werden. Durch die Verkopplung der Stromkreise über die genannten Kontakte ist man in der Lage, mit nur einem Überwacher U110 auszukommen, der die Fahrtlage jedes der vier Signale überprüft. Bei der angenommenen Fahrt sind die Kontakte a.1 bis a4 unterbrochen. Rill und Ri 12 geschlossen, Ri 13, Ri 14 geöffnet. W 11, W21 geschlossen, u-' 12, W22 geöffnet. H101 ist unterbrochen und löscht die Rotlichtfäden H 11, H12 am Signal Ls 1. Am Signal Ls 2 brennt das Rotlicht über die Kontakte H201 und Ri12, am Signal Ls3 über die Kontakte H301 und f'21, während beim Lichtsperrsignal Ls4 der Rotstromkreis vollkommen abgeschaltet ist.
  • Die Schaltung nach Fig. 4 hat gegenüber der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Anordnung den Vorzug; daß noch weitere Leitungen und Überwacher gespart werden. Dies wird gemäß der weiteren Erfindung dadurch erreicht, daß die Hauptfäden bzw. die Nebenfäden der Rotsignale in je einer besonderen Schaltung für die sich ausschließenden Lichtsperrsignale in Reihe liegend zusammengefaßt und an je eine Leitung L10 bzw. L11 angeschlossen sind. Die Weißlichtlamp°n F11, F12, F21, F22 bzw. F31, F32, F41, F42 sind zu zwei Stromkreisen zusammengefaßt, die an die beiden Leitungen L 12,L 13 angeschlossen sind. Die Schaltung des Weißlichtstrornkreises ist wie folgt: Durch den Richtungsrelaiskontakt Ri 17 wird wieder unterschieden, ob eine Fahrt in der in Fig. 1 eingezeichneten Pfeilrichtung oder entgegengesetzt stattfinden soll. Bei einer Fahrt in der eingezeichneten Pfeilrichtung würde der Kontakt Ri 17 die eingezeichnete Stellung behalten. Je nachdem, ob eine Fahrt von Gleis 1 oder Gleis 2 stattfinden soll, werden durch den Kontakt W15 entweder die Fahrtlampen F 1i, F21 oder die Fahrtlampen F21, F22 angeschaltet. Ebenso geschieht in der anderen Lage des Kontaktes Ri 17 dieUnterscheidung zwischen F31, F32 und F41, F42 durch einen Kontakt W25. In den beiden angeführten Stromkreisen befinden sich Löschrelais bzw. Prüfrelais P10 bzw. P20, durch deren Kontakte die Rotstromkreise der entsprechenden Ls-Stromkreise gesteuert werden wiederum in Verbindung mit entsprechenden Weichenlagekontakten. Wie aus der gestrichelt gezeichneten Linie ersichtlich ist, sind hier nun die Weichenlagekontakte draußen an der Weiche angeordnet und nicht - wie in den Fig. 2 und 3 - in der Stellwerksinnenschaltung. Sie müssen daher bei einer Anordnung nach Fig.4 durch irgendeine mit der Weiche in Verbindung stehende Vorrichtung gesteuert werden, z. B. entweder durch die Weichenantriebe oder eine Zungenprüfeinrichtung od. dgl. Das Relais P 10 schaltet mit seinem Kontakt P 110 den Fahrtstromkreis der Signale Ls 3, Ls4 und das Relais P20 mit seinem Kontakt P210 den Fahrt-Stromkreis der Signale Ls 1, Ls2 ab. Auf diese Weise ist auch ein Richtungsausschluß für feindliche Signale bei Frerndspannungseinwirkung auf eine der Leitungen L 12, I_ 13 sichergestellt.
  • Wie nun aus dem linken Teil der Fig. 4 ersichtlich ist, sind sowohl die Rothauptfäden I-I11, H12, H21 bis H42 der LS-Signale Lsl bis Ls4 wie auch die Rotnebenfäden 1'11, N12, N21 bis N42 je gesondert in Reihe geschaltet und über Transformatoren T 1 bzw. T 2 an die entsprechenden Leitungen L 10 bzw. L 11 angeschlossen. Die Schaltung der Hauptfäden I-I11 bis H42 ist nun folgendermaßen getroffen: Angenommen, das Prüfrelais P 10 zieht an, d. h. ein Fahrtsignal, z. B. F 11, F I2, ist eingeschaltet, dann ist der Kontakt P 11 unterbrochen und P 12 geschlossen. Infolgedessen sind die Rothauptfäden H 11, H12 des Lichtspe-rrsignals Ls 1 stromlos, da auch W16 die unmittelbare Stromzuführung zu den Lampen unterbrochen hat. Der Widerstand W 11 dient als Ausgleichswiderstand für den Wegfall des Lampenwiderstandes. Die Kontakte P13 und P14 wechseln zwar ebenfalls; da aber der Kontakt W17 eine andere Lage einnimmt als W16, bleiben die Rothauptfäden H21, H22 des Lichtsperrsignals Ls2 angeschaltet. Entsprechend ist der Stromkreis der Signale Ls3 und Ls4 durch Kontakte P 21 bis P 24 des Relais P 20 sowie die entsprechenden Weichenkontakte W26, W27 geschaltet.
  • Analog dem Stromkreis der Hauptfäden sind auch die Nebenfäden geschaltet.
  • Die Umschaltung beim Durchbrennen eines Hauptfadens auf die Nebenfäden erfolgt durch Ankerabfall am gemeinsamen Hauptfadenüberwachun:gsrelais U20 und Wechseln des Kontaktes U21, d, h. bei jedem Durchbrennen eines Hauptfadens H 11, H 12 usw. bis F142 werden die Nebenfäden N11, N12 usw. bis N42 aller L.s-Signale L.s1 bis Ls4 angeschaltet. Die Überwachung der angeschalteten Nebenfäden erfolgt durch ein gemeinsames Nebenfadenüberwachungsrelais U30.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist durch die Anwendung nur eines Fahrtstellmittels, z. B. nur eines Fahrtstellrelais, für das jeweils auf Fahrt zu stellende Signal gegeben, welches die Kontakteal bis a6 in Fig. 2 und 3 bzw. bei der leitungsärmeren Ausführung nur den Kontakt a7 steuert. Es ist gemäß der weiteren .
  • Erfindung auch ohne weiteres möglich, an Stelle eines Relais für die Fahrtanschaltung ein Relaispaar vorzusehen, wenn höhere Sicherheitsforderungen gestellt werden.
  • Die Benutzung der Fahrtlichtstromkreise für die Störungsmeldung bei Durchbrennen eines Hauptfadens läßt sich auch so durchführen, wie in Fig.5 dargestellt. Hier wird nur ein einziges Anzeigerelais benötigt, das an sämtliche Fahrtstromkreise angeschlossen ist. Die einzelnen Fahrtstromkreiise entsprechen.d'er Anordnung nach Fig. 3. Zum Vergleich sind in Fig. 5 dieselben Bezugszeichen verwendet worden.
  • Das Relais, das hier beim Schließen eines Teiles der Kontakte R12 bis R43 zum Ansprechen kommt, ist mit HU bezeichnet. Dieses Relais wird von einer Gleichstromquelle B6 gespeist, die von der für die Speisung der Fahrtstromkreise vorgesehenen Stromquelle B 5 galvanisch getrennt ist. Um eine fehlerhafte Verbindung der verschiedenen Stromkreise zu verhindern, ist der Anschluß des Hu-Stromkreises an die einzelnen Fahrtstromkreise über Sperrzellen T111 bis T142 geführt. Würde z. B. in Fig. 2 an dem Signal Ls2 einer der Hauptfäden H21, 1122 durchbrennen, so würden durch Ansprechen des Relais R20 die Kontakte R 22, R 23 in Fig. 5 geschlossen werden. Hierdurch ergibt sich, da dem hochohmigen Relais Hu noch ein Widerstand W vorgeschaltet ist, an diesem ein so großer Spannungsabfall durch den dem Relais Hu parallel liegenden Stromkreis T121-R22-R23 - T122, daß das Relais Hu zum Abfallen kommt und die Störung anzeigt.
  • In den Fällen, wo man an Stelle der Batterie B 5 eine Wechselstromquelle verwenden muß, werden die Sperrzellen T111, T112, T121 bis T142 durch entsprechend bemessene Blindwiderstände, z. B. Drosseln, ersetzt.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltung für die Steuerung von Signalen bei Eisenbahnen, im besonderen Lichtsperrsignalen, Rangiersignalen o4. dgl., bei welchen Haupt-und Nebenfäden vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß für die Rothauptfäden und/oder Rotnebenfäden und/oder Weißlichtfäden jeder Gruppe sich aussschließender Signale (Ls1, Ls2, Ls3, Ls4) ein gemeinsamer Überwacher (U20, U30, U40) angeordnet ist, wobei die Anschaltung der verschiedenen Signallampen von der Fahrtrichtung und/oder dem Fahrweg bzw. der Weichenlage abhängig gemacht ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwahl des auf Fahrt zu stellenden Signals durch Richtungsrelaiskontakte (Ri 15, Ri16), die Nachwahl durch von der Weichenlage oder dem eingestellten Fahrweg abhängige Kontakte (W13, W14) erfolgt (Fig. 3).
  3. 3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Kontakte (R: 11 bis Ri 14) von Richtungsrelais und von der Weichenlage abhängige Kontakte (W11, W12, W'21, W22) mit Kontakten (a:1 bis a.4) von Fahrtstellrelais od: dgl. in Stromkreisen der Rotsignale (H 11, N 11 bis H42; N42) parallel geschaltet sind (Fig: 2).
  4. 4. Schaltung nach den Ansprüchen 1 oder 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Weißlichter mit Wechselstrom gespeist werden und an die Speiseleitungen der Rothauptfadenüberwachungsrelais (R 10 bis R 40) gesteuerte Anzeigerelais (H100 bis H400) angeschlossen sind, die jedoch von einer besonderen Stromquelle (B 1 bis B4) mit Gleichstrom gespeist wer'd'en (Fig. 3).
  5. 5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß den Anzeigerelais (H100 bis H400) Drosseln (Dr 1 bis Dr 4) vorgeschaltet sind, deren Wirkwiderstand so bemessen ist, daß das Anzeigerelais seinen Anker abfallen läßt, wenn ein Parallelstromkreis zu seiner Wicklung zustande kommt (Fig.3).
  6. 6. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stromkreisen der die Rotsignale steuernden Kontakte noch Kontakte (H101 bis H401) der Anzeigerelais (H100 bis H400) angeordnet sind (Fig.2).
  7. 7. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise der Weißlichtlampen durch einen gemeinsamen Überwacher (U10) überprüft werden (Fig. 3). B.
  8. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, da-durch gekennzeichnet, daß die Rothauptfäden (H 11, H12, H21, H22, H31, H32, H41, H42) und die Rotnebenfäden (N 11,N 12,N 21, iV22, N31,N 32, N41, N42) sowie die Weißlichtlampen (F 11, F 12, F21, F22 und F31, F32, F41, F42) der verschiedenen Signale je für sich zu gemeinsamen Stromkreisen zusammengeschaltet sind (Fig. 4).
  9. 9. Schaltung nach den Ansprüchen 1 oder 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampenfäden, z. B. die Rothauptfäden (H11, H12 bis H41, H42) und/oder Rotnebenfäde-n (N11, N12 bis N41, N42), aller Haltsignale je in, Reihe geschaltet sind und von Kontakten (P 11 bis P 14, P21 bis P24) von Weißlichtübcrwachungsrelais (P 10,P 20) und anderen Kontakten (W 16, W 17, W26., W27), deren Stellung der Weichenlage entspricht, abhängig sind (Fig. 4).
  10. 10. Schaltung nach Anspruch 9; dadurch gekennzeichnet, daß beim .Einschalten der Weißlichtlampen (F 11, F12) eines Signals (Ls 1) die zugehörigen Rothaupt- (H 11, H 12) und/oder Rotnebenfäden (N 11, N12) abgeschaltet und im entsprechenden Rotstromkreis durch Ausgleichwiderstände (W 11 bzw. W12) ersetzt werden (Fig. 4).
  11. 11. Schaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die in Reihe zusammengefaßten Hauptfäden (H11, H12 bis H41, H42) und die entsprechend geschalteten Nebenfäden (N 11, N 12 bis N41, N42) der verschiedenen Haltsignale je einen gemeinsamen Überwacher (U20, U30) besitzen und daß auch den Weißlichtlampen (F 11, F12 bis F41, F42) ein gemeinsamer Überwacher (U40) zugeordnet ist (Fig. 4).
  12. 12. Schaltung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die: Weißlichtlampen (F 11, F 12, F 21, F 22 und F 31, F 32, F 41,F 42) auf zwei den gegenläufigen Fahrtrichtungen zugeordnete Stromkreise verteilt sind, von denen jeweils einer durch einen Richtungsrelaiskontakt (Ri17) angeschaltet ist (Fig. 4).
  13. 13. Schaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Weißlichtlampen (F 11, F 12 oder F21, F22) für die gleiche Fahrtrichtung innerhalb des einen durch den Richtungsrelaiskontakt (Rill) ausgewählten Stromkreises durch einen Kontakt (W 15) ausgewählt werden, der von der Weichenlage abhängig und unmittelbar an der Weiche angeordnet ist (Fig. 4).
  14. 14. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2 und einem der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Gruppe sich ausschließender Signale (Ls1, Ls2 und Ls3, Ls4) von einem gemeinsamen Fahrtstellrelais bzw. einem gemeinsamen Stellrelaispaar gesteuerte Kontakte (a1 bis a6 in Fig. 2 und 3. bzw. a7 in Fig. 4) angeordnet sind.
  15. 15. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für alle Rothauptfadenüberwacher (R 10 bis R 40 in Fig. 2) nur ein Anzeigerelais (Hu) vorgesehen ist, das an alle Weißlichtstromkreise angeschlossen ist und von einer besonderen Stromquelle (B6) gespeist wird, wobei der Stromkreis dieses Relais mit den Weißlichtstromkreisen über Sperrzellen (Y11, T112, T21 bis T42) verbunden ist (Fig. 5). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 729 000, 816 260:
DED17527A 1954-04-09 1954-04-09 Schaltung fuer die Steuerung von Signalen bei Eisenbahnen, im besonderen Lichtsperrsignalen, Rangiersignalen od. dgl. Pending DE1023482B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE729000C (de) * 1938-11-27 1942-12-08 Ver Eisenbahn Signalwerke G M Lampensignalschaltung
DE816260C (de) * 1949-09-24 1951-10-08 Siemens & Halske A G Schaltung fuer Eisenbahn-Sicherungseinrichtungen im besonderen fuer Lichtsignalanlagen

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