DE1023321B - Filmprojektor, insbesondere Schmalfilmprojektor - Google Patents
Filmprojektor, insbesondere SchmalfilmprojektorInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
- G03B9/10—Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
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Description
DEUTSCHES
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Filmprojektor, insbesondere einen Schmalfilmprojektor,
zu schaffen, der klein in seinen Abmessungen, einfach im Aufbau und billig in seiner Herstellung ist.
Es ist bereits bekannt, für die Vor- und Nachwicklung eine gemeinsame Filmtransportrolle im Projektor
anzuordnen, um somit eine Zahntrommel einzusparen.
Weiterhin ist eine Anordnung bekannt, bei der der als Trommel ausgebildete Verschluß gleichzeitig die
Vor- und Nachwicklung bewirkt, so daß man also wiederum ein Bauteil einsparen kann. Da bei dieser
Anordnung jedoch die Drehzahlen von Verschluß und Filmtransportrolle zwangläufig gleich groß sind, ist
es nicht möglich, ein flimmerfreies Bild zu erhalten.
Es ist weiterhin auch bekannt, auf der Achse einer Vor- und Nachwickelrolle eine Scheibenblende fest
anzuordnen, die in den um 90° abgelenkten Projektionsstrahlengang hineinragt. Auch bei dieser Anordnung
ist durch die direkte Kupplung von Transportrolle und Verschluß keine Flimmerfreiheit vorhanden.
Es ist weiterhin bekannt, eine Trommelblende und die Filmtransportrolle hintereinander anzuordnen,
d. Ii. also parallel liegende Achsen vorzusehen. Eine solche Anordnung vergrößert jedoch erheblich die
Baulänge des Projektors und bedingt darüber hinaus verhältnismäßig lange Getriebeverbindungen zwischen
diesen beiden Organen.
Erfindungsgemäß wird demgegenüber, ausgehend von einem Filmprojektor, insbesondere einem Schmalfilmprojektor,
mit einer für die Vor- und Nachwicklung verwendeten Filmtransportrolle, vorgeschlagen,
die mit einer Trommelblende über ein Zahnradgetriebe gekuppelte Filmtransportrolle frei drehbar
auf der Blendenwelle zu lagern und derart koaxial zur Trommelblende anzuordnen, daß sie die letzte
teilweise übergreift.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Filmtransportrolle mit einer Innenverzahnung
versehen sein, in die ein Ritzel eingreift, das mit dem Antriebsorgan des Projektors gekuppelt ist.
In zweckmäßiger Weise wird dabei das Ritzel starr mit einem Zahnrad verbunden, welches über weitere
Zwischenräder die Trommelblende antreibt. -
Weiterhin kann die Trommelblende mit einer Schwungmasse versehen oder als Schwungmasse ausgebildet
sein.
Durch die erfindungsgemäße Anordnungsweise werden wesentliche Baugruppen des Projektors so zusammengefaßt,
daß sich ein Gerät von sehr geringen Abmessungen ergibt und nur kurze getriebliche Verbindungen
zwischen diesen Baugruppen notwendig sind.
Weiterhin bietet die erfindungsgemäße Anordnung Filmprojektor,
insbesondere Schmalfilmprojektor
insbesondere Schmalfilmprojektor
Anmelder:
VEB Aspecta,
Dresden-A I1 Pestalozzistr. 12
Egon Kämpfe, Groß-Glienicke bei Potsdam,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
bei Ausbildung der Trommelblende als Lüfter den Vorteil, daß sich besondere Ventilationseinrichtungen
erübrigen. Es ist dabei weiterhin möglich, in an sich bekannter Weise die Projektionslichtquelle im Innenraum
der Trommelblende anzuordnen.
An Hand eines Ausführungsbeispiels ist der Erfindungsgegenstand näher erläutert.
Abb. 1 stellt eine Seitenansicht teilweise im Schnitt
und
Abb. 2 eine Draufsicht im Schnitt nach der Linie A-B dar.
In einem Gehäuse 1 ist auf einer Welle 2 eine Trommelblende 3 befestigt. Die Trommelblende 3 erhält
ihren Antrieb vom Zahnrad 4 über die Zahnräder 5 und 6, wobei der Antrieb des Zahnrades 4
von Hand oder elektromotorisch erfolgen kann. Auf der Welle 2 sitzt frei drehbar die Filmtransportrolle 7,
die über eine Innenverzahnung 8 von einem mit dem Zahnrad 4 starr verbundenen Ritzel 9 angetrieben
wird.
Die Trommelblende 3 ist mit einer entsprechenden Anzahl Lichtdurchtrittsöffnungen 10 versehen und
durch eine Verstärkung 11 gleichzeitig als Schwungrad ausgebildet. Sie wird, wie aus Abb. 1 hervorgeht,
teilweise von der Filmtransportrolle 7 übergriffen. Ein Abgleiten des Films, der nur im Bereich der
Perforation auf der Filmtransportrolle aufliegt, von den Zähnen 12 der Transportrolle verhindern die Führungen
13 und 14.
Zur Kühlung des in der Filmbahn 15 angeordneten Bildfensters und der in den Innenraum der Trommelblende
ragenden Projektionslampe 16 ist die Trommelblende als Ventilator ausgebildet, indem sie mit
jalousieartigen Öffnungen 17 ausgestattet ist, die entweder am Boden gemäß Abb. 1 oder am Mantel der
Blende gemäß Abb. 2 angebracht sind.
709 860/261
Statt der in den Innenraum der Blende ragenden Projektionslampe 16 kann auch ein Spiegel in diesen
hineinragen und den Strahlengang einer außerhalb der Blende angeordneten Lichtquelle umlenken. Ebenso
kann auch die Beleuchtungsoptik im Innenraum der Blende angeordnet sein.
Für das bessere Verständnis der Erfindung ist noch das Filmtransportorgan 18 dargestellt, dessen Antrieb
vom Zahnrad 4 abgeleitet wird. Alle anderen Teile des Projektors, die nicht unmittelbar mit der Erfindung
in Zusammenhang stehen, sind der besseren Übersicht wegen in der Abbildung weggelassen worden.
Claims (4)
1. Filmprojektor, insbesondere Schmalfilmprojektor, mit einer für die Vor- und Nachwicklung
verwendeten Filmtransportrolle, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer Trommelblende (3)
über ein Zahnradgetriebe gekuppelte Filmtransportrolle (7) frei drehbar auf der Blendenwelle
(2) gelagert und derart koaxial zur Trommelblende angeordnet ist. daß sie die letzte teilweise
übergreift.
2. Filmprojektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Filmtransportrolle (7) mit
einer Innenverzahnung (8) versehen ist, in die ein Ritzel (9) eingreift, das mit dem Antriebsorgan
des Projektors gekuppelt ist.
3. Filmprojektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Ritzel (9) starr mit einem Zahnrad (4) verbunden ist, welches über Zahnräder
(5, 6) die Trommelblende (3) antreibt.
4. Filmprojektor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelblende
(3) mit einer Schwungmasse verbunden oder als Schwungmasse ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 850/261 1.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV10385A DE1023321B (de) | 1956-03-20 | 1956-03-20 | Filmprojektor, insbesondere Schmalfilmprojektor |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEV10385A DE1023321B (de) | 1956-03-20 | 1956-03-20 | Filmprojektor, insbesondere Schmalfilmprojektor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1023321B true DE1023321B (de) | 1958-01-23 |
Family
ID=7573067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV10385A Pending DE1023321B (de) | 1956-03-20 | 1956-03-20 | Filmprojektor, insbesondere Schmalfilmprojektor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1023321B (de) |
-
1956
- 1956-03-20 DE DEV10385A patent/DE1023321B/de active Pending
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