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DE603077C - Rollfilmkamera - Google Patents

Rollfilmkamera

Info

Publication number
DE603077C
DE603077C DEF75428D DEF0075428D DE603077C DE 603077 C DE603077 C DE 603077C DE F75428 D DEF75428 D DE F75428D DE F0075428 D DEF0075428 D DE F0075428D DE 603077 C DE603077 C DE 603077C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
disk
counting
window
tooth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF75428D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF75428D priority Critical patent/DE603077C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE603077C publication Critical patent/DE603077C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/04Roll-film cameras

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine RoUfilnikamera mit zusätzlich, einsetzbarem Blendenrahmen für Filme kleineren Formats nach Patent 591862. Erfindungsgemäß wird auf dem dort vorgesehenen, an den Einsatzrahmen angelenkten Steg ein Zählwerk angeordnet. Das in der Kamerarückwand befindliche Filmfenster kann dabei durch das Gehäuse des Zählwerks derart abgedichtet werden, daß die Merkziffern des Zählwerks durch.das Fenster ablesbar sind und daß das Filmfenster gleichzeitig dem Zählwerk als Auflager dient. Weiterhin kann mit dem Zählwerk noch eine Einstellscheibe verbunden sein.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι den Einsatzrahmen mit dem Zählwerk in schaubildlicher Darstellung,
2a Fig. 2 den an den Einsatzrahmen angelenkten Steg mit der Zähleinrichtung in Aufsicht,
Fig. 3 eine Einzelheit aus Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 in Fig. 2,
Fig. 5 einen Schnitt nach Linie 5-5 in Fig. 2.
An dem Einsatzrahmen 7 ist der Steg 11
angelenkt. Eine Platte 21, deren Rückseite die Filmführungsbahnen aufweist, ist mit Schrauben 22 auf dem Rahmen 7 befestigt.
Auf der Platte 21 sind Federn 23 und 24 angeordnet, die beim Einsetzen des ganzen Rahmens in eine Rollfilmkamera hinter den dort vorgesehenen Fihngleitrahmen greifen und den Einsatzrahmen in seiner Stellung "festhalten.
Das Halteglied 13 ist fest mit dem Rahmen 7 verbunden. In ihm ist ein Bolzen 25 federnd geführt, der beim Einsetzen des Rahmens von dem in der Kamera vorgesehenen Spulenlagerzapfen nach innen gedrückt wird und dann den Lagerzapfen für die kleinere Spule darstellt.
Der Rahmen 7 trägt ein Kupplungsstück 14, das teleskopartig ausgebildet ist, so daß Teil I4a nach Lösen der Arretierschraube 18 auf verschieden breite Aufwickelspulen eingestellt werden kann. Um Rollfilme ohne Schutzpapier (Kinofilm.) verwenden zu können,. ist am Einsatzkörper 7 die Klappe 16 angelenkt. Hierdurch wird auch das für gewöhnlich an der Kamerarückwand und der Filmandrückplatte vorgesehene Schauloch abgedeckt.
Gemäß der Erfindung ist auf dem Steg ι ί eine Zähleinrichtung angeordnet, und zwar ist die Antriebswelle 26 hierfür zwischen einem auf der einen Seite des Steges 11 abgebogenen Lappen 27 und 'einem auf der anderen Seite angeschraubten Winkel 28 gelagert. Die Antriebswelle 26 ist in geeigneter Weise so

Claims (3)

ausgebildet, daß sie von dem vorbeigleitenden Film gedreht werden kann. Bei dem gegezeichneten Ausführungsbeispiel besitzt sie Zahnkränze 29 und 30, die in die Perforation des Films eingreifen. Statt dessen kann die Antriebswelle auch als Reibrolle ausgebildet und mit einem reibungsvermehrenden Mittel, z. B. mit Gummi, überzogen sein. Der Film liegt dann gegen diese Reibrolle an und nimmt sie durch Reibung mit. Am Ende der Welle 26 ist ein Schraubenrad 31 befestigt, das mit einem weiteren Rad 32 in Eingriff steht. Das Rad 32 ist zwischen Steg 11 und Winkel 28 drehbar gelagert. Auf seiner Achse 33, die durch den Steg 11 hindurchgeht, sitzt fest ein Stirnrad 34, das zwischen dem Steg 11 und einer unter diesen gesetzten Platte 35 drehbar gelagert ist. Die Platte 35 ist mit Schrauben 36 am Stegir befestigt. Das Stirnrad 34 treibt ein Zwischenrad 37 an. Dieses kämmt mit einem Ritzel 38, das zusammen mit der Einstellscheibe 39 fest auf der Welle 40 sitzt. Mit dem Zwischenrad 37 steht ein weiteres Stirnrad 41 in Eingriff, das sich um 42 dreht und mit welchem das Einzahnrad 43 fest verbunden ist. Das letzte trägt den einzigen Zahn 44. Mit diesem kann es in die Verzahnung einer Zählscheibe 45 eingreifen, welche um die Welle 40 lose drehbar ist. Da die Räder 38 und 41 gleichen Durchmesser und gleiche Zähnezahl haben, brauchen sie zur Vollendung einer Umdrehung gleiche Zeiten, so daß während jeder Umdrehung der Einstellscheibe 39 der Zahn 44 einmal mit der Zahnung der Zählscheibe 45 in Eingriff kommt und diese um einen Zahn weiterdreht. Auf einer vorgedrückten Ringfläche der Zählscheibe 45 sind Zahlen aufgetragen. Lassen sich bei Verwendung großer Ziffern nicht genügend Zahlen unterbringen, so kann jede zweite Zahl durch einen Teilstrich ersetzt werden. Auf der Einstellscheibe 39 ist lediglich ein Merkstrich angebracht. In der Platte 3 5 ist ein in Fig. 2 gestrichelt eingezeichneter Ausschnitt 46 vorgesehen, durch den hindurch die Zahlen der· ZaM-scheibe und der Merkstrich der Einstellscheibe sichtbar sind. Die Ablesung erfolgt durch das Filmfenster 47 hindurch, auf das von der Innenseite her eine Kappe 48 aufgesetzt ist, die einen Hchtabschließenden Ring 49 trägt. Gegen diesen legt sich, der Stegn bzw. die Platte 35, so daß nur der Ausschnitt 46 sichtbar bleibt, während das durch das Fenster 47 einfallende Licht nicht in das Innere der Kamera gelangen kann. Die Fassung des Filmfensters dient auf diese Weise als Auflager für die Zähleinrichtung. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende . Es sei angenommen, daß der Merkstrich der Einstellscheibe in Übereinstimmung mit einem Teilstrich der Zählscheibe am Fenster sichtbar ist. Wird jetzt der Film 50 von der Spule 51 weiter abgewickelt, so setzt er die Anzeigescheibe in Umdrehung. Wenn der Merkstrich wieder im Fenster 46 erscheint, ist eine Bildlänge abgewickelt. Kurz bevor die beschriebene Umdrehung der Anzeigescheibe vollendet ist, wird die Zählscheibe durch den Zahn 44 um eine Zahl weitergeschaltet. Wienn der Merkstrich der Einstellscheibe mit der neuen Zahl bzw. dem zugehörigen Teilstrich der Zählscheibe übereinstimmt, ist das Weiterschalten des Films um eine Bildlänge beendet. Die Zählscheibe 45 kann durch eine in ihren Zahnkranz eingreifende federnde Rast in ihren Stellungen festgehalten werden. Bei dem gezeichneten Beispiel weisen die Zählscheibe und der Zahn 44 eine besonders ausgebildete Verzahnung auf; es kann jedoch auch jede normale Profilverzahnung verwendet werden. Patentansbrüche:
1. Rollfilmkamera mit zusätzlich einsetzbarem Blendenrahmen für Filme kleineren Formats nach Patent 591862, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem an den Einsatzrahmen angelenkten Steg (11) ein Zählwerk angeordnet ist.
2. Rollfilmkamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse des Zählwerkes das in der Kamerarückwand befindliche Filmfenster derart abdichtet, daß die Merkziffern des Zählwerkes durch das Fenster ablesbar sind und gleichzeitig das Filmfenster dem Zählwerk als Auflager dient.
3. Rollfilmkamera nach Anspruch 1 und. 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (26) über Schraubenräder (31J 32) ei11 Zwischenrad (37) in Drehung versetzt, von dem aus einerseits die Einstellscheibe (39) und andererseits ein Einzahnrad (43) gedreht wird, welches bei jeder Umdrehung der Einstellscheibe (39) eine um die gleiche Achse drehbare Zählscheibe (45) um je einen Zahn weiterschaltet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF75428D 1933-04-16 1933-04-16 Rollfilmkamera Expired DE603077C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF75428D DE603077C (de) 1933-04-16 1933-04-16 Rollfilmkamera

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF75428D DE603077C (de) 1933-04-16 1933-04-16 Rollfilmkamera

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE603077C true DE603077C (de) 1934-09-21

Family

ID=7112435

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF75428D Expired DE603077C (de) 1933-04-16 1933-04-16 Rollfilmkamera

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE603077C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2544879A (en) * 1947-09-18 1951-03-13 Eastman Kodak Co Film metering double exposure prevention camera

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2544879A (en) * 1947-09-18 1951-03-13 Eastman Kodak Co Film metering double exposure prevention camera

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