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DE10233943A1 - Containerkran - Google Patents

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Publication number
DE10233943A1
DE10233943A1 DE2002133943 DE10233943A DE10233943A1 DE 10233943 A1 DE10233943 A1 DE 10233943A1 DE 2002133943 DE2002133943 DE 2002133943 DE 10233943 A DE10233943 A DE 10233943A DE 10233943 A1 DE10233943 A1 DE 10233943A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
spreader
position data
cat
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002133943
Other languages
English (en)
Inventor
Sven Lüßen
Ernst Sparenborg
Karl-Heinz Tschierse
Stephan Wöbse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE2002133943 priority Critical patent/DE10233943A1/de
Priority to AU2003250791A priority patent/AU2003250791A1/en
Priority to PCT/DE2003/002443 priority patent/WO2004016537A1/de
Publication of DE10233943A1 publication Critical patent/DE10233943A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/18Control systems or devices
    • B66C13/46Position indicators for suspended loads or for crane elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Abstract

Containerkran mit einer längs einer Fahrbahn verfahrbaren Katze mit einem Spreader zum Aufnehmen eines auf ein kranexternes Transportmittel abzustellenden oder dort aufzunehmenden Containers, wobei Mittel (18, 21, 25, 27) zum Erfassen von ein direktes oder indirektes Maß für die Position des leeren Spreaders (14) bezüglich eines aufzunehmenden Containers (9) oder des Spreaders (14) mit Container (9) bezüglich des Transportmittels (15) darstellenden Positionsdaten vorgesehen sind, und dass Mittel (20) zum Bewegen des Spreaders (14) in Abhängigkeit der Positionsdaten zum automatischen Ausgleich von im Wesentlichen horizontalen Positionierungsdifferenzen vorgesehen sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Containerkran mit einer längs einer Fahrbahn verfahrbaren Katze mit einem Spreader zum Aufnehmen eines auf ein kranexternes Transportmittel abzustellenden oder dort aufzunehmenden Containers.
  • Ein Containerkran dient beispielsweise zum Be- und Entladen von Containerschiffen. Hierbei werden entweder die am Schiff befindlichen Container auf ein kranexternes Transportmittel verbracht oder im Beladebetrieb von zum Kran gefahrenen Transportmitteln auf das Schiff geladen. Es sind unterschiedliche Kranausführungen bekannt, nämlich solche mit nur einer Katze, die einen Container unmittelbar vom Schiff zum Transportmittel und umgekehrt verbringt, und Zweikatz-Krananlagen, bei denen eine erste Katze (Hauptkatze) die Container vom Schiff auf eine kranseitige Rbstellfläche (Laschplattform) und umgekehrt verbringt, und eine zweite Katze (Portalkatze) die Container von der Abstellfläche zum Transportmittel und umgekehrt transportiert. Bei modernen Krananlagen wird die oder werden beide Katzen im automatischen oder zumindest halbautomatischen Betrieb gesteuert. Dabei steht im Ladebetrieb insbesondere die Positionierung einer Katze bzw. eines Spreaders mit oder ohne Container bezüglich eines aufzunehmenden Containers oder eines Transportmittels im Vordergrund. Beispielsweise muss bei einer Zweikatz-Containerbrücke die Last mit der Portalkatze innerhalb einer Toleranz von ca. ± 50 mm von einem beweglichen Koordinatensystem, nämlich dem des Krans, auf ein festes Koordinatensystem, nämlich dem des Terminals bzw. des innerhalb des Terminal-Koordinatensystems positionierten Transportmittel positioniert werden. Entsprechend geringe Positionierungstoleranzen sind auch gegeben, wenn mit der Portalkatze auf einen Container auf der Abstellfläche zugegriffen werden soll etc.
  • Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Containerkran anzugeben, bei dem ein exaktes Positionieren einer an einer Katze hängenden Last möglich ist.
  • Zur Lösung dieses Problems ist bei einem Containerkran der eingangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, dass Mittel zum Erfassen von ein direktes oder indirektes Maß für die Position des leeren Spreaders bezüglich eines aufzunehmenden Containers oder des Spreaders mit Container bezüglich des Transportmittels darstellenden Positionsdaten vorgesehen sind, und dass Mittel zum Bewegen des Spreaders in Abhängigkeit der Positionsdaten zum automatischen Ausgleich von im Wesentlichen horizontalen Positionierungsdifferenzen vorgesehen sind.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Containerkran wird automatisch die Position des Spreaders bezüglich des jeweils relevanten Drittgegenstandes, also entweder des aufzunehmenden Containers oder des Transportmittels in Form geeigneter Positionsdaten erfasst, wobei diese Positionsdaten Grundlage einer nachfolgenden Steuerung geeigneter Bewegungsmittel zum Bewegen des Spreaders sind, um durch die Positionsermittlung festgestellte etwaige horizontale Positionierungsdifferenzen ausgleichen zu können. Mit dem Begriff „Spreader" ist die gesamte Leerlast, die über die Hubseile an der Katze hängt, gemeint, bestehend zum einen aus dem eigentlichen den Container aufnehmenden Container-Spreader als auch dem sogenannten Headblock, der unmittelbar mit dem Spreader verbunden ist.
  • Da die Erfassung der Positionsdaten kontinuierlich erfolgt und infolgedessen eine sehr schnelle und auch exakte Steuerung der Spreaderposition möglich ist, kann auf diese Weise sowohl im halbautomatischen als auch im vollautomatischen Betrieb auf zuverlässige Weise ein hohes Maß an Positionierungsgenauigkeit erreicht werden. Die kontinuierliche Positionserfassung und damit die kontinuierliche Erfassung etwaiger Positionierungsdifferenzen erfolgt natürlich auch während der Ausgleichsbewegung, so dass hierüber exakt bestimmt werden kann, wann die korrekte Positionierung innerhalb der zulässigen Toleranzen von z. B. ± 50 mm bezüglich der eigentlichen Zielposition erreicht ist. Anschließend erfolgt dann der eigentliche Zugriff oder das Absetzen des Containers. Dies erfolgt im vollautomatischen Betrieb über die Steuerungseinrichtung automatisch gesteuert, im halbautomatischen Betrieb ist hier der Kranführer gefordert, den letzten Schritt manuell zu steuern.
  • Die Mittel zum Erfassen der Positionsdaten können ein Bildaufnahmesystem umfassend ein oder mehrere an der Katze fest angeordnete Bildaufnahmemittel zum Aufnehmen des unterhalb der Katze hängenden Spreaders und ein Bildanalysemittel zum Ermitteln von die Lage des Spreaders bezüglich der Katze beschreibenden Positionsdaten umfassen. Mit diesem Bildaufnahmesystem werden Positionsdaten ermittelt, die ein indirektes Maß für die Lage des Spreaders bezüglich des aufzunehmenden Containers oder des Transportmittels darstellen. Diese Positionsdaten geben die relative Lage des an den Seilen hängenden Spreaders bezüglich der Katze an. Sind die Positionsdaten der Katze exakt bekannt, so ergibt sich hierüber auch ein indirektes Maß für die Positionierung des Spreaders bezüglich der Positionsdaten des aufzunehmenden Containers (der ebenfalls im Koordinatensystems des Krans lagemäßig definiert ist, sofern er auf der Abstellfläche steht) oder des Transportmittels (das gegebenenfalls in einem zweiten externen Koordinatensystem positionsmäßig definiert ist, wobei dieses Koordinatensystem jedoch auf das relevante kranseitige Koordinatensystem referenziert ist). Man erhält also hieraus eine Information, inwieweit eine lagemäßige Differenz zwischen Katze und Spreader gegeben ist, die beispielsweise durch eine ungleichmäßige Lastverteilung am Spreader oder dergleichen hervorgerufen sein kann.
  • Für eine Erfassung der Positionsdaten können am Spreader, z. B. an seinem Headblock mehrere Markierungen, insbesondere Re flektoren vorgesehen sein, die von den Bildaufnahmemitteln aufgenommen und anhand deren Lage im Bild die Positionsdaten erfasst werden, wobei als Bildaufnahmemittel zweckmäßigerweise einfache Standardvideokameras verwendet werden, deren Bilddaten mit dem Bildanalysemittel entsprechend verarbeitet und analysiert werden. Die Bildanalysemittel erfassen unter Verwendung geeigneter Analysealgorithmen die Lage der Markierungen im Bild und können so aufgrund ihrer festen Positionierung an der Katze die Markierungslage relativ zur feststehenden Katze erfassen und Positionierungsdifferenzen ermitteln.
  • Ferner können die Mittel zum Aufnehmen der Positionsdaten – alternativ oder zusätzlich – ein optisches System umfassend mehrere an der Katze fest angeordnete licht- oder laseroptische Aufnahmemittel mit zugeordnetem Auswertemittel zum Erfassen von die Lage des Containers bezüglich des Transportmittels oder des Spreaders bezüglich des aufzunehmenden Containers beschreibenden Positionsdaten umfassen. Über dieses licht- oder laseroptische System erfolgt ein relativer Positionsvergleich zwischen dem Transportmittel und dem Spreader samt Container bzw. zwischen dem leeren Spreader und dem aufzunehmenden Container. Hier werden also ein direktes Maß für die relative Position darstellende Positionsdaten aufgenommen. Wenngleich allein unter Verwendung dieses licht- oder laseroptischen Systems eine exakte Positionierung möglich ist, ist die zusätzlich Verwendung des Bildaufnahmesystems insbesondere aus Sicherheits- und Kontrollgründen zweckmäßig.
  • Die Positionsdatenerfassung in diesem optischen System kann dabei anhand einer Detektion von innerhalb der von einem Aufnahmemittel gelieferten Aufnahmedaten abgebildeten Kanten des Spreaders bzw. daran hängenden Containers und des Transportmittels bzw. des leeren Spreaders und des aufzunehmenden Containers erfolgen. Auch hierfür sind geeignete Kantendetektionsalgoritmen im Software-Auswertemittel vorgesehen.
  • Generell sind die Mittel zum Erfassen der Positionsdaten zweckmäßigerweise derart ausgebildet, dass anhand der Positionsdaten eine Positionsdifferenz in und senkrecht zur Fahrrichtung der Katze sowie ein Verdrehwinkel des leeren oder beladenen Spreaders um eine Vertikalachse bezüglich der Katze ermittelbar ist. Hiernach wird also eine beispielsweise in Längsrichtung des Auslegers, also in Fahrrichtung gegebene Differenz Δx, eine quer zur Auslegerrichtung mögliche Differenz Δy und ein Verdrehwinkel α ermittelt, wobei über diese Daten die genaue Position des Spreaders bezüglich des jeweiligen Referenzgegenstandes (also Katze oder aufzunehmender Container bzw. Transportmittel) definiert und kann entsprechend ausgeglichen werden.
  • Als Mittel zum Bewegen des Spreaders sind an diesem, z. B. am Headblock oder dem Container-Spreader selbst, zweckmäßigerweise mehrere Stellglieder, insbesondere Stellzylinder vorgesehen, die in Abhängigkeit der erfassten Positionsdaten zum Ausgleich etwaiger Positionsdifferenzen angesteuert werden. Es kann sich hier um beliebige hydraulische, pneumatische oder elektrische Stellglieder bzw. -zylinder handeln, solange diese eine einfache Bewegung des Spreaders bezüglich des Headblocks zulassen.
  • Nach einer zweckmäßigen Erfindungsausgestaltung kann vorgesehen sein, dass eine den Betrieb der Bewegungsmittel steuernde -Steuerungseinrichtung vorgesehen und derart ausgebildet ist, dass auf Basis der unter Verwendung des Bildaufnahmesystems erfassten Positionsdaten ein erster Positionierungsdifferenzausgleich erfolgt, wonach auf Basis der unter Verwendung des optischen Systems erfassten Positionsdaten ein zweiter Positionierungsdifferenzausgleich erfolgt. Es wird hier also zweistufig gearbeitet. Zunächst wird der leere oder beladene Spreader bezüglich der Katze ausgerichtet, sofern diesbezüglich Positionierungsdifferenzen ermittelt werden. Anschließend erfolgt der zweite Ausgleich, sofern das opέische System eine Positionierungsdifferenz zum Transportmittel bzw. zum aufzunehmenden Container feststellt. Diese Positionierungsdifferenzen resultieren letztlich daraus, dass die Katze nicht exakt oberhalb des Transportmittels bzw. des aufzunehmenden Containers positioniert ist. Im ersten Fall kann dies beispielsweise daraus resultieren, dass das Transportmittel nicht exakt an der vorbestimmten Position angekommen ist, oder dass die Katze aufgrund Schlupfs oder dergleichen nicht die vorgegebene Endposition erreicht hat oder dergleichen.
  • In solchen Fällen ist es zweckmäßig, wenn Mittel zum Erfassen von die Position des kranexternen Transportmittels beschreibenden Positionsdaten vorgesehen oder dem Containerkran zugeordnet sind, in Abhängigkeit derer der Fahrbetrieb der Katze gesteuert wird. Beispielsweise kann es sich bei den kranexternen Transportmitteln um fahrerlose Transportwagen handeln, die in dem Containerterminal beispielsweise über bodenseitig eingelassene Transponder fahrerlos bewegt werden. Es ist nun möglich, über eine externe Leitrechnereinrichtung zum einen diese externen Transportmittel in die gewünschte Position zu steuern, aber auch etwaige Positionierungsungenauigkeiten des Transportmittels, das die eigentliche Halteposition nicht einnimmt, zu erfassen. Ergibt sich beispielsweise eine Positionierungsdifferenz in Richtung der Auslegerlängsachse, so kann diese Wegdifferenz an die kranseitige Steuerungseinrichtung gegeben werden, die dann die Katze bereits entsprechend steuert und beispielsweise etwas weiter verfährt, bis sie die neue, aus der ungenauen Transportmittelpositionierung resultierende Endposition erreicht hat. Das heißt, die die Transportmittelposition erfassenden Mittel sind zum Bestimmen einer Differenz zwischen der Soll-Position und der Ist-Position des Transportmittels ausgebildet, wobei diese Positionsdifferenzdaten bei der Steuerung des Katzfahrbetriebs und der Stellglieder für den Positionierungsausgleich berücksichtigt werden. Dies gilt sowohl hinsichtlich einer erfassten Positionsdifferenz in x- wie auch in y-Richtung wie auch des Verdrehwinkels um die Senkrechte bezüglich des Auslegers.
  • Neben dem Containerkran betrifft die Erfindung ferner ein Verfahren zum Positionieren eines an einer längs einer fahrbaren verfahrbaren Katze hängenden Spreaders bezüglich eines aufzunehmenden Containers bzw. eines Spreaders mit Container bezüglich eines Transportmittels, mit folgenden Schritten:
    • – Anfahren einer vorgegebenen Position oberhalb des aufzunehmenden Containers oder des Transportmittels mit der Katze,
    • – Erfassen von ein direktes oder indirektes Maß für die Position des leeren Spreaders bezüglich des aufzunehmenden Containers oder des Spreaders mit Container bezüglich des Transportmittels darstellenden Positionsdaten, aus denen wie beschrieben die entsprechenden Differenzdaten als Hinweis auf die Positionierungsdifferenzen ermittelt werden, und
    • – automatische Ansteuerung von am Spreader vorgesehenen Stellgliedern in Abhängigkeit der Positionsdaten bzw. der erfassten Positionsdifferenzen zum Ausgleich von Positionierungsdifferenzen zwischen dem Spreader und dem Container bzw. dem Spreader mit Container und dem Transportmittel.
  • Als Positionsdaten können unter Verwendung eines Bildaufnahmesystems mit einem oder mehreren an der Katze fest angeordneten Bildaufnahmemitteln, vorzugsweise Videokameras und einem Bildanalysemittel Positionsdaten ermittelt werden, die die Lage des Spreaders bezüglich der Katze beschreiben, wozu zweckmäßigerweise im Bild sichtbare, spreaderseitig angeordnete Markierungen zur Bestimmung der Positionsdaten analysiert werden.
  • Zusätzlich oder alternativ können als Positionsdaten unter Verwendung eines optischen Systems umfassend mehrere an der Katze fest angeordnete licht- oder laseroptische Aufnahmemittel mit zugeordnetem Auswertemittel Positionsdaten ermittelt werden, die die Lage des Containers bezüglich des Transport mittels oder des Spreaders bezüglich des aufzunehmenden Containers beschreiben. Hier erfolgt die Positionsdatenerfassung unter Verwendung geeigneter Kantendetektionsalgorithmen, die in den Aufnahmedaten abgebildete Kanten des Spreaders bzw. Containers und des Transportmittels bzw. des Spreaders und des Containers detektieren.
  • Zur exakten Positionierung und zum Ausgleich etwaiger Differenzen bietet sich ein zweistufiger Ausgleichsmodus an, wobei zunächst die Erfassung der Positionsdaten unter Verwendung des Bildaufnahmesystems und ein darauf basierender erster Positionierungsdifferenzausgleich erfolgt, wonach die Positionsdatenerfassung unter Verwendung des optischen Systems und anschließend ein darauf basierender zweiter Positionierungsdifferenzausgleich vorgenommen wird.
  • Schließlich kann vorgesehen sein, anhand der Positionsdaten eine Positionsdifferenz in und senkrecht zur Fahrrichtung der Katze sowie einen Verdrehwinkel des Spreaders oder des Containers um eine Vertikalachse bezüglich der Katze zu ermitteln, wobei die Mittel zum Bewegen des Spreaders sowie die diese ansteuernde Steuerungseinrichtung zum Ausgleich jeder der erfassten Positionierungsdifferenzen entsprechend angesteuert werden.
  • Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung er geben sich aus dem im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiel sowie anhand der Zeichnungen. Dabei zeigen:
  • 1 eine Prinzipskizze eines erfindungsgemäßen Containerkrans in Form einer Zweikatz-Containerbrücke, und
  • 2 ein Diagramm zur Darstellung relevanter Komponenten des Krans und des eigentlichen Positionierungsablaufs.
  • 1 zeigt in Form einer Prinzipskizze einen erfindungsgemäßen Containerkran 1, der längs einer Kaimauer 2 entlang eines Schiffs 3 motorisch über ein Fahrwerk verfahrbar ist. Am Krangestell 4 ist ein Ausleger 5 vorgesehen, der das Schiff 3 in seiner Breite vollständige übergreift. Am Ausleger 5 ist eine Katze 6 (Hauptkatze), an der über Hubseile 7 ein Container-Spreader 8 angeordnet ist, verfahrbar (Doppelpfeil A). Der Spreader 8, der im gezeigten Beispiel einen gestrichelt gezeichneten Container 9 gegriffen hat, ist über die Hubseile und ein katzseitiges Hubwerk vertikal bewegbar, wie durch den Doppelpfeil B dargestellt ist.
  • Gezeigt ist ferner eine Abstellfläche 10, auf der der Container 9 abgestellt werden kann, wenn er von dem Schiff 3 entladen wird. Diese Abstellfläche 10, die auch Laschplattform genannt wird, kann mehrere Container 9 aufnehmen, im gezeigten Beispiel ist bereits ein anderer Container 9 auf der Laschplattform abgestellt, der von der Katze 6 bereits vorher dorthin gebracht wurde.
  • Ferner ist ein zweiter Ausleger 11 vorgesehen, an dem eine zweite Katze 12 (Portalkatze), an der ebenfalls über Hubseile 13 ein Container-Spreader 14 angeordnet ist, verfahrbar ist. Diese Katze 12 bzw. der Spreader 14 haben ebenfalls Zugriff auf die Abstellfläche 10, so dass ein dort befindlicher Container 9 gegriffen und auf ein seitlich des Krangestells positioniertes zweites Transportmittel 15 abgestellt werden kann. Auf dem linken Transportmittel 15, bei dem es sich beispielsweise um einen Bahncontainerwagen oder ein fahrerloses Transportmittel handeln kann, ist bereits ein gestrichelt gezeichneter Container 9 abgestellt.
  • Der Be- und Entladebetrieb erfolgt hier also zweistufig. Zum Beladen wird ein Container 9 vom Schiff über die Katze 6 geholt und auf die Abstellfläche 10 abgestellt, derselbe Container wird anschließend mit der Katze 12 von der Abstellflä che geholt und auf ein zweites Transportmittel 15 abgestellt. In umgekehrter Weise erfolgt der Beladebetrieb.
  • Der gesamte Be- und Entladebetrieb des Krans, also auch der Fahrbetrieb der Katzen und der Hubbetrieb der Spreader wird über eine speicherprogrammierbare Steuerungseinrichtung 16, die kranseitig vorgesehen ist, gesteuert. Hierzu erfolgte eine bidirektionale Datenkommunikation, zwischen den Fahrwerken und Hubwerken und sonstigen relevanten Betriebselementen und der Steuerungseinrichtung 16, wie durch den Doppelpfeil C dargestellt ist. Zum Be- und Entladen sind bestimmte containerspezifische Fahraufträge erforderlich, die bestimmte Fahrauftragsdaten umfassen, die zum einen den jeweiligen Container identifizieren, und zum anderen angeben, was mit ihm erfolgen soll. Diese Fahrauftragsdaten werden in der Steuerungseinrichtung 16 abgearbeitet, die in Abhängigkeit dieser Daten den Kranbetrieb bzw. den Katzfahr- und -hubbetrieb entsprechend steuert.
  • Die Fahrauftragsdaten werden der Steuerungseinrichtung 16 über eine kranexterne Leitrechnereinrichtung 17 gegeben. Diese kommuniziert, wie durch den Doppelpfeil D angedeutet ist, ebenfalls bidirektional mit der Steuerungseinrichtung 16. Die Fahrauftragsdaten umfassen Informationen, die beispielsweise den von der Katze 6 zu holenden Container sowie seine Position am Schiff 3 identifizieren, ferner umfassen sie Daten hinsichtlich der Zielposition, wohin also der Container über die zweite Katze 12 bezüglich der mehreren zur Verfügung stehenden Abstellpositionen auf verschiedenen Transportmitteln zu bringen oder von wo er zu holen ist. Im gezeigten Beispiel sind exemplarisch drei Transportmittel 15 gezeigt.
  • An der Katze 12 sind im gezeigten Beispiel zwei Kameras 18 eines Bildaufnahmesystems vorgesehen. Diese Kameras, bei denen es sich um einfache Videokameras handeln kann, nehmen den unterhalb der Katze 12 hängenden Spreader 14 gegebenenfalls mit aufgenommenen Container 9 auf und übertragen ihre Daten an ein Bildanalysemittel, das z. B. softwaremäßig in der Steuerungseinrichtung 16 hinterlegt sein kann. Am Spreader oder seinem Headblock sind mehrere Markierungen 19 vorgesehen, z. B. Reflektoren, die auch ein Erkennen bei Dunkelheit ermöglichen. Diese Markierungen 19 sind in den aufgenommenen Bildern der Kameras 18 erkennbar. Das Bildanalysemittel ermittelt nun die Position der Markierungen 19 im jeweiligen Bild und kann hierüber erfassen, wie der Spreader 14 bezüglich der Katze 12, an der die Kameras lagefest angeordnet sind, positioniert ist. Hierüber kann erkannt werden, ob und wenn ja in welche Richtung der Spreader 14 versetzt zur Katze 12 steht und ob er um die Vertikalachse verdreht positioniert ist.
  • Die Steuerungseinrichtung 16 ist nun in der Lage, anhand der hieraus resultierenden Positionsdaten bzw. der erfassten Positionierungsdifferenzen entsprechende Stellglieder 20 am Spreader anzusteuern, bei denen es sich z. B. um hydraulische oder pneumatische Stellzylinder oder elektrische Stellglieder handelt. Über diese entsprechend verteilt angeordneten Stellglieder wird nun der Spreader bezüglich seines hier nicht näher gezeigten, an den Hubseilen hängenden Headblocks verschoben und zum Ausgleich der Positionierungsdifferenzen ausgerichtet. Das heißt, nach Durchführung dieses Positionierungsausgleichs hängt der Spreader 14 exakt unterhalb der Katze 12.
  • Weiterhin sind an der Katze 12 vier licht- oder laseroptische Aufnahmemittel 21 vorgesehen, denen ebenfalls ein Auswertemittel zugeordnet ist. In 2 sind nur zwei Aufnahmemittel 21 dargestellt. Über diese Aufnahmemittel 21, die ebenfalls lagefest angeordnet sind, wird die relative Position des Spreaders 14 samt Container bezüglich eines Transportmittels 15 oder aber des leeren Spreaders 14 bezüglich eines aufzunehmenden Containers 9 erfasst und über das softwaremäßige Auswertemittel bestimmt und entsprechende Positionsdaten oder Positionsdifferenzdaten errechnet. Zweckmäßigerweise kommt ein Lasersystem zum Einsatz. Die Erfassung etwaiger Positionsdaten oder Differenzen erfolgt unter Verwendung geeigneter Kantendetektionsalgorithmen, die die Position der Kanten des Spreaders oder des daran hängenden Containers bezüglich der Kanten des Transportmittels bzw. des leeren Spreaders und des aufzunehmenden Containers erfassen und daraus die Positionierungsabstände errechnen.
  • In Abhängigkeit der hierüber ermittelten Positionsdaten – auch hier kann das Auswertemittel in der Steuerungseinrichtung 16 selbst abgelegt sein und entsprechend mit den Aufnahmemitteln 21 korrespondieren – erfolgt auch hier eine Ansteuerung der Stellglieder 20, um den Spreader samt Container exakt bezüglich des darunter stehenden Transportmittels 15 oder aber den leeren Spreader bezüglich des aufzunehmenden Containers 9 auszurichten. Die endgültige Positionierungskontrolle erfolgt zweckmäßigerweise auch über dieses optische System, das heißt es kann kontinuierlich und exakt erfasst werden, ob eine exakte und innerhalb der Toleranzen zulässige Positionierung bezüglich des jeweiligen Gegenstands erfolgt ist.
  • Im Betrieb der Anlage wird beispielsweise zum Transportieren des auf der Aufnahmefläche 10 stehenden Containers 9 die Katze 12 zunächst gemäß den Positionsangaben von der Steuerungseinrichtung 16 am Ausleger 11 nach rechts über den Container 9 bis zur vorgegebenen Endposition gefahren. Anschließend wird über die Kameras 18 und das zugeordnete Bildaufnahmesystem die Position des Spreaders 14 bezüglich der Katze 12 bestimmt und gegebenenfalls korrigiert, wonach mit dem laseroptischen System die Position des Spreaders bezüglich des Containers 9 bestimmt und gegebenenfalls korrigiert wird. Anschließend wird der Container 9 automatisch gegriffen und aufgenommen, wobei natürlich auch die vorherigen Aufnahmeund Korrekturschritte vollautomatisch erfolgen.
  • Nach Aufnahme des Containers verfährt die Katze 12 über das angegebene Transportmittel, das heißt ihr werden entsprechen de Positionsdaten bezogen auf die Auslegerposition gegeben, wohin sie zu fahren hat. Nun erfolgt die gleiche Prozedur hinsichtlich der Positionierung. Es wird zunächst die Positionierung des Spreaders bezüglich der Katze 12 mit samt dem aufgenommenen Container über das Bildaufnahmesystem samt Kameras 18 erfasst und gegebenenfalls erstmalig korrigiert. Anschließend erfolgt unter Verwendung des laseroptischen Systems die Positionserfassung des Spreaders samt Container bezüglich des zugeordneten Transportmittels sowie die mögliche Korrektur. Hierbei ist zu bemerken, dass die Transportmittel 15 – sofern es sich beispielsweise um fahrerlose Transportmittel handelt, die selbständig in einem Containerterminal verfahren und deren Fahrbetrieb über die Leitrechnereinrichtung 17 gesteuert wird – über die Leitrechnereinrichtung 17 etwaige Fehlpositionierungen eines Transportmittels unterhalb des Auslegers 11 erfasst und an die Steuerungseinrichtung 16 übertragen werden können. Diese kann nun – nachdem etwaige Fehlpositionierungen bekannt sind – die Katze 12 bereits entsprechend richtig positionieren.
  • 2 zeigt in Form einer Prinzipskizze die unterschiedlich relevanten Elemente zur Positionierung, wobei sich hieraus auch der eigentliche Positionierungsablauf ergibt.
  • Exemplarisch ist die Steuerungseinrichtung 16 mit einem geeigneten Steuerungsalgorithmus gezeigt, der die Zielpositionsdaten x, y, z und gegebenenfalls ein Verdrehwinkel a gegeben wird. Über den Algorithmus werden nun die einzelnen positions- oder koordinatenbezogenen Schritte separat behandelt.
  • Bezogen auf die x-Koordinate wird zunächst die vorgegebene Zielposition angefahren. Die beiden Umschalterzeichen 22 im Diagramm sind so gestellt, dass zunächst das Katzfahrwerk 23 angesteuert wird, wobei die Endposition über einen Impulswertgeber 24 erfasst wird. Ist die definierte Endposition erreicht, wird auf den Betrieb des Bildaufnahmesystems umge stellt, wozu die logischen Umschalter 22 entsprechend umgestellt werden. Das Bildaufnahmesystem ist hier exemplarisch mit 25 bezeichnet. Dieses System überprüft nun die Lage des Spreaders bezüglich der Katze. Wird hier eine Differenz hinsichtlich der x-Koordinate festgestellt, so erfolgt wie bei 26 angedeutet die Ansteuerung der Stellelemente, um dies auszugleichen. Sobald über dieses Bildaufnahmesystem 25 keine Positionierungsdifferenz mehr erfasst wird, wird unter Verwendung des mit 27 gekennzeichneten optischen Systems überprüft, wie die Lage des Spreaders relativ zum Lastaufnahmemittel oder zum Container ist. Ergibt sich auch hier eine Positionierungsdifferenz werden ebenfalls die Stellglieder 26 angesteuert, um diese Differenz auszugleichen. Es erfolgt hier also ein dreistufiger Positionierungsbetrieb, nämlich erstens die Anfahrt in die vorgegebene auslegerseitige x-Position, anschließend die erste Positionserfassung über das Bildaufnahmesystem samt Korrektur, und schließlich die zweite Positionserfassung über das laseroptische System samt Korrektur.
  • Ähnlich erfolgt die vornehmlich zeitgleich erfolgende Überprüfung der y-Koordinate. Zunächst wird unter Verwendung eines Impulswertgebers 28 generell die y-Position des Krans bezüglich des Transportmittels erfasst. Ergibt sich hieraus ein Versatz in y-Richtung bezüglich des Transportmittels erfolgt ein erster Ausgleich über die Stellglieder, wie mit 29 angedeutet ist. Anschließend wird auch hier über das Bildaufnahmesystem 25 und nachfolgend über das laseroptische System 27 der entsprechende zweistufige Positionierungsausgleich hinsichtlich der y-Koordinate vorgenommen.
  • Parallel dazu erfolgt eine Erfassung einer etwaigen Winkelverdrehung des Spreaders bezüglich der Katze bzw. des Transportmittels, wozu ebenfalls das Bildaufnahmesystem 25 und das laseroptische System 27 verwendet und wie bei 30 angedeutet die entsprechenden Stellglieder angesteuert werden, um auch eine Verdrehung ausgleichen zu können.
  • Schließlich wird noch die z-Position über einen Impulswertgeber 31 erfasst. Sobald verifiziert ist, dass der Spreader richtig bezüglich des Transportmittels oder des aufzunehmenden Containers positioniert ist, wird das Hubwerk 32 angesteuert und der Spreader samt Container auf das Transportmittel 15 abgesetzt oder aber der Spreader auf den Container zum Greifen aufgesetzt.

Claims (18)

  1. Containerkran mit einer längs einer Fahrbahn verfahrbaren Katze mit einem Spreader zum Aufnehmen eines auf ein kranexternes Transportmittel abzustellenden oder dort aufzunehmenden Containers, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (18, 21, 25, 27) zum Erfassen von ein direktes oder indirektes Maß für die Position des leeren Spreaders (14) bezüglich eines aufzunehmenden Containers (9) oder des Spreaders (14) mit Container (9) bezüglich des Transportmittels (15) darstellenden Positionsdaten vorgesehen sind, und dass Mittel (20) zum Bewegen des Spreaders (14) in Abhängigkeit der Positionsdaten zum automatischen Ausgleich von im Wesentlichen horizontalen Positionierungsdifferenzen vorgesehen sind.
  2. Containerkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Erfassen der Positionsdaten ein Bildaufnahmesystem (18, 25) umfassend ein oder mehrere an der Katze fest angeordnete Bildaufnahmemittel (18) zum Aufnehmen des unterhalb der Katze (12) hängenden Spreaders (14) und ein Bildanalysemittel zum Ermitteln von die Lage des Spreaders (14) bezüglich der Katze (12) beschreibenden Positionsdaten umfassen.
  3. Containerkran nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Spreader (14) mehrere Markierungen (19), insbesondere Reflektoren vorgesehen sind, die von den Bildaufnahmemitteln (18) aufgenommen und anhand deren Lage im Bild die Positionsdaten erfasst werden.
  4. Containerkran nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Bildaufnahmemittel Kameras (18) sind.
  5. Containerkran nach einem der vorangehenden Ansprüche, das die Mittel zum Aufnehmen der Positionsdaten ein opti sches System (21, 27) umfassend mehrere an der Katze (12) fest angeordnete licht- oder laseroptische Aufnahmemittel (21) mit zugeordnetem Auswertemittel zum Erfassen von die Lage des Spreaders (14) mit Container (9) bezüglich des Transportmittels (15) oder des Spreaders (14) bezüglich des aufzunehmenden Containers (9) beschreibenden Positionsdaten umfassen.
  6. Containerkran nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionsdatenerfassung anhand einer Detektion von innerhalb der von einem Aufnahmemittel gelieferten Aufnahmedaten abgebildeten Kanten des Spreaders (14) bzw. Containers (9) und des Transportmittels (15) bzw. des Spreaders (14) und des Containers (9) erfolgt.
  7. Containerkran nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (18, 21, 25, 27) zum Erfassen der Positionsdaten derart ausgebildet sind, dass anhand der Positionsdaten eine Positionsdifferenz in und senkrecht zur Fahrrichtung der Katze (12) sowie ein Verdrehwinkel des Spreaders (14) um eine Vertikalachse bezüglich der Katze ermittelbar ist.
  8. Containerkran nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel (20) zum Bewegen des Spreaders (14) mehrere am Spreader angeordnete Stellglieder, insbesondere Stellzylinder vorgesehen sind, die in Abhängigkeit der erfassten Positionsdaten zum Ausgleich etwaiger Positionsdifferenzen angesteuert werden.
  9. Containerkran nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine den Betrieb der Bewegungsmittel (20) steuernde Steuerungseinrichtung (16) vorgesehen und derart ausgebildet ist, dass auf Basis der unter Verwendung des Bildaufnahmesystems (18, 25) erfassten Positionsdaten ein erster Positionierungsdifferenzausgleich erfolgt, wonach auf Basis der unter Verwendung des optischen Systems (21, 27) erfassten Positionsdaten ein zweiter Positionierungsdifferenzausgleich erfolgt.
  10. Containerkran nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (17) zum Erfassen von die Position des kranexternen Transportmittels (15) beschreibenden Positionsdaten vorgesehen oder dem Containerkran (1) zugeordnet sind, in Abhängigkeit derer der Fahrbetrieb der Katze (12) gesteuert wird.
  11. Containerkran nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (17) zum Bestimmen von Positionsdifferenzdaten, die eine Differenz zwischen der Soll-Position und der Ist-Position des Transportmittels (15) beschreiben, ausgebildet sind, wobei die Positionsdifferenzdaten bei der Steuerung des Katzfahrbetriebs und der Stellglieder für den Positionierungsausgleich berücksichtigt werden.
  12. Verfahren zum Positionieren eines an einer längs einer Fahrbahn verfahrbaren Katze hängenden Spreaders bezüglich eines aufzunehmenden Containers bzw. eines Spreaders mit Container bezüglich eines Transportmittels, mit folgenden Schritten: – Anfahren einer vorgegebenen Position oberhalb des aufzunehmenden Containers oder des Transportmittels mit der Katze, – Erfassen von ein direktes oder indirektes Maß für die Position des leeren Spreaders bezüglich des aufzunehmenden Containers oder des Spreaders mit Container bezüglich des Transportmittels darstellenden Positionsdaten, – automatische Ansteuerung von am Spreader vorgesehenen Stellgliedern in Abhängigkeit der Positionsdaten zum Ausgleich von Positionierungsdifferenzen zwischen dem Spreader und dem Container bzw. dem Spreader mit Container und dem Transportmittel.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Positionsdaten unter Verwendung eines Bildaufnahmesystems mit einem oder mehreren an der Katze fest angeordneten Bildaufnahmemitteln und einem Bildanalysemittel Positionsdaten ermittelt werden, die die Lage des Spreaders bezüglich der Katze beschreiben.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildanalysemittel die Bildlage eines oder mehrerer am Spreader angeordneter, im Bild sichtbarer Markierungen zur Bestimmung der Positionsdaten analysieren.
  15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass als Positionsdaten unter Verwendung eines optischen System umfassend mehrere an der Katze fest angeordnete licht- oder laseroptische Aufnahmemittel mit zugeordnetem Auswertemittel Positionsdaten ermittelt werden, die die Lage des Containers bezüglich des Transportmittels oder des Spreaders bezüglich des aufzunehmenden Containers beschreiben.
  16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zur die Positionsdatenerfassung die Auswertemittel innerhalb der von einem Aufnahmemittel gelieferten Aufnahmedaten abgebildeten Kanten des Spreaders bzw. Containers und des Transportmittels bzw. des Spreaders und des Containers detektieren, wobei die Bestimmung der Positionsdaten anhand der Lage der Kanten bezüglich einander erfolgt.
  17. Verfahren nach den Ansprüche 13 oder 14 und 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass nach zunächst die Erfassung der Positionsdaten unter Verwendung des Bildaufnahmesystems und ein darauf basierender erster Positionierungsdifferenzausgleich erfolgt, wonach die Positionsdatenerfassung unter Verwendung des optischen Systems und anschließend ein darauf basierender zweiter Positionierungsdifferenzausgleich erfolgt.
  18. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass anhand der Positionsdaten eine Positionsdifferenz in und senkrecht zur Fahrrichtung der Katze sowie ein Verdrehwinkel des Spreaders oder des Containers um eine Vertikalachse bezüglich der Katze ermittelt wird, wobei die Mittel zum Bewegen des Spreaders zum Ausgleich jeder der erfassten Positionierungsdifferenzen entsprechend angesteuert werden.
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