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DE10233867A1 - Fahrtschreiber mit Chipkarten-Aufnahmeaggregaten - Google Patents

Fahrtschreiber mit Chipkarten-Aufnahmeaggregaten Download PDF

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DE10233867A1
DE10233867A1 DE2002133867 DE10233867A DE10233867A1 DE 10233867 A1 DE10233867 A1 DE 10233867A1 DE 2002133867 DE2002133867 DE 2002133867 DE 10233867 A DE10233867 A DE 10233867A DE 10233867 A1 DE10233867 A1 DE 10233867A1
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Germany
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gear
servomotor
housing
reduction gear
tachograph according
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DE2002133867
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Torsten Wahler
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/12Recording devices
    • G01P1/122Speed recorders
    • G01P1/125Speed recorders with recording discs
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
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    • G06K13/02Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier having longitudinal dimension comparable with transverse dimension, e.g. punched card
    • G06K13/08Feeding or discharging cards
    • GPHYSICS
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    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C5/00Registering or indicating the working of vehicles
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Abstract

Es wird für eine Transportanordnung zum Verschieben von in den Chipkarten-Aufnahmeaggregaten eines Fahrtschreibers befindlichen Chipkarten in die jeweiligen Entnahmepositionen ein Untersetzungsgetriebe vorgeschlagen, welches ein Umlaufgetriebe (53, 63) umfasst, das in einer bevorzugten Ausführung einem in seiner Drehrichtung umsteuerbaren Stellmotor (38) der Transportanordnung koaxial zugeordnet ist und über eine nachgeschaltete Getriebestufe mit einem Schieber (8) einer Schubeinrichtung in Wirkverbindung steht.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Fahrtschreiber mit Chipkarten-Aufnahmeaggregaten und mit einer Transportanordnung zum Verbringen einer in der Lese-/Schreibposition befindlichen Chipkarte in die Entnahmeposition, wobei die Transportanordnung im wesentlichen einen in seiner Drehrichtung umsteuerbaren Stellmotor, ein Untersetzungsgetriebe und eine Schubeinrichtung umfasst.
  • Bei der Verwendung von Chipkarten in Nutzfahrzeugen dienen die den Fahrern zugeordneten Chipkarten der fahrerbezogenen Speicherung wenigstens der persönlichen Arbeits- und Ruhezeiten. Dabei machen Fahrer- und Fahrzeugwechsel sowie Verkehrskontrollen relativ häufig Eingaben und Entnahmen der Chipkarten in bzw. aus dem der Datenerfassung dienenden Fahrtschreiber erforderlich.
  • Derartige Fahrtschreiber sind im allgemeinen als Einbaugeräte mit einem flachen, quaderförmigen Einbaugehäuse konzipiert. Den Chipkarten-Aufnahmeaggregaten und deren Antriebsmittel, die bewirken, dass eine in der Lese-/Schreibposition befindliche Chipkarte in die Entnahmeposition verbracht wird, steht daher von vornherein ein sehr geringer Bauraum zur Verfügung. Auf der anderen Seite verursachen während ihres Gebrauchs verformte, dass heißt, gewölbte bzw. gewellte Chipkarten, insbesondere wenn diese auf Grund einer Verformung mit einem gewissen Kraftaufwand von Hand in die Lese-/Schreibposition vorgesteckt worden sind, einen erheblichen Kraftbedarf, um sie wieder in die Entnahmeposition transportieren zu können. Dieser Kraftbedarf muss von den Antriebsmitteln aufgebracht und übertragen werden, was einen stabilen Aufbau und somit ausreichend Bauraum erforderlich macht. Hinzu kommt, dass es einerseits auf Grund der geringen Bauhöhe des Fahrtschreibers erforderlich andererseits hinsichtlich der Kontaktierung zweckmäflig ist, die Chipkarten-Aufnahmeaggregate und die Antriebsmittel unmittelbar der Leiterplatte des Fahrtschreibers zuzuordnen. Auf letzterer herrscht jedoch, obwohl sie bezogen auf den Grundriss des Fahrtschreibergehäuses weitgehend formatfühlend ausgebildet ist, auf Grund eines hohen Bestückungsgrades erheblicher Platzmangel, so dass für beide Chipkarten-Aufnahmeaggregate vorzugsweise ein einziger Stellmotor vorgesehen wird, welcher unter Zwischenschaltung einer den Kraftfluss umlenkenden Schubeinrichtung nach dem Betätigen einer entsprechenden Taste den Transport der Chipkarte des Fahrers oder derjenigen des Beifahrers in die jeweilige Entnahmeposition bewirkt. Dabei ist die Wahl des Stellmotors hinsichtlich seiner Leistung derart zu treffen, dass der Transport einer Chipkarte in die Entnahmeposition gegebenenfalls auch bei extremem Kraftbedarf sowie innerhalb einer zumutbaren, relativ kurzen Wartezeit erfolgen kann. Auf der anderen Seite sind für den Anwendungsfall "Fahrtschreiber" die Kosten und die Stromaufnahme des Stellmotors möglichst niedrig zu halten, so dass dem zwischen dem Stellmotor und der Schubeinrichtung vorgesehenen Untersetzungsgetriebe, was dessen Raumbedarf und Wirkungsgrad anbelangt, eine entscheidende Bedeutung zukommt.
  • Mit der DE-U 200 15 100.2 ist im Zusammenhang mit dem Verschieben von Chipkarten in die Entnahmeposition eine Transportanordnung bekannt geworden, bei welcher ein zwischen einem Stellmotor und einer Schubeinrichtung vorgesehenes Untersetzungsgetriebe als zweistufiges Schneckengetriebe ausgebildet ist, was abgesehen vom Bauteileaufwand und den durch extreme Verschachtelung verursachten ungünstigen Montagebedingungen einen relativ schlechten Wirkungsgrad zur Folge hat. Dementsprechend ist bei diesem Antriebskonzept ein Stellmotor mit einer relativ hohen Leistung vorzusehen, damit auch bei erhöhter Reibung einer Chipkarte in dem betreffenden Aufnahmeaggregat für das Ausgeben der Chipkarte in der vorgesehenen Zeit ausreichend Drehmoment zur Verfügung steht, womit ein hohes Maß an Verschleißanfälligkeit in Kauf genommen werden muss.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung bestand somit darin, ein für die gattungsgemäße Verwendung geeignetes Untersetzungsgetriebe zu schaffen, welches bei guter Serientauglichkeit bezüglich Herstellung und Montage der Getriebebauteile und geringer Verschleißanfälligkeit einen hohen Wirkungsgrad bietet und mit einem möglichst geringen Raumbedarf realisierbar ist.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe sieht vor, dass das Untersetzungsgetriebe wenigstens teilweise als Umlaufgetriebe ausgebildet ist.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist dadurch gekennzeichnet, dass der Transportanordnung ein wenigstens die Schubeinrichtung führendes und das Untersetzungsgetriebe lagerndes Gehäuse zugeordnet ist, dass eine ortsfeste Verzahnung des Umlaufgetriebes unmittelbar an dem Gehäuse ausgebildet ist, dass an dem Gehäuse Mittel zum verdrehsicheren Anflanschen des Stellmotors vorgesehen sind und dass die ortsfeste Verzahnung des Umlaufgetriebes koaxial zur Welle des Stellmotors an dem Gehäuse ausgebildet ist.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der gefundenen Lösung besteht darin, dass das Umlaufgetriebe zweistufig ausgebildet ist, und dass der eine Planetenradträger auf der Welle des Stell motors der andere Planetenradträger auf einer an einem dem Gehäuse zugeordneten Deckel ausgebildeten Buchse gelagert ist.
  • Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung beschreiben die nicht zitierten Unteransprüche oder gehen aus der Beschreibung der Zeichnungen hervor.
  • Der entscheidende Vorteil, den das erfindungsgemäße Untersetzungsgetriebe bietet, ist insbesondere darin zu sehen, dass durch Vorsehen eines Umlaufgetriebes, vorzugsweise eines zweistufigen Umlaufgetriebes, mit ausschließlich in parallelen Ebenen liegenden Stirnzahnrädern ein größtmöglicher Wirkungsgrad erzielt wird, und somit für das Verschieben einer Chipkarte in die Entnahmeposition, und zwar in einer relativ kurzen Zeit, bei gegebener Antriebsleistung eine hohe Stellkraft zur Verfügung steht. Mit anderen Worten, die Erfindung bietet eine optimale Nutzung der Leistung des vorgesehenen Stellmotors bzw. sie ermöglicht im Hinblick auf den Stand der Technik für das Inentnahmepositionbringen der Chipkarten die Verwendung eines gegebenenfalls preisgünstigeren Stellmotors geringerer Leistung und somit geringerer Stromaufnahme. Letztere ist ohnehin möglichst gering zu halten, da die Stromaufnahme des Fahrtschreibers aus Sicherheitsgründen durch gesetzliche Vorschriften begrenzt ist.
  • Vorteilhaft ist außerdem, dass durch Vorsehen von vorzugsweise jeweils drei Planetenrädern in jeder Stufe des Umlaufgetriebes ein hoher Zahneingriff-Überdeckungsgrad gegeben ist und somit der Modul der Verzahnungen trotz des fallweise, dass heißt, bei Schwergängigkeit einer Chipkarte, zu übertragenden hohen Drehmomentes, klein gehalten werden kann, so dass das Untersetzungsgetriebe innerhalb eines relativ gerin gen Bauraumes sowohl in Achsrichtung insbesondere aber auch, da nur zwei Achsen vorgesehen sind, quer zu den Achsen realisierbar ist. Dabei finden einfache und somit leicht herstellbare Getriebebauteile Anwendung, welche in Verbindung mit der vorgesehenen konstruktiven Gestaltung der Transportanordnung eine vollautomatische Montage gestatten.
  • Im Folgenden sei die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Draufsicht einer gattungsgemäßen Transportanordnung mit abgenommenem Deckel,
  • 2 eine Ansicht der Innenseite des Deckels,
  • 3 eine perspektivische Darstellung der Transportanordnung mit abgenommenem Deckel und einer Explosionsdarstellung des Untersetzungsgetriebes.
  • Wie aus der 1 ersichtlich ist, sind die Funktionselemente der Transportanordnung in einem Gehäuse 1 gelagert, welches mittels eines Deckels 2 schließbar ist. Ein in dem Gehäuse 1 ausgebildeter Kanal 3 ist für die Lagerung von mehreren als flexible Kraftleiter 4 und 5 dienende Kugeln, von denen jeweils eine mit 6 bzw. 7 bezeichnet ist, vorgesehen. Mit 8 ist ein in den Kanal 3 eingreifender Schieber bezeichnet, welcher mit einer Verzahnung 9 versehen ist und an welchem eine in den Zeichnungen nicht sichtbare Zunge ausgebildet ist, die in einen in dem Gehäuse 1 ausgeformten Schlitz 10 eingreift. Diese Bauform einer Schubeinrichtung ermöglicht die Übertragung großer Stellkräfte bei relativ geringer Reibung. Denkbar ist aber auch eine Schubeinrichtung mit einer Zahnstange, die Betrieblich mit zwei sich kreuzenden Zahnstangen in Eingriff steht.
  • Die Verzahnung 9 des Schiebers 8 steht in Eingriff mit einer Stirnverzahnung 11 eines Zahnradpaares 12, welches auf einem an dem Gehäuse 1 ausgebildeten Hohlzapfen 13 drehbar gelagert ist. Der Hohlzapfen 13 und weitere Hohlzapfen 14, 15, 16 und 17, die mit nicht näher bezeichneten Sackbohrungen versehen sind, dienen der Aufnahme des Deckels 2, indem an dem Deckel 2 angeformte Zapfen 18, 19, 20, 21 und 22 in die Hohlzapfen, 13, 14, 15, 16 und 17 eingreifen. Ferner sind an dem Deckel 2 Haken 23, 24, 25, 26, 27 und 28 ausgebildet, welche nach der Montage der Funktionselemente beim Zusammenfügen von Deckel 2 und Gehäuse 1 das Gehäuse 1 bzw. dessen umlaufenden Rand 29 hintergreifen und auf diese Weise den Deckel 2 an dem Gehäuse 1 haltern. Dass heißt, die Transportanordnung ist als eine selbständige und unabhängig von einem Gerät handhabbare Baugruppe ausgebildet. Die eigentliche Befestigung des Deckels 2 an dem Gehäuse 1 erfolgt mittelbar, und zwar beim Befestigen der Transportanordnung beispielsweise an einer, weil nicht erfingungswesentlich, nicht dargestellten Leiterplatte des Fahrtschreibers, in dem durch die Leiterplatte und durch Durchgangsbohrungen 30, 31, 32, 33 und 34 in den Hohlzapfen 13, 14, 15, 16, 17 des Gehäuses 1 hindurchgeführte Schrauben mit den Zapfen 18, 19, 20, 21, 22 des Deckels 2 verschraubt werden. Von den an dem Deckel 2 angeformten konzentrischen Rippen 35 und 36 dient die Rippe 35 einem Planetenradträger 36 des Untersetzungsgetriebes als axiale Führung, die Rippe 36 der Zentrierung von Deckel 2 und Gehäuse 1 in Bezug auf die Welle 37 eines in seiner Drehrichtung umsteuerbaren Stellmotors 38, welcher an dem Gehäuse angeflanscht und mittels Schrauben, von denen eine in 3 sichtbar und mit 39 bezeichnet ist, befestigt ist. Eine konzentrisch zu den Rip pen 35, 36 an dem Deckel 2 ausgeformte Buchse 40 dient einem Planetenradträger 41 des Untersetzungsgetriebes als radiale Führung. Mit 42 und 43 sind in dem Deckel 2 ausgebildete, den Kugeln 6, 7 zugeordnete Führungsrillen bezeichnet. 44 und 45 stellen im Gehäuse 1 vorgesehene, dem Schieber 8 zugeordnete Endanschläge dar. Mit 46 ist einer von zwei im Gehäuse 1 vorgesehenen Durchbrüche bezeichnet, durch die auf der Leiterplatte befestigte Lichtschrankenelemente in das Gehäuse 1 eingreifen und mit der Zunge des Schiebers 8 zusammenwirken.
  • Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Kanal 3 und die Führungsrillen 42, 43 stirnseitig derart gestaltet sind, dass nach dem Zusammenfügen von Deckel 2 und Gehäuse 1 stirnseitig jeweils eine schlitzförmige Öffnung 47 und 48 besteht. Nicht dargestellte Schubstangen, die vorzugsweise an in den Chipkarten-Aufnahmeaggregaten verschiebbar gelagerten, die Chipkarten tragenden Schlitten ausgebildet sind, greifen nach der Montage der Chipkarten-Aufnahmeaggregate und der Transportanordnung an der Leiterplatte durch die Öffnungen 47, 48 in den Kanal 3 ein und stehen in Wirkverbindung mit den Kraftleitern 4, 5. Es ist aber auch eine Lösung denkbar, bei der die Schubstangen in dem Kanal 3 gelagert sind und, indem sie durch die Öffnungen 47, 48 herausragen, auf die Chipkarten-Schlitten einwirken.
  • Bei dem in der 1 dargestellten Funktionszustand befinden sich die Funktionselemente der Transportanordnung, im wesentlichen sind dies der Schieber 8 und die Kraftleiter 4, 5, in einer neutralen Position, aus der heraus entweder die eine oder die andere Chipkarte in ihre Entnahmeposition verschoben werden kann und nachfolgend der Schieber 8 wieder in die neutrale Position gesteuert wird. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass die im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus einzelnen freibeweglichen Kugeln 6, 7 bestehenden Kraftleiter 4, 5 und der Schieber 8 als ein einziges, spritzgießtechnisch herstellbares Bauteil ausgebildet sein können, wobei jeder Kraftleiter 4, 5 aus einem aus elastomerem Material gefertigten Strang und daran mittels der Zwei-Komponenten-Spritzgießtechnik mit einem gewissen Abstand zueinander angeformten kugeligen oder tonnenförmigen Gleitkörpern aus nicht elastomerem Material besteht.
  • Wie insbesondere aus der 3 ersichtlich ist, erfolgt der Kraftfluss für eine Stellbewegung der Transportanordnung ausgehend vom Stellmotor 38 über ein auf dessen welle 37 befestigtes Ritzel 49, welches mit drei Planetenrädern 50, 51 und 52 einer ersten Getriebestufe 53 eines einen Teil des Untersetzungsgetriebes bildenden Umlaufgetriebes in Eingriff steht. Die Planetenräder 50, 51, 52 sind auf an einem ersten auf der Welle 37 gelagerten Planetenradträger 54 angeformten Hohlachsen, deren Durchgangsöffnungen mit 55, 56 und 57 bezeichnet sind, drehbar gelagert und kämmen außer mit dem als Sonnenrad wirkenden Ritzel 49 mit einer im Gehäuse 1 ausgebildeten ortsfesten Verzahnung 58. An dem Planetenradträger 54 ist ein Ritzel 59 ausgebildet, das mit drei weiteren Planetenrädern 60, 61 und 62 einer zweiten Getriebestufe 63 des Umlaufgetriebes in Eingriff steht. Die Planetenräder 60, 61, 62 sind ebenfalls auf Hohlachsen gelagert, die an dem bereits erwähnten Planetenradträger 41 angeformt sind und deren Durchgangsöffnungen mit 64, 65 und 66 bezeichnet sind. Ein an dem Planetenradträger 41 ausgebildetes Zahnrad 67 stellt die Betriebliche Verbindung zwischen dem Umlaufgetriebe und dem Zahnradpaar 12 dar, indem das Zahnrad 67 mit einer Stirnverzahnung 68 des Zahnradpaares 12 in Eingriff steht. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhand, dass abhängig von der Schwergängigkeit einer Chipkarte bei deren Verschieben in die Entnahmeposition das Untersetzungsgetriebe mit erheblichen Kräften beaufschlagt sein kann und somit für die beiden letzten Stufen des Untersetzungsgetriebes ein relativ großer Verzahnungsmodul vorgesehen werden muss, so dass in diesem Getriebebereich größere Übersetzungsverhältnisse aus räumlichen Gründen nicht mehr realisierbar sind. Demgegenüber lassen sich mit dem vorgeschalteten Umlaufgetriebe bei nur geringem Raumbedarf deshalb hohe Übersetzungsverhältnisse erzielen, da wegen der Kraftaufteilung durch Verwenden mehrerer Planetenräder ein erheblich geringerer Verzahnungsmodul wählbar ist.
  • Ein anderes Ausführungsbeispiel des Untersetzungsgetriebe, das bei hohem Übersetzungsverhältnis besonders wenig Bauraum erfordert, sieht ein "rückkehrendes" Umlaufgetriebe vor, bei dem eine anzutreibende Zahnstange, beispielsweise der Schieber 8, in ein an dem Planetenradträger des Umlaufgetriebes ausgebildetes Zahnrad eingreift. Dabei ist der Planetenradträger auf einer Hohlwelle gelagert, an der einerseits ein als Sonnenrad dienendes Ritzel, dessen Außendurchmesser gleich oder kleiner ist als der Außendurchmesser der Hohlwelle, angeformt ist, andererseits ein Zahnrad ausgebildet ist, über welches der Antrieb des Umlaufgetriebes ausgehend von einem Stellmotor und gegebenenfalls einem vorgeschalteten Stufengetriebe erfolgt. Eine den Planetenrädern zugeordnete Außenverzahnung sowie eine der Lagerung der Hohlwelle dienende Achse können unmittelbar an einem dem Gehäuse 1 entsprechenden Gehäusebauteil oder an einem in ein Gehäuse einsetzbaren Getriebeträger ausgebildet sein. Die Außenverzahnung des Umlaufgetriebes kann beispielsweise auch als Innenverzahnung eines Ringes ausgeformt sein, welcher über eine geeignete Kupplung mit dem Getriebeträger in Verbindung steht, so dass bei Überlastungen des Untersetzungsgetriebes Getriebeschäden vermieden werden können.
  • 1
    Gehäuse
    2
    Deckel
    3
    Kanal
    4
    Kraftleiter
    5
    Kraftleiter
    6
    Kugel
    7
    Kugel
    8
    Schieber
    9
    Verzahnung
    10
    Schlitz
    11
    Stirnverzahnung
    12
    Zahnradpaar
    13
    Hohlzapfen
    14
    Hohlzapfen
    15
    Hohlzapfen
    16
    Hohlzapfen
    17
    Hohlzapfen
    18
    Zapfen
    19
    Zapfen
    20
    Zapfen
    21
    Zapfen
    22
    Zapfen
    23
    Haken
    24
    Haken
    25
    Haken
    26
    Haken
    27
    Haken
    28
    Haken
    29
    Rand
    30
    Durchgangsbohrung
    31
    Durchgangsbohrung
    32
    Durchgangsbohrung
    33
    Durchgangsbohrung
    34
    Durchgangsbohrung
    35
    Rippe
    36
    Rippe
    37
    Welle
    38
    Stellmotor
    39
    Schraube
    40
    Buchse
    41
    Planetenradträger
    42
    Führungsrille
    43
    Führungsrille
    44
    Endanschlag
    45
    Endanschlag
    46
    Durchbruch
    47
    Öffnung
    48
    Öffnung
    49
    Ritzel
    50
    Planetenrad
    51
    Planetenrad
    52
    Planetenrad
    53
    erste Getriebestufe
    54
    Planetenradträger
    55
    Durchgangsöffnung
    56
    Durchgangsöffnung
    57
    Durchgangsöffnung
    58
    Verzahnung
    59
    Ritzel
    60
    Planetenrad
    61
    Planetenrad
    62
    Planetenrad
    63
    zweite Getriebestufe
    64
    Durchgangsöffnung
    65
    Durchgangsöffnung
    66
    Durchgangsöffnung
    67
    Zahnrad
    68
    Stirnverzahnung

Claims (12)

  1. Fahrtschreiber mit Chipkarten-Aufnahmeaggregaten und mit einer Transportanordnung zum Verbringen einer in der Lese-/Schreibposition befindlichen Chipkarte in die Entnahmeposition, wobei die Transportanordnung im wesentlichen einen in seiner Drehrichtung umsteuerbaren Stellmotor, ein Untersetzungsgetriebe und eine Schubeinrichtung umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass das Untersetzungsgetriebe wenigstens teilweise als Umlaufgetriebe (53, 63) ausgebildet ist.
  2. Fahrtschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportanordnung ein wenigstens die Schubeinrichtung führendes und das Untersetzungsgetriebe lagerndes Gehäuse (1) zugeordnet ist.
  3. Fahrtschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Untersetzungsgetriebe auf einem in das Gehäuse (1) einsetzbaren Getriebeträger angeordnet ist.
  4. Fahrtschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlaufgetriebe ein im Kraftfluss letzter Getriebeteil des Untersetzungsgetriebes bildet.
  5. Fahrtschreiber nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlaufgetriebe als "rückkehrendes" Umlaufgetriebe ausgebildet ist.
  6. Fahrtschreiber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine ortsfeste Verzahnung (58) des Umlaufgetriebes (53, 63) unmittelbar an dem Gehäuse (1) ausgebildet ist.
  7. Fahrtschreiber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse (1) Mittel zum verdrehsicheren Anflanschen des Stellmotors (38) vorgesehen sind und dass die ortsfeste Verzahnung (58) des Umlaufgetriebes koaxial zur Welle (37) des Stellmotors (38) an dem Gehäuse (1) ausgebildet ist.
  8. Fahrtschreiber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Planetenradträger (54) des Umlaufgetriebes durch die Welle (37) des Stellmotors (38) radial geführt ist und dass das auf der Welle (37) des Stellmotors (38) befestigte Ritzel (49) als Sonnenrad dient.
  9. Fahrtschreiber nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Planetenradträger (54) mehrere Planetenräder (60, 61, 62) drehbar gelagert sind.
  10. Fahrtschreiber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlaufgetriebe (53, 63) zweistufig ausgebildet ist und dass die Planetenradträger (41, 54) durch die Welle (37) des Stellmotors (38) radial geführt sind.
  11. Fahrtschreiber nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlaufgetriebe zweistufig ausgebildet ist und dass der eine Planetenradträger (54) durch die Welle (37) des Stellmotors (38) der andere Planetenradträger (41) durch eine an einem dem Gehäuse (1) zugeordneten Deckel (2) ausgebildete Buchse (40) radial geführt ist.
  12. Fahrtschreiber nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem in Kraftflussrichtung folgenden zweiten Planetenradträger (41) ein Zahnrad (67) ausgebildet ist, welches mit einem ortsfest gelagerten Zahnradpaar (12) kämmt, dessen eine Stirnverzahnung (11) mit einer an einem Schieber (8) der Schubeinrichtung ausgebildeten Verzahnung (9) in Eingriff steht.
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PCT/DE2003/002034 WO2004017254A1 (de) 2002-07-25 2003-06-18 Fahrtschreiber mit chipkarten-aufnahmeaggregaten

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WO (1) WO2004017254A1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3636855A1 (de) * 1986-10-29 1988-05-11 Wilhelm Rademacher Untersetzungsgetriebe, insbesondere zum einbau in einen gurtkasten eines elektromotorisch angetriebenen gurtwicklers fuer einen rolladen od. dgl.
DE20015100U1 (de) * 2000-09-01 2000-12-21 Mannesmann VDO AG, 60388 Frankfurt Fahrtschreiber mit zwei im wesentlichen in einer Ebene angeordneten Lese-/Schreibaggregaten für Datenkarten
DE10030321A1 (de) * 2000-06-27 2002-02-07 Diro Konstruktions Gmbh & Co K Verstellvorrichtung

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