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DE10232390A1 - Instrumententafeleinheit - Google Patents

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DE10232390A1
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Germany
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instrument panel
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electronics unit
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Thomas Heck
Winfried MÖLL
Heiko Schieders
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Continental Automotive GmbH
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Siemens Corp
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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Instrumententafeleinheit für ein Kraftfahrzeug, die aus einer Instrumententafel 1 mit einem Kunststoff umschäumten Träger 14 besteht. In der Instrumententafel 1 sind Anzeigeinstrumente 3, Bedieneinheiten 6 und eine Kommunikationseinheit 4 angeordnet. Weiterhin ist eine Elektronikeinheit 7 vorhanden, die über erste Leitungen 9 mit den Anzeigeinstrumenten 3, den Bedieneinheiten 6 und der Kommunikationseinheit 4 verbindbar ist, wobei die Leitungen 9 in dem Kunststoff 15 gegeneinander isoliert mit eingeschäumt sind. Weitere Leitungen führen von der Elektronikeinheit 7 zu einem Bordnetz des Kraftfahrzeugs. Die Elektronikeinheit 7 ist in eine schachtartige Ausnehmung 13 der Instrumententafel 1 einführbar und über eine erste lösbare Kontaktierung 8 mit den ersten Leitungen 9 verbindbar. Weiterhin ist die Elektronikeinheit 7 mittels einer zweiten lösbaren Kontaktierung 20 mit den weiteren Leitungen verbindbar.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Instrumententafeleinheit, die aus einer Instrumententafel mit einem Kunststoff umschäumten Träger besteht, mit in der Instrumententafel angeordneten Anzeigeinstrumenten und/oder Bedieneinheiten und/ oder Kommunikationseinheiten, mit einer Elektronikeinheit, die über erste Leitungen mit den Anzeigeinstrumenten und/oder Bedieneinheiten und/oder Kommunikationseinheiten verbindbar ist, wobei die ersten Leitungen in dem Kunststoff gegeneinander isoliert mit eingeschäumt sind und mit weiteren Leitungen, die von der Elektronikeinheit zu einem Bordnetz des Kraftfahrzeugs führen.
  • Bei derartigen Instrumententafeln ist es bekannt, die Elektronikeinheit auf dem Träger zu befestigen und die ersten Leitungen in die Instrumententafel einzuspritzen. Die weiteren Leitungen, die zum Bordnetz führen, sind mit einem Anschluss der Instrumententafel verbindbar, von dem zusätzliche eingeschäumte Leitungen zu der Elektronikeinheit führen. Diese Ausbildung erfordert es, dass vor dem Einbau der Instrumententafel in das Fahrzeug bereits die Elektronikeinheit in die Instrumententafel eingebaut und die Verbindung der als Kabelbaum ausgebildeten weiteren Leitungen mit der Instrumententafel hergestellt wird.
  • Diese bereits bestehende Verbindung des Kabelbaums mit der Instrumententafel ist bei deren Einbau in das Fahrzeug hinderlich.
  • Weiterhin bedeutet es einen erheblichen Aufbau bei einem Defekt der Elektronikeinheit diese auszubauen, um eine Reparatur durchzuführen oder gegen eine andere Elektronikeinheit auszutauschen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Instrumententafel der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach in das Kraftfahrzeug einbaubar ist und eine leichte Montage und Demontage der Elektronikeinheit an der in das Kraftfahrzeug eingebauten Instrumententafel ermöglicht.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Elektronikeinheit in eine schachtartige Ausnehmung der Instrumententafel einführbar und über eine erste lösbare Kontaktierung mit den ersten Leitungen verbindbar ist und dass die Elektronikeinheit mittels einer zweiten lösbaren Kontaktierung mit den weiteren Leitungen verbindbar ist.
  • Diese Ausbildung ermöglicht es auf einfache Weise sowohl die Elektronikeinheit an der bereits in das Kraftfahrzeug eingebauten Instrumententafel zu montieren und zu demontieren und erst nach dem Montieren der Elektronikeinheit die Verbindung mit dem Kabelbaum des Bordnetzes des Kraftfahrzeugs herzustellen. Damit kann die Instrumententafel ohne Behinderung durch den Kabelbaum in das Kraftfahrzeug eingebaut werden.
  • Weiterhin ermöglicht es diese Ausbildung die Elektronikeinheit nicht nur zu Servicezwecken einfach auszubauen und wieder einzubauen sondern auch gegen eine andere, mit z.B. einem update ausgestattete Elektronikeinheit auszutauschen.
  • Weist die erste Kontaktierung bereits zusätzliche freie Kontakte auf, die für zusätzliche Funktionen benutzt werden können, so sind diese nun durch einen entsprechenden Austausch der Elektronikeinheit aktivierbar.
  • Der Bauteil- und Herstellungsaufwand ist sehr gering.
  • Durch die Einschäumung der Leitungen in die Instrumententafel entsteht eine einfach handhabbare Einheit mit sicher angeordneten und durch den Kunststoff voneinander isolierten Leitungen.
  • Eine durch die Einschubmontage sofort voll funktionsfähige Elektronikeinheit wird dadurch erzielt, dass die Elektronikeinheit Kontaktelemente aufweist, die bei in die schachtartige Ausnehmung eingeführter Elektronikeinheit mit Gegenkontaktelementen der Instrumententafel die erste lösbare Kontaktierung bildend leitend verbunden sind, wobei in einfacher Weise die erste lösbare Kontaktierung eine Steckkontaktierung ist.
  • Die Verbindung mit dem Kabelbaum des Bordnetzes ist ebenfalls schnell und einfach herstellbar aber auch lösbar, wenn die zweite lösbare Kontaktierung eine Steckkontaktierung ist.
  • In einfacher Weise kann die Elektronikeinheit in der schachtartigen Ausnehmung kraft- und/oder formschlüssig gehalten werden, wozu insbesondere eine Rastverbindung geeignet ist.
  • Zum Schutz der unmontierten Elektronikeinheit und zu deren sicheren Halterung in der schachtartigen Ausnehmung kann die Elektronikeinheit in einem Gehäuse angeordnet sein, das in die schachtartige Ausnehmung einführbar ist.
  • Zur Sicherung der über die Elektronikeinheit geführten Stromkreise kann die Elektronikeinheit eine Aufnahme zum Aufnehmen von Sicherungen aufweisen.
  • Ist dabei die Aufnahme der Sicherungen zu einer Wand der schachtartigen Ausnehmung hin offen und weist die Instrumententafel im Bereich der Aufnahme der Sicherungen eine zum Innenraum des Kraftfahrzeugs hin durchgehende Öffnung auf, so können die Sicherungen ohne Ausbau der Elektronikeinheit überprüft und ausgetauscht werden.
  • Zum Schutz der Sicherungen ist vorzugsweise die Öffnung durch einen Deckel verschließbar, wobei sich kein wesentlicher Herstellungsaufwand ergibt, wenn der Deckel ein integraler Be standteil des kunststoffgeschäumten Teils der Instrumententafel ist.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
  • 1 eine schematische Darstellung einer Instrumententafeleinrichtung
  • 2 eine Schnittdarstellung im Bereich einer schachtartigen Ausnehmung einer Instrumententafel.
  • Die in 1 schematisch dargestellte Instrumententafel 1 besitzt einen Träger, der von einem Kunststoff umschäumt ist. In die Instrumententafel 1 ist ein Kombinationsinstrument 2 eingesetzt, dass mehrere Anzeigeinstrumente 3 wie z.B. Geschwindigkeitsmesser und Drehzahlmesser aufweist. Weiterhin können zusätzliche Warnanzeigen und Informationsdisplays sowie Bedieneinheiten angeordnet sein.
  • Im Mittelbereich der Instrumententafel 1 ist eine Kommunikationseinheit 4 mit einem Autoradio und einer Navigationseinrichtung angeordnet, die ein Display 5 besitzt. Neben den Bedieneinheiten 6 für das Autoradio können noch die verschiedensten anderen Bedieneinheiten vorhanden sein.
  • Eine auf der rechten Seite in der Instrumententafel 1 angeordnete Elektronikeinheit 7 ist über eine erste Steckkontaktierung 8 mit ersten Leitungen 9 verbunden, die in der Instrumententafel 1 angeordnet sind und die Elektronikeinheit 7 mit dem Kombinationsinstrument 2, den Bedieneinheiten 6 und der Kommunikationseinheit 4 verbinden.
  • In eine Steckeraufnahme 10 der Elektronikeinheit 7 ist ein Stecker 11 eines zu einem Bordnetz des Kraftfahrzeugs führenden Kabelbaums 12 einsteckbar und damit eine zweite Kontaktierung 20 herstellbar.
  • Durch die Elektronikeinheit 7 sind über den Kabelbaum 12 zugeführte Signale aus dem Bordnetz verarbeitbar und über die Leitungen 9 den Einheiten des Kombinationsinstruments 2, den Bedieneinheiten 6 und der Kommunikationseinheit 4 weiterleitbar. Eine Weiterleitung dieser Signale ist aber auch ohne Verarbeitung durch die Elektronikeinheit 7 möglich.
  • Signale, die von den Einheiten des Kombinationsinstruments 2, der Kommunikationseinheit 4 und den Bedieneinheiten 6 ausgehen, werden über die Leitungen 9 der Elektronikeinheit 7 zugeleitet, dort ggf. verarbeitet und über den Kabelbaum 12 dem Bordnetz zugeführt.
  • In 2 ist eine Anordnung der Elektronikeinheit 7 in der Instrumententafel 1 dargestellt. Dazu weist die Instrumententafel 1 eine schachtartige Ausnehmung 13 auf, die an einer normalerweise nicht direkt sichtbaren Stelle mit ihrer Einführöffnung 19 in den Innenraum des Kraftfahrzeugs mündet.
  • Die Instrumententafel 1 besitzt einen starren Träger 14, der von einem isolierenden Kunststoff 15 umschäumt ist. Vor dem Umschäumen waren zuerst die Leitungen 9 und deren Steckverbinderteile für die Kontaktierungen von Kombinationsinstrument 2, Kommunikationseinheit 4 und Bedienungseinheiten 6 in das Formwerkzeug eingelegt und dann umschäumt worden.
  • Die Elektronikeinheit 7 besitzt ein Gehäuse 16, mit dem sie in die Ausnehmung 13 eingeschoben wird. Bei diesem Einschieben werden bei Erreichen der entgültigen Position die Stecker 17 der Leitungen 9 in die am Gehäuse 16 angeordneten Steckeraufnahmen 10 eingeführt und damit die Steckkontaktierung 8 hergestellt.
  • Die Stecker 11 sind an der zur Einführöffnung 19 gerichteten Seite des Gehäuses 16 angeordnet. Auf diese Stecker 11 ist die Steckeraufnahme 10 des Kabelbaums 12 aufsteckbar und so eine Kontaktierung 20 des Kabelbaums 12 mit der Elektronikeinheit 7 herstellbar.
  • An einem Seitenbereich des Gehäuses 16 ist eine Aufnahme für Sicherungen 22 ausgebildet, die zur Ausnehmung 13 hin offen ist. Weiterhin ist in der Wand der Ausnehmung 13 zum Innenraum des Kraftfahrzeugs hin eine die Aufnahme 21 überdeckende, durchgehende Öffnung 23 ausgebildet, die durch einen Deckel 24 verschließbar ist. Dieser Deckel 24 ist als integraler Bestandteil des kunststoffgeschäumten Teils der Instrumententafel 1 hergestellt und an einer Seite über ein Filmscharnier 25 des Kunststoffs schwenkbar angelenkt.
  • 1
    Instrumententafel
    2
    Kombinations
    instrument
    3
    Anzeigeinstrumente
    4
    Kommunikations
    einheit
    5
    Display
    6
    Bedieneinheiten
    7
    Elektronikeinheit
    8
    erste
    Steckkontaktierung
    9
    erste Leitungen
    10
    Steckeraufnahme
    11
    Stecker
    12
    Kabelbaum
    13
    schachtartige
    Ausnehmung
    14
    Träger
    15
    Kunststoff
    16
    Gehäuse
    17
    Stecker
    18
    Steckeraufnahme
    19
    Einführöffnung
    20
    Kontaktierung
    21
    Aufnahme
    22
    Sicherungen
    23
    Öffnung
    24
    Deckel
    25
    Filmscharnier

Claims (10)

  1. Instrumententafeleinheit für ein Kraftfahrzeug, die aus einer Instrumententafel mit einem mit Kunststoff umschäumten Träger besteht, mit in der Instrumententafel angeordneten Anzeigeinstrumenten und/oder Bedieneinheiten und/ oder Kommunikationseinheiten, mit einer Elektronikeinheit, die über erste Leitungen mit den Anzeigeinstrumenten und/ oder Bedieneinheiten und/oder Kommunikationseinheiten verbindbar ist, wobei die ersten Leitungen in dem Kunststoff gegeneinander isoliert mit eingeschäumt sind und mit weiteren Leitungen, die von der Elektronikeinheit zu einem Bordnetz des Kraftfahrzeugs führen, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (7) in eine schachtartige Ausnehmung (13) der Instrumententafel (1) einführbar und über eine erste lösbare Kontaktierung (8) mit den ersten Leitungen (9) verbindbar ist und dass die Elektronikeinheit (7) mittels einer zweiten lösbaren Kontaktierung (20) mit den weiteren Leitungen verbindbar ist.
  2. Instrumententafeleinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit Kontaktelemente aufweist, die bei in die schachtartige Ausnehmung eingeführter Elektronikeinheit mit Gegenkontaktelementen der Instrumententafel die erste lösbare Kontaktierung bildend leitend verbunden sind.
  3. Instrumententafeleinheit nach Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste lösbare Kontaktierung eine Steckkontaktierung (8) ist.
  4. Instrumententafeleinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite lösbare Kontaktierung (20) eine Steckkontaktierung ist.
  5. Instrumententafeleinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit in der schachtartigen Ausnehmung kraft- und/ oder formschlüssig gehalten ist.
  6. Instrumententafeleinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass die Elektronikeinheit (7) in einem Gehäuse (16) angeordnet ist, das in die schachtartige Ausnehmung (13) einführbar ist.
  7. Instrumententafeleinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikeinheit (7) eine Aufnahme (21) zum Aufnehmen von Sicherungen (22) aufweist.
  8. Instrumententafeleinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (21) der Sicherungen (22) zu einer Wand der schachtartigen Ausnehmung (13) hin offen ist und die Instrumententafel im Bereich der Aufnahme (21) der Sicherungen (22) eine zum Innenraum des Kraftfahrzeugs hin durchgehende Öffnung (23) aufweist.
  9. Instrumententafeleinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (23) durch einen Deckel (24) verschließbar ist.
  10. Instrumententafeleinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (24) ein integraler Bestandteil des kunststoffgeschäumten Teils der Instrumen- tentafel (1) ist.
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Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8181 Inventor (new situation)

Inventor name: DREYER, JUERGEN, 64850 SCHAAFHEIM, DE

Inventor name: MUELL, WINFRIED, 35321 LAUBACH, DE

Inventor name: SCHNIEDERS, HEIKO, 64850 SCHAAFHEIM, DE

Inventor name: HECK, THOMAS, 55130 MAINZ, DE

8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: CONTINENTAL AUTOMOTIVE GMBH, 30165 HANNOVER, DE

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