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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Anschlusskasten
(d.h. einen elektrischen Anschlussblock) wie etwa einen Relaiskasten,
einen Sicherungskasten oder einen ECU-Kasten (einen Kasten für eine elektronische
Steuereinheit) mit einer Intensivstromkreis-Verbindungsfunktion
innerhalb des Kastens.
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Allgemein
wird ein elektrischer Anschlusskasten an einem Armaturenbrett in
Insassenraum eines Kraftfahrzeugs installiert. Der Raum für die Installation
eines elektrischen Anschlusskastens an dem Armaturenbrett unterliegt
jedoch gewöhnlich starken
Beschränkungen
hinsichtlich des Fahrzeugdesigns.
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Insbesondere
gehört
der elektrische Anschlusskasten nicht zu den Designteilen, die wenigstens
einen Teil der Dekoration des Insassenraums ausmachen, und auch
nicht zu den elektrischen Bedienteilen wie etwa einem Schalter,
sodass eigentlich kein Fahrzeugdesignkonzept vorliegt, gemäß welchem
der elektrische Anschlusskasten an den (vorderen oder oberen) Teilen
des Armaturenbretts installiert oder montiert werden können, die
für das ästhetische
Erscheinungsbild des Armaturenbretts und für den Betrieb der elektrischen
Einrichtungen ausschlaggebend sind.
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Unter
Umständen
muss der elektrische Anschlusskasten deshalb an einem Endteil (wie
etwa einem unteren Endteil) des Armaturenbretts montiert werden.
Um aber auch einen praktischen Stauraum vorzusehen, müssen die
angebrachten Teile stets einen kompakten Aufbau aufweisen, um den
Stauraum zu vergrößern.
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Deshalb
wird der elektrische Anschlusskasten einschließlich der Verzweigungs-/Verbindungsschaltungen
für Kabelbäume für die Verbindung
mit elektrischen Teilen (Einrichtungen) an dem Armaturenbrett, Funktionsschaltungen
usw. derart an einer Position (und insbesondere an einem Endteil
(wie etwa einem unteren Endteil) des Armaturenbretts wie oben beschrieben)
vorgesehen, dass lange Kabelbäume
ausgelegt und installiert werden müssen. Deshalb besteht Bedarf
für eine
Verbesserung, die ermöglicht,
dass der elektrische Anschlusskasten an einer derartigen Position
angeordnet werden kann, dass die Kabelbäume so kurz wie möglich ausgelegt werden
können.
Wenn die Kabelbäume
kurz ausgelegt werden, kann dies wesentlich zu einem kompakten Aufbau
beitragen, wobei auch die Kosten und der Gleichstromwiderstand der
Leiter in den Kabelbäumen
reduziert werden.
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Die
elektrische Verbindung zwischen dem Kabelbaum und dem elektrischen
Anschlusskasten wird vorgesehen, indem eine Vielzahl von Steckern des
Kabelbaums mit einer Vielzahl von Anschlussteilen an dem elektrischen
Anschlusskasten verbunden werden. Die Anzahl der Verbindungsoperationen
ist deshalb groß,
sodass weiterhin ein Bedarf besteht, die Effizienz zu verbessern
und dadurch die Kosten (Arbeitskosten) zu reduzieren.
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Es
ist ein Installationsaufbau für
einen elektrischen Anschlusskasten bekannt, bei dem ein elektrischer
Anschlusskasten an einer Rückfläche einer Messeinrichtung
an einer Lenksäule
vorgesehen ist (siehe die Veröffentlichung
JP-A-2005-184913).
Dieser Installationsaufbau ist vorteilhaft, weil der elektrische
Anschlusskasten positiv an der Rückfläche der Messeinrichtung
angeordnet ist, die ein Hauptelektroteil eines Kraftfahrzeugs ist,
und weil die elektrische Verbindung zwischen dem elektrischen Anschlusskasten
und der Messeinrichtung über
Stecker und ohne Kabelbäume
bewerkstelligt wird.
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Angesichts
der vorstehend geschilderten Umstände sollte der elektrische
Anschlusskaten vorzugsweise elektrisch mit mehr elektrischen Einrichtungen
verbunden werden können.
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Die
Erfindung nimmt auf die vorstehend geschilderten Umstände Bezug,
wobei es eine Aufgabe der Erfindung ist, einen Installationsaufbau
für einen elektrischen
Anschlusskasten sowie einen elektrischen Anschlusskasten anzugeben,
bei denen ein Kabelbaum so kurz wie möglich ausgelegt werden kann.
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Diese
Aufgabe wird durch einen Installationsaufbau für einen elektrischen Anschlusskasten mit
den Merkmalen der folgenden Absätze
(1) und (2) gelöst.
- (1) Installationsaufbau für einen elektrischen Anschlusskasten,
dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrischer Anschlusskasten, der
elektrisch mit einer elektrischen Einrichtung eines Kraftfahrzeugs über einen
Kabelbaum verbunden ist, in einer zentralen Gruppe an einem zentralen Bereich eines
Armaturenbretts des Kraftfahrzeugs installiert ist.
- (2) Installationsaufbau für
einen elektrischen Anschlusskasten nach Absatz (1), dadurch gekennzeichnet,
dass der elektrische Anschlusskasten einen Schalter zum Steuern
der elektrischen Einrichtung umfasst, wobei ein Betätigungsteil
des Schalters freiliegt, um einen Teil einer Designfläche der
zentralen Gruppe zu bilden.
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Bei
dem Installationsaufbau von Absatz (1) ist der elektrische Anschlusskasten,
der elektrisch mit der elektrischen Einrichtung des Kraftfahrzeugs über den
Kabelbaum verbunden ist, in der zentralen Gruppe an dem zentralen
Teil des Armaturenbretts des Kraftfahrzeugs installiert, sodass
die Anordnung des elektrischen Anschlusskastens effektiv ist, um insbesondere
den Kabelbaum (der die elektrische Einrichtung in dem Armaturenbrett
mit dem elektrischen Anschlusskasten verbindet) kurz auszulegen. Weil
der elektrische Anschlusskasten an dem zentralen Teil des Armaturenbretts
angeordnet ist, können die
Kabelbäume
derart installiert werden, dass sie sich mit kürzesten und gleichen Längen von
dem elektrischen Anschlusskasten zu beispielsweise zwei (linken
und rechten) elektrischen Einrichtungen desselben Typs erstrecken,
die jeweils an einer linken und einer rechten Position liniensymmetrisch
in dem Kraftfahrzeug angeordnet sind, sodass der elektrische Anschlusskasten
elektrisch mit den zwei elektrischen Einrichtungen verbunden wird.
Bei dieser Anordnung sind die Gleichstromwiderstände der Leiter in den Kabelbäumen jeweils
gleich, was sehr günstig für elektrische
Einrichtungen ist, bei denen keine Potentialdifferenzen aufgrund
einer Differenz zwischen den Gleichstromwiderständen der Leiter auftreten sollten.
Außerdem
können
die Kabelbäume
derart angeordnet werden, dass sie jeweils kürzeste und gleiche Längen aufweisen,
sodass nicht nur die Materialkosten der Kabelbäume, sondern auch die Vielzahl
von verschiedenen Arten der Kabelbäume reduziert werden können, was
hinsichtlich einer Kostenreduktion vorteilhaft ist.
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Bei
dem Installationsaufbau von Absatz (2) umfasst der elektrische Anschlusskasten
den Schalter zum Steuern der elektrischen Einrichtung, wobei der
Betätigungsteil
des Schalters freiliegt und einen Teil der Designfläche der
zentralen Gruppe bildet, sodass der elektrische Anschlusskasten
in geeigneter Weise in der zentralen Gruppe integriert werden kann,
was für
das ästhetische
Erscheinungsbild des Armaturenbretts und auch für den Betrieb der elektrischen
Einrichtung wichtig ist. Auf diese Weise kann ein kompakter Aufbau
des gesamten Armaturenbretts erzielt werden.
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Weiterhin
wird die oben beschriebene Aufgabe durch einen elektrischen Verbindungskasten
mit den Merkmalen der folgenden Absätze (3) und (4) gelöst.
- (3) Elektrischer Anschlusskasten, dadurch gekennzeichnet,
dass der elektrische Anschlusskasten in einer zentralen Gruppe an
einem zentralen Teil des Armaturenbretts eines Kraftfahrzeugs installiert
ist und über
einen Kabelbaum elektrisch mit einer elektrischen Einrichtung des
Kraftfahrzeugs verbunden ist, und
der elektrische Anschlusskasten
eine Fläche
aufweist, die einen Teil einer Designfläche der zentralen Gruppe bildet.
- (4) Elektrischer Anschlusskasten nach Absatz (3), dadurch gekennzeichnet,
dass der elektrische Anschlusskasten weiterhin einen Schalter zum
Steuern der elektrischen Einrichtung umfasst, und
ein Betätigungsteil
des Schalters an der Fläche, die
einen Teil der Designfläche
der zentralen Gruppe bildet, freiliegt.
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Der
elektrischer Anschlusskasten nach Absatz (3) wird in der zentralen
Gruppe an dem zentralen Teil des Armaturenbretts installiert und
ist über den
Kabelbaum elektrisch mit der elektrischen Einrichtung des Kraftfahrzeugs
verbunden. Deshalb ist der elektrische Anschlusskasten derart an
einem Teil des Armaturenbretts installiert, dass insbesondere der
Kabelbaum für
die Verbindung der elektrischen Einrichtung in dem Armaturenbrett
mit dem elektrischen Anschlusskasten effektiv kurz ausgelegt werden
kann. Weil außerdem
der elektrische Anschlusskasten an dem zentralen Teil des Armaturenbretts angeordnet
ist, können
Kabelbäume
derart installiert werden, dass sie sich mit kürzesten und gleichen Längen von
dem elektrischen Anschlusskasten zu beispielsweise zwei (linken
und rechten) elektrischen Einrichtungen desselben Typs erstrecken,
die jeweils links und rechts liniensymmetrisch in dem Kraftfahrzeug
installiert sind, um den elektrischen Anschlusskasten mit den zwei
elektrischen Einrichtungen zu verbinden. Bei dieser Anordnung sind
die Gleichstromwiderstände
der Leiter in den Kabelbäumen
jeweils gleich, was sehr günstig
für elektrische
Einrichtungen ist, bei denen keine Potentialdifferenzen aufgrund
einer Differenz zwischen den Gleichstromwiderständen der Leiter auftreten sollten.
Außerdem können die
Kabelbäume
derart angeordnet werden, dass sie jeweils kürzeste und gleiche Längen aufweisen,
sodass nicht nur die Materialkosten der Kabelbäume, sondern auch die Vielzahl
der verschiedenen Arten der Kabelbäume reduziert werden können, was hinsichtlich
einer Kostenreduktion vorteilhaft ist. Außerdem umfasst der elektrische
Anschlusskasten von Absatz (3) die Fläche, die einen Teil der Designfläche der
zentralen Gruppe bildet, sodass der elektrische Anschlusskasten
in geeigneter Weise in der zentralen Gruppe integriert werden kann,
was wichtig für
das ästhetische
Erscheinungsbild des Armaturenbretts und für den Betrieb der elektrischen
Einrichtungen ist. Deshalb kann ein kompakter Aufbau des gesamten
Armaturenbretts erzielt werden.
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Der
elektrische Anschlusskasten von Absatz (4) umfasst weiterhin den
Schalter zum Steuern der elektrischen Einrichtung, wobei der Betätigungsteil des
Schalters an der Fläche,
die einen Teil der Designfläche
der zentralen Gruppe bildet, freiliegt. Auf diese Weise kann der
elektrische Anschlusskasten besser in die zentrale Gruppe integriert
werden, was wichtig für
das ästhetische
Erscheinungsbild des Armaturenbretts und für den Betrieb der elektrischen Einrichtungen
ist. Deshalb kann ein kompakter Aufbau des gesamten Armaturenbretts
erzielt werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung können ein
Installationsaufbau für
einen elektrischen Anschlusskasten und ein elektrischer Anschlusskasten vorgesehen
werden, bei denen die Kabelbäume
so kurz wie möglich
ausgelegt werden können.
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Die
vorliegende Erfindung wurde oben kurz beschrieben. Details der Erfindung
werden durch die weitere Beschreibung mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
verdeutlicht.
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1 ist
eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform
eines elektrischen Anschlusskastens der vorliegenden Erfindung,
wobei die Vorderfläche,
eine Seitenfläche
und die obere Fläche
gezeigt sind.
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2 ist
eine perspektivische Ansicht des elektrischen Anschlusskastens von 1,
wobei die Rückfläche, eine
andere Seitenfläche
und die obere Fläche
gezeigt sind.
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3 ist
eine perspektivische Ansicht eines Installationsaufbaus, bei dem
der elektrische Anschlusskasten von 1 und 2 in
geeigneter Weise modifiziert und an einem Armaturenbrett in einem
Insassenraum eines Kraftfahrzeugs installiert ist.
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4 ist
eine vertikale Querschnittansicht eines wichtigen Teils des Installationsaufbaus
von 3.
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5 ist
eine perspektivische Ansicht eines weiteren modifizierten Beispiels
des elektrischen Anschlusskastens, der an dem Armaturenbrett von 3 und 4 installiert
ist.
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Im
Folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung mit Bezug auf 1 bis 5 beschrieben.
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Wie
in 1 und 2 gezeigt, umfasst der elektrische
Anschlusskasten 10 einen Anschlusskastenkörper 11,
eine Messeinrichtung 12, die an einem oberen Teil einer
Rückfläche des
Anschlusskastenkörpers 11 montiert
ist und elektrisch mit elektrischen Schaltungen in dem Anschlusskastenkörper 11 verbunden
ist. Der Anschlusskastenkörper 11 umfasst elektrische
Teile einschließlich
von Blattsicherungen 13 und einer Relaisgruppe 14,
die durch eine integrierte Kombination einer Vielzahl von Relais
gebildet wird, wobei diese elektrischen Teile elektrisch mit den elektrischen
Schaltungen in dem Anschlusskastenkörper 11 verbunden
sind. Die elektrischen Teile (die Blattsicherungen 13,
die Relaisgruppe 14, usw.) sind derart angeordnet, dass
sie von der oberen Fläche des
Anschlusskastenkörpers 11 vorstehen.
Die elektrischen Schaltungen in dem Anschlusskastenkörper 11 sind
elektrisch mit Leitern von Kabeln aus dem Kabelbaum W verbunden.
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Vier
Schalter 15 zum Steuern von elektrischen Einrichtungen
des Kraftfahrzeugs sind an einem vorderen Teil des Anschlusskastenkörpers 11 vorgesehen.
Diese Schalter 15 weisen jeweils Teile auf, die von der
Vorderfläche
des Anschlusskastenkörpers 11 vorstehen.
Insbesondere liegen der Betätigungsteil 15a des
Drücktastenschalters
für eine Ein/Aus-Steuerung einer Scheibenheizung,
der Betätigungsteil 15b des
Drücktastenschalters
für eine Ein/Aus-Steuerung
von Warnleuchten, der Betätigungsteil 15c des
Drehschalters für
eine Ein/Aus-Steuerung von Scheibenwischern und für eine Steuerung
der Betriebsgeschwindigkeit der Scheibenwischer sowie der Betätigungsteil 15d des Drehschalters
für eine
Ein/Aus-Steuerung von Scheinwerfern und für eine Steuerung der Helligkeit der
Scheinwerfer an der Vorderfläche
des Anschlusskastenkörpers 11 frei.
Eine Vielzahl von Steckerteilen 16 für eine elektrische Verbindung
mit anderen elektrischen Teilen über
Stecker sind an der Rückfläche des
Anschlusskastenkörpers 11 ausgebildet.
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3 und 4 zeigen
den Installationsaufbau, bei dem der elektrische Anschlusskasten 10 in geeigneter
Weise modifiziert ist (zum Beispiel sind die Außengröße des elektrischen Anschlusskastens 10 und
die Anordnung der verschiedenen Teile in dem elektrischen Anschlusskasten 10 in
geeigneter Weise verändert),
wobei der elektrische Anschlusskasten mithilfe des Installationsaufbaus
an dem Armaturenbrett in dem Insassenraum des Kraftfahrzeug installiert
wird. Für
die Beschreibung des Installationsaufbaus des modifizierten elektrischen
Anschlusskastens von 3 und 4 werden
diejenigen Teile, die einen ähnlichen
Aufbau und Betrieb aufweisen wie die bereits mit Bezug auf 1 und 2 beschriebenen,
durch gleiche oder ähnliche Bezugszeichen
angegeben, wobei hier auf eine wiederholte Beschreibung dieser Teile
verzichtet wird.
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Wie
in 3 und 4 gezeigt, ist der elektrische
Anschlusskasten 10A in einer zentralen Gruppe 31 an
einem zentralen Teil des Armaturenbretts 30 des Kraftfahrzeugs
angeordnet, wobei der elektrische Anschlusskasten 10A elektrisch
mit den elektrischen Einrichtungen des Kraftfahrzeugs über den Kabelbaum
W verbunden ist. Bei diesem Installationsaufbau des elektrischen
Anschlusskastens 10A ist die Anordnung des elektrische
Anschlusskasten 10A insbesondere effektiv für eine kurze
Auslegung der Kabelbäume
W, die die elektrischen Einrichtungen in dem Armaturenbrett 30 mit
dem elektrischen Anschlusskasten 10A verbinden (4).
Außerdem ist
der elektrische Anschlusskasten 10A an dem zentralen Teil
des Armaturenbretts 30 angeordnet, sodass die Kabelbäume W mit kürzesten
und gleichen Längen
von dem elektrischen Anschlusskasten 10A zu beispielsweise
zwei (linken und rechten) elektrischen Einrichtungen desselben Typs,
die jeweils links und rechts liniensymmetrisch in dem Kraftfahrzeug
angeordnet sind, installiert werden können, sodass der elektrische
Anschlusskasten 10A elektrisch mit den zwei elektrischen
Einrichtungen verbunden wird. Bei dieser Anordnung sind die Gleichstromwiderstände der
Leiter der Kabelbäume
W gleich, was sehr günstig
für elektrische
Einrichtungen ist, bei denen keine Potentialdifferenzen aufgrund
einer Differenz zwischen den Gleichstromwiderständen der Leiter auftreten sollten.
Außerdem
können
die Kabelbäume
W derart angeordnet werden, dass sie jeweils kürzeste und gleiche Längen aufweisen,
sodass nicht nur die Materialkosten der Kabelbäume W, sondern auch die Anzahl
von verschiedenen Arten der Kabelbäume reduziert werden können, was
hinsichtlich einer Kostenreduktion vorteilhaft ist.
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Die
Betätigungsteile 15a, 15b, 15c und 15d von
vier Schaltern 15 liegen frei und bilden einen Teil einer
Designfläche
(Vorderfläche) 32 der
zentralen Gruppe 31. Bei diesem Installationsaufbau des
elektrischen Anschlusskastens 10A kann der elektrische Anschlusskasten 10A in
geeigneter Weise in der zentralen Gruppe 31 integriert
werden, was für
das ästhetische
Erscheinungsbild des Armaturenbretts 30 und für den Betrieb
der elektrischen Einrichtungen wichtig ist. Es kann also ein kompakter
Aufbau des gesamten Armaturenbretts 30 erzielt werden.
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In 3 gibt
das Bezugszeichen 33 Schiebeschalter zum Steuern einer
Klimaanlage an. In der zentralen Gruppe 31 sind die Schiebeschalter 33 unter
den Bedienungsteilen 15a, 15b, 15c und 15d der vier
Schalter des elektrischen Anschlusskastens 10A angeordnet.
Das Bezugszeichen 25 gibt ein Handschuhfach an, das links
neben der zentralen Gruppe 31 angeordnet ist. Das Bezugszeichen 27 gibt
ein Lenkrad an, das rechts neben der zentralen Gruppe 31 angeordnet
ist.
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Eine
Blattsicherunqsgruppe 13A (eine integrierte Kombination
aus einer Vielzahl von Blattsicherungen 13), eine Relaisgruppe 14 usw.
sind in einem Anschlusskastenkörper 11A des
elektrischen Anschlusskastens 10A angeordnet und elektrisch
mit elektrischen Schaltungen in dem Anschlusskastenkörper 11A verbunden.
Wie in 4A gezeigt, werden die Anschlüsse der
Blattsicherungsgruppe 13A, der Relaisgruppe 14A usw.
durch entsprechende gabelförmige
Anschlüsse 18 kontaktiert,
die aufrecht auf einer oberen Fläche
einer Leiterplatte 17 in dem Anschlusskastenkörper 11A vorgesehen
sind. Diese gabelförmigen
Anschlüsse 18 sind
elektrisch mit elektrischen Schaltungen der Leiterplatte 17 verbunden.
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Wie
in 4 gezeigt sind eine Vielzahl von Druckkontaktanschlüssen 19 auf
einer unteren Fläche
der Leiterplatte 17 in dem Anschlusskastenkörper 11A ausgebildet,
stehen von dieser nach unten vor und sind elektrisch mit den elektrischen
Schaltungen der Leiterplatte 17 verbunden. Die Leiter der
Kabel des Kabelbaums W sind in einen Druckkontakt mit den Druckkontaktlitzen
der Druckkontaktanschlüsse 19 gebracht
und elektrisch mit denselben verbunden. Der elektrische Anschlusskasten 10A ist elektrisch
direkt mit den Kabelbäumen
W über
eine Druckkontaktverbindung verbunden, die separat zu der gewöhnlichen
Steckerbindung vorgesehen ist. Deshalb kann die Anzahl der Stecker
mit entsprechenden Anschlüssen
reduziert werden, wodurch die Effizienz bei der Verbindung verbessert
und damit die Kosten, d.h. die Material- und Arbeitskosten, reduziert werden
können.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsformen
und Modifikationsbeispiele beschränkt, wobei geeignete Modifikationen,
Verbesserungen usw. vorgenommen werden können. Weiterhin sind das Material,
die Form, die Abmessungen, die Werte, die Anzahlen, die Anordnungen
usw. der Komponenten in der oben beschriebenen Ausführungsform
beispielhaft, wobei die Erfindung nicht auf dieselben beschränkt ist.
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Zum
Beispiel kann der elektrische Anschlusskasten der Erfindung eine
derartige Form annehmen, dass der Anschlusskastenkörper eine
Fläche
aufweist, die einen Teil der Designfläche der zentralen Gruppe bildet.
Ein weiterer modifizierter elektrischer Anschlusskasten ist in 5 gezeigt.
Bei dem modifizierten elektrischen Anschlusskasten von 5 werden
diejenigen Teile, die den bereits mit Bezug auf 3 und 4 beschriebenen
in ihrem Aufbau und Betrieb ähnlich
sind, durch gleiche oder ähnliche
Bezugszeichen angegeben, wobei hier auf eine wiederholte Beschreibung
dieser Teile verzichtet wird.
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Wie
in 5 gezeigt, ist der elektrische Anschlusskasten 10B in
einer zentralen Gruppe 31B an dem zentralen Teil eines
Armaturenbretts 30B des Kraftfahrzeugs vorgesehen, und
elektrisch mit den elektrischen Einrichtungen des Kraftfahrzeugs über einen
Kabelbaum W verbunden (siehe 4). Ein Anschlusskastenkörper 11B dieses
elektrischen Anschlusskastens 10B weist eine Vorderfläche 11Ba auf,
die wie oben beschrieben einen Teil einer Designfläche (Vorderfläche) 32B der
zentralen Gruppe 31B bildet. Mit anderen Worten umfasst
die Designfläche 32B der
zentralen Gruppe 31B die Vorderfläche 11Ba des Anschlusskastenkörpers 11B.
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Der
elektrische Anschlusskasten 10B ist also an einem derartige
Teil des Armaturenbretts 30B angeordnet, dass die Kabelbäume W (siehe 4)
für die
Verbindung der elektrischen Einrichtungen in dem Armaturenbrett 30B mit
dem elektrischen Anschlusskasten 10B effektiv kurz ausgelegt
werden können.
Außerdem
ist der elektrische Anschlusskasten 10B an dem zentralen
Teil des Armaturenbretts 30B angeordnet, sodass die Kabelbäume W derart installiert
werden kann, dass sie sich mit kürzesten und
gleichen Längen
von dem elektrischen Anschlusskasten 10B zu beispielsweise
zwei (linken und rechten) elektrischen Einrichtungen desselben Typs,
die jeweils links und rechts liniensymmetrisch in dem Kraftfahrzeug
angeordnet sind, erstrecken, um den elektrischen Anschlusskasten 10B mit
den zwei elektrischen Einrichtungen zu verbinden. Bei dieser Anordnung
sind die Gleichstromwiderstände der
Leiter in den Kabelbäumen
jeweils gleich, was sehr günstig
für elektrische
Einrichtungen ist, bei denen keine Potentialdifferenzen aufgrund
einer Differenz zwischen den Gleichstromwiderständen der Leiter auftreten sollten.
Außerdem
können
die Kabelbäume
W derart angeordnet werden, dass sie jeweils kürzeste und gleiche Längen aufweisen,
sodass nicht nur die Materialkosten der Kabelbäume W, sondern auch die Anzahl
von verschiedenen Arten der Kabelbäume reduziert werden können, was
hinsichtlich einer Kostenreduktion vorteilhaft ist. Außerdem weist
der elektrische Anschlusskasten 10B die Vorderfläche 11Ba auf,
die einen Teil der Designfläche 32B der
zentralen Gruppe 31B bildet, sodass der elektrische Anschlusskasten 10B in
geeigneter Weise in der zentralen Gruppe 31B integriert
werden kann, was für
das ästhetische
Erscheinungsbild des Armaturenbretts 30B und für den Betrieb
der elektrischen Einrichtungen wichtig ist. Es kann also ein kompakter
Aufbau des gesamten Armaturenbretts 30B erzielt werden.
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Der
elektrische Anschlusskasten 10B umfasst eine Vielzahl von
Schaltern 15, wobei Betätigungsteile 15a, 15b, 15c und 15d dieser
Schalter 15 an der Vorderfläche 11Ba des Anschlusskastens 11B frei
liegen, sodass der elektrische Anschlusskasten 10B in geeigneter
Weise in der zentralen Gruppe 31B integriert werden kann,
was für
das ästhetische Erscheinungsbild
des Armaturenbretts 30B und für den Betrieb der elektrischen
Einrichtungen wichtig ist. Es kann also ein kompakter Aufbau für das gesamte
Armaturenbrett 30B erzielt werden.
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Bei
den oben beschriebenen Ausführungsformen
und modifizierten Beispielen werden der Drücktastenschalter für eine Ein/Aus-Steuerung
des Entfrosters, der Drücktastenschalter
für eine Ein/Aus-Steuerung
der Warnleuchten, der Drehschalter für eine Ein/Aus-Steuerung der
Scheibenwischer und für
eine Steuerung der Betriebsgeschwindigkeit der Scheibenwischer und
der Drehschalter für eine
Ein/Aus-Steuerung der Scheinwerfer und für eine Steuerung der Helligkeit
der Scheinwerfer als die Vielzahl von Schaltern 15 verwendet.
Diese Schalter sind hier lediglich beispielhaft aufgeführt, wobei
auch andere Schalter als die oben genannten Schalter verwendet werden
können.
Zum Beispiel können
anstelle der zwei genannten Drehschalter auch ein Drehschalter für eine Ein/Aus-Steuerung
einer Wegfahrsperre und ein als Zündungsschalter verwendeter
Drehschalter vorgesehen sein.