DE1023211B - Fachwerk-Deckentraeger - Google Patents
Fachwerk-DeckentraegerInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/06—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
- E04C5/065—Light-weight girders, e.g. with precast parts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Rod-Shaped Construction Members (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Fachwerk-Deckenträger, wie sie in den verschiedensten Ausführungsformen verwendet und darüber hinaus in einer großen
Anzahl vorgeschlagen sind.
Es kommt bei derartigen sogenannten Stahlleichtträgern darauf an, sie bezüglich des Aufbaues so einfach
zu gestalten, daß eine wirtschaftliche Herstellung ermöglicht werden kann. Dabei ist es erforderlich, daß
aus wirtschaftlichen und konstruktiven Gründen Schweißarbeit eingespart wird. Der Träger muß aber
so stabil und biegesteif sein, daß er in der Lage ist, die anfallenden Montagelasten bei Montagestützweiten,
die nach Möglichkeit größer als 2,50 m sein sollen, aufzunehmen; dafür ist es wichtig, daß der
Träger in sich soweit als möglich verwindungssteif ist. Weiterhin muß der Träger die Armierung für
Fertigdecken aller Art, Hohlsteindecken, Stahlbetonrippendecken usw. ersetzen. Außerdem muß er so ausgebildet
sein, daß für diese Decken keinerlei Schalung benötigt wird. Zu allem muß es möglich sein, diesen
Träger in der gleichen Ausführung so auszubilden, daß er sowohl für einschalige als auch für zwei-.schalige
Decken Verwendung finden kann. Ferner müssen die Träger im Verbund mit der gesamten
Decke für einen monolithischen Zusammenhalt Gewähr bieten und genügend Platz für die Einbringung
des Ortbetons frei lassen, damit eine einwandfreie Übertragung der Schubkräfte zwischen Stahlträger
und Ortbeton gegeben ist.
Außerdem muß der Träger aus wirtschaftlichen Gründen und für die Montage möglichst leicht sein
und trotzdem die erforderliche Festigkeit und Steifigkeit haben, damit beim Verlegen der Decke und beim
Ausbetonieren keine Verformung eintreten kann.
Die bis jetzt bekannten Konstruktionen, bei denen Obergurt und Diagonalen aus Blech bestehen und
deren Untergurt aus Stahlbeton gebildet ist, versuchen alle, diesem Ziele nahezukommen. Bei vielen dieser
Bauelemente ist jedoch der Material- und Lohnaufwand, vor allen Dingen die Schweißarbeit, so groß,
daß von einer wirtschaftlichen und billigen Herstellungsweise in den meisten Fällen nicht gesprochen
werden kann; vor allem, weil die Diagonal- und Vertikalstäbe am Ober- und Untergurt angeschweißt
werden müssen. In anderen Fällen gehen Einsparungen an Material zur Herabsetzung der Trägergewichte
zu Lasten der Festigkeit, so> daß derartige Träger bei der Montage zu oft unterstützt werden
müssen, damit sie überhaupt die Montagelasten aufnehmen können.
Es sind noch andere Fälle bekanntgeworden, bei denen man durch die Verwendung teurer Spezialwerkstoffe
zu hohen Montagefestigkeiten gelangen will, hier werden naturgemäß die Herstellungskosten zu hoch.
Fachwerk-Deckenträger
Anmelder:
Stahl-Sctianz Frankfurt/M. G.m.b.H.,
Mühlheim/M.
Mühlheim/M.
Ludwig Schanz, Kronberg (Taunus),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Erfindungsgemäß ist es gelungen, eine völlige Neukonstruktion zu schaffen, die preisgünstig und unter
Vermeidung von Handarbeit serienmäßig mechanisch herzustellen ist und die die notwendige Montagesteifigkeit
bei geringem Trägergewicht aufweist, ohne daß der Träger bei der Montage und bei den Betonierungsarbeiten
eine schädliche Verformung erleiden kann. Die Herstellung dieses Trägers erfordert nur
ein Minimum an Schweißarbeit, weil hier Zug- und
go Druckstäbe aus einem Stück gefertigt oder so zusammengeschweißt
sind, daß sie nur noch am Obergurt mittels Punktschweiß ung befestigt werden
müssen.
Erfindungsgemäß wird ein mit Aussparungen versehener
Quersteg verwendet, durch den die Untergurtstäbe gesteckt sind und der die fallenden und steigenden
Diagonalen paarweise so verbindet, daß sie zusammen mit einem nach oben offenen, im Querschnitt
U-förmigen Obergurt und dem Untergurt ein räumliches, im Querschnitt dreieckiges Fachwerk bilden,
während die Untergurtstäbe und Ouerstege von einer durchgehenden Betonleiste umhüllt sind.
In besonderer Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß jeweils zwei Diagonalen einteilig
ausgebildet sind und beispielsweise aus einem aufgespaltenen Blechband bestehen. Andererseits können
auch jeweils die zu einem Paar gehörigen beiden Diagonalen aus zwei im Bereich des Untergurtes mittels
des Ouersteges fest verbundenen Blechbändern bestehen.
Weiterhin besteht auch die Möglichkeit zur Verbindung der Diagonalen mit dem Untergurt, die paarweise
zusammengehörigen fallenden und steigenden Diagonalen um die Untergurtstäbe herumzuschlingen,
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so daß dadurch gewissermaßen der Quersteg mit Aussparungen zum Durchstecken der Untergurtstäbe entsteht.
Die Untergurtstäbe werden jeweils am Anfang und am Ende des Trägers an die Vertikalstäbe angeschweißt,
damit sie gegen Herausrutschen gesichert sind. Da bei dem neuen Träger die Untergurtstäbe
nicht mehr an die Diagonalstäbe angeschweißt werden müssen, wird eine sehr erhebliche Einsparung an
Schweißarbeit erzielt.
Trotz dieser an sich losen Verbindung zwischen Untergurt und Diagonalen ist die erforderliche Verbundwirkung
zwischen Ober- und Untergurt vorhanden, weil die Diagonalen die Untergurtstäbe umschließen
und durch das Anbringen einer werkstattmäßigen Betonleiste daran gehindert werden, sich zu
verschieben.
Für zweischalige Decken erhalten die Betonleisten jeweils am Rand parallel zur Trägerlängsachse Holzleisten,
die unten etwa 1 cm aus dem Betonfuß herausragen und mittels an den Holzleisten befestigter Stahlbügel
mit in den Betonfuß hineinbetoniert werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Träger ohne Betonfuß,
Fig. 2 den Träger gemäß Fig. 1 mit Betonfuß, der zum Anbringen einer doppelschaligen Decke ausgebildet
ist.
Der Obergurt 1 des erfindungsgemäßen Trägers besteht aus einem U-förmig abgekanteten Stahlband- 3"
profil, es ist aber auch möglich, als Obergurt alle handelsüblichen Winkel-, T- oder U-Profile zu verwenden,
wenn sie gewichtsmäßig geeignet sind. Der Untergurt 2 kann aus einem oder mehreren Betonstählen
verschiedener Formen und Querschnitte bestehen. Die Verbindung zwischen Ober- und Untergurt
erfolgt durch die Diagonalstäbe 3 und 4, die an ihrem oberen Ende in Richtung des Obergurtes mit
einer Abbiegung 5 versehen sind, mit der sie am Obergurt angepunktet werden. Die Diagonalstäbe sind in
Längsrichtung gefaltet, 6, und im Bereich des Untergurtes durch einen Quersteg 7 verbunden, der die
beiden Löcher 8 zum Durchstecken der Untergurtstäbe 2 enthält.
In dem vorliegenden Beispiel sind die jeweils zusammengehörenden Diagonalen 3 und 4 aus einem
Blechband herausgebogen, welches die Breite des Quersteges 7 hat. Es entsteht hierdurch aus den Streben
3 und 4 und dem Quersteg 7 in Verbindung mit dem Obergurt 1 ein räumliches, dreieckförmiges Gebilde,
dessen Spitze mit dem Untergurt zusammenfällt.
Die Diagonalstreben 3 und 4 können je nach vorhandenem Rohmaterial auch aus zwei Stahlbändern
bestehen, die im Bereich des Untergurtes zusammengeschweißt sind, oder aus Flacheisen, Rundeisen oder
Vierkanteisen, die um die Untergurtstäbe herumgeschlungen und am Obergurt angeschweißt werden.
In Fig. 2 ist ein Träger mit anbetoniertem Betonfuß
9 und einbetonierten Holzleisten 10 dargestellt. Wie die Darstellung zeigt, sind die Untergurtstäbe 2
in den Betonfuß 9 einbetoniert. Mit diesem Einbetonieren der Untergurtstäbe 2, die zusammen mit
den Querstegen 7 der Diagonalen durch den Betonfuß 9 gefaßt werden, entsteht die eigentliche Verbundwirkung
des ganzen Trägers. Jeder Träger enthält am Anfang und am Ende eine Vertikale 11. Die Träger
für eine zweischalige Decke erhalten die Holzleisten 10, die mittels Stahlbändern 12 mit in den Untergurt
hineinbetoniert werden.
Es geht hieraus hervor, daß sich die Erfindung nicht nur auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel
beschränkt, sondern daß es darauf ankommt, einen Träger herzustellen, dessen Diagonalstäbe
so ausgebildet werden, daß ein Anschweißen des Untergurtes nicht erforderlich ist und die feste
Verbindung zwischen Unter- und Obergurt durch Anbetonieren eines Betonfußes erzielt wird, wobei die
Diagonalstäbe so ausgebildet sind, daß jeweils ein Zug- und ein Druckstab zusammen ein Stück bilden
und daß der gesamte Träger die Form eines im Querschnitt dreieckförmigen, räumlichen Fachwerkträgers
bekommt.
Claims (5)
1. Fachwerk-Deckenträger, dessen Obergurt und Diagonalen vorzugsweise aus Blech bestehen und
dessen Untergurt aus Stahlbeton gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Aussparungen
versehener Quersteg (7), durch den die Untergurtstäbe (2") gesteckt sind, die fallenden und steigenden
Diagonalen (3, 4) paarweise so1 verbindet, daß
sie zusammen mit einem nach oben offenen, im Querschnitt U-förmigen Obergurt (1) und dem
Untergurt ein räumliches, im Querschnitt dreieckiges Fachwerk bilden, und daß die Untergurtstäbe
und Ouerstege von einer durchgehenden Betonleiste (9) umhüllt sind.
2. Fachwerk-Deckenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei Diagonalen
(Zug- und Druckstrebe) zusammen ein Stück bilden, das auf einem aufgespalteten Blechband besteht,
und daß die Diagonalen V-förmigen Querschnitt aufweisen.
3. Fachwerk-Deckenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Diagonalen
aus zwei im Bereich des Untergurtes mittels des Quersteges fest verbundenen Blechbändern bestehen.
4. Fachwerk-Deckenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalen um die
Untergurtstäbe herumgeschlungen und am Obergurt angeschweißt sind.
5. Fachwerk-Deckenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trägeruntergurt
zum Herstellen einer zweischaligen Decke an den Seiten parallel zur Trägerlängsachse je eine Holzleiste
(10) enthält, die nach unten aus dem Beton herausragt und mittels einbetonierter Stahlbügel
in der Betonleiste gehalten ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 684 866;
österreichische Patentschrift Nr. 180 707.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 684 866;
österreichische Patentschrift Nr. 180 707.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©709850/26 1.58
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE544710D BE544710A (de) | 1955-01-28 | ||
| LU34138D LU34138A1 (de) | 1955-01-28 | ||
| DEST9371A DE1023211B (de) | 1955-01-28 | 1955-01-28 | Fachwerk-Deckentraeger |
| FR1140350D FR1140350A (fr) | 1955-01-28 | 1956-01-24 | Poutrelle en acier pour la construction des plafonds |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST9371A DE1023211B (de) | 1955-01-28 | 1955-01-28 | Fachwerk-Deckentraeger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1023211B true DE1023211B (de) | 1958-01-23 |
Family
ID=7454747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST9371A Pending DE1023211B (de) | 1955-01-28 | 1955-01-28 | Fachwerk-Deckentraeger |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE544710A (de) |
| DE (1) | DE1023211B (de) |
| FR (1) | FR1140350A (de) |
| LU (1) | LU34138A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1243370B (de) * | 1958-02-27 | 1967-06-29 | Paul Merrettig | Fachwerktraeger fuer Stahlbetonrippendecken |
| DE1271955B (de) * | 1961-05-24 | 1968-07-04 | Harald Richter Dr Ing | Trogartiger Schalstein fuer den in Beton eingebetteten Untergurt von Montagetraegernod. dgl. |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1684866U (de) * | 1954-04-10 | 1954-10-14 | Fritz Lippe | Traeger zur aufnahme der montagelasten von montagedecken und oder zur bewehrung des fertigen deckentraegers. |
| AT180707B (de) * | 1953-09-05 | 1955-01-10 | Hermann Katzenberger | Deckenträger |
-
0
- LU LU34138D patent/LU34138A1/xx unknown
- BE BE544710D patent/BE544710A/xx unknown
-
1955
- 1955-01-28 DE DEST9371A patent/DE1023211B/de active Pending
-
1956
- 1956-01-24 FR FR1140350D patent/FR1140350A/fr not_active Expired
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| AT180707B (de) * | 1953-09-05 | 1955-01-10 | Hermann Katzenberger | Deckenträger |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| LU34138A1 (de) | |
| BE544710A (de) | |
| FR1140350A (fr) | 1957-07-19 |
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