DE10232957A1 - Bodenbelagelement aus Kunststeinmaterial - Google Patents
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Abstract
Bodenbelagelement aus Kunststeinmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass es hinsichtlich Draufsichtsflächengröße und Umriss so gestaltet ist, wie es durch integrale Vereinigung einer Mehrzahl von gleichen Elementarelementen erzeugbar ist, wobei jedes Elementarelement folgende Merkmale aufweist: DOLLAR A (a) eine quadratische Grundform; DOLLAR A (b) zwei Quadratseiten ersten Typs mit einem ersten Vorsprung; DOLLAR A (c) zwei Quadratseiten zweiten Typs mit einem zweiten Vorsprung und einem dritten Vorsprung; DOLLAR A (d) die Mitte des ersten Vorsprungs befindet sich in einem Abstand von einem ersten Ende der Quadratseite ersten Typs, der im Wesentlichen 6/10 der Quadratseitenlänge beträgt; DOLLAR A (e) die Mitte des zweiten Vorsprungs befindet sich in einem Abstand von einem ersten Ende der Quadratseite zweiten Typs, der im Wesentlichen 2/10 der Quadratseitenlänge beträgt; DOLLAR A (f) die Mitte des dritten Vorsprungs befindet sich in einem Abstand von dem ersten Ende der Quadratseite zweiten Typs, der im Wesentlichen 6/10 der Quadratseitenlänge beträgt; DOLLAR A (g) der erste Vorsprung und der dritte Vorsprung haben jeweils eine Breite, die 60 bis 95% von 2/10 der Quadratseitenlänge beträgt; DOLLAR A (h) und der zweite Vorsprung hat eine Breite, die 60 bis 125% von 2/10 der Quadratseitenlänge beträgt.
Description
- Gegenstand der Erfindung ist, nach einem ersten Aspekt, ein Bodenbelagelement aus Kunststeinmaterial,
dadurch gekennzeichnet, dass es hinsichtlich Draufsichtsflächengröße und Umriss so gestaltet ist, wie es durch integrale Vereinigung einer Mehrzahl von gleichen Elementarelementen erzeugbar ist, wobei jedes Elementarelement folgende Merkmale aufweist: -
- (a) eine quadratische Grundform;
- (b) zwei Quadratseiten ersten Typs mit einem ersten Vorsprung;
- (c) zwei Quadratseiten zweiten Typs mit einem zweiten Vorsprung und einem dritten Vorsprung;
- (d) die Mitte des ersten Vorsprungs befindet sich in einem Abstand von einem ersten Ende der Quadratseite ersten Typs, der im Wesentlichen 6/10 der Quadratseitenlänge beträgt;
- (e) die Mitte des zweiten Vorsprungs befindet sich in einem Abstand von einem ersten Ende der Quadratseite zweiten Typs, der im Wesentlichen 2/10 der Quadratseitenlänge beträgt:
- (f) die Mitte des dritten Vorsprungs befindet sich in einem Abstand von dem ersten Ende der Quadratseite zweiten Typs, der im Wesentlichen 6/10 der Quadratseitenlänge beträgt;
- (g) der erste Vorsprung und der dritte Vorsprung haben jeweils eine Breite, die 60 bis 95% von 2/10 der Quadratseitenlänge trägt;
- (h) und der zweite Vorsprung hat eine Breite, die 60 bis 125% von 2/10 der Quadratseitenlänge beträgt.
- Die vorstehende Definition über "integrale Vereinigung einer Mehrzahl von gleichen Elementarelementen" zielt auf die Draufsichtsflächengröße und den Umriss des Bodenbelagelements ab. Oder mit anderen Worten: In den Vereinigungsbereichen, wo die Elementarelemente vereinigt sind, ist jeglicher Frei raum zwischen den benachbarten Elementarelementen (insbesondere Freiraum, wo keine Vorsprünge sind, und kleiner Freiraum zwischen Vorsprung eines betrachteten Elementarelements und einem Nachbar-Elementarelement) durch Material aufgefüllt, als wenn das Bodenbelagelement von Haus aus in üblicher Weise kontinuierlich durchgehend wäre.
- Die in der vorstehenden Definition enthaltenen Maßangaben (Abstände von dem Quadratseitenende; Vorsprungsbreite in Relation zu Quadratseitenlänge) beziehen sich streng genommen auf das "mathematische Grundformquadrat" (wie bei
2 mit den vier Eckpunkten44a dargelegt). Durch den jeweils angegebenen Bereich der Vorsprungsbreite bleiben die Maßangaben für die Vorsprungsbreite in aller Regel jedoch auch gültig, wenn man von der "echten-Quadratecke44'' ausgeht, wobei allerdings am vernünftigsten nicht auf eine etwaige dortige Abrundung oder Abschrägung abgestellt wird, sondern auf den Schnittpunkt der beiden Quadratseiten46 . Auf den Hintergrund der Verwendung der Worte "im Wesentlichen" bei den Abständen von dem Quadratseitenende wird weiter unten noch genauer eingegangen; jedenfalls wird auch hier am vernünftigsten mindestens auf den Schnittpunkt der beiden Quadratseiten46 abgestellt, wenn schon nicht auf das "mathematische Grundformquadrat". - Jede Quadratseite wird am sinnvollsten von dem Zentrum des Elementarelements aus angesehen. Wenn von "erstem Ende der Quadratseite" ersten Typs oder zweiten Typs gesprochen worden ist, dann kann man entweder von der linken mathematischen Quadratecke
44a im Uhrzeigersinn losgehen oder auch von der jeweils rechten mathematischen Quadratecke44a entgegen dem Uhrzeigersinn losgehen. Bei beiden Quadratseiten ersten Typs und bei beiden Quadratseiten zweiten Typs sollte man jedoch an der gleichen betreffenden mathematischen Quadratecke44a (also entweder immer links oder immer rechts) losgehen. - Was die Breite des ersten Vorsprungs und die Breite des dritten Vorsprungs anlangt, sind 100% von 2/10 der Quadratseitenlänge das theoretische Maximum, um eine Anlegbarkeit benachbarter Bodenbelagelemente mit Verhakungseingriff zu erlauben. Ein Stück weniger als 100% erleichtert die Verleg barkeit und führt dazu, dass Herstellungstoleranzen aufgefangen werden können. Wenn man sich sehr weit von 100% nach unten entfernt, tritt die echte Verhakung durch gegenseitigen Eingriff der Vorsprünge erst nach Relativverlagerung benachbarter Bodenbelagelemente um eine unerwünscht große Strecke ein. Deshalb sind die genannten 60 bis 95% ein guter Kompromiss. Stärker bevorzugt sind 65 bis 80%.
- Die Ausführungen weiter unten werden noch anschaulicher machen, dass man bei der Breite des zweiten Vorsprungs etwas mehr Freiheit hat, weil der zweite Vorsprung an einer Seite niemals mit einem Vorsprung eines Nachbar-Bodenbelagelements kollidiert. Zu dieser Seite hin kann man also ein Stück breiter werden, wodurch sich der Bereich von 60 bis 125% erklärt. Vorzugsweise fällt die Breite des zweiten Vorsprungs jedoch in einen der zwei Bereiche der Breite, wie sie im vorhergehenden Absatz für den ersten Vorsprung und für den dritten Vorsprung genannt worden sind.
- Die Vorsprungsbreite wird vorzugsweise in einem derartigen Abstand von der betreffenden Quadratseite gemessen, wo die "Eingriffstiefe" (gemessen rechtwinklig zu den Quadratseiten) zwischen den Vorsprüngen eines betrachteten Bodenbelagelements und den Vorsprüngen eines Nachbar-Bodenbelagelements sich halbiert. In dem häufigsten Fall, dass der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung und der dritte Vorsprung untereinander gleiche Vorragedimension (gemessen rechtwinklig zur betreffenden Quadratseite) haben, läuft dies darauf hinaus, dass die Vorsprungsbreite im Wesentlichen bei der halben Vorragedimension gemessen wird.
- Aus dem Dokument PCT/EP 98/00334 sind quadratische und rechteckige Bodenbelagelemente mit Vorsprüngen an den viert Seiten bekannt. Eine gedachte Unterteilung in quadratische Teile ist eingezeichnet, wobei jedoch ein Bodenbelagelement in der Größe eines einzelnen Quadratteils an jeder der vier Quadratseiten nur einen einzelnen Vorsprung aufweist. Wenn man in
3 das Bodenbelagelement7 (welches in vier Quadratteile unterteilt gezeichnet ist) betrachtet, dann weist jede Bodenbelagelementseite drei Vorsprünge auf. Der Mittlere der drei Vorsprünge grenzt an die Seitenmitte des Bodenbelagelements an; zwischen dem am weitesten rechts befindlichen Vorsprung und der bei einer betrachteten Seite rechts befindlichen Ecke des Bodenbelagelements besteht ein freier Abstand mit der Breite eines Vorsprungs. Dies führt dazu, dass dann, wenn man an dieses betrachtete bekannte Bodenbelagelement ein gleiches Nachbar-Bodenbelagelement mit Versatz in Seitenlängsrichtung um eine halbe Seitenlänge des Bodenbelagelements anlegt, der mittlere Vorsprung des Nachbar-Bodenbelagelements an die Ecke des betrachteten Bodenbelagelements angrenzend zu liegen kommt. Hieraus resultiert eine ungünstig große Anpressbelastung im Eckbereich des betrachteten Bodenbelagelements mit der Gefahr der Entstehung von dortigen Abplatzungen. Außerdem sieht man, dass beim Anlegen ohne Versatz die beteiligten Seiten der Bodenbelagelemente auf großer Länge von Vorsprüngen (sei es von "eigenen Vorsprüngen" oder von "Nachbarelement-Vorsprüngen") besetzt sind, so dass nur die freien Abstände an den zwei Ecken, jeweils in der Breite eines Vorsprungs, frei verbleiben. - Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe kann deshalb darin gesehen werden, ein Bodenbelagelement zu schaffen, welches auch bei Verlegung mit Versatz um eine Elementarelement-Länge die Bodenbelagelement-Eckbereiche frei von Anpressbelastung hält.
- Die weiter unten beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung werden noch anschaulicher vor Augen führen, dass insbesondere dann, wenn der erfindungsgemäße zweite Vorsprung der Quadratseite zweiten Typs im Vergleich zur Breite des ersten Vorsprungs und des dritten Vorsprungs nicht verbreitert ist, beim Verlegen von erfindungsgemäßen Bodenbelagelementen, erzeugbar durch Vereinigung von vier Elementarelementen in quadratischer Form, ohne Versatz in Seitenrichtung vorsprungsfreie Bereiche jeweils in Seitenmitte verbleiben. Dies hat den erfindungsgemäß als Vorteil angesehenen Effekt, größere Teillängen jeweils frei für Wasserdurchtritt durch den Bodenbelag und für Fugenfüllmaterial nach unten zu lassen. Ein analoges Freilassen erhält man auch bei erfindungsgemäßen Bodenbelagelementen aus einer anderen Anzahl von Elementarelementen und bei Verlegung mit Versatz.
- Es wird darauf hingewiesen, dass die Vermeidung von Anpressbelastung im Eckbereich des Bodenbelagelements nicht nur für den verlegten Zustand von Bedeutung ist, sondern auch bei der maschinellen Verlegung, bei der eine größere Anzahl von benachbart positioniert angeordneten Bodenbelagelementen mit einem maschinellen Greifer gegriffen und insgesamt verlegt wird. Hierbei entstehen auf Grund der Klemmkraft des Greifers sehr hohe Anlagepressungen der Bodenbelagelemente untereinander.
- Die Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung weiter unten wird noch anschaulicher vor Augen führen, dass das erfindungsgemäße Elementarelement eine derartige Geometrie hat, dass man an ein betrachtetes Elementarelement ein Nachbar-Elementarelement, ohne Versatz in Quadratseitenrichtung, anlegen kann, unabhängig davon, ob das Nachbar-Elementarelement gleich orientiert ist wie das betrachtete Elementarelement, oder um 90° im Uhrzeigersinn gedreht orientiert ist oder um 180° im Uhrzeigersinn gedreht orientiert ist oder um 270° im Uhrzeigersinn gedreht orientiert ist. Wenn man das Paar aus zweitem Vorsprung und drittem Vorsprung betrachtet, dann kommt entweder ein erster Vorsprung des Nachbar-Elementarelements in die Vorsprungslücke dieses Paars zu liegen oder ein zweiter Vorsprung des Nachbar-Elementarelements. Bei einem ersten Vorsprung eines betrachteten Elementarelements kommt entweder eine Vorsprungslücke zwischen einem zweiten Vorsprung und einem dritten Vorsprung eines Nachbar-Elementarelements zu liegen, oder ein erster Vorsprung eines Nachbar-Elementarelements kommt seitlich neben den ersten Vorsprung des betrachteten Elementarelements zu liegen.
- Wenn man ein erfindungsgemäßes Bodenbelagelement aus vier, in Quadratform passend vereinigten Elementarelementen betrachtet (was weiter unten "Quadratelement" genannt werden wird), sieht man, dass vom Zentrum des Quadratelements aus betrachtet alle vier Quadratelementseiten gleich sind (wobei sich vom Zentrum aus die Betrachtungsrichtung zu jeder Seite um eine 90°-Drehung ändert). Auch bei dem Quadratelement bleibt die Anlegbarkeit eines Nachbar-Quadratelements, unabhängig davon, ob das Nachbar-Quadratelement gleich orientiert ist oder um 90° im Uhrzeigersinn gedreht ist oder um 180° im Uhrzeigersinn gedreht ist oder um 270° im Uhrzeigersinn gedreht ist.
- Bodenbelagelemente aus Kunststeinmaterial sind in enormer Vielfalt bekannt. Einen großen Teil der bekannten Bodenbelagelemente kann man als "Verbundsteine" bezeichnen, bei denen ein großer Teil der Umgrenzungslinie außerhalb oder innerhalb der eigentlichen Grundform des Verbundsteins verläuft. Dadurch entsteht eine gezackte oder gewellte Außenkontur des Verbundsteins, und in einem Belag aus einer Vielzahl derartiger Verbundsteine verzahnen sich diese gegenseitig. Der Belag hat eine höhere Belastungsfähigkeit als ohne diese Verzahnung. Gegenseitige Verlagerungen der Verbundsteine in der Ebene des Belags, z.B. durch die Räder darüber fahrender Kraftfahrzeuge, kommen nur noch in Extremfällen vor.
- Daneben gibt es Bodenbelagelemente mit häufig relativ einfacher Grundgeometrie, z.B. quadratisch oder rechteckig, bei denen man auf den geschilderten, gezackten oder welligen Verlauf der Umfangseiten verzichtet hat. Derartige Bodenbelagelemente hat man auch bereits mit sogenannten Abstandshalte-Vorsprüngen versehen, damit man beim Verlegen nicht mit dem Auge auf Einhaltung einer gleichmäßigen Fugen-Querbreite achten muss, sondern einfach durch Anstoßenlassen der Abstandshalte-Vorsprünge an ein bereits verlegtes Nachbar-Bodenbelagelement arbeiten kann. Entsprechend ihrer Funktion als Abstandshalte-Vorsprünge haben diese in aller Regel eine relativ kleine Vorragedimension von z.B. einigen Millimetern. Die Abstandshalte-Vorsprünge sind in aller Regel so klein, dass sie bei der Gesamtgeometrie des Bodenbelagelements in den Hintergrund treten.
- Schließlich ist es bekannt, die Abstandshalte-Vorsprünge mittels ihrer Breite und Positionierung dafür einzusetzen, dass sich benachbart verlegte Bodenbelagelemente gegenseitig verhaken. diese Verhakung hat häufig ein kleineres Kraftübertragungsvermögen als es weiter oben im Zusammenhang mit "Verbundsteinen" geschildert worden ist, aber es gibt sehr viele Einsatzfälle, wo der angesprochene Verhakungseffekt zur dauerhaften Einhaltung der gegenseitigen Relativpositionierung der Bodenbelagelemente im Belag vollkommen ausreicht.
- Der gegenseitige Eingriff benachbarter Bodenbelagelemente mittels der Abstandshalte-Vorsprünge kann auch das Verlegen vereinfachen, weil die Verlegeperson diesen Eingriff als Positionierungshilfe für das jeweils gerade zu verlegende Bodenbelagelement nutzen kann.
- Aus Gründen, die weiter unten deutlicher werden, werden bei dem erfindungsgemäßen Bodenbelagelement die Vorsprünge nicht als Abstandshalte-Vorsprünge spezifiziert. Der Hauptgrund liegt darin, dass man nicht zwingend alle drei Vorsprünge mit gleicher Vorragedimension ausführen muss. Wenn z.B. ein Teil der Vorsprünge kleinere Vorragedimension hat, dann wirkt dieser Vorsprung bzw. diese Vorsprünge möglicherweise nicht mehr als Abstandshalte-Vorsprünge im strengen Wortsinn. Dennoch sind bei der Erfindung die Vorsprünge von ihrer Größe her und von ihrem Längenanteil her, den sie in der Summe von dem Umriss des Bodenbelagelements einnehmen, so klein, dass sie bei den typischen Ausführungsformen weniger mit den "großen" Vorsprüngen bei "echten" Verbundsteinen mit dominanter gegenseitiger Verzahnung vergleichbar sind, sondern mehr mit den "kleinen" Abstandshalte-Vorsprüngen bei Bodenbelagelementen, bei denen man lediglich eine gegenseitige Verhakung mit im Vergleich zu den Verbundsteinen geringerem Kraftübertragungsvermögen im Auge hat. Was man bei dem erfindungsgemäßen Bodenbelagelement erreichen will, ist ein Verschiebeschutz der Bodenbelagelemente relativ zueinander. Wenn man jedoch erfindungsgemäße Bodendelagelemente in geeignet großer Dicke ausführt, lässt sich ein sehr erhebliches Kraftübertragungsvermögen erreichen.
- Vorzugsweise ist der Abstand des dritten Vorsprungs von dem zweiten Ende der Quadratseite zweiten Typs erheblich größer als die Breite des zweiten Vorsprungs. Die Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen weiter unten wird zeigen, dass man bei der Bemessung der Breite gerade des zweiten Vorsprungs gewisse Freiheiten hat. Die in diesem Absatz angesprochene Vorzugsausbildung läuft darauf hinaus, dass man diese Freiheit nicht im Sinn zu großer Breite des zweiten Vorsprungs ausnutzt.
- Wenn man (gedanklich) mehrere gleiche Elementarelemente zur integralen Vereinigung zu einem Bodenbelagelement größeren Formats aneinander setzt, hat man Wahlfreiheit, an welche Quadratseite eines betrachteten Elementarelements man ansetzt und welche Quadratseite des anzusetzenden Elementarelements man hernimmt. Vorzugsweise setzt man folgendermaßen an, wobei zur Vereinfachung zunächst das Aneinandersetzen von zwei Elementarelementen betrachtet wird: An ein betrachtetes Elementarelement wird ein anzusetzendes Elementarelement so angesetzt, dass eine Quadratseite ersten Typs (des betrachteten Elementarelements oder des anzusetzenden Elementarelements) mit einer Quadratseite zweiten Typs (des anzusetzenden Elementarelements bzw. des betrachteten Elementarelements) fluchtet. Dabei soll das zweite Ende der Quadratseite ersten Typs auf das erste Ende der Quadratseite zweiten Typs fallen; das heißt in anderen Worten, dass die breitesten freien Abstände zwischen jeweils einem Vorsprung und jeweils einem Quadratseitenende an dem nach dem Aneinandersetzen "freien" Enden der fluchtenden Doppel-Quadratseite sich befinden. Außerdem ist bevorzugt, dass bei dem beschriebenen Aneinandersetzen das anzusetzende Elementarelement so gedreht wird, dass zwei "ungleiche" Quadratseiten der zwei Elementarelemente aneinander liegen (d.h. Entweder eine Quadratseite ersten Typs des betrachteten Elementarelements und eine Quadratseite zweiten Typs des anzusetzenden Elementarelements oder umgekehrt).
- Wenn nun in gerader Reihe ein drittes Elementarelement angesetzt wird, wird vorzugsweise so vorgegangen, dass auf ein zweites Ende einer Quadratseite zweiten Typs ein erstes Ende einer Quadratseite ersten Typs des als drittes Elementarelements anzusetzenden Elementarelement fällt (oder analog, dass auf ein erstes Ende einer Quadratseite ersten Typs ein zweites Ende einer Quadratseite zweiten Typs des als Drittes anzusetzenden Elementarelelments fällt). Für die "Berührungsseite" zwischen zweitem Elementarelement und drittem Elementarelement gilt vorzugsweise das Gleiche, wie im vorangehenden Absatz für die "Berührungsseite" zwischen dem betrachteten Elementarelement und dem zuerste anzusetzenden Elementarelement beschrieben.
- Beim Ansetzen weiterer Elementarelemente in Richtung quer zu der bisher beschriebenen Reihenrichtung geht man vorzugsweise ganz analog vor.
- Die vorstehend beschriebenen Regeln beim Aneinandersetzen von Elementarelementen führen dazu, dass bei viereckigen (d.h. länglich-rechteckigen oder quadratischen) Bodenbelagelementen an allen vier Seiten des Bodenbelagelements jeweils Quadratseiten ersten Typs und Quadratseiten zweiten Typs miteinander abwechseln und dass beim Hinübergehen von einer betrachteten Stelle einer Seite des Bodenbelagelements zu der gegenüber liegenden Stelle der gegenüber liegenden Seite des Bodenbelagelements überall jeweils ein Wechsel von Quadratseite ersten Typs zu Quadratseite zweiten Typs oder umgekehrt stattfindet. Außerdem ergibt sich in den meisten Fällen, dass überall "im Inneren" des Bodenbelagelements, d.h. an den (gedachten) Berührungsseiten benachbarter Elementarelemente eine Quadratseite ersten Typs und eine Quadratseite zweiten Typs sich berühren. Schließlich stellt man fest, dass dann, wenn man 4 oder 16 oder 36 oder 64 usw. Elementarelemente zur Erzeugung eines Bodenbelagelements in quadratischer Form aneinander setzt, dass dann jede der Seiten des Bodenbelagelements hinsichtlich der Vorsprünge in dem Sinne identisch ist, dass man vom Zentrum des Bodenbelagelements aus gesehen jeweils nach Drehung der Blickrichtung um 90° eine identische Seite vor sich sieht.
- Vorzugsweise haben der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung und der dritte Vorsprung untereinander im Wesentlichen gleiche Breite. Mit zunehmender Vorsprungsbreite nimmt das Kraftübertragungsvermögen zu. In vielen Fällen ist es günstig, wenn alle Vorsprünge im Wesentlichen gleiches Kraftübertragungsvermögen haben. Andererseits gibt es jedoch Fälle, bei denen man untereinander unterschiedliche Vorsprungbreiten vorzieht.
- Vorzugsweise weist jede der Quadratseiten ersten Typs des Elementarelements nur einen Vorsprung, nämlich den ersten Vorsprung, auf, und weist jede der Quadratseiten zweiten Typs des Elementarelements nur zwei Vorsprünge auf, nämlich den zweiten Vorsprung und den dritten Vorsprung. Es wird aber ausdrücklich betont, dass ein weiterer Vorsprung oder sogar mehrere weitere Vorsprünge im Rahmen der Erfindung nicht ausgeschlossen sind. Ein Ausführungsbeispiel hierfür wird weiter unten gegeben.
- Vorzugsweise sind die Quadratseiten der Elementarelemente frei von Rücksprüngen, so dass am Umriss des Bodenbelagelements tatsächlich nur die Vorsprünge und Quadratseiten-Abschnitte dazwischen vorhanden sind. Andererseits ist es bei den erfindungsgemäßen Elementarelementen bzw. den erfindungsgemäßen Bodenbelagelementen nicht ausgeschlossen, dass Abschnitte der betrachteten Quadratseite (ganz besonders dort, wo im verlegten Zustand nicht ein Vorsprung eines Nachbar-Bodenbelagelements zu liegen kommt) nach innen, zum Inneren des Elementarelements bzw. des Bodenbelagelements hin zurückspringen, sei es in mehr eckiger oder in mehr gerundeter Geometrie. Dies vergrößert die Freiräume für Wasserdurchtritt.
- Vorzugsweise haben der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung und der dritte Vorsprung untereinander im Wesentlichen die gleiche Vorragedimension. In diesem Fall wirken die drei Vorsprünge vorzugsweise in gleicher Weise als Abstandshalte-Vorsprünge. Man kann es aber auch für günstig halten, gerade nicht diesen Effekt zu haben. Ein Beispiel ist größere Vorragedimension bei dem ersten Vorsprung und kleinere Vorragedimension bei dem zweiten und dem dritten Vorsprung.
- Vorzugsweise haben der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung und der dritte Vorsprung jeweils ein oberes Ende, welches sich unterhalb der Nutzseite des Bodenbelagelements befindet. Für die beschriebene Verhakungswirkung benötigt man in aller Regel nicht die gesamte Höhe des Bodenbelagelements. In der Regel werden die Fugen zwischen benachbart verlegten Bodenbelagelementen anschließend z.B. mit Sand, Splitt, sonstigem Mineralstoff oder Mineralstoffgemisch gefüllt. Das in diesem Absatz angesprochene Vorzugsmerkmal führt dazu, dass man bei diesem Belag in dem Zustand mit gefüllten Fugen die Vorsprünge überhaupt nicht mehr sieht. Vorzugsweise haben der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung und der dritte Vorsprung eine Vorragedimension oder Vorragedimensionen derart, dass zwischen dem betrachteten Bodenbelagelement und einem angelegten Nachbar-Bodenbelagelement in den von Vorsprüngen freien Bereichen eine Fuge mit einer Querbreite von 3 bis 5 mm besteht. Dies sind Fugen-Querbreiten, wie sie bei bisherigen Bodenbelagelementen, sei es ohne Abstandshalter-Vorsprünge oder sei es mit Abstandshalte-Vorsprüngen, üblich waren. Alternativ ist jedoch bevorzugt, dass mindestens ein Vorsprung von erstem Vorsprung, zweitem Vorsprung und drittem Vorsprung eine Vorragedimension hat derart, dass zwischen dem betrachteten Bodenbelagelement und einem angelegten Nachbar-Bodenbelagelement in den von Vorsprüngen freien Bereichen eine Fuge mit einer Querbreite von 5 bis 35 mm besteht. Mit derart großen Fugen-Querbreiten entsteht ein Belag aus benachbart verlegten Bodenbelagelementen, den man Versickerungsbelag nennt. Durch diese Fugen vergleichsweise großer Querbreiten kann Niederschlagswasser in großer Menge rasch nach unten in die Rettung des Belags abfließen. Zu derartigen Bodenbelagelementen wird man also greifen, wenn dieser Effekt als besonders wünschenswert im Vordergrund steht, z.B. bei Garageneinfahrten insbesondere im tieferen Endbereich eines Gefälles, und die damit einher gehende Verschlechterung der Begehbarkeit (Damenabsätze) oder Befahrbarkeit (Kinderwagenräder, Inline Skater) in Kauf genommen werden kann. Man kann die Vorragedimensionen der Vorsprünge so weit treiben, dass in den Fugen Pflanzenwuchs, insbesondere Graswuchs, möglich ist (begrünbarer Belag).
- In Weiterbildung der Erfindung ist es möglich, in der Nutzseite des Bodenbelagelements mindestens eine Scheinfuge vorzusehen, welche die Nutzseite optisch in mehrere Teile unterteilt; diese Teile können untereinander gleich groß sein, müssen es aber nicht. Eine Scheinfuge ist eine Fuge, die von der Nutzseite aus nur einen Teil der Höhe bzw. Tiefe des Bodenbelagelements in dieses hinein geht, typischerweise 10 bis 25%. Scheinfugen haben insbesondere bei Bodenbelagelementen größeren Formats auch den Vorteil, die Wasserabfuhr von der Nutzseite zu verbessern oder zu beschleunigen.
- Eine erste bevorzugte Möglichkeit für die Geometrie des ersten Vorsprungs, des zweiten Vorsprungs und des dritten Vorsprungs ist im Wesentlichen die Form eines Rechtecks in Draufsicht. Eine zweite bevorzugte Geometrie ist die Form eines Trapezes in Draufsicht, insbesondere mit der größeren Trapezseite an der Quadratseite. Eine dritte bevorzugte Geometrie ist die Form einer gerundeten Vorwölbung. Hier kann man an eine Ausführung mit einem Kreislinienabschnitt oder an eine Ausführung nach Art eines Sinuslinienabschnitts denken. Vorzugsweise geht die konvex gerundete Vorwölbung mit konkaven Abrundungen beidseits in die Quadratseite über.
- Vorzugsweise besitzt das Bodenbelagelement mindestens eine lokale Materialwegnahme zur Schaffung von leistungsfähigen Wasserdurchtrittsöffnungen in einem Belag aus mehreren Bodenbelagelementen. Dabei handelt es sich vorzugsweise um mindestens eine lokale Materialwegnahme vom Außenumfang des Bodenbelagelements her, typischerweise "Wegschneiden" von Ecken des Bodenbelagelements (aber auch von Ecken der Elementarelemente). Andererseits kann man jedoch auch eine lokale Materialwegnahme im Sinne der Schaffung einer von oben nach unten durchgehenden Öffnung irgendwo ein Stück entfernt vom Außenumfang des Bodenbelagelements vorsehen.
- Vorzugsweise ist das Bodenbelagelement hinsichtlich Draufsichtsflächengröße und Umriss so gestaltet, wie es durch integrale Vereinigung einer Mehrzahl von gleichen Quadratelementen erzeugbar ist, die ihrerseits jeweils durch integrale Vereinigung von vier gleichen Elementarelementen in Quadratform erzeugbar sind (wie im Einzelnen weiter oben für die Vereinigung von mehreren Elementarelementen zu einem Bodenbelagelement beschrieben). Bei der (gedachten) Vereinigung von derartigen Quadratelementen zu einem Bodenbelagelement muss man nicht mehr darauf achten, ggf. "richtige", bevorzugte Quadratseiten des richtigen Typs fluchtend aneinander zu reihen oder berührend zusammenzubringen (wie weiter oben detailliert beschrieben), sondern jedes (gedachte) Aneinandersetzen zur Schaffung eines Bodenbelagelements größeren Formats ist automatisch "richtig". Andererseits ist es jedoch ein wesentlicher Vorteil der Erfindung, dass man auch Elementarelemente zu einem Bodenbelagelement größeren Formats vereinigen kann. Dies gibt die Möglichkeit, mit der Vereinigung von Elementarelementen in ungerader Gesamtanzahl oder ungerader Anzahl in Längenrichtung und/oder in Breitenrichtung zu arbeiten, z.B. 2 oder 3 oder 4 in einer einzigen geraden Reihe, oder 3 × 3 oder 5 × 5 oder 7 × 7, oder 2 × 3 oder 2 × 5 oder 2 × 7 oder 3 × 4, 3 × 5, 3 × 7 Elementarelementen zu arbei ten. Auch derartige "ungeradzahlige" Bodenbelagelemente lassen sich problemlos mit gegenseitigem Verhakungseingriff ohne Versatz oder mit Versatz (Versatzraster: eine Quadratseitenlänge eines Elementarelements) verlegen, auch im Mix mit "geradzahligen" Bodenbelagelementen!
- Vorzugsweise hat das Bodenbelagelement hinsichtlich Draufsichtsflächengröße und Umriss eine Form, wie sie durch integrale Vereinigung einer Mehrzahl von gleichen Elementarelementen oder von gleichen Quadratelementen in einer einzigen geraden Reihe erzeugbar ist. Eine andere bevorzugte Form ist die, die sich beim Vereinigen von mehreren parallelen geraden Reihen von Elementarelementen oder von Quadratelementen ergibt. Typische Beispiele sind zwei oder drei oder vier oder mehr parallele Reihen, wobei jede Reihe zwei oder drei oder vier oder fünf oder sechs oder sieben oder acht oder mehr Elementarelemente oder Quadratelemente enthält. Es wird jedoch betont, dass die einzelnen Reihen nicht in einer Flucht enden müssen. So kann man z.B. eine erste Reihe aus sechs Elementarelementen, eine zweite Reihe aus vier Elementarelementen und eine dritte Reihe aus sechs Elementarelementen vorsehen.
- Besonders bevorzugt ist es, wenn das Bodenbelagelement eine quadratische Form (typischerweise Vereinigen von vier oder neun oder sechzehn oder fünfundzwanzig Elementarelementen oder typischerweise Vereinigen von vier oder neun Quadratelementen) oder eine rechteckige Form mit größerer Länge als Breite (typischerweise drei bis sechzehn Elementarelemente in Längsrichtung und zwei bis acht Elementarelemente in Breitenrichtung oder typischerweise drei bis acht Quadratelemente in Längsrichtung und zwei bis vier Quadratelemente in Breitenrichtung) hat.
- Schließlich ist noch eine Form des Bodenbelagelements bevorzugt, die sich beim Vereinigen mehrerer Elementarelemente oder mehrerer Quadratelemente in einer mindestens ein Mal abgewinkelten Reihe ergibt. Im einfachsten Fall ist dies eine Reihe aus drei Elementarelementen oder aus drei Quadratelementen, die mittig um 90° abgewinkelt ist. Es gibt aber auch L-artige Formen mit ungleich langen Schenkeln der abgewinkelten Reihe. Ferner gibt es eine zweifach abgewinkelte Reihe, z.B. in U-Form oder in Z-Form.
- Das erfindungsgemäße Bodenbelagelement erster Art und das erfindungsgemäße Bodenbelagelement zweiter Art bestehen aus Kunststeinmaterial, vorzugsweise Beton. Es kommen auch andere Arten von Kunststeinmaterial in Betracht, insbesondere ziegelsteinartige Materialien, Materialien, wie sie für Keramikfliesen verwendet werden, und anderes mehr, auch Materialien, die unter Beteiligung von Kunststoffen hart werden.
- Die erfindungsgemäßen Bodenbelagelemente erster Art und zweiter Art sind vorzugsweise für die Erstellung von Belägen "im Freien" vorgesehen. Typische Beispiele sind Gehwege, Fußgängerzonen, Garageneinfahrten, Höfe, Plätze, Verkehrsflächen im industriellen Bereich, Verkehrsflächen im öffentlichen Bereich, Parkplätze.
- Es wird betont, dass auf dem Fachgebiet der Bodenbelagelemente aus Kunststeinmaterial geometrische Aussagen nicht in übermäßiger Feinheit zu verstehen sind. So gibt es bei Bodenbelagelementen aus Kunststeinmaterial praktisch nie echte Kanten, wenn zwei Flächen einander schneiden. In der Realität hat man dort feine Abrundungen oder Abschrägungen. Aussagen über die Form oder die Geometrie eines Bodenbelagelements oder eines Bestandteils des Bodenbelagelements beziehen sich in aller Regel auf die Blickrichtung einer Draufsicht auf die Nutzseite, als wenn das Bodenbelagelement verlegt wäre, sofern nicht anderweitig ausgeführt.
- In der vorliegenden Anmeldung könnte man an vielen Stellen von einer "jeweiligen" Quadratseite, einem "jeweiligen" ersten bzw. zweiten bzw. dritten Vorsprung, einem "jeweiligen" Elementarelement und Ähnlichem sprechen. Die fortwährende Benutzung des Wortes "jeweils" war jedoch entbehrlich, da gesagt worden ist, dass die Elementarelemente untereinander gleich sind.
- Es wird ausdrücklich betont, dass auch ein einzelnes Elementarelement, welches dann ein Bodenbelagelement darstellt, ein Gegenstand der Erfindung ist. Normalerweise ist ein einzelnes Elementarelement zu klein, als dass man sinnvoll einen Flächenbelag aus einer Vielzahl einzeln verlegter Elementarelemente erstellen könnte. Andererseits sind Elementarelemente als einzelne Bodenbelagelemente zuweilen als sogenannte Füllsteine oder Füllplatten, insbesondere am Rand eines Belags, nützlich.
- Es wird auch ausdrücklich betont, dass ein weiterer Gegenstand der Erfindung ein Bodenbelagelement ist, welches sich dem Grundsatz nach durch Durchschneiden eines quadratischen (oder auch eines länglich-rechteckigen) Bodenbelagelements der bisher beschriebenen Art längs einer Diagonalen oder längs der zwei Diagonalen ergibt. Im erstgenannten Fall hat man ein rechtwinkliges Dreieck vor sich, bei dem man an der Hypotenuse eine sinnvolle Abfolge von Vorsprüngen vorsehen muss, vorzugsweise ein Mal oder mehrere Male die Abfolge von erstem Vorsprung, zweitem Vorsprung, drittem Vorsprung wie bei einer Seite des weiter vorn beschriebenen Quadratelements und ggf. zusätzlich weitere einzelne Vorsprünge. Im zweitgenannten Fall hat man vier rechtwinklige Dreiecke vor sich, bei denen jeweils die Hypotenuse bereits mit einem oder mehreren Vorsprüngen besetzt ist; an den Kathetenseiten ist jeweils einer oder mehrere Vorsprünge zu ergänzen. – Schließlich ist auch ein Gegenstand der Erfindung, diese Bodenbelagelemente dreieckiger Form gleichsam durch Anfügen von quadratischen oder rechteckigen Bodenbelagelementen an der Hypotenusenseite oder an einer oder beiden Kathetenseiten zu vergrößern.
- An dieser Stelle sei ausgeführt, dass es für das Bodenbelagelement, welches bisher als "Quadratelement" (aus vier quadratisch positionierten Elementarelementen) bezeichnet worden ist, eine alternative Definition gibt:
Bodenbelagelement aus Kunststeinmaterial, gekennzeichnet durch folgende Merkmale: -
- (a) Das Bodenbelagelement hat eine quadratische Grundform;
- (b) das Bodenbelagelement besitzt an seinem Umfang Profilierungen zum Zusammenwirken mit benachbart verlegten Bodenbelagelementen, wobei an jeder der vier Quadratseiten die betreffende Profilierung drei Vorsprünge gegenüber der Quadratseite aufweist;
- (c) vom Zentrum des Bodenbelagelements aus gesehen und jeweils mit Blickrichtung von dort auf die betreffende Profilierung sind alle vier Profilierungen im Wesentlichen gleich;
- (d) jede der Profilierungen weist in einer Quadratseitenhälfte einen ersten Vorsprung und in der anderen Quadratseitenhälfte einen zweiten Vorsprung sowie einen dritten Vorsprung auf, wobei der dritte Vorsprung dem Eckenende der anderen Quadratseitenhälfte näher ist als der zweite Vorsprung;
- (e) bei jeder der Profilierungen haben die drei Vorsprünge freien Abstand sowohl von den beiden Eckenenden der Quadratseite als auch von der Quadratseitenmitte;
- (f) bei jeder der Profilierungen entspricht die Positionierung des ersten Vorsprungs, definiert als Abstand seiner Mitte von dem Eckenende der einen Quadratseitenhälfte, im Wesentlichen der Positionierung der Vorsprungslücke zwischen dem zweiten Vorsprung und dem dritten Vorsprung, definiert als Abstand der Mitte dieser Vorsprungslücke von dem Eckenende der anderen Quadratseitenhälfte;
- (g) bei jeder der Profilierungen sind die Breite des ersten Vorsprungs und die Breite der genannten Vorsprungslücke so abgestimmt, dass beim Anlegen eines gleichen Nachbar-Bodenbelagelements ohne Versatz in Quadratseitenrichtung der erste Vorsprung des betrachteten Bodenbelagelements von einer Vorsprungslücke des Nachbar-Bodenbelagelements aufgenommen wird und die genannte Vorsprungslücke des betrachteten Bodenbelagelements einen ersten Vorsprung des Nachbar-Bodenbelagelements aufnimmt;
- (h) bei jeder der Profilierungen ist der erste Vorsprung unsymmetrisch zu der Mitte der einen Quadratseitenhälfte positioniert und ist die genannte Vorsprungslücke unsymmetrisch zu der Mitte der anderen Quadratseitenhälfte positioniert;
- (i) bei jeder der Profilierungen sind die Vorsprünge in derartiger Positionierung und Breite vorgesehen, dass ein gleiches Nachbar-Bodenbelagelement mit Versatz in Quadratseitenrichtung um eine halbe Quadratseitenlänge anlegbar ist, wobei die genannte Vorsprungslücke des betrachteten Bodenbelagelements einen dritten Vorsprung des Nachbar-Bodenbelagelements aufnimmt.
- Ein derart definiertes Bodenbelagelement ist ebenfalls ein Gegenstand der Erfindung. Dies gilt auch für Bodenbelagelemente, die durch integrales Vereinigen einer Mehrzahl dieser Bodenbelagelemente erzeugbar sind, wobei die weiter oben hinsichtlich der integralen Vereinigung mehrerer Elementarelemente oder mehrerer Quadratelemente beschriebenen Vorzugsmerkmale hier analog ebenfalls Vorzugsmerkmale sind.
- Bei vielen Ausführungsformen ist das Bodenbelagelement, welches durch integrale Vereinigung von vier Elementarelementen in quadratischer Form erzeugbar ist, der eingangs gegebenen Definition identisch mit dem Bodenbelagelement in der alternativen Definition, wie sie im vorletzten Absatz gegeben worden ist. Es gibt jedoch Ausführungsformen der Erfindung, die unter die alternative Definition, aber nicht unter die an erster Stelle gegebene Definition, fallen und umgekehrt.
- Bei dem Bodenbelagelement in alternativer Definition ist vorzugsweise die Breite der genannten Vorsprungslücke wenig größer als die Breite des ersten Vorsprungs, so dass die genannte Vorsprungslücke des betrachteten Bodenbelagelements einen ersten Vorsprung des Nachbar-Bodenbelagelements beim Anlegen bequem aufnehmen kann. Auf diese Weise hat man einen optimalen Kompromiss zwischen bequemem "Einfädeln" beim Verlegen und dennoch bald einsetzender Verhakungswirkung, sobald sich ein Bodenbelagelement unter der Wirkung äußerer Kräfte in Relation zu seinem Nachbar-Bodenbelagelement verschieben möchte.
- Die Erfindung und bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend an Hand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen noch näher erläutert. Es zeigt:
-
1 ein erfindungsgemäßes Bodenbelagelement in Draufsicht; -
2 das Bodenbelagelement von1 in Draufsicht, jedoch mit eingezeichneten Elementarelementen; -
3 einen Ausschnitt aus einem Belag in Draufsicht, der Bodenbelagelemente unterschiedlicher Form und Größe enthält; -
4 eine weitere Ausführungsform eines Bodenbelagelements in Draufsicht; -
5 einen Ausschnitt eines Bodenbelagelements in anderer Ausführungsform in Draufsicht; -
6 einen Ausschnitt eines Bodenbelagelements in anderer Ausführungsform in Draufsicht; -
7 einen Ausschnitt eines Bodenbelagelements in anderer Ausführungsform in Draufsicht; -
8 einen Ausschnitt eines Bodenbelagelements in anderer Ausführungsform in Draufsicht. -
9 eine Seitenansicht des Bodenbelagelements von1 gemäß Pfeil IX. - Zur Verkürzung wird von jetzt an von "Stein" an Stelle von "Bodenbelagelement" gesprochen. Dies soll nicht ausschließen, dass der Stein eine so geringe Dicke im Vergleich zu seiner Draufsichtsflächengröße hat, dass man normalerweise von einer Platte sprechen würde. Erfindungsgemäße Steine haben typischer weise eine Höhe von 15 bis 120 mm. Zur Flächengröße in Draufsicht werden weiter unten noch Ausführungen gemacht.
- Der in
1 gezeigte Stein2 hat eine quadratische Grundform, wobei die Quadratecken4 mit kleinem Radius abgerundet sind. Der Stein2 hat in Draufsicht vorzugsweise eine Flächengröße von 10 × 10 cm. Der Stein2 besteht aus Beton. Der Stein2 hat vier Quadratseiten6 . - Außerdem sind vier mathematische Quadratseiten
6a (um die halbe Vorragedimension20 der Vorsprünge11 ,12 ,13 nach außen gerückt) und mathematische Quadratecken4a eingezeichnet. - Zunächst wird mit der Beschreibung der oberen, waagerechten Quadratseite in
1 begonnen. An der Quadratseite6 sind – fortschreitend im Uhrzeigersinn – ein erster Vorsprung11 , ein zweiter Vorsprung12 und ein dritter Vorsprung13 vorgesehen. Wenn man sich jeden der Vorsprünge11 ,12 ,13 , zum Zweck der Beschreibung seiner Positionierung, auf seine Mittelachse16 rechtwinklig zur mathematischen Quadratseite6a abstrahiert denkt (eine Mittelachse16 ist zur Veranschaulichung eingezeichnet), dann versteht man den Stein2 am leichtesten, wenn man zunächst jede mathematische Quadratseite6a in zwanzig gleiche Teile18 einteilt. Die Mittelachse16 des ersten Vorsprungs11 ist sechs Teilfängen18 von der mathematischen Quadratecke4a , die sich links von dem ersten Vorsprung11 befindet, entfernt. Der Abstand der Mittelachsen16 des ersten Vorsprungs11 und des zweiten Vorsprungs12 beträgt sechs Teilllängen18 . Der Abstand zwischen den Mittelachsen16 des zweiten Vorsprungs12 und des dritten Vorsprungs13 beträgt vier Teillängen18 . Der Abstand zwischen der Mittelachse16 des dritten Vorsprungs13 und der (im Uhrzeigersinn) rechten mathematischen Quadratecke4a beträgt vier Teillängen18 . - Die drei Vorsprünge
11 ,12 ,13 haben untereinander alle die gleiche Geometrie. Jeder Vorsprung11 oder12 oder13 hat in Draufsicht die Form einer gerundeten Vorwölbung, konvex in der Mitte und links und rechts mit konkaver Rundung übergehend in die Quadratseite6 . Jeder Vorsprung11 oder12 oder13 hat eine Vorragedimension20 relativ zu der Quadratseite6 . - Die Breite
22 jedes Vorsprungs11 oder12 oder13 misst man am sinnvollsten an der Stelle im Wesentlichen der halben Vorragedimension20 . Die Breite22 ist so dimensioniert, dass dann, wenn man an den betrachteten Stein2 z .B. von oben her einen Nachbar-Stein36 ohne Versatz in Quadratseitenlängsrichtung anlegt, also erster Vorsprung11 des Nachbar-Steins36 in die Lücke24 zwischen dem zweiten Vorsprung12 und dem dritten Vorsprung13 des betrachteten Steins2 , dass dann der erste Vorsprung16 des Nachbar-Steins2 bequem in der Lücke24 aufgenommen werden kann. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel beträgt die Breite22 etwa das 1,5-fache einer Teillänge18 . - Bisher ist die in
1 obere waagerechte Quadratseite6 mit ihren Vorsprüngen11 ,12 ,13 beschrieben worden. Wenn man vom Zentrum26 des Steins2 aus nicht mehr gleichsam nach Norden, sondern um 90° im Uhrzeigersinn gedreht gleichsam nach Osten blickt, blickt man zu der im Uhrzeigersinn anschließenden Quadratseite6 . Dort sind, aus dieser Blickrichtung betrachtet, die Vorsprünge11 ,12 ,13 gleich, wie zuvor für die erste Quadratseite6 beschrieben. Das Gleiche gilt, wenn man die Blickrichtung um weitere 90° im Uhrzeigersinn ändert und gleichsam nach Süden blickt. Das Gleiche gilt, wenn man die Blickrichtung nochmals um 90° im Uhrzeigersinn gedreht ändert und gleichsam nach Westen blickt. - Mit dem Bezugszeichen
36 ist ein Ausschnitt eines Nachbar-Steins bezeichnet, der gerade davor ist, an dem betrachteten Stein2 von oben her angelegt zu werden. Ein erster Vorsprung11 des Nachbar-Steins36 wird von der beschriebenen Vorsprungslücke24 aufgenommen. Der erste Vorsprung11 des betrachteten Steins2 wird von einer Vorsprungslücke zwischen einem zweiten Vorsprung und einem dritten Vorsprung des Nachbar-Steins36 aufgenommen. - Die beschriebene Positionierung der Vorsprünge
11 ,12 ,13 führt dazu, dass an allen vier Quadratseiten6 ein Nachbar-Stein2 angelegt werden kann, und zwar unabhängig davon, welche der vier Seiten des Nachbar-Steins36 man hierfür benutzt. - Mit dem Bezugszeichen
38 ist ein Ausschnitt eines Nachbar-Steins bezeichnet, der alternativ gerade davor ist, an dem betrachteten Stein2 von oben her angelegt zu werden. Während der Nachbar-Stein36 ohne Versatz in Quadratseitenrichtung an den betrachteten Stein2 angelegt werden würde, würde der alternative Nachbar-Stein38 mit Versatz in Quadratseitenrichtung um eine halbe Quadratseitenlänge angelegt. Ein dritter Vorsprung13 des Nachbar-Steins38 wird von der beschriebenen Vorsprungslücke24 des betrachteten Steins2 aufgenommen. Ein zweiter Vorsprung12 des Nachbar-Steins38 kommt zwischen dem dritten Vorsprung13 und der Quadratecke4 des betrachteten Steins3 zu liegen, und zwar mit einem Abstand von der Quadratecke4 . - Es wird betont, dass die obere waagerechte Quadratseite
6 in1 hinsichtlich der Vorsprünge11 ,12 ,13 alternativ auch "umgekehrt" ausgebildet sein kann; wenn man mit der in1 rechten Quadratecke4 beginnt, kommt zunächst der erste Vorsprung11 (mit sechs Teillängen18 Abstand seiner Mittelachse16 von der Quadratecke4 ), dann der zweite Vorsprung12 (mit sechs Teillängen18 Abstand seiner Mittelachse16 von der Mittelachse16 des ersten Vorsprungs11 ), und schließlich der dritte Vorsprung13 (mit vier Teillängen18 Abstand seiner Mittelachse16 von der Mittelachse16 des zweiten Vorsprungs12 ). Analog sind dann die Profilierungen an den anderen drei Quadratseiten6 jeweils "umgekehrt". - In
2 ist veranschaulicht, wie man den Stein2 aus1 aus vier untereinander gleichen Elementarelementen40 erzeugen kann. Jedes Elementarelement40 hat eine quadratische Grundform. Somit ist der in1 gezeigte Stein2 ein "Quadratelement" in der Diktion des allgemeinen Teils der Beschreibung. - Die Beschreibung wird begonnen mit dem in
2 rechten oberen Elementarelement40 . Es sind "mathematische Quadratecken44a'' eingezeichnet, die sich ergeben, wenn man "mathematische Quadratseiten46a'' einzeichnet, die jeweils um eine halbe Vorragedimension20 weiter außen sind als die Quadratseite46 des Elementarelements40 . Als Nächstes wird die in2 obere, waagerechte Quadratseite46 bzw. die zugehörige mathematische Quadratseite46a des Ele mentarelements40 betrachtet. Mit kurzen Unterteilungslinien ist angedeutet, wie man die mathematische Quadratseite46a in zehn gleiche Teile, jeweils mit der Breite a, unterteilen kann. Wenn man bei der zunächst betrachteten Quadratseite46 bzw.46a von der in2 linken mathematischen Quadratecke44a Ios geht, gibt es an dieser Quadratseite46 zwei Vorsprünge52 und53 , wobei die Mitte (zwischen links und rechts) des Vorsprungs52 einen Abstand2a von der linken mathematischen Quadratecke44a hat und die Mitte56 des Vorsprungs53 einen Abstand6a von der linken mathematischen Quadratecke44a hat. - Jetzt wird von dem rechten oberen Elementarelement
40 in2 die rechte, senkrechte Quadratseite46 bzw. die zugehörige mathematische Quadratseite46a betrachtet. Dort gibt es nur einen Vorsprung51 . Die Mitte56 des Vorsprungs51 hat einen Abstand6a von der oberen mathematischen Quadratecke44a . - Die untere, waagerechte Quadratseite
46 mit ihrem Vorsprung51 entsteht, wenn man die rechte senkrechte Quadratseite46 mit ihrem Vorsprung51 um 90° im Uhrzeigersinn dreht. Die linke, senkrechte Quadratseite46 mit ihren Vorsprüngen52 und53 entsteht, wenn man die beschriebene obere, waagerechte Quadratseite um 90° gegen den Uhrzeigersinn dreht. Bei dem Elementarquadrat40 sind somit jeweils zwei benachbarte Profilierungen einander gleich in dem Sinne, dass sie durch Drehung um 90° ineinander übergehen. Es sind aber nicht alle vier Profilierungen in diesem Sinne einander gleich. - Die anderen drei Elementarelemente
40 in2 sind gleich dem bisher beschriebenen Elementarelement40 . Beim Aneinanderlegen ist jedoch jedes der Elementarelemente40 in der Zeichnungsebene der2 um 90° oder um 180° oder um 270° gedreht worden derart, dass jeweils bei zwei fluchtend aneinander anschließenden Quadratseiten46 eine der beiden Quadratseiten nur einen Vorsprung51 besitzt und die andere der beiden Quadratseiten zwei Vorsprünge52 und53 besitzt. Das Ergebnis sieht man sofort anschaulich: Hinsichtlich Draufsichtsflächengröße und Umriss ist durch integrale Vereinigung aus vier Elementarelementen40 ein Stein2 entstanden, der dem Stein2 von1 entspricht. - Es wird darauf hingewiesen, dass das gleiche Ergebnis zustande gekommen wäre, wenn bei den Elementarelementen
40 jeweils zwei gegenüber liegende Seiten mit jeweils einem Vorsprung51 besetzt wären und die zwei anderen gegenüber liegenden Seiten jeweils mit zwei Vorsprüngen52 und53 besetzt wären. - Die Vorsprünge
51 der Elementarelemente40 bilden die ersten Vorsprünge11 des Steins2 , die Vorsprünge52 der Elementarelemente40 bilden die zweiten Vorsprünge12 des Steins2 , und die Vorsprünge53 der Elementarelemente40 bilden die dritten Vorsprünge13 des Steins2 . Die Distanz a entspricht der weiter oben beschriebenen Teillänge18 bei dem Stein2 . - Gemessen auf der mathematischen Quadratseite
46a ist jeder der Vorsprünge51 ,52 ,53 etwa 1,5a (= 0,75 × 2a) breit. Das theoretische Maximum wären 2,0a, aber in diesem Fall hätte man keinen Spielraum zum Ausgleich von Herstellungstoleranzen, und das "Einfädeln" von Vorsprung in Vorsprungslücke beim Verlegen wäre erschwert. - Das, was im Zusammenhang mit
2 mit "Quadratseite46 bzw.46a'' bezeichnet worden ist, entspricht der "Quadratseite ersten Typs" bzw. der "Quadratseite zweiten Typs" im allgemeinen Teil der Beschreibung. Das, was in1 als "Quadratseite6 bzw.6a'' bezeichnet worden ist, könnte man auch als "Zweifach-Quadratseite" bezeichnen, da es sich um die fluchtende Aneinanderreihung von einer Quadratseite ersten Typs und einer Quadratseite zweiten Typs handelt. - Es wird betont, dass alle im Inneren des Steins
2 von2 gezeichnete Linien "gedachte Linien" sind, die lediglich die Erzeugbarkeit des Steins2 aus Elementarelementen40 veranschaulichen sollen. - Anhand der
1 und2 sieht man auch anschaulich, dass man in der Wahl der Breite22 der Vorsprünge11 ,12 ,13 gewisse Freiheit hat. Je geringer man die Breite22 wählt, desto eher ist es auch möglich, die Mittellinie16 ein wenig von der vorstehend präzise angegebenen Position seitlich wegzurücken. Auch wenn man die Vorsprünge11 , ganz besonders den Vorsprung12 , und den Vorsprung13 etwas asymmetrisch zu der (bisherigen) Mittellinie16 verschmälert oder verbreitert, ist die sich ergebende, "neue" Mittellinie16 ein wenig zur Seite gerückt. Schließlich wird noch darauf hingewiesen, dass man in der Praxis gern den Abstand der Vorsprungsmitte von der Quadratecke4 (im Sinne des Schnittpunkts der Quadratseiten6 , Eckabrundung unberücksichtigt) statt von der mathematischen Quadratecke6a aus misst. Aus all diesen Gründen ist es wichtig und berechtigt, bei der eingangs gegebenen Definition des erfindungsgemäßen Bodenbelagelements die Abstände der Vorsprungsmitten jeweils von einem Ausgangspunkt aus mit dem Zusatz "im Wesentlichen" anzugeben. - Wenn man zusätzlich zu
2 die1 betrachtet, sieht man, dass der zweite Vorsprung12 bzw. der Vorsprung52 des Elementarelements40 in seiner Breite22 freier gewählt werden kann als der erste Vorsprung11 und der dritte Vorsprung13 , weil er niemals mit einer Vorsprungslücke24 eines Nachbar-Steins36 bzw. 38 zusammenwirkt. Man könne z.B. den zweiten Vorsprung12 bzw. den Vorsprung52 nach links hin (bei Blick auf1 und2 , obere waagerechte Seite) verbreitern. Dies ist zur Veranschaulichung in unterbrochener Linie unten in2 eingezeichnet, wo sich die Verbreiterung auf Grund der beschriebenen geometrischen Verhältnisse am Umriss des Steins2 naturgemäß nach rechts hin auswirkt. Zu breit sollte man die Verbreiterung allerdings nicht machen, weil dann der zweite Vorsprung12 des Nachbar-Steins38 bei der "Halbversatzverlegung" zu dicht bis hin zu der Quadratecke4 reicht. Außerdem geht mit der Verbreiterung des zweiten Vorsprungs12 eine Verkürzung desjenigen Teils der Quadratseite4 einher, die nicht von Vorsprüngen besetzt ist. - In
3 ist eine Auswahl von größeren Bodenbelagelementen60 und von andersartigen Bodenbelagelementen zeichnerisch dargestellt. Die größeren Bodenbelagelemente60 sind hinsichtlich Draufsichtsflächengröße und Umriss so gestaltet, wie es durch integrale Vereinigung von Steinen gemäß1 erzeugbar ist. - An vier Stellen in
3 erkennt man jeweils einen quadratischen Stein2 , wie er auch in1 gezeigt ist. An einer Stelle in3 erkennt man einen größeren quadratischen Stein60a , der durch Vereinigen von vier Steinen2 erzeugbar ist. In analoger Weise könnte man z.B. neun oder sechzehn Steine2 zu einem großen Quadratstein vereinigen. Links oben in3 erkennt man einen größeren Rechteckstein60b , der durch Vereinigen von zwei Steinen2 erzeugbar ist. Man könnte auch mehr als zwei Steine2 in gerader Linie vereinigen, alternativ auch in einfach um 90° abknickender Linie oder zweifach um 90° abknickender Linie. Rechts oben in3 und links unten in3 erkennt man jeweils einen größeren Rechteckstein60c , der durch Vereinigen von insgesamt acht Steinen2 erzeugbar ist, und zwar von vier Steinen2 in der Länge und von zwei Steinen2 in der Breite. - Außerdem sind in
3 weitere Steine70 eingezeichnet, für die charakteristisch ist, dass die Grundform eines gleichschenkligen, rechtwinkligen Dreiecks beteiligt ist. Der eingezeichnete Stein70a hat insgesamt die Grundform eines gleichschenkligen, rechtwinkligen Dreiecks. Den Stein70a kann man sich am einfachsten so erzeugt denken, dass der Stein60a längs einer seiner Diagonalen durchgeschnitten ist und dort eine Folge von Vorsprüngen angeordnet worden ist. Konkret besteht die Folge von Vorsprüngen im mittleren Bereich der Hypotenusenseite aus insgesamt sechs Vorsprüngen, die exakt so sind wie an einer Quadratseite des Steins60a , und einem zusätzlichen einzelnen Vorsprung ziemlich dicht am linken Ende der Hypotenusenseite (gesehen vom Inneren des Steins70a aus). - Der eingezeichnete Stein
70b unterscheidet sich von dem Stein70a dadurch, dass die Hypotenusenseite um eine Distanz "nach außen gerückt" ist, die einer halben Quadratseitenlänge eines Steins2 entspricht. Die zwei eingezeichneten Steine70b könnte man selbstverständlich auch integral vereinigen und hätte dann einen Stein vor sich, der gleichsam einen rechteckigen Mittelbereich und. zwei angesetzte gleichschenklig-rechtwinklige Dreiecke aufweist. Die Länge des rechteckigen Mittelbereichs ist kein ganzzahliges Vielfaches einer Quadratseitenlänge des Steins2 . -
3 stellt lediglich eine Auswahl möglicher größerer Steine60 und möglicher weiterer Steine70 dar. Wie es auf Grund der Definition des "Quadratelements" (= z.B. Stein2 von1 ) klar ist und wie es auch in3 optisch unmittelbar erkenntlich ist, lassen sich die Steine60 beliebig miteinander kombinieren und immer aneinander anlegen. Das Anlegen funktioniert immer, wenn man an einen mit einer Ecke beginnenden Seitenabschnitt eines ersten Steins einen mit einer Ecke beginnenden Seitenabschnitt eines zweiten Steins anlegt. Alternativ kann der zweite Stein um eine ganze Quadratseitenlänge, wie sie ein Stein2 hat, in Seitenrichtung versetzt angelegt werden, ja sogar um eine halbe Quadratseitenlänge versetzt, wie1 mit dem Nachbar-Stein38 zeigt. Bei den länglich-rechteckigen Steinen, wie z.B.60b und60c , ist es beliebig, ob man an eine Längsseite eines ersten Steins60 eine Breitseite eines zweiten Steins60 anlegt oder eine Längsseite eines zweiten Steins60 . - In
4 ist ein Stein80 gezeichnet, der hinsichtlich Draufsichtsflächengröße und Umriss so gestaltet ist, wie es durch integrale Vereinigung von insgesamt fünfzehn Elementarelementen40 (siehe2 ) erzeugbar ist, und zwar drei Elementarelementen40 in Breitenrichtung des Steins80 aneinander und fünf Elementarelementen40 in Längenrichtung des Steins80 aneinander, so dass insgesamt ein Rechteckstein gebildet ist. Alternativ könnte man auch sagen, dass in Breitenrichtung des Steins80 1,5 Steine2 aneinander gesetzt vereinigt sind und in Längenrichtung des Steins80 2,5 Steine2 aneinander gesetzt vereinigt sind. - Der in
4 gezeichnete Stein80 ist nur ein Beispiel unter vielen möglichen Beispielen dafür, wie man Steine80 nach dem angesprochenen Prinzip (in Breitenrichtung ein ungerades Vielfaches von Elementarelementen40 und in Längenrichtung ein ungerades Vielfaches von Elementarelementen40 aneinander gesetzt vereinigt) gestalten kann. In analoger Weise kann man quadratische Steinformen erzeugen. Es ist alternativ möglich, nur in einer der zwei Richtungen (Breitenrichtung und Längenrichtung) ein ungerades Vielfaches von Elementarelementen40 aneinander gesetzt zu vereinigen und in der anderen der zwei Richtungen ein gerades Vielfaches von Elementarelementen40 . Hinsichtlich der Aneinanderlegbarkeit von Steinen80 mit Nachbar-Steinen80 gilt das, was bereits im Zusammenhang mit den Steinen60 und in Bezugnahme auf3 gesagt worden ist. Auch Dreiecksteine wie der Stein70a und "Steine zusammengesetzt aus Rechteckbereich mit einem oder mit zwei Dreieckbereichen", wie der Stein70b , können mit dem Erzeugungsprinzip, wie es an Hand der4 und in den vorangehenden Absätzen beschrieben worden ist, erzeugt werden. Eine "Mischverlegung" mit Steinen60 und weiteren Steinen70 , wie sie an Hand der3 beschrieben worden sind, ist möglich. - In den
5 bis8 ist jeweils lediglich eine Quadratseite6 bzw. eine Profilierung eines Steins erster Art2 gezeichnet. Die Gesamtform des Steins2 resultiert dann hieraus, wie weiter oben im Zusammenhang mit1 ausführlich erläutert. -
5 veranschaulicht eine Ausführungsform, bei der die Vorsprünge11 ,12 ,13 in Draufsicht rechteckig sind.6 veranschaulicht eine Ausführungsform, bei der die Vorsprünge11 ,12 ,13 in Draufsicht trapezförmig sind, mit der längeren Trapezseite jeweils an der Quadratseite6 .7 veranschaulicht eine Ausführungsform, bei welcher der erste Vorsprung11 eine erheblich größere Vorragedimension20 hat als der zweite Vorsprung12 und der dritte Vorsprung13 ; das Ausmaß der Abstandshaltung zwischen benachbart verlegten Steinen2 wird durch die Vorragedimension20 des ersten Vorsprungs11 bestimmt, hinsichtlich der gegenseitigen Verhakung benachbart verlegter Steine2 ändert sich nichts Grundlegendes. Vorsprünge mit unterschiedlichen Vorragedimensionen kann man bei allen Draufsichtsformen der Vorsprünge verwirklichen.8 veranschaulicht eine Ausführungsform, bei welcher zusätzlich zu den Vorsprüngen11 ,12 ,13 ein zusätzlicher Vorsprung82 vorhanden ist, dessen Mitte einen Abstand von der in8 linken Quadratecke4 hat, der zwei Teilllängen18 entspricht. Der zusätzliche Vorsprung82 ist erheblich weniger breit als die Vorsprünge11 ,12 ,13 , muss dies aber nicht zwingend sein. Ein derartiger zusätzlicher Vorsprung kann bei allen Draufsichtsformen der Vorsprünge vorhanden sein. - In
9 erkennt man, dass die Vorsprünge11 ,12 ,13 jeweils ein oberes Ende90 haben, welches sich ein Stück unterhalb der Nutzseite92 des Steins2 befindet. Das obere Ende90 kann jeweils leicht nach außen-unten geneigt verlaufen. Die drei oberen Enden90 müssen nicht zwingend auf untereinander gleichem Höhenniveau sein.
Claims (22)
- Bodenbelagelement aus Kunststeinmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass es hinsichtlich Draufsichtsflächengröße und Umriss so gestaltet ist, wie es durch integrale Vereinigung einer Mehrzahl von gleichen Elementarelementen erzeugbar ist, wobei jedes Elementarelement folgende Merkmale aufweist: (a) eine quadratische Grundform; (b) zwei Quadratseiten ersten Typs mit einem ersten Vorsprung; (c) zwei Quadratseiten zweiten Typs mit einem zweiten Vorsprung und einem dritten Vorsprung; (d) die Mitte des ersten Vorsprungs befindet sich in einem Abstand von einem ersten Ende der Quadratseite ersten Typs, der im wesentlichen 6/10 der Quadratseitenlänge beträgt; (e) die Mitte des zweiten Vorsprungs befindet sich in einem Abstand von einem ersten Ende der Quadratseite zweiten Typs, der im wesentlichen 2/10 der Quadratseitenlänge beträgt; (f) die Mitte des dritten Vorsprungs befindet sich in einem Abstand von dem ersten Ende der Quadratseite zweiten Typs, der im wesentlichen 6/10 der Quadratseitenlänge beträgt; (g) der erste Vorsprung und der dritte Vorsprung haben jeweils eine Breite, die 60 bis 95% von 2/10 der Quadratseitenlänge beträgt; (h) und der zweite Vorsprung hat eine Breite, die 60 bis 125% von 2/10 der Quadratseitenlänge beträgt.
- Bodenbelagelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Vorsprung eine Breite hat, die 60 bis 95% von 2/10 der Quadratseitenlänge beträgt.
- Bodenbelagelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei mindestens einem Vorsprung von erstem Vorsprung, zweitem Vorsprung und drittem Vorsprung die Breite
65 bis 80% von 2/10 der Quadratseitenlänge beträgt. - Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung und der dritte Vorsprung untereinander im Wesentlichen gleiche Breite haben.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Quadratseiten ersten Typs des Elementarelements nur einen Vorsprung, nämlich den ersten Vorsprung, aufweist; und dass jede der Quadratseiten zweiten Typs des Elementarelements nur zwei Vorsprünge, nämlich den zweiten Vorsprung und den dritten Vorsprung, aufweist.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Quadratseiten der Elementarelemente frei von Rücksprüngen sind.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung und der dritte Vorsprung untereinander im Wesentlichen die gleiche Vorragedimension haben.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung und der dritte Vorsprung jeweils ein oberes Ende haben, welches sich unterhalb der Nutzseite des Bodenbelagelements befindet.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung und der dritte Vorsprung eine Vorragedimension oder Vorragedimensionen haben derart, dass zwischen dem betrachteten Bodenbelagelement und einem angelegten Nachbar-Bodenbelagelement in den von Vorsprüngen freien Bereichen eine Fuge mit einer Querbreite von 3 bis 5 mm besteht.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Vorsprung von erstem Vorsprung, zweitem Vorsprung und drittem Vorsprung eine Vorragedimension hat derart, dass zwischen dem betrachteten Bodenbelagelement und einem angelegten Nachbar-Bodenbelagelement in den von Vorsprüngen freien Bereichen eine Fuge mit einer Querbreite von 5 bis 35 mm besteht.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in seiner Nutzseite mindesten eine Scheinfuge vorgesehen ist, welche die Nutzseite optisch in mehrere Teile unterteilt.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung und der dritte Vorsprung in Draufsicht jeweils im Wesentlichen die Form eines Rechtecks haben.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung und der dritte Vorsprung in Draufsicht jeweils im Wesentlichen die Form eines Trapezes haben.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Vorsprung, der zweite Vorsprung und der dritte Vorsprung in Draufsicht jeweils im Wesentlichen die Form einer gerundeten Vorwölbung haben.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch mindestens eine lokale Materialwegnahme zur Schaffung von leistungsfähigen Wasserdurchtrittsöffnungen in einem Belag aus mehreren Bodenbelagelementen.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass es hinsichtlich Draufsichtsflächengröße und Umriss so gestaltet ist, wie es durch integrale Vereinigung einer Mehrzahl von gleichen Quadratelementen erzeugbar ist, die ihrerseits jeweils durch integrale Vereinigung von vier gleichen Elementarelementen in Quadratform erzeugbar sind.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass es hinsichtlich Draufsichtsflächengröße und Umriss so gestaltet ist, wie es durch integrale Vereinigung einer Mehrzahl von gleichen Elementarelementen oder von gleichen Quadratelementen in einer einzigen geraden Reihe erzeugbar ist.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass es hinsichtlich Draufsichtsflächengröße und Umriss so gestaltet ist, wie es durch integrale Vereinigung einer Mehrzahl von gleichen Elementarelementen oder von gleichen Quadratelementen in mehreren parallelen geraden Reihen erzeugbar ist.
- Bodenbelagelement nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch eine quadratische Form.
- Bodenbelagelement nach Anspruch 18, gekennzeichnet durch eine rechteckige Form, die in der Länge eine größere Dimension als in der Breite hat.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass es hinsichtlich Draufsichtsflächengröße und Umriss so gestaltet ist, wie es durch integrale Vereinigung einer Mehrzahl von gleichen Elementarelementen oder von gleichen Quadratelementen in einer mindestens ein Mal abgewinkelten Reihe erzeugbar ist.
- Bodenbelagelement nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass es eine viereckige Form hat; dass an allen vier Seiten jeweils Quadratseiten ersten Typs und Quadratseiten zweiten Typs miteinander abwechseln; und dass beim Hinübergehen von einer betrachteten Stelle einer Seite des Bodenbelagelements zu der gegenüber liegenden Stelle der gegenüber liegenden Seite des Bodenbelagelements überall jeweils ein Wechsel von Quadratseite ersten Typs zu Quadratseite zweiten Typs oder umgekehrt stattfindet.
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