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DE1023263B - Melkanlage - Google Patents

Melkanlage

Info

Publication number
DE1023263B
DE1023263B DEW20625A DEW0020625A DE1023263B DE 1023263 B DE1023263 B DE 1023263B DE W20625 A DEW20625 A DE W20625A DE W0020625 A DEW0020625 A DE W0020625A DE 1023263 B DE1023263 B DE 1023263B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
milk
vacuum
line
kettle
milking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW20625A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfons Stapel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEA Mechanical Equipment GmbH
Original Assignee
Westfalia Separator GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfalia Separator GmbH filed Critical Westfalia Separator GmbH
Priority to DEW20625A priority Critical patent/DE1023263B/de
Publication of DE1023263B publication Critical patent/DE1023263B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J7/00Accessories for milking machines or devices
    • A01J7/02Accessories for milking machines or devices for cleaning or sanitising milking machines or devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei den Melkanlagen der bekannten Art ist die Milchabsaugleitung an den einzelnen Kuhständen mit einem Anschlußstutzen für die Schlauchverbindung zum Milchsammelstück des Melkzeuges und am Ende der Kuhstände mit einem Endverschluß versehen. Das andere Ende dieser Leitung mündet in eine Milchschleuse oder einen Milchkessel, die ihrerseits mit der Vakuumpumpe bzw. dem Vakuum-Ausgleichsbehälter verbunden sind und somit unter Unterdruck stehen. Die Milch wird also zunächst in einen Kessel eingesogen.
Die meist hoch gelegene Milchschleuse hat die Aufgabe, die Milch aus einem unter Vakuum stehenden Raum in ein unter atmosphärischem Druck stehendes Vorlaufgefäß ohne Beeinträchtigung des herrschenden Vakuums abzulassen. Vom Vorlaufgefäß gelangt die Milch in freiem Gefälle zum Flächenkühler und wird unterhalb desselben in einer Auffangrinne aufgefangen und dem Milchsammelbehälter zugeführt.
Bei Verwendung eines Vakuum-Milchkessels ist stets eine Pumpe erforderlich, die entgegen der Wirkung des Vakuums dem Kessel die Milch entzieht und in die obere Verteilerschale des Kühlers drückt.
Die Reinigung der Milchwege bei den soeben beschriebenen Melkanlagen ist relativ umständlich. Zunächst ist ein besonderer Behälter erforderlich, in den die heiße Reinigungslösung eingebracht wird. Dann ist der Endverschluß der Milchabsaugleitung zu entfernen, an das Ende dieser Leitung ein Schlauch anzuschließen und dessen freies Ende in die Reinigungslösung einzutauchen. Ferner ist die Leitung zwischen der Auffangrinne unterhalb des Flächenkühlers und dem Milchsammeitank zu unterbrechen und eineRohr- oder Schlauchverbindung zwischen der Auffangrinne und dem Reinigungsbehälter herzustellen. Erst dann ist es möglich, die Reinigungslösung mit Hilfe des Vakuums durch die Milchleitung bis zur Schleuse bzw. zum Vakuum-Milchkessel durchzusaugen, von wo sie entweder in freiem Gefälle oder mittels Pumpe zum Flächenkühler gelangt und von der Auffangrinne zum Reinigungsbehälter zurückläuft.
Eine andere bekannte Reinigungsanlage besteht aus einem besonderen off enen Behälter für die Reinigungslösung und einer besonderen Zentrifugalpumpe, die saugseitig über eine Rohrleitung mit dem genannten Behälter und druckseitig mit einer mit Anschlußstutzen versehenen Rohrleitung verbunden ist, an die die milch- und luftführenden Teile der Melkmaschinenanlage so angeschlossen werden können, daß die Desinfektionslösung in den Behälter zurückfließt. Durch entsprechende Anordnung von Zweigleitungen und Dreiwegehähnen ist eine Umkehrung der Strömungsrichtung möglich, so daß die Spülung der Melkmaschinenteile in beiden Richtungen erfolgen kann.
Melkanlage
Anmelder:
Westfalia Separator A.G., Oelde (Westf.)
AIfons Stapel, Oelde (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung bezweckt, die Reinigung der Milchwege bei Melkanlagen mit zentraler Milchabsaugung zu vereinfachen und durch die Verwendung der vorhandenen Teile der Melkanlage zu verbilligen. Das wesentlichste Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Milchabsaugleitung, die Steigeleitung der Pumpe und die zum Flächenkühler führende Milchleitung an einen Dreiwegehahn angeschlossen sind und der ohnehin vorhandene Milchkessel als Behälter für die Reinigungslösung verwendet wird, so daß die Anschaffung eines besonderen Behälters entfällt. Die vorhandene Milchpumpe kann ebenfalls zur Förderung der Desinfektionslösung verwendet werden, so daß die Anschaffung einer besonderen Pumpe nicht erforderlich ist.
In der Zeichnung ist die Melkanlage gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt:
Die Milchabsaugleitung 1 geht vom Dreiwegehahn 2 aus und führt an den Kuhständen entlang zum Vakuum-Milchkessel 3, der durch die Leitung 4 mit der Vakuumquelle verbunden ist. Die Pumpe 5 saugt vom Boden des Milchkessels 3 die Milch ab und drückt sie durch die Steigeleitung 6, in die ein Rückschlagventil 7 eingebaut ist, über den Dreiwegehahn 2 und die Leitung 8 zum Flächenkühler 9. Von der Auffangrinne 10 gelangt die Milch durch die Leitung 11 zum Milchsammeitank 12. Für die Milchabsaugung ist der Dreiwegehahn 2 in Stellung I zu bringen.
Bevor mit der Reinigung begonnen wird, ist der Dreiwegehahn in Stellung III zu bringen und ein Stopfen aus Perlon oder einem anderen geeigneten Material in die Öffnung 13 der Rohrleitung 8 einzuführen. Dieser wird unter der Wirkung des Vakuums durch die Rohrleitung gesogen und schiebt die Milchreste in den Vakuum-Milchkessel 3.
Zwecks Reinigung der Anlage wird der Vakuumkessel 3 mit Reinigungslösung gefüllt und der Drei-
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wegehahn in Stellung II gebracht. Die Pumpe 5 fördert die Reinigungsflüssigkeit durch die Leitung 6 und den Dreiwegehahn 2 zur Milchabsaugleitung 1, aus der sie durch das Vakuum in den Milchkessel 3 zurückgesogen wird. Diese Kreislaufspülung kann auch ohne Vakuum bei offenem Kessel 3 durchgeführt werden, da die Pumpe 5 die Förderung des Reinigungsmittels auch allein übernehmen kann. Nach der Reinigung dieser Leitungsteile wird der Dreiwegehahn wieder in Stellung I gebracht und die Reinigungslösung über den Flächekühler abgeführt. Das Verbindungsrohr 11 ist schwenkbar ausgebildet, damit die verbrauchte Reinigungsflüssigkeit von der Auf fangrinne 10 in den Abwasserkanal ablaufen kann. Es ist vorteilhaft, oberhalb des Vakuum-Milchkessels 3 einen Frischwasserhahn anzubringen, so daß bequemerweise eine Nachspülung mit Frischwasser erfolgen kann. Um die verbliebenen Wasserreste aus der Leitung zu entfernen, wird bei Stellung III des Dreiwegehahns erneut ein Stopfen durch die Leitung hindurchgesogen. Der Vakuum-Milchkessel 3 ist zweckmäßig mit einem Temperiermantel 14 versehen, um die abgesaugte Milch kühlen bzw. das Reinigungsmittel erwärmen zu können. Unter Umständen können auch Heizplatten im Bodenteil des Vakuum-Milchbehälters 3 zweckmäßig sein.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Anordnung zum Reinigen von Melkanlagen mit zentraler Absaugung der Milch in einen Vakuum-Milchkessel, aus dem die eingesogene Milch mittels Pumpe zu einem Kühler gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Milchabsaugleitung (1), die Steigeleitung (6) und die zum Kühler führende Milchleitung (8) an einen Dreiwegehahn angeschlossen sind und die Kreislaufspülung der wesentlichen Teile der Melkanlage ohne Zusatzgeräte erfolgt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vakuumkessel (2) mit einem Temperiermantel umgeben ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vakuum-Milchkessel mit einem Kühlmantel und im Bodenteil mit elektrischen Heizplatten ausgerüstet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 941 702.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 850/35 1.58
DEW20625A 1957-02-18 1957-02-18 Melkanlage Pending DE1023263B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW20625A DE1023263B (de) 1957-02-18 1957-02-18 Melkanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW20625A DE1023263B (de) 1957-02-18 1957-02-18 Melkanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1023263B true DE1023263B (de) 1958-01-23

Family

ID=7596800

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW20625A Pending DE1023263B (de) 1957-02-18 1957-02-18 Melkanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1023263B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1055279B (de) 1957-01-28 1959-04-16 Jensen Poul Spuelvorrichtung fuer Melkmaschinenteile
DE1170703B (de) 1959-11-23 1964-05-21 Christensen & Co As S A Geraet zum automatischen Reinigen einer Milchleitung
FR2529750A1 (fr) * 1982-07-08 1984-01-13 Equip Laitier Indl Installation de nettoyage automatique pour une machine a traire le betail

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941702C (de) * 1954-04-07 1956-04-19 Dr Otto Paul Anordnung zum Spuelen und Reinigen von Melkmaschinen und Milchgeraeten

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