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DE10230182A1 - Stellelement - Google Patents

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Publication number
DE10230182A1
DE10230182A1 DE2002130182 DE10230182A DE10230182A1 DE 10230182 A1 DE10230182 A1 DE 10230182A1 DE 2002130182 DE2002130182 DE 2002130182 DE 10230182 A DE10230182 A DE 10230182A DE 10230182 A1 DE10230182 A1 DE 10230182A1
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Germany
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Withdrawn
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DE2002130182
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Inventor
Adolf Fenske
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Individual
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Publication of DE10230182A1 publication Critical patent/DE10230182A1/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/28Raised beds; Planting beds; Edging elements for beds, lawn or the like, e.g. tiles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft Bauteile, die als Kunststoffstellplatten zur Trennung von verschiedenartigen Gartenflächen, wie Gemüsebeeten, Blumenbeeten oder Biotopumrandungen dienen. DOLLAR A Ein derartiges Bauteil 1 besteht aus einem oder mehreren, beliebig zusammensteckbaren Bauteilelementen 2, welche als Vollprofil oder als Hohlprofil 4 ausgeführt sein können. Die Bauteilelemente 2 weisen eine Längsabmessung mit einer Längsachse 3 auf, entlang derer besagtes Hohlprofil oder Vollprofil 4 sich in vorzugsweise vertikaler Richtung erstreckt. Jedes Bauteilelement weist eine Querabmessung 5 auf, welche sich in zumindest einer Richtung als Stütz- oder Auflageelement 6 erstreckt. Zusätzlich können Steckverbindungselemente 9 eine so feste Verankerung im Boden gewährleisten, dass entlang der Bauteile mit Mähwerkzeugen gemäht oder auch Wasser in Kanälen umgeleitet werden kann. Durch die Verbindungselemente 7, die in einer zugehörigen Ausnehmung oder Nut 8 aufgenommen werden, können die Bauteile auch weitgehende Dichtheit erlangen. Der modulare Aufbau erleichtert Auf-, Um- und Abbau der einzelnen Bauelemente wesentlich, sodass die Kunststoffstellplatten vielseitig einsetzbar sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein oder mehrere modular aufgebaute Bauteile zur Trennung von Rasen- und/oder Nutzungsflächen, wie beispielsweise Gemüsebeete, Blumenbeete, Biotopanlagen. In einer weiteren Ausführungsform kann ein solches Bauteil auch als kleiner Wasserkanal ausgebaut werden und in verkleinerter Form auch als Strandspielzeug vorgesehen werden.
  • Das in EP0716803 beschriebene Bauelement dient der Einfassung von Beeten und anderen Nutzungsflächen und ist modular aufgebaut. Die einzelnen Module werden ineinander gesteckt. Der Kopplungsmechanismus erfordert aber eine aufwendige Fertigungstechnik, da hohle Teile gefertigt werden müssen. Der in EP0716803 vorgeschlagene Werkstoff ist ein Kunststoff Der Spritzguss von hohlen Teilen ist aber fertigungstechnisch aufwendig. Die Wandstärken der in EP0716803 vorgestellten Bauteile sind auch so groß, dass die Herstellung eines verhältnismäßig langen Teils große Spritzdrücke erforderlich macht. In einem Ausführungsbeispiel wird eine bevorzugte Länge von 60 cm, eine Höhe von 13-15 cm und eine Wandstärke von 5 cm angegeben. Um ein Ausfüllen der Spritzgießform mit einem Volumen von 3900 cm3 zu gewährleisten, sind hohe Drücke erforderlich, welche durch die Spritzgießmaschine aufgebracht werden müssen. Dementsprechend verteuern sich Maschine und damit der Fertigungsprozess. Bedingt durch die Dickwandigkeit der Bauelemente, erhöht sich auch Abkühlungszeit der Schmelze in der Spritzgießform, bedingt durch das große abzukühlende Volumen. Das hat zur Folge, dass entweder der Kühlmitteleinsatz oder die Zykluszeit ansteigt, was einer wirtschaftlichen Fertigung des Bauelements entgegensteht.
  • Für das in 1 dargestellte Kopplungselement ist wahrscheinlich noch ein separater Fertigungsschritt erforderlich. Der Stift 6 kann auch in einem separaten Fertigungsschritt an einer anderen Maschine erzeugt werden und nachträglich auf das Bauteil angeschweißt werden.
  • Das bedeutet aber, dass für jedes Bauteil inklusive Kopplungsteil 3 separate Spritzgießmaschinen erforderlich sind und in einem weiteren Arbeitsschritt die Kopplungsteile an das Bauteil 1 angeschweißt werden müssen, was die Fertigung verteuert.
  • Es ist Ziel der Erfindung, ein Bauelement vorzusehen, dass nicht nur dünnwandiger aber trotzdem stabiler ausgeführt sein kann, sondern auch einen vereinfachten Koppelungsmechanismus verwendet.
  • Die Kopplungselemente in EP0716803 bestehen aus einer Öse 11 und einem Stift 6. Der Stift 6 dient auch als Verankerung im Erdreich. Durch die relativ große Entfernung der Stifte voneinander und die nicht ausreichende Seitenstabilität ist die Konstruktion kippgefährdet, vor allem wenn mehrere Bauelemente in einer Linie hintereinander als Begrenzung verwendet werden sollen.
  • Die Erfindung umgeht die Probleme aus dem Stand der Technik, indem sie ein koppelbares Bauteil vorsieht, welches in einem einzigen Schritt gefertigt werden kann. Das Bauelement kann, muss aber keine Hohlräume aufweisen, sodass aufwendige Fertigungsverfahren zur Herstellung von Hohlquerschnitten vermieden werden.
  • Die einzelnen Bauteile können zusätzlich als Steckverbindungselemente ausgeführt sein, wodurch es zu einer festen Verankerung im Erdreich kommt. Durch diese Verankerung, können einerseits Wasserläufe kanalisiert werden, aber auch ein Mähvorgang entlang einer solchen Verankerung wird möglich, da auf jeder Seite eine Abschrägung vorgesehen ist.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, eine Auflagefläche am Boden vorzusehen. Diese Auflagefläche dient einerseits der Kippstabilität und andererseits der Möglichkeit, eine exakte Beetbegrenzung vorzusehen. Wenn die Auflagefläche als Abschrägung ausgebildet ist, kann man mit dem Rasenmäher an dem Bauteil entlang fahren und das Gras entlang der Abschrägung sicher abschneiden. Es ist daher keine manuelle Nachbearbeitung des Randes erforderlich.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist ihr Bestehen aus modular zusammensetzbaren Teilen, die vielseitig anwendbar sind. Wie in einem Baukastensystem kann der Kunde beliebige Bauteilelemente erwerben, durch den einheitlichen Verbindungsmechanismus ist gewährleistet, dass jedes beliebige Bauteilelement mit einem anderen koppelbar bleibt.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Koppelung weitgehend wasserdicht ausgeführt werden kann. Durch die Auflage derjenigen Abschrägung, die dem wasserführenden Teil der Bauteile abgewendet ist, am Untergrund kann ein Umkippen des Bauteils um seine Längsachse weitestgehend vermieden werden. Durch zusätzliche Steckelemente kann das Bauteil sicher im Erdreich oder sogar auf sandigem Untergrund verankert werden.
  • In einer weiteren Ausführungsvariante kann eine Schneckenfalle vorgesehen werden, die ohne den Einsatz chemischer Schneckenvernichtungsmittel funktionieren kann. Durch eine Umlenkung an der Oberseite des Bauteils erzeugt man einen überhängenden Bereich, den Schnecken nicht passieren können, da sie durch ihr Eigengewicht abgleiten. In einer Ausführungsvartante kann auch eine Nut vorgesehen werden, die der Aufnahme eines Schneckenvernichtungsmittels dienen kann.
  • Die erfindungsgemäßen Bauteile finden neben dem vielfaltigen Einsatz im Gartenbau auch Anwendung als Spielzeug, insbesondere für Sandkästen oder Badestrände. Ein weiteres Einsatzgebiet wären Ablaufkanäle für Regenwasser oder Wasserumleitungselemente oder als Straßenbegrenzung. In einer weiteren Ausführung könnten die Begrenzungselemente auch als Leitsystem für Kröten und andere Tiere dienen, um es den Tieren zu ermöglichen, stark befahrene Verkehrswege zu umgehen.
  • Durch den einfachen Zusammenbau eigenen sich die Bauelemente hervorragend als Begrenzungen, in weiteren Ausführungsbeispielen können auch Eck- und Winkelelemente vorgesehen werden, womit jede beliebige Raumteilung vorgenommen werden kann. Die Bauteile können auch in beliebigen Höhen gefertigt werden, sodass sie auch als Zaun dienen können. Durch die schrägen Flächen und eventuell eines überhängenden Längselementes können auch kleinere Kriechtiere, wie beispielsweise Schnecken von Nutzpflanzungen erfolgreich ferngehalten werden.
  • In einer Ausführung aus Kunststoff sind die Bautenelemente einerseits weitgehend wetterbeständig und ebenfalls salzwasserbeständig, was einen Einsatz als Spielzeug, insbesondere Strandspielzeug erlaubt.
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Bauteilelements
  • 2a zeigt einen Schnitt entlang der Längsabmessung des Bauteilelements 2b zeigt einen Schnitt quer zur Längsabmessung des Bauteilelements 3 zeigt eine Ansicht eines Bauteilelements von oben
  • 4a zeigt eine erste Ausführung eines Eckelements von oben 4b zeigt eine zweite Ausführung eines Eckelements von oben
  • 4e zeigt eine seitliche Ansicht eines Eckelements nach 4a oder 4b 4d zeigt eine Ansicht von oben einer weiteren Ausführungsvariante eines Eckelements zum Zusammenbau eines Bauteils.
  • 4e zeigt eine Seitenansicht des Eckelements 4d
  • 5 zeigt ein Längselement, mit zusätzlichem Deckenelement
  • 6 zeigt ein weiteres Längselement, mit einem Deckenelement in einer zweiten Ausführungsart
  • 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel als Bauteilelement mit einseitiger Abschrägung in perspektivischer Ansicht
  • 8a zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel als Bauteilelement mit einseitiger Abschrägung in einer längsseitigen Ansicht 8b zeigt das Ausführungsbeispiel von 8a in einer seitlichen Ansicht 8c zeigt das Ausführungsbeispiel von 8a in einer Ansicht von oben
  • 9 zeigt den möglichen Zusammenbau mehrerer Bautenelemente nach 1-8. 10a zeigt eine mögliche Ausführung eines Bauteilelements der Bauteile nach
  • 9 10b und 10c zeigen zwei Seitenansichten des Bauteilelements von 10a. 11 zeigt eine Ansicht des Bauteilelements von 10 von oben
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Bauteilelements nach einer ersten Ausführungsform.
  • Ein Bauteil 1, vorzugsweise für den Einsatz als Begrenzung von Garteneinheiten, als Raumteilungselement oder ähnlichem, besteht aus einem oder mehreren, beliebig zusammensteckbaren Bauteilelementen 2, welche als Vollprofil oder als Hohlprofil 4 ausgeführt sein können. Jedes Bauteilelement 2 weist eine Längsabmessung mit einer Längsachse auf, entlang derer besagtes Hohlprofil oder Vollprofil 4 sich in vorzugsweise vertikaler Richtung erstreckt. Das Bautenelement erstreckt sich über eine Querabmessung 5, welche in zumindest einer Richtung als Stütz- oder Auflageelement 6 dient. In jedem Bautenelement befindet sich an jedem Ende der Längsachse 3 zumindest ein Teil einer Verbindungselements 7 oder einer Ausnehmung 8.
  • Jedes beliebige Verbindungselement 7 passt in eine Ausnehmung des nächstfolgenden Bauteilelements. Die Ausnehmung 8 kann dabei wie in 1 dargestellt als Hohlzylinder ausgebildet sein. Dieser Zylinder ist vorzugsweise am Ende des Bauteils offen, sodass die Kanten eine begrenzte Elastizität aufweisen können. Eine weitere, nicht dargestellte Möglichkeit, ist eine Ausführungsvariante als Schwalbenschwanznut. In dieser Ausführungsvartante sind die Kanten der Ausnehmung in einer Ansicht von oben als gleichschenkeliges Dreieck ausgeführt, wobei die gedachte Spitze des Dreiecks außerhalb der Bauteilelementabmessungen liegt. Somit besteht statt der Spitze eine Öffnung, ähnlich wie im vorherigen Ausführungsbeispiel. Grundsätzlich ist es möglich, die Nut als beliebiges Vieleck zu gestalten.
  • 2a zeigt einen Schnitt entlang der Längsabmessung parallel zur Längsachse 3 des Bauteilelements 2.
  • In dieser Ausführungsform ist der Einbau der Steckverbindungselemente 9 gezeigt. Die Steckverbindungselemente 9 können in einer ersten, nicht dargestellten, Ausführungsform einstückig mit dem Bauteilelement vergossen werden. In einer weiteren Ausführungsform können diese Steckverbindungselemente auch in eine Führungsschiene eingeführt werden, sodass sie beliebig verschiebbar sind. Die Steckverbindungselemente werden unabhängig von dem Bauteilelement gefertigt. Sie bestehen aus einem zylindrischen oder vieleckigen Grundkörper 11, aus einer konisch zusammenlaufenden Spitze 12 und einem in 2a dargestellten Führungselement 13.
  • Die Führungselemente gleiten in einer Führungsschiene 14. Die Führungsschiene kann sich wie in 2a dargestellt über die ganze Längsachse des Bauteilelements erstrecken, oder aber auch nur an einzelnen Positionen vorgesehen sein. Damit können die Steckverbindungselemente dann nur an diesen vorgesehenen Positionen montiert werden.
  • Sollte eine durchgehende Längsschiene vorgesehen werden, können die Steckverbindungselemente von oben her beispielsweise durch einen stabförmigen Anker 10 in einer bestimmten Position gesichert werden. Diese Sicherung kann auch entfallen, wenn eine beliebige Zwischenposition gewählt werden muss, da der Untergrund ein Einstecken der Steckverbindungselemente an der vorgesehenen Position nicht erlaubt. Soll das Bauteilelement aus dem Erdreich entnommen werden, genügt die Positionierung der beiden äußersten Steckverbindungselemente 9 mittels eines stabförmigen Ankers 10, um einen Verlust aller Zwischensteckverbindungselemente 9 zu vermeiden.
  • Anstatt eines stabförmigen Ankers könnte auch ein Gewindestift vorgesehen werden. Für diesen Anwendungsfall sollte die Durchgangsbohrung 14 durch ein Deckelelement oder durch eine einsteckbare Umlenkkante 15, wie sie in 5 dargestellt wird, verschlossen werden. Damit kann das Bauteilelement nicht verschmutzen.
  • In einer weiteren Ausführungsform werden die Steckverbindungselemente 9 zusätzlich an festen Positionen durch einen stabförmigen Anker 10 arretiert, der entweder mit einem Gewinde als Schraubverbindung oder auch als Steckverbindung ausgeführt sein kann.
  • Wenn eine genügende Anzahl an Bohrungen im Vollprofil vorgesehen ist oder das Hohlprofil über eine genügende Anzahl an Ausnehmungen verfügt, in die ein stabförmiges Verbindungselement mit Kopfelement einrasten kann, kann die Position der Steckverbindungselemente entlang der Längsachse 3 beliebig verändert werden. 2b zeigt einen Schnitt quer zur Längsabmessung des Bauteilelements. In dieser Ansicht ist eine der Durchgangsbohrungen 14 dargestellt, in die ein zylinderförmiger Stift zur Befestigung der Steckverbindungselemente 9 vorgesehen wird. Der Stift kann entweder in einer Sackbohrung, die im Führungselement 13 des Steckverbindungselements 9 gehalten wird, eingesteckt werden, oder auch als Gewindestift ausgeführt sein. In dieser Ausführung entfällt die Notwendigkeit einer punktgenauen Positionierung des Steckverbindungselements 9 unter der Durchgangsbohrung. Wenn der Gewindestift angezogen wird, erfolgt eine Blockierung des Steckverbindungselements 9 durch die Druckkraft, die beim Anziehen des Gewindestifts aufgebracht wird.
  • 3 zeigt eine Ansicht eines Bauteilelements von oben. In dieser Ausführungsvariante wird eine durchgehende, in dieser Ansicht unsichtbare, Führungsschiene 15 gezeigt, entlang derer die Steckverbindungselemente 9 mit ihren Führungselementen 13 positioniert werden. In dieser Ausführungsvariante wird auf die Durchgangsbohrungen vollständig verzichtet. Die Steckverbindungselemente werden beliebig positioniert, die Führungselemente 13 können an beliebige Positionen entlang der Führungsschiene verschoben werden. Wenn das Bauteil dann in einem weichen Untergrund, wie beispielsweise Erde oder Sand, eingesteckt wird, werden die Steckverbindungselemente durch die Verankerung im Untergrund festgelegt. Diese Ausführungsvariante eignet sich vor allem für vorwiegend ebene Untergründe, während die vorhergehenden Ausführungsbeispiele die Auflage auf beliebig geneigten Untergründen erlaubt.
  • 4a zeigt eine erste Ausführung eines Eckelements von oben, bei welcher das Eckelement eine Umlenkung in einem Winkel von 90° ermöglicht. Die Ausführung des Eckelements ist nicht auf rechte Winkel beschränkt, beispielsweise könnten mehrere Eckelemente Bauteile sternförmig, vieleckig oder zu komplexeren Strukturen verbinden. Bezüglich der geometrischen Form der Begrenzung, die eine Serie von Bauteilen enthält, bestehen keinerlei Einschränkungen. Ein Eckelement 15 besteht demnach aus 2 Längsachsen 3, die sich in spitzem oder stumpfen Winkel schneiden. Das Hohl- oder Vollprofil 4 folgt den Längsachsen und endet entweder in einem Verbindungselement 7 oder einer Ausnehmung 8, wie schon in 1 dargestellt. Die Querabmessung 5 verbreitert sich an mindestens einer Stelle zu einem Stütz- oder Auflageelement 6. In 4a sind auf beiden Seiten des Hohl- oder Vollprofils 4 je eine Stütz- oder Auflageelement 6 angeordnet.
  • 4b zeigt eine zweite Ausführung eines Eckelements von oben, wobei im Unterschied zu 4 ein Rundprofil vorgesehen ist.
  • 4c zeigt eine seitliche Ansicht eines Eckelements nach 4a oder 4b. Das Hohl- oder Vollprofil 4 weist eine Querabmessung 5 auf, die sich nach unten erweitert. In diesen beiden Varianten werden keine Steckverbindungselemente vorgesehen.
  • 4d zeigt eine Ansicht von oben einer weiteren Ausführungsvariante eines Eckelements zum Zusammenbau eines Bauteils.
  • 4e zeigt eine Seitenansicht des Eckelements 4d
  • 5 zeigt ein Längselement, welches mit einem überhängenden Deckenelement 16 verbunden ist. Ein solches Deckenelement dient beispielsweise als Schneckenfalle oder als Abdeckung für die Durchgangsbohrungen 14 aus 2b. Das Deckenelement kann auch nachträglich montiert werden, dazu wird es in einer Ausführungsart mittels einer Klipsverbindung 17 in die Durchgangsbohrungen 14 eingesteckt. Alternativ dazu kann es auch über eine Schraubverbindung dauerhaft an dem Hohl- oder Vollprofil 4 befestigt werden
  • 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für ein überhängendes Deckenelement. In dieser Ausführungsvariante wird anstatt einer Umlenkung um einen Winkel von 90° eine Umlenkung in einem stumpfen Winkel 17 vorgesehen. In der dargestellten Variante sind eine oder mehrere Bohrungen 18 vorgesehen, die der Aufnahme von nicht dargestellten Verbindungselementen, wie Schrauben, Dübel, Klipselementen und ähnlichem dienen.
  • 7 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel als Bauteilelement mit einseitiger Abschrägung in perspektivischer Ansicht. Das Bauteilelement besteht aus einem Vollprofil 4, aus einem Querprofil 19 und aus mindestens einem Steckverbindungselement 9. Vollprofil 4 und Querprofil 19 stellen ein einziges, vorzugsweise im Spritzgussverfahren hergestelltes Kunststoffformteil dar. Nicht dargestellt sind in 7 etwaige Verbindungselemente 8 und zugehörige Ausnehmungen B. Wenn auf einen nahtlosen Übergang von einem Bauteilelement zum nächsten Bauteilelement kein Wert gelegt zu werden braucht, dann kann auf die Verbindungselemente 8 nach 1 auch verzichtet werden. In einer nicht dargestellten Verfahrensvariante kann an den Enden des Profils 4 ein u-förmiges Steckverbindungsprofil aufgepresst werden.
  • Wenn die Verbindungselemente nicht einstückig mit dem Bauteilelement ausgebildet sein müssen, kann das Bauteilelement auch durch ein anderes, kontinuierliches Verfahren erzeugt werden Bei dieser Verfahrensvariante wird das Profil 4 zusammen mit dem Querprofil 19 durch ein Extrusionsverfahren hergestellt. Dazu wird das Kunststoffmaterial verflüssigt, mittels einer Extruderschnecke oder Kolbenführungen einem Extruder zugeführt, welcher die gewünschten Profilabmessungen aufweist, nach der Extrusion ausgekühlt, indem das Profil durch ein Flüssigkeitsbad oder durch einen Luftkühler geführt wird. In einem weiteren Verfahrensschritt werden die Rohlinge dann auf die gewünschte Länge beschnitten und Bohrungen zur Aufnahme der Steckverbindungselemente vorgesehen. Auch in dem Profil 4 können Bohrungen 18 vorgesehen werden. Diese Verfahrensvariante erlaubt die Herstellung von Bautenelementen beliebiger Länge ohne eine Werkzeugänderung, wie sie im Spritzgussverfahren erforderlich wäre. Eine Änderung der Schnittfrequenz des Schneidwerkzeugs oder eine Änderung der Durchlaufgeschwindigkeit durch den Extruder bei gleicher Schnittfrequenz erlauben die Herstellung von Bautenelementen beliebiger Länge.
  • 8a zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel als Bautenelement mit einseitiger Abschrägung in einer längsseitigen Ansicht. In dieser Darstellung wurde auf die genaue Ausführung der Verbindungselemente 7 verzichtet. Genauso wie die bisherigen Elemente können die Bauteile mit einseitiger Abschrägung aus mehreren, ineinander einsteckbaren Modulen bestehen.
  • Nicht dargestellt ist die Möglichkeit, ein u-Profil mit je einem Endabschnitt 20 eines Bauteilelements nach 7 zu verbinden. Dazu werden vorteilhafterweise Nuten entlang des Profils 4 in vertikaler oder annähernd vertikaler Richtung vorgesehen. Diese Nuten können entweder einseitig oder beidseitig angebracht werden. Das Gegenstück ist ein u-förmiges Profil, welches in diese Nuten eingeschoben wird. Die Nuten können dieselben Ausführungsformen wie in 3 annehmen.
  • 8b zeigt das Ausführungsbeispiel von 8a in einer seitlichen Ansicht. In 8b besteht das Bautenelement 2 und das Steckverbindungselement 9 aus einem einzigen Stück Dieses Bautenelement wird in einem einzigen Fertigungsschritt hergestellt, beispielsweise im Spritzgussverfahren. Die Bohrungen 18 können auch während des Zusammenbaues durch den Anwender angebracht werden. Diese Bohrungen können der Befestigung des Bauteilelements an Zäunen, Mauern und ähnlichem dienen. Da die Lage und der Abstand der Bohrungen durch die Endanwendung bestimmt wird, müssen sie nicht schon gleich nach dem Spritzgussverfahrensschritt automatisch angebracht werden. In einer vorteilhaften Ausführungsvartante besteht das Bauteilelement aus einem leicht zu bohrenden Kunststoffmaterial, beispielsweise aus einem geschäumten Kunststoff. Durch die Befestigung an Zäunen, Mauern und anderen schon vorhandenen Begrenzungen muss das Bauteilelement 2 selbst nur geringen Festigkeitsanforderungen genügen.
  • Durch Verwendung eines geschäumten Kunststoffs wird auch das Gewicht des Bauteils wesentlich reduziert, ohne die Maßhaltigkeit und Formbeständigkeit zu beeinträchtigen.
  • 8c zeigt das Ausführungsbeispiel von 8a in einer Ansicht von oben, wobei wiederum auf die Darstellung der Verbindungselemente verzichtet wurde. Für ein an einer Wand gelagertes Bauteilelement kann auf die Verbindungselemente verzichtet werden, wenn ein geringer Abstand zwischen den Bautenelementen keine Rolle spielt. Das ist der Fall, wenn das Bauteilelement als Rasenkante verwendet wird. In dieser Anwendung soll das Stütz- oder Auflageelement 6 der Querabmessung 5 das Wachstum von Pflanzen verhindern. Durch den Einsatz des Bauteilelements kann somit das Wachstum von Gras, Unkraut oder ähnlichem entlang von Mauerrändern, Zäunen und ähnlichem verhindert werden. Durch den Einsatz des erfindungsgemäßen Bauteilelements kann man mit dem Rasenmäher direkt bis an die Begrenzung, sei es Zaun oder Mauerwerk oder ähnliches heranfahren. Das nachträgliche manuelle Zuschneiden von Rasenrändern entfällt durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Bauteils gänzlich Die Bautenelemente und daraus zusammengebauten Bauteile können beliebig eingefärbt werden, sodass sie im Gesamterscheinungsbild des Gartens nicht als störend empfunden werden.
  • 9 zeigt den möglichen Zusammenbau mehrerer Bauelemente nach 18 zu einem Bauten. Dieses Bauten kann beispielsweise ein Sandkasten, eine Begrenzung eines Beetes, eine Begrenzung zum Setzen von verschiedenen Nutz- oder Dekorpflanzen sein, die anzeigen soll, in welchem Bereich sich welche Pflanzenart befindet. Jedes Bauteilelement kann auch beschriftet sein und wie in 8 zusätzliche Verbindungselemente zum Anbringen von Beschriftungen, Tafeln oder ähnlichem dienen. Diese Option ermöglicht den Einsatz derartiger Bautenelemente nicht nur für Hobbygärtner, aber auch im professionellen Gartenbau, bei der Anlage von Parks, aber auch von Spielplätzen und ähnlichem.
  • Durch den einfachen Zusammenbau eignen sich die verschiedenen Bautenelemente als Baukastensatz als Kinderspielzeug. Durch die Wasserbeständigkeit, auch Salzwasserbeständigkeit ist auch eine Anwendung als Strandspielzeug, vor allem auch zum Umleiten und Stauen von Wasserläufen möglich.
  • 10a zeigt eine mögliche Ausführung eines Bauteilelements der Bauteile nach 9. Das Bautenelement 2 besteht wieder aus einer Längsachse 4 mit zugehörigem Hohl- oder Vollprofil 4. Entlang der Querabmessung 5 erstrecken sich in beide Raumrichtungen die Stütz- und Auflageelemente 6. Die Verbindungselemente 7 greifen in je ein Eckelement nach 4d ein. In dieser Ausführungsform sind keine Steckverbindungselemente 9 eingezeichnet, da nach der Ausführungsvariante nach 9 ein Kippen des Bauteils ausgeschlossen ist. Bei Bedarf kann das Bauteil beliebig verschoben werden. Soll die Verschiebung ausgeschlossen werden, können auch Steckverbindungselemente nach einer der vorhergehenden Ausführungsarten vorgesehen werden.
  • Die Deckenelemente 16 werden entweder in das Hohlprofil eingesteckt oder auf das Vollprofil geschraubt oder gesteckt. Eine derartige Verbindungsbohrung ist in 10a angedeutet.
  • 10b und 10c zeigen zwei Seitenansichten des Bauteilelements von 10a. Das Deckenelement 16 kann auch zusätzliche Versteifungsrippen 22 aufweisen, damit eine stabilere Auflage gewährleistet ist. Vor allem in der Ausführung als Sandkasten oder anderes Kinderspielzeug erhöht sich durch diese Maßnahme die Robustheit der Bauteile.
  • 11 zeigt eine Ansicht des Bauteilelements von 10 von oben, nach welcher eine einzige Versteifungsrippe 22 zentral angeordnet ist. Ohne Einschränkung der Funktionalität können bei langen Bauteilen auch mehrere derartige Versteifungsrippen vorgesehen sein.
  • Die Oberflächen 23 der Deckenelemente 16 können auch als Sitz- oder Spielfläche ausgebildet sein. Die Breitenabmessung der Deckenelemente beträgt bis zu 15 cm. Da die Bauteilelemente nicht im Boden eingegraben zu werden brauchen, kann sich ansammelndes Regenwasser einfach durch Anheben des Bauteils abfließen. In einer bevorzugten Ausführungsvariante als Sandkasten sind die Bauteilelemente 1 bis zu lm lang und 25 cm hoch. Wichtig für die Ausführung als Sandkasten oder Spielzeug ist das Vorsehen von Rundungen, sodass die Verletzungsgefahr minimiert werden kann.
  • 1
    Bauteil
    2
    Bauteilelement
    3
    Längsachse
    4
    Hohl- oder Vollprofil
    5
    Querabmessung
    6
    Stütz- oder Auflageelement
    7
    Verbindungselement
    8
    Ausnehmung
    9
    Steckverbindungselement
    10
    Stabförmiger Anker
    11
    Grundkörper
    12
    Spitze
    13
    Führungselement
    14
    Durchgangsbohrung
    15
    Eckelement
    16
    Deckenelement
    17
    stumpfer Winkel
    18
    Bohrung
    19
    Querprofil
    20
    Endabschnitt
    21
    Verbindungsbohrung

Claims (11)

  1. Bauteil 1, vorzugsweise für den Einsatz als Begrenzung von Garteneinheiten oder als Raumteilungselement, bestehend aus einem oder mehreren, beliebig zusammensteckbaren Bautenelementen 2, welche als Vollprofil oder als Hohlprofil 4 ausgeführt sein können, welche eine Längsabmessung mit einer Längsachse 3 aufweisen, entlang derer besagtes Hohlprofil oder Vollprofil 4 sich in vorzugsweise vertikaler Richtung erstreckt, gekennzeichnet dadurch, dass das Bautenelement eine Querabmessung 5 aufweist, welche sich in zumindest einer Richtung als Stütz- oder Auflageelement 6 erstreckt.
  2. Bauteil nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Längsachse des Bauteilelements eine Richtungsänderung durchlaufen kann.
  3. Bauteil nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Längsachse gekrümmt ist.
  4. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass in jedem Bauteilelement an zumindest einem Ende der Längsachse 3 zumindest ein Teil eines Verbindungselements 7 oder einer Ausnehmung 8 vorgesehen ist.
  5. Bauteil nach Anspruch 4, gekennzeichnet dadurch, dass jedes Verbindungselement 7 in eine Ausnehmung des nächstfolgenden Bauteilelements passt.
  6. Bauteil nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet dadurch, dass die Ausnehmung 8 als Hohlzylinder oder Hohlprofil mit mindestens 2 Kanten besteht.
  7. Bauteil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, dass zusätzliche Steckverbindungselemente 9 an der Unterseite jedes Bauteilelements vorgesehen werden können.
  8. Bauteil nach Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, dass die Steckverbindungselemente 9 in weitgehend variablem Abstand voneinander positionierbar sind.
  9. Bauteil nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die Breitenabmessung abgeschrägte Kanten aufweist, die an ihrem Ende einen spitzen Winkel einschließen.
  10. Bauteil nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass das Bauteil aus Kunststoff, vorzugsweise aus Recyclingmaterial gefertigt wird.
  11. Bauteil nach Anspruch 10, gekennzeichnet dadurch, dass der Kunststoff zumindest teilweise geschäumt ist.
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