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DE10229788B4 - Pipettenspitze - Google Patents

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DE10229788B4
DE10229788B4 DE2002129788 DE10229788A DE10229788B4 DE 10229788 B4 DE10229788 B4 DE 10229788B4 DE 2002129788 DE2002129788 DE 2002129788 DE 10229788 A DE10229788 A DE 10229788A DE 10229788 B4 DE10229788 B4 DE 10229788B4
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pipette tip
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harder
plastic
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DE2002129788
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Nico Gülzow
Jürgen Löhn
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Eppendorf SE
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    • B01L3/02Burettes; Pipettes
    • B01L3/0275Interchangeable or disposable dispensing tips
    • B01L3/0279Interchangeable or disposable dispensing tips co-operating with positive ejection means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/16Making multilayered or multicoloured articles
    • B29C45/1676Making multilayered or multicoloured articles using a soft material and a rigid material, e.g. making articles with a sealing part
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    • B01LCHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
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Abstract

Pipettenspitze aus Kunststoff mit einem länglichen, rohrförmigen Körper (2), der an dem einen Ende eine Pipettieröffnung (3), an dem anderen Ende eine Aufstecköffnung (4) zum Aufstecken auf einen Aufnahmeschaft einer Pipettiervorrichtung und an dem anderen Ende einen in Umfangsrichtung abwechselnd in härtere und weichere Segmente (7, 8) unterteilten Axialabschnitt (5) hat, bei der die weicheren Segmente (8) aus einem weicheren Kunststoff als die härteren Segmente (7) sind.

Description

  • Pipettenspitzen werden zusammen mit Pipettiervorrichtungen zum Dosieren von Flüssigkeiten verwendet. Pipettenspitzen haben einen länglichen, rohrförmigen Körper, der an dem einen Ende eine Pipettieröffnung und an dem anderen Ende eine Aufstecköffnung zum Aufstecken auf einen Aufnahmeschaft der Pipettiervorrichtung hat. Der Aufnahmeschaft ist zumeist konisch geformt. Bekannt sind aber auch zylindrische Aufnahmeschäfte. Ferner konische oder zylindrische Aufnahmeschäfte, die umlaufende Wulste oder dgl. zur Verstärkung der Dicht- bzw. Klemmwirkung haben. Die Pipettiervorrichtung umfaßt eine Gasverdrängungseinrichtung, die zumeist als Kolben-Zylinder-Einheit ausgeführt ist. Die Gasverdrängungseinrichtung ist mit einer Durchgangsöffnung des Aufnahmeschaftes verbunden. Die Pipettenspitze wird durch Eindrücken des Aufnahmeschaftes in die Aufstecköffnung an der Pipettiervorrichtung fixiert.
  • Mittels der Gasverdrängungseinrichtung wird eine Gassäule verschoben, um Flüssigkeit in die auf den Aufnahmeschaft gesteckte Pipettenspitze einzusaugen oder aus dieser auszustoßen. Zumeist ist die Gassäule eine Luftsäule. Wird die Gassäule von der Pipettenspitze weg verschoben, wird eine bestimmte Flüssigkeitsmenge durch die Pipettieröffnung in den rohrförmigen Körper eingesogen. Durch Verschieben der Gassäule zur Pipettenspitze hin wird eine Flüssigkeitsmenge aus dem rohrförmigen Körper durch die Pipettieröffnung abgegeben.
  • Es gibt Pipettiervorrichtungen, bei denen die Pipettenspitze mit der Hand vom Aufnahmeschaft abgezogen wird. Die meisten Pipettiervorrichtungen haben einen Abwerfer, der auf den oberen Rand der Pipettenspitze wirkt, um diese vom Aufnahmeschaft abzudrücken.
  • Die Pipettiervorrichtung kann eine Handpipette oder eine Dosierstation sein, wobei die Gasverdrängungseinrichtung manuell oder motorbetrieben sein kann. Das Aufstecken und Abwerfen der Pipettenspitze kann ebenfalls manuell oder motorgetrieben geschehen.
  • Zur Vermeidung von Fehlpipettierungen muß die Pipettenspitze abdichtend auf dem Aufnahmeschaft fixiert sein. Außerdem dürfen die Kräfte für das Aufstecken der Pipettenspitze auf und das Abwerfen der Pipettenspitze von dem Aufnahmeschaft nicht zu hoch sein. Die Fixierung von Pipettenspitzen ist sehr empfindlich gegenüber Maßabweichungen des Aufnahmeschaftes bzw. der Pipettenspitze, beispielsweise des Konuswinkels und/oder des Konusdurchmessers. Maßabweichungen können auf Fertigungstoleranzen bzw. auf Erwärmung (z.B. beim Autoklavieren der Pipettenspitzen) beruhen. Es kann sich aber auch um Maßabweichungen bei Verwendung von Pipettenspitzen eines Typs mit Pipettiervorrichtungen verschiedener Hersteller handeln, deren Aufnahmeschäfte verschieden bemessen sind. Maßabweichungen können zu besonders hohen Aufnahme- und Abwurfkräften oder zu einer undichten Verbindung zwischen Pipettenspitze und Aufnahmeschaft bzw, mangelndem Halt der Pipettenspitze auf dem Aufnahmeschaft führen.
  • Aus der US 5 660 797 sind Pipettenspitzen bekannt, die am oberen Ende integrale Abschnitte aus einem Material aufweisen, das von dem Material ihres Hauptkörpers abweicht. Diese Abschnitte aus unterschiedlichem Material sind als äußerer Kragen, innerer Kragen oder als gesamter oberer Abschnitt der Pipettenspitze ausgebildet. Der äußere Kragen kann aus einem härteren Material als das Grundmaterial bestehen, um die Pipettenspitze abdichtend gegen den Aufnahmeschaft zu drücken. Der innere Kragen bzw. der obere Abschnitt kann aus einem weicheren Material als der Hauptkörper sein und die Funktion einer Abdichtung gegenüber dem Aufnahmeschaft haben. Da der innere Kragen von dem harten Material des Hauptteils umgeben ist, ist seine Flexibilität begrenzt. Bei dem oberen Abschnitt aus weichem Material kann die Flexibilität überhöht sein.
  • Aus der US 5 232 669 , US 4 072 330 , DE 299 14 295 U1 , DE 199 05 027 A1 und US 4 707 337 sind Pipettenspitzen bekannt, die am oberen Ende einen Axialabschnitt mit radial nach außen vorstehenden Rippen aufweisen. Die Pipettenspitzen weisen zwischen den Rippen dieselbe Wandstärke wie im darunterliegenden Schaftbereich auf. Sie sind einteilig aus einem harten Kunststoff gefertigt. Durch die außen vorstehenden, axial verlaufenden Rippen am äußeren Umfang wird die Steifigkeit der Pipettenspitzen im oberen Axialabschnitt erhöht. Bei hinreichender Abdichtung auf dem Aufnahmeschaft einer Pipettiervorrichtung werden deshalb sehr hohe Aufsteck- und Abwurfkräfte erreicht.
  • Die US 5 045 286 offenbart eine Düse, die integrierte Elektroden aufweist, von denen sich zumindest eine über ihre gesamte Länge erstreckt. Die Elektroden und der übrige Körper der Düse bestehen jeweils aus einem verhältnismäßig steifen Kunstharz. Außerdem ist die Erstreckung der Elektroden in Umfangsrichtung äußerst gering. Am Aufsteckende ist die Wandstärke der Düsen durch eine Flansch erheblich verstärkt. Somit sind die bekannten Düsen am Aufsteckende sehr viel steifer als in dem darunter befindlichen Abschnitt.
  • Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Pipettenspitze zu schaffen, die eine hinreichende Abdichtung gegen einen Aufnahmeschaft bei Verringerung der Aufsteck- und Abwurfkräfte bei sicherem Halt auf dem Aufnahmeschaft und geringerer Empfindlichkeit gegenüber Maßabweichungen aufweist.
  • Die Aufgabe wird durch eine Pipettenspitze mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Pipettenspitze sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die erfindungsgemäße Pipettenspitze aus Kunststoff hat einen länglichen, rohrförmigen Körper, der an dem einen Ende eine Pipettieröffnung, an dem anderen Ende eine Aufstecköffnung zum Aufstecken auf einen Aufnahmeschaft einer Pipettiervorrichtung und an dem anderen Ende einen in Umfangsrichtung abwechselnd in härtere und weichere Segmente unterteilten Axialabschnitt hat, wobei die weicheren Segmente aus einem weicheren Kunststoff als die härteren Segmente sind.
  • Bei der erfindungsgemäßen Pipettenspitze wird durch die abwechselnd härteren und weicheren Segmente eine erhöhte Flexibilität unter Erhalt einer gewissen Steifigkeit verwirklicht. Dies ermöglicht es, die Anforderungen hinsichtlich der Dichtigkeit zu erfüllen und die für das Aufstecken und Abwerfen erforderliche Kraft verhältnismäßig gering bei sicherem Halt auf dem Aufnahmeschaft zu halten. Dabei ist die Empfindlichkeit gegen Maßabweichungen gering und sogar eine Verwendbarkeit der Pipettenspitze mit Pipettiervorrichtungen unterschiedlicher Hersteller gegeben, deren Aufnahmeschäfte verschieden ausgestaltet bzw. bemessen sind. Eine erfindungsgemäße Pipettenspitze kann so ausgeführt sein, daß sie mit einer Aufsteckkraft von maximal 10 N auf einen für diese Pipettenspitze ausgelegten Aufnahmeschaft einer Pipettiervorrichtung und mit einer Aufsteckkraft von maximal 15 N auf Aufnahmeschäfte anderer Pipettiervorrichtungen steckbar ist. So ist die Einsetzbarkeit der erfindungsgemäßen Pipettenspitze durch das Autoklavieren weniger beeinträchtigt.
  • Die weicheren Segmente sind aus einem weicheren Kunststoff als die härteren Segmente. Hierbei wird also die Weichheit durch Einsatz weicherer Materialien erhöht. Die Weichheit kann auch kombiniert durch Verringerung der Wandstärke und Einsatz weicherer Kunststoffe in den betreffenden Segmenten gesteigert werden.
  • Gemäß einer Ausgestaltung ist der härtere Kunststoff Polypropylen oder Polyethylen und/oder der weichere Kunststoff ein TPE (thermoplastisches Elastomer) oder ein Silikon oder ein LSR (liquid silicone rubber) oder ein anderer weicher Polymerwerkstoff. Insbesondere können für das härtere Material und das weichere Material Kunststoffe zum Einsatz kommen, die besonders gut aneinander haften.
  • Eine Verbindung der härteren und weicheren Segmente kann zusätzlich oder statt dessen durch formschlüssige Verbindungen zwischen den Segmenten erreicht werden, insbesondere durch einander hintergreifende oder ineinandergreifende Randbereiche.
  • Die härteren Segmente und die weicheren Segmente sind aus verschiedenen Kunststoffen, die verschiedene E-Module aufweisen. Vorzugsweise sind die weicheren Segmente aus einem Kunststoff, dessen E-Modul um eine oder mehrere Zehnerpotenzen geringer ist, als der E-Modul des Kunststoffs, aus dem die härteren Segmente bestehen.
  • Gemäß einer Ausgestaltung ist der rohrförmige Körper außerhalb des Axialabschnittes mit den härteren und weicheren Segmenten aus demselben Kunststoff wie im Bereich der härteren Segmente oder der weicheren Segmente. Die Pipettenspitze ist dann aus nur zwei Kunststoffen herstellbar. Bevorzugt ist das Material außerhalb des Axialabschnittes dasselbe wie in den härteren Segmenten. Dabei kann es sich insbesondere um Polypropylen oder Polyethylen handeln, das für viele Dosieranwendungen bevorzugt wird bzw. für die Ausbildung der härteren Segmente besonders geeignet ist.
  • Gemäß einer Ausgestaltung weist der Axialabschnitt am Innenumfang mindestens einen umlaufenden Dichtbereich aus einem weicheren Kunststoff als in den härteren Segmenten auf. Hierdurch wird die Abdichtung weiter verbessert. Insbesondere kann hierdurch eine gleichmäßige Abdichtung über den gesamten Umfang erreicht werden. Da der Dichtbereich ebenfalls aus einem weicheren Material als die härteren Segmente ist, beeinträchtigt er die Flexibilität im Bereich der Aufstecköffnung nicht.
  • Nach einer Ausgestaltung ist ein ringförmiger Dichtbereich vorhanden. Dieser kann sich insbesondere im wesentlichen über den gesamten Axialabschnitt erstrecken.
  • Nach einer Ausgestaltung sind mehrere ringförmige Dichtbereiche vorhanden, die axial voneinander beabstandet sind. Die mehreren ringförmigen Dichtbereiche können über den gesamten Axialabschnitt verteilt sein. Nach einer Ausgestaltung weisen sie an einem konischen Aufnahmeschaft verschiedene Innendurchmesser auf.
  • Grundsätzlich kann der Dichtbereich aus einem anderen Kunststoff als die weicheren Segmente bestehen. Es kann sich dabei insbesondere um einen aus den obigen Materialien für die weicheren Segmente ausgewählten Kunststoff handeln. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist der Dichtbereich aus demselben Kunststoff wie die weicheren Segmente. Hierdurch wird die Herstellung der Pipettenspitze mit Dichtbereich aus nur zwei Kunststoffen ermöglicht.
  • Schließlich ist die Pipettenspitze nach einer Ausgestaltung im Zwei- oder Mehrkomponentenspritzguß hergestellt.
  • Die Pipettenspitze wird nachfolgend anhand der anliegenden Zeichnungen zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine Pipettenspitze mit segmentiertem Aufsteckbereich und rohrförmigem Dichtbereich in einer Perspektivansicht schräg von oben;
  • 2 eine Pipettenspitze mit segmentiertem Aufsteckbereich und ringförmigen Dichtbereichen in einer Perspektivansicht schräg von oben;
  • 3 dieselbe Pipettenspitze in einem vergrößerten Längsschnitt durch das obere Ende;
  • 4 die weicheren Bereiche derselben Pipettenspitze in einer vergrößerten Perspektivansicht schräg von oben.
  • Bei der nachfolgenden Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele sind übereinstimmende Merkmale mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.
  • Gemäß 1 hat eine Pipettenspitze 1 einen länglichen, rohrförmigen Körper 2, der im Beispiel im wesentlichen einen leicht konischen Hauptabschnitt 2', einen stärker konischen Übergangsabschnitt 2'' und einen leicht konischen Anfangsabschnitt 2''' aufweist.
  • An einem Ende hat der rohrförmige Körper 2 eine Pipettieröffnung 3 und an dem anderen Ende eine Aufstecköffnung 4 zum Aufstecken auf den Aufnahmeschaft einer Pipettiervorrichtung. In einem Axialabschnitt 5, der für das Aufstecken auf einen nicht gezeigten Aufnahmeschaft einer Pipettiervorrichtung bestimmt ist, ist der Körper 2 innen mit einem entsprechenden Konuswinkel wie der Aufnahmeschaft ausgeführt.
  • Der Körper 2 hat an dem Ende mit der Aufstecköffnung 4 einen flanschartigen Bereich vergrößerter Wandstärke 6. Die axiale Erstreckung des flanschartigen Bereiches entspricht im Beispiel etwa der des Axialabschnittes 5.
  • Im Axialabschnitt 5 ist der Körper 2 abwechselnd in härtere Segmente 7 und weichere Segmente 8 unterteilt.
  • Die härteren Segmente 7 bestehen aus demselben Material wie der Körper 2 außerhalb des Axialabschnittes 5. Im Beispiel handelt es sich dabei um Polypropylen.
  • Die weicheren Segmente 8 bestehen im Beispiel aus einem thermoplastischen Elastomer (TPE).
  • An ihrem Innenumfang sind die harten und weichen Segmente 7, 8 durch einen rohrförmigen Dichtbereich 9 miteinander verbunden, der sich über den gesamten Axialabschnitt 5 erstreckt. Der Dichtbereich 9 ist innen durch einen Absatz von dem an den Axialabschnitt 5 angrenzenden Teil des Körpers 2 getrennt.
  • Durch die beschriebene Gestaltung wird der Pipettenspitze 1 im Bereich der Aufstecköffnung 4 eine erhöhte Flexibilität und dennoch eine gewisse Steifigkeit verliehen, die einen abdichtenden Sitz auf Aufsteckschäften unter Ausgleich von Maßabweichungen fördert.
  • Die Pipettenspitze 1' der 2 bis 4 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen 1 insbesondere dadurch, daß die härteren Segmente 7' und die weicheren Segmente 8' eine andere Erstreckung über den Umfang aufweisen. Darüber hinaus ist der Axialbereich 5' kürzer als der flanschartige Bereich 6' und sind infolgedessen die weicheren Segmente 8' nur über einen Teil des flanschartigen Bereiches 6' erstreckt.
  • Eine weitere Abweichung liegt darin, daß im Axialbereich 5' drei ringförmige Dichtbereiche 9', 9'', 9''' vorhanden sind, wobei der Innendurchmesser dieser Dichtbereiche mit zunehmendem Abstand von der Aufstecköffnung 4 abnimmt. Im übrigen hat die Pipettenspitze 1' im Aufnahmebereich 5' eine zylindrische Innenkontur mit einem Absatz 10' zur angrenzenden Bereich des Körpers 2 mit der Pipettieröffnung 3 am anderen Ende.
  • Diese Ausgestaltung wird durch die ringförmigen Dichtbereiche 9', 9'', 9''', die wulstförmig am Innenumfang umlaufen, eine verbesserte Abdichtung auf einem konischen Aufnahmeschaft erreicht. Dabei wird durch die größere Umfangsausdehnung der Segmente das Dichtverhalten positiv beeinflußt.

Claims (10)

  1. Pipettenspitze aus Kunststoff mit einem länglichen, rohrförmigen Körper (2), der an dem einen Ende eine Pipettieröffnung (3), an dem anderen Ende eine Aufstecköffnung (4) zum Aufstecken auf einen Aufnahmeschaft einer Pipettiervorrichtung und an dem anderen Ende einen in Umfangsrichtung abwechselnd in härtere und weichere Segmente (7, 8) unterteilten Axialabschnitt (5) hat, bei der die weicheren Segmente (8) aus einem weicheren Kunststoff als die härteren Segmente (7) sind.
  2. Pipettenspitze nach Anspruch 1, bei der der härtere Kunststoff Polypropylen oder Polyethylen und/oder der weichere Kunststoff ein thermoplastisches Elastomer oder ein Silikon oder ein LSR oder ein anderer weicher Polymerwerkstoff ist.
  3. Pipettenspitze nach Anspruch 2, bei der die härteren Segmente (7) und die weicheren Segmente (8) aus verschiedenen Kunststoffen sind, die verschiedene E-Module aufweisen.
  4. Pipettenspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der der rohrförmige Körper (2) außerhalb des Axialabschnittes (5) aus demselben Kunststoff wie im Bereich der härteren Segmente (7) ist.
  5. Pipettenspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die in dem Axialabschnitt (5) am Innenumfang mindestens einen umlaufenden Dichtbereich (9) aus dem weicheren Kunststoff als in den härteren Segmenten (7) aufweist.
  6. Pipettenspitze nach Anspruch 5, die einen rohrförmigen Dichtbereich (9) aufweist.
  7. Pipettenspitze nach Anspruch 5 oder 6, die mehrere ringförmige Dichtbereiche (9', 9'', 9''') aufweist, die axial voneinander beabstandet sind.
  8. Pipettenspitze nach Anspruch 6 oder 7, bei der der Dichtbereich (9) im wesentlichen über den gesamten Axialabschnitt (5) erstreckt ist.
  9. Pipettenspitze nach Anspruch 8, bei der der Dichtbereich (9) aus demselben Kunststoff wie die weicheren Segmente (8) ist.
  10. Pipettenspitze nach einem der Ansprüche 1 bis 9, die im Zwei- oder Mehrkomponentenspritzguß hergestellt ist.
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