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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Betriebsverfahren für eine Brennstoffzelle,
die Elektrizität
unter Verwendung von Wasserstoffgas und einem Oxidationsgas als
Reaktionsgase erzeugt, und insbesondere ein Betriebsverfahren für eine Brennstoffzelle,
welches eine hervorragende Sicherheitskontrolle gegenüber Wasserstofflecks
aufweist.
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Ein
in einem Brennstoffzellenfahrzeug oder dergleichen angebrachter
Brennstoffzellentyp ist als Stapel ausgebildet, bei dem eine Mehrzahl
von Brennstoffzellen in Schichten angeordnet sind, wobei die Brennstoffzellen
jeweils gebildet sind durch Anordnen einer Festpolymerelektrolytmembran
(die z. B. aus einer Festpolymerionenaustauschmembran oder dergleichen
gebildet ist) zwischen einer Anode oder eine Kathode derart, dass
die Festpolymerelektrolytmembran sandwichartig auf beiden Seiten
zwischen der Anode und der Kathode angeordnet ist. Diese Brennstoffzelle
ist mit einem Wasserstoffpol versehen, dem Wasserstoffgas als Brenngas
zugeführt
wird, und einem Luftpol, dem Sauerstoff enthaltende Luft als ein
Oxidationsgas zugeführt
wird. In dieser Brennstoffzelle bewegen sich durch eine katalytische
Reaktion an der Anode erzeugte Ionen zu der Kathode, indem sie durch
die Festpolymerelektrolytmembran hindurchströmen, und bewirken nachfolgend
eine elektrochemische Reaktion mit Sauerstoff an der Kathode, um
so Elektrizität
zu erzeugen.
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Weil
Wasserstoffgas ein entflammbares Gas ist, ist es notwendig, ausreichend
dafür Sorge
zu tragen, dass es nicht in die Umgebung entweicht. Im Allgemeinen
wird an Stellen, an denen mit Wasserstoffgas umgegangen wird, zur
Sicherheitskontrolle die Wasserstoffdichte überwacht, und nach Maßgabe der
Größe der erfassten
Wasserstoffdichte werden die notwendigen Schritte unternommen, und
Brennstoffzellen, welche Wasserstoffgas als Brennstoff benutzen,
sind nicht außergewöhnlich.
Weil jedoch Wasserstoff eine extrem permeierende Substanz ist, ist
es extrem schwierig, sie vollständig
abzudichten. Da der oben beschriebene Brennstoffzellentyp mit Festpolymerelektrolytmembran
eine Stapelstruktur aufweist, ist es insbesondere schwierig, den
Wasserstoff vollständig
daran zu hindern, aus der Brennstoffzelle auszutreten. Insbesondere
ist es schwierig, Wasserstofflecks an Verbindungsabschnitten, beispielsweise
dort, wo Verbindungen in den Wasserstoffleitungen ausgebildet sind,
zu verhindern.
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Daher
wird herkömmlicherweise
ein Wasserstoffsensor in der Nähe
der Brennstoffzelle installiert, der die Wasserstoffdichte erfasst.
Wenn der Wasserstoffsensor eine Wasserstoffdichte über einem
vorbestimmten Niveau erfasst, wird eine Warnung ausgegeben und der
Betrieb der Brennstoffzelle angehalten.
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Weiterhin
existiert eine Brennstoffzelle, die innerhalb eines belüfteten Behälters untergebracht ist,
wie in der
JP 8-31436
A1 offenbart ist. Die Wasserstoffdichte innerhalb der Box
wird konstant überwacht,
indem ein Wasserstoffsensor angebracht ist, der die Wasserstoffdichte
innerhalb des Behälters
erfasst. Wenn die durch den Wasserstoffsensor erfasste Wasserstoffdichte
ein vorbestimmtes Niveau überschreitet,
wird ein Belüftungsventilator
in Betrieb gesetzt und eine Zwangsbelüftung durchgeführt, wodurch
die Wasserstoffdichte innerhalb des Behälters verringert wird.
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Bei
einem System, wie dem herkömmlichen, bei
dem eine Warnung ausgegeben und das System angehalten wird, wenn
eine vorbestimmte Wasserstoffdichte von dem Wasserstoffsensor erfasst
wird, gibt es jedoch Fälle,
bei denen das System ohne eine vorherige Warnung plötzlich angehalten
wird. Für den
Fall eines Brennstoffzellenfahrzeugs entsteht das Problem, dass
dann, wenn der Betrieb der Brennstoffzelle in derartiger Weise plötzlich angehalten
wird, das Fahrzeug nicht an einen Ort bewegt werden kann, an dem
Reparaturen durchgeführt
werden können.
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In
einem System, in dem ein Belüftungsventilator
in Betrieb ist und das Innere des Behälters zwangsbelüftet wird,
wenn eine vorbestimmte Wasserstoffdichte durch den Wasserstoffsensor
erfasst wird, besteht weiterhin die Befürchtung, dass die Menge an
ausgetretenem Wasserstoff nachfolgend weiterhin ansteigt, weil die
Menge an austretendem Wasserstoff nicht unterdrückt wird, wie in der
JP 8-31436 A1 offenbart
ist.
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EP 0 827 226 B1 offenbart
ein System, bei dem durch einen Wasserstoffsensor, der in einem von
der Kathode der Brennstoffzelle weg führenden Abgasdurchgang angeordnet
ist, eine Konzentration von Wasserstoff im Kathodenabgas überwacht
wird. Ein erhöhter
Wert der erfassten Wasserstoffkonzentration im Kathodenabgas wird
als Zeichen einer Degenerierung wenigstens einer der PEM-Membranen gewertet
und entsprechende Gegenmaßnahmen
eingeleitet. Neben der Ausgabe einer Warnung kann eine dieser Maßnahmen
darin bestehen, den Wasserstoffgaszuführdruck zur Anode der Brennstoffzelle zu
reduzieren, bis im Kathodenabgas ein akzeptabler Wert der Wasserstoffkonzentration
erreicht ist.
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Aufgabe
der Erfindung ist es, ein Brennstoffzellenbetriebsverfahren bereitzustellen,
bei dem sichergestellt werden kann, dass die Wasserstoffdichte in
der Umgebung des Brennstoffzellensystems einen vorbestimmten Wert
nicht überschreitet.
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Zur
Lösung
dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß ein Verfahren mit den Merkmalen
von Anspruch 1 vorgeschlagen.
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Die
vorliegende Erfindung sieht ein Brennstoffzellenbetriebsverfahren
vor, das von dem Merkmal Gebrauch macht, dass die Menge an von der Brennstoffzelle
austretendem Wasserstoff eine Korrelation mit dem Betriebsdruck
der Brennstoffzelle aufweist (nämlich
mit dem Reaktionsgaszufuhrdruck), so dass je höher der Betriebsdruck ist,
desto größer die
Menge an austretendem Wasserstoff ist, und dass der Betriebsdruck
derart begrenzt wird, dass die Menge von aus der Brennstoffzelle
austretendem Wasserstoff einen vorbestimmten Wert nicht überschreitet.
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Eine
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist ein Brennstoffzellenbetriebsverfahren,
bei dem eine Brennstoffzelle (z. B. die Brennstoffzelle 11 bei
der unten beschriebenen Ausführungsform),
die unter Verwendung von Wasserstoffgas und einem Oxidationsgas
als Reaktionsgas elektrischen Strom erzeugt, bei einem Betriebsdruck
betrieben wird, der einem erforderlichen Stromerzeugungszustand
entspricht, wobei ein die Wasserstoffdichte erfassender Wasserstoffsensor
(z. B. der Wasserstoffsensor 54 bei der unten beschriebenen
Ausführungsform)
in einer Nähe
der Brennstoffzelle und eines Wasserstoffstromdurchgangs vorgesehen
ist und basierend auf durch den Wasserstoffsensor erfassten Werten der
Betriebsdruck (z. B. der Luftzufuhrdruck bei der unten beschriebenen
Ausführungsform)
derart begrenzt wird, dass eine Wasserstoffaustrittsmenge aus der
Brennstoffzelle und dem Wasserstoffstromdurchgang einen vorbestimmten
Wert (z. B. den die erlaubte Wasserstoffaustrittsmenge Hlim in der
unten beschriebenen Ausführungsform)
nicht überschreitet.
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Wenn
die Belüftungsmenge
in der Nähe
der Brennstoffzelle konstant ist, existiert eine Korrelation zwischen
der Menge von aus der Brennstoffzelle austretendem Wasserstoff und
der Wasserstoffdichte in der Nähe
der Brennstoffzelle. Demzufolge ist es möglich, die Menge von aus der
Brennstoffzelle austretendem Wasserstoff aufgrund von durch einen Wasserstoffsensor
erfassten Werten abzuschätzen. Weiterhin
existiert das Merkmal, dass die Menge von aus der Brennstoffzelle
austretendem Wasserstoff von dem Betriebsdruck der Brennstoffzelle
(nämlich dem
Zufuhrdruck, mit dem Reaktionsgas zugeführt wird) abhängt, und
je höher
der Betriebsdruck ist, desto größer die
Menge an austretendem Wasserstoff ist. Demzufolge ist es möglich, den
Betrieb der Brennstoffzelle durch Begrenzen des Betriebsdrucks derart
zu steuern/regeln, dass die aus der Brennstoffzelle austretende
Wasserstoffmenge einen vorbestimmten Wert nicht überschreitet, aufgrund von durch
den Wasserstoffsensor erfassten Werten.
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Bei
einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird in dem oben
beschriebenen Aspekt aufgrund von Eigenschaften der Brennstoffzelle
und der Wasserstoffaustrittsmenge bei einem gegenwärtigen Betriebsdruck
ein Betriebsdruck (z. B. der erlaubte Betriebsdruck Plim in der
unten beschriebenen Ausführungsform),
bei dem die Wasserstoffaustrittsmenge den vorbestimmten Wert nicht überschreitet,
vorhergesagt und der Betriebsdruck derart begrenzt, dass er niedriger
als der vorhergesagte Betriebsdruck ist.
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Weil
zwischen der Menge von aus der Brennstoffzelle austretendem Wasserstoff
und der Wasserstoffdichte in der Nähe der Brennstoffzelle eine
Korrelation existiert, wenn die Ventilationsmenge in der Nähe einer
Brennstoffzelle konstant ist, und die Menge des aus der Brennstoffzelle
austretenden Wasserstoffs von dem Betriebsdruck der Brennstoffzelle
(nämlich
dem Zufuhrdruck, mit dem Reaktionsgas zugeführt wird) abhängt, ist
es möglich,
einen Betriebsdruck vorherzusagen, bei dem die Menge an austretendem
Wasserstoff geringer ist als der vorherbestimmte Wert aus dem gegenwärtigen Betriebsdruck
der Brennstoffzelle und der gegenwärtigen durch den Wasserstoffsensor
erfassten Wasserstoffdichte, und es ist möglich, den Betrieb der Brennstoffzelle
durch Begrenzen des Betriebsdrucks unter den relevanten Betriebsdruck
zu steuern/regeln. Man beachte, dass bei jedem der obigen Aspekte
der vorliegenden Erfindung es möglich
ist, einen Wasserstoffsensor zur Erfassung der Wasserstoffdichte
nicht nur in der Nähe
der Brennstoffzelle, sondern auch in dem Wasserstoffströmungsweg
vorzusehen.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine schematische Strukturansicht eines Brennstoffzellenfahrzeugs
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine perspektivische Ansicht eines FC-Behälters bei der obigen Ausführungsform.
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3 ist
eine Seitenansicht, welche eine Beziehung zwischen einer Menge von
austretendem Wasserstoff und einer Wasserstoffdichte anzeigt.
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4 ist
eine Ansicht, welche die Beziehung zwischen dem Betriebsdruck einer
Brennstoffzelle und einem erzeugten Strom zeigt.
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5 ist
eine Ansicht, welche eine Beziehung zwischen einer Menge an von
einer Brennstoffzelle austretendem Wasserstoff und dem Betriebsdruck
der Brennstoffzelle zeigt.
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6 (A und B) ist ein Beispiel eines Betriebssteuer/regelflussdiagramms
für eine
Brennstoffzelle.
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7 ist
ein Beispiel eines Betriebssteuer/regelblockdiagramms für ein Brennstoffzellenfahrzeug.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFOHRUNGSFORMEN
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Eine
Ausführungsform
des Brennstoffzellenbetriebsverfahrens dervorliegenden Erfindung
wird nun unter Bezugnahme auf 1 bis 7 beschrieben.
Man beachte, dass die Ausführungsform in
diesem Fall auf eine in einem Brennstoffzellenfahrzeug angebrachte
Brennstoffzelle angewendet wird.
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1 ist
eine schematische Strukturansicht eines Brennstoffzellenfahrzeugs.
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Das
Brennstoffzellenfahrzeug 1 ist mit einer hybridartigen
Antriebseinheit ausgestattet, die durch eine Brennstoffzelle 11 und
eine Speichervorrichtung, z. B. den Kondensator 12, gebildet
ist. Die Antriebskraft eines Fahrmotors 13, dem von dieser Stromversorgungseinheit
Strom zugeführt
wird, wird über
einen Übertragungsmechanismus
T/M, der entweder durch ein Automatikgetriebe oder ein Schaltgetriebe
gebildet wird, an Antriebsräder
W übertragen.
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Wenn
eine Antriebskraft von der Seite des Antriebsrads W zu dem Fahrmotor 13 übertragen wird,
wenn das Fahrzeug abgebremst wird, funktioniert der Fahrmotor 13 als
ein Stromgenerator, um eine als regenerative Bremskraft bekannte
Kraft zu erzeugen und dadurch die kinetische Energie des Fahrzeugs
als elektrische Energie wiederzugewinnen.
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Die
Brennstoffzelle 11 ist als ein Stapel ausgebildet, in dem
eine Mehrzahl von Zellen in Schichten angeordnet sind, wobei die
Zellen jeweils durch derartiges Anordnen einer Festpolymerelektrolytmembran
(die z. B. aus einer Festpolymerionenaustauschmembran oder dergleichen
gebildet ist) zwischen einer Anode und einer Kathode gebildet sind, dass
die Festpolymerelektrolytmembran auf beiden Seiten sandwichartig
zwischen der Anode und der Kathode angeordnet ist. Diese Brennstoffzelle
ist mit einem Wasserstoffpol versehen, dem Wasserstoffgas als Brenngas
zugeführt
wird, und einem Luftpol, dem Sauerstoff enthaltende Luft als Oxidationsgas zugeführt wird.
Durch eine katalytische Reaktion an der Anode erzeugte Wasserstoffionen
bewegen sich zu der Kathode, indem sie durch die Festpolymerelektrolytmembran
hindurchströmen,
und bewirken nachfolgend eine elektrochemische Reaktion mit Sauerstoff
an der Kathode, um so Elektrizität
zu erzeugen.
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Der
Luftpol der Brennstoffzelle 11 ist mit einer Luftzufuhröffnung 11a ausgestattet,
durch die Luft von einem Luftkompressor 21 zugeführt wird,
der einen Oxidantien-Zufuhrabschnitt bildet, sowie einer Luftausstoßöff nung 11b,
durch die Luft und dergleichen innerhalb des Luftpols nach draußen ausgestoßen wird.
Der Wasserstoffpol ist mit einer Wasserstoffzufuhröffnung 11c ausgestattet,
durch die Wasserstoffgas von einem einen Brennstoffzufuhrabschnitt
bildenden Wasserstofftank 31 zugeführt wird, sowie einer Wasserstoffausstoßöffnung 11d,
durch die Wasserstoffgas und dergleichen innerhalb des Wasserstoffpols
nach draußen
ausgestoßen
wird.
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Der
Luftkompressor 21 zieht Luft, z. B. von außerhalb
des Fahrzeugs, ein, führt
mit dieser Luft eine adiabatische Kompression durch und führt sie dem
Luftpol der Brennstoffzelle 11 als Reaktionsgas zu. Zusätzlich führt er die
Luft als Drucksignal einem Brennstoffzufuhrsteuer/regelventil 32 (im
Folgenden beschrieben) und einem Ausstoßerumgehungssteuer/regelventil
(nicht gezeigt) zu.
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Die
durch den Luftkompressor 21 komprimierte und erwärmte Luft
kann einem Kühler
(nicht gezeigt) zugeführt
werden, und nach Maßgabe
des Betriebszustands der Brennstoffzelle 11 kann beispielsweise
Luft, die durch den Kühler
auf eine vorbestimmte Temperatur gekühlt ist, einem Kathodenbefeuchter
(nicht gezeigt), dem Brennstoffzufuhrsteuer/regelventil 32 und
dem Ausstoßerumgehungssteuer/regelventil
zugeführt
werden.
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Ein
Kühlerumgehungsstromdurchgang
(nicht gezeigt), der den Kühler
umgeht, und ein Kühlerumgehungssteuer/regelventil
(nicht gezeigt), das beispielsweise auf der stromabwärtigen Seite
des Kühlers
vorgesehen ist, ist an einem Stromdurchgang vorgesehen, der den
Luftkompressor 21 mit dem Kathodenbefeuchter, dem Brenngaszufuhrsteuer/regelventil 32 und
dem Ausstoßerumgehungssteuer/regelventil
verbindet.
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Durch
Schließen
des Kühlerumgehungssteuer/regelventils
nach Maßgabe
des Betriebszustands der Brennstoffzelle 11 ist es nämlich möglich, durch
den Kompressor 21 komprimierte und erwärmte Luft der Brennstoffzelle 11,
dem Brennstoffzufuhrsteuer/regelventil 32 und dem Ausstoßerumgehungssteuer/regelventil
zuzuführen,
ohne dass diese Luft gekühlt
wird.
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Der
Kathodenbefeuchter ist mit einer wasserdurchlässigen Membran ausgestattet,
wie etwa einer Hohlfasermembran, und ausgestoßene Luft, die aus der Luftausstoßöffnung 11b der
Brennstoffzelle 11 ausgestoßen wird, wird als Befeuchtungsgas für die als
Reaktionsgas zugeführte
Luft verwendet. Wenn nämlich
Luft in Kontakt mit der über
die wasserdurchlässige
Membran ausgestoßenen
Luft gebracht wird, wird in der ausgestoßenen Luft enthaltene Feuchtigkeit
(insbesondere Wasserdampf) der Luft als Wasserdampf zugeführt, nachdem
sie durch die Membranlöcher
in der Wasser durchlässigen Membran
hindurch permeiert ist.
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Die
befeuchtete Luft wird dann der Brennstoffzelle 11 zugeführt, so
dass die Ionenleitfähigkeit der
Festpolymerelektrolytmembran der Brennstoffzelle 11 in
einem vorbestimmten Zustand gehalten wird.
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Man
beachte, dass, wie unten beschrieben ist, ausgestoßene Luft,
die aus der Luftausstoßöffnung 11b der
Brennstoffzelle 11 ausgestoßen worden ist, darauf folgend
einem Anodenbefeuchter (nicht gezeigt) und dem Kathodenbefeuchter
als Befeuchtungsgas zugeführt
wird, während
von dem Kathodenbefeuchter ausgestoßene Luft über ein Gegendrucksteuer/regelventil 25 außerhalb
des Fahrzeugs ausgestoßen
wird.
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Die Öffnungs-
und Schließvorgänge des
Gegendrucksteuer/regelventils 25 werden durch eine ECU 44 nach
Maßgabe
des Betriebszustands der Brennstoffzelle 11 gesteuert/geregelt.
Durch Einstellen des Gegendrucksteuer/regelventils 25 auf
einen Ventilöffnungsgrad,
der einem von der ECU 44 eingegebenen Steuer/Regelsignal
entspricht, wird der Druck der als Reak- tionsgas ins Innere der
Brennstoffzelle 11 zugeführten Luft (Luftzufuhrdruck)
gesteuert/geregelt, um einen vorbestimmten Druck aufzuweisen. Man
beachte, dass der Luftzufuhrdruck derart gesteuert/geregelt wird,
dass er sich erhöht, wenn
der von der Brennstoffzelle 11 erzeugte Strom sich erhöht.
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Wasserstoffgas,
das als Brennstoff für
die Brennstoffzelle 11 dient, wird dem Brennstoffzufuhrsteuer/regelventil 32 beispielsweise
von einem Hochdruck-Wasserstofftank 31 zugeführt.
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Das
Brennstoffzufuhrsteuer/regelventil 32 ist beispielsweise
ein pneumatischer Typ eines proportionalen" Drucksteuer/regelventils, und durch
Verwenden des Drucks der von dem Luftkompressor 21 zugeführten Luft
als Signaldruck kann der Druck des durch das Brennstoffzufuhrsteuer/regelventil 32 strömenden Wasserstoffgases
am Ausgangspunkt des Brennstoffzufuhrsteuer/regelventils 32 gesteuert/geregelt
werden, so dass er innerhalb eines dem Signaldruck entsprechenden
vorbestimmten Bereichs liegt.
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Durch
das Brennstoffzufuhrsteuer/regelventil 32 hindurchgeströmtes Wasserstoffgas
wird einem Wärmetauscher
(nicht gezeigt) zugeführt.
In diesem Wärmetauscher
wird Wasserstoffgas, das auf eine vorbestimmte Temperatur nach Maßgabe des
Betriebszustands der Brennstoffzelle 11 eingestellt ist, beispielsweise
durch eine Wärmeaustauschreaktion mit
einem Kühlmaterial
oder dergleichen, dem Wasserstoffpol der Brennstoffzelle 11 von
der Wasserstoffzufuhröffnung 11c über in dieser
Reihenfolge entweder einen Ausstoßer 34 oder das Ausstoßerumgehungssteuer/regelventil
zugeführt,
sowie dem Anodenbefeuchter (nicht gezeigt).
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Ferner
wird nicht reagiertes ausgestoßenes Gas,
das aus der Wasserstoffausstoßöffnung 11d der Brennstoffzelle 11 ausgestoßen worden
ist, in den Ausstoßer 34 über einen
Speichertank eingebracht, und von dem Wärmetauscher zugeführtes Wasserstoffgas
wird mit aus der Brennstoffzelle 11 ausgestoßenem Gas
zusammengemischt und das sich ergebende Gas wird wieder der Brennstoffzelle 11 zugeführt.
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Der
Ausstoßer 34 saugt
von der Brennstoffzelle 11 ausgestoßenes Gas an, das unter Verwendung
eines Unterdrucks in der Nähe
des mit einer sehr hohen Geschwindigkeit durch das Innere des Ausstoßers 34 strömenden Wasserstoffgasstroms
einen Unterstrom bildet. Dieses ausgestoßene Gas wird dann mit über den
Wärmetauscher
zugeführtem Wasserstoffgas
vermischt und das sich ergebende Gas wird wieder der Brennstoffzelle 11 zugeführt. Im Ergebnis
wird von der Brennstoffzelle 11 ausgestoßenes Gas
rezirkuliert.
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Zusätzlich ist
ein Ausstoßerumgehungsstromdurchgang 34a,
der den Ausstoßer 34 umgeht, in
dem Strömungsdurchgang,
der den Wärmetauscher
mit dem Anodenbefeuchter verbindet, vorgesehen.
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Hier
ist ein Ausstoßerumgehungssteuer/regelventil,
das beispielsweise als ein pneumatischer Typ eines proportionalen
Drucksteuer/regelventils ausgebildet ist, parallel zu dem Ausstoßer 34 an
dem Ausstoßerumgehungsstromdurchgang 34a vorgesehen.
Durch Verwenden des Drucks von von dem Luftkompressor 21 zugeführter Luft
als Signaldruck wird der Druck des durch das Ausstoßerumgehungssteuer/regelventil
strömenden
Wasserstoffgases am Ausgangspunkt des Ausstoßerumgehungssteuer/regelventils,
nämlich
der Wasserstoffzufuhrdruck, derart gesteuert/geregelt, dass er innerhalb
eines dem Signaldruck entsprechenden vorbestimmten Bereichs liegt.
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Durch
Verwenden des Drucks der als Oxidationsgas dienenden Luft als ein
Referenzdruck wird nämlich
die Steuerung/Regelung des Druckstroms durch das Brennstoffzufuhrsteuer/regelventil 32 und das
Ausstoßerumgehungssteuer/regelventil
derart durchgeführt,
dass die Größeneigenschaften
des Druckstroms von durch den Ausstoßer 34 hindurchströmendem Wasserstoffgas
in einem vorbestimmten Zustand liegen. Weiterhin wird die Differenz
zwischen dem Druck des Brennstoffs (d. h. dem Wasserstoffzufuhrdruck)
und dem Druck des Oxidans (d. h. der Luftzufuhrdruck) auf der Festpolymerelektrolytmembran
der Brennstoffzelle 11, nämlich der Differenzdruck zwischen
dem Brennstoffpol und dem Luftpol, derart gesteuert/geregelt, dass
er innerhalb eines vorbestimmten Druckdifferenzbereichs liegt.
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Der
Luftzufuhrdruck und der Wasserstoffzufuhrdruck der Luft und des
Wasserstoffs, die der Brennstoffzelle 11 zugeführt werden
(nämlich
der Betriebsdruck der Brennstoffzelle 11) wird nämlich nach Maßgabe des
Betriebszustands der Brennstoffzelle 11 gesteuert/geregelt,
und diese Steuerung/Regelung wird derart durchgeführt, dass
der Betriebsdruck der Brennstoffzelle 11 sich erhöht, wenn
der von der Brennstoffzelle 11 erzeugte Strom sich erhöht.
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Der
Anodenbefeuchter ist mit einer wasserdurchlässigen Membran ausgestattet,
wie beispielsweise einer Hohlfasermembran, und ausgestoßene Luft,
die von der Luftausstoßöffnung 11b der
Brennstoffzelle 11 ausgestoßen wird, wird als Befeuchtungsgas
für das
Wasserstoffgas verwendet. Wenn nämlich
Wasserstoff in Kontakt mit der ausgestoßenen Luft über die wasserdurchlässige Membran
gebracht wird, dann wird in der ausgestoßenen Luft enthaltene Feuchtigkeit
(insbesondere Wasserdampf) dem Wasserstoffgas als Wasserdampf zugeführt, nachdem
dieser durch die Membranlöcher
in der wasserdurchlässigen
Membran hindurch permeiert ist.
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Das
befeuchtete Wasserstoffgas wird dann der Brennstoffzelle 11 zugeführt, so
dass die Ionenleitfähigkeit
der Festpolymerelektrolytmembran der Brennstoffzelle 11 in
einem vorbestimmten Zustand gehalten wird.
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Der
Speichertank trennt das ausgestoßene Gas, das aus der Wasserstoffausstoßöffnung 11b der Brennstoffzelle 11 ausgestoßen worden
ist, in Gas und Flüssigkeit
und trennt die in dem ausgestoßenen Gas
enthaltene Feuchtigkeit ab und speichert sie in einem flüssigen Zustand.
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Die Öffnungs-
und Schließvorgänge eines Ausstoßsteuer/regelventils 38 werden
durch die ECU 44 nach Maßgabe des Betriebszustands
der Brennstoffzelle 11 gesteuert/geregelt und beispielsweise wird Überschussfeuchtigkeit
(hauptsächlich
flüssiges Wasser)
in dem ausgestoßenen
Gas, das in dem Speichertank abgetrennt worden ist, nach außerhalb des
Fahrzeugs ausgestoßen.
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Von
der Brennstoffzelle 11 abgegebener erzeugter Strom wird
in eine Stromsteuer/regelvorrichtung 41 eingegeben. Der
beispielsweise aus einem elektrischen Doppelschichtkondensator oder
einem Elektrolytkondensator gebildete Kondensator 12, der als
Speichervorrichtung dient, ist mit der Stromsteuer/regelvorrichtung 41 verbunden.
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Weiterhin
sind die Brennstoffzelle 11 und der Kondensator 12 über die
Stromsteuer/regelvorrichtung 41 und eine Ausgabesteuer/regelvorrichtung 42 parallel
mit dem Fahrmotor 13 (d. h. einer elektrischen Last), einem
den Luftkompressor 21 antreibenden Motor 43 und
dergleichen verbunden.
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Die
Stromsteuer/regelvorrichtung 41 ist beispielsweise mit
einem Gleichstrom-Gleichstrom-Zerhacker oder dergleichen verbunden
und, wie im Folgenden beschrieben wird, steuert/regelt die Stromsteuer/Regelvorrichtung 41 den
Stromwert von von der Brennstoffzelle 11 abgegebenem erzeugtem Strom
aufgrund eines von der ECU 44 ausgegebenen Soll-Erzeugungsstroms
IFC, nämlich
eines Erzeugungsbefehls an die Brennstoffzelle 11.
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Die
Ausgabesteuerung/regelung 42 ist jeweils mit PWM-Wechselrichtern
für den
Fahrmotor und den Luftkompressor ausgestattet, die beispielsweise
durch Schaltelemente, wie etwa IGBT oder dergleichen, gebildet sind.
Wie unten beschrieben wird, wird die von der Brennstoffzelle 11 und
dem Kondensator 12 über
die Stromsteuerung/regelung 41 abgegebene Stromleistung
aufgrund von Drehmomentbefehlen an den Fahrmotor 13 und Drehzahlbefehlen
an den Luftkompressor 21 und dergleichen, die von der ECU 44 ausgegeben
werden, in eine Dreiphasen-Wechselstromleistung umgewandelt und danach
dem Fahrmotor 13 und dem den Luftkompressor 21 antreibenden
Motor 43 zugeführt.
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Man
beachte, dass der Fahrmotor 13 und der Motor 43 zum
Beispiel durch Dreiphasen-Wechselstrom-Synchronmotoren vom Permanentmagnettyp gebildet
sind, welche Permanentmagneten für
das magnetische Feld verwenden, und derart gesteuert/geregelt werden,
dass sie durch von der Ausgabesteuerung/regelung 42 zugeführte Dreiphasen-Wechselstromleistung
angetrieben werden.
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Die
ECU 44 berechnet die verbleibende Kapazität des Kondensators 12 aufgrund
beispielsweise von Temperatur, Anschlussspannung und von dem eine
Speichervorrichtung bildenden Kondensator 12 abgegebenem
Ausgabestrom, und steuert/regelt die Leistungszufuhr an die Lasten
des Fahrmotors 13, Motors 43 und dergleichen.
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Ferner
steuert/regelt die ECU 44 die Leistungsumwandlungsoperationen
der in der Ausgabesteuerung/regelung 42 installierten PWM-Wechselrichter.
Beispielsweise berechnet die ECU 44 die gewünschte Motorausgabe
von dem Fahrmotor 13 aufgrund eines Signals des Gaspedalöffnungsgrades AC,
welches dem Betrag, um den das Gaspedal durch den Fahrer gedrückt ist,
zugeordnet ist, und dergleichen. Durch Eingeben dieses Motorausgabebefehls
in die Ausgabesteuerung/regelung 42 wird ein dem Motorausgabebefehl
entsprechendes Pulsbreiten-moduliertes Signal in den PWM-Wechselrichter
für den
Fahrmotor eingegeben, und der jeweilige Phasenstrom zur Erzeugung
der gewünschten
Motorausgabe wird an die jeweilige Phase des Fahrmotors 13 ausgegeben.
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Die
ECU 44 berechnet auch die elektrische Last von den verschiedenen
Hilfsgeräten,
welche zum Betrieb der Brennstoffzelle 11 erforderlich
sind, und aufgrund dieser elektrischen Last und der von dem Fahrmotor 13 erforderten
Motorausgabe berechnet sie einen Soll-Erzeugungsstrom IFC für den von
der Brennstoffzelle 11 zu der Stromsteuerung/regelung 41 abzugebenden
Erzeugungsstrom und gibt diesen in die Stromsteuerung/regelung 41 ein.
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Ferner
berechnet die ECU 44 aufgrund des Soll-Erzeugungsstroms
beispielsweise eine Drehzahl N für
den Luftkompressor 21 als ein für die Flussmenge des Reaktionsgases
erforderlichen Wert und berechnet ebenso beispielsweise einen Ventilöffnungsgrad θ für das Gegendrucksteuer/regelventil 25 als
einen für
den Druck des Reaktionsgases erforderlichen Wert. Als Ergebnis dieser
daraufhin in die Ausgabesteuerung/regelung 42 eingegebenen
Drehzahl N wird der der Drehzahl N entsprechende jeweilige Phasenstrom
an die jeweilige Phase des Motors 43 abgegeben. Weiterhin
wird als Resultat des in das Gegendrucksteuer/regelventil 25 eingegebenen
berechneten Ventilöffnungsgrads θ der Ventilöffnungsgrad
des Gegendrucksteuer/regelventils 25 gesteuert/geregelt.
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Es
wird weiterhin eine Regelung des Ventilöffnungsgrades θ des Gegendrucksteuer/regelventils 25 und
der Drehzahl N des Luftkompressors 21 derart durchgeführt, dass
die jeweiligen Abweichungen zwischen den jeweils erforderlichen
Werten für
die Flussmenge und den Druck des Reaktionsgases und die Flussmenge
und den Druck des tatsächlich
der Brennstoffzelle 11 zugeführten Reaktionsgases null sind.
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Im
Ergebnis werden die folgenden Signale in die ECU 44 eingegeben.
Nämlich
Erfassungssignale des Gaspedalöffnungsgrades
AC, die beispielsweise dem Grad zugeordnet sind, um den das Gaspedal durch
den Fahrer niedergedrückt
ist, und die von einem Gaspedalöffnungsgrad-Sensor 14 ausgegeben werden;
Signale von Flussmengen-Erfassungswerten QN, die von einem Gasmengensensor 46 ausgegeben
werden, der beispielsweise die Flussmenge von von dem Luftkompressor 21 zugeführter Luft
(d. h. die Massenflussmenge) erfasst; und Signale von Druckerfassungswerten
PN, die von einem Drucksensor 47 ausgegeben werden, der
beispielsweise den Druck von der Luftpolseite der Brennstoffzelle 11 zugeführter Luft
erfasst.
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Man
beachte, dass der Gasmengensensor 46 in der Nähe einer
Luftausstoßöffnung 21a des Luftkompressors 21 vorgesehen
ist, während
der Drucksensor 47 in der Nähe der Luftzufuhröffnung 11a der
Brennstoffzelle 11 vorgesehen ist.
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Wie
in 2 gezeigt, sind weiterhin in dem Brennstoffzellenfahrzeug 1 die
Brennstoffzelle 11 und eine Wasserstoffzufuhrsystem-Vorrichtungsgruppe 50 innerhalb
eines abgedichteten Behälters 51 (im
Folgenden als FC-Behälter
bezeichnet) aufgenommen. Hierbei enthält die Wasserstoffzufuhrsystem-Vorrichtungsgruppe 50 das
Wasserstoffzufuhrsteuer/regelventil 32, den Wärmetauscher,
den Ausstoßer 34,
das Ausstoßerumgehungssteuer/regelventil,
den Anodenbefeuchter und die zur Verbindung all dieser Komponenten
verwendete Verrohrung und dergleichen.
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Der
FC-Behälter 51 ist
vorgesehen, um Wasserstofflecks aus der Brennstoffzelle 11 zu
kontrollieren. Daher besitzt der FC-Behälter 51 eine Belüftungseinlassöffnung 52 und
eine Belüftungsauslassöffnung 53,
so dass eine Belüftung
mit einer konstanten Flussmenge durchgeführt werden kann. Zusätzlich ist
ein Wasserstoffsensor 54, der die Wasserstoffdichte erfasst,
in der Nähe
der Belüftungsauslassöffnung 53 vorgesehen.
Von dem Wasserstoffsensor 54 ausgegebene Wasserstoffdichten-Erfassungswertsignale
werden in die ECU 44 eingegeben. Man beachte, dass die
Position, an der der Wasserstoffsensor 54 installiert ist,
nicht auf die Nähe
der Belüftungsauslassöffnung 53 begrenzt
ist, und der Wasserstoffsensor 54 ebenso an jeder anderen
Position innerhalb des FC-Behälters 51 installiert
sein kann, von der angenommen wird, dass dort ein austretender Wasserstoffgasstrom
ist. Zum Beispiel ist es möglich, dass
der Wasserstoffsensor 54 in der Nähe der Brennstoffzelle 11 installiert
ist. Es ist ebenso bevorzugt, dass der FC-Behälter 51 eine geringe
Aufnahmefähigkeit
besitzt, da dieses die Genauigkeit der Erfassung von Wasserstofflecks
erhöht.
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Als
Nächstes
wird das Betriebssteuer/regelprinzip der Brennstoffzelle 11 hinsichtlich
Wasserstoffleckkontrolle bei dem Brennstoffzellenfahrzeug 1 beschrieben.
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Wie
oben beschrieben, gibt es bei einer Brennstoffzelle 11 vom
Festpolymerelektrolytmembran-Typ, die Wasserstoffgas als Brennstoff
benutzt, aufgrunddessen, dass Wasserstoff ein hohes Maß an Permeabilität aufweist
und wegen der gestapelten Struktur der Brennstoffzelle 11 Fälle, in
denen der Brennstoffzelle 11 zugeführter Wasserstoff die Strukturelemente
der Brennstoffzelle 11 (z. B. die Festpolymerelektrolytmembran
und die auf deren beiden Seiten angeordneten Separatoren und dergleichen) durchdringt
und in den FC-Behälter 51 austritt.
Dies geschieht, weil in einer Brennstoffzelle 11 vom Festpolymerelektrolytmembran-Typ
sogar dann, wenn die Brennstoffzelle 11 fabrikneu ist und
absolut keine Defekte aufweist, immer noch Fälle auftreten, bei denen eine
extrem kleine Menge von austretendem Wasserstoff beobachtet wird.
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Wenn
der FC-Behälter 51 nicht
belüftet
wird, steigt demzufolge die Wasserstoffdichte innerhalb des FC-Behälters 51 auch
dann kontinuierlich an, wenn eine fabrikneue Brennstoffzelle 11 mit
keinerlei Defekten verwendet wird. Daher wird bei der vorliegenden
Ausführungsform
Belüftungsluft
in einer konstanten Flussmenge von der Belüftungseinlassöffnung 52 in
den FC-Behälter 51 eingeführt und
von der Belüftungsauslassöffnung 53 ausgestoßen.
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Wenn
der FC-Behälter 51 in
dieser Weise mit einer konstanten Flussmenge belüftet wird, wird die in 3 gezeigte
Beziehung von der Art einer linearen Funktion zwischen der Menge
des aus der Brennstoffzelle 11 austreten dem Wasserstoffs
und der Wasserstoffdichte innerhalb des FC-Behälters 51 hergestellt.
Demzufolge kann aufgrund der durch den Wasserstoffsensor 54 erfassten
Wasserstoffdichte innerhalb des FC-Behälters 51 die Menge
von aus der Brennstoffzelle 11 und der Wasserstoffsystem-Vorrichtungsgruppe
und der Verrohrung austretendem Wasserstoff abgeschätzt werden.
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Im
Gegensatz hierzu funktioniert die Brennstoffzelle 11, wie
oben beschrieben worden ist, durch Verändern des Betriebsdrucks nach
Maßgabe
des erforderlichen Erzeugungszustands (z. B. des dem Gaspedalöffnungsgrad
entsprechenden erforderlichen Erzeugungsstroms) der Brennstoffzelle 11. 4 zeigt
ein Beispiel der Beziehung zwischen dem Erzeugungsstrom und dem
Betriebsdruck der Brennstoffzelle 11. Es ist ersichtlich,
dass der Betriebsdruck derart gesteuert/geregelt ist, dass er sich
erhöht,
wenn der Erzeugungsstrom sich erhöht. Zusätzlich ist für den Betriebsdruck
ein maximaler Betriebsdruck Pmax eingestellt und der Betriebsdruck wird
derart gesteuert/geregelt, dass er niedriger als dieser maximale
Betriebsdruck Pmax ist.
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Aus
der Erfahrung ist bekannt, dass die Menge von aus der Brennstoffzelle 11 und
den Wasserstoffsystem-Vorrichtungen und der Verrohrung austretendem
Wasserstoff von dem Betriebsdruck abhängt. 5 zeigt
ein Beispiel der Ergebnisse von Experimenten zur Bestimmung der
Beziehung zwischen dem Betriebsdruck der Brennstoffzelle 11 und der
Menge von austretendem Wasserstoff. Die durchgezogene Linie in 5 zeigt
die Charakteristik des durchschnittlich von einer fabrikneuen Brennstoffzelle 11 mit
keinerlei Defekten austretenden Wasserstoffs. In dem in 5 gezeigten
Fall steigt nämlich
die Menge von austretendem Wasserstoff mit größerem Betriebsdruck in der
Art einer linearen Funktion an. Weiterhin gibt es gemäß den Experimenten
Fälle,
in denen das für
eine spezielle Brennstoffzelle charakteristische Austreten von Wasserstoff
die durchschnittliche Wasserstoffaustrittscharakteristik einer fabrikneuen
Brennstoffzelle 11 nicht trifft, obwohl die Brennstoffzellen
dieselben Spezifikationen aufweisen. Dies ist auf Festkörperirregularitäten in der
Brennstoffzelle 11 zurückzuführen oder darauf,
dass die spezielle Brennstoffzelle sich mit der Zeit verschlechtert.
In solchen Fällen
ist ebenfalls bestimmt worden, dass das Verhältnis eines Anstiegs/Rückgangs
der Menge austretenden Wasserstoffs (mit anderen Worten der Trend
der in 5 gezeigten Wasserstoffaustrittscharakteristiklinie)
relativ zu einem Anstieg/Rückgang
des Betriebsdrucks der gleiche ist.
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Man
beachte, dass, um es genauer zu beschreiben, die Menge jeglichen
aus der Brennstoffzelle 11 austretenden Wasserstoffs von
dem Druck der Wasserstoffzufuhr zu der Brennstoffzelle 11 abhängt, wie
oben beschrieben worden ist, kann jedoch gesagt werden, dass die
Menge von aus der Brennstoffzelle 11 austretendem Wasserstoff
von dem Druck der Luftzufuhr zu der Brennstoffzelle 11 abhängt, da
in der Brennstoffzelle 11 der Wasserstoffzufuhrdruck unter
Benutzung des Luftzufuhrdrucks als Referenzdruck gesteuert/geregelt
wird. Wenn keine Änderung
des Betriebsdrucks der Brennstoffzelle 11 weder im Wasserstoffzufuhrdruck
noch im Luftzufuhrdruck auftritt, hängt die Menge von aus der Brennstoffzelle
11 austretendem Wasserstoff von dem Betriebsdruck ab.
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Bei
der Brennstoffzelle 11 der vorliegenden Ausführungsform
wird der Luftzufuhrdruck als der Betriebsdruck in der Beziehung
mit der Wasserstoffaustrittsmenge benutzt, weil bei der vorliegenden Ausführungsform
die Luftzufuhrmenge und der Luftzufuhrdruck zu der Brennstoffzelle 11 als
Parameter für
die Steuerung/Regelung des Erzeugungsstroms benutzt werden und weil
die Luftzufuhrmenge durch den Gasmengensensor 46 erfasst
wird und der Luftzufuhrdruck durch den Drucksensor 47 verwendet wird,
um eine Regelung dieser Parameter durchzuführen.
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Deswegen
ist es bei Brennstoffzellen 11, die dieselben Spezifikationen
aufweisen, dann, wenn die durch den Wasserstoffsensor 54 erfasste gegenwärtige Wasserstoffdichte
Hn innerhalb des FC-Behälters 51 und
der durch den Drucksensor 47 erfasste gegenwärtige Betriebsdruck
Pn bekannt sind, aufgrund der in 5 gezeigten
Wasserstoffaustrittscharakteristik möglich, die Wasserstoffaustrittsmenge
Hinf vorherzusagen, wenn die Brennstoffzelle 11 bei dem
maximalen Betriebsdruck Pmax betrieben wird. Zusätzlich ist es möglich, den
Betriebsdruck Plim, bei dem eine vorbestimmte Wasserstoffaustrittsmenge
Hlim erreicht ist, vorherzusagen. Hierin ist die vorbestimmte Wasserstoffaustrittsmenge
(im Folgenden als erlaubte Wasserstoffaustrittsmenge bezeichnet)
Hlim auf einen Wert eingestellt, der niedriger als die maximale
Wasserstoffaustrittsmenge Hmax ist, und ist dann, wenn die Steuerung/Regelung
derart durchgeführt
wird, dass die Brennstoffzelle 11 unterhalb des Hlim entsprechenden
Betriebsdrucks (unten als erlaubter Betriebsdruck bezeichnet) Plim
betrieben wird, es möglich
wird, die Brennstoffzelle 11 zu betreiben, während die
aus der Brennstoffzelle 11 austretende Wasserstoffmenge auf
ein Niveau unterhalb der erlaubten Wasserstoffaustrittsmenge Hlim
gedrückt
wird.
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Man
beachte, dass die Wasserstoffaustrittsmenge auf der vertikalen Achse
in dem in 5 gezeigten Wasserstoffaustrittscharakteristikgraphen durch
eine der Wasserstoffaustrittsmenge entsprechende Wasserstoffdichte
ersetzt werden kann, weil die Wasserstoffaustrittsmenge aufgrund
der durch den Wasserstoffsensor 54 erfassten Wasserstoffdichte
abgeschätzt
wird. Daher zeigt die in 5 gezeigte vertikale Achse ebenso
die Wasserstoffdichte an, um die unten gegebene Beschreibung zu
vereinfachen.
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Weiterhin
ist es möglich,
den Erzeugungsstrom (unten als erlaubter Erzeugungsstrom bezeichnet)
Ilim zu entscheiden, der dem erlaubten Betriebsdruck Plim entspricht,
weil der Erzeugungsstrom und der Betriebsdruck eine Beziehung aufweisen,
wie die in 4 gezeigte. Demzufolge ist es
anstelle der Steuerung/Regelung des Betriebs der Brennstoffzelle
durch Begrenzen des Betriebsdrucks unter den erlaubten Betriebsdruck
Plim auch möglich,
den Betrieb der Brennstoffzelle 11 durch Begrenzen der Stromabgabe
von der Brennstoffzelle 11 unter den erlaubten Erzeugungsstrom
Ilim zu steuern/regeln.
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Als
Nächstes
wird nun das Betriebsverfahren der Brennstoffzelle in der vorliegenden
Ausführungsform
unter Bezugnahrne auf das Flussdiagramm in 6 beschrieben.
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Zunächst wird
der durch den Drucksensor 47 erfasste gegenwärtige tatsächliche
Betriebsdruck Pn eingelesen (Schritt S101) und die durch den Wasserstoffsensor 54 erfasste
gegenwärtige
tatsächliche Wasserstoffdichte
Hn innerhalb des FC-Behälters 51 wird
eingelesen (Schritt S102).
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Als
Nächstes
wird aufgrund der Wasserstoffaustrittscharakteristik dieser Brennstoffzelle 11 (siehe 5)
die vorhergesagte Wasserstoffdichte Hinf innerhalb des FC-Behälters 51,
wenn die Brennstoffzelle 11 bei dem maximalen Betriebsdruck
Pmax betrieben wird, durch Kennfeldreferenzierung oder durch einen
Computer berechnet (Schritt S103).
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Als
Nächstes
wird bestimmt, ob die in Schritt S102 eingelesene gegenwärtige tatsächliche
Wasserstoffdichte Hn größer als
die maximale Wasserstoffdichte Hmax ist (z. B. 2%) (Schritt S104).
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Falls
das Resultat der Bestimmung in Schritt S104 JA ist (d. h. falls
Hn > Hmax), leuchtet
eine Warnlampe auf (Schritt S105) und ein Systemanhaltemodus wird
ausgeführt
(Schritt S106). Die Ausführung
der gegenwärtigen
Routine wird dann temporär angehalten.
In diesem Fall wird nämlich
ein Notstopp für
die Brennstoffzelle 11 sofort ausgeführt, weil die gegenwärtige Wasserstoffdichte
innerhalb des FC-Behälters 51 (d.
h. die gegenwärtige
Wasserstoffaustrittsmenge aus der Brennstoffzelle 11) bereits
die maximale Wasserstoffdichte (d. h. die maximale Wasserstoffaustrittsmenge)
Hmax übertrifft.
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Wenn
jedoch das Ergebnis der Bestimmung in Schritt S104 NEIN ist (d.
h. falls Hn ≤ Hmax),
bewegt sich die Routine zu Schritt S107, da es nicht notwendig ist,
einen sofortigen Notstopp für
die Brennstoffzelle 11 auszuführen, wobei in Schritt S107 bestimmt
wird, ob die in Schritt S103 berechnete vorhergesagte Wasserstoffdichte
Hinf höher
ist als die maximale Wasserstoffdichte Hmax.
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Falls
das Resultat der Bestimmung in Schritt S107 NEIN ist (d. h. falls
Hinf ≤ Hmax),
kann vorhergesagt werden, dass sogar dann, wenn die Brennstoffzelle 11 bei
dem maximalen Betriebsdruck Pmax betrieben wird, die Wasserstoffdichte
nicht mehr als die maximale Wasserstoffdichte Hmax ist und daher bewegt
sich die Routine zu Schritt S108. In Schritt S108 wird bestimmt,
ob die in Schritt S102 eingelesene tatsächliche Wasserstoffdichte Hn
höher ist
als eine untere Wasserstoffgrenzdichte Hlow (z. B. 0,5%), welcher
der Schwellenwert für
den Wasserstoffdichten-Sicherheitsbereich ist.
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Falls
das Resultat der Bestimmung in Schritt S108 NEIN ist (d. h. falls
Hn ≤ Hlow),
ist die gegenwärtige
Wasserstoffdichte innerhalb des FC-Behälters 51 (d. h. die
gegenwärtige
Wasserstoffaustrittsmenge aus der Brennstoffzelle 11) ausreichend
niedrig, um innerhalb des Sicherheitsbereichs zu sein. Daher bewegt
sich die Routine zu Schritt S109, wo ein Abgabegrenzwert (der erlaubte
Erzeugungsstrom Ilim), der im unten beschriebenen Schritt S113 berechnet
worden ist, initialisiert wird und die Bearbeitung der gegenwärtigen Routine
wird zeitweise beendet.
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Falls
das Ergebnis der Bestimmung in Schritt S108 JA ist (d. h. falls
Hn > Hlow), bewegt
sich die Routine zu Schritt S110, in dem eine Warnlampe aufleuchtet
und die Bearbeitung der gegenwärtigen Routine
zeitweise beendet wird. Der Grund hierfür ist, eine Warnung auszugeben
und den Fahrer zu alarmieren, weil die gegenwärtige Wasserstoffdichte innerhalb
des FC-Behälters 51 (d.
h. die gegenwärtige Wasserstoffaustrittsmenge aus
der Brennstoffzelle 11) unterhalb der maximalen Wasserstoffdichte
(d. h. der maximalen Wasserstoffaustrittsmenge) Hmax ist, aber größer ist
als die untere Wasserstoffgrenzdichte (d. h. die untere Wasserstoffaustrittsmengengrenze) Hlow.
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Falls
jedoch das Ergebnis der Bestimmung in Schritt S107 JA ist (d. h.
falls Hinf > Hmax),
sollte der Betrieb der Brennstoffzelle 11 bei dem maximalen Betriebsdruck
Pmax vermieden werden, obwohl die gegenwärtige Wasserstoffdichte innerhalb
des FC-Behälters 51 (d.
h. die gegenwärtige
Wasserstoffaustrittsmenge aus der Brennstoffzelle 11) niedriger oder
gleich der maximalen Wasserstoffdichte (d. h. der maximalen Wasserstoffaustrittsmenge)
Hmax ist, weil vorhergesagt ist, dass die Wasserstoffdichte innerhalb
des FC-Behälters 51 (d.
h. die gegenwärtige Wasserstoffaustrittsmenge
aus der Brennstoffzelle 11 ) die maximale Wasserstoffdichte
(d. h. die maximale Wasserstoffaustrittsmenge) Hmax übertreffen wird,
wenn die Brennstoffzelle 11 bei dem maximalen Betriebsdruck
Pmax betrieben wird. Daher wird dann, wenn das Ergebnis der Bestimmung
in Schritt S107 JA ist, in Schritt S111 die Warnlampe eingeschaltet.
Danach bewegt sich die Routine zu Schritt S112, wo der erlaubte
Betriebsdruck Plim entsprechend der erlaubten Wasserstoffdichte
(d. h. der erlaubten Wasserstoffaustrittsmenge) Hlim (z. B. 1,9%) durch
Kennfeldreferenzierung oder durch einen Computer berechnet wird.
Man beachte, dass bei der vorliegenden Ausführungsform aus Gründen der
Sicherheit die erlaubte Wasserstoffdichte (d. h. die erlaubte Wasserstoffaustrittsmenge)
Hlim geringfügig geringer
als die maximale Wasserstoffdichte (d. h. die maximale Wasserstoffaustrittsmenge)
Hmax eingestellt ist, es ist jedoch auch möglich, dass beide denselben
numerischen Wert aufweisen.
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Im
nächsten
Schritt wird der dem erlaubten Betriebsdruck Plim entsprechende
erlaubte Erzeugungsstrom Ilim durch Kennfeldreferenzierung oder durch
einen Computer berechnet (Schritt S113) und der Begrenzte-Ausgabe-Betriebsmodus
wird durchgeführt
(Schritt S114) unter Verwendung des erlaubten Erzeugungsstroms Ilim
als Ausgabebegrenzungswert. Das Bearbeiten der gegenwärtigen Routine
wird danach zeitweise beendet. Bei dem Begrenzte-Ausgabe-Betriebsmodus
wird die Steuerung/Regelung des Betriebs der Brennstoffzelle durch
Begrenzen des Abgabestroms von der Brennstoffzelle 11 auf
weniger oder gleich dem erlaubten Erzeugungsstrom Ilim durchgeführt.
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7 ist
ein Blockdiagramm, das ein Betriebssteuer/regelverfahren für die Brennstoffzelle 11 in
dem Brennstoffzellenfahrzeug 1 zeigt.
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Bei
dem Brennstoffzellenfahrzeug 1 wird die Menge, um die das
Gaspedal AP niedergedrückt
ist, als ein Gaspedalöffnungsgrad
durch den Gaspedalsensoröffnungsgradsensor 14 erfasst.
Aufgrund dieses erfassten Gaspedalöffnungsgrades berechnet die
ECU 44 die von dem Fahrmotor 13 erforderte Motorausgabe.
Zusätzlich
berechnet die ECU 44 die elektrische Last von verschiedenen
Hilfsgeräten
(z. B. dem Luftkompressor 21 und dergleichen), die zum Betrieb
der Brennstoffzelle 11 erforderlich sind.
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Aufgrund
der von dem Fahrmotor 13 erforderten Motorausgabe und der
elektrischen Last der Hilfsgeräte
wird der von der Brennstoffzelle 11 durch die Stromsteuerung/regelung 41 zu
extrahierende Soll-Erzeugungsstrom IFC berechnet und basierend auf
diesem Soll-Erzeugungsstrom IFC wird eine Soll-Gasmenge (d. h. eine
Soll-Luftzufuhrmenge) und ein Soll-Druck (d. h. ein Soll-Luftzufuhrdruck)
berechnet.
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Im
nächsten
Schritt wird aufgrund dieser Soll-Gasmenge eine Drehzahl N für den Luftkompressor 21 berechnet
und der Motor 43 des Luftkompressors 21 wird derart
gesteuert/geregelt, dass er sich mit der berechneten Drehzahl dreht.
Zusätzlich wird
eine Regelung der Drehzahl des Luftkompressors 21 durchgeführt, so
dass keine Differenz zwischen der tatsächlichen Gasmenge (d. h. der
tatsächlichen
Luftzufuhrmenge), die durch den Gasmengensensor 46 erfasst
wird, und der Soll-Gasmenge (d. h. der Soll-Luftzufuhrmenge) besteht.
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Zur
gleichen Zeit wird ein Ventilöffnungsgrad θ für das Gegendrucksteuer/regelventil 25 aufgrund des
Sollwertes berechnet, und der Öffnungsgrad
des Gegendrucksteuer/regelventils 25 wird derart gesteuert/geregelt,
dass er der Öffnungsgrad θ wird. Zusätzlich wird
eine Regelung des Ventilöffnungsgrads θ des Gegendrucksteuer/regelventils 25 durchgeführt, so
dass keine Differenz zwischen dem durch den Drucksensor 47 erfassten
tatsächlichen
Luftzufuhrdruck und dem Solldruck (dem Sollluftzufuhrdruck) besteht.
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Weiterhin
wird aufgrund des durch den Drucksensor 47 erfassten tatsächlichen
Luftzufuhrdrucks (nämlich
des tatsächlichen
Betriebsdrucks) und der durch den Wasserstoffsensor 54 erfassten tatsächlichen
Wasserstoffdichte innerhalb des FC-Behälters 51 ein Betriebsdruckgrenzwert
(d. h. ein erlaubter Betriebsdruck) berechnet, falls erforderlich,
und der Solldruck wird derart begrenzt, dass er gleich oder geringer
als der Betriebsdruckgrenzwert ist, und weiterhin wird eine Warnung
ausgegeben. Alternativ wird anstelle des Begrenzens des Betriebsdrucks
ein dem Betriebsdruckgrenzwert entsprechender Erzeugungsstromgrenzwert
(d. h. der erlaubte Erzeugungsstrom) berechnet und der Soll-Erzeugungsstrom
wird derart begrenzt, dass er gleich oder geringer als der Erzeugungsstromgrenzwert
(d. h. der gestrichelte Pfeil in 7) ist.
Durch Verwenden einer Struktur, bei der der Soll-Erzeugungsstrom auf diese Weise begrenzt
ist, kann der gegenwärtige Betriebsdruck
aus dem gegenwärtigen
Erzeugungsstrom abgeschätzt
werden. Daher ist der begrenzte Betrieb der Brennstoffzelle 11 sogar
dann noch möglich,
wenn der Drucksensor 47 ausfällt oder dergleichen. Es ist
sogar möglich,
den Drucksensor 47 nicht vorzusehen.
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Durch
Durchführen
der Steuerung/Regelung des Betriebs der Brennstoffzelle 11 in
dieser Art und Weise ist es möglich,
den Fahrer durch Einschal ten einer Warnlampe zu alarmieren, wenn
die aus der Brennstoffzelle 11 austretende Menge von Wasserstoff
bis zu einer bestimmten Menge ansteigt. Falls die Wasserstoffaustrittsmenge
aus der Brennstoffzelle 11 sogar weiter ansteigt, so dass
dann, wenn der Betriebsdruck über
den gegenwärtigen
Betriebszustand, in dem kein Problem vorliegt, hinaus ansteigt und
die Brennstoffzelle 11 dann betrieben wird, eine Gefahr
besteht, dass die Wasserstoffaustrittsmenge die maximale Wasserstoffaustrittsmenge überschreitet.
Zu diesem Zeitpunkt ist es möglich,
durch Betreiben der Brennstoffzelle 11, während die
Abgabe von der Brennstoffzelle 11 begrenzt wird, die Wasserstoffaustrittsmenge
zuverlässig
zu begrenzen, so dass diese die maximale Wasserstoffaustrittsmenge
nicht überschreitet.
Im Ergebnis wird es möglich,
das Brennstoffzellenfahrzeug 1 zu betreiben, während der
Wasserstoffaustrittszustand aus der Brennstoffzelle 11 vorhergesagt
wird, und die Wahrscheinlichkeit, dass die Brennstoffzelle 11 einen
plötzlichen Notstopp
durchführt,
gegenüber
der gegenwärtigen Wahrscheinlichkeit
deutlich zu reduzieren. Zusätzlich wird
es möglich,
das Brennstoffzellenfahrzeug 1 zu einem bestimmten Ort,
wie einer Reparaturwerkstatt oder dergleichen, zu bewegen, während der
Betrieb zum Begrenzen der Abgabe von der Brennstoffzelle 11 durchgeführt wird.
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Falls
die Wasserstoffaustrittsmenge aus der Brennstoffzelle 11 die
maximale Wasserstoffaustrittsmenge überschreitet, wird es ferner
sogar dann, wenn der Betrieb zur Begrenzung der Abgabe von der Brennstoffzelle 11 in
dieser Art und Weise durchgeführt
wird, möglich,
einen Notstopp der Brennstoffzelle 11 durchzuführen, um
Sicherheit sicherzustellen.
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Man
beachte, dass in der oben beschriebenen Ausführungsform der Druck von der
Brennstoffzelle 11 zugeführter Luft als der zu steuernde/regelnde
Betriebsdruck verwendet wird, jedoch kann der zu steuernde/regelnde
Betriebsdruck auch der Druck von der Brennstoffzelle 11 zugeführtem Wasserstoffgas
sein.
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Wie
oben beschrieben wurde, wird gemäß der vorliegenden
Erfindung die hervorragende Wirkung erzielt, dass der Betrieb der
Brennstoffzelle aufrechterhalten werden kann, während die Wasserstoffaustrittsmenge
auf weniger als den vorbestimmten Wert unterdrückt wird, weil der Betriebsdruck
derart begrenzt wird, dass die Wasserstoffaustrittsmenge aus der
Brennstoffzelle und aus dem Wasserstoffstrompfad einen vorbestimmten
Wert nicht überschreitet,
basierend auf durch einen Wasserstoffsensor erfassten Werten.
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Weiterhin
tritt gemäß der vorliegenden
Erfindung zusätzlich
zu der obigen Wirkung das Begrenzen des Betriebsdrucks nicht erst
auf, nachdem erfasst worden ist, dass die Wasserstoffaustrittsmenge den
vorbestimmten Wert überschritten
hat, weil ein Betriebsdruck, bei dem die Wasserstoffaustrittsmenge
den vorbestimmten Wert nicht überschreitet,
aufgrund von Eigenschaften der Brennstoffzelle und der Wasserstoffaustrittsmenge
bei dem gegenwärtigen Betriebsdruck
vorhergesagt wird, sondern es wird die ausgezeichnete Wirkung erreicht,
dass es möglich ist,
die Wasserstoffaus- trittsmenge zuverlässig auf weniger als einen
vorbestimmten Wert zu reduzieren, weil der Begrenzungsbetriebsdruck
bereits vorhergesagt wird und begrenzt wird, nachdem die Brennstoffzelle
einen kleinen Strom erzeugt hat und die Brennstoffzelle betrieben
wird, während
der Betriebsdruck sich in einem niedrigen Zustand befindet.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Brennstoffzellenbetriebsverfahren,
bei dem eine Brennstoffzelle, die unter Verwendung von Wasserstoffgas und
einem Oxidationsgas als Reaktionsgas elektrischen Strom erzeugt,
bei einem Betriebsdruck betrieben wird, der einem erforderlichen
Stromerzeugungszustand entspricht. Ein die Wasserstoffdichte erfassender
Wasserstoffsensor ist in einer Nähe
der Brennstoffzelle vorgesehen, und aufgrund von durch den Wasserstoffsensor
erfassten Werten und der Menge von austretendem Wasserstoff bei
dem gegenwärtigen
Betriebsdruck und der Charakteristik der Brennstoffzellel 1 wird
ein Betriebsdruck vorhergesagt, bei dem eine Wasserstoffaustrittsmenge
aus der Brennstoffzelle einen vorbestimmten Wert nicht überschreitet
und die Brennstoffzelle wird betrieben, während der Betriebsdruck auf
unter den vorhergesagten Betriebsdruck begrenzt ist.