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DE1022841B - Reinigungsvorrichtung fuer Melkanlage mit zentraler Absaugung - Google Patents

Reinigungsvorrichtung fuer Melkanlage mit zentraler Absaugung

Info

Publication number
DE1022841B
DE1022841B DEE10844A DEE0010844A DE1022841B DE 1022841 B DE1022841 B DE 1022841B DE E10844 A DEE10844 A DE E10844A DE E0010844 A DEE0010844 A DE E0010844A DE 1022841 B DE1022841 B DE 1022841B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chamber
valve
vacuum
cleaning device
milk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE10844A
Other languages
English (en)
Inventor
Chester Arthur Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MELOTTE ECREMEUSES
Original Assignee
MELOTTE ECREMEUSES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MELOTTE ECREMEUSES filed Critical MELOTTE ECREMEUSES
Publication of DE1022841B publication Critical patent/DE1022841B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J7/00Accessories for milking machines or devices
    • A01J7/02Accessories for milking machines or devices for cleaning or sanitising milking machines or devices
    • A01J7/022Clean-in-Place Systems, i.e. CIP, for cleaning the complete milking installation in place

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für Melkanlagen mit zentraler Absaugung, bei der das gesamte Rohrsystem mittels Pumpen oder Vakuum durchspült wird.
Bei den bisher bekannten Reinigungsvorrichtungen dieser Art besteht die Schwierigkeit, den Eintritt von Waschlösung bzw. Spülwasser in die Vakuumleitung zu verhindern. Es ist bereits bekannt, zur Vermeidung dieser Schwierigkeiten den Spülvorgang in zwei Phasen zu unterteilen, wobei während der ersten Phase die Waschflüssigkeit in einem Behälter, der während des Melkvorganges als Milchbehälter dient, gesammelt und während der zweiten Phase aus dem Milchbehälter in den Waschflüssigkeitsbehälter zurückgeführt \vird. Ein solches Vorgehen hat zur Folge1, daß während des Aufenthaltes der Waschflüssigkeit im Milchbehälter die Waschflüssigkeit nicht an den Behälterwänden vorbeistreicht und das Spülen daher unvollkommen bleibt.
Bei der Reinigungsvorrichtung nach der Erfindung wird nun eine zuverlässige Reinigung, und zwar aller Teile der Melkanlage, die mit der Milch in Berührung kommen, unter Vermeidung des Stagnierens der Reinigungsflüssigkeit in Teilen der Melkanlage und gleichzeitig des Eintretens von Reinigungsflüssigkeit in die Vakuumleitung dadurch erreicht, daß in der Verbindungsleitung der Anlage mit der Vakuumquelle eine Einrichtung vorgesehen ist, die eine nur während des Waschens mit dem Leitungssystem in Verbindung stehende Kammer, ein Belüftungsventil zum Einlassen von Luft in den evakuierten Raum und eine Einrichtung zum Öffnen und Schließen des Belüftungsventils umfaßt.
Im übrigen werden bei der Reinigungsvorrichtung nach der Erfindung auch nennenswerte Abbauarbeiten bei der Umstellung vom Melkbetrieb auf die Reinigung vermieden, wobei darauf hingewiesen wird, daß bei den bisher bekannten Anlagen das Abflußrohr häufig aus relativ kurzen Abschnitten, z. B. von ungefähr bis 3 m Länge, besteht, die herausgenommen und einzeln gereinigt werden müssen, was jedesmal einen Abbau wesentlicher Teile der Anlage und einen erheblichen Zeitaufwand erfordert.
Weitere Merkmale der Erfindung betreffen die Ausbildung und Anordnung des Belüftungsventils.
Ferner kann die Reinigungsvorrichtung nach der Erfindung gekennzeichnet sein durch eine Einrichtung zum Regeln des Betriebs der Pumpe, bestehend aus einem im Rückfluß rohr vorgesehenen Ventil zum Vermindern des Rückflusses der Pumpe auf ein Maß, das geringer ist als das Maß, in welchem das Ansaugen der Waschlösung durch das Milchleitungssystem unter dem Einfluß des Vakuums erfolgt.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der
Reinigungsvorrichtung für Melkanlage
mit zentraler Absaugung
Anmelder:
Ecremeuses Melotte Societe Anonyme,
Remicourt (Belgien)
Vertreter: Dipl.-Chem. Dr. W. Koch, Hamburg 4,
und Dr.-Ing. R. Glawe, München 27, Cuvilliesstr. 16,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 10. Juni 1954
Chester Arthur Thomas, Lake Forest, 111. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
Reinigungsvorrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine schematischeOraufsicht auf einen Melkstall, der mit einer Melkanlage mit Milchabflußsystem und einer Waschvorrichtung gemäß der Erfindung versehen ist;
Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung des Flusses, welche die Arbeitsweise der Anlage wiedergibt,
Fig. 3 zeigt eine Einzeldarstellung des Vorratsbehälters;
Fig. 4 zeigt einen Vertikalschnitt durch die Vakuumregelanlage.
Die Ausführung der Erfindung, wie sie in den Zeichnungen dargestellt und nachstehend im einzelnen beschrieben ist, ist besonders geeignet für die Verwendung bei einem Abfluß system, das eine Pumpe zur Entfernung der Milch aus dem evakuierten System und zu ihrer Weiterleitung durch die weitere Milchbehandlungsanlage enthält. Es ist für den Fachmann leicht ersichtlich, daß viele Merkmale der Erfindung vorteilhaft im Zusammenhang mit anderen Abflußsystemen verwendet werden können.
In den Zeichnungen bezeichnet 10 einen Melkstall mit einer Anzahl von zweckentsprechend darin angeordneten Boxen 11. Eine Milchabflußleitung 12 erstreckt sich im allgemeinen entlang der Innenwände des Stalles und wird vorzugsweise an den Kopfenden der Boxen entlang geführt. Für jede der Boxen ist in der Leitung ein Hahn 13 vorgesehen. Die Hähne sind
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dungsstück 36 zu einem der Nippel 33 a, die sich an dem Verteiler befinden, und Einhängen des Schlauches in die Waschflüssigkeit hergestellt. Der Gummischlauch 36 kann einer der Milchschläuche sein, die 5 mit jedem der Milchextraktionsapparate verbunden sind, oder auch ein besonders für diesen Zweck vorgesehener Schlauch. Wenn es erwünscht ist, kann der ganze Milchextraktionsapparat 37 in die Waschflüssigkeit eingetaucht werden.
Der Schalter wird in die durch die ausgezogene Linie in der Fig. 2 angegebene Stellung gebracht, um den Motor 18 auf kontinuierlichen Betrieb zu schalten. Die Pumpe 17 wird mittels eines Drosselventils 40 eingestellt, das in ihre Ausflußleitung 19 einge-
derart eingerichtet, daß die Milchleitungen geeigneter Milchextraktionsapparate für das Zubringen der Milch in die Leitung an sie angeschlossen werden können.
Während des Melkens ist ein Ende der Leitung 12
mit einem geeigneten Verschlußglied 12 a (Fig. 3) verschlossen, während das andere Ende die Milch in den
Behälter 14 abgibt. Eine Vakuumquelle, wie z. B. eine
nicht dargestellte Vakuumpumpe, ist mit dem Behälter 14 durch eine geeignete Falle 15 und eine Lei- io
tung 16 verbunden, so daß das Vakuum den Melkvorgang unterstützt und die Milch durch die Leitung
12 in den Behälter 14 fließen läßt. Aus dem Behälter
14 wird die Milch durch eine geeignete Vorrichtung,
wie z. B. eine Rotationspumpe 17, entfernt, die durch 15 schaltet ist. um den Ausfluß der Pumpe auf eine geeinen Motor 18 angetrieben wird, und durch dat. ringere Geschwindigkeit zu bringen als die, mit der Pumpenausgangsrohr 19 in die weitere Milchbehand- die Waschflüssigkeit durch die Milchleitung 12 mittels lungsapparatur, wie den Aufbewahrungstank 20, ab- des Vakuums gezogen wird.
gegeben. Das Pumpenausgangsrohr 19 enthält ein be- Es ist offenbar, daß, nachdem der Wasch Vorgang
wegliches Verbindungsstück 22, das während des 20 eine kurze Zeit angedauert hat, der Behälter 14 mit Melkens mit dem Behälter 20 verbunden wird, wie Waschflüssigkeit gefüllt ist (da infolge des Vakuums die gestrichelten Linien in Fig. 1 und 2 zeigen. der Behälter sich rascher füllt, als die Pumpe 17 ihn
Wie Fig. 2 zeigt, wird die Arbeitsweise des entleert) und die Waschflüssigkeit die Vakuumleitung Pumpenmotors 18 während des Melkens durch die 16 füllt. Die Arbeitsweise der Vakuum-Ventil-UmHöhe des Milchspiegels im Behälter 14 geregelt, in 25 gehungsleitung, welche die Kammer 31 und den dem sich ein Paar Kontrollelektroden 23 und 24 be- Schlauch 32 umfaßt, unterbricht das Anlegen des finden, deren eine nahe am oberen Ende des Behälters Vakuums an das System, so daß automatisch das Einendet und deren andere bis zu einem Punkt in der dringen von Waschflüssigkeit in die Vakuumquelle Nähe des Bodens hinabreicht. Ein Schalter 25 be- verhindert wird, während zu gleicher Zeit die mit findet sich in der gestrichelten Stellung, wodurch der 30 Milch in Berührung gekommenen Teile der Anlage, Motorregler 26 mit dem Stromkreis verbunden wird. die Milchleitung 12, der Behälter 14, die Pumpe 17, Die Motorregelelektroden 23 und 24 sind mit dem
Motorregler 26 verbunden, der dergestalt arbeitet,
daß dem Motor 18 Energie zugeführt wird, wenn der
Milchspiegel die Elektrode 23 erreicht, so daß Milch 35 Kammer 31 mit einem herabhängenden Rohrteil 41 aus dem Behälter und durch das Pumpenausflußrohr vergehen ist, der ein mit einem Flansch versehenes 19 in den Behälter 20 gepumpt wird. Wenn der
Milchspiegel im Behälter 14 unter das untere Ende
der Elektrode 24 sinkt, bewirkt der Regelstromkreis
26 die Abschaltung des Motors aus der Leitung und 40 Vakuumleitung 16 aufwärts erstreckt. Während des setzt die Pumpe außer Betrieb. Melkens wird die Kammer 31 entfernt und der Rohr-
Der Milchbehälter kann sich dann aus der Milch- teil 42 mit einem Verschlußglied 42« verschlossen, leitung 12 wieder füllen, da die Pumpe zwar inter- Es könnte auch ein Ventil in dem Rohrstück 42 anmittierend, aber mit einem Durchsatz arbeitet, der gebracht sein und während des Melkens geschlossen erheblich größer ist als die Durchflußgeschwindigkeit 45 werden, um die Kammer 31 vom System zu trennen.
die Leitung 19 und das bewegliche Verbindungsstück 22, stets mit Waschflüssigkeit gefüllt bleiben.
Bezugnehmend auf Fig. 4 wird gezeigt, daß die
Ende 41 α besitzt, das in leicht wieder lösbarer Weise (z. B. mit Bolzen) mit einem ähnlich geflanschten Rohrteil 42 verbunden werden kann, der sich von der
der Milch durch die Leitung.
Nach Beendigung des Melkvorganges wird eine Anzahl von Veränderungen in der Melkanlage vorgenommen, um sie für den Waschvorgang vorzu-
Der Vakuumschlauch 32 wird mit einem passenden Nippel 16« an der Leitung 16 und einem ähnlichen Nippel 43 am Deckelteil 31 α der Kammer 31 verbunden. Der Nippel 16 σ ist während des Melkens mit
bereiten. Das Abschlußventil 30 in der Vakuum- 5° einem Verschluß 161> verschlossen. Die Kammer 31 leitung 16, das während des Melkens geöffnet war, und die Schlauchverbindung 32 stellen eine Umgehungsleitung für das Abschlußventil 30 dar, das während des Waschens geschlossen ist, und ermög
lichen, daß durch das Vakuum Waschflüssigkeit aus
wird geschlossen und dadurch die Verbindung der Vakuumquelle und dem Behälter 14 unterbrochen. Eine mit einem Ventil versehene Umgehungsleitung,
die eine Kammer 31 und eine Schlauchverbindung- 32 55 dem Vorratsbehälter 34 durch die Leitung 12 in den
umfaßt, deren Bau- und Arbeitsweise später voll- Behälter 14 gesaugt wird.
ständig beschrieben werden sollen, ist vorgesehen,, um Wie früher ausgeführt worden ist, wird die Wasch-
die Vakuumquelle mit dem Behälter 14 während des flüssigkeit schneller in den Behälter 14 hineingesaugt.
Waschvorganges zu verbinden. Das Verschlußstück als sie durch die Pumpe 17 entfernt werden kann,
12 σ am Ende der Milchabflußleitung 12 wird entfernt 60 deren Ausstoßleistung durch das Ventil 40 gedrosselt
und durdi einen Verteiler 33 ersetzt, der sich über wird, und als Ergebnis wird die Waschflüssigkeit den
einem Vorratsbehälter 34 für die Waschflüssigkeit er- Behälter 14 ganz anfüllen und in die Vakiuimleitung
streckt. Ferner wird das bewegliche Verbindung*.- 16 und die Kammer 31 eindringen,
stück 22 von dem Behälter 20 gelöst und über dem Der Deckelteil 31 σ der Kammer 31 ist mit einem
Vorratsbehälter 34 angebracht, um den Ausstoß der 65 hochstehenden Rohrteil 44 versehen, der ein offenes
Pumpe 17 dorthinein zu entleeren. oberes Ende besitzt, das gewöhnlich durch den Ventil-
Der Behälter 34 wird mit einer geeigneten Wasch- teil 45 verschlossen ist, der einen elastischen Ver-
flüssigkeit, z.B. Wasser, aus dem Hahn 35 gefüllt schluß45a besitzt. An dem Ventilteil 45 ist ein
und eine \Terbindung zwischen der Leitung 12 und Ventilhebel 46 angebracht, der im allgemeinen senk-
der Lösung im Behälter 34 durch ein Gummiverbin- 70 recht hinunter in die Kammer 31 reicht und einen
gleitend zwischen einem Paar verstellbarer Hülsen 48 und 49 auf ihm angebrachten Schwimmer 47 besitzt. Das Ventil 45 und die Hebelarmvorrichtung 46 werden durch eine auf dem Rahmen 51, der über das Ventil hinausragt, angebrachte Feder 50 aufwärts nach der Öffnungsstellung des Ventils hin gedruckt. Die Hülse 52 ist beweglich, um den Druck der Feder 50 zu regeln.
Vor dem Eintritt von Flüssigkeit in die Kammer 31 genügt das auf der Hülse 49 lastende Gewicht des Schwimmers 47, um den Druck der Feder 50 zu überwinden, das Ventil zu schließen und die zuvor beschriebene Wirkung des Vakuums auf das System zu ermöglichen. Nachdem die Waschflüssigkeit den Behälter 14 gefüllt hat, wird sie in die Leitung 16 eindringen und in die Kammer 31 hinaufströmen. In dem Maße, in dem sich die Kammer 31 füllt, wird sich der Schwimmer 47 heben, zusammen mit dem Spiegel der Waschflüssigkeit, jedoch wird das Ventil 45 geschlossen bleiben infolge der Wirkung, die das Vakuum in der Kammer 31 auf dieses ausübt. Da der Schwimmer 47 sich hebt, wird er die Hülse 48 berühren und schließlich das Öffnen des Ventils 45 gegen die Wirkung des Vakuums erzwingen.
Durch das Öffnen des Ventils 45 wird die Vakuumquelle in Verbindung mit der Atmosphäre gebracht und das Vakuum aufgehoben oder erheblich verringert. Dadurch wird die Pumpe 17 in die Lage versetzt, die Waschflüssigkeit schneller aus dem Behälter 14 abzuziehen, als sie durch die Leitung 12 einfließt, und die Waschflüssigkeit in der Kammer 31 fließt durch die Vakuumleitung 16 in den Behälter zurück. Wenn die Kammer 31 im wesentlichen entleert ist, berührt der Schwimmer die Hülse 49, und sein Gewicht bewirkt das Schließen des Ventils 45. so dal;! nun wieder das volle Vakuum auf das System wirksam wird. Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise der Behälter 14 und die Leitung 12 im wesentlichen während des ganzen. Waschvorganges mit der Waschflüssigkeit gefüllt bleiben, so daß die mit Milch in Berührung kommenden Teile des ganzen Systems gründlich gewaschen werden.
Vorzugsweise wird das Drosselventil 40 am Ausgang der Pumpe 17 so· eingestellt, daß sich die Kammer 31 sehr langsam füllt und das Ventil 45 nur gelegentlich geöffnet wird, etwa ein- oder zweimal während eines Zeitraumes von jeAveils 10 Minuten.
Bei einer gewöhnlichen Reinigung wird die Melkanlage zuerst mit kaltem Wasser gespült und dann mit einer heißen Reinigungslösung gewaschen, bevor mit einer geeigneten bakterientötenden Lösung sterilisiert wird. Der Behälter 34 wird mit einem Abflußrohr 55, welches ein Ventil 55 σ besitzt, versehen, um das Auswechseln der zirkulierenden Lösung zu erleichtern.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Reinigungsvorrichtung für Melkanlage mit zentraler Absaugung, bei der das gesamte Rohrsystem mittels Pumpen oder Vakuum durchspült wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsleitung der Anlage mit der Vakuumquelle eine Einrichtung vorgesehen ist, die eine nur während des Waschens mit dem Leitungssystem in Verbindung stehende Kammer (30), ein Belüftungsventil (45) zum Einlassen von Luft in den evakuierten Raum und eine Einrichtung zum Öffnen und Schließen des Belüftungsventils umfaßt.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Belüftungsventil (45) von einer Feder (50) in die geöffnete Stellung gedrängt wird und mit einem Betätigungsarm (46) ausgestattet ist, der sich in der Kammer (31 j im allgemeinen in vertikaler Richtung erstreckt, und daß die Einrichtung zum Öffnen und Schließen des Belüftungssystems mit einem Paar voneinander entfernt an dem Arm angeordneter Ringe (48, 49) ausgestattet ist, wobei eine Einrichtung, die einen Schwimmer (47) bildet, auf dem Arm und innerhalb der Kammer zwischen den beiden Ringen gleitbar ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Ventil (30) zum Unterbrechen der Verbindung zwischen der Vakuumquelle und dem Milchleitungssystem (12) und eine Einrichtung, die eine Umgehungsleitung bildet und dazu bestimmt ist, das Eindringen der Waschlösung in die Vakuumquelle zu verhindern und dabei die mit Milch in Berührung gekommenen Teile jederzeit mit Waschlösung gefüllt zu halten.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen einem Nippel an der Verbindungsleitung zwischen der Vakuumquelle und dem Milchleitungssystem (12j iind einem im Deckel (31 α) der Kammer (31) angeordneten Nippel (43) ein abnehmbares, vorzugsweise aus biegsamem Material hergestelltes Rohr (32) erstreckt, das unterhalb des Belüftungsventils (45) mündet, und daß sich das Belüftungsventil (45) bei Erreichen eines vorher festgelegten Waschflüssigkeitsstandes in der Kammer (31) öffnet und eine Belüftung des Vakuums gestattet, wodurch auch der Grad des LTnterdrucks in der Kammer (31) vermindert wird.
5. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Regeln des Betriebs der Pumpe (17), bestehend aus einem im Rückfluß rohr (19) vorgesehenen Ventil (40) zum Vermindern des Rückflusses der Pumpe auf ein Maß, das geringer ist als das Maß. in welchem das Ansaugen der Waschlösung durch das Milchleitungssystem (12) unter dem Einfluß des Vakuums erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 680 445.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 7C9 849/192 1.58
DEE10844A 1954-06-10 1955-06-10 Reinigungsvorrichtung fuer Melkanlage mit zentraler Absaugung Pending DE1022841B (de)

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DE (1) DE1022841B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1170703B (de) 1959-11-23 1964-05-21 Christensen & Co As S A Geraet zum automatischen Reinigen einer Milchleitung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2680445A (en) * 1950-07-03 1954-06-08 Berry Milking System Flushing apparatus for milking systems

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