DE10227757A1 - Bahnübergabevorrichtung - Google Patents
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- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Bahnübergabevorrichtung zur Unterstützung der Übergabe einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn (1) zwischen zwei endlos umlaufenden Bändern (2, 3), von denen zumindest das übernehmende Band (3) luftdurchlässig ist, in einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung der Faserstoffbahn (1). DOLLAR A Dabei soll der Aufwand und der Lärm gegenüber dabei zum Einsatz kommenden Saugwalzen dadurch verringert werden, dass das übernehmende Band (3) im Bereich der Übergabe der Faserstoffbahn (1) an einem gegenüber der Faserstoffbahn (1) angeordneten, stationären Saugelement (5) vorbeigeführt wird.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Bahnübergabevorrichtung zur Unterstützung der Übergabe einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn zwischen zwei endlos umlaufenden Bändern, von denen zumindest das übernehmende Band luftdurchlässig ist, in einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung der Faserstoffbahn.
- Hierbei finden in der Regel Saugwalzen Anwendung, die vom übernehmenden Band umschlungen sind. Der von den Saugwalzen ausgehende Unterdruck unterstützt die Übernahme der Faserstoffbahn durch das Band. Diese Saugwalzen sind jedoch relativ teuer und laut.
- Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine einfach aufgebaute Bahnübergabevorrichtung mit reduzierter Lärmentwicklung zu schaffen.
- Erfindungsgemäß wurde die Aufgabe dadurch gelöst, dass das übernehmende Band im Bereich der Übergabe der Faserstoffbahn an einem gegenüber der Faserstoffbahn angeordneten, stationären Saugelement vorbeigeführt wird.
- Das feststehende Saugelement kann wesentlich einfacher gestaltet werden als ein rotierendes. Außerdem entfällt der, bei der Belüftung der Perforation des Walzenmantels von Saugwalzen entstehende Lärm.
- Um die Bahnübergabe möglichst umfassend unterstützen zu können, sollte sich das Saugelement quer zur Bahnlaufrichtung über zumindest einen wesentlichen Teil der, vorzugsweise über die gesamte Breite der Faserstoffbahn erstrecken.
- Da die Faserstoffbahn über ihre Breite unterschiedlich stark ausgeprägte Unterstützung bei der Übergabe an das Band benötigt, ist es vorteilhaft, wenn das Saugelement wenigstens quer zur Bahnlaufrichtung mehrere Sektoren besitzt, wobei die Höhe des Unterdrucks der Sektoren separat einstellbar ist. Wegen der Gefahr des Einreißens der Ränder der Fasestoffbahn müssen diese oft wesentlich stärker am führenden Band fixiert werden als der mittlere Bereich. Daher sollte das Saugelement zumindest eine, vorzugsweise zwei Rand-Sektionen besitzen. Dies erlaubt es außerdem, die Übergabe eines Randbändels beim Überführen der Faserstoffbahn während des Anlaufs der Maschine separat zu unterstützen.
- Je nach Bedarf kann es auch von Vorteil sein, wenn das Saugelement in Bahnlaufrichtung mehrere separat steuerbare Sektoren besitzt. Damit kann die Höhe des Unterdrucks den einzelnen Stufen während der Übernahme der Faserstoffbahn angepasst werden.
- Da die Unterdruckerzeugung relativ teuer ist, ist es vorteilhaft, wenn der Unterdruck des Saugelementes über etwa entlang des übernehmenden Bandes gerichtete Blasluft nach dem Injektorprinzip erzeugt wird. Die Blasluft sollte dann am gegenüberliegenden Ende des Saugelementes abgeführt werden.
- Es ist jedoch auch möglich, dass das Saugelement mit einer Unterdruckquelle verbunden wird. Der Unterdruck kann dann ausschließlich oder in bestimmten Sektionen für das Erzeugen der Saugwirkung oder aber zur Unterstützung des Abführens der Blasluft benutzt werden.
- Um das übernehmende Band auf platzsparende Weise möglichst nahe an das übergebende Band heranführen zu können, sollte das übernehmende Band vor und nach dem Saugelement über je eine Leitwalze geführt werden.
- Zur Anpassung an die unterschiedlichen Betriebszustände der Maschine, die Maschinengeschwindigkeit oder die Art der Faserstoffbahn sollte wenigstens eine der Leitwalzen der Bänder in einer den Abstand zwischen den Bändern verändernden Weise verstellbar sein.
- Sofern das übergebende Band luftdurchlässig ist, kann die Übergabe der Faserstoffbahn noch dadurch unterstützt werden, dass das übergebende Band im Bereich der Übergabe der Faserstoffbahn an einem gegenüber der Faserstoffbahn angeordneten Glaselement vorbeigeführt wird, dessen Blasluft im wesentlichen zur Faserstoffbahn gerichtet ist. Die Blasluft strömt folglich durch das übergebende Band und führt so zur Ablösung der Faserstoffbahn.
- Nach dem Bereich der Übergabe der Faserstoffbahn sollte dem übergebenden Band eine Bahnablösevorrichtung zugeordnet werden. Diese Bahnablösevorrichtung vermindert die Gefahr des Mitlaufens der Faserstoffbahn oder Teilen davon am übergebenden Band erheblich, was wegen der sich dabei einstellenden Beschädigungen der Maschine wesentlich ist. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Bahnablösevorrichtung zumindest einen Schaber und/oder ein Luftmesser umfasst.
- Nachfolgend soll die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In der beigefügten Zeichnung zeigt die Figur einen schematischen Querschnitt durch eine Bahnübergabevorrichtung.
- Die Faserstoffbahn
1 wird hier von einem luftdurchlässigen, endlos umlaufenden Band 2 in Form eines Formersiebes oder eines Pressfilzes einer Papiermaschine zur Bahnübergabevorrichtung geführt. Dort wird die Faserstoffbahn1 an ein ebenfalls endlos umlaufendes, luftdurchlässiges Band 3 in Form eines Pressfilzes übergeben. - Nach der Abgabe der Faserstoffbahn
1 wird das übergebende Band 2 über eine Leitwalze4 vom Bereich der Übergabe der Faserstoffbahn1 weggeführt. Diese Leitwalze4 ist zur Veränderung des Abstandes zwischen den beiden Bändern2 ,3 lageverstellbar. Damit kann der Abstand entsprechend der Betriebsweise der Papiermaschine, der Art der Faserstoffbahn1 und/oder der Maschinengeschwindigkeit eingestellt werden. - Vor der Leitwalze
4 wird das übergebende Band 2 im Bereich der Übergabe der Faserstoffbahn1 an einem sich quer zur Bahnlaufrichtung12 erstreckenden Blaselement10 in Form eines Blasrohres vorbeigeführt. Die Blasluft dieses Blasrohres ist zumindest mit einer Komponente zur Faserstoffbahn1 gerichtet und bewirkt so das Ablösen der Faserstoffbahn1 vom übergebenden Band 2. - Nach dem Übergabebereich befindet sich ein quer zur Bahnlaufrichtung
12 verlaufendes Luftmesser11 . Die Blasluft dieses Luftmessers11 ist mit einer Komponente auf das übergebende Band 2 gerichtet und soll so dem Mitlaufen der Faserstoffbahn1 oder Resten davon entgegen wirken. Da das Luftmesser11 hier im Bereich der Leitwalze4 angeordnet ist, kann die Blasluft des Luftmessers11 außerdem dazu benutzt werden, die Faserstoffbahn1 zum übernehmenden Band 3 hin zu drücken. - Das übernehmende Band 3 wird vor und nach dem Übergabebereich über je eine Leitwalze
8 ,9 geführt. Zwischen diesen Leitwalzen8 ,9 befindet sich ein Saugelement5 , an welchem das übernehmende Band 3 im Bereich der Übergabe der Faserstoffbahn1 vorbeiläuft. Der vom Saugelement5 erzeugte Unterdruck soll die Faserstoffbahn1 zum übernehmenden Band 3 hin ziehen und erstreckt sich daher über die gesamte Breite der Faserstoffbahn1 . - Das Saugelement
5 ist hier als stationärer Kasten ausgeführt, wobei der Unterdruck nach dem Injektorprinzip über Blasluft6 erzeugt wird. Die Blasluft6 ist dabei etwa parallel zum übernehmenden Band 3 in Bahnlaufrichtung12 gerichtet. Am gegenüberliegenden Ende des Kastens wird die Abluft7 wieder in den Kasten zurückgeführt. Diese Abführung kann noch durch eine Verbindung mit einer Unterdruckquelle unterstützt werden. Außerdem kann der Kasten in bezüglich der Stärke des Unterdrucks separat steuerbare Sektoren unterteilt werden.
Claims (12)
- Bahnübergabevorrichtung zur Unterstützung der Übergabe einer Papier-, Karton-, Tissue- oder einer anderen Faserstoffbahn (
1 ) zwischen zwei endlos umlaufenden Bändern (2 ,3 ), von denen zumindest das übernehmende Band (3) luftdurchlässig ist, in einer Maschine zur Herstellung und/oder Veredlung der Faserstoffbahn (1 ), dadurch gekennzeichnet, dass das übernehmende Band (3) im Bereich der Übergabe der Faserstoffbahn (1 ) an einem gegenüber der Faserstoffbahn (1 ) angeordneten, stationären Saugelement (5 ) vorbeigeführt wird. - Bahnübergabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Saugelement (
5 ) quer zur Bahnlaufrichtung (12 ) erstreckt. - Bahnübergabevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Saugelement (
5 ) über zumindest einen wesentlichen Teil der, vorzugsweise über die gesamte Breite der Faserstoffbahn (1 ) erstreckt. - Bahnübergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugelement (
5 ) wenigstens quer zur Bahnlaufrichtung (12 ) mehrere Sektoren besitzt, wobei die Höhe des Unterdrucks der Sektoren separat einstellbar ist. - Bahnübergabevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugelement (
5 ) zumindest eine, vorzugsweise zwei Rand-Sektionen besitzt. - Bahnübergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruck des Saugelementes (
5 ) über etwa entlang des übernehmenden Bandes (3 ) gerichtete Blasluft (6 ) erzeugt wird. - Bahnübergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugelement (
5 ) mit einer Unterdruckquelle verbunden ist. - Bahnübergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das übernehmende Band (3) vor und nach dem Saugelement (
5 ) über je eine Leitwalze (8 ,9 ) geführt wird. - Bahnübergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Leitwalzen (
4 ,8 ,9 ) der Bänder (2 ,3 ) in einer den Abstand zwischen den Bändern (2 ,3 ) verändernden Weise verstellbar ist. - Bahnübergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das übergebende Band (2) luftdurchlässig ist und im Bereich der Übergabe der Faserstoffbahn (
1 ) an einem gegenüber der Faserstoffbahn (1 ) angeordneten Blaselement (10 ) vorbeigeführt wird, dessen Blasluft im wesentlichen zur Faserstoffbahn (1 ) gerichtet ist. - Bahnübergabevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem übergebenden Band (2) nach dem Bereich der Übergabe der Faserstoffbahn (
1 ) eine Bahnablösevorrichtung zugeordnet wird. - Bahnübergabevorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Bahnablösevorrichtung zumindest einen Schaber und/oder ein Luftmesser (
11 ) umfasst.
Priority Applications (2)
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Also Published As
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