HINTERGRUND DER ERFINDUNG
1. Gebiet der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leiterdrähte-
Schutzgehäusekonstruktion an einer Heckscheibe in einem Cabriolet-
Verdeck.
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2. Beschreibung der relevanten Technik
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Herkömmlich ist ein Cabriolet-Fahrzeug bekannt geworden, das so
konstruiert ist, dass ein Dachabschnitt einer Fahrzeugkarosserie geöffnet
werden kann, um das Gefühl der Offenheit zu verbessern, das vom Fahrer
und den Passagieren erfühlt wird. Im Einzelnen ist ein Weichverdeck frei
faltbar konstruiert, wodurch der Dachabschnitt durch Entfalten des
Weichverdecks geschlossen wird, wohingegen der Dachabschnitt durch
Falten des Weichverdecks zur Rückseite des hinteren Passagiersitzes
geöffnet wird.
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Übrigens ist in dem Cabriolet-Fahrzeug eine Konstruktion vorgeschlagen
worden, in der eine Heckscheibe in dem Weichverdeck eingebaut ist (siehe
z. B. JP-A-6-156086). Der Einbau der Heckscheibe in das Weichverdeck
kann die ausreichende Sicht nach hinten sicherstellen.
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Während es allgemein viele Fälle gibt, wo elektrische Komponenten, wie
etwa Heizdrähte, ein Wischer und eine hoch angebrachte Bremsleuchte an
einer Heckscheibe eines Fahrzeugs angebracht sind, ist, um die so
angebrachten elektrischen Komponenten mit Strom zu versorgen (wie z. B.
in der JP-A-10-24782), eine Konstruktion vorgeschlagen worden, in der
Verbinder bzw. Stecker zum Verbinden der elektrischen Komponenten und
Kabelstränge zum Versorgen der elektrischen Komponenten an der
Heckscheibe derart vorgesehen sind, dass sie nach außen freiliegen.
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Zusätzlich ist auch eine Konstruktion vorgeschlagen worden, in der die
Kabelstränge für die elektrischen Komponenten an der Innenseite der
Heckscheibe entlang dessen Umfang unter Verwendung äußerer Elemente
verdrahtet sind (siehe JP-A-10-236240).
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Jedoch tritt in der Konstruktion, in der die Verbinder an der Heckscheibe
derart vorgesehen sind, dass sie zur Außenseite freiliegen, ein Problem
darin auf, dass eine Gegenmaßnahme gegen Wasserleckage unvermeidbar
ist. Im Gegensatz sind, in der Konstruktion, in der die Kabelstränge an der
Innenseite der Heckscheibe entlang dessen Umfang verdrahtet sind, die
äußeren Elemente entlang der vollen länge des Wegs vorgesehen, entlang
dem die Kabelstränge verdrahtet sind, und es tritt ein Problem auf, dass
das Gewicht der Heckscheibe erhöht ist.
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Übrigens ist auch in einem Fall, wo die elektrischen Komponenten an der
Heckscheibe in dem Cabriolet-Weichverdeck angebracht sind, an eine
Konstruktion gedacht, in der Kabelstränge in freiliegender Weise an der
Innenseite der Heckscheibe verdrahtet sind, was keine Gegenmaßnahmen
gegen Wasserleckage erfordert, unter Verwendung von Verbindern oder
dgl. für die elektrischen Komponenten anstatt der äußeren Elemente, was
ein Risiko der Gewichtszunahme der Heckscheibe beseitigen würde. Beim
Verstauen des Weichverdecks, wenn die Heckscheibe an einem inneren
Element, wie etwa einer Heckschale, aufgenommen wird, die an der
Rückseite eines Sitzes in der Karosserie des Fahrzeugs angeordnet ist,
bevor das Weichverdeck vollständig verstaut worden ist, könnten jedoch
die Verbinder in Kollision mit einer Oberseite der Heckschale gelangen, was
zu einem Ausfall der elektrischen Komponenten führen kann. Um dies zu
vermeiden, müssen der Weichverdeck-Verstauposition bestimmte Grenzen
auferlegt werden, sodass ein bestimmter Zwischenraum zwischen der
Heckscheibe und der Heckschale sichergestellt werden kann, wodurch
verhindert wird, dass die Verbinder in Kollision mit der Heckschale gebracht
werden, wenn das Weichverdeck verstaut wird.
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Wo jedoch ein gewisser Zwischenraum zwischen der Heckscheibe und der
Heckschale sichergestellt ist, wie oben beschrieben, muss die
Stoppposition des gesamten Weichverdecks, wenn es verstaut ist, um ein
Ausmaß gleich dem Zwischenraum angehoben werden, was zu einem
Problem führt, dass die Qualität in Bezug auf das äußere Erscheinungsbild,
wenn das Weichverdeck verstaut ist, verschlechtert ist oder die Sicht zur
Rückseite nicht ausreichend sichergestellt werden kann.
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Falls darüber hinaus die Positionierung der Kabelstränge nicht richtig
realisiert ist, würden sich die Positionen der Kabelstränge stark ändern,
wenn sie bewegt werden, z. B. während der Reinigung des
Fahrzeuginnenraums. Im Ergebnis kommt es zu einer Störung mit der
Heckscheibe, was zu einem Risiko führt, dass die Kabelstränge durch
Reibung zwischen der Heckscheibe und sich selbst beschädigt werden, die
durch Vibration erzeugt werden würde, während das Fahrzeug fährt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Zur Lösung dieses Problems sieht die Erfindung eine Leiterdrähte-
Schutzgehäusekonstruktion an einer Heckscheibe in einem Cabriolet-
Weichverdeck vor, die die Qualität des äußeren Erscheinungsbilds
verbessern und Beschädigungen der Kabelstränge eliminieren kann.
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Im Hinblick auf die Lösung dieser Probleme wird nach einem ersten Aspekt
der Erfindung einen Leiterdrähte-Schutzgehäusekonstruktion an einer
Heckscheibe in einem Cabriolet-Verdeck vorgesehen, worin ein
Kabelstrangschutzgehäuse (z. B. ein Kabelstrangschutzgehäuse 13 in einer
Ausführung) mit einer Gesamthöhe (z. B. einer Gesamthöhe H in der
Ausführung), die höher als ein Verbinder (z. B. ein Verbinder 11 in der
Ausführung) ist, an einer Oberfläche der Heckscheibe (z. B. einer
passagierraumseitigen Innenfläche einer Heckscheibe 5 in der Ausführung)
an einer dem Verbinder benachbarten Position vorgesehen ist, wobei das
Kabelstrangschutzgehäuse mit einem Halteabschnitt (z. B. einem
Halteabschnitt 40 in der Ausführung) versehen ist, um eine Mehrzahl von
Kabelsträngen (z. B. Kabelstränge 9 in der Ausführung) zu bündeln.
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Wenn durch die oben beschriebene Konstruktion der
Schutzgehäusekonstruktion die Heckscheibe verstaut wird, wird das
Kabelstrang-Schutzgehäuse, dessen Gesamthöhe höher ist als der
Verbinder, in Anlage an das Innenelement in der Fahrzeugkarosserie
gebracht, wodurch der Kontakt der Verbinder mit dem Innenelement in der
Fahrzeugkarosserie verhindert werden kann. Da darüber hinaus die
Heckscheibe an einer niedrigstmöglichen Position verstaut werden kann,
bis das Kabelstrangschutzgehäuse mit dem Innenelement in der
Fahrzeugkarosserie in Anlage kommt, kann die Verstauposition des
gesamten Weichverdecks um dieses Ausmaß niedriger gehalten werden.
Dann kann das Kabelstrangschutzgehäuse die Kabelstränge mit seinem
Halteabschnitt aufbündeln, wodurch die Störung der Kabelstränge mit
peripheren Elementen verhindert werden kann.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 ist eine Perspektivansicht, die einen geschlossenen Zustand eines
Dachs gemäß einer Ausführung der Erfindung zeigt;
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Fig. 2 ist eine Erläuterungsseitenansicht, die den geschlossenen Zustand
und einen offenen Zustand des Dachs gemäß der Ausführung der Erfindung
zeigt;
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Fig. 3 ist eine Ansicht, die einen Zustand zeigt, in dem Kabelstränge an
der Rückseite der Heckscheibe gemäß der Ausführung der Erfindung
verdrahtet sind.
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Fig. 4 ist eine Ansicht, gesehen von der Rückseite der Heckscheibe
gemäß der Ausführung der Erfindung;
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Fig. 5 ist eine Ansicht, gesehen von einer Richtung, die in Fig. 4 mit
Pfeil A bezeichnet ist;
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Fig. 6 ist eine vergrößerte Ansicht eines in Fig. 5 gezeigten Hauptteils;
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Fig. 7 ist eine Draufsicht eines Gehäusehauptkörpers gemäß der
Ausführung der Erfindung;
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Fig. 8 ist eine Vorderansicht des in Fig. 7 gezeigten
Gehäusehauptkörpers;
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Fig. 9 ist eine Seitenansicht des in Fig. 7 gezeigten
Gehäusehauptkörpers;
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Fig. 10 ist eine Vorderansicht eines Deckels gemäß der Ausführung der
Erfindung;
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Fig. 11 ist eine Draufsicht des in Fig. 10 gezeigten Deckels; und
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Fig. 12 ist eine Seitenansicht des in Fig. 10 gezeigten Deckels.
DETAILBESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNG
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Eine Ausführung der Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den
beigefügten Zeichnungen beschrieben.
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Fig. 1 ist eine Perspektivansicht, die einen geschlossenen Zustand eines
Dachs (Cabrioletverdecks) gemäß einer Ausführung der Erfindung zeigt.
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Das Dach 1 ist so konstruiert, dass es an seinem unteren Abschnitt an
einer Fahrzeugkarosserie anzubringen ist und an seinem oberen Abschnitt
auf eine vordere Dachschiene (nicht gezeigt) lösbar zu verriegeln ist. Dieses
Dach 1 kann eine obere Öffnung der Karosserie verschließen und die obere
Öffnung der Karosserie öffnen, wenn es von der Frontschiene entriegelt
wird, um zur Rückseite eines Sitzes nach unten gefaltet zu werden. Fig.
2 ist eine Erläuterungsseitenansicht, die sowohl den geschlossenen
Dachzustand (mit durchgehender Linie gezeigt) als auch den offenen
Dachzustand (mit strichpunktierten Linien gezeigt) zeigt.
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Wie in Fig. 2 gezeigt, umfasst das Dach 1 eine Mehrzahl von Gliedern L1,
L2. . . und ein Weichverdeck 3 und ist so konstruiert, dass es frei nach
unten gefaltet wird. Die zwei vorderseitigen Glieder L1, L2, die eine
Seitentüröffnung bilden, und das Hauptglied L3, das einem
Türseitenabschnitt entspricht, sind durch eine Mehrzahl von Untergliedern
SL1, SL2, SL3, SL4, SL5. . . verbunden, und ein naher Abschnitt des
Hauptglieds L3 und ein naher Abschnitt eines Hilfsglieds L4, das entlang
dem Hauptglied L3 angeordnet ist, sind an einem Beschlag 4 drehbar
gelagert, der an der Karosserie befestigt ist. Wenn dann das Hauptglied L3
und das Hilfsglied L4 nach hinten gedreht werden, drehen sich die
jeweiligen Glieder wiederum in die mit den Pfeilen angegebenen
Richtungen, wodurch das Weichverdeck 3 an einem hinter dem Sitz 2
liegenden Abschnitt verstaut wird. Anzumerken ist, dass im geschlossenen
Dachzustand das Weichverdeck 3 mittels eines Frontbogens B1, der an
dem Unterglied SL3 gelagert ist, eines mittleren Bogens B2, der an dem
Unterglied SL4 gelagert ist, und eines Heckbogens B3, der an dem
Hauptglied L3 gelagert ist, gespannt wird.
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Hier ist eine Heckscheibe 5 in einer Rückseite des Dachs 1 derart
vorgesehen, dass es in dem Weichverdeck 3 gehalten wird. Die
Heckscheibe 5 ist konstruiert, um nach unten abgesenkt zu werden, in
einen Zustand, in dem seine passagierraumseitige Innenseite nach unten
orientiert ist, während es durch einen Überrollbügel des Sitzes 2 und eine
schräge Rückseite RG einer Überrollbügelverkleidung RG geführt wird,
wenn das Dach 1 nach unten gefaltet wird, sodass die Heckscheibe 5 auf
einer Oberseite der Heckschale 6 aufliegt, die ein inneres Element ist, das
hinter dem Sitz 2 in der Karosserie des Fahrzeugs vorgesehen ist. Wie in
Fig. 1 gezeigt, ist die Heckscheibe 5 mit Heizdrähten 8 versehen, um die
Heckscheibe 5 von Beschlag zu befreien, um die Sicht nach hinten zu
gewährleisten, und in dieser Ausführung sind eine Mehrzahl von
Heizdrähten 8 an oberen bzw. unteren Abschnitten der Heckscheibe 5
angeordnet.
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Dann sind, wie in Fig. 3 gezeigt, Kabelstränge 9 zum Versorgen der
Heizdrähte 8 aus einem zweigeteilten Rohr herausgezogen, und die so
geteilten Kabelstränge 9 sind dann durch ein Kabelstrangschutzgehäuse 13
mit Verbindern bzw. Steckern 11 verbunden. Dann sind die Verbinder 11
mit den entsprechenden Heizdrähten 8 durch Verbindung mit den
zugeordneten Anschlüssen 12 verbunden. In anderen Worten sind
demzufolge die jeweiligen Kabelstränge 9, die den Heizdrähten 8
entsprechen, über die Verbinder 11 verdrahtet und sind an dem
Kabelstrangschutzgehäuse 3 zusammengebündelt.
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Wie in den Fig. 4, 5 gezeigt, ist das Kabelstrangschutzgehäuse 13 an
der Heckscheibe 5 mit Klebstoff, wie etwa Urethan, an einer Position
befestigt, die zwischen den zwei Verbindern 11 und benachbart den
jeweiligen Verbindern 11 angeordnet ist. Andererseits sind die Verbinder
11 konstruiert, um an den jeweiligen Endabschnitten der Kabelstränge 9
angebracht zu werden. Ein Basisabschnitt 12a des U-förmigen Anschlusses
12 ist an einen Heizdrahtzonenabschnitt 14 an der Oberfläche der
Heckscheibe 5 in einem Zustand angelötet, in dem der Anschluss 12 durch
einen L-förmigen Beschlag 12b gehalten wird, und der Verbinder 11, der an
dem Endabschnitt jedes Kabelstrangs 9 angebracht ist, ist konstruiert, um
in diesen Anschluss 12 eingesetzt zu werden.
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Hier ist, wie in Fig. 5 gezeigt, das Kabelstrangschutzgehäuse 13 so
geformt, dass die Gesamthöhe H des Kabelstrangschutzgehäuses relativ zu
der Oberfläche der Heckscheibe 5 oder von der passagierraumseitigen
Innenoberfläche der Heckscheibe 5 größer wird als die Gesamthöhe h des
Verbinders 11, sodass eine Oberwand 130d des
Kabelstrangschutzgehäuses 13 in Anlage mit der Heckschale 6 gebracht
wird, um eine Abstandshalterfunktion aufzuzeigen, wenn die Heckscheibe
5 beim Öffnen des Dachs 1 verstaut wird, wodurch die direkte Kollision
des Verbinders 11 gegen die Heckschale 6 verhindert wird.
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Das Kabelstrangschutzgehäuse 13 umfasst einen in den Fig. 7 bis 9
gezeigten Gehäusehauptkörper 13a und einen in den Fig. 10 bis 12
gezeigten Deckel 13b und ist konstruiert, um die zwei Kabelstränge 9
zusammenzubündeln, wie in Fig. 6 gezeigt, wenn sowohl der
Gehäusehauptkörper 13a als auch der Deckel 13b aneinander montiert
sind.
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Wie in Fig. 7 gezeigt, sind in dem Gehäusehauptkörper 13a Nuten 15a
ausgebildet, die jeweils einen halbkreisförmigen Querschnitt haben, derart,
dass sie in bogenartiger Weise von den jeweiligen kurzen Seitenabschnitten
zu einem langen Seitenabschnitt des Gehäusehauptkörpers verlaufen.
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Klinken 16 sind in Eckabschnitten, die dem langen Seitenabschnitt näher
angeordnet sind, vorgesehen und sind von den Positionen umgeben, wo
die Nuten 15 angeordnet sind, und eine andere Klinke 17 ist an einem
Mittelabschnitt an dem anderen langen Seitenabschnitt vorgesehen.
Insgesamt sind nämlich drei Klinken 16, 16, 17 derart vorgesehen, dass die
Klinken 16 und die Klinke 17 quer über die jeweiligen Nuten 15 angeordnet
sind, wobei die Klinke 17 gemeinsam als eines jedes Paars verwendet wird.
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Wie in Fig. 9 gezeigt, sind an den Klinken 16, 16, 17 jeweilige
Schrägflächen 16a, 16a, 17a vorgesehen, sodass die jeweiligen Klinken
glattgängig in in dem Deckel 13b gebildete Löcher geführt werden, die
später beschrieben sind, um darin gesperrt zu werden, wenn der Deckel
13b, der von oben her gedrückt wird, aufgenommen wird.
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Zusätzlich ist, wie in den Fig. 8, 9 gezeigt, ein Vertiefungsabschnitt 19
zum Auftragen eines Klebstoffs in einer Unterwand des
Gehäusehauptkörpers 13a derart augebildet, dass er einen
Umfangsabschnitt der Unterwand hochstehen lässt. Zusätzlich ist der
Vertiefungsabschnitt so konstruiert, dass er eine ausreichende
Klebstoffmenge aufnimmt. Demzufolge liegt der Umfang des
Vertiefungsabschnitts 19 oder der Umfang der Unterwand des
Gehäusehauptkörpers 13a an der Oberfläche der Heckscheibe 5 auf.
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Eine Führung 20 mit L-förmigem Querschnitt ist in der Nähe der Klinke 16
vorgesehen, die eine des Klinkenpaars ist, derart, dass sie davon
hochsteht, und zwei schräge Führungsabschnitte 20a sind an einem oberen
Abschnitt der Führung 20 ausgebildet, wohingegen zwei Aufstellführungen
21 an der Klinke 17 vorgesehen sind, die die andere Klinke des
Klinkenpaars ist, derart, dass sie die Klinke 17 dazwischen aufnehmen. Ein
schräger Führungsabschnitt 21a ist auch an dem oberen Abschnitt der
Führung 21 ausgebildet.
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Anzumerken ist, dass die Schrägflächen 16a, 16a, 17a der jeweiligen
Klinken 16, 16, 17 und die schrägen Führungsabschnitte 20a, 21a der
Führungen 20, 21 alle so ausgebildet sind, dass sie zur Außenseite hin
orientiert schräg sind, sodass der Deckel 13b in eine richtige Position
zentriert und geführt wird, wenn der Deckel 13b an dem
Gehäusehauptkörper 13a angebracht wird.
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Wie in Fig. 8 gezeigt, sind vertiefte Abschnitte 22 an dem langen
Seitenabschnitt des Gehäusehauptkörpers 13a ausgebildet, während die
zwei Nuten 15 nebeneinander derart angeordnet sind, dass sie an beiden
Seiten der Nuten 15 angeordnet sind. Wie in Fig. 6 gezeigt, sind die
vertieften Abschnitte 22 konstruiert, um Schlitze S zwischen dem
Gehäusehauptkörper 13a und dem Deckel 13b zu bilden, wenn der Letztere
an dem Ersteren angebracht wird, wodurch der Eingriff zwischen dem
Deckel 13b und dem Gehäusehauptkörper 13a durch die Klinken 16, 17
durch Einsetzen eines Schraubenziehers oder dgl. in dem Schlitz S lösbar
ausgestaltet ist, um den Deckel 13b von dem Gehäusehauptkörper 13a zu
entfernen.
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Wie in den Fig. 10, 11 gezeigt, ist der Deckel 13b des
Kabelstrangschutzgehäuses 13 ein kastenartiges Element, das eine
Vorderwand 130a, eine Rückwand 130b und Seitenwände 130c aufweist,
die den Umfang des Deckels 13b umgeben, sowie eine Oberwand 130d,
die einen oberen Abschnitt des Deckels 13b abdeckt und dazu ausgelegt
ist, an dem Gehäusehauptkörper 13a derart angebracht zu werden, dass
sie ihn von oben abdeckt. Wie in Fig. 10 gezeigt, sind zwei
Kerbabschnitte 23 an einem Unterrand der Vorderwand 130a des Deckels
13b an den Nuten 15 entsprechenden Positionen in dem
Gehäusehauptkörper 13a ausgebildet, um gemeinsam mit den Nuten 15
einen Halterabschnitt 40 zum Halten der Kabelstränge 9 zu bilden.
Zusätzlich ist, wie in Fig. 12 gezeigt, ein Kerbabschnitt 24 an einem
Unterrand jeder Seitenwand 130c des Deckels 13b an einer der Nut 15
entsprechenden Position in dem Gehäusehauptkörper 13a ausgebildet, um
gemeinsam mit der Nut 15 den Halteabschnitt 40 zum Halten des
Kabelstrangs 9 zu bilden. Diese Kerbabschnitte 23, 24 sind so geformt,
dass sie einen halbkreisförmigen Querschnitt haben, der ähnlich jenem der
Nut 15 ist, sodass die Kerbabschnitte, zusammen mit den Nuten 15, den
Kabelstrang 9 dazwischen fest halten, wenn der Deckel 13b angebracht
ist.
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Dann sind Löcher 25 an Seiten der Kerbabschnitte 23 in der Vorderwand
130a ausgebildet, die dazu ausgelegt sind, mit den Klinken 16 an dem
Gehäusehauptkörper 13a in Eingriff gebracht zu werden, und ein Loch 26
ist auch in der Rückwand 130b ausgebildet, das dazu ausgelegt ist, mit der
Klinke 17 in Eingriff gebracht zu werden.
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Hier sind Führungselemente 27, 27, 28 an dem Unterrand des Deckels 13b
an Positionen angebracht, die den Eckabschnitten entsprechen, die
zwischen der Vorderwand 130a und den Seitenwänden 130c und einem
Mittelabschnitt der Rückwand 130b ausgebildet sind. Diese
Führungselemente 27, 27, 28 sind an ihren Innenflächen mit jeweiligen
Schrägflächen 27a, 27a, 28a versehen. Diese Schrägflächen sind so
konstruiert, dass sie den schrägen Führungsabschnitten 20a, 20a, 21a der
Führungen 20, 20, 21 an dem Gehäusehauptkörper 13a entsprechen, um
die schrägen Führungsabschnitte 20a, 20a, 21a glattgängig aufzunehmen.
Der Deckel 13b kann auf dem Gehäusehauptkörper 13a mit einer kleiner
bemessenen Kraft aufgesetzt werden, und zwar Dank der schrägen
Führungsabschnitte 20a, 20a, 21a der Führungen 20, 20, 21 und der
Schrägflächen 27a, 27a, 28a der Führungselemente 27, 27, 28, um
hierdurch die Realisierung des erforderlichen Vorgangs zu erleichtern.
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Der Halterabschnitt 40 zum Zusammenbündeln der mehreren Kabelstränge
9 ist durch die Nuten 15 in dem Gehäusehauptkörper 13a und die
Kerbabschnitte 23, 24 in dem Deckel 13b gebildet.
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Wenn demzufolge die Kabelstränge 9 für die Heizdrähte 8 an der
Heckscheibe 5 verdrahtet werden, werden die an den zwei Kabelsträngen
9 angebrachten Verbinder 11 mit den jeweiligen Anschlüssen 12verbunden, während die Kabelstränge 9 in die jeweiligen Nuten 15 in dem
Gehäusehauptkörper 13a des Kabelstrangschutzgehäuses 13 eingesetzt
werden. Wenn dann in diesem Zustand der Deckel 13b von oben über den
Gehäusehauptkörper 13a derart angeordnet wird, dass er ihn abdeckt,
werden die Schrägflächen 27a, 27a, 28a der Führungselemente 27, 27,
28, die an dem Deckel 13b vorgesehen sind, durch die schrägen
Führungsabschnitte 20a, 20a, 21a der Führungen 20, 20, 21 an dem
Gehäusehauptkörper 13a jeweils geführt und sie werden ferner durch die
Schrägflächen 16a, 16a, 17a der Klinken 16, 16, 17 geführt, wodurch die
Löcher 25, 25, 26 in dem Deckel 13b an den Klinken 16, 16, 17 an dem
Gehäusehauptkörper 13a gesperrt werden.
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Somit werden die Kabelstränge 9 durch den Halteabschnitt 40, der durch
die Nuten 15 in dem Gehäusehauptkörper 13a und die Kerbabschnitte 23,
24 in dem Deckel 13b gebildet ist, sicher gehalten. Zusätzlich wird in
einem Fall, wo der Deckel 13b von dem Kabelstrangschutzgehäuse 13
entfernt wird, um die Kabelstränge 9 zu ersetzen, ein Werkzeug, wie etwa
ein Schraubenzieher, in den Schlitz S eingesetzt, der zwischen dem
Gehäusehauptkörper 13a und dem Deckel 13b gebildet ist, um den Eingriff
zwischen den Klinken 16, 17 und den Löchern 25, 26 zu lösen, um den
Deckel 13b aufzubrechen, und der Deckel 13b wird in diesem Zustand
entfernt, wodurch der Ersatz der Kabelstränge 9 leicht realisiert werden
kann.
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Da demzufolge die zwei Kabelstränge 9 mittels des
Kabelstrangschutzgehäuses 13 leicht zusammengebündelt werden können,
können die Zusammenbaueigenschaften verbessert werden. Da zusätzlich
die zwei Kabelstränge 9 zu einem einzigen Bündel gebündelt werden
können, kann die Qualität des äußeren Erscheinungsbilds um die
Kabelstränge herum verbessert werden. Da ferner die Kabelstränge 9 zu
dem einzelnen Bündel gebündelt werden, kann die Störung der
Kabelstränge mit peripheren Elementen verhindert werden, die anderenfalls
auftreten würde, wodurch Beschädigungen der Kabelstränge 9 verhindert
werden können, die während der langzeitigen Lebensdauer durch Kontakt
der Kabelstränge 9, die durch das Fehlen des Kabelstrangschutzgehäuses,
das die Kabelstränge zusammenbündelt, herunterhängen würden, mit
anderen Komponenten an der Karosserie durch Vibrationen, die beim
Fahren des Fahrzeugs erzeugt werden, auftreten würden.
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Wenn andererseits das Dach 1, das, wie in Fig. 2 mit den durchgehenden
Linien angegeben, im geschlossenen Zustand belassen ist, in den offenen
Zustand umgewandelt wird, wie in derselben Figur mit den
strichpunktierten Linien angegeben, wird die an der Rückseite des Dachs 1
angeordnete Heckscheibe 5 auf der Heckschale 6 derart angeordnet, dass
die passagierraumseitige Innenseite der Heckscheibe 5 nach unten weist.
Wenn dies stattfindet, stützt sich, da das Kabelstrangschutzgehäuse 13 so
konstruiert ist, dass seine Gesamthöhe H von der passagierraumseitigen
Innenseite der Heckscheibe 5 größer wird als die Gesamthöhe h des
Verbinders 11, das Kabelstrangschutzgehäuse 13 an der Heckschale 6 ab,
um als Abstandshalter zu wirken, wodurch die Abstützung des Verbinders
11 mit der Heckschale 6 verhindert wird, wodurch ein Risiko eliminiert
werden kann, dass der Verbinder 11 durch einen Stoß beschädigt wird, der
darauf einwirkt, wenn das Dach geöffnet wird oder während das Fahrzeug
mit geöffnetem Dach fährt und ein leitender Zustand nicht beibehalten
werden kann.
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Da darüber hinaus die Heckscheibe 5 so nahe an der Heckschale 6 wie
möglich verstaut werden kann, kann die Stauposition des gesamten
Weichverdecks 3 so niedrig wie möglich gehalten werden, um ein solches
Ausmaß, dass die Stauposition der Heckscheibe 5 so niedrig wie möglich
gelegt werden kann. Demzufolge kann nicht nur die Qualität des äußeren
Erscheinungsbilds verbessert werden, sondern kann auch die Sicht nach
hinten ausreichend sichergestellt werden.
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Anzumerken ist, dass, obwohl die Erfindung in Anwendung bei dem
Kabelstrangsschutzgehäuse 13 für die Heizdrähte beschrieben wurde, die
Erfindung nicht darauf beschränkt ist, sondern auch auf ein
Kabelstrangschutzgehäuse für einen Wischer oder eine hoch angebrachte
Bremsleuchte angewendet werden kann. Zusätzlich kann, während die
Erfindung so beschrieben wurde, dass die zwei Kabelstränge 9
zusammengebündelt sind, die Erfindung auch auf einen Fall angewendet
werden, wo mehr als zwei Kabelstränge 9 zusammengebündelt sind.
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Wenn, wie zuvor beschrieben worden ist, gemäß dem ersten Aspekt der
Erfindung, die Heckscheibe verstaut wird, bietet sich ein Vorteil darin, dass
eine Beschädigung des Verbinders verhindert wird, da das
Kabelstrangschutzgehäuse, dessen Gesamthöhe höher wird als der
Verbinder, mit dem Innenelement in der Karosserie in Anlage kommt,
wodurch der Kontakt des Verbinders mit dem Innenelement in der
Karosserie verhindert wird. Zusätzlich kann die Verstauposition des
gesamten Weichverdecks so niedrig wie möglich gehalten werden, auf ein
solches Ausmaß, dass die Verstauposition der Heckscheibe so niedrig wie
möglich gelegt werden kann, und daher kann nicht nur die Qualität im
äußeren Erscheinungsbild erhöht werden, sondern kann auch die Sicht
nach hinten ausreichend sichergestellt werden.
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Da ferner das Kabelstrangschutzgehäuse die Kabelstränge an seinem
Halteabschnitt zusammenbündelt, wird ein anderer Vorteil geboten, dass
die Störung der Kabelstränge mit den peripheren Elementen verhindert
werden kann, wodurch die Beschädigungen der Kabelstränge verhindert
werden können. Darüber hinaus können die Montageeigenschaften der
Kabelstränge verbessert werden und kann die Qualität des äußeren
Erscheinungsbilds um die Kabelstränge herum erhöht werden.
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Ein Kabelstrangschutzgehäuse (13), dessen Gesamthöhe (H) von einer
Oberfläche der Heckscheibe (5) höher wird als ein Verbinder (11), ist
benachbart dem Verbinder (11) an der Oberfläche der Heckscheibe (5)
vorgesehen, wobei das Kabelstrangschutzgehäuse (13) mit einem
Halteabschnitt (40) versehen ist, um eine Mehrzahl von Kabelsträngen
zusammenzubündeln.