[go: up one dir, main page]

DE10226293A1 - Verriegelungssystem für einen Fahrzeugsitz - Google Patents

Verriegelungssystem für einen Fahrzeugsitz Download PDF

Info

Publication number
DE10226293A1
DE10226293A1 DE2002126293 DE10226293A DE10226293A1 DE 10226293 A1 DE10226293 A1 DE 10226293A1 DE 2002126293 DE2002126293 DE 2002126293 DE 10226293 A DE10226293 A DE 10226293A DE 10226293 A1 DE10226293 A1 DE 10226293A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
pawl
locking system
stop
fitting part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002126293
Other languages
English (en)
Inventor
Edilson Caetano Dos Santos
Bernd Guttek
Jefferson Fahner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Johnson Controls GmbH
Original Assignee
Johnson Controls GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Johnson Controls GmbH filed Critical Johnson Controls GmbH
Priority to DE2002126293 priority Critical patent/DE10226293A1/de
Publication of DE10226293A1 publication Critical patent/DE10226293A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/24Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles
    • B60N2/42Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles the seat constructed to protect the occupant from the effect of abnormal g-forces, e.g. crash or safety seats
    • B60N2/43Safety locks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verriegelungssystem 10 für einen Beschlag für einen Fahrzeugsitz, insbesondere für einen Kraftfahrzeugsitz, mit einer freischwenkbaren Rückenlehne, mit einem dem Beschlag zugeordneten, beim Freischwenken der Rückenlehne schwenkbaren Beschlagteil 11, das durch eine schwenkbare Sperrklinke 12 verriegelbar ist, und mit einem Sicherungsmechanismus 13, 25 insbesondere gegen Front- und bzw. Heckaufprall. Es ist dabei erfindungsgemäß der Sicherungsmechanismus 13 des Verriegelungssystems 10 insbesondere gegen Heckaufprall durch eine zweistufige Einrichtung 14 zur Drehverriegelung gebildet, wobei die erste Stufe zur Begrenzung des Ausschwenkens der Sperrklinke 12 und die zweite Stufe zur Begrenzung der Drehbewegung zwischen Sperrklinke 12 und Beschlagteil 11 ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verriegelungssystem für einen Beschlag für einen Fahrzeugsitz, insbesondere für einen Kraftfahrzeugsitz, mit einer freischwenkbaren Rückenlehne, mit einem dem Beschlag zugeordneten, beim Freischwenken der Rückenlehne schwenkbaren Beschlagteil, das durch eine schwenkbare Sperrklinke verriegelbar ist, und mit einem Sicherungsmechanismus insb. gegen Front- und bzw. Heckaufprall.
  • Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Verriegelungssysteme der genannten Art bekannt. Es ist dabei bei der Verriegelung von Drehpunkten bzw. Drehachsen in Sitzsystemen wie z.B. der drehbaren Verbindung zwischen Sitzlehne und -kissen bekannt, die reibschlüssige Verbindung eines typischen Reclineraufbaus zu verwenden. Dabei greift in z.B. eine Verriegelungscheibe ein Verriegelungshebel ein. Um hier ein Öffnen dieser formschlüssigen Verbindung zu vermeiden, wird der Verriegelungshebel mit einem exzentrischen Nocken reibschlüssig gezwungen, in seiner Position, und zwar auch unter Last, zu verbleiben. Es ist dabei die erforderliche Fertigungsgenauigkeit der für den erfolgreichen Reibschluss notwendigen Geometrien ("Steuerkurve") sehr hoch. Da dieses Verriegelungssystem sowie auch das gesamte Sitzsystem auch unter dauerhafter Belastung keinen Verschleiß erleiden darf und die Einbaubedingungen ebenfalls engen Toleranzen unterliegen, ist eine solche Verbindung nicht für jede Anwendung optimal.
  • Aus dem Stand der Technik sind außerdem auch solche Verriegelungssysteme ohne eine selbsthemmende Wirkung bekannt. So ist z.B. aus der DE 44 39 644 C2 ein Verriegelungssystem für Beschläge von Fahrzeugsitzen mit freischwenkbarer Rückenlehne bekannt, mit einem Drehbeschlag, bei dem eine Sperrklinke in die Raste eines Beschlagteiles einschwenkbar ist und mittels eines drehbaren Sicherungsgliedes in der Raststellung gesichert wird. Das drehbare Sicherungsglied weist dabei zur Einstellung unterschiedlicher Spannungen verschiedene Spannflächen auf, die mit entsprechenden Gegenspannflächen an der Sperrklinke zusammenwirken, sowie zur Verhinderung eines öffnenden Momentes der Sperrklinke auf das Sicherungsglied eine zusätzliche Fangfläche. Eine derartige Anordnung ist insb. bezüglich der Handhabung gegenüber den reibschlüssigen Lösungen vorteilhaft, jedoch auch hier ergibt sich durch die Verwendung eines zusätzlichen Sicherungsgliedes zusätzlicher konstruktiver Aufwand, wobei auch dieses Sicherungsglied sowie auch der damit zusammenwirkende Teil der Sperrklinke eine hohe Fertigungsgenauigkeit erfordern.
  • Aus dem Stand der Technik ist weiterhin bekannt, bei Verriegelungssystemen für Beschläge für einen Fahrzeugsitz, insb. für einen Kraftfahrzeugsitz, auf separate Sicherungsglieder zu verzichten, siehe z.B. die DE 199 42 977 A1 . In diesem Falle sind allerdings ebenfalls sichernde Sperrelemente vorgesehen, die zu einem an einer zur Verriegelung mehrerer Beschlagteile vorgesehenen Klinke und zum anderen an einem der Beschlagteile vorgesehen sind, wobei sich die Sperrelemente in verriegeltem Zustand der Beschlagteile in Anlage befinden. Es soll dadurch insb. erreicht werden, daß durch einen definierten Ausgangszustand für den Entriegelungsvorgang und für den Crashfall ein Klappern zwischen den Sperrelementen aufgrund von Relativbewegungen verhindert wird. Durch diese Anordnung ergibt sich gegenüber den Ausführungen mit separaten Sicherungsgliedern eine deutliche konstruktive Vereinfachung, nachteilig ist bei dieser Ausführungsform insb. die unzureichende Sicherung im Falle eines Heckaufpralles.
  • Aufgabe
  • Ausgehend von den bekannten Ausführungsformen von Verriegelungssystemen liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannten Verriegelungssysteme unter Beibehaltung der bisherigen Vorteile in der Weise zu verbessern bzw. weiterzuentwickeln, daß zum einen ein einfach und kostengünstig herstellbares Verriegelungssystem geschaffen wird, daß zum anderen insb. auch einen wirksamen und zuverlässigen Sicherungsmechanimus für den Fall eines Heckaufpralls bereitstellt.
  • Lösung
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Sicherungsmechanismus des Verriegelungssystemes insb. gegen Heckaufprall durch eine zweistufige Einrichtung zur Drehverriegelung gebildet ist, wobei die erste Stufe zur Begrenzung des Ausschwenkens der Sperrklinke und die zweite Stufe zur Begrenzung der Drehbewegung zwischen Sperrklinke und Beschlagteil ausgebildet ist. Auf diese Weise wird erstmalig mit einfachen Mitteln die Möglichkeit geschaffen, bei einem einfach und kostengünstig herstellbaren Verriegelungssystem für einen Beschlag für einen Fahrzeugsitz, insbesondere für einen Kraftfahrzeugsitz, auch einen wirksamen und zuverlässigen Sicherungsmechanismus für den Fall eines Heckaufpralls bereitzustellen. Es wird dabei im Falle eines Heckaufpralles die Dreh- bzw. Auschwenkbewegung der Sperrklinke zunächst durch die erste Stufe der Drehverriegelung begrenzt, die z.B. als Anschlag ausgebildet sein kann, weiterhin wird dann zusätzlich die zweite Stufe der Drehverriegelung zur Wirkung kommen, in der Weise, daß ein ungewolltes Umklappen der Rückenlehne durch eine Begrenzung der Drehbewegung zwischen Sperrklinke und Beschlagteil verhindert wird. Weiterhin beinhaltet das erfindungsgemäße Verriegelungssystem auch einen wirksamen Schutz gegen einen möglichen Frontaufprall, der z.B. durch die Geometrie der Sperrklinke und des damit zusammenwirkenden Teiles des Beschlagteiles bestimmt sein kann.
  • Bei der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verriegelungssystemes umfaßt die zweistufige Einrichtung zur Drehverriegelung eine erste, um die Schwenkachse der Sperrklinke drehbare Drehverriegelung und eine zweite, um die Schwenkachse des schwenkbaren Beschlagteiles drehbare Drehverriegelung. Dies ist eine in konstruktiver Hinsicht vorteilhafte Möglichkeit zur Ausgestaltung der Zweistufigkeit der Drehverriegelung.
  • Nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung ist die Sperrklinke als ein einen Anschlagsvorsprung aufweisender Verriegelungsshebel für das schwenkbare Beschlagteil ausgebildet, wobei der Anschlagsvorsprung die erste Drehverriegelung der zweistufigen Einrichtung zur Drehverriegelung bildet und gegen einen mit der Sitzstruktur verbundenen Anschlag drehbar ausgebildet ist. Durch diesen an die Sperrklinke bzw. den Verriegelungshebel angeformten, gegen die Sitzstruktur wirkenden Anschlagvorsprung wird durch diese erste Stufe der Drehverriegelung die Drehbewegung der Sperrklinke bzw. des Verriegelungshebels in geeigneter Weise auf einen Winkel von z.B. etwa 30° begrenzt.
  • Es empfiehlt sich nach einem weiteren Vorschlag der vorliegenden Erfindung, daß der Verriegelungshebel wenigstens einen mit wenigstens zwei in dem Beschlagteil angeordneten Verriegelungskerben zusammenwirkenden Verriegelungszahn aufweist. Mit diesen Mitteln kann die Rückenlehne des Fahrzeugsitzes in geeigneter Weise in die beiden einnehmbaren Positionen verstellt werden.
  • Nach einem weiteren bevorzugten Ausgestaltungsmerkmal der vorliegenden Erfindung ist das Beschlagteil als eine eine Anschlagnase aufweisende Verriegelungsscheibe ausgebildet, wobei die Anschlagnase die zweite Drehverriegelung der zweistufigen Einrichtung zur Drehverriegelung bildet und als Anschlag für den mit den Verriegelungskerben der Verriegelungsscheibe zusammenwirkenden, wenigstens einen Verriegelungszahn des Verriegelungshebels ausgebildet ist. Über diese Ausbildung der Verriegelungsscheibe mit der Anschlagnase wird also u.a. die zweite Stufe der Drehverriegelung verwirklicht, derart, daß im Falle eines Heckaufpralles, nachdem die Drehbewegung der Sperrklinke zunächst durch die erste Stufe der Drehverriegelung begrenzt wird, die z.B. als Anschlag ausgebildet sein kann, danach dann zusätzlich diese zweite Stufe der Drehverriegelung durch Anlage des Verriegelungszahnes des Verriegelungshebels an die Anschlagnase der Verriegelungsscheibe zur Wirkung kommen wird, in der Weise, daß ein ungewolltes Umklappen der Rückenlehne verhindert wird. Es weist dabei bevorzugt die Verriegelungsscheibe zwei mit dem Verriegelungszahn des Verriegelungshebels zusammenwirkende Verriegelungskerben auf. Es ist dabei die erste Verriegelungskerbe für die Betriebsstellung Normalfunktion (Design-Position) der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes vorgesehen und die zweite Verriegelungskerbe für die gefaltete Position der Rückenlehne.
  • Es empfiehlt sich nach einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung, daß die die zweite Drehverriegelung bildende Anschlagnase der Verriegelungsscheibe benachbart der Verriegelungskerbe der Verriegelungsscheibe für die Stellung "Normalbetrieb" des Verriegelungszahnes des Verriegelungshebels angeordnet ausgebildet ist. Eine derartige Ausbildung ist insb. in funktionstechnischer Hinsicht vorteilhaft, weil die Sicherung des Fahrzeugsitzes insb. gegen Heckaufprall vor allem in der Stellung "Normalbetrieb" des Fahrzeugsitzes gegeben sein muß.
  • Nach einem letzten Merkmal der vorliegenden Erfindung wird der Sicherungsmechanismus des Verriegelungssystemes gegen Frontaufprall durch die Geometrie der Verriegelungskerbe der Verriegelungsscheibe für die Stellung "Normalbetrieb" und die Geometrie des mit dieser Verriegelungskerbe zusammenwirkenden Verriegelungszahnes des Verriegelungshebels bestimmt, derart, daß diese Verriegelungskerbe und der Verriegelungszahn jeweils zwei miteinander zur Anlage kommende, im wesentlichen gerade, senkrecht verlaufende Flächen umfassen. Dadurch beinhaltet das erfindungsgemäße Verriegelungssystem auch einen wirksamen Schutz gegen einen möglichen Frontaufprall, da durch diese Ausgestaltung sich bei Frontaufprall durch die gewählte Geometrie keine Lösung der Verbindung zwischen Verriegelungshebel bzw. zahn und Verriegelungskerbe ergibt. Ein Drehmoment in der Verriegelungsscheibe erzeugt also in diesem Fall kein Drehmoment in dem Verriegelungshebel.
  • Figuren
  • Die Erfindung ist in der einzigen Figur der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt:
    • 1 eine Seitenansicht eines Teiles der einzigen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verriegelungssystems für einen Beschlag für einen Fahrzeugsitz.
  • Das erfindungsgemäße Verriegelungssystem ist generell mit 10 bezeichnet. Das erfindungsgemäße Verriegelungssystem 10 ist vorgesehen für einen Beschlag, insb. für einen um eine Gelenkachse drehbaren Rastbeschlag, für einen Fahrzeugsitz, insbesondere für einen Kraftfahrzeugsitz, mit einer freischwenkbaren Rückenlehne. Das Verriegelungssystem 10 umfaßt ein dem Beschlag zugeordnetes, beim Freischwenken der Rückenlehne schwenkbares, mit 11 bezeichnetes Beschlagteil, das durch eine schwenkbare Sperrklinke 12 verriegelbar ist. Das Verriegelungssystem 10 umfaßt ferner einen mit 13 bezeichneten Sicherungsmechanismus gegen Heckaufprall und einen mit 25 bezeichneten Sicherungsmechanismus gegen Frontaufprall.
  • Das Verriegelungssystem 10 ist erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß der Sicherungsmechanismus 13 des Verriegelungssystemes 10 insbesondere gegen Heckaufprall durch eine zweistufige Einrichtung 14 zur Drehverriegelung gebildet ist, wobei die erste Stufe zur Begrenzung des Ausschwenkens der Sperrklinke 12 und die zweite Stufe zur Begrenzung der Drehbewegung zwischen Sperrklinke 12 und Beschlagteil 11 ausgebildet ist. Diese zweistufige Einrichtung 14 zur Drehverriegelung ist bei dem in der 1 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel derart ausgebildet, daß diese zweistufige Einrichtung 14 zur Drehverriegelung eine erste, um die Schwenkachse 15 der Sperrklinke 12 drehbare Drehverriegelung und eine zweite, um die Schwenkachse 16 des schwenkbaren Beschlagteiles 11 drehbare Drehverriegelung umfaßt.
  • Dabei ist die Sperrklinke 12 als ein einen Anschlagsvorsprung 18 aufweisender Verriegelungsshebel 17 für das schwenkbare Beschlagteil 11 ausgebildet, wobei der Anschlagsvorsprung 18 die erste Drehverriegelung der zweistufigen Einrichtung 14 zur Drehverriegelung bildet und gegen einen mit der Sitzstruktur 19 verbundenen Anschlag 20 drehbar ausgebildet ist. Die Sperrklinke 12 ist dabei über einen durch ein Aktivierungskabel 27 aktivierbaren Atktivierungshebel 26 betätigbar. Der Verriegelungshebel 17 weist wenigstens einen, hier genau einen, mit wenigstens zwei, in diesem Falle genau zwei, in dem Beschlagteil 11 angeordneten Verriegelungskerben 22 zusammenwirkenden Verriegelungszahn 21 auf. Weiterhin ist das Beschlagteil 11 als eine eine Anschlagnase 24 aufweisende Verriegelungsscheibe 23 ausgebildet, wobei die Anschlagnase 24 die zweite Dreh verriegelung der zweistufigen Einrichtung 14 zur Drehverriegelung bildet und als Anschlag für den mit den Verriegelungskerben 22 der Verriegelungsscheibe 23 zusammenwirkenden Verriegelungszahn 21 des Verriegelungshebels 17 ausgebildet ist. Die Verriegelungsscheibe 23 wird dabei über mit 28 bezeichnete Verbindungselemente z.B. in dem Lagerbock des Unterteiles des Fahrzeugsitzes eingespannt. Der Antrieb der Verriegelungsscheibe 23 um die Schwenkachse 16 kann z.B. über an sich bekannte, nicht bezeichnete Zahnkranzelemente erfolgen.
  • Bei dem in 1 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verriegelungssystemes 10 ist die die zweite Drehverriegelung bildende Anschlagnase 24 der Verriegelungsscheibe 23 benachbart der Verriegelungskerbe 22 der Verriegelungsscheibe 23 für die Stellung "Normalbetrieb" des Verriegelungszahnes 21 des Verriegelungshebels 17 angeordnet ausgebildet. Eine derartige Ausbildung ist insofern insb. in funktionstechnischer Hinsicht vorteilhaft, als daß die Sicherung des Fahrzeugsitzes insb. gegen Heckaufprall vor allem in der Stellung "Normalbetrieb" des Fahrzeugsitzes gegeben sein muß. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist also die benachbart zur Anschlagnase 24 der Verriegelungsscheibe 23 befindliche erste Verriegelungskerbe 22 für die Betriebsstellung Normalfunktion (Design- Position) der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes vorgesehen und die zweite Verriegelungskerbe 22 für die gefaltete Position der Rückenlehne.
  • Der Sicherungsmechanismus 25 der dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verriegelungssystemes 10 gegen Frontaufprall wird durch die Geometrie der Verriegelungskerbe 22 der Verriegelungsscheibe 23 für die Stellung "Normalbetrieb" und die Geometrie des mit dieser Verriegelungskerbe 22 zusammenwirkenden Verriegelungszahnes 21 des Verriegelungshebels 17 bestimmt wird, derart, daß diese Verriegelungskerbe 22 und der Verriegelungszahn 21 jeweils zwei miteinander zur Anlage kommende, im wesentlichen gerade, senkrecht verlaufende Flächen umfassen.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verriegelungssystem 10 wird im Falle eines Heckaufpralles die Dreh- bzw. Ausschwenkbewegung der Sperrklinke 12, wie hier des Verriegelungshebels 17, zunächst durch die als Anschlagvorsprung 18 des Verriegelungshebels 17 ausgebildete erste Stufe der Drehverriegelung begrenzt, weiterhin wird dann zusätzlich die zweite Stufe der Drehverriegelung zur Wirkung kommen, in der Weise, daß ein ungewolltes Umklappen der Rückenlehne durch eine Begrenzung der Drehbewegung zwischen Sperrklinke 12, d.h. hier dem Verriegelungshebel 17, und dem Beschlagteil 11 verhindert wird. Weiterhin beinhaltet das erfindungsgemäße Verriegelungssystem 10 auch einen wirksamen Schutz gegen einen möglichen Frontaufprall, der hier durch die Geometrie des Verriegelungszahnes 21 des Verriegelungshebels 17 und der damit zusammenwirkenden Verriegelungskerbe 22 der Verriegelungsscheibe 23 bestimmt wird.
  • Durch die als Anschlagvorsprung 18 des Verriegelungshebels 17 ausgebildete, gegen die Sitzstruktur 19 wirkende, erste Stufe der Drehverriegelung wird die Drehbewegung der Sperrklinke 12 bzw. des Verriegelungshebels 17 auf einen Winkel von z.B. etwa 30° begrenzt. Über die Ausbildung der Verriegelungsscheibe 23 mit der Anschlagnase 24 wird dann die zweite Stufe der Drehverriegelung verwirklicht, wobei im Falle eines Heckaufpralles, nachdem die Drehbewegung der Sperrklinke 12 zunächst durch die erste Stufe der Drehverriegelung begrenzt wird, danach dann zusätzlich diese zweite Stufe der Drehverriegelung durch Anlage des Verriegelungszahnes 21 des Verriegelungshebels 17 an der Anschlagnase 24 der Verriegelungsscheibe 23 zur Wirkung kommt, so daß ein ungewolltes Umklappen der Rückenlehne verhindert wird. Das erfindungsgemäße Verriegelungssystem 10 beinhaltet durch die Geometrie des Verriegelungszahnes 21 des Verriegelungshebels 17 und der Verriegelungskerbe 22 der Verriegelungsscheibe 23 auch einen wirksamen Schutz gegen einen möglichen Frontaufprall, wobei zum Eingriff der Verriegelungszahn 21 unter Schwerkraftwirkung in die Verriegelungskerbe 22 einfällt. Der Verriegelungszahn 21 bzw. der Verriegelungshebel 17 wird dabei bei Normalbetrieb z.B. durch in der 1 nicht dargestellte Rückholfedern od. dgl. in der Verriegelungskerbe 22 gehalten. Das erfindungsgemäße Verriegelungssystem 10 stellt also insgesamt einen wirksamen und zuverlässigen Sicherungsmechanismus für den Fall eines Heckaufpralles sowie auch eines Frontaufpralles dar und ist außerdem einfach und kostengünstig herstellbar.
  • Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungsformen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung, diese ist nicht darauf beschränkt, es sind vielmehr noch mancherlei Abänderungen und Ausbildungen möglich. So sind insb. Abwandlungen bzgl. der konstruktiven Ausgestaltung der zweistufigen Einrichtung zur Drehverriegelung 14 denkbar, weiterhin vorgesehen sind von der Fig. der Zeichnung abweichende Lösungen für die Ausbildung des Beschlagteiles 11 und der damit zusammenwirkenden Sperrklinke 12.
  • 10
    Verriegelungssystem
    11
    Beschlagteil, schwenkbar
    12
    Sperrklinke
    13
    Sicherungsmechanismus gegen Heckaufprall
    14
    zweistufige Einrichtung zur Drehverriegelung
    15
    Schwenkachse (von 12)
    16
    Schwenkachse (von 11)
    17
    Verriegelungshebel
    18
    Anschlagsvorsprung (von 17)
    19
    Sitzstruktur
    20
    Anschlag (von 19)
    21
    Verriegelungszahn (von 17)
    22
    Verriegelungskerbe (von 23)
    23
    Verriegelungsscheibe
    24
    Anschlagnase
    25
    Sicherungsmechanismus gegen Frontaufprall
    26
    Aktivierungshebel (an 17)
    27
    Aktivierungskabel (an 26)
    28
    Verbindungselemente (von 23 zum Fahrzeugsitz)

Claims (8)

  1. Verriegelungssystem (10) für einen Beschlag für einen Fahrzeugsitz, insbesondere für einen Kraftfahrzeugsitz, mit einer freischwenkbaren Rückenlehne, mit einem dem Beschlag zugeordneten, beim Freischwenken der Rückenlehne schwenkbaren Beschlagteil (11), das durch eine schwenkbare Sperrklinke (12) verriegelbar ist, und mit einem Sicherungsmechanismus (13, 25) insb. gegen Front- und bzw. Heckaufprall, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungsmechanismus (13) des Verriegelungssystemes (10) insb. gegen Heckaufprall durch eine zweistufige Einrichtung (14) zur Drehverriegelung gebildet ist, wobei die erste Stufe zur Begrenzung des Ausschwenkens der Sperrklinke (12) und die zweite Stufe zur Begrenzung der Drehbewegung zwischen Sperrklinke (12) und Beschlagteil (11) ausgebildet ist.
  2. Verriegelungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß daß die zweistufige Einrichtung (14) zur Drehverriegelung eine erste, um die Schwenkachse (15) der Sperrklinke (12) drehbare Drehverriegelung und eine zweite, um die Schwenkachse (16) des schwenkbaren Beschlagteiles (11) drehbare Drehverriegelung umfaßt.
  3. Verriegelungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (12) als ein einen Anschlagsvorsprung (18) aufweisender Verriegelungsshebel (17) für das schwenkbare Beschlagteil (11) ausgebildet ist, wobei der Anschlagsvorsprung (18) die erste Drehverriegelung der zweistufigen Einrichtung (14) zur Drehverriegelung bildet und gegen einen mit der Sitzstruktur (19) verbundenen Anschlag (20) drehbar ausgebildet ist.
  4. Verriegelungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungshebel (17) wenigstens einen mit wenigstens zwei in dem Beschlagteil (11) angeordneten Verriegelungskerben (22) zusammenwirkenden Verriegelungszahn (21) aufweist.
  5. Verriegelungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschlagteil (11) als eine eine Anschlagnase (24) aufweisende Verriegelungsscheibe (23) ausgebildet ist, wobei die Anschlagnase (24) die zweite Drehverriegelung der zweistufigen Einrichtung (14) zur Drehverriegelung bildet und als Anschlag für den mit den Verriegelungskerben (22) der Verriegelungsscheibe (23) zusammenwirkenden, wenigstens einen Verriegelungszahn (21) des Verriegelungshebels (17) ausgebildet ist.
  6. Verriegelungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Veriegelungsscheibe (23) zwei mit dem Verriegelungszahn (21) des Verriegelungshebels (17) zusammenwirkende Verriegelungskerben (22) aufweist.
  7. Verriegelungssystem nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die zweite Drehverriegelung bildende Anschlagnase (24) der Verriegelungsscheibe (23) benachbart der Verriegelungskerbe (22) der Verriegelungsscheibe (23) für die Stellung "Normalbetrieb" des Verriegelungszahnes (21) des Verriegelungshebels (17) angeordnet ausgebildet ist.
  8. Verriegelungssystem nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Sicherungsmechanismus (25) des Verriegelungssystemes (10) gegen Frontaufprall durch die Geometrie der Verriegelungskerbe (22) der Verriegelungsscheibe (23) für die Stellung "Normalbetrieb" und die Geometrie des mit dieser Verriegelungskerbe (22) zusammenwirkenden Verriegelungszahnes (21) des Verriegelungshebels (17) bestimmt wird, derart, daß diese Verriegelungskerbe (22) und der Verriegelungszahn (21) jeweils zwei miteinander zur Anlage kommende, im wesentlichen gerade, senkrecht verlaufende Flächen umfassen.
DE2002126293 2002-06-13 2002-06-13 Verriegelungssystem für einen Fahrzeugsitz Withdrawn DE10226293A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002126293 DE10226293A1 (de) 2002-06-13 2002-06-13 Verriegelungssystem für einen Fahrzeugsitz

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2002126293 DE10226293A1 (de) 2002-06-13 2002-06-13 Verriegelungssystem für einen Fahrzeugsitz

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE10226293A1 true DE10226293A1 (de) 2004-01-08

Family

ID=29719020

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2002126293 Withdrawn DE10226293A1 (de) 2002-06-13 2002-06-13 Verriegelungssystem für einen Fahrzeugsitz

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE10226293A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004018042B3 (de) * 2004-04-08 2005-09-01 Johnson Controls Gmbh Verriegelungsvorrichtung, insbesondere für Fahrzeugsitz
CN115325339A (zh) * 2022-07-28 2022-11-11 惠州市拉图摄影器材有限公司 一种应用于摄影摄像的滑轨及其使用方法

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4235078C2 (de) * 1992-10-17 1996-09-05 Keiper Recaro Gmbh Co Verstellbeschlag mit Freischwenkeinrichtung für die Rückenlehne von Fahrzeugsitzen, insbesondere Kraftfahrzeugsitzen
DE4324734C2 (de) * 1993-07-23 1997-09-04 Keiper Recaro Gmbh Co Lehneneinstellbeschlag für Sitze, insbesondere Kraftfahrzeugsitze
DE10034509A1 (de) * 2000-07-15 2002-01-31 Faurecia Autositze Gmbh & Co Gelenkbeschlag für einen Kraftfahrzeugsitz
DE10035258A1 (de) * 2000-07-20 2002-02-07 Keiper Gmbh & Co Verriegelungsvorrichtung für einen Fahrzeugsitz
DE10057723A1 (de) * 2000-11-15 2002-05-29 Brose Fahrzeugteile Fahrzeugsitz
DE10107237A1 (de) * 2001-02-16 2002-09-12 Faurecia Autositze Gmbh & Co Gelenkbeschlag für Kraftfahrzeugsitze

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4235078C2 (de) * 1992-10-17 1996-09-05 Keiper Recaro Gmbh Co Verstellbeschlag mit Freischwenkeinrichtung für die Rückenlehne von Fahrzeugsitzen, insbesondere Kraftfahrzeugsitzen
DE4324734C2 (de) * 1993-07-23 1997-09-04 Keiper Recaro Gmbh Co Lehneneinstellbeschlag für Sitze, insbesondere Kraftfahrzeugsitze
DE10034509A1 (de) * 2000-07-15 2002-01-31 Faurecia Autositze Gmbh & Co Gelenkbeschlag für einen Kraftfahrzeugsitz
DE10035258A1 (de) * 2000-07-20 2002-02-07 Keiper Gmbh & Co Verriegelungsvorrichtung für einen Fahrzeugsitz
DE10057723A1 (de) * 2000-11-15 2002-05-29 Brose Fahrzeugteile Fahrzeugsitz
DE10107237A1 (de) * 2001-02-16 2002-09-12 Faurecia Autositze Gmbh & Co Gelenkbeschlag für Kraftfahrzeugsitze

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004018042B3 (de) * 2004-04-08 2005-09-01 Johnson Controls Gmbh Verriegelungsvorrichtung, insbesondere für Fahrzeugsitz
WO2005097543A1 (de) 2004-04-08 2005-10-20 Johnson Controls Gmbh Verriegelungsvorrichtung, insbesondere für fahrzeugsitz
US7770975B2 (en) 2004-04-08 2010-08-10 Johnson Controls Gmbh Locking device
CN115325339A (zh) * 2022-07-28 2022-11-11 惠州市拉图摄影器材有限公司 一种应用于摄影摄像的滑轨及其使用方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2374655B1 (de) Vorrichtung zum Verriegeln und Entriegeln mit einer Sicherung gegen Selbstöffnung
EP1187738A1 (de) Gelenkbeschlag für einen fahrzeugsitz
EP2684737A1 (de) Fahrzeugsitz mit einem Taumelrecliner
DE102007006603A1 (de) Verriegelungsvorrichtung für einen Fahrzeugsitz
DE10143403A1 (de) Entriegelungsvorrichtung in einem Fahrzeugsitz
EP3915829A1 (de) Fahrzeugsitzbeschlag und fahrzeugsitz
EP1735182B1 (de) Vorrichtung zur verriegelung und/oder zur entriegelung einer komponente, insbesondere in oder an einem fahrzeug, und verfahren
DE19850751C1 (de) Verriegelungsanordnung für einen Fahrzeugsitz
DE10226293A1 (de) Verriegelungssystem für einen Fahrzeugsitz
EP1083083A2 (de) Beschlag für einen Fahrzeugsitz
DE10240017B4 (de) Vorrichtung zum Verriegeln eines Beschlags eines Fahrzeugsitzes
EP0937603B1 (de) Verriegelungsvorrichtung für eine klappbare Rückenlehne eines Kraftfahrzeugsitzes
DE102005037832B4 (de) Vorrichtung zum Verriegeln und Entriegeln mit einer Sicherung gegen Selbstöffnung
DE10330347B4 (de) Beschlag für einen Fahrzeugsitz
DE102022103378A1 (de) Fahrzeugsitzbeschlag-Entriegelungsbaugruppe, Fahrzeugsitzbeschlag und Fahrzeugsitz
DE10346148B4 (de) Vorrichtung zur Verriegelung und zur Entriegelung, insbesondere eines Beschlags zur Verstellung von Teilen eines Fahrzeugsitzes, und Verfahren
WO1997046414A1 (de) Kraftfahrzeugsitz mit neigungsverstellvorrichtung für die rückenlehne und zusatzsicherungseinrichtung
WO1998051528A1 (de) Crash-verriegelung
DE60006192T2 (de) Verriegelungsvorrichtung
DE10155399B4 (de) Entriegelungsvorrichtung
EP1728674A2 (de) Beschlag für einen Fahrzeugsitz
DE102005030050B3 (de) Sicherung eines Kraftfahrzeugsitzbeschlages
DE202007001939U1 (de) Verriegelungsvorrichtung für einen Fahrzeugsitz
WO2008000240A2 (de) Fahrzeugsitz
DE102006041740B4 (de) Recliner mit zusätzlichem Sperrmittel zur Verriegelung in einer Crash-Situation

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8130 Withdrawal