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DE102005030050B3 - Sicherung eines Kraftfahrzeugsitzbeschlages - Google Patents

Sicherung eines Kraftfahrzeugsitzbeschlages Download PDF

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DE102005030050B3
DE102005030050B3 DE200510030050 DE102005030050A DE102005030050B3 DE 102005030050 B3 DE102005030050 B3 DE 102005030050B3 DE 200510030050 DE200510030050 DE 200510030050 DE 102005030050 A DE102005030050 A DE 102005030050A DE 102005030050 B3 DE102005030050 B3 DE 102005030050B3
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, insbesondere für einen Fahrzeugsitz, mit der das Verstellen eines ersten Beschlagteils und eines zweiten Beschlagteils relativ zueinander verriegelbar und entriegelbar ist, mit einem Antriebsmittel und einer Verrastplatte, wobei die Verrastplatte mittels dem Antriebsmittel reversibel verstellbar ist und die Verrastplatte das Verstellen der Beschläge relativ zueinander in einer Rastposition verriegelt und in einer Freigabeposition entriegelt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, insbesondere für einen Fahrzeugsitz, mit der das Verstellen eines ersten Beschlagsteils und eines zweiten Beschlagteils relativ zueinander verriegelbar und entriegelbar ist, mit einem Antriebsmittel und einer Verrastplatte, wobei die Verrastplatte mittels dem Antriebsmittel reversibel verstellbar ist und die Verrastplatte das Verstellen der Beschläge relativ zueinander in einer Rastposition verriegelt und in einer Freigabeposition entriegelt.
  • Vorrichtungen zum Verriegeln und Entriegeln von Kraftfahrzeugsitzes müssen hohen Belastungen standhalten, um sich, insbesondere bei einem Unfall, nicht ungewollt zu öffnen und zu verstellen und damit eine zusätzliche Gefahr für die Insassen der Fahrzeuges darzustellen. Es hat sich beispielsweise gezeigt, dass Neigungsverstellvorrichtungen für Sitze im Gepäckrückhaltetest dazu tendieren, sich bei großer Belastung ungewollt zu öffnen. Es hat deshalb nicht an Versuchen gefehlt, Sicherungen zur Verfügung zu stellen, die eine derartige selbsttätige Öffnung verhindern. Beispielhaft wird die Druckschrift DE 100 48 127 A1 genannt, die einen Beschlag für einen Fahrzeugsitz offenbart, bei dem an einem schwenkbar gelagerten Spannexzenter zur Sicherung der Klinke Sperrelemente vorgesehen sind, die das Verstellen des Spannexzenters bei einem Crash verhindern, so dass die Klinke sich nicht öffnen kann. Diese Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, dass sie mit sehr geringen Toleranzen gefertigt und montiert werden muss, was sich nachteilig auf die Herstellungs- bzw. Montagekosten auswirkt.
  • Es war deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Verriegeln und Entriegeln, insbesondere für ein Kraftfahrzeugsitz zur Verfügung zu stellen, die die Nachteile des Standes der Technik nicht aufweist.
  • Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung, insbesondere für einen Kraftfahrzeugsitz, mit der das Verstellen eines ersten Beschlagteils und eines zweiten Beschlagteils relativ zueinander verriegelbar und entriegelbar ist, mit einem Antriebmittel, einer Verrastplatte und einer Verrastklinke, wobei die Verrastklinke durch Verrasten mit dem ersten Beschlagteil relativ zu diesem arretierbar ist, wobei die Verrastplatte mittels dem Antriebmittel reversibel verstellbar ist und die Verrastplatte das Verstellen der Verrastklinke in einer Rastposition verriegelt sowie in einer Freigabeposition entriegelt, bei der zwischen die Außenkontur der Verrastplatte und einem Blockierungsmittel, das an dem zweiten Beschlagteil angeordnet ist, ein Sicherungsmittel anbringbar ist.
  • Es war für den Fachmann überaus erstaunlich und nicht zu erwarten, dass es mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung gelingt, ein selbsttätiges Entriegeln der Verrastklinke sicher zu verhindern. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist einfach und kostengünstig herzustellen und zu montieren. Selbst bei vergleichsweise großen Fertigungstoleranzen ist die erfindungsgemäße Vorrichtung funktionsfähig. Das Blockiermittel ist vorzugsweise als mitfahrende Barriere ausgeführt, so dass es mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich ist Toleranzen auszugleichen und kein Verlust an Festigkeit auftritt.
  • Erfindungsgemäß weist die Vorrichtung ein Sicherungsmittel auf, dass zur Sicherung zwischen der Verrastplatte und dem Blockierungsmittel angeordnet ist. Vorzugsweise ist dieses Sicherungsmittel mit dem Antriebsmittel, das die Rastplatte in die Rastposition bzw. in die Freigabeposition bewegt, verbunden. Dadurch kann gleichzeitig mit der jeweiligen Verstellung der Rastplatte das Sicherungsmittel entweder angebracht oder entfernt werden.
  • Bei dem Sicherungsmittel kann es sich um jedes dem Fachmann geläufige Sicherungsmittel handeln. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Sicherungsmittel jedoch um eine Kugel, einen Zylinder oder um ein Sicherungsmittel, das nur in eine Richtung drehbar gelagert ist.
  • Vorzugsweise ist zwischen der Verrastplatte, dem Blockierungsmittel und dem Sicherungsmittel ein gewisses Spiel vorhanden, das erst bei einer Überlast, beispielweise einem Crash, eliminiert wird. Diese Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hat den Vorteil, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung unter Normalbedingungen mit einem vergleichsweise geringen Kraftaufwand bedienbar ist.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand der 1 bis 7 erläutert. Diese Erläuterungen sind lediglich beispielhaft und schränken den allgemeinen Erfindungsgedanken nicht ein.
  • 1 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung jedoch ohne das Blockier- und das Sicherungsmittel.
  • 2 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung im blockierten Zustand,
  • 3 zeigt die Vorrichtung gemäß 2 im entriegelten Zustand,
  • 4 zeigt die Vorrichtung gemäß 2 bei maximalem Spiel,
  • 5 zeigt die Vorrichtung gemäß 2 bei minimalem Spiel,
  • 6 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung im blockierten Zustand und
  • 7 zeigt die Vorrichtung gemäß 6 im entriegelten Zustand.
  • 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung 100 jedoch ohne das Blockier- und das Sicherungsmittel. Die Vorrichtung 100 ist ein Neigungsversteller (Recliner) zum Verstellen der Neigung einer Lehne eines Sitzes, die nicht gezeigt ist, gegenüber dem Sitzteil des Sitzes, das ebenfalls nicht gezeigt ist, wobei ein erstes Beschlagteil 1 an dem Sitzteil und ein zweites Beschlagteil 2 an der Lehne des Sitzes angeordnet sind. Daher weisen das erste und das zweite Beschlagteil 1, 2 eine gemeinsame Drehachse 3 auf, so dass durch Drehen des zweiten Beschlagteils 2 um die Drehachse 3 das zweite Beschlagteil 2 relativ zum ersten Beschlagteil 1 verstellbar ist. Die Vorrichtung 100 weist eine Verrastklinke 4 mit Form- und/oder Kraftschlussmitteln 5, hier einer Verzahnung, sowie eine Verrastplatte 6 auf. Die Verrastplatte 6 wirkt in ihrer Rastposition R (vgl. 1a) form- und/oder kraftschlüssig mit der Verrastklinke 4 zusammen, die ihrerseits in einer Rastposition R form- und/oder kraftschlüssig mit der Gegenverzahnung des ersten Beschlagteils 1 zusammenwirkt. Der Form- und/oder Kraftschluss zwischen der Verrastplatte 6 und der Verrastklinke 4 erfolgt durch ein Zusammenwirken der Flächen 6.1 bzw. 4.2.. Die Verrastklinke 4 ist drehbar an dem zweiten Beschlagteil 2 angeordnet, so dass sowohl das zweite Beschlagteil 2 als auch die Verrastklinke 4 in der Rastposition R relativ zum ersten Beschlagteil 1 arretiert sein müssen. Die Verrastplatte 6 ist reversibel von der Rastposition R (vgl. 1a) gegen den Uhrzeigersinn in eine Freigabeposition F (vgl. 1b) mittels eines Antriebmittels 7 verstellbar. In der Freigabeposition F wirkt die Verrastplatte 4 so mit der Verrastklinke 6 zusammen, dass die Verrastplatte 4 im Uhrzeigersinn dreht. In dem vorliegenden Fall drückt die Verrastplatte 6 gegen die Fläche 4.1 der Verrastklinke und dreht diese im Uhrzeigersinn. Dadurch wirkt die Verrastklinke 4 nicht mehr form- und/oder kraftschlüssig mit dem ersten Beschlagteil 1 zusammen. Die Vorrichtung 100 ist daher in der Freigabeposition F entriegelt.
  • Bei einer starken Belastung auf den verriegelten Sitz, insbesondere bei einem Unfall, versucht sich die Verrastplatte 6, beispielsweise aufgrund von Massenträgheit, gegen den Uhrzeigersinn zu verdrehen, was zu einer Entriegelung der Verratklinke 4 führen kann. Um dies zu Verhindern weist die erfindungsgemäße Vorrichtung 100 ein Blockier- und ein Sicherungsmittel auf, deren Funktion anhand der folgenden Figuren erläutert wird.
  • 2 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung im verriegelten und blockierten Zustand, in dem eine ungewollte Selbstöffnung des Recliners ausgeschlossen ist. Zusätzlich zu der Vorrichtung gemäß 1 weist die erfindungsgemäße Vorrichtung gemäß 2 ein Blockierungsmittel, in dem vorliegenden Fall einen an dem Beschlag 2 angeordneten Vorsprung 2.1, auf. Des weiteren ist zwischen dem Vorsprung 2.1 und der Verrastplatte 6 eine Sicherungskugel 10 angeordnet. Diese Kugel 10 ist mit einem elastisch federnden Verbindungsmittel 11 mit dem Antrieb 7 verbunden, wobei der Verbund und/oder der Antrieb 7 so gestaltet sind, dass das Verbindungsmittel 11 in der jeweiligen Drehrichtung des Antriebs 7 nur dann mitgenommen wird, wenn dies maschinell oder manuell; d.h. gewollt, nicht jedoch durch einen Crash induziert, erfolgt. Der Antrieb 7 und das Verbindungsmittel 11 sind so gestaltet und so aufeinander abgestimmt, dass die Kugel 10 in eine ganz bestimmte Position im Spalt verbracht wird, in der noch ein möglichst geringes Spiel zwischen der Kugel und den angrenzenden Konturen 6.1 und 2.1.1 vorhanden ist. Des weiteren ist der Antrieb 7 so gestaltet, dass bei dessen gewollter Drehung im Uhrzeigersinn zunächst die Kugel 10 zumindest teilweise aus dem Spalt 12 entfernt wird, bevor sich Verrastplatte 6 zu drehen beginnt. Weiterhin ist aus der 2 erkennbar, dass die Kugel 10 zwischen der Kontur 2.1.1 des Vorsprungs 2.1 und der Kontur 6.1 der Verrastplatte 6 angeordnet ist, wobei im Normalbetrieb zwischen den Konturen und der Kugel 10 mindestens einseitig ein gewisses Spiel (nicht dargestellt) besteht. Dieses Spiel ermöglicht die Verstellung der beiden Platten 1, 2 zueinander. Bei der Gefahr einer Selbstöffnung des Recliners, beispielweise einem Crash, wird zunächst das Spiel eliminiert, bevor die Kugel 10 ihre eigentliche Sicherungsfunktion übernimmt. Die Kontur 6.1 ist als Kurve gestaltet, deren Radius sich im Uhrzeigersinn vergrößert, so dass der Radius R''6.1 größer ist als der Radius R'6.1. Dasselbe gilt für die Kontur 2.1.1 deren Steigung im Uhrzeigersinn zunimmt. Dadurch ergeben sich in jeder Lage der Kugel selbsthemmende Keilwinkel zwischen der Kugel 10 und den Konturen 6.1 und 2.1.1, die eine Selbstöffnung des Recliners verhindern; d.h. die Kugel wird bei einem Crash, bei dem sich die Verrastplatte 6 gegen den Uhrzeigersinn verdrehen möchte, zwischen den beiden Konturen 6.1 und 2.1.1 verklemmt und wird nicht aus dem Spalt 12, der zwischen den beiden Konturen vorhanden ist, herausgedrückt. Die Kugel 10 verhindert somit, dass sich die Verrastplatte 6 selbsttätig ungewollt gegen den Uhrzeigersinn verdreht und somit der Eingriff der Flächen 4.2 und 6.2 aufgehoben wird.
  • 3 zeigt die Vorrichtung gemäß 2 im nicht blockierten und entriegelten Zustand. In dem vorliegenden Fall wurde der Antrieb 7 manuell oder maschinell; d.h. gewollt im Uhrzeigersinn verdreht, was anhand der Markierungsstriche 13' und 13'' erkennbar ist, die sich im Gegensatz zu der Darstellung gemäß 2 nicht mehr überdecken. Durch die Verdrehung des Antriebs 7 wurde zunächst das Verbindungsmittel 11 mitgenommen und hat dadurch zuerst die Kugel 10 zumindest teilweise aus dem Spalt 12 herausgezogen. Etwas zeitlich versetzt hat der Antrieb 7 die Verrastplatte 6, wie durch den Pfeil dargestellt, gegen den Uhrzeigersinn verdreht und somit den rastenden Eingriff zwischen den Flächen 4.2 und 6.2 aufgehoben. Durch die Verdrehung der Verrastplatte 6 gegen den Uhrzeigersinn gerät diese mit der Nase 4.1 der Verrastklinke in Eingriff, so dass die Verrastklinke 4 bei einer weiteren Drehung der Verrastplatte 6 im Uhrzeigersinn verdreht und wie aus 1 ersichtlich, von dem Beschlag 1 abgehoben wird. Im Fall einer Drehung des Antriebes gegen den Uhrzeigersinn wird zum einen die Verrastplatte 6 im Uhrzeigersinn zum anderen die Verrastklinke 4 gegen den Uhrzeigersinn verdreht, so dass die Rastklinke 4 wieder form- und/oder kraftschlüssig mit dem Beschlag 1 zusammenwirkt und die Verrastplatte 6 wieder in einen rastenden Eingriff mit der Verraste 4 gelangt. Zeitlich nacheilend wird die Kugel 10 in den Spalt 12 eingeführt und wirkt dort sichernd gegen eine ungewollte Selbstöffnung des Eingriffs zwischen der Verrastplatte 6 und der Verrastklinke 4.
  • Anhand der 4 und 5 ist erkennbar, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung auch bei vergleichsweise großen Fertigungstoleranzen funktioniert. 4 zeigt die sogenannte „min-material position", d. h. die Position, bei der sich alle Toleranzen derart aufsummieren, dass der Spalt 12 seine maximale Größe erreicht. In diesem Fall wird die Kugel 10 durch den Antrieb 7 bzw. das Verbindungsmittel 11 sehr tief in den Spalt 12 hinein positioniert, so dass im Fall eines Crashes die Verrastplatte 6 nur eine sehr geringe Drehung durchführen muss, bevor die blockierende Funktion der Kugel 10 eintritt. Dieser minimale Leerweg der Verrastplatte 6 bewirkt, dass kein Festigkeitsverlust des Recliners auftritt. In 5 ist die sogenannte „max-material position" dargestellt, d. h. die Position, bei der sich die Fertigungstoleranzen so addieren, dass der Spalt 12 im Rahmen der Fertigungstoleranzen minimal ist. In diesem Fall wird die Kugel 10 durch den Antrieb 7 bzw. das Verbindungsmittel 11 ans obere Ende des Spaltes 12 positioniert und wirkt dort blockierend, ohne dass die Funktionsfähigkeit der Sicherung beeinträchtigt wird. Ansonsten wird auf die Ausführungen zu 4 verwiesen.
  • 6 zeigt im wesentlichen die Vorrichtung gemäß den 2 bis 5, wobei im vorliegenden Fall die Kugel 10 durch ein Freilaufelement 10.2 ersetzt worden ist, das lediglich gegen den Uhrzeigersinn um die sich in die Papierebene erstreckende Drehachse 10.1 verdrehbar ist. Das Freilaufelement weist ein Federmittel 10.3 auf, das Freilaufelement im Uhrzeigersinn vorspannt. Des weiteren ist dem vorliegenden Fall das Verbindungsmittel 11 nicht federnd, sondern im wesentlichen starr, jedoch an dem Antrieb 7 mit einem Drehgelenk ausgestattet, ausgeführt. Außerdem sind in dem vorliegenden Fall die Konturen 6.1 bzw. 2.1.1 nicht mit einer steigenden, sondern mit einer gleichbleibenden bzw. zum Ausgang des Spaltes 12 abnehmenden Steigung versehenen Kontur ausgestattet. Bei der vorliegenden Ausführungsform wird das Freilaufelement von dem Antrieb 7 bzw. von dem Verbindungsmittel 11 an einer Stelle in dem Spalt 12 positioniert, an der kein Spiel zwischen dem Freilaufelement 10.2 und den Konturen 6.1 und 2.1.1 vorhanden ist. Das Verschieben des Freilaufelementes muss so erfolgen, dass das Freilaufelement nicht blockiert. Da das Freilaufelement 10.2 in dem vorliegenden Fall lediglich gegen den Uhrzeigersinn verdrehbar ist, verhindert es im Falle eines Crashes die Drehung der Verrastplatte 6 im Uhrzeigersinn. Ansonsten funktioniert die Vorrichtung gemäß 6 analog der Vorrichtung gemäß den 25.
  • In 7 ist die Vorrichtung gemäß 6 im entsicherten Zustand dargestellt. Das Freilaufelement 10.2 ist von dem Antrieb 7 an das obere Ende des Spaltes 12 gezogen worden, wo es nicht mehr sichernd auf die Verrastplatte 6 wirkt, die somit ebenfalls von dem Antrieb 7 gegen den Uhrzeigersinn verdreht werden kann, so dass die Verrastplatte 6 nicht mehr sichernd mit der Verrastklinke 4 zusammen wirkt. Das Verschieben des Freilaufelementes muss so erfolgen, dass das Freilaufelement nicht blockiert. Bezüglich der Vorteile der Vorrichtung gemäß den 6 und 7 bei hohen Fertigungstoleranzen wird auf die vorher gemachten Ausführungen verwiesen.
  • 100
    Vorrichtung
    1
    Beschlagteil
    2
    Beschlagteil
    2.1
    Blockierungsmittel, Vorsprung
    2.1.1
    Kontur des Blockierungsmittel
    3
    Drehachse
    4
    Verrastklinke
    4.2
    Anlagefläche
    5
    Verzahnung
    6
    Verrastplatte
    6.1
    Kontur
    6.2
    Anlagefläche
    7
    Antriebsmittel
    10
    Sicherungsmittel, Kugel
    10.1
    Drehachse
    10.2
    Freilaufelement
    10.3
    Federmittel
    11
    Verbindungsmittel
    12
    Spalt
    R'6.1
    Radius der Kontur 6.1
    R''6.1
    Radius der Kontur 6.1
    R
    Rastposition
    F
    Freigabeposition

Claims (6)

  1. Vorrichtung (100), insbesondere für einen Kraftfahrzeugsitz, mit der das Verstellen eines ersten Beschlagteils (1) und eines zweiten Beschlagteils (2) relativ zueinander verriegelbar und entriegelbar ist, mit einem Antriebmittel (7), einer Verrastplatte (6) und einer Verrastklinke (4), wobei die Verrastklinke (4) durch Verrasten mit dem ersten Beschlagteil (1) relativ zu diesem arretierbar ist, wobei die Verrastplatte (6) mittels dem Antriebmittel (7) reversibel verstellbar ist, wobei die Verrastplatte (6) das Verstellen der Verrastklinke (4) in einer Rastposition (R) verriegelt, und in einer Freigabeposition (F) entriegelt, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Außenkontur (6.1) der Verrastplatte (6) und einem Blockierungsmittel (2.1), das an dem zweiten Beschlagteil angeordnet ist, ein Sicherungsmittel (10) anbringbar ist.
  2. Vorrichtung (100) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsmittel mit dem Antriebmittel (7) verbunden ist.
  3. Vorrichtung (100) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Verstellung der Lage der Verrastplatte (6) durch das Antriebmittel (7) ebenfalls eine Verstellung der Lage des Sicherungsmittels erfolgt.
  4. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsmittel (10) eine Kugel ist.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1–3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsmittel (10) nur in einer Richtung drehbar gelagert ist.
  6. Vorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Verrastplatte (6), Blockierungsmittel (2.1) und dem Sicherungsmittel (10) ein oder kein Spiel vorhanden ist.
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