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DE10224285A1 - Vorrichtung zur Entnahme von Bogen - Google Patents

Vorrichtung zur Entnahme von Bogen

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DE10224285A1
DE10224285A1 DE2002124285 DE10224285A DE10224285A1 DE 10224285 A1 DE10224285 A1 DE 10224285A1 DE 2002124285 DE2002124285 DE 2002124285 DE 10224285 A DE10224285 A DE 10224285A DE 10224285 A1 DE10224285 A1 DE 10224285A1
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DE
Germany
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sheet
sheets
container
auxiliary storage
transfer position
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Withdrawn
Application number
DE2002124285
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English (en)
Inventor
Hans Zimmermann
Karsten Grosmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Koenig and Bauer AG
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Publication date
Application filed by Koenig and Bauer AG filed Critical Koenig and Bauer AG
Priority to DE2002124285 priority Critical patent/DE10224285A1/de
Publication of DE10224285A1 publication Critical patent/DE10224285A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entnahme von Bogen am Ausleger einer Druckmaschine. DOLLAR A Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine bogenverarbeitende Maschine zu schaffen, bei der die beschädigungsfreie Überführung von einem einzelnen oder mehreren, insbesondere großformatigen Bogen von dem Ausleger der bogenverarbeitenden Maschine zu einem beabstandet vom Ausleger angeordnetem Bedienpult oder Messtisch ermöglicht wird, ohne die Zugänglichkeit des Auslegers einzuschränken. DOLLAR A Die Aufgabe wird dadurch gelöst, dass eine Schalteinrichtung (17) vorgesehen ist, mit der die Einrichtung zur Bogenaussonderung (8) abhängig von einem Betätigungszustand der Schalteinrichtung (17) wahlweise aktivierbar oder deaktivierbar ist, und die Schalteinrichtung (17) durch Verlagern der Hilfsablagefläche (11) in die Bogenübernahmeposition betätigt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entnahme von Bogen am Ausleger einer Druckmaschine, umfassend eine Einrichtung zur Bogenaussonderung aus der Stirnseite des Auslegers und eine die ausgesonderten Bogen in einer Bogenübernahmeposition unmittelbar an der Stirnseite des Auslegers aufnehmende Hilfsablagefläche, die in eine Bogenübergabeposition beabstandet zum Ausleger, in der die Bogen auf ein Bedienpult oder einen Messtisch überführbar sind, verlagerbar ist.
  • Die in Druckmaschinen verarbeiteten Bogen werden nach Abschluss der Druck- und Veredlungsvorgänge von einem umlaufenden Fördersystem dem Auslagestapel zugeführt und auf diesem abgestapelt. Um die Druckqualität beurteilen zu können, müssen einzelne Bogen (Probebogen) aus dem normalen Bogenweg herausgeführt werden. Zum Zwecke der Auswertung werden die Probebogen auf dem Bedienpult der Druckmaschine abgelegt, welches eine entsprechende Auflagefläche aufweist und zumeist beabstandet vom Ausleger angeordnet ist.
  • Nach dem Neueinrichten der Maschine, z. B. in Folge eines Druckauftragswechsels oder bei Wiederanfahren nach einem Maschinenstillstand, entstehen Druckbogen, die nicht die gewünschte Qualität aufweisen und als Makulaturbögen bezeichnet werden. Die in Form einer Bogenfolge anfallenden Makulaturbögen müssen ebenso wie einzelne Probebogen aus dem Produktstrom ausgeschleust und separat abgelegt werden.
  • Zur Aufnahme der ausgesonderten Bogen ist aus der DE 195 19 374 A1 die Anordnung einer herausziehbaren oder herausfahrbaren, innerhalb des Maschinengestells staubaren Bogenablage bekannt.
  • Aus der DE 100 49 181 A1 ist eine Vorrichtung zum Ausschleusen von Probe- und Fehlerbogen mit einer Ausschleusungsvorrichtung in Form eines umlaufenden Saugbandes bekannt, bei der der ausgeschleuste Bogen von einem Auffangbehälter, welcher zwischen einer Arbeitsposition und einer Parkstellung verlagerbar ist, aufgenommen werden. Der Auffangbehälter kann aus seiner Arbeitsposition an der Stirnseite des Auslegers über eine Vertikalführung senkrecht nach oben und mittels einer mit der Vertikalführung zusammenwirkenden Horizontalführung in Richtung der Druckwerke verschoben werden, bis er seine Parkposition oberhalb des Auslegers erreicht.
  • Die dargestellten Vorrichtungen haben gemeinsam, dass der Bogen entweder nur direkt in dem Auffangbehälter bzw. auf der Bogenablage ausgewertet werden kann oder manuell zu dem Bedienpult der Maschine transportiert werden muss, um ihn dort auszuwerten.
  • Eine Einrichtung, die einen ausgesonderten Bogen zu einem Messtisch überführt, ist aus der DE 41 38 280 A1 bekannt. Neben dem Auslagekettenkreis für die Bogenablage ist ein separater Auslagekettenkreis für die Bogenaussonderung vorgesehen, von dem auszusondernde Bogen mit Hilfe einer Transporteinrichtung abgenommen und an einen Messtisch übergeben werden. Der Messtisch ist beabstandet zu dem Auslagestapel angeordnet. Die Transporteinrichtung besteht aus zwei miteinander zusammenwirkenden Transportsystemen und weist eine Ablageplatte zur Aufnahme der Bogen während des Transportes auf. Zum Fixieren der Bogenvorderkante ist eine Greiferbrücke in Form einer Saugleiste vorgesehen. Nachteilig an dieser Einrichtung sind der hohe maschinenbauliche Aufwand und die erschwerte Zugänglichkeit der Transporteinrichtung bei Störungen.
  • Aus der DE 36 12 067 A1 ist eine Bogenoffsetmaschine bekannt, die einen Kettenausleger umfasst, dem zur Probebogenentnahme ein Bedienpult mit einer Bogenablage zugeordnet ist. Das Bedienpult ist in Bogenförderrichtung betrachtet unmittelbar am Ende des Kettenauslegers angeordnet, so dass stirnseitig aus dem Kettenausleger ausgeschleuste Bogen auf der Bogenablage des Bedienpults abgelegt werden. Bei dieser Anordnung ist die Zugänglichkeit der Stirnseite des Auslegers eingeschränkt. Das Bedienpult kann gegenüber dem Ausleger abfahrbar angeordnet sein. Bei dieser Ausführung sind zusätzliche konstruktive Maßnahmen erforderlich, um die Übertragung von Informationen und Steuerbefehlen zwischen Bedienpult und Druckmaschine zu gewährleisten.
  • Ausgehend von den Nachteilen des Standes der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine bogenverarbeitende Maschine zu schaffen, bei der die beschädigungsfreie Überführung von einem einzelnen oder mehreren, insbesondere großformatigen Bogen von dem Ausleger der bogenverarbeitenden Maschine zu einem beabstandet vom Ausleger angeordnetem Bedienpult oder Messtisch ermöglicht wird, ohne die Zugänglichkeit des Auslegers einzuschränken.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Vorrichtung zur Entnahme von Bogen am Ausleger einer Druckmaschine gelöst, die die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen enthalten.
  • Die vorliegende Erfindung hat den Vorteil, dass sie sich sowohl für die Probebogenentnahme, als auch die Aussonderung einer Folge von Makulaturbogen eignet und die Aussonderung der Bogen weitgehend unabhängig von der Geschicklichkeit des Bedieners erfolgen kann. Die zu entnehmenden Bogen werden beschädigungsfrei von dem Ausleger zu dem Bedienpult überführt, was insbesondere für die Entnahme von Probebogen von Bedeutung ist. Die erfindungsgemäße Druckmaschine lässt sich vorteilhaft bei der Verarbeitung von Druckbogen verwenden, die auf Grund ihrer Formatgröße manuell nur schwer zu handhaben sind.
  • Die die ausgesonderten Bogen in einer Bogenübernahmeposition unmittelbar an der Stirnseite des Auslegers übernehmende Hilfsablagefläche kann in eine Bogenübergabeposition unmittelbar neben die am Bedienpult ausgebildeten Bogenablagefläche verlagert werden. Im Bereich des Auslegers steht ein uneingeschränkter Arbeitsraum zur Verfügung.
  • Dementsprechend ist auch das Bedienpult z. B. für Wartungsarbeiten von allen Seiten zugänglich, wenn die Hilfsablagefläche in die Bogenübernahmeposition an der Stirnseite des Auslegers verlagert ist.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass diese eine einfache Bauform aufweist und zur Einleitung der Aussonderung von Bogen aus der Stirnseite des Auslegers lediglich die Hilfsablagefläche in die Bogenübernahmeposition überführt werden muss. Bei der Überführung der Hilfsablagefläche wird eine Schalteinrichtung betätigt, die die Einrichtung zur Aussonderung aktiviert. Damit ist sichergestellt, dass sich die Hilfsablagefläche bei Einleitung des Aussonderungsvorganges in einer Stellung befindet, in der sie ausgesonderte Bogen aufnehmen kann.
  • Bei einer Ausgestaltung der Erfindung mit unterhalb der Hilfsablagefläche angeordneter Bogenaufnahmeeinrichtung zur Aufnahme von Makulaturbogen können Probebogen und Makulaturbogen in einfacher Weise getrennt werden. Die zur Aufnahme von ausgesonderten Makulaturbogen vorgesehene Bogenaufnahmeeinrichtung weist ein großes Fassungsvermögen auf und kann seitlich entsorgbar ausgeführt sein.
  • Anhand eines Ausführungsbeispiels soll die nachfolgende Erfindung näher erläutert werden.
  • In den dazugehörigen Zeichnungen zeigt in schematischer Darstellung:
  • Fig. 1 eine Druckmaschine mit Hilfsablagefläche in Bogenübergabeposition;
  • Fig. 2 eine Druckmaschine mit Hilfsablagefläche in Bogenübernahmeposition;
  • Fig. 3 einen Auslegers mit einer Hilfsablagefläche und einer Bogenaufnahmeeinrichtung in einer Position in der ausgesonderte Bogen in die Bogenaufnahmeeinrichtung gefördert werden;
  • Fig. 4a eine Druckmaschine mit in Bogenförderrichtung hinter dieser angeordnetem Bedienpult, bei der eine Hilfsablagefläche zwischen einer Bogenübergabe- und einer Bogenübernahmeposition verschiebbar ist und
  • Fig. 4b eine Druckmaschine mit zur Bogenförderrichtung seitlich versetzt angeordnetem Bedienpult, bei der eine Hilfsablagefläche zwischen einer Bogenübergabe- und einer Bogenübernahmeposition verschwenkbar ist.
  • Fig. 1 zeigt eine bogenverarbeitende Maschine, bei der Bogen 7 in den schematisch dargestellten Druckwerken 18 bedruckt und anschließend dem Ausleger 1 zugeführt werden. Der Ausleger 1 umfasst zwischen Paaren von hinteren und vorderen Kettenrädern 2, 3 umlaufende Ketten 4, an denen Greifer tragende Greiferwagen 5 angeordnet sind. Die Bogen 7 werden vom Druckzylinder des letzten Druckwerks 18 abgenommen und mit den Vorderkanten im Greiferschluss bis über den Auslegestapel 6 gefördert und nach Aufhebung des Greiferschlusses abgelegt. In Bogenförderrichtung betrachtet, hinter dem Ausleger 1 und beabstandet zu diesem, ist ein Bedienpult 9 oder ein Messtisch angeordnet. Das Bedienpult 9 oder Messtisch umfassen eine Bogenablagefläche 10 für die Qualitätskontrolle frisch bedruckter Bogen während des Laufs der bogenverarbeitenden Maschine. Bei einer Ausgestaltung mit Bedienpult 9 ist diesem eine Fernsteuerung zur Verstellung verstellbarer Einrichtungen der bogenverarbeitenden Maschine und eine Messeinrichtung für die Kontrolle der Qualität der frisch bedruckten Bogen 7 zugeordnet.
  • Der Ausleger 1 umfasst eine Einrichtung zur Bogenaussonderung 8, mit der Bogen 7 aus dem normalen Bogenförderweg auf den Auslagestapel 6 ausgesondert und stirnseitig aus dem Ausleger 1 der bogenverarbeitenden Maschine gefördert werden können.
  • Die Aussonderung der im Greiferschluss zu dem Ausleger 1 geförderten Bogen 7 kann durch die Verstellung des Öffnungszeitpunktes der den Greiferwagen 5 zugeordneten Greifer eingeleitet werden.
  • Das Verstellen des Greiferöffnungszeitpunktes ist mit einem Wegschwenken oder Versenken der an der Bogenvorderkante angeordneten Stapelanschläge verbunden. Indem die Greifer den Bogen 7 in Bezug auf den Auslagestapel 6 verspätet freigeben, wird der Bogen 7 über die Vorderkante des Auslagestapels 6 hinaus gefördert. Zum Weitertransport der Bogen 7 können Saugbänder oder Greifersysteme vorgesehen sein.
  • Zwischen dem Auslagestapel 6 und dem Bedienpult 9 bzw. dem Messtisch ist eine Hilfsablagefläche 11 angeordnet. Die Hilfsablagefläche 11 dient der Aufnahme der aus dem Ausleger 1 ausgesonderten Bogen 7 und ist zwischen einer Bogenübernahmeposition unmittelbar an der Stirnseite des Auslegers 1, dargestellt in Fig. 2, und einer Bogenübergabeposition, dargestellt in Fig. 1, in der auf der Hilfsablagefläche 11 abgelegte Bogen auf die Bogenablagefläche 10 des Bedienpults 9 überführbar sind, verlagerbar. Die Überführung der Bogen 7 auf die Bogenablagefläche 10 erfolgt manuell, indem die Bogen 7 von der Bedienperson ergriffen und auf die Bogenablagefläche 10 gezogen werden.
  • Die Hilfsablagefläche ist auf einem Gestell 14 angeordnet, das an seiner Unterseite drehbar gelagerte Rollen 15 aufweist. Die Rollen 15 werden von in der Zeichnung nicht dargestellten schienenförmigen Führungen geführt, die im Boden 19 versenkt angeordnet sind. Die Anordnung des Bedienpults 9 in Verlängerung des Bogenfördeweges hinter dem Ausleger ist in Fig. 4a dargestellt, wobei der Verschiebeweg zwischen der Bogenübernahme- und der Bogenübergabeposition mit einem Pfeil kenntlich gemacht ist.
  • Bei einer anderen Ausgestaltung der Erfindung, dargestellt in Fig. 4b ist das Bedienpult 9 seitlich versetzt zur Verlängerung des Bogenförderweges hinter dem Ausleger 1 angeordnet. Zur Verlagerung von der Bogenübernahmeposition in die Bogenübergabeposition ist die Hilfsablagefläche 11 verschwenkbar gelagert, was durch den eingezeichneten Pfeil verdeutlicht wird.
  • Bei einer anderen nicht dargestellten Ausgestaltung der Erfindung kann das Bedienpult auch neben dem Ausleger angeordnet sein.
  • Auf die Einrichtung zur Bogenaussonderung 8 wirkt eine Schalteinrichtung 17. Abhängig vom Betätigungszustand der Schalteinrichtung 17 ist die Einrichtung zur Bogenaussonderung 8 wahlweise aktivierbar oder deaktivierbar. Bei betätigter Schalteinrichtung 17 wird die Einrichtung zur Bogenaussonderung 8 aktiviert und sondert Bogen 7 aus der Stirnseite des Auslegers 1 aus.
  • Die Schalteinrichtung 17 ist derart ausgeführt, dass sie durch Verlagern der Hilfsablagefläche 11 in die Bogenübernahmeposition betätigt wird. In einer einfachen Ausführung kann die Schalteinrichtung aus einem Schalter bestehen, dem als Betätigungsglied ein Schalteranschlag 20 zugeordnet ist. Mit Erreichen der Bogenübernahmeposition fährt der Schalter gegen den Schalteranschlag 20 und wird betätigt.
  • Bei einer anderen demgegenüber bevorzugten Ausgestaltung ist eine berührungslos arbeitende Schalteinrichtung 17 vorgesehen, bei der das Erreichen der Bogenübernahmeposition kapazitiv, induktiv, optisch oder eine andere geeignete Weise detektiert wird.
  • Die Schalteinrichtung 17 schaltet die Einrichtung zur Bogenaussonderung 15 in Abhängigkeit davon, ob die ausgesonderten Bogen 7 auf die Hilfsablagefläche 11 oder in den Behälter 12 zu fördern sind.
  • Befindet sich der Behälter 12 in der ersten Position, in der Bogen 7 auf der Hilfsablagefläche 11 abgelegt werden, bleibt die Einrichtung zur Bogenaussonderung 15 nur solange aktiviert, bis ein einzelner Bogen 7 ausgesondert ist. Zur Entnahme eines weiteren Probebogen muss die Schalteinrichtung 17 erneut betätigt werden. Befindet sich der Behälter 12 in der zweiten Position, in der Bogen 7 im Behälter 12 abgelegt werden, bleibt die Einrichtung zur Bogenaussonderung 15 in Betrieb, solange die Schalteinrichtung betätigt ist.
  • Die Schalteinrichtung 17 kann am Gestell 14 oder seitlich an der Hilfsablagefläche 11 anordnet sein, bevorzugt wird die Anordnung der Schalteinrichtung 17 am Ausleger 1.
  • Unterhalb der Hilfsablagefläche 11 ist eine Bogenaufnahmeeinrichtung angeordnet. Wie aus Fig. 3 entnehmbar, umfasst die Bogenaufnahmeeinrichtung einen Behälter 12, der zu Aufnahme von Makulaturbogen bestimmt ist. Der Behälter 12 weist auf der dem Ausleger 1 zugewandten Seite eine schlitzförmige Öffnung 13 auf, durch die Bogen 7 in den Behälter 12 einführbar sind und ist zwischen einer ersten und einer zweiten Position gemeinsam mit der Hilfsablagefläche vertikal verschiebbar gelagert. Der Verschiebeweg ist in Fig. 3 durch einen Pfeil kenntlich gemacht. In der ersten Position ist die Hilfsablagefläche 11 in Bezug auf die Ebene, in der die ausgesonderten Bogen 7 den Ausleger 1 verlassen, so angeordnet, dass die ausgesonderten Bogen 7 auf der Hilfsablagefläche 11 abgelegt werden. In der zweiten Position gelangen die ausgesonderten Bogen 7 durch die Öffnung 13 in den Innenraum des Behälters 12 und werden dort abgelegt.
  • Bei einer anderen nicht dargestellten Ausgestaltung der Erfindung ist zur wahlweisen Ablage von Bogen 7 auf der Hilfsablagefläche 11 oder im Behälter 12 eine Bogenweiche vorgesehen.
  • Die Hilfsablagefläche 11 kann auch in Art einer schwenkbaren Klappe mit dem Behälter verbunden sein. Durch Aufschwenken der Hilfsablagefläche 11 entsteht eine Öffnung, durch die Bogen 7 in den Behälter 12 gefördert werden.
  • An der Bogenablagefläche 10 des Bedienpults 9 oder des Messtisches kann zur Erleichterung der Positionierung des Bogens 7 ein vertikaler Anschlag 16 ausgebildet sein. Bezugszeichenaufstellung 1 Ausleger
    2 hinteres Kettenrad
    3 vorderes Kettenrad
    4 Kette
    5 Greiferwagen
    6 Auslagestapel
    7 Bogen
    8 Einrichtung zur Bogenaussonderung
    9 Bedienpult
    10 Bogenablagefläche
    11 Hilfsablagefläche
    12 Behälter
    13 Öffnung
    14 Gestell
    15 Rollen
    16 vertikaler Anschlag
    17 Schalteinrichtung
    18 Druckwerke
    19 Boden
    20 Schalteranschlag

Claims (15)

1. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen am Ausleger einer Druckmaschine, umfassend eine Einrichtung zur Bogenaussonderung (8) aus der Stirnseite des Auslegers (1) und eine die ausgesonderten Bogen (7) in einer Bogenübernahmeposition unmittelbar an der Stirnseite des Auslegers (1) aufnehmende Hilfsablagefläche (11), die in eine Bogenübergabeposition beabstandet zum Ausleger (1), in der die Bogen (7) auf ein Bedienpult (9) oder einen Messtisch überführbar sind, verlagerbar ist, wobei eine Schalteinrichtung (17) vorgesehen ist, mit der die Einrichtung zur Bogenaussonderung (8) abhängig von einem Betätigungszustand der Schalteinrichtung (17) wahlweise aktivierbar oder deaktivierbar ist, und die Schalteinrichtung (17) durch Verlagern der Hilfsablagefläche (11) in die Bogenübernahmeposition betätigt wird.
2. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach Anspruch 1, wobei unterhalb der Hilfsablagefläche (11) eine Bogenaufnahmeeinrichtung angeordnet ist.
3. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach Anspruch 2, wobei die Bogenaufnahmeeinrichtung einen Behälter (12) umfasst, der auf der dem Ausleger (1) zugewandten Seite eine Öffnung (13) aufweist, durch die Bogen (7) in den Behälter (12) einführbar sind und der Behälter (12) vertikal verschiebbar ist zwischen einer ersten Position, in der die Ablage der ausgesonderten Bogen (7) auf die Hilfsablagefläche (11) und einer zweiten Position, in der die Ablage der ausgesonderten Bogen (7) in den Behälter (12) erfolgt.
4. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach Anspruch 2, wobei die Einrichtung zur Aufnahme von Fehlerbogen einen Behälter (12) umfasst, der auf der dem Ausleger (1) zugewandten Seite eine Öffnung (13) aufweist, durch die Bogen (7) in den Behälter (12) einführbar sind und eine Bogenweiche vorgesehen ist, mit der ausgesonderte Bogen (7) wahlweise auf die Hilfsablagefläche (11) oder in den Behälter (12) förderbar sind.
5. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach Anspruch 2, wobei die Einrichtung zur Aufnahme von Fehlerbogen einen Behälter (12) umfasst, dessen obere Abdeckung die Hilfsablagefläche (11) bildet und die Hilfsablagefläche (11) derart schwenkbar angeordnet ist, dass die Ablage der ausgesonderten Bogen (7) bei aufgeschwenkter Hilfsablagefläche (11) in den Behälter (12) erfolgt.
6. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Hilfsablagefläche (11) auf einem Gestell (14) angeordnet ist, das an seiner Unterseite drehbar gelagerte Rollen (15) aufweist.
7. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach Anspruch 6, wobei zur Führung der Rollen (15) Schienen vorgesehen sind.
8. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach Anspruch 7, wobei die Schienen im Boden (19) versenkt angeordnet sind.
9. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Bedienpult (9) in Richtung des Bogenförderweges hinter dem Ausleger (1) angeordnet und die Hilfsablagefläche (11) zwischen der Bogenübergabeposition und der Bogenübernahmeposition verschiebbar angeordnet ist.
10. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Bedienpult (9) seitlich neben dem Ausleger (1) angeordnet und die Hilfsablagefläche (11) zwischen der Bogenübergabeposition und der Bogenübernahmeposition schwenkbar oder verschiebbar angeordnet ist.
11. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Bedienpult (9) eine Bogenablagefläche (10) umfasst, die einen sich über die Breite der Bogenablagefläche (10) erstreckenden vertikalen Anschlag (16) aufweist.
12. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei unterhalb der Hilfsablagefläche (11) ausgesonderte Bogen (7) aufnehmende Einschübe vorgesehen sind.
13. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach einem der Ansprüche 6-12, wobei am Gestell (14) und/oder an der Hilfsablagefläche (11) Bedienelemente zur Steuerung der Druckmaschine angeordnet sind.
14. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach einem der Ansprüche 3 bis 6, wobei der Behälter (12) seitlich entsorgbar ist.
15. Vorrichtung zur Entnahme von Bogen nach Anspruch 3, wobei die Schalteinrichtung (17) die Einrichtung zur Bogenaussonderung (15), wenn sich der Behälter (12) in der ersten Position befindet, für die Aussonderung eines einzelnen Bogen (7) aktiviert und wenn sich der Behälter (12) in der zweiten Position befindet, aktiviert, bis die Schalteinrichtung (17) nicht mehr betätigt ist.
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