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DE1022400B - Anordnung zum Vergleich von Aufzeichnungstraegern - Google Patents

Anordnung zum Vergleich von Aufzeichnungstraegern

Info

Publication number
DE1022400B
DE1022400B DEI10210A DEI0010210A DE1022400B DE 1022400 B DE1022400 B DE 1022400B DE I10210 A DEI10210 A DE I10210A DE I0010210 A DEI0010210 A DE I0010210A DE 1022400 B DE1022400 B DE 1022400B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
windings
output
winding
series
test
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI10210A
Other languages
English (en)
Inventor
Munro King Haynes
William Wallace Lawrence
Gordon Earle Whitney
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1022400B publication Critical patent/DE1022400B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/02Comparing digital values

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mathematical Analysis (AREA)
  • Pure & Applied Mathematics (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computational Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)
  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

DEUTSCHES
Rechnende Büromaschinen arbeiten auf Aufzeichnungsträgern, in welchen die Aufzeichnungen in Form von Lochungen, magnetisierten Flecken, Stellen erhöhter Leitfähigkeit oder anderen Merkmalen festgehalten sind. Einrichtungen zum Vergleichen von zwei Aufzeichnungsträgern dienen der Feststellung, ob die in ihnen an bestimmten Stellen enthaltenen Angaben gleich oder ungleich sind. Die festgestellte Gleichheit oder Ungleichheit wird zur Steuerung von Maschinenfunktionen verwertet.
Ein Beispiel diene der Erläuterung: Die Aufzeichnungsträger haben an einer Stelle eine Kennmarkierung. Solange diese Markierung auftritt, werden Zahlenwertdarstellungen anderer Stellen addiert. Ändert sich die Kennmarkierung, so wird die gebildete Summe niedergeschrieben und der Zähler gelöscht, oder es wird die Maschine stillgesetzt.
Eine verbreitete Form von Aufzeichnungsträgern ist die Lochkarte; bei ihr werden die Kennmarkierungen und numerische oder alphabetische Zeichen durch Lochungen an bestimmten Stellen gebildet. Der Übersichtlichkeit wegen beschränken sich die folgenden Ausführungen auf den Aufzeichnungsträger »Lochkarte«, ohne den Erfindungsbereich dadurch einzuengen.
Bei bekannten Einrichtungen zum Lochkartenvergleich laufen zwei zu vergleichende Karten gleichzeitig über je eine Kontaktwalze. Die von Bürsten abgefühlte übereinstimmende Kennlochung läßt einen Stromkreis entstehen, der die beiden Kontaktwalzen und Abfühlbürsten in Reihenschaltung enthält und die Fortsetzung des Kartentransports und der (beispielsweise) Addition bewirkt. Stimmen die Kennlochungen nicht überein, so kommt der Stromkreis nicht zustande, und es erfolgt die Aufzeichnung der Summe oder das Stillsetzen der Maschine. Diese Art des Vergleichs erfordert eine hohe Genauigkeit des Kartentransports, da nur dann der vorgenannte Reihenstromkreis geschlossen und Zeit für den Ablauf von Steuervorgängen vorhanden ist.
Es ist auch bekannt, statt der unmittelbaren Heranziehung der Abfühlstromkreise von diesen Kreisen gesteuerte Relais zum Vergleich zu verwenden.
Bei der vorliegenden Erfindung wird für jede zu vergleichende Lochung ein Paar von Magnetkernen verwendet, deren Hysteresisschleife eine hohe Remanenz anzeigt. Solche magnetischen Werkstoffe sind bekannt. Eine in einer ersten Karte abgefühlte Lochung veranlaßt einen der beiden Kerne, einen magnetischen Zustand anzunehmen, der seinem Ausgangszustand entgegengesetzt ist.
Eine Lochung in der darauffolgenden Karte bewirkt für den anderen Kern die gleiche Ummagnetisierung. Auf beiden Kernen vorhandene Ausgangs-Anordnung zum Vergleich
von Aufzeichnungsträgern
Anmelder:
IBM Deutschland Internationale
Büro-Maschinen Gesellschaft m.b.H.,
Sindelfingen (Würti),
Böblinger Allee 49
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 17. Mai 1954
Munro King Haynes, William Wallace Lawrence,
Poughkeepsie, N. Y.,
und Gordon Earle Whitney, Derby, Col. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
wicklungen sind entgegengesetzt geschaltet. Bei dem nach der Abfühlung erfolgenden Prüfvorgang werden beide Kerne in gleichem Sinne magnetisiert. Die Spannungen in den Ausgangswicklungen heben sich auf, falls vorher beide Kerne durch abgefühlte Lochungen ummagnetisiert worden waren. Fehlte aber eine dieser Lochungen, so liefert eine Ausgangswicklung eine Spannung, die die Steuervorgänge auslösen kann. Gegenstand der Erfindung ist demnach eine Anordnung zum Vergleich zweier Markierungen von Aufzeichnungsträgern, bei der für jede der beiden Markierungen ein der Annahme zweier stabiler Remanenzzustände fähiges Magnetkern-Speicherelement mit einer Eingangs- und einer Prüfwicklung sowie zwei Ausgangswicklungen vorgesehen ist, welche Elemente beim Vorfinden einer zugeordneten Markierung mittels ihrer Eingangswicklungen getrennt ummagnetisiert und beim anschließend über ihre in Reihe geschalteten Prüfwicklungen gemeinsam erfolgenden Abfragen rückgestellt werden und an den über Kreuz gegensinnig in Reihe und über Richtleiter parallel geschalteten Ausgangswicklungen bei Ungleichheit der Magnetzustände Signale abgeben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend beschrieben und durch die Zeichnungen erläutert.
709 848/162
Fig. 1 ist ein Schaltschema der elektrischen Stromkreise einer Magnetkernvergleichseinrichtung;
Fig. 2 ist ein Zeitdiagramm, welches das zeitlich gestaffelte Einschalten der Betriebsspannungen der Stromkreise von Fig. 1 zeigt.
Die Lochkartenvergleichseinrichtung ist anwendbar auf bestehende Maschinen, gleichviel, ob sie ruhende oder sich bewegende Karten bearbeiten, und in Verbindung mit Einzel- oder Kombinationslochsystemen.
in Reihe liegende Paar von Wicklungen ist an einem Ende an eine Leitung 32 und am anderen Ende über eigene Selengleichrichter 33 an eine Leitung 34 angeschlossen. Die Leitung 34 wird durch Anschluß über 5 einen Widerstand 35 an eine Spannungsquelle auf einer negativen Vorspannung gehalten, und die Leitung 32 ist über eine .R-C-Kombination 38 an das Steuergitter eines Thyratrons 40 angeschlossen. Die Anode dieser Röhre ist mit einer Ausgangsleitung 41
45 an die obenerwähnte negative Vorspannungsquelle sowie über einen Kondensator 46 an die Kathode einer Thyratronröhre 50 angeschlossen. Die Anode der Röhre 50 ist über einen Widerstand 51 mit der Leiter ist über einen Widerstand 54 geerdet, das Steuergitter ist über einen Widerstand 55 und eine Leitung 56 mit der erwähnten Klemme 28 verbunden.
Die Nockenschalter CB, C 21, C 30 und C44 werden synchron mit dem Kartentransportmechanismus betätigt und für graphisch in Fig. 2 angegebene Zeitdauern geschlossen.
Wenn eine Zählpunktstelle der transportierten Kar-
Der Maschinentyp gehört nicht in den Erfindungs- 10 und über einen Widerstand 42 mit einer Leitung 43 bereich, da es unwesentlich ist, ob Einzel- oder Korn- verbunden, die über einen nockenbetätigten Schalter binationslochkarten in Ruhestellung oder in Be- C44 an einer positiven Spannung liegt. Die Kathode wegung abgefühlt werden. der Röhre 40 ist geerdet, und das zweite Gitter ist an
Gemäß der Zeichnung ist die Maschine mit zwei eine Klemme 43 a über einen Widerstand 44 ange-Sätzen von Abfühlbürsten UB und LB versehen, an 15 schlossen. Die Klemme 43 α ist über Widerstand denen vorbei die Karten von einem nicht gezeigten
Vorratsmagazin aus bewegt werden. Die Karten werden mit der 9-Kante voran transportiert, und die
beiden Bürstenstationen sind so weit voneinander entfernt, daß, wenn eine Karte unter dem unteren 20 tung 43 und über einen Kondensator 52 und eine Bürstensatz LB liegt, die folgende Karte ähnlich Drosselspule 53 mit Erde verbunden. Das zweite Gitunter dem oberen Bürstensatz UB liegt. Beim Vorfinden einer Lochung in den Karten wird Kontakt mit
einer der leitenden Walzen 10 U oder 10 L gemacht,
welche durch eine Spannungsquelle über einen Kon- 25
takt CB und die Bürstensätze 11U bzw. 11L auf
einem positiven Potential gehalten werden.
Eine Mehrzahl von Vergleichseinheiten A bis / ist
parallel angeordnet. Jede dieser Einheiten umfaßt zwei
Magnetkerne 12 U und 12L, die jeder mit vier Wick- 30 ten die obere und untere Abfühlstation passiert, lungen versehen sind. Die Wicklungen 13 sind Ein- schließt der Schalter CB, und es kann ein Strom von gangswicklungen, die Wicklungen 14 sind Prüf wick- der positiven Spannungsquelle über die Bürsten 11 U lungen, und die Wicklungen 15 und 16 sind Ausgangs- und HL durch ein Loch in einer der Karten fließen wicklungen. Die Bürsten UB und LB, die den zu zu den Abfühlbürsten UB und LB. Die Leitungen 17 vergleichenden Spalten der Karte entsprechen, sind an 35 und 18 leiten diese Impulse zu den Wicklungen 13 die eine Klemme der Eingangswicklung 13 des oberen weiter. Es sollen die Magnetkerne 12 anfangs in einem und des unteren Kernpaares über die Leitungen 17 bzw.
18 angeschlossen. Die Ausgangsleitung der verschiedenen Wicklungen 13 ist über eigene Widerstände 19
geerdet. Die Wicklungen 14 U und 14L jeder Ver- 40 gefühlter Impuls geht durch die Leitung 17 und die gleichseinheit sind in Reihe geschaltet, und jedes in Wicklung 13 U der entsprechenden Vergleichseinheit Reihe geschaltete Paar ist parallel über eine Leitung
20 mit einem Nockenkontakt C 21 gekoppelt, der die
Leitung 20 an positive Spannung legt. Die Schließzeiten des Kontaktes C21 sind in dem Zeitdiagramm 45 13 L während dieser Zeit aufgeprägt, aber die Impulse von Fig. 2 angegeben, was noch genauer beschrieben brauchen nicht genau synchronisiert zu sein. Die wird. Die Ausgangsleitung des in Reihe geschalteten Wicklungen 13 liegen in Reihe mit einem Begren-Paares von Wicklungen 14 U und 14 L ist über Wider- zungswiderstand 19. Die Kerne werden vollständig in stände 23 parallel mit einer Leitung 24 verbunden, die den entgegengesetzten Remanenzzustand umgeschalzu der Anode einer Thyratronröhre 25 führt. Die 5° tet, wenn sie bei dem eben beschriebenen Vorgang Im-Kathode der Röhre 25 ist geerdet, und das zweite Git- pulse empfangen. Es können entweder einer, beide ter ist über einen Widerstand 26 geerdet. Das Steuer- oder keiner der Kerne 12 U und 12 L umgeschaltet gitter ist über einen Widerstand 27 an eine Klemme werden, je nach dem Vorhandensein oder dem Fehlen 28 angeschlossen, die negativ vorgespannt ist durch von Kartenlochungen. Nach der gleichzeitigen Abfüh-Anschluß über einen Widerstand 29 an eine Span- 55 lung einer Reihe von Ziffernpositionen in den beiden nungsquelle. Außerdem ist die Klemme 28 über einen Karten schließt der Kontakt C 21, und an die Anode
des Thyratrons 25 wird über die in Reihe liegenden Wicklungen 14 U und 14 L jeden Kernpaares ein positives Potential gelegt. In der Mitte der Prüfzeit 60 schließt gemäß Fig. 2 der Nockenkontakt C 30 und überwindet die Gittervorspannung, so daß die Röhre 25 zündet. Dadurch werden die Kerne 12 durch den über die Wicklungen 1417 und 14 L fließenden Stromimpuls in Richtung auf ihren Ausgangsremanenzhat eine negative Polarität bei der Abfühlung und 65 zustand magnetisiert. Wenn ein bestimmter Kern beim eine positive Polarität bei der Prüfung. Die Aus- Abfühlen der Lochung ummagnetisiert worden ist, gangswicklungen 15 und 16 sind entgegengesetzt ge- entsteht jetzt beim Abbau des remanenten magnetiwickelt, und die Wicklungen 15 U sind in Reihe mit sehen Feldes und dem schnellen Aufbau des Kraftden Wicklungen 16L in jeder Vergleichseinheit ge- linienflusses in der entgegengesetzten Richtung in den schaltet, analog die Wicklungen 15 L und 16 U. Jedes 7° zugeordneten Wicklungen 15 und 16 eine Spannung.
g g
Ausgangsremanenzzustand sein, der durch Magnetisierung bis zur Sättigung eingestellt wird. Ein an der oberen Abfühlstation von einer gelochten Karte abg p g
für die betreffende Spalte. Bei Vorhandensein einer Lochung in einer zweiten Karte an der Abfühlstation LB wird ein Impuls der entsprechenden Wicklung
Kondensator 29 a, eine i?-C-Kombination 29 h und einen nockenbetätigten Schalter C 30 an eine positive Spannung angeschlossen, die höher ist als die am Widerstand 29 anliegende negative Spannung.
Eine Punktmarkierung befindet sich neben dem einen Ende jeder Wicklung auf den verschiedenen Kernen und zeigt die Polarität der darin induzierten Spannungen an. Das markierte Ende der Wicklung
Falls dieser bestimmte Kern nicht ummagnetisiert worden ist, werden nur unbedeutende Spannungen in den zugeordneten Ausgangswicklungen induziert, da er aus dem Remanenzzustand in Richtung auf die Sättigung in demselben Sinne magnetisiert wird. Die induzierten Spannungen haben eine durch die Punktmarkierungen angezeigte Polarität, und man kann sehen, daß gleiche und entgegengesetzte Spannungen in den kreuzgekoppelten Wicklungen 15 und 16 induziert werden, wenn beide Kerne durch Impulsanlegung an die Röhre 25 umgeschaltet worden sind. Wenn nur der Kern 14 U umgeschaltet wurde, wie es der Fall ist, wenn eine Lochung in der Karte an der oberen Bürstenstation abgefühlt worden ist ohne entsprechende Lochung in der Karte an der unteren Bürstenstation, wird eine Spannung in den Wicklungen 15 U und 16 U induziert und eine unbedeutende Spannung in den Wicklungen 15 L und 16 L. Die Spannung der Spule 15 U erfährt keine Gegenwirkung durch die der Wicklung 16 L, aber der Stromfluß wird von der in Reihe liegenden Diode 33 blockiert. Die in der Spule 16 U erscheinende Spannung hat jedoch die richtige Polarität, um die in Reihe mit der Spule 15 L liegende Diode 33 zu durchlaufen; der über die i?-C-Kombination 38 an das Gitter der Röhre 40 gelangende Impuls benutzt diese zum Zünden. Gemäß dem Zeitdiagramm von Fig. 2 ist der Nockenkontakt C 44 während dieser Zeit geschlossen, die Röhre wird leitend, und ein Steuerimpuls erscheint auf der Ausgangsleitung 41 und zeigt einen Lochungsfehler oder eine Gruppenänderung an.
In ähnlicher Weise wird bei der Abfühlung einer Lochung in der Karte an der unteren Bürstenstation ohne Vorhandensein einer entsprechenden Lochung in der Karte in der oberen Bürstenstation der Remanenzzustand des Kerns 14 L umgeschaltet, während der Kern 14 U in dem Ausgangsremanenzzustand bleibt. In diesem Falle überwindet die induzierte Spannung in der Spule 15 L die kleine in der Spule 16 U induzierte Spannung, kann der Röhre 40 einen Steuerimpuls zuleiten und die Erzeugung eines Ausgangsimpulses in gleicher Weise bewirken.
Wenn keiner oder beide Kerne umgeschaltet sind, wie es bei Vorhandensein oder Fehlen einer Lochung in einer bestimmten Spalte beider Karten der Fall ist, sind die in den Wicklungen 15 und 16 induzierten Spannungen gleich und entgegengesetzt, so daß die Röhre 40 nicht leitend wird.
Wenn jedoch ein Kernpaar nicht so ausgesucht ist, daß jeder Kern dieselbe Impulsdauer ergibt, kann eine Restspannung entstehen, wenn der kürzere der beiden induzierten Impulse endet. Die Röhre 50 hat die Aufgabe, die Zündung der Röhre 40 während der ersten Hälfte des Prüfimpulses zu steuern, um ein solches fehlerhaftes Ansprechen zu vermeiden. Beim Schließen des Kontaktes C 44 entsteht an der Kathode der Röhre ein kurzer, positiver Impuls, der dem zweiten Gitter der Röhre 40 zugeleitet wird, wenn alle Kerne geprüft werden. Die Röhre 40 kann also nur während dieser Zeitdauer beim Auftreten eines Impulses auf Leitung 32 und am Steuergitter zünden. Auf diese Weise wird die Notwendigkeit für eine Anpassung der Kennlinien jedes Kernpaares vermieden und die Zuverlässigkeit des Lochvergleichs erhöht.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Anordnung zum Vergleich zweier Markierungen von Aufzeichnungsträgern, z. B. bei Büromaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der beiden Markierungen ein der Annahme zweier stabiler Remanenzzustände fähiges Magnetkern-Speicherelement (12) mit einer Eingangswicklung (13), einer Prüfwicklung (14) und zwei Ausgangswicklungen (15, 16) vorgesehen ist, welche Elemente beim Vorfinden einer zugeordneten Markierung mittels ihrer Eingangswicklungen getrennt ummagnetisiert und beim anschließend über ihre in Reihe geschalteten Prüfwicklungen gemeinsam erfolgenden Abfragen rückgestellt werden und an dem über Kreuz gegensinnig in Reihe und über Richtleiter parallel geschalteten Ausgangswicklungspaar bei Ungleichheit der Magnetzustände Signale abgeben.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsspannungen für die Eingangs-, Prüf- und Ausgangswicklungen durch synchron und in Übereinstimmung mit der Lage der Aufzeichnungsträger arbeitende Kontakte zeitlich nacheinander an diese Wicklungen gelegt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Einengung des Zeitraums, währenddessen ein Ausgangssignal auftreten kann, um die Zuverlässigkeit des Lochvergleichs auch dann zu verbürgen, wenn die magnetischen Kennlinien der beiden Speicherelemente eines Paares nicht genau übereinstimmen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 661 130.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 848/1S2 12.57
DEI10210A 1954-05-17 1955-05-14 Anordnung zum Vergleich von Aufzeichnungstraegern Pending DE1022400B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US430136A US2800280A (en) 1954-05-17 1954-05-17 Comparing system

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1022400B true DE1022400B (de) 1958-01-09

Family

ID=23706199

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI10210A Pending DE1022400B (de) 1954-05-17 1955-05-14 Anordnung zum Vergleich von Aufzeichnungstraegern

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US (1) US2800280A (de)
DE (1) DE1022400B (de)
FR (1) FR1145963A (de)
GB (1) GB772163A (de)
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