DE10224559A1 - Polierverfahren zur Entfernung von Eckmaterial von einem Halbleiterwafer - Google Patents
Polierverfahren zur Entfernung von Eckmaterial von einem HalbleiterwaferInfo
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Abstract
Bei einer Poliervorrichtung wird ein drehbares Eckpolierelement derart positioniert, dass dessen Ecke mit der Ecke des Isolierfilms ausgerichtet ist, wobei eine Presseinrichtung auf das Eckpolierelement zu dem Metallfilm der Peripherie davon aufgebracht wird. Der Metallfilm wird durch das drehbar angetriebene Polierelement entfernt, wobei Schlamm der Polierfläche zugeführt wird. Der Metallabschnitt, welcher in die Ecke eingedrungen ist, die durch die Seitenwand des Isolierfilms und der Oberfläche des Halbleiterwafersubstrats gebildet wird, ist extrem schwer durch herkömmliche Entfernungsverfahren zu entfernen, jedoch kann dieser im Wesentlichen vollständig entfernt werden.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Polierverfahren und
eine Vorrichtung zum Entfernen des Eckmaterials, welches in
eine Ecke eingedrungen ist, das durch eine Seitenwand eines
Isolierfilms an einem Halbleiterwafer und an einer
Frontfläche des Wafers ausgebildet wird.
Fig. 1A bis E sind darstellende Zeichnungen, welche ein Teil
einer Bearbeitung einer Halbleiterwaferoberfläche darstellen.
Ein Halbleiterwafer W ist als kreisförmige Platte mit einer
ebenen Frontfläche 2p, einer hinteren Frontfläche 2q, einer
vorderen geneigten Fläche 2a, einer hinteren geneigten Fläche
2b und einer Seitenfläche 3 aufgebaut. Ein Isolierfilm I, der
aus Silikonoxidfilm hergestellt ist, ist an der ebenen
Frontfläche 2p des Halbleiterwafers W ausgebildet (Fig. 1A).
Als nächstes werden Gräben oder Nuten T zur Bildung eines
Leiters bzw. von Leiterbahnen an dem Isolierungsfilm I
ausgebildet (Fig. 1B), und ferner wird ein Metallfilm M an
einem Oxidfilm I ausgebildet (Fig. 1C). Zu dieser Zeit dringt
das Metall in die Gräben bzw. Nuten ein. Der Film M wird
derart entfernt, dass das Metall in den Gräben bzw. Nuten T
verbleibt (Fig. 1E). Das Metall, welches in den Nuten T
verbleibt, bildet die Leiterbahnen bzw. Leitungen der
Halbleitervorrichtung.
Gemäß der Natur des Metallfilmbildungsverfahrens werden
unnötige Metallfilmabschnitte M1, M2, M3 an der externen
Fläche der Isolierungsfilmfläche ausgebildet, nämlich an
einem Teil der ebenen Frontfläche 2p und an den Oberfläche
2a, 3 und 2b.
Um den Metallfilm M an dem Oxidfilm I zu entfernen, so dass
die Leiterbahnen gebildet werden, wird ein chemischer,
mechanischer Polierungsprozess bzw. Polierprozess (CPM)
ausgeführt. Wenn ein Teil des Metallfilms M abblättert bzw.
abpellt und das abgeblätterte Fragment zwischen dem Oxidfilm
und einem Polierungswerkzeug bzw. Polierwerkzeug im Eingriff
ist, wird bei diesem CMP-Prozess die Oxidfilmfläche
zerkratzt. Die Kratzer vermindern den Ertrag der Herstellung
der Halbleitervorrichtung, und darüber hinaus können die
Metallfilmabschnitte M1, M2, M3 leicht abgeschält werden bzw.
leicht abblättern. Daher werden diese Metallfilmabschnitte
M1, M2, M3 entfernt, bevor der CMP-Prozess durchgeführt wird
(Fig. 1D).
Es ist ersichtlich, dass eine Wölbung, welche "Rest
(rebound)" genannt wird, manchmal an dem Oxidfilm verbleibt
bzw. übrigbleibt, wenn der CMP-Prozess durchgeführt worden
ist, ohne dass die Metallfilmabschnitte M1, M2, M3 entfernt
worden sind. Wenn der Rest durch einen separaten Prozess
entfernt worden ist, tendiert der notwendige Abschnitt dazu,
dass dieser entfernt wird, und daher wird die
Gleichförmigkeit der Filmdicke zerstört. In dieser Hinsicht
ist es ebenso äußerst schwierig, den CMP-Prozess
durchzuführen, wobei die Metallfilme M1, M2, M3 angebracht
bzw. angeordnet sind.
Die japanische veröffentlichte Patentanmeldung
Nr. 2000-068273 offenbart eine Technologie zur Entfernung des
Metallfilms der Peripherie des Isolierungsfilms I, nachdem
der Metallfilm an der Oberfläche des Isolierungsfilms I durch
den CMP-Prozess entfernt worden ist. Diese Technologie zieht
die Tatsache in Betracht, dass der Metallfilm der Peripherie
in dem folgenden Prozess leicht beschädigt bzw. verunreinigt
werden kann, und wobei der verunreinigte Film dazu tendiert,
dass er abblättert bzw. abpellt, und dadurch gekennzeichnet
ist, dass dies nach dem CMP-Prozess durchgeführt wird. Daher
wird dadurch nicht das Problem gelöst, dass der Metallfilm
der Peripherie während des CMP-Prozesses abblättert bzw.
abpellt, wie die vorliegende Erfindung.
Die veröffentlichte japanische Patentanmeldung
Nr. Hei Nr. 10-312981 (Patent-Nr. 3111928) offenbart das Entfernen eines
Metallfilms der Peripherie davon, bevor der Metallfilm M an
dem Isolierungsfilm I durch den CMP-Prozess entfernt worden
ist. Die Entfernung des Metallfilms an der Peripherie wird
durch Untertauchen des gesamten Wafers in eine
Oxidationslösung in einem Ätzbehälter oder durch Drücken des
Wafers auf ein Polierungselement bzw. Polierungspad
durchgeführt, so dass die Waferperipherie unter Druck in das
Pad eindringt.
In dem vorherigen Fall wird vorgeschlagen, dass ein
Metallfilm einer angemessenen Dicke von einer derartigen
Größenordnung, welche die Durchführung des CMP-Prozesses
ermöglicht, auf dem Isolierungsfilm verbleibt, wenn der
periphere Metallfilm entfernt wird. Da das Verfahren von der
Ätzgeschwindigkeit abhängt, ist es jedoch nicht verlässlich,
und darüber hinaus wird das folgende Problem verursacht, dass
eine optimale Ätzlösung bzw. eine optimale Art für die
Ätzlösung ausgewählt werden muss.
Das Problem der Abhängigkeit von der Ätzgeschwindigkeit kann
dadurch gelöst werden, dass der Metallfilm an dem
Isolierungsfilm von dem Ätzen durch eine Maske geschützt
wird, wobei jedoch dadurch ein weiteres Problem der
Implementierung des Maskierungsprozesses oder eines Prozesses
zur Entfernung derselben verursacht wird. Da es in jedem Fall
unmöglich ist, den peripheren Metallfilm senkrecht zu dem
Halbleiterwaferbasiselement von dem Isolierungsfilm zu
entfernen, verbleibt ein Teil des Metallfilms M' an dem
Eckabschnitt des Isolierungsfilms (Fig. 1D) und an dem
Halbleiterwaferbasiselement. Dies wird in dem folgenden CMP-
Prozess abblättern, wodurch ein Zerkratzen verursacht wird.
In dem letzteren Fall (dem Entfernungsverfahren zum Drücken
der Waferperipherie zu dem Polishingpad, so dass es unter
Druck in das Pad eindringt), kann diese Stelle in
Abhängigkeit von der Verformung des Polierungspads poliert
werden, und wobei der Polierungseffekt nicht ausreichend bis
in den Eckabschnitt ausgeführt wird, wodurch ein Teil des
Metallfilms M' in einfacher Art und Weise verbleibt
(Fig. 1D). Wie in dem ersteren Fall, wird in dem folgenden
CMP-Prozess dieses Abblättern bzw. Abpellen Kratzer
verursachen.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
und eine Vorrichtung bereitzustellen, welche im Wesentlichen
vollständig die Metallfilmabschnitte M1, M2 und M3 des
Metallfilms M der Halbleiterwaferperipherie entfernt, bevor
ein chemisch mechanisches Polieren des Metallfilms an der
Isolierungsfilmoberfläche durchgeführt wird. Darüber hinaus
ist es eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
Abschälfragmente daran zu hindern, dass diese zwischen dem
Oxidfilm und dem Polierungswerkzeug während des CMP-Prozesses
im Eingriff sind, und wobei dadurch der Ertrag der
Halbleitervorrichtungsherstellung verbessert wird.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird bei einem
Halbleiterwafer, wo ein Metallfilm an der Oberfläche des
Isolierungsfilms und der Oberfläche einer Peripherie davon
ausgebildet ist, wo der Isolierungsfilm nicht ausgebildet
ist, der Metallfilm der Peripherie davon vor der chemisch
mechanischen Polierung des Metallfilms an der
Isolierungsfilmoberfläche entfernt. Der Metallabschnitt,
welcher in den Eckabschnitt eindringt, der durch die
Seitenwand des Isolierungsfilms und der Oberfläche des
Halbleiterbasiselements ausgebildet ist, welcher extrem
schwer durch den herkömmlichen Entfernungsprozess entfernt
werden kann, kann im Wesentlichen vollständig durch den
Effekt eines drehbar angetriebenen Polierungselements
entfernt werden, und wobei ein Schlamm bzw. eine Schlacke zu
einem Polierungsabschnitt zugeführt wird. Der
Halbleiterwafer, von dem der Umfangsfilm einschließlich des
Metallabschnitts des Eckabschnitts entfernt ist, wird mit
reinem Wasser abgewaschen und zu dem CMP-Prozess übergeben,
um den Metallfilm an der Isolierungsfilmfläche zu entfernen.
Da kein Metallabschnitt in dem Eckabschnitt vorliegt, wird
der Metallabschnitt keinesfalls während des CMP-Prozesses
abblättern bzw. abpellen. Daher können keine
Abblätterfragmente bzw. Peelfragmente, welche zwischen dem
Polierungselement und dem Isolierungsfilm im Eingriff stehen,
einen Kratzer an der Isolierungsfilmfläche verursachen.
Bei der Polierungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung ist
ein Dreheckpolierungselement positioniert, um dessen Ecke
bzw. Kante mit der Kante des Isolierungsfilms auszurichten,
und wobei Presseinrichtungen das Eckpolierungselement zu dem
Metallfilm der Peripherie davon aufbringen. Der Metallfilm
der Peripherie davon einschließlich der Metallabschnitte der
Eckabschnitte wird im Wesentlichen vollständig durch das
drehbar angetriebene Polierungselement entfernt, und wobei
Schlamm zu dem Polierungsabschnitt zugeführt wird.
Weitere Aufgaben und Vorteile neben den vorstehend erwähnten
werden für den Fachmann aus der Beschreibung einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ersichtlich, welche
im Folgenden dargestellt ist. In der Beschreibung wird Bezug
auf die beigefügten Zeichnungen genommen, welche ein Teil der
Beschreibung bilden und welche ein Beispiel der Erfindung
darstellen. Jedoch ist ein derartiges Beispiel nicht so zu
verstehen, dass verschiedene Ausführungsformen der Erfindung
ausgeschlossen sind, und daher wird auf die Ansprüche Bezug
genommen, welche der Beschreibung folgen, um den Umfang der
Erfindung bzw. den Rahmen der Erfindung zu bestimmen.
Fig. 1A bis E zeigen Figuren zur Darstellung eines Teils der
Bearbeitung der Halbleiterwaferoberfläche;
Fig. 2 ist eine Draufsicht, welche schematisch eine
Polierungsvorrichtung, eine
Arbeitseinbringungsvorrichtung und eine
Arbeitsausbringungsvorrichtung gemäß der Erfindung
darstellt;
Fig. 3 ist eine Schnittansicht entlang A-A von Fig. 2,
welche ein Paar von Polierungselementen für
geneigte Oberflächen und entsprechende
Kompositionen davon darstellt;
Fig. 4 ist eine Schnittansicht entlang B-B von Fig. 2,
welche ein Polierungselement zur Polierung einer
Seitenfläche eines Werkstücks W und entsprechende
Kompositionen davon darstellt;
Fig. 5 ist eine Schnittansicht entlang C-C von Fig. 2,
welche ein Eckpolierungselement zum Polieren des
Eckabschnitts des Werkstücks und entsprechende
Kompositionen davon darstellt; und
Fig. 6 ist eine Schnittansicht eines weiteren Beispiels,
wobei die Struktur modifiziert ist, so dass die
Drehachse des Eckpolierungselements rechtwinklig
zur Drehachse des Werkstücks W wird.
Nun werden Ausführungsformen gemäß der vorliegenden Erfindung
beschrieben. Bei der vorliegenden Erfindung werden
Metallfilme M1, M2, M3 der Peripherie davon entfernt, bevor
ein Halbleiterwafer, wobei ein Metallfilm M an der Oberfläche
des Isolierungsfilms ausgebildet wird, und wobei die
Oberfläche der Peripherie davon zu dem CMP-Prozess übertragen
wird, entsprechend versandt bzw. weiter transportiert wird.
Zu dieser Zeit wird ebenso ein Metall M' an Eckabschnitten
vollständig entfernt. Der Halbleiterwafer, von dem der
Metallfilm der Peripherie davon entfernt wird, wird durch
pures Wasser abgewaschen und zu dem folgenden CMP-Prozess
übertragen bzw. zugeführt. Nun wird das Verfahren der
Erfindung und Ausführungsformen des Polierungsapparates davon
beschrieben. Fig. 2 ist eine Draufsicht, welche schematisch
eine Poliervorrichtung 10, eine
Arbeitsstückeinbringungsvorrichtung 4 und eine
Arbeitsstückausbringungsvorrichtung 6 gemäß der Erfindung
darstellt.
Ein Halbleiterwafer, wie in Fig. 1 gezeigt, wobei ein
Isolierungsfilm I und ein Metallfilm M daran ausgebildet
werden (im Folgenden als Arbeits- bzw. Arbeitsstück
bezeichnet), wird stromaufwärts davon transferiert und auf
einen Ruhetisch 41 plaziert. Die armförmige
Arbeitsstückeinbringungsvorrichtung 4 nimmt das Werkstück W
von dem Ruhetisch 41 auf und dreht sich, um das gleiche durch
Spannfuttereinrichtungen 12 zu einer Polierungsvorrichtung 10
zu übertragen. Wie weiter unten beschrieben, poliert die
Polierungsvorrichtung 10 und entfernt unnötige
Metallabschnitte von dem äußeren Umfang des Werkstücks durch
Rotieren des Halbleiterwafers bzw. des Werkstücks W um einen
vorbestimmten Betrag oder während einer vorbestimmten Zeit.
Die Arbeitsstückausbringungsvorrichtung 6, welche im
Wesentlichen ähnlich zu der
Arbeitsstückeinbringungsvorrichtung 4 ist, nimmt das
Werkstück W von dem Einspanneinrichtungen 12 auf, nachdem das
Polieren des äußeren Umfangs des Werkstücks W vervollständigt
ist, dreht sich und plaziert das gleiche auf dem Ruhetisch
62. Das Werkstück W, welches auf dem Ruhetisch 62 platziert
ist, wird ferner stromabwärts durch weitere
Übertragungseinrichtungen übertragen, abgewaschen und zu
einem CMP-Prozess zugeführt. Die Leiter bzw. Leiterbahnen
werden durch Entfernen des Metallfilms M an dem
Isolierungsfilm I in dem CMP-Prozess ausgeführt bzw.
ausgebildet.
Die Poliervorrichtung 10 der Ausführungsform weist
Einspanneinrichtungen 12 zum Einspannen eines
scheibenförmigen Werkstücks W auf und zum Rotieren desselben
um die Achse davon, ferner weist die Poliervorrichtung 10 ein
Paar von Polierelementen 13a, 13b für geneigte Oberflächen
zum Polieren der geneigten Oberflächen 2a, 2b des Werkstücks
W, welches durch die Einspanneinrichtungen 12 gehalten wird,
ein Seitenpolierelement 14a zum Polieren der Seitenfläche 3
des Werkstücks W und ein Eckpolierelement 74a zum Polieren
des zuvor erwähnten Eckabschnitts auf.
Fig. 3 ist eine Schnittansicht entlang A-A von Fig. 2, welche
ein Paar von Neigungspolierelementen 13a, 13b und eine
entsprechende Komposition davon aufweist. Die
Einspanneinrichtung 12 weist einen Einspanntisch 16 auf, der
eine Scheibenform hat, die einen Durchmesser aufweist,
welcher geringfügig kleiner als das Werkstück W ist, und
wobei das Werkstück W horizontal auf dem Einspanntisch 16 in
einem Zustand gehalten werden kann, wo sich die äußere Kante
seitlich von dem Einspanntisch 16 durch Vakuumabsorption
hervorragt. Daher sind eine Vielzahl von Absorptionsöffnungen
an der oberen Fläche des Einspanntisches 16 vorgesehen, wobei
diese Absorptionsöffnungen mit einer nicht geneigten
Vakuumpumpe durch eine Passage in einer Lagerwelle 17 durch
einen Verbindungsanschluss 18 verbunden sind.
Zusätzlich ist die Lagerwelle 17 durch ein Lagerelement 19 um
die rechtwinklige Achse an einem Maschinenkörper 11 drehbar
gelagert und derart konfiguriert, dass diese in einer
normalen Richtung drehbar angetrieben ist und ebenso in einer
rückwärtigen Richtung durch einen Elektromotor 20 mit einer
gewünschten Geschwindigkeit in den notwendigen Richtungen
drehbar angetrieben wird. Eine Schlammversorgungsdüse N zum
Versorgen der Werkstückoberfläche W mit Schlamm ist oberhalb
des Einspanntisches 16 installiert. Es ist ersichtlich, dass
die Einspanneinrichtungen des Werkstücks W an dem
Einspanntisch 16 nicht auf die vorstehend erwähnte
Vakuumabsorption limitiert sind, sondern dass auch
elektrostatische Einspanneinrichtungen, die eine
elektrostatische Adhäsion verwenden, oder andere herkömmliche
Verfahren verwendet werden können.
Das Neigungspolierelement 13a, 13b ist dasjenige, wobei
bogenförmige Aussparungen in einem festen Basiskörper
ausgeformt sind, die aus Metall, synthetischem Harz bzw.
Kunstharz oder Keramiken oder ähnlichem aufgebaut sind, und
wobei ein konkaver Bogen der Arbeitsfläche mit dem äußeren
Umfang des Werkstücks W in einem Linienkontakt ist, wobei ein
flexibles Polierpad 23 auf die innere Fläche der Aussparung
aufgebracht wird. Eine konkave Poliernut für den Eingriff mit
dem Werkstück befindet sich nicht an der Oberfläche des
Polierpads 23. Jedoch ist es möglich, eine Schlammnut
vorzusehen, um den Schlammfluss zu verbessern.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, sind zwei Neigungspolierelemente
13a, 13b mit im Wesentlichen derselben Konfiguration und mit
deren entsprechenden Achsen zur Achse des Werkstücks W
geneigt angeordnet, wobei gegenüberliegende Positionen an
beiden Enden der geometrischen Richtung des Werkstücks W
durch die Einspanneinrichtungen 12 gehalten werden. Die
Arbeitsfläche des geneigten Polierelements 13a ist im
Wesentlichen mit der gesamten Breite der Front der geneigten
Fläche 2a des Werkstücks W in Kontakt, wobei die
Arbeitsfläche des geneigten Polierelements 13b im
Wesentlichen mit der gesamten Breite der rückwärtigen
geneigten Oberfläche 2b des Werkstücks W in Kontakt ist.
Es ist bevorzugt, dass die Länge des Bogens der Arbeitsfläche
des Polierelements 13a, 13b gleich oder kleiner wie ein
Viertel der Länge des Umfangs des Werkstücks W ist, wobei die
Kurvenform der Arbeitsfläche gleich oder geringfügig kleiner
wie die Kurvenform des Umfangs des Werkstücks W ist.
Darüber hinaus ist die Poliervorrichtung 10 durch einen
Versetzungsmechanismus 26 gelagert, um die
Neigungspolierelemente 13a, 13b in einer Richtung im
Wesentlichen entlang der Neigung der geneigten Fläche 2a, 2b
des Werkstücks W zu bewegen, und wobei entsprechende lineare
Führungsmechanismen 7 vorgesehen sind, so dass die Versetzung
in einer Richtung (wobei die Richtung in Kontakt mit der
geneigten Fläche 2a, 2b des Werkstücks ist und von der
geneigten Fläche 2a, 2b des Werkstücks W getrennt ist)
rechtwinklig zu der Versetzungsrichtung möglich ist. Jeder
lineare Führungsmechanismus 7 ist mit einer Presseinrichtung
28 vorgesehen, um einen Polierdruck zur Vorspannung jedes
geneigten Polierelements 13a, 13b in einer Richtung
aufzubringen, wobei dieses mit der geneigten Oberfläche 2a,
2b in Kontakt ist.
Der Versetzungsmechanismus 26 bewegt das Polierelement 13a,
13b zu Beginn und am Ende des Poliervorgangs oder andere, um
mit dem Werkstück W in Kontakt zu kommen oder von dem
Werkstück W getrennt zu sein, und wobei zur selben Zeit die
Kontaktposition des Polierelements im Hinblick auf das
Werkstück W während des Polierens geändert wird. Die
entsprechenden Versetzungsmechanismen 26 weisen eine
Kugelumlaufspindel 31, die parallel mit der axialen Linie des
Polierelements 13a, 13b an einem Halter 13 installiert ist,
der an einem Maschinenkörper 11 vorgesehen ist, einen
Elektromotor 33 zur Drehung der Umlaufspindel 31 über ein
Band bzw. einen Keilriemen 32, ein Schraubenmutterelement 34,
welches durch eine Schraubenverbindung mit der
Kugelumlaufspindel 31 verbunden ist und sich oberhalb und
rückwärtig durch die Drehung der Kugelumlaufspindel 31
bewegt, einen bewegbaren Tisch 3, der mit dem
Schraubenmutterelement 34 gekoppelt ist und dadurch bewegt
wird, und einen Gleitmechanismus 36, der von dem bewegbaren
Tisch 35 bewegbar gelagert wird. An den entsprechenden
bewegbaren Tischen 35 wird das Polierelement 13a, 13b durch
entsprechende lineare Führungsmechanismen 7 gestützt bzw.
gelagert. Der Gleitmechanismus 36 besteht aus einer Schiene
36a, die parallel mit der Kugelumlaufspindel 31 angeordnet
ist, und einem Gleitelement 36b, welches an dem bewegbaren
Tisch 35 vorgesehen ist und auf der Schiene 36a gleitet.
Die entsprechenden linearen Führungsmechanismen 27 weisen
eine Schiene 27a auf, die an einem Halter 39 zum Halten der
Polierelemente 13a, 13b vorgesehen sind und sich in einer
Richtung rechtwinklig zu der axialen Richtung der
Polierelemente 13a, 13b erstrecken, und wobei der lineare
Führungsmechanismus 27 ferner ein Gleitelement 27b aufweist,
das an dem bewegbaren Tisch 35 angebracht ist, wobei dieses
auf der Schiene 27a bewegbar ist. Ferner ist es möglich,
deren Beziehung bzw. Verhältnis zueinander umzukehren.
Die Presseinrichtung für das geneigte Polierelement 13a ist
wie folgt konfiguriert bzw. aufgebaut. Ein Ende eines Kabels
57 ist mit einem Halter 39 gekoppelt, welcher das geneigte
Polierelement 13a stützt bzw. lagert, wobei sich das andere
Ende des Kabels 57 nach unten in eine Neigung parallel zu der
Schiene 27a des linearen Führungsmechanismus 27 erstreckt und
um eine Rolle 58 gewickelt ist, die an dem Halter 30
angebracht ist und sich hinsichtlich der rechtwinkligen
Richtung ändert, und wobei ein Gewicht 59 an einem unteren
Ende davon aufgehängt ist. Die Schwerkraft des Gewichts 59
spannt das Neigungspolierelement 13a nach unten entlang der
Schiene 27a, wodurch ein Polierdruck auf das
Neigungspolierelement 13a aufgebracht wird.
Auf der anderen Seite ist für das Neigungspolierelement 13b
das Kabel 57, wobei ein Ende davon mit einem Halter 39
gekoppelt ist, nach oben geneigt parallel zu der Schiene 27a
des linearen Führungsmechanismus 27 ausgerichtet, um eine
Rolle 58 gewickelt, die durch einen Halter 61 an dem
Maschinenkörper 11 gelagert ist, und wobei sich die Richtung
nach unten ändert, wobei ein Gewicht 59 an dem unteren Ende
davon aufgehängt ist. Die Schwerkraft des Gewichts 59 spannt
das Neigungspolierelement 13b geneigt nach oben vor, wodurch
ein notwendiger Polierdruck erzeugt wird.
Es ist ersichtlich, dass ein entsprechender Zuführmechanismus
hinsichtlich der rückwärtig gerichteten Richtung mit
entsprechenden Haltern 39 vorgesehen ist, welche durch einen
fixierten Abstand vorgesehen sind und gegen das Gewicht des
entsprechenden Gewichts 59 gestoppt werden, so dass die
entsprechenden Polierelemente 13a, 13b an einer Position
gehalten werden können, welche von dem Werkstück W getrennt
ist, wenn das Polieren nicht durchgeführt wird.
Die Kontaktposition der geneigten Polierelemente 13a, 13b und
des Werkstücks W kann in einfacher Art und Weise durch
Bewegen der Polierelemente 13a, 13b hinsichtlich der Richtung
nach rechts und links entlang der axialen Linie davon durch
die Drehung der Kugelumlaufspindel 31 des
Versetzungsmechanismus 26 verändert werden. Der Polierdruck
der Polierelemente 13a, 13b und des Werkstücks W kann in
einfacher Art und Weise durch das Gewicht des Gewichts 59
justiert bzw. eingestellt werden. Zusätzlich wird zu Beginn
und am Ende des Poliervorgangs das geneigte Polierelement 13a
nach rechts bewegt, wobei das geneigte Polierelement 13b nach
links bewegt wird (Fig. 3). Somit werden diese Polierelemente
13a, 13b von dem Werkstück W getrennt, wobei das Werkstück W
gelagert oder wegbewegt werden kann.
Fig. 4 ist eine Schnittansicht entlang B-B von Fig. 2, welche
ein Seitenpolierelement 14a zum Polieren der Seitenfläche 3
eines Werkstücks W und eine entsprechende Komposition davon
darstellt. Das Seitenpolierelement 14a weist eine konkave,
bogenförmige Arbeitsfläche 42 mit einer Konfiguration auf,
die im Wesentlichen ähnlich zu denjenigen der
Neigungspoliereelemente 13a, 13b ist. Daher ist es möglich,
eine Schlammnut vorzusehen, um den Schlammfluss auf die
Arbeitsfläche 42 zu verbessern, wobei doch eine konkave Nut
zum Polieren nicht vorgesehen werden kann, in welche das
Werkstück eingepasst werden kann. Das Seitenpolierelement 14a
ist mit seiner axialen Linie parallel zu der axialen Linie
des Werkstücks W in einer Position angeordnet, welche sich um
90° von den Neigungspolierelementen 13a, 13b unterscheidet.
Die Seitenfläche 3 (siehe Fig. 1) wird durch Aufbringung der
Arbeitsfläche 42 rechtwinklig zu dem Werkstück W poliert.
Es ist bevorzugt, dass die Länge des Bogens der Arbeitsfläche
42 gleich oder kleiner wie ein Viertel der Länge des Umfangs
des Werkstücks W ist, wobei die Kurvenform des Bogens gleich
oder geringfügig kleiner wie die Kurvenform des Umfangs des
Werkstücks W ist.
Ein Versetzungsmechanismus zur Bewegung des
Seitenpolierelements 14a ist parallel mit der axialen Linie
des Werkstücks W, ein linearer Führungsmechanismus 44 zur
bewegbaren Lagerung in einer Richtung, welche rechtwinklig zu
der axialen Linie verläuft, und eine Druckeinrichtung 45 ist
vorgesehen, um den Polierdruck aufzubringen.
Der Versetzungsmechanismus 43 weist eine Kugelumlaufspindel
47, die sich parallel mit der axialen Linie des
Seitenpolierungselements 14a erstreckt, einen Elektromotor 48
zur Drehung der Kugelumlaufspindel 47, einen bewegbaren Tisch
49, um diese Kugelumlaufspindel 47 und den Elektromotor 48 zu
lagern bzw. zu stützen, ein Schraubenmutterelement 50,
welches durch eine Verschraubung mit der Kugelumlaufspindel
47 gekoppelt ist und nach oben und unten durch die Drehung
der Kugelumlaufspindel 47 bewegt wird, und ein Stützelement
51 auf, welches mit dem Schraubenmutterelement 50 gekoppelt
ist und dadurch bewegt wird, und wobei ein Gleitmechanismus
52 die Versetzung des Lagerelements 51 führt bzw. leitet. Däs
Seitenpolierelement 14a ist an dem Lagerelement 51 durch
einen Halter 53 angebracht. Der Gleitmechanismus 52 besteht
aus einer Schiene 52a, welche parallel zu der
Kugelumlaufspindel 47 an dem bewegbaren Tisch 59 angebracht
ist, und aus einem Gleitelement 52b, welches an dem
Lagerelement 51 angebracht ist und auf der Schiene 52a
gleitet.
Der lineare Gleitmechanismus 44 weist eine Schiene 44a, die
an dem Maschinenkörper 11 vorgesehen ist und sich in eine
Richtung rechtwinklig zu der axialen Richtung des
Seitenpolierelements 14a erstreckt, sowie ein Gleitelement
44b auf, welches an dem bewegbaren Tisch 49 angebracht ist
und auf der Schiene 44a bewegbar angebracht ist.
Das Kabel 57, welches mit dem bewegbaren Tisch 49 gekoppelt
ist, wird um eine Rolle 58 an dem Maschinenkörper 11
gewickelt und ändert die Richtung nach unten, wobei ein
Gewicht 59 über das untere Ende davon gehängt wird. Die
Schwerkraft des Gewichts 59 spannt den bewegbaren Tisch 49 in
Richtung des Werkstücks W vor, wodurch ein notwendiger
Polierdruck aufgebracht wird.
Während des Polierens kann die Position der Arbeitsfläche 42,
welche mit dem Werkstück W in Kontakt ist, durch Bewegen der
Seitenpolierelemente 14a nach oben und unten geändert werden,
wobei der Versetzungsmechanismus 43 betätigt wird. Zusätzlich
sind nicht gezeigte Zuführeinrichtungen zum Trennen der
Seitenpolierelemente 14a von dem Werkstück W gegen die
Schwerkraft des Gewichts 59 vorgesehen.
Fig. 5 ist eine Schnittansicht entlang C-C von Fig. 2, welche
ein Eckpolierelement 47a zum Polieren des Eckabschnitts des
Werkstücks W und entsprechende Kompositionen davon darstellt.
Das Eckpolierelement 47a weist ein scheibenförmiges
Polierelement auf, das durch einen Spindelmotor sm drehbar
angetrieben wird.
An dem Maschinenkörper 11 erstreckt sich eine Schiene 76a in
einer Richtung orthogonal zu der axialen Linie des Werkstücks
W, und wobei ein bewegbarer Tisch 75a durch ein Gleitelement
76b gleitbar angeordnet ist, welches darauf plaziert ist.
Ferner erstreckt sich auf dem bewegbaren Tisch 75 eine
Schiene 77a in der axialen Richtung des Werkstücks W, und
wobei ein Haltetisch 79 gleitbar durch ein Gleitelement 77b
darauf plaziert ist.
Ein Zuführmotor 78C zum Antreiben einer Zuführschraube 78r
ist an dem Maschinenkörper 11 fixiert, und wobei die
Zuführschraube 78r mit der weiblichen Schraube des weiblichen
Schraubenelements 75b in Eingriff ist, welche an dem unteren
Teil des bewegbaren Tisches 75 fixiert ist. Wenn sich der
Zuführmotor 78C dreht, dreht sich die Zuführschraube 78r,
wobei der bewegbare Tisch 75 nach rechts und links in der
Zeichnung bewegt wird, genauer gesagt, in einer Richtung,
welche sich von der axialen Linie des Werkstücks W
unterscheidet oder sich dieser annähert, wobei das weibliche
Schraubenelement 75b damit im Eingriff ist. Die relative
Position der Kante des Eckpolierelements 74a hinsichtlich des
Werkstücks W wird durch Steuerung des Betrags der Drehung des
Zuführmotors 78C gesteuert.
Ein Kontaktelement 79b ist an dem Haltertisch 79 fixiert. Ein
Kolbenzylindermechanismus 79C ist an dem bewegbaren Tisch 75
installiert, und wenn der Kolbenzylindermechanismus 79C
verlängert ist, drückt eine Kolbenstange 79r davon das
Kontaktelement 79b nach oben. Dadurch bewegt sich das
Eckpolierelement 74a nach oben, d. h. in einer Richtung weg
von dem Werkstück W.
Ein Ende des Kabels 57 ist an dem Kontaktelement 79b fixiert,
wobei das Kabel 57 zwischen zwei Rollen 58 im Eingriff ist,
die durch den bewegbaren Tisch 75 drehbar gelagert und an dem
Gewicht 59 angebracht sind. Das Gewicht 59 wird durch den
Polierdruck auf das Werkstück W kompensiert, d. h. dass das
Gewicht des Haltertisches 79a, des Spindelmotors sm, des
Eckpolierelements 74a und andere Elemente reguliert werden,
so dass ein herkömmlicher Polierdruck erhalten werden kann.
Für den Poliervorgang wird als erstes der
Kolbenzylindermechanismus 79C verlängert, wobei der
Haltertisch 79 durch die Kolbenstange 79r nach oben gedrückt
wird. Dadurch wird ebenso das Eckpolierelement 74a angehoben.
Als nächstes wird der Motor 78C angetrieben, um das
Eckpolierelement 74a nach rechts zu bewegen (die
zurückgezogene Position). Zu dieser Zeit werden die anderen
Polierelemente bewegt, d. h. das Neigungspolierelement 13a,
13b und das Seitenpolierelement 14a werden zu deren
entsprechenden Rückzugspositionen bewegt. Die
Arbeitsaufbringungsvorrichtung 6 nimmt von der
Einspanneinrichtung 12 ein poliertes Werkstück heraus, wobei
die Arbeitseinbringungsvorrichtung 4 ein neues Werkstück W
auf einer Einspanneinrichtung 12 plaziert. Als nächstes hält
die Einspanneinrichtung 12 das Werkstück W und beginnt zu
rotieren. Wie vorstehend erwähnt, wird der Zuführmotor 78C
gesteuert, und die Kante des Eckpolierelements 74a wird mit
der Kante des Isolierungsfilms I ausgerichtet. Als nächstes
wird der Spindelmotor sm angetrieben, um die Drehung des
Eckpolierelements 74a zu beginnen. Die anderen Polierelemente
(die geneigten Polierelemente 13a, 13b und die
Seitenpolierelemente 14a) werden ebenso hinsichtlich deren
Polierpositionen bewegt, um mit dem Polieren zu beginnen. Der
Kolbenzylindermechanismus 79C zieht sich zusammen, wobei sich
das Eckpolierelement 74a absenkt, und wobei das
Eckpolierelement 74a und das Werkstück W miteinander in
Kontakt geraten, um mit dem Polieren zu beginnen.
Somit werden die Metallfilme M1, M2, M3 durch die
Neigungsflächenpolierelemente 13a, 13b, das
Seitenpolierelement 14a und das Eckpolierelement 74a poliert.
Der Metallfilm M' des Eckabschnitts, welcher bei dem
herkömmlichen Verfahren schwierig zu entfernen war, kann
ebenso entfernt werden, da die Position der Kante des
Eckpolierelements 74a mit der Position der Kante des
Isolierfilms I übereinstimmt, und darüber hinaus wird
ausreichend Schlamm durch die Drehung des Eckpolierelements
74a zugeführt, wie vorstehend erwähnt.
Des Weiteren führt nicht immer eine gleiche Stelle eines
Polierelements den Poliereffekt durch, wie bei der Verwendung
eines nicht drehbaren Polierelements, sondern das
Eckpolierelement 74 dreht sich dementsprechend, wodurch die
Polierlast verteilt wird, welche auf eine einheitliche Länge
der Kante davon aufgebracht wird. Somit verformt sich die
Kante des Eckpolierelements 74 geringer, wodurch sich die
Frequenz der Endbearbeitung vermindert (Formrektifikation).
Vorstehend sind Beispiele eines Falls beschrieben worden, in
welchem das Eckpolierelement 74a mit einer Achse parallel zu
der Achse des Werkstücks W vorgesehen ist. Die Struktur kann
jedoch derart modifiziert werden, dass die Drehachse des
Eckpolierelements 74a rechtwinklig zu der Drehachse des
Werkstücks W ist. Wie in Fig. 6 gezeigt, kann bei einer
Variation dies derart konfiguriert werden, dass der
Spindelmotor sm und folglich die Achse des Eckpolierelements
74a, welches an demselben angebracht ist, horizontal oder
orthogonal zu der axialen Linie des Werkstücks W ist. Der
Abschnitt, welcher durch gestrichelte Linien in Fig. 5 und
Fig. 6 umgeben ist, repräsentiert den Abschnitt entsprechend
der Modifikation. Eine wiederholte Beschreibung dieser
anderen Struktur, des Vorgangs und der Polierfunktion sowie
die Effekte davon werden daher weggelassen.
Obwohl nicht lediglich bevorzugte Ausführungsformen speziell
dargestellt und hier beschrieben worden sind, ist es
ersichtlich, dass viele Modifikationen und Variationen der
vorliegenden Erfindung im Licht der vorstehenden technischen
Lehre und innerhalb des Rahmens der beigefügten Ansprüche
möglich sind, ohne den Rahmen und den Umfang der Erfindung zu
verlassen.
Claims (7)
1. Polierverfahren zum Entfernen des Eckmaterials, welches
in eine Ecke eindringt, die durch eine Seitenwand und
einen Isolierungsfilm an einem Halbleiterwafer und einer
Frontfläche des Wafers ausgebildet wird, wobei das
Eckmaterial ein Teil eines Metallfilms ist, welcher an
dem Isolierungsfilm und an einer Peripherie des
Isolierungsfilms an dem Wafer ausgebildet wird, wobei
das Entfernen des Eckmaterials durch ein drehbar
angetriebenes Polierelement durchgeführt wird und
Schlamm zu einer Polierfläche zugeführt wird, bevor ein
chemisch mechanischer Polierprozess zur Entfernung des
Metallfilms an dem Isolierungsfilm vorgenommen wird.
2. Polierverfahren nach Anspruch 1, wobei andere Teile des
Metallfilms durch entsprechende Polierelemente zur
selben Zeit poliert werden.
3. Polierverfahren nach Anspruch 2, wobei der Wafer mit
purem Wasser abgewaschen wird, nachdem die gesamte
Peripherie des Metallfilms poliert worden ist.
4. Poliervorrichtung zum Entfernen des Eckmaterials,
welches in eine Ecke eingedrungen ist, die durch eine
Endwand eines Isolierungsfilms an einem Halbleiterwafer
und einer Frontfläche des Wafers ausgebildet ist, wobei
das Eckmaterial Teil eines Metallfilms ist, welcher an
dem Isolierungsfilm und einer Peripherie des
Isolierungsfilms auf dem Wafer ausgebildet ist, und
welche aufweist:
eine Einspanneinrichtung zum Lagern des Halbleiterwafers,
eine erste Dreheinrichtung zur drehbaren Lagerung der Einspanneinrichtung,
eine Waferantriebseinrichtung zum drehbaren Antrieb der Einspanneinrichtung,
ein Eckpolierungselement zum Entfernen des Eckmaterials von dem Halbleiterwafer,
eine Polierelementstützeinrichtung zum Stützen des Eckpolierelements,
eine zweite Dreheinrichtung zur drehbaren Lagerung der Polierelementestützeinrichtung,
eine Polierelementantriebseinrichtung zum drehbaren Antrieb der Polierelementstützeinrichtung,
eine Positionierungseinrichtung zur relativen Positionierung des Eckpolierelements und der Einspanneinrichtung, so dass eine Kante des Eckpolierelements und eine Kante des Isolierfilms ausgerichtet werden,
eine Druckeinrichtung zum Drücken des Eckpolierelements zu dem Metallfilm der Peripherie, um das Eckmaterial zu entfernen, und
eine Schlammzuführeinrichtung zum Zuführen von Schlamm zu einer Polierfläche.
eine Einspanneinrichtung zum Lagern des Halbleiterwafers,
eine erste Dreheinrichtung zur drehbaren Lagerung der Einspanneinrichtung,
eine Waferantriebseinrichtung zum drehbaren Antrieb der Einspanneinrichtung,
ein Eckpolierungselement zum Entfernen des Eckmaterials von dem Halbleiterwafer,
eine Polierelementstützeinrichtung zum Stützen des Eckpolierelements,
eine zweite Dreheinrichtung zur drehbaren Lagerung der Polierelementestützeinrichtung,
eine Polierelementantriebseinrichtung zum drehbaren Antrieb der Polierelementstützeinrichtung,
eine Positionierungseinrichtung zur relativen Positionierung des Eckpolierelements und der Einspanneinrichtung, so dass eine Kante des Eckpolierelements und eine Kante des Isolierfilms ausgerichtet werden,
eine Druckeinrichtung zum Drücken des Eckpolierelements zu dem Metallfilm der Peripherie, um das Eckmaterial zu entfernen, und
eine Schlammzuführeinrichtung zum Zuführen von Schlamm zu einer Polierfläche.
5. Poliervorrichtung nach Anspruch 4, wobei die
Druckeinrichtung aufweist:
ein Gewicht,
ein Kabel, dessen eines Ende mit dem Gewicht verbunden ist und dessen anderes Ende mit der zweiten Dreheinrichtung verbunden ist, und
eine Rolle, mit welcher das Kabel im Eingriff ist.
ein Gewicht,
ein Kabel, dessen eines Ende mit dem Gewicht verbunden ist und dessen anderes Ende mit der zweiten Dreheinrichtung verbunden ist, und
eine Rolle, mit welcher das Kabel im Eingriff ist.
6. Poliervorrichtung nach Anspruch 5, wobei
ein geneigtes Polierelement zum Entfernen eines Metallfilms an der geneigten Fläche des Halbleiterwafers
und ein Seitenpolierelement zum Entfernen eines Metallfilms an einer Seitenfläche des Halbleiterwafers um die Einspanneinrichtung angeordnet sind.
ein geneigtes Polierelement zum Entfernen eines Metallfilms an der geneigten Fläche des Halbleiterwafers
und ein Seitenpolierelement zum Entfernen eines Metallfilms an einer Seitenfläche des Halbleiterwafers um die Einspanneinrichtung angeordnet sind.
7. Poliervorrichtung nach Anspruch 6, welche ferner
aufweist:
eine Einbringungseinrichtung zum Einbringen des Halbleiterwafers zu der Einspanneinrichtung von außen
und eine Ausbringungseinrichtung zum Ausbringen des Halbleiterwafers aus der Einspanneinrichtung nach außen.
eine Einbringungseinrichtung zum Einbringen des Halbleiterwafers zu der Einspanneinrichtung von außen
und eine Ausbringungseinrichtung zum Ausbringen des Halbleiterwafers aus der Einspanneinrichtung nach außen.
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