DE10224447C1 - Vorrichtung zur Zuordnung von Koaxialkabeln - Google Patents
Vorrichtung zur Zuordnung von KoaxialkabelnInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zuordnung von Koaxialkabeln und findet Anwendung bei der Identifizierung und Zuordnung von Koaxialkabeln für Kabelfernseh- und SAT-Verteileranlagen mit Betriebsspannungen bis 100 V. DOLLAR A Aufgabengemäß soll die Zuordnung der Kabel, insbesondere von Hochfrequenzverteilanlagen mit darin befindlichen Kapazitäten, Induktivitäten und Widerständen mit minimalem Personen- und Zeitaufwand und ohne Bezugsleitung zwischen Sender und Empfänger ermöglicht werden, ohne die Antennensteckdosen in der Kabelanlage abzuklemmen, und auch bei einsatzbereiten, mit Betriebsspannung beaufschlagten Verteileranlagen anwendbar sein. DOLLAR A Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einem als Leitungssender für 1 - n Leitungen ausgebildeten Signalgeber, in dem ein Mikroprozessor als Impulserzeuger mit integrierter Codierung für 1 - n codierte Impulse angeordnet ist, wobei die Impulse über 1 - n jeweils mit 1 - n HF-Modulatoren verbundene Impulsausgänge des Impulserzeugers und 1 - n Trennkondensatoren kapazitiv entkoppelt zu den 1 - n Koax-Anschlußbuchsen geführt werden, und einem Signalempfänger, in dem ein mit einer Koax-Eingangsbuchse über einen Trennkondensator kapazitiv entkoppelt verbundener HF-Empfänger mit nachfolgendem Demodulator und Impulsformer angeordnet ist. Der Ausgang des Demodulators und Impulsformers ist mit einem Mikroprozessor mit integrierter Decodierung verbunden. Am Ausgang des Mikroprozessors ist ein Display angeordnet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zuordnung von Koaxialkabeln nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und findet
Anwendung bei der Identifizierung und Zuordnung von Koaxialkabeln für
Kabelfernseh- und SAT-Verteileranlagen mit Betriebsspannungen bis 100 V.
Geräte und Vorrichtungen zur Identifizierung der Leitungen eines Leitungsbündels
bzw. der Adern von mehradrigen Kabeln sind bereits bekannt.
In DE 35 36 181 A1 wird ein Gerät zur Identifizierung der beiden Enden
wenigstens zweier Leiter einer elektrischen Leitung, die zusammen mit einer
Vielzahl von anderen Leitungen verlegt sind, beschrieben. Die Anschlußklemmen
werden über eine, einen Steuerkreis aufweisende, elektrisch ansteuerbare
Vorrichtung, welche als steuerbarer elektrischer Schalter wirkt, miteinander
verbunden. Der Steuerkreis ist an einen Generator zur Erzeugung eines
periodischen Steuersignales angeschlossen. Dieses Gerät gibt immer dann ein
Signal (optisch oder akustisch), wenn der Widerstand der beiden an das Gerät
angeschlossenen Leiter niederohmig ist. Zum Identifizieren eines zu einem an
dem Gerät angeschlossenen Leitungsendes gehörenden anderen Leitungsendes,
werden nacheinander die freien Leiterenden mit Prüfleitungen verbunden. Stimmt
die vom Gerät angezeigte Frequenzänderung mit der von dem Multivibrator
erzeugten Frequenz überein, ist das zugehörige Leitungsende gefunden. Die
Zuordnung der Adern von spannungsführenden Leitungen oder Kabeln,
insbesondere von Hochfrequenzverteilanlagen mit darin befindlichen Kapazitäten,
Induktivitäten und Widerständen ist mit diesem Gerät jedoch auch nach
Abschalten der Spannung wegen der das Ergebnis verfälschenden Kapazitäten,
Induktivitäten und Widerständen im Abzweigungen und Verteiler aufweisenden
Leitungssystem nicht möglich.
In DE 37 01 070 A1 wird eine an einem entfernten Ende der Leitungen
angeschlossene Markierungsschaltung und eine am anderen, nahen Ende der
Leitungen angeordnete Identifizierungsschaltung verwendet. Dabei weist die
Markierungsschaltung eine Serienschaltung von Widerstandselementen auf, die
zur Erzeugung einer Serie von Spannungssignalen von einem Gleichstrom
durchflossen ist. Das eine Ende der Serienschaltung ist mit einer mit der
Identifizierungsschaltung gemeinsamen leitenden Verbindung verbunden, d. h. es
ist eine gemeinsame Referenzleitung erforderlich. Die Identifizierungsschaltung
weist einen einzigen Prüfanschluß auf, der aufeinanderfolgend mit den Enden der
Leitungen verbunden wird, um diese jeweils mit einem Eingang einer Anzahl von
Spannungskomparatoren zu verbinden. Am anderen Eingang dieser
Spannungskomparatoren ist jeweils eine Referenzspannung einer Serie von
Referenzspannungen angelegt. Die Ausgangssignale der
Spannungskomparatoren werden logischen Schaltungen zugeführt, die den
Digitalwert der Komparatorausgangssignale decodieren und die mit einer digitalen
Anzeige verbunden sind. Bei dieser Lösung wird zwar für jede zu identifizierende
Leitung die zugeordnete Kennung digital angezeigt, durch die Nutzung von der
Markierungsschaltung erzeugter Spannungssignale ist eine Anwendung bei
spannungsführenden Leitungen jedoch ohne vorheriges Abklemmen und dem
damit verbundenen Aufwand ebenso wie in Verteilernetzen zwischen den
jeweiligen Endpunkten nicht möglich.
Eine Vorrichtung zum Identifizieren und Prüfen von mindestens zwei elektrischen
Leitungen und mit diesen verbundenen Anschlußdosen durch
Widerstandsmessungen beschreibt auch die DE 41 27 440 C1, wobei die
normale Funktion von Leitungen und Dosen nicht beeinträchtigt wird. Diese
Vorrichtung sieht vor, daß die jeweiligen Leitungen in einer Anschlußdose für
Daten-/Fernmeldeleitungen paarweise mit je einem Grundwiderstand verbunden
und zusätzlich mit Anschlüssen versehen sind, an denen parallel zu den
Grundwiderständen geschaltete Kodierwiderstände, welche die Ziffer einer Stelle
der von den Grundwiderständen bestimmten Dezimalzahl definieren, angeordnet
sind. Diese Vorrichtung ist sehr aufwendig, da die Anschlußdosen des gesamten
Netzes mit Grund- und Kodierwiderständen ausgestattet werden müssen und zur
Identifikation einer Leitung mehrere zentrale Widerstandsmessungen mit
verschiedenen Meßspannungen erforderlich sind.
Hauptgegenstand der DE 44 17 351 A1 ist ein Durchgangsprüfer für eine
Mehrzahl von elektrischen Leitungen mit einem an den einen Enden der Leitungen
anschließbaren Signalgeber zur Beaufschlagung der Leitungen mit verschiedenen
gesonderten Kennungssignalen mittels eines Signalgenerators und mit einem an
die jeweils anderen Enden der Leitungen anschließbaren Signalempfänger zur
Decodierung der Kennungssignale mittels einer Decodiereinrichtung zur
Wiedergabe der jeweils zugeordneten Kennung auf einem Display. Dabei ist
jedem Signalgeberanschluß eine Kennung zugeordnet. Da bei dieser Lösung
zwar keine gesonderte Referenzleitung erforderlich ist, aber stets zwei Leitungen,
von denen wechselseitig eine als Referenzleitung dient, an den Signalempfänger
anzuschließen sind, weil unter anderem über diese Leitungen auch die
Spannungsversorgung des Signalempfängers durch die
Spannungsversorgungseinrichtung des Signalgebers erfolgt, ist eine Durchführung
der Identifizierung nur bei Außerbetriebnahme der zu prüfenden Verteilanlage zur
Verhinderung störender Fremdspannungen möglich. Die Trägerspannung für die
erzeugten Signale wird insbesondere in Hochfrequenzverteilanlagen durch
Abzweiger, Verteiler (auch Stern- und Baumverteiler) mit darin befindlichen
Kapazitäten, Induktivitäten und Widerständen beeinflußt und verändert, so daß
hier eine Anwendung dieses Durchgangsprüfers zur Leitungsidentifikation nicht
möglich ist.
Nach WO 97/29381 A2 wird, um besonders einfach und in kurzer Zeit den Verlauf
auch einer Vielzahl von Kabeln bestimmen zu können, ein durch das oder jedes
Kabel geführtes, vorzugsweise moduliertes Prüfsignal mittels einer Anzahl von
entlang des Kabelführungssystems angeordneten Detektoren identifiziert. Dabei
werden die Detektoren an Verzweigungspunkten von Kabelführungen und
Kabeltrassen angeordnet. Um Einkopplungen durch Störsysteme, z. B.
Schaltnetzteile oder Transformatoren, zu vermeiden, wird als Prüfsignal ein
Stromsignal mit einer Trägerfrequenz im Niederfrequenzbereich (5-10 kHz)
verwendet. Dem Prüfsignal wird eine dem jeweiligen Kabel zugeordnete Kennung
mittels Modulation (Frequenz- oder Pulscodemodulation) aufgeprägt. Zur
Auswertung der Informationen wird das modulierte Prüfsignal aus dem zu
bestimmenden Kabel induktiv ausgekoppelt und in den Detektor eingekoppelt. Der
Kabelweg kann auch während des Betriebes der Anlage bestimmt werden, jedoch
nur, indem das modulierte Prüfsignal über die Kabelabschirmung oder aber über
einzelne freigeschaltete Adern geführt wird. Hierbei handelt es sich um eine
stationäre Anordnung einer Anzahl von Detektoren je Kabelweg innerhalb eines
Kabeltrassennetzes, welche ständig, d. h. sowohl offline als auch online mit einer
Auswerteeinheit in Verbindung stehen, wodurch im Verhältnis zur Nutzung der
Aufwand sehr hoch ist, da die gesamte Vorrichtung ortsgebunden ist. Zudem
werden je nach Größe des Kabelsystems viele Detektoren, die jeweils mit
Bandfilter, Demodulator und Auswerteeinheit (Recheneinheit, Speichereinheit und
Kommunikationsmodul) ausgestattet sind und eine eigene Verbindung zur
Auswerteeinheit erfordern, benötigt.
Deshalb liegt der vorliegenden Erfindung das technische Problem zugrunde, die
Nachteile der bekannten Lösungen auf diesem Gebiet zu vermeiden und ein Gerät
zur Zuordnung von Koaxialkabel für Kabelfernseh- und SAT-Verteileranlagen mit
Betriebsspannungen bis zu 100 V zu schaffen, welches die Zuordnung der Kabel,
insbesondere von Hochfrequenzverteilanlagen mit darin befindlichen Kapazitäten,
Induktivitäten und Widerständen, ohne die Antennensteckdosen in der
Kabelanlage abzuklemmen und mit minimalem Personen- und Zeitaufwand
ermöglicht, dabei keine Bezugsleitung zwischen Sender und Empfänger benötigt
und auch bei einsatzbereiten, mit Betriebsspannung beaufschlagten
Verteileranlagen angewendet werden kann.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Anspruches 1
gelöst.
Die Vorrichtung zur Zuordnung von Koaxialkabeln besteht aus einem an sich
bekannten an den einen Enden der Kabel anschließbaren Signalgeber zur
Codierung der Kabel mit verschiedenen individuellen Kennungssignalen, wobei
jedem Signalgeberanschluß eine Kennung zugeordnet ist, und einem, ebenfalls an
sich bekannten an die jeweils anderen Enden der Kabel anschließbaren
Signalempfänger zur Decodierung der verschiedenen Kennungssignale mittels
einer Decodiereinrichtung zur Wiedergabe der dem jeweiligen Kabel zugeordneten
Kennung auf einem Display.
Erfindungsgemäß ist in dem eine Spannungsversorgung enthaltenden, als
Leitungssender für 1-n Leitungen ausgebildeten Signalgeber ein Mikroprozessor
als Impulserzeuger mit integrierter Codierung für 1-n codierte Impulse
angeordnet, wobei die Impulse über 1-n jeweils mit 1-n HF-Modulatoren
verbundene Impulsausgänge des Impulserzeugers und 1-n Trennkondensatoren
kapazitiv entkoppelt zu den 1-n Koax-Anschlußbuchsen geführt werden, wo
diese Impulse durch Modulierung auf eine HF-Trägerfrequenz in den HF-
Modulatoren als Hochfrequenzsignal zur Verfügung stehen.
In dem gleichfalls eine Spannungsversorgung enthaltenden Signalempfänger ist
ein mit einer Koax-Eingangsbuchse über einen Trennkondensator kapazitiv
entkoppelt verbundener HF-Empfänger mit nachfolgendem Demodulator und
Impulsformer angeordnet. Der Ausgang des Demodulators und Impulsformers ist
mit einem Mikroprozessor mit integrierter Decodierung verbunden. Ein Display ist
am Ausgang des Mikroprozessors angeordnet.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Zuordnung von Koaxialkabeln wird es
ermöglicht, in Hochfrequenzverteileranlagen, in denen sich Kapazitäten,
Induktivitäten und Widerstände befinden, ebenso wie über Stern- und
Baumverteilungen, selbst bei einer Dämpfung bis 50 dB bei ca. 10 MHz zwischen
Signalgeber und Signalempfänger die Kabel zuzuordnen. Dabei werden
spannungsführende Kabel nicht belastet und beeinflussen bei Spannungen bis 60 V
AC die Zuordnung nicht. Die entsprechende Entkopplung durch kapazitive
Trennung in Verbindung mit der Nutzung hochfrequenter Signale erlaubt die
Durchführung der Prüfarbeiten während des laufenden Betriebes der
Hochfrequenzverteileranlage.
Durch Anschluß aller Koaxialkabel einer Hochfrequenzverteileranlage im
Frequenzbereich von mindestens 10 MHz und einer maximalen
Durchgangsdämpfung von 50 dB bei ca. 10 MHz zwischen Signalsender und
Signalempfänger, wie z. B. Hausverteilernetze für Antennenanlagen der NE 4,
Koaxverteilungen in Wohnblöcken, Verteilpunkte von CATV-Anlagen der NE 3
auch über Erdabzweiger, Koaxialzuordnungen in der Sende- und
Empfangstechnik sowie SAT-Mehrteilnehmeranlagen analog/digital ohne
Abschaltung der Receiver, mit ihren einen Enden an den Signalsender wird es
ermöglicht, diese Koaxialkabel an den jeweils anderen Enden der jeweiligen
Verteilung ohne Abklemmarbeiten in der Kabelanlage mit nur einer Person und
geringstem Zeitaufwand zuzuordnen.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1
beschriebenen Vorrichtung zur Zuordnung von Koaxialkabeln ergeben sich durch
die in den Unteransprüchen genannten Maßnahmen.
Das Display ist vorteilhafterweise als ein LC-Display ausgebildet, welches
Anzeigefelder entsprechend den Stellen der Zahl der Ausgänge des
Signalsenders aufweist, so daß das Testergebnis unmittelbar als Dezimalkennung
des jeweiligen Koaxialkabels angezeigt wird.
Vorzugsweise sind in dem Signalgeber und in dem Signalempfänger jeweils ein
Akku zur Spannungsversorgung angeordnet, wodurch ein flexibler Einsatz der
Vorrichtung ermöglicht und keine separate Referenz- oder Masseleitung
erforderlich wird.
Zur Anzeige des Betriebszustandes sind dem Akku der Spannungsversorgung des
Signalgebers ebenso wie dem des Signalempfängers ein Schalter sowie eine
Ladezustandskontrolle mit LED nachgeschaltet, so daß die Betriebszustände
"Akku geladen - grün", "Arbeiten beenden, Akku laden - gelb" und "Akku leer
(laden) - rot" angezeigt werden können.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht
nur aus den Patentansprüchen und den ihnen zu entnehmenden Merkmalen für
sich und/oder in Kombination, sondern auch aus dem nachfolgenden
Ausführungsbeispiel.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 die Prüfanordnung für die Kabelzuordnung
Fig. 2 das Schaltschema von Signalgeber und Signalempfänger
Der Aufbau von Signalgeber und Signalempfänger soll zunächst an Hand der
Fig. 2 verdeutlicht werden.
In dem eine Spannungsversorgung 101 enthaltenden, als Leitungssender für 24
Koaxialkabel 3 ausgebildeten Signalgeber 1 ist ein Mikroprozessor 102 als
Impulserzeuger mit integrierter Codierung für 24 mit verschiedenen individuellen
Kennungssignalen codierte Impulse angeordnet, wobei die Impulse über 24
jeweils mit 24 HF-Modulatoren 103 verbundene Impulsausgänge des
Impulserzeugers und 24 Trennkondensatoren 104 kapazitiv entkoppelt zu den 24
Koax-Anschlußbuchsen 105 geführt werden, wo diese Impulse durch Modulierung
auf eine HF-Trägerfrequenz 10,7 MHz in den HF-Modulatoren 103 als
Hochfrequenzsignal zur Verfügung stehen.
Der Akku der Spannungsversorgung 101 des Signalgebers 1 ist über einen
Schalter 106 sowie eine Ladezustandskontrolle 107 mit LED 108 mit dem
Signalgeber 1 verbunden, so daß die Betriebszustände angezeigt werden können.
Der ebenfalls mit einer Spannungsversorgung 201 ausgestattete Signalempfänger
2 weist einen mit einer Koax-Eingangsbuchse 202 über einen Trennkondensator
203 kapazitiv entkoppelt verbundenen HF-Empfänger 204 mit nachfolgendem
Demodulator und Impulsformer 205 auf, wobei der Ausgang des Demodulators
205 mit einem Mikroprozessor 206 als Impulsformer mit integrierter Decodierung
verbunden ist und ein Display 207 am Ausgang des Mikroprozessors 206
angeordnet ist.
Der Akku der Spannungsversorgung 201 des Signalempfängers 2 ist zur Anzeige
des Betriebszustandes über einen Schalter 208 sowie eine Ladezustandskontrolle
209 mit LED 210 mit dem Signalempfänger 2 verbunden.
Der Mikroprozessor 102 des Signalgebers 1 liefert codierte Impulse, die die
Kennung 1 . . . 24 haben. Diese 24 codierten Impulse werden jeder im
zugeordneten HF-Modulator 103 auf einen hochfrequenten Träger von 10,7 MHz
moduliert und stehen an der zugeordneten Koax-Anschlußbuchse 105 als
Hochfrequenzsignal zur Verfügung. Über die aufgeschalteten Koaxialkabel 3
gelangt das hochfrequente Signal durch Verteiler 4 bis zur Antennensteckdose 5.
An der zu prüfenden Antennensteckdose 5 wird der Signalempfänger 2 an den TV
oder bei Multimedia-Antennensteckdosen an den DATA-Anschluß mittels eines
Verbindungs-Koaxialkabels 6 über seine Koax-Eingangsbuchse 202
angeschlossen. Die eingehenden hochfrequenten Signale werden vom HF-
Empfänger 204 empfangen und vom Demodulator und Impulsformer 205
demoduliert und geformt und dem Mikroprozessor 206 zur anschließenden
Decodierung der nun wieder erhaltenen wie vor der Modulationen codierten
Impulse zugeführt. Auf dem mit dem Mikroprozessor 206 verbundenen Display
207 wird die dem Impuls zugeordnete Dezimalzahl, die dem am Signalsender 1
angeschlossenen Koaxialkabel entspricht, angezeigt.
1
Signalgeber
101
Spannungsversorgung
102
Mikroprozessor
103
HF-Modulator
104
Trennkondensator
105
Koax-Anschlußbuchsen
106
Schalter
107
Ladezustandskontrolle
108
LED
2
Signalempfänger
201
Spannungsversorgung
202
Koax-Eingangsbuchse
203
Trennkondensator
204
HF-Empfänger
205
Demodulator und Impulsformer
206
Mikroprozessor
207
Display
208
Schalter
209
Ladezustandskontrolle
210
LED
3
Leitungen
4
Verteiler
5
Antennensteckdose
6
Verbindungskoaxialkabel
7
Abschlußwiderstand
Claims (6)
1. Vorrichtung zur Zuordnung von Koaxialkabeln, bestehend aus einem an
den einen Enden der Kabel anschließbaren Signalgeber zur Codierung der
Kabel mit verschiedenen individuellen Kennungssignalen, wobei jedem
Signalgeberanschluß eine Kennung zugeordnet ist, und mit einem an die
jeweils anderen Enden der Kabel anschließbaren Signalempfänger zur
Decodierung der verschiedenen Kennungssignale mittels einer
Decodiereinrichtung zur Wiedergabe der dem jeweiligen Kabel
zugeordneten Kennung auf einem Display, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem eine Spannungsversorgung (101) enthaltenden, als Leitungssender für 1-n Leitungen ausgebildeten Signalgeber (1) ein Mikroprozessor (102) als Impulserzeuger mit integrierter Codierung für 1-n codierte Impulse angeordnet ist, wobei die Impulse über 1-n jeweils mit 1-n HF-Modulatoren (103) verbundene Impulsausgänge des Impulserzeugers und 1-n Trennkondensatoren (104) kapazitiv entkoppelt zu den 1-n Koax-Anschlußbuchsen (105) geführt werden, wo diese Impulse durch Modulierung auf eine HF-Trägerfrequenz in den HF-Modulatoren (105) als Hochfrequenzsignal zur Verfügung stehen,
daß in dem eine Spannungsversorgung (201) enthaltenden Signalempfänger (2) ein mit einer Koax-Eingangsbuchse (202) über einen Trennkondensator (203) kapazitiv entkoppelt verbundener HF- Empfänger (204) mit nachfolgendem Demodulator und Impulsformer (205) angeordnet ist, wobei der Ausgang des Demodulators und Impulsformers (205) mit einem Mikroprozessor (206) mit integrierter Decodierung verbunden ist und der Ausgang des Mikroprozessors (206) mit einem Display (207) in Verbindung steht.
daß in dem eine Spannungsversorgung (101) enthaltenden, als Leitungssender für 1-n Leitungen ausgebildeten Signalgeber (1) ein Mikroprozessor (102) als Impulserzeuger mit integrierter Codierung für 1-n codierte Impulse angeordnet ist, wobei die Impulse über 1-n jeweils mit 1-n HF-Modulatoren (103) verbundene Impulsausgänge des Impulserzeugers und 1-n Trennkondensatoren (104) kapazitiv entkoppelt zu den 1-n Koax-Anschlußbuchsen (105) geführt werden, wo diese Impulse durch Modulierung auf eine HF-Trägerfrequenz in den HF-Modulatoren (105) als Hochfrequenzsignal zur Verfügung stehen,
daß in dem eine Spannungsversorgung (201) enthaltenden Signalempfänger (2) ein mit einer Koax-Eingangsbuchse (202) über einen Trennkondensator (203) kapazitiv entkoppelt verbundener HF- Empfänger (204) mit nachfolgendem Demodulator und Impulsformer (205) angeordnet ist, wobei der Ausgang des Demodulators und Impulsformers (205) mit einem Mikroprozessor (206) mit integrierter Decodierung verbunden ist und der Ausgang des Mikroprozessors (206) mit einem Display (207) in Verbindung steht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Display
(207) ein LC-Display ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Display (207) Anzeigefelder entsprechend den Stellen der Zahl der
Ausgänge des Signalsenders (1) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Signalgeber (1) und in dem Signalempfänger (2) als Spannungsversorgung
(101, 201) jeweils ein Akku vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spannungsversorgung (101) des Signalgebers über einen Schalter (106)
sowie eine Ladezustandskontrolle (107) mit LED (108) mit dem Signalgeber
(1) verbunden ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannungsversorgung (202) des Signalempfängers (2) über einen
Schalter (208) sowie eine Ladezustandskontrolle (209) mit LED (210) mit
dem Signalempfänger (2) verbunden ist.
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Cited By (1)
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