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TECHNISCHES GEBIET
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Die
Erfindung betrifft das Koppeln von Signalen in optischen Faserlichtleitern
auf elektrische Leiter, insbesondere ein System und Vorrichtungen
zum Verbinden optischer Faserlichtleiter mit einer zentralen elektrischen
Verbindungseinheit.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
Ausdehnung von Kommunikationsnetzwerken des Ethernet-Typs erstreckt
sich heute wie auch bisher auf Büros
und in einem besonders starken Mass auf private Wohnungen, denn
auch private Teilnehmer wollen Zugang zu der Breitbandkommunikation
haben. Für
dicht benachbarte private Wohnungen wie Appartements in Wohngebäuden werden Lösungen eingesetzt,
die im Prinzip lokale Netzwerke des Standardtyps auf Ethernet-Basis
sind, wie sie für
Büros benutzt
werden. Die Struktur der lokalen Netzwerke für solche Appartements unterscheidet sich
jedoch von derjenigen lokaler Netzwerke für Büros dadurch, dass Appartements
in ein und demselben Gebäude
einen grösseren
gegenseitigen Abstand zueinander als die Büroräume haben. Ausserdem wird die
Verteilung der elektrischen Stromversorgung nicht so sorgfältig durchgeführt, besonders hinsichtlich
der Verlegung einer gemeinsamen elektrischen Erdung. Für ein Netzwerk
des Ethernet-Typs, das elektrische Twisted-Pair-Leitungen verwendet, ist die maximale
Entfernung zwischen einem Verbindungsknoten wie einem Switch und
einem damit verbundenen Computer 100 Meter. Eine solche begrenzte
maximale Entfernung führt
allgemein dazu, dass nur wenige Appartements in einem Wohngebäude mit
demselben Switch verbunden werden können, was wiederum zu hohen
Installationskosten pro angeschlossenes Appartement führt, wegen
der Kosten des Switches und der Tatsache, dass ein spezieller verschliessbarer
Raum erforderlich ist, der mögli cherweise
auch klimatisiert ist. Elektrisch abgeschirmte Leitungen könnten vielleicht
verwendet werden, um unzulässige
Störungen
zu vermeiden, jedoch ist diese Möglichkeit
oft sehr begrenzt wegen der unbefriedigenden Verteilung der elektrischen
Erdung. Ferner wird eine elektrische Leitung immer für eine bestimmte Übertragungsgeschwindigkeit(Bitrate)
installiert, und deshalb ist ihr Übertragungsvermögen für Informationen
bei wesentlich höherer
Geschwindigkeit begrenzt.
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Durch
Verbinden der Teilnehmer in einem lokalen Netzwerk über optische
Faserlichtleiter werden die vorstehend beschriebenen Schwierigkeiten
und Nachteile vermieden. Durch Verwenden optischer Faserlichtleiter
wird somit jegliche elektromagnetische Störung vermieden, die Kommunikation über grosse
Entfernungen wird leicht realisiert, und die Informationsübertragung
kann in den meisten Fällen ziemlich
leicht auf höhere
Geschwindigkeiten verbessert werden, indem direkt mit den Faserlichtleitern verbundene
Komponenten ausgetauscht werden. Die Kosten für das Umsetzen zwischen optischen und
elektrischen Signalen sind jedoch beim Einsatz konventioneller Komponenten
hoch.
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Die
Systeme, die gegenwärtig
zum Einführen
optischer Faserlichtleiter als Teil der Übertragungsstrecken in Netzwerken
angeboten werden, enthalten zusätzlich
zu den eigentlichen optischen Faserlichtleitern relativ grosse,
individuelle Module zum Umsetzen zwischen elektrischen und optischen Signalen,
wobei jedes Modul mit einem individuellen optischen Faserlichtleiter
oder einem individuellen optischen Faserlichtleiterpaar verbunden
ist. Die Module werden bei dem Switch in einem Gestell zusammengefasst
und sind über
ein kurzes ungeschirmtes oder geschirmtes elektrisches Mehrleiterkabel
mit dem Switch verbunden, der allgemein nahe den Modulen in direkter
Nachbarschaft des Gestells installiert ist. Jedes Modul hat dann
einen elektrischen Verbinder und einen optischen Verbinder an seiner „Frontseite". Ferner hat jedes
Modul eine vollständige
elektrische Ethernet-Schnittstelle und kann so auch zusammen mit
einem elektrischen Verbindungskabel arbeiten, dessen Länge bis
zu 100 Meter betragen kann. Die Module sind ferner mit elektronischen
Schaltungen versehen, die die Integrität der elektrischen Verbindung
und der optischen Verbindung durch den Betrieb geeigneter Leuchtdioden
anzeigen können.
Extrem selten ergibt sich die Möglichkeit
der direkten Anzeige des gesamten Verbindungsweges auf andere Art
als durch ein Verfahren, das nach einem Protokoll arbeitet, bei
dem der PING-Befehl in dem IP (Internet Protokoll) zum Verifizieren
der Verbindung mit einer IP-Adresse verwendet wird.
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Switches
mit optischen Ports für
einen direkten Anschluss optischer Faserlichtleiter werden gleichfalls
verwendet, sie sind jedoch meistens nicht weniger kostspielig als
die Kombination eines gemeinsamen elektrischen Netzwerkswitches
mit elektrischen Ausgängen
und separaten Wandlermodulen.
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Um
die Verbindungen in Netzwerken zu ändern, ist es üblich, dass
die feste Verbindung mit einer peripheren Einheit/Netzwerkanschluss über einen
Verbinder in einem Anschlussfeld verläuft, das mit dem Switch über kurze
Verbindungsleitungen verbunden ist. Ein entsprechendes Anschlussverfahren,
das anstelle elektrischer Leitungen optische Faserlichtleitkabel
verwendet, kann beachtliche Nachteile haben, da Faserlichtleitkabel
leichter mechanisch beschädigt
werden können
als elektrische Kabel, und da lösbare
optische Faserlichtleitkabel an jedem Ende optische Verbinder haben,
die anstelle der kurzen elektrischen Verbindungsleitungen oder zusätzlich zu
den elektrischen Verbindungsleitungen erforderlich sind, wenn konventionelle
Wandler zum Umsetzen zwischen elektrischen und optischen Signalen
verwendet werden. Opti sche Verbinder sind jedoch kostspielig und
erfordern eine ziemlich teure Montage, und daher führt ein
solches Vermittlungsmerkmal in dem Netzwerk zu Kosten, die insgesamt zu
hoch sind.
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Ein
optisches Faserlichtleitkabel zur Verwendung anstelle elektrischer
Leitungen in lokalen Netzwerken ist in der
japanischen Patentanmeldung 10079745 beschrieben.
Dieses Kabel hat an jedem Ende Verbinder mit darin enthaltenen Schaltungen zum
Umsetzen zwischen elektrischen und optischen Signalen. Ein weiteres
System des Standes der Technik ist aus der
US-Patentschrift
4,691,386 bekannt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Es
ist Aufgabe der Erfindung, zum Übertragen
von Signalen zwischen einer Zentraleinheit und Teilnehmern Systeme
und Vorrichtungen anzugeben, die mit relativ niedrigen Installationskosten
erstellt werden können.
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Ein
vereinfachter Wandler zum Umsetzen zwischen elektrischen und optischen
Signalen in einem Gehäuse,
das kleine Abmessungen haben kann, wird somit zum Verbinden zwischen
einer Zentraleinheit wie einem Switch oder einem Hub verwendet,
so dass zum Übertragen über die
grosse Entfernung zwischen der Zentraleinheit und dem Teilnehmer
optische Faserlichtleiter verwendet werden und nur eine kurze elektrische
Anschlussleitung bei der Zentraleinheit und möglicherweise auch bei dem Teilnehmer
erforderlich ist. Der Wandler ist in einem vergrösserten Gehäuse eines elektrischen Verbinders des
Standardtyps wie z. B. eines RJ45-Verbinders angeordnet. Das Gehäuse hat
Aussenabmessungen, die nur etwas grösser als solch ein Verbinder sein
können,
und zumindest die Breite und/oder die Dicke weichen vorteilhaft
nur unwesentlich von entsprechenden Abmessungen des Standardverbinders ab.
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Die
Länge kann
jedoch grösser
sein. Der Verbinder hat keine nach Protokoll arbeitende Schaltkreise
und keine Leuchtdioden oder andere Mittel zum Prüfen der Integrität und enthält auch
keine Schaltungen zum Analysieren oder Modifizieren des Signalinhalts,
er arbeitet hingegen vollständig
transparent, so dass die Übertragungsstrecke
gegenüber der
Zentraleinheit als ein insgesamt elektrisches Glied erscheint.
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Handelsübliche Medienwandler
zum Umsetzen von Signalen zwischen Twisted-Pair-Leitungen und optischen
Faserlichtleitern enthalten Schaltungen zur Signalverarbeitung mindestens
auf einer Ebene über
der rein physikalischen Übertragung
des Signals. Dabei wird einem Signal, das über einen optischen Faserlichtleiter
zu übertragen
ist, eine Zusatzinformation zum Prüfen der Integrität der optischen
Strecke beigegeben. Auf der Empfangsseite wird diese Information
abgefragt und aus dem empfangenen Signal entfernt, und es werden
weitere Informationen hinsichtlich einer möglichen Kollision ausgesondert.
Diese ausgesonderten Informationen dienen zum Speisen verschiedener
Leuchtdioden, und daher kann eine Bedienungsperson den Betrieb des
Wandlers und der optischen Strecke sowie auch der elektrischen Strecke überprüfen. Diese
unterschiedlichen Funktionen werden in Schaltungen ausgeführt, die
einen ziemlich grossen Leistungsbedarf haben und auch Energie in
Form von Wärme
abgeben. Der vorgeschlagene Wandler hat einen Leistungsbedarf von
einem Zehntel bis einem Zwanzigstel des Leistungsbedarfs der gegenwärtig verwendeten
Medienwandler.
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Allgemein
ist somit in einem Netzwerk in z. B. einem Wohngebäude eine
teilweise optische Informationsübertragung
unter Verwendung optischer Faserlichtleiter zwischen Teilnehmern
und einer Zentraleinheit wie einem Switch oder einem Hub vorgesehen.
Verbindergehäuse
oder Wandlergehäuse oder
Wandlermodule haben an einer Seite einen elektrischen Verbinder
und an ih rer anderen Seite einen Anschluss wie einen optischen Verbinder
zu einem optischen Faserlichtleiter. Ein elektronischer Wandler
zum Umsetzen zwischen elektrischen und optischen Signalen ist zwischen
dem elektrischen Verbinder und dem optischen Anschluss angeordnet und
so aufgebaut, dass die optische Übertragung hinsichtlich
der Signalisierung und, von der Zentraleinheit oder dem Switch her
gesehen, als eine elektrische Signalübertragungsleitung arbeitet.
Der elektrische Verbindung kann mit einem elektrischen Verbinder
des Switches über
eine lösbare
elektrische Verbindungsleitung oder sogar direkt oder über einen einfachen
Verbinderadapter verbunden sein. Eine solche Verbindung ist deshalb
zulässig,
weil die Verbindergehäuse
eine Breite und eine Dicke haben, die weitgehend der Breite und
Dicke ihrer elektrischen Verbinder entsprechen. Sie gestattet auch
eine enge Anordnung der Verbindergehäuse, so dass sie mit relativ
geringem oder minimalem Abstand zueinander angeordnet werden können, der
hauptsächlich
durch die Breite und die Dicke der Verbinder bestimmt ist. Die festen
elektrischen Verbinder eines Switches oder eines Hubs werden bekanntermassen
oft mit einem solchen relativ kleinen und minimalem Abstand zueinander
angeordnet, der hauptsächlich
durch die Breite und die Dicke der Verbinder bestimmt ist. Verbindersockel
in einem Verbindungsgestell können zum
Halten der optischen Verbinder an den Enden der optischen Faserlichtleiter
vorgesehen sein, die zu den Teilnehmern führen. Die Verbindersockel können so
ausgebildet sein, dass bei Fehlen eines Verbindergehäuses die
vorhandenen optischen Kontakte für eine
optische Verbindung mit möglichen
anderen Komponenten oder über
eine lösbare
optische Verbindungsleitung mit einem optischen Eingangsanschluss
eines Switches verfügbar
werden. Die Stromversorgung der Wandler kann durch externe elektrische
Kontaktflächen
der Verbindergehäuse
erfolgen, die mit Kontaktfedern in einem Verbindungsgestell zusammenarbeiten,
oder über
separate Leitungen oder über
nicht benutzte Stifte der elektrischen Verbinder.
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Wenn
optische Signale in Form eines Stroms digitaler Werte, dargestellt
durch unterschiedliche optische Leistungspegel, in elektrische Signale
in Form eines Stroms digitaler Werte, dargestellt durch unterschiedliche
elektrische Pegelwerte, umgesetzt werden, kann mindestens ein Komparator
oder Diskriminator zum Erfassen unterschiedlicher optischer Leistungswerte
und zur Abgabe entsprechender elektrischer Signale verwendet werden,
die Pegelwerte entsprechend den optischen Leistungswerten haben, und
einer elektrischen Leitung zugeführt
werden, so dass jeder elektrische Signalwert einem einzelnen optischen
Signalwert entspricht. Beim Umsetzen elektrischer Signale in optische
Signale kann eine in geeigneter Weise betriebene Leuchtdiode direkt durch
die elektrischen Signale moduliert werden. Somit erfolgt in den
Wandlern eine weitgehend direkte Wandlung zwischen elektrischen
Signalen in Form eines Stroms digitaler Werte, dargestellt durch
unterschiedliche elektrische Pegelwerte, und optischen Signalen
in Form eines Stroms digitaler Werte, dargestellt durch unterschiedliche
optische Leistungswerte, so dass ein elektrischer Pegelwert direkt
einem optischen Leistungswert entspricht. Die elektrischen Pegelwerte
können
unterschiedliche Vorzeichen haben, während die optischen Leistungswerte
immer positiv sind. Die Erfindung ist entsprechend dem Anspruch
1 definiert.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
Erfindung wird nun anhand eines nicht einschränkenden Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung, wie die Verbindung unterschiedlicher Stellen
in z. B. einem Wohngebäude
mit einem Kommuni kationsnetzwerk realisiert werden kann, das einen
zentralen Switch enthält,
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2 eine
schematische perspektivische Darstellung eines vergrösserten
Verbindergehäuses in
einem Verbindungsgestell,
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3a eine
Draufsicht auf das Verbindergehäuse
nach 2 in einem Verbindungsgestell,
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3b eine
Unteransicht eines Verbindergehäuses
mit einem daran befestigten Verbindersockel,
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4 eine
perspektivische Darstellung eines vergrösserten Verbindergehäuses zum
direkten Anschluss an eine Vorrichtung wie einen Switch, einen Hub
oder eine Netzwerkkarte,
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5 eine
schematische perspektivische Darstellung eines Verbindersockels
in einer Frontplatte, die transparent gezeichnet ist, wobei der
Sockel für
das Verbindergehäuse
in 2, 3a und 3b verwendet
wird,
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6 eine
Schaltung der elektrischen Verbindungen in einer Vorrichtung, die
nicht benutzte Steckerstifte zum Zuführen einer elektrischen Speisespannung
benutzt,
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7 eine
Schaltung zum Umsetzen elektrischer Signale, die auf einer Twisted-Pair-Leitung übertragen
werden, in optische Signale,
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8a eine
Schaltung zum Umsetzen über einen
optischen Faserlichtleiter übertragener
Signale in elektrische Signale, die einer Twisted-Pair-Leitung zuzuführen sind,
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8b eine
Schaltung ähnlich
derjenigen in 8a, die einen Transformator
zum Koppeln der Signale auf die Twisted-Pair-Leitung enthält,
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9 eine
Schaltung zum Umsetzen von über
einen optischen Faserlichtleiter übertragenen Dreipegel-Signalen
in elektrische Signale, die einer Twisted-Pair-Leitung zuzuführen sind,
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10a das Diagramm eines Dreipegel-Signals zur Hochgeschwindigkeitsübertragung über eine Twisted-Pair-Leitung,
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10b ein Diagramm ähnlich demjenigen in 10a für
ein Dreipegel-Signal,
das durch die Übertragung über eine
Twisted-Pair-Leitung
verzerrt wurde, und
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11 eine
alternative Schaltung zum Umsetzen über einen optischen Faserlichtleiter übertragener
Dreipegel-Signale in elektrische Signale, die einer Twisted-Pair-Leitung
zuzuführen
sind.
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BESCHREIBUNG EINES VORZUGSWEISEN
AUSFÜHRUNGSBEISPIELES
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In 1 ist
ein lokales Netzwerk schematisch dargestellt, das z. B. in einem
Wohngebäude verwendet
wird. Das Netzwerk enthält
optische Faserlichtleiter 1 für den Hauptteil der Übertragungsstrecken
zwischen einem zentralen Switch 3, „KellerSwitch", der sich oft im
Keller des Gebäudes
befindet, und den Appartements, die schematisch dargestellt und
mit 6 bezeichnet sind. Der Switch 3 ist der übliche elektrische
Typ zur Signalübertragung
entsprechend einem Standard wie Ethernet 10 Mb oder Ethernet 100
Mb, bei dem Ausführungsbeispiel
zum Übertragen
von Signalen über
Twisted-Pair-Leitungen, d. h. Ethernet 10 BaseT oder 100 BaseT.
Der Switch kann mit einem externen optischen Hochgeschwindigkeitsnetzwerk 4 über einen
Hochgeschwindigkeitswandler 5 verbunden werden. In der
Nachbarschaft des zentralen Switches 3 befindet sich ein Gestell
oder ein Verteiler 7, hier als Anschlusskasten dargestellt.
Darin sind Plätze
mit Aufnahmen, siehe auch 2, für Gehäuse oder
Module 9 einer Mehrzahl opto-elektrischer Wandler 10 vorgesehen,
die optische Signale in elektrische Signale und umgekehrt umsetzen.
Jedes Gehäuse 9 ist
eine separate Einheit und hat an seiner Vorderseite einen elektrischen
Verbinder 11 wie einen Verbinder des Typs RJ45, bei dem
vorzugsweisen Ausführungsbeispiel eine
Buchse. Mit dem Verbinder 11 ist ein elektrisches Kabel 13,
ein Anschlusskabel, vorzugsweise vom Typ Twisted-Pair-Leitung, über einen
entsprechenden Verbinder 15, im vorzugsweisen Fall ein Stecker,
verbunden, und dieses Kabel ist an seinem anderen Ende mit einem
elektrischen Port 17 des Switches 3, beispielsweise über die
gleiche Art Stecker wie bei den Verbindergehäusen 9, verbunden. Die
Verbindergehäuse 9 sind
an ihrer Rückseite,
die zum Innenraum des Gestells oder nach rückwärts weist, mit Abschnitten 19 optischer
Faserlichtleiter verbunden. Diese Faserabschnitte 19 können entweder
direkt mit den Wandlern verbunden sein, so dass die Wandlergehäuse 9 mit
den darin enthaltenen Wandlern 10 vom „Pigtail"-Typ sind oder es ist vorzugsweise an
der Rückseite
eines jeden Verbindergehäuses
ein optischer Standardverbinder 21 vorgesehen, beispielsweise
ein MT(„Mechanical
Transfer")-Verbinder
des Buchsentyps wie MT-RJ, der in einer Hülse befestigt ist, und dann
hat jeder Faserabschnitt einen entsprechenden Verbinder 23 am
zugeordneten Ende, z. B. den Steckertyp MT-RJ. Die Faserabschnitte 19 sind
an ihren anderen Enden in einem Raum an der Rückseite des Gestells 7 bei 25 mit den
Faserabshnitten 1 verschweisst, die zu Vorrichtungen 29 des
Typs Switch oder Netzwerkkarte führen,
welche sich in den individuellen Appartements 6 befinden.
Alternativ ist jeder Faserabschnitt 19 Teil eines Faseraschnitts 1,
so dass die Faserabschnitte 1 bis zu den Verbindergehäusen 9 verlaufen.
In diesem alternativen Fall sind die Verbinder 23 dann
direkt an den Enden der Faserabschnitte 1 in dem Gestell 7 befestigt.
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Bei
den Vorrichtungen 29 sind Verbindergehäuse 27 vorgesehen,
die an ihrer einen Seite einen optischen Verbinder enthalten, mit
dem der entsprechende Faserabschnitt 1 verbunden ist. Die
Anschlussgehäuse
enthalten ferner nicht dargestellte Wandler zum Umsetzen optischer
Signale in elektrische Signale und umgekehrt und an ihrer anderen Seite
einen elektrischen Verbinder, vorzugsweise eine Buchse. Die Stromversorgung
der Wandler in den Anschluss gehäusen 27 erfolgt
entweder über
einen separat angeschlossenen Niederspannungstransformator oder „Batterieersatz" oder über zur
Signalübertragung
nicht benutzte Stifte in dem elektrischen Verbinder, der beispielsweise
vom Typ RJ45 ist, siehe die folgende Beschreibung. Die letztere
Alternative erfordert, dass die Vorrichtungen oder Switche und ähnliche
Vorrichtungen, mit denen der elektrische Verbinder gekoppelt ist,
speziell so aufgebaut sind, dass die Stromversorgung über diese
Stifte laufen kann. Alternativ sind die Anschlusseinheiten 27 an
den Enden der Faserabschnitte 9 in den individuellen Appartements
durch Wandlergehäuse 9 gebildet,
die identisch mit denen in dem Gestell 7 an der Zentraleinheit 3 ausgebildet
sind und dann individuell in einen kleinen Kasten eingesetzt sind,
der Mittel zum Speisen des Wandlers in dem Wandlergehäuse enthält.
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Die
Wandlergehäuse
oder Verbindergehäuse 9,
die in dem Gestell 7 zentral angeordnet sind, haben eine
Breite, die weitgehend der Breite der elektrischen Verbinder 11, 15 entspricht,
z. B. vom Typ RJ45 wie oben beschrieben, die zur elektrischen Verbindung
der Wandler mit dem Switch 3 benutzt werden. Auch die Dicke
der Wandlergehäuse
kann vorteilhaft weitgehend gleich der Dicke der elektrischen Verbinder
sein, obwohl dies in dem vorzugsweisen Ausführungsbeispiel nicht in gleicher
Weise wichtig ist. Allgemein sollte die Breite und die Höhe der Wandlergehäuse weitgehend
den entsprechenden Abmessungen der elektrischen Verbinder entsprechen
und in jedem Fall sollte mindestens eine dieser Abmessungen der
entsprechenden Abmessung des elektrischen Verbinders entsprechen.
Die Bezeichnung Breite der Verbinder bedeutet hier die horizontale
Abmessung, die Dicke der Verbinder ihre vertikale Abmessung, wenn
sie in üblicher
Ausrichtung montiert sind. Die Breite und die Dicke der Verbindergehäuse 9 sind
in gleicher Weise die horizontale und die vertikale Abmessung, wenn
sie mit elektrischen Verbindern in der konventionellen Ausrichtung
verbunden sind.
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Elektrische
Schaltkreise 10, siehe 2, sind
in jedem Verbindergehäuse 9 angeordnet
und bewirken eine vorzugsweise direkte physikalische Umsetzung elektrischer
in optische Signale und eine praktisch direkte Umsetzung optischer
in elektrische Signale, insbesondere so, dass ein elektrischer Pegelwert
einem optischen Pegelwert und umgekehrt entspricht. Die Schaltkreise
sind so aufgebaut, dass von dem Switch 3 und der angeschlossenen
Vorrichtung 29 her nicht zu erkennen ist, dass ein Teil
des Übertragungsweges
optisch ist. Die elektrischen Schaltkreise enthalten somit nur die
direkten Signalumsetzungsfunktionen, jedoch keine Funktionen zur speziellen
Signalgabe wie Protokollverarbeitung und ähnliches, z. B. Analyse des
logischen Anteils in den gesendeten und empfangenen Signalen, Zugabe und
Entfernung weiterer Informationen. Dies führt zu einer relativ einfachen
Struktur der erforderlichen elektrischen Schaltkreise und daher
haben sie einen relativ kleinen Raumbedarf, so dass sie in den Verbindergehäusen Platz
haben und nur einen relativ kleinen elektrischen Leistungsbedarf
haben. Das Anwenden einer einfachen Umsetzung ist in dem vorzugsweisen
Fall dadurch möglich,
dass Empfänger- oder
Erfassungsschaltungen für über die
Twisted-Pair-Leitungen übertragene
Signale speziell so aufgebaut sind, dass sie die oft sehr stark
verzerrten Signale verarbeiten können,
die nach der Übertragung über solche
Leitungen empfangen werden, und dass sie dann den Informationsanteil
in solchen Signalen erfassen können,
ferner dadurch, dass die weitgehend direkte, nichtlineare Umsetzung
entsprechend der vorstehenden Erläuterung eine Verzerrung des
Signals erzeugt, die ähnlich
der Verzerrung ist, die die Signale beim Durchgang durch einen Abschnitt
einer Twisted-Pair-Leitung erhalten.
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Die
Stromversorgung der Schaltkreise läuft entweder über separate,
nicht dargestellte Leitungen oder über Kontaktfedern, siehe 2 und 3a, die
an den Aufnahmen in dem Gestell 7 befestigt sind und an
vorbestimmten Kontaktstel len an der Aussenseite der Verbindergehäuse 9 anliegen.
Die Stromversorgung kann auch über
nicht benutzte Stifte oder Kontaktstellen in den elektrischen Verbindern 11, 15 laufen,
siehe die folgende Beschreibung unter Bezugnahme auf 6.
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Die
Fasterabschnitte 9, die zwischen die Wandlergehäuse 9 und
die Schweissstellen 25 an den längeren optischen Faserlichtleitern 1 geschaltet sind,
welche den grösseren
Teil des Weges zu den Teilnehmern bilden, können, wie oben bereits für die nicht
direkte Verbindung mit den entsprechenden opto-elektrischen Wandlern 10 erläutert, an
ihren den Wandlern zugewandten Enden Verbinder 23 haben und
gleichfalls direkt in der Frontplatte 7 zugänglich sein,
um eine mögliche
Verbindung mit einer optischen Verbindungsleitung zu schalten. Ein
Sockel 49, siehe 5, für die optischen
Verbinder 23 kann einen solchen Aufbau haben, dass er eine
direkte optische Verbindung mit einem Verbindergehäuse 9 ermöglicht,
das einen opto-elektrischen Wandler enthält, und derart, dass er weiter
in Richtung hinter die Frontseite der Platte 7 gedrückt wird,
wenn das Verbindergehäuse
in seinen Platz im Gestell gedrückt wird.
Wenn das Verbindergehäuse 9 zum
Auswechseln, zur Reparatur oder zum Verbessern entfernt wird, bewegt
sich der Verbindersockel mit ihm gemeinsam, und der Verbinder 23 wird
in der Frontplatte wieder zugänglich.
Alternativ muss das Ende der Faserabschnitte 19 mit den
Verbindern etwas herausgezogen werden, um die jeweiligen Verbindergehäuse 9 anzuschliessen
oder abzutrennen, und die Faserabschnitte haben eine gewisse überschüssige Länge, so
dass dies möglich
wird.
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Weitere
Einzelheiten der Befestigung der Wandlergehäuse oder Verbindergehäuse 9 in
dem Gestell ergeben sich aus 2 und 3a.
Die Wandlergehäuse 9 haben
eine äussere
schirmende Metallhülle,
die mit der Chassis-Masseverbindung
zu koppeln ist und die Form eines rechteckigen, länglichen Kastens
hat. An der Vorderseite des Kastens setzen sich die Gehäuse in die
elektrischen Buchsen 11 fort, die deshalb dieselben Aussenabmessungen in
Querrichtung wie die länglichen
Wandlergehäuse haben.
Die oberen breiten Flächen
der Gehäuse 9 stossen
dann, wenn die Verbindergehäuse 9 in
das Gestell 7 eingesetzt werden, an eine obere Strebe 31 in
Form einer horizontalen Schiene, die in Querrichtung verläuft. Die
unteren Flächen
der Wandlergehäuse 9 liegen
an unteren, elektrisch leitfähigen Schienen 33, 35,
die gleichfalls in Querrichtung verlaufen und parallel zur Frontseite
des Gestells 7 sowie horizontal liegen. Über die
unteren Schienen können
die Verbindergehäuse 9 mit
Strom versorgt werden. Die vordere Stromversorgungsschiene 33 ist
mit einer negativen Speisespannung V– und die hintere Stromversorgungsschiene 35 mit
einer positiven Speisespannung V+ verbunden. Die Stromversorgungsschienen
haben nach oben vorstehende Kontaktfedern 37, 39 zum
elektrischen Kontakt mit begrenzten elektrisch leitfähigen Flächen 41, 43 an
den Unterseiten der Modulgehäuse 9.
Diese elektrisch leitenden Flächen 41, 43 sind
von dem übrigen,
geerdeten Teil der Gehäuse 9 durch
sie umgebende isolierende Flächen 45 elektrisch
isoliert. Die Flächen 41, 43 und
die Flächen 45 können Teil
einer leitenden Ebene in einer elektrischen Schaltungskarte sein
die wiederum mit Masse verbunden ist. Aus 2, 3a ist
ferner zu erkennen, dass Rastfedern 45 an den vorderen
Enden der Flächen
der Modulgehäuse vorgesehen
sind, die beim Eindrücken
der Modulgehäuse 9 in
ihre Plätze
in dem Gestell 7 durch Öffnungen
in der Frontplatte 47 des Gestells mit den Kanten dieser Öffnungen
zusammenwirken, um die Wandlergehäuse an ihren Plätzen in
dem Gestell zu halten.
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Die
Verbindergehäuse 9 können auch
weitere elektrische Verbinder geeigneter Art haben, z. B. können sie
als Stecker ausgebildet sein, so dass sie direkt mit den Ports 17 des
Switches 3 in derselben Weise wie bei den Anschlussgehäusen 27 der
Appartements bei der oben beschriebenen ersten Alternative ver bunden
sind. Auch kann ein Verbindergehäuse 9 mit
dem oben beschriebenen Aufbau so abgewandelt sein, dass sich ein
geeigneter elektrischer Verbinder durch Anschluss eines Anschlussadapters,
nicht dargestellt, ergibt. Ein Ausführungsbeispiel eines Verbindergehäuses mit
einem Stecker ist in 4 dargestellt. Daraus ergibt
sich, dass das Modulgehäuse 9 in
dieser Ausführungsform
sich zu einem Stecker 11' des
Typs RJ45 fortsetzt, dessen Querabmessungen mit denjenigen dieses
Steckers übereinstimmen.
Die Stromzuführung
zu den elektrischen Schaltkreisen in dem Verbindergehäuse kann über nicht
benutzte Stifte der elektrischen Verbinder laufen, wie oben beschrieben,
oder über
ein externes elektrisches Kabel, nicht dargestellt, das über einen Steckerstift
des Standardtyps mit einem Stromversorgungsstecker 47' verbunden ist,
der an einer Fläche
des Modulgehäuses 9 befestigt
ist. Anstelle elektrischer Verbindungsleitungen 13 müssen dann
optische Faserlichtleitabschnitte oder Verbindungsleitungen, nicht
dargestellt, mit optischen Verbindern an jedem Ende verwendet werden.
Diese Lösung
hat aber Nachteile, da solche lösbaren
Faserabschnitte bei der Handhabung empfindlich und wegen der optischen
Verbinder ziemlich teuer sind, wie oben bereits beschrieben wurde.
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In 5 ist
der oben genannte Verbindersockel 49 gezeigt, der an jedem
Platz für
ein Verbindergehäuse 9 in
dem Gestell 7 vorgesehen sein kann, siehe auch 3b.
Der Verbindersockel 49 kann dieselben Aussenabmessungen
in Querrichtung wie das Verbindergehäuse 9 haben und hat
einen Raum oder eine Bohrung, in der ein optischer Verbinder 23 mit
einer Rastfeder 24 festgehalten wird, beispielsweise der
Typ MT-RJ. Auf der rechten und der linken Seite des Verbindersockels
sind Rastfedern 51 vorgesehen, die mit Kanten einer Öffnung der
Frontplattenwand 47 verrasten, ähnlich den Rastfedern 47 der Verbindergehäuse. Somit
wird zunächst
angenommen, dass solch ein Verbindersockel 47 in einer Frontposition
sitzen soll, wobei seine Rastfedern 51 in eine Öffnung der
Frontplattenwand 47 einrasten. An den optischen Verbinder 23,
der dann verfügbar ist,
kann ein optischer Faserlichtleiter direkt angeschlossen sein oder,
falls erwünscht,
beispielsweise dann, wenn eine Verbindung zu einem Switch mit optischen
Verbindern vorgenommen wird oder wenn ein opto-elektrischer Wandler
anders als derjenige in den Verbindergehäusen 9 verwendet wird.
Für die
in 1 gezeigte Verbindung, bei der der optische Faserlichtleiter 19 mit
dem daran befestigten Verbinder 23 mit dem Switch 3 über ein
Verbindergehäuse 9 zu verbinden
ist, wird das Verbindergehäuse
zusammen mit seinem hinteren optischen Kontakt 21 gegen
den optischen Verbinder 23 gedrückt, um den optischen Kontakt
herzustellen. Die Rastfeder 24 kann dann mit dem an dem
Gehäuse
befestigten Verbinder 21 verrasten, um die optischen Verbinder 23, 21 aneinander
und damit den Verbindersockel 41 an den Verbindergehäuse 9 zu
halten. Dann wird das Gehäuse 9 weiter
in das Gestell 7 hineingedrückt und drückt dann seinerseits gegen
den Verbindersockel 49, so dass dessen Rastfedern 51 von
den Kanten der Frontplattenöffnung
gelöst
werden und das Verbindergehäuse
mit dem Verbindersockel als Einheit weiter in das Gestell hinein
bewegt wird. Schliesslich kommen die Rastfedern 45 des
Verbindergehäuses in
Eingriff mit der Frontplattenöffnung,
und das Gehäuse
ist dann in das Gestell eingesetzt und optisch angeschlossen. Eine
elektrische Anschlussleitung 13 kann dann zwischen dem
Verbindergehäuse 9 und einer
Aufnahme 17 an dem Switch 3 gesteckt werden.
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Wenn
das Verbindergehäuse 9 zu
einem späteren
Zeitpunkt aus dem Gestell 7 zur Reparatur oder ähnlichem
herausgenommen werden muss, wird der Verbindersockel 49 eine
Auszugsbewegung mitmachen durch den Eingriff zwischen den beiden optischen
Verbindern 23 mittels der Rastfeder 24. Der Verbindersockel
wird dann an der Frontplatte 47 durch seine Rastfedern 51 wieder
verrasten. Die optischen Verbinder 21, 23 können dann
durch Einwirken auf die Rastfeder 24 mit einem geeigneten
Werkzeug voneinander gelöst
werden, so dass das Verbindergehäuse 9 von
dem Gestell 7 gelöst
wird, um es z. B. zu reparieren oder auszuwechseln. Der optische
Verbinder 23, der durch den Verbindersockel 49 gehalten
wird, steht nun wieder für
eine neue Verbindung mit einem Verbindergehäuse oder einer anderen Vorrichtung über ein
optisches Faserlichtleitkabel zur Verfügung, das einen zum Anschluss
an den Verbinder 23 geeigneten optischen Verbinder hat.
Die Bewegung des optischen Verbinders 23 beim Herausziehen
ist dadurch möglich,
dass die optischen Faserlichtleitabschnitte 19 eine dazu
geeignete Länge
haben. Sie können
auch vorteilhaft eine solche Länge
haben, dass auch der Verbindersockel 49 aus der Frontplatte 47 herausgezogen
werden kann, wenn dies aus irgendeinem Grund erforderlich ist.
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Wenn
die Stromversorgung durch Ausnutzen nicht verwendeter einzelner
Kontaktstellen oder Kontaktstifte in den elektrischen Verbindern
erfolgt, so ist dies in der in 6 gezeigten
Weise möglich. Hier
ist eine Schaltung dargestellt, die RJ45-Verbinder in einem Verbindungsmodus
gemäss
dem Standard 10 BaseT verwendet. In dem RJ45-Verbinder werden die
Stifte 4, 5, 7 und 8 nicht genutzt. Ankommende Signale werden über die
Stifte 3 und 6 geleitet, abgehende Signale werden über die
Stifte 1 und 2 geleitet. Die Kontaktstifte der symmetrierten ankommenden
und abgehenden Signale sind mit den Enden erster Wicklungen von
Transformatoren Ti, To verbunden, deren weitere Wicklungen mit jeweiligen Eingangs-
und Ausgangsschaltungen, nicht dargestellt, einer Vorrichtung verbunden
sind, in der der Verbinder montiert ist. Die ersten Wicklungen der Transformatoren
haben Mittelabgriffe, die für
einen Standardanschluss des Verbinders über Widerstände R1 mit einem Knoten P1
verbunden sind und damit an übereinstimmender
Mittelspannung liegen. Der Knoten P1 ist in der Standardbeschaltung
auch mit den nicht benutzten Steckerstiften über elektrische Sternschaltungen
mit Widerständen
R2, R3 verbunden, die gleiche Widerstandswerte haben. Der Knoten
P1 ist ferner über einen
ziemlich grossen Kondensator C1 mit Masse verbunden, so dass dieser
Knoten für
AC-Signale geerdet ist, jedoch ein schwebendes DC-Potential hat.
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In
einem Switch 17 oder einer Vorrichtung 29 oder
einer weiteren Anordnung, in der der elektrische Verbinder montiert
ist und bei der die Stromversorgung anderer Vorrichtungen über dieselbe
Leitung wie für
die Signalübertragung
gewünscht
ist, können die
Stifte, die keine Signale führen,
in bereits beschriebener Weise genutzt werden. Damit es möglich ist,
eine Speisespannung an die nicht zur Signalübertragung verwendeten Stifte
anzulegen, kann der Knoten P1 in zwei Verbindungsknoten Pi, Po aufgeteilt
werden, die miteinander über
einen grossen Kopplungskondensator C2 verbunden sind. Jeder derartige
Verbindungsknoten Pi, Po ist dann über einen der Widerstände R1 mit
dem Mittelabgriff der ersten Wicklung des jeweiligen Transformators
und über
den Widerstand R2 mit Widerständen
R3 verbunden, die zu den Stiften 7, 8 sowie 4, 5 führen. Nur der
Verbindungsknoten Po ist nun über
den Kondensator C1 mit Masse verbunden. Eine Speisespannung aus
einer Spannungsquelle, nicht dargestellt, wird über Induktivitäten S+,
S– zwei
Stiften zugeführt, die
nicht zur Signalübertragung
dienen, beispielsweise mit dem positiven Pol an den Stift 7 und
mit dem negativen Pol an Stift 5. Das abgehende Signal wird dadurch
von dem negativen Potential der Speisespannung getrennt, während das
ankommende Signal von dem positiven Potential der Speisespannung getrennt
wird. Der hier vorgeschlagene Kondensator C2 erzeugt eine DC-Entkopplung
zwischen den Stiftpaaren 4, 5 und 7, 8 sowie zwischen dem positiven und
dem negativen Potential der Speisespannung. Andererseits sind die
Knoten Pi, Po für
AC-Signale wegen der grossen Kapazität des Kondensators C2 miteinander
verbunden und über
den Kondensator C1 wie zuvor der Knoten P mit AC-Masse verbunden. Ferner entkoppeln die
Induktivitäten
S+, S– die
Spannungsquelle von möglichen
hochfrequenten Komponenten, die auf den langen elektrischen Leitungen des
elektrischen Kabels erzeugt werden können, welches mit den nun für die Zuführung der
Speisespannung verwendeten Stiften verbunden ist.
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In
den Verbindern 9 kann mit der in 7 gezeigten
Schaltung eine Umsetzung eines symmetrischen binären elektrischen Signals, d.
h. eines seriellen, standardmässig übertragenen
Bit-Stroms, in ein Signal für
eine Twisted-Pair-Leitung 61 erfolgen,
bei der das Signal zwischen zwei Pegelwerten wechselt. Das Signal
gelangt von den beiden Teilen der Pair-Leitung auf Kopplungskondensatoren 63 und dann
im wesentlichen unbeeinträchtigt
bis zu den beiden Anschlüssen
einer Leuchtdiode 65, beispielsweise einer LED oder einer
Halbleiter-Laserdiode. Die Anschlüsse der Leuchtdiode sind ferner
miteinander über
eine invers oder gegenpolig geschaltete Halbleiter-Gleichrichterdiode 67 verbunden.
Einer der Anschlüsse
ist ferner über
einen Widerstand 69 mit einer positiven Speisespannung
V+ und der andere Anschluss über
einen Widerstand 71 mit einer negativen Speisespannung
V– verbunden.
Durch geeignete Wahl des durch die Diode 65 fliessenden Stroms
kann das von der Twisted-Pair-Leitung 61 kommende Signal
das durch die Dioden 65 abgegebene Licht modulieren, so
dass eine zulässige
und nicht zu grosse Verzerrung des abgegebenen optischen Signals
erzeugt wird. Das abgegebene Licht wechselt zwischen zwei unterschiedlichen
Werten, und die Verzerrung kann so gering gehalten werden, dass
eine spätere
Signalerfassung für
Twisted-Pair-Signale
mit einem üblichen
Signalempfänger
möglich
ist. Das von der Diode 65 abgegebene Licht wird dem optischen
Faserlichtleiter möglicherweise über einen
zwischengeschalteten Wellenleiter zugeführt, der an das Wandlergehäuse 9 angeschlossen
ist. Derselbe Schaltkreis kann zum Umsetzen aller elektrischen Signale
benutzt werden, die symmetrisch über
die Pair-Leitung 61 ankommen, gleichfalls für Signale
mit mehr als zwei Pegelwerten.
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Das
so in eine sich ändernde
Lichtintensität umgesetzte
Signal muss wieder in ein elektrisches Signal umgesetzt werden,
das der Pair-Leitung an der anderen Seite des Faserlichtleiters
zugeführt wird.
Dann ist die folgende Erscheinung zu beobachten. Auf einer Ader
zur Übertragung über eine
Twisted-Pair-Leitung
entsprechend dem Ethernet-Standard für Signale mit 10 Mb/s gibt
es dann einen Ruhepegel oder 0-Pegel, einen positiven Impuls zur
Signalgabe der Kanalintegrität,
und positive und negative Pegelwerte, die das Signal in dem Manchester-Code übertragen.
Somit ist es wichtig, dass ein unverfälschtes AC-Signal und nicht
nur veränderliche
Pegelwerte als Signal auf der elektrischen Leitung existieren, damit
das Signal dieselbe Erscheinungsform wie ein Standardsignal hat.
Die elektronische Schaltung sollte variierende Lichtwerte, die niemals
direkt einem AC-Strom oder einer AC-Spannung entsprechen können, in
eine AC-Spannung auf der Leitung für das elektrische Signal und
in einen positiven Impuls mit einem gewissen negativen Anteil umsetzen
können,
den der Detektor entsprechend dem jeweiligen IEEE-Standard annehmen
können sollte.
Zur Übertragung
mit 100 Mb/s auf einer Twisted-Pair-Leitung gibt es einen Ruhepegel
oder 0-Pegel sowie einen positiven und einen negativen Pegel zur
Signalisierung. Auch hier ist es wichtig, dass ein unverfälschter
AC-Strom oder eine unverfälschte AC-Spannung
als Signal vorliegt und nicht nur variierende Pegel auf der elektrischen
Leitung. Eine solche Schaltung, die zum Erfassung optischer Signale
mit einer Frequenz von 10 MHz geeignet ist, wie sie beispielsweise
von einem Abschnitt einer vorgeschalteten Twisted-Pair-Leitung kommen,
ist in 8a dargestellt. Das Lichtsignal
wird von einer lichtempfindlichen Diode 81 aufgenommen,
deren beide Anschlüsse
direkt mit den Eingängen
eines Verstärkers 83 verbunden
sind. Das verstärkte
Signal wird über
einen Kondensator 85 den ersten Eingang eines Komparators
oder Diskriminators 87 zugeführt, der einen direkten und
einen invertierenden Ausgangsanschluss hat. Dem zweiten Eingang
des Diskriminators wird eine geeignete Referenzspannung zugeführt, die
am Abgriff eines Spannungsteilers aus zwei Widerständen 89 und 90 geeigneter
Grösse
auftritt, die zwischen der positiven Speisespannung V+ und der negativen
Speisespannung V– liegen.
Der Abgriff des Spannungsteilers ist ferner mit dem ersten Eingang über einen
Widerstand 88 verbunden. Das Signal des Diskriminators 87 wird
von dessen beiden Ausgängen
dem jeweiligen Teil der Twisted-Pair-Leitung 91 über weitere
Koppelkondensatoren 93 zugeführt, die kabelseitig miteinander über einen
Kondensator 95 verbunden sind. Ein Widerstand 97 kann
diesem Kondensator 95 parallel geschaltet sein.
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Der
Anschluss an die Twisted-Pair-Leitung 91 kann alternativ
auch über
einen Signaltransformator 99 geschehen, wie es in 8b dargestellt
ist.
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Für höhere Frequenzen
oder Übertragungsraten,
beispielsweise 100 MHz und entsprechend einem geeigneten Standard
werden Signale auf Twisted-Pair-Leitungen
mit drei Pegeln übertragen,
einem mittleren Pegel mit dem Binärwert „0" und dazu symmetrisch liegenden Pegeln,
die beide den Binärwert „1" anzeigen und die
abwechseln, siehe 10a). Nach der Übertragung über einen Übertragungsweg mit
einer Twisted-Pair-Leitung kann das Signal dann eine Erscheinungsform
haben, die in 10b dargestellt ist. Ein solches
elektrisches Signal kann mit der in 7 gezeigten
Schaltung direkt in ein optisches Signal umgesetzt werden, und das
entsprechende optische Signal kann mit der in 9 gezeigten Schaltung
in ein elektrisches Signal umgesetzt werden, so dass die optischen
Pegel den elektrischen Pegeln entsprechen. Das Lichtsignal wird
zuerst mit der Fotodiode 81 in ein elektrisches Signal
umgesetzt, dieses wird mit einem Verstärker 83 verstärkt und
dann über
einen Koppelkondensator 85 in derselben Weise wie in 8a und 8b weitergeleitet.
Das erhaltende Signal wird den positiven und den negativen Eingängen zweier
Komparatoren 101, 103 zugeführt. Die beiden weiteren Eingänge dieser Komparatoren
empfangen Referenzspannungen von einem Spannungstei ler, der zwischen
die positive Speisespannung V+ und die negative Speisespannung V– geschaltet
ist und aus vier Widerständen 105, 107, 109, 111 in
Reihenschaltung besteht. Der Verbindungsknoten der Widerstände 105 und 107 ergibt
die gewünschte
Referenzspannung für
den ersten Komparator 101 und ist mit dessen negativem Eingang
verbunden. Der Verbindungsknoten der beiden anderen Widerstände 109, 111 des
Spannungsteilers ergibt die gewünschte
Referenzspannung für den
zweiten Komparator 103 und ist mit dessen positivem Eingang
verbunden. Der Mittelabgriff des Spannungsteilers am Verbindungspunkt
der Widerstände 107 und 109 ist über einen
Widerstand 113 mit der Ausgangsseite des Koppelkondensators 85 verbunden.
Die Ausgänge
der Komparatoren 101, 103 sind ähnlich wie
in der Schaltung nach 8b über Koppelkondensatoren 115, 117 mit
den Enden einer Wicklung eines Signaltransformators 99 verbunden,
dessen zweite Wicklung mit den Adern einer Twisted-Pair-Leitung 91 verbunden
ist. Zur geeigneten Wahl der Grösse
der Widerstände
in dem Spannungsteiler können
Referenzspannungen für
die Komparatoren 101, 103 so erzeugt werden, dass
der Pegel des ankommenden Signals, der über der Referenzspannung liegt,
die dem ersten Komparator zugeführt
wird, diskriminiert werden kann und einen positiven Ausgangspegel
ergibt, und dass ein negativer Pegel des ankommenden Signals, der
unter der Referenzspannung des zweiten Komparators 103 liegt, diskriminiert
werden kann und ein negatives Ausgangssignal ergibt.
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Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
eines Wandlers zum Umsetzen optischer in elektrische Signale, der
sich besonders für
Dreipegel-Signale entsprechend der obigen Beschreibung eignet, ist
in 11 dargestellt. Ein Lichtsignal eines optischen Faserlichtleiters
wird zunächst
durch die Fotodiode 81 in ein elektrisches Signal umgesetzt,
das elektrische Signal wird mit einem Verstärker 83 verstärkt und
einem Koppelkondensator 85 zugeführt, wie es bei 8a, 8b und 9 der
Fall ist. Das erzeugte Signal wird einem Eingang eines Breitband verstärkers 119 zugeführt, dessen
Ausgang mit Massepotential über
die Primärwicklung
eines Transformators 99 verbunden ist, dessen Sekundärwicklung
wie oben mit der Twisted-Pair-Leitung 91 verbunden ist.
Das Massepotential liegt vorteilhaft zentral zwischen den Speisespannungswerten
V+ und V–.
Ferner sind die beiden Eingänge
des Verstärkers über Widerstände 121 und 123 jeweils
mit Masse verbunden. Zur geeigneten Wahl der Grösse dieser Widerstände kann
der Verstärker 119 eine
solche Nullpunktvorspannung erhalten, dass ein Ruhepegel des ankommenden
Lichtsignals einen Nullstrom durch den Transformator 99 ergibt
und ein höherer Lichtsignalpegel
zu einem positiven Strom durch den Transformator und ein niedriger
Lichtsignalpegel zu einem negativen Strom durch den Transformator führt.
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In
dieser Weise aufgebaute Wandler benötigen zum Betrieb eine Leistung
in der Grössenordnung
von 150 mW, die viel geringer als die Leistung von 3 W ist, die
entsprechende Einheiten zur Signalübertragung nach dem Ethernet-Standard normalerweise
benötigen.
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Das
Anordnen individueller Wandlereinheiten, die auf einer Platte oder
einer Karte montiert sind, ergibt Vorteile derart, dass ein einfaches
Vermehren der Anschlüsse
möglich
ist, d. h. es ergibt sich ein guter Überblick, und dass ein Auswechseln und
eine Wartung der Wandlereinheiten individuell für jede Teilnehmerleitung möglich ist.
Nur Wandlereinheiten für
installierte Teilnehmerleitungen müssen vorgesehen sein. Ein einfaches
individuelles Heraufsetzen der Übertragungsraten
ist durch einfaches Auswechseln der jeweiligen Einheit/Einheiten
gleichfalls möglich.