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DE10223881A1 - Anschlusskasten für Lichtleiterkabel - Google Patents

Anschlusskasten für Lichtleiterkabel

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Publication number
DE10223881A1
DE10223881A1 DE10223881A DE10223881A DE10223881A1 DE 10223881 A1 DE10223881 A1 DE 10223881A1 DE 10223881 A DE10223881 A DE 10223881A DE 10223881 A DE10223881 A DE 10223881A DE 10223881 A1 DE10223881 A1 DE 10223881A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
connection
wall
partition
box according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10223881A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Edmund Junker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GLT COMPONENTS GmbH
Original Assignee
GLT COMPONENTS GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GLT COMPONENTS GmbH filed Critical GLT COMPONENTS GmbH
Priority to DE10223881A priority Critical patent/DE10223881A1/de
Publication of DE10223881A1 publication Critical patent/DE10223881A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/44Mechanical structures for providing tensile strength and external protection for fibres, e.g. optical transmission cables
    • G02B6/4439Auxiliary devices
    • G02B6/444Systems or boxes with surplus lengths
    • G02B6/44528Patch-cords; Connector arrangements in the system or in the box
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B6/00Light guides; Structural details of arrangements comprising light guides and other optical elements, e.g. couplings
    • G02B6/44Mechanical structures for providing tensile strength and external protection for fibres, e.g. optical transmission cables
    • G02B6/4439Auxiliary devices
    • G02B6/444Systems or boxes with surplus lengths
    • G02B6/4441Boxes
    • G02B6/4446Cable boxes, e.g. splicing boxes with two or more multi fibre cables
    • G02B6/44465Seals

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Light Guides In General And Applications Therefor (AREA)
  • Mechanical Coupling Of Light Guides (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Anschlusskasten für Lichtleiterkabel mit wenigstens einer Spleißkassette (33) zur Verbindung der Glasfasern eines mit dem Kabel in den Kasten geführten Glasfaserbündels (34) mit Glasfaseranschlussleitungen (35), die zu einem Anschlussfeld (40) geführt sind, welches sich im Winkel zur Rückwand des Kastens erstreckt. Erfindungsgemäß lässt sich der Kasten an einer dem Anschlussfeld (40) gegenüberliegenden Seite öffnen. Vorteilhaft ist so das Anschlussfeld zur Durchführung von Montagearbeiten leicht zugänglich.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Anschlusskasten für Lichtleiterkabel mit wenigstens einer Spleißkassette zur Verbindung der Glasfasern eines mit dem Kabel in den Kasten geführten Glasfaserbündels mit Glasfaseranschlussleitungen, die zu einem Anschlussfeld geführt sind, welches sich im Winkel zur Rückwand des Kastens erstreckt.
  • Beispielsweise werden solche Anschlusskästen in Gebäuden installiert, um die Vielzahl von jeweils einen Lichtleiter bildenden Glasfasern, die in einem ankommenden, aus einem oder mehreren Bündeln bestehenden Glasfaserkabel enthalten sind, mit verschiedenen Empfängern innerhalb des Gebäudes zu verbinden.
  • Durch Benutzung sind Anschlusskästen der eingangs erwähnten Art bekannt, in denen eine Anordnung aus mehreren Spleißkassetten an der Kastenrückwand angebracht und ein Anschlussfeld an einer zur Kastenrückwand senkrechten, den Kasten unterteilenden Trennwand gebildet sind. Durch die Trennwand geführte Steckverbindungseinheiten erlauben eine Glasfaserverbindung mit Empfängerelementen, die in dem durch die Trennwand abgeteilten Kastenraum untergebracht sind und z. B. ankommende Lichtsignale in elektrische Signale umwandeln.
  • In dem abgeteilten Kastenraum können jedoch auch weitere Spleißkassetten vorgesehen sein, in welchen von der Trennwand wegführende Glasfaserverbindungsleitungen an von den Spleißkassetten abgehende Lichtleiterbündel angeschlossen werden. Im letzteren Fall erlaubt der Anschlusskasten Änderungen der Zuordnung zwischen am Kasten ankommenden und vom Kasten abgehenden, in Glasfaserkabeln bzw. -bündeln zusammengefassten Lichtleiteradern.
  • Das nahe bei den Spleißkassetten angeordnete Anschlussfeld dieser bekannten Anschlusskästen ist für Montagearbeiten insbesondere in seinem der Kastenrückwand nahen Bereich schwerzugänglich.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuen, leichter handzuhabenden Anschlusskasten der eingangs erwähnten Art zu schaffen.
  • Der diese Aufgabe lösende Anschlusskasten nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass sich der Kasten an einer dem Anschlussfeld gegenüberliegenden Seite öffnen lässt.
  • Vorteilhaft ist das der Öffnung zugewandte Anschlussfeld für Montagearbeiten leicht zugänglich.
  • Während es denkbar ist, neben einer Frontwand des Kastens auch eine dem Anschlussfeld gegenüberliegende Seitenwand als gesondert verschwenkbare Öffnungsklappe auszubilden, weist der Anschlusskasten in einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung eine Öffnungsklappe auf, welche mit wenigstens einem Teil der dem Anschlussfeld gegenüberliegenden Kastenwand, vorzugsweise einer Seitenwand des Kastens, verbunden und gemeinsam mit dem Wandteil bzw. der Kastenwand, vorzugsweise um eine vertikale Achse, verschwenkbar ist. Durch Öffnen einer einzigen Klappe lässt sich somit genügend Zugangsfreiraum für Arbeiten am Anschlussfeld und darüber hinaus zum gesamten Kastenraum schaffen.
  • Die Öffnungsklappe und ggf. der gesamte Wandteil bzw. die betreffende Kastenwand können mit einem Teil der Kastenwände, vorzugsweise der Bodenwand und der Deckenwand, welche zur Schwenkachse der Öffnungsklappe senkrecht stehen, verbunden sein. Durch diese Maßnahme erhöht sich die Stabilität der Öffnungsklappe, indem diese vier an ihren Rändern miteinander verbundene Wandteile aufweist, von denen drei Wandteile zueinander senkrecht stehen. Ferner wird durch diese Maßnahme der Zugangsfreiraum zum Kasteninneren weiter vergrößert.
  • In einer in bezug auf den Zugangsfreiraum besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist der der Kastenrückwand zugewandte Endrand der zur Schwenkachse senkrechten, mit der Öffnungsklappe verbundenen Wandteile einen parallel im Abstand zur Kastenrückwand verlaufenden ersten Randabschnitt und einen von dem ersten Randabschnitt schräg bis zur Schwenkachse verlaufenden zweiten Randabschnitt auf.
  • In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Anschlussfeld an einer den Kasten unterteilenden Trennwand durch Steckverbindungseinheiten gebildet, die durch die Trennwand hindurch geführt und von beiden Seiten der Trennwand zur Herstellung von Anschlussverbindungen zugänglich sind.
  • Insbesondere kann diese Trennwand eine Symmetrieebene bilden, d. h. der Kasten weist zueinander spiegelbildliche Kastenhälften auf.
  • Zweckmäßig sind die Öffnungsklappen an dem der Rückwand abgewandten Endrand der Trennwand durch Scharniere an die Trennwand angelenkt, die für die Öffnungsklappen einen stabilen Träger bildet.
  • In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die wenigstens eine Spleißkassette mit der Öffnungsklappe verbunden und mit dieser verschwenkbar. Vorteilhaft lassen sich mit der Verschwenkung der Öffnungsklappe dann das Anschlussfeld und die Spleißkassetten in einer einzigen, von der Seite leicht zugänglichen Ebene anordnen.
  • Zweckmäßig sind die plattenförmigen Spleißkassetten mit ihrer Plattenebene senkrecht zu einem Frontwandteil der Öffnungsklappe angeordnet, was die Zugänglichkeit der Anschlussstellen für Lichtleiterbündel bzw. abgehende Glasfaseranschlussleitungen verbessert.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung können an der Kastenrückwand der Spleißkassette gegenüberliegend Halteösen für die Verlegung einer Vorratswicklung von Lichtleiterbündeln gebildet sein. Die Verlegung einer solchen Vorratswicklung, die in Anschlusskästen nach dem Stand der Technik um die an der Rückwand angebrachten Spleißkassetten herum erfolgte, ist damit erleichtert und die gewickelten Bündel können sich nicht verheddern.
  • Der Kasten kann an gegenüberliegenden Kastenwänden Durchgänge für Lichtleiterkabel bzw. -bündel aufweisen, wobei z. B. ein Durchgang in der Bodenwand zur Zuführung eines ankommenden Glasfaserkabels nutzbar ist, während durch einen Durchgang in der Deckenwand aus dem Kabel abgezweigte Bündel hindurch verlegt und z. B. in einen über dem Anschlusskasten angeordneten weiteren Anschlusskasten hinein geführt werde können.
  • Im Kasten lassen sich Halteösen für die Verlegung von Lichtleiterbündeln in einem Bogen entlang der Rückwand, der Trennwand und der Verschlusskappe anbringen. Beim Öffnen der Verschlussklappe strecken sich die Bündel und verbleiben in Nähe der genannten Wandteile, wo sie Anschlussarbeiten nicht behindern. Ebenso können in dem Kasten Halteösen für die Verlegung der von den Spleißkassetten wegführenden Verbindungsleitungen in einem Bogen entlang der Verschlussklappe und der Trennwand angebracht sein.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung lassen sich die durch die Trennwand gebildeten Kastenteile voneinander unabhängig öffnen und verschließen. Ein Kastenteil kann damit z. B. nur für einen Kabelnetzanbieter zugänglich sein, während der Zugang zum anderen Kastenteil allein dem Kabelnetznutzer vorbehalten ist.
  • Die Erfindung soll nun anhand eines Ausführungsbeispiels und der beiliegenden, sich auf dieses Ausführungsbeispiel beziehenden Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
  • Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Anschlusskasten für Glasfaserkabel in einer Draufsicht,
  • Fig. 2 die Draufsicht gemäß Fig. 1 in (teilweise) geöffnetem Zustand des Anschlusskastens,
  • Fig. 3 eine auf die Rückwand gerichtete Innenansicht des Anschlusskastens von Fig. 1, und
  • Fig. 4 eine seitliche Innenansicht des Anschlusskastens von Fig. 1 in dem in Fig. 2 gezeigten geöffneten Zustand.
  • Der in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Anschlusskasten mit einer Rückwand 1, einer Bodenwand 2, einer Deckenwand 3 sowie Seitenwänden 4 und 5 weist Öffnungsklappen 6 und 7 auf, die über Scharniere 8 mit einer den Kastenraum in zwei Hälften unterteilenden Trennwand 9 verbunden sind.
  • Die Trennwand 9 bildet in dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine Symmetrieebene.
  • Ein Frontwandteil 10 der Öffnungsklappen 6 und 7 ist am oberen und unteren Endrand jeweils mit einem Wandteil 11 verbunden, welcher einen Abschnitt der Deckenwand 3 bzw. Bodenwand 2 des Kastens bildet.
  • An seinem dem Scharnier 8 gegenüberliegenden Seitenrand ist der Frontwandteil 10 mit einem Wandteil 12 verbunden, der einen Teil der Seitenwand 4 bzw. 5 des Kastens bildet. Die auch untereinander verbundenen, zueinander rechtwinkligen Wandteile 11 und 12 stehen senkrecht auf dem Wandteil 10.
  • In dem gezeigten Ausführungsbeispiel weisen die Wandteile 11 einen zur Rückwand 1 parallel und im Abstand verlaufenden Randabschnitt 13 und einen sich vom innenseitigen Ende des Randabschnitts 13 erstreckenden schrägen Randabschnitt 14 auf, welcher an dem Seitenrand des Frontwandteils 10 endet, an dem das Scharnier 8 angeordnet ist. Entsprechende Stoßränder 15 und 16 sind an den verbleibenden Teilen der Deckenwand 3 bzw. Bodenwand 2 gebildet.
  • Bestandteil der Seitenwände 4 und 5 des Kastens sind ferner Wandteile 17, die sich von der Rückwand 1 bis zu den Stoßrändern 15 erstrecken. Ein seitlich über den Randabschnitt 13 des Wandteils 11 überstehender Abschnitt 18 des Wandteils 12 überlappt den Wandteil 17. Die Wandteile 17 verleihen dem Kasten in ihrer Verbindung mit der Bodenwand 2 und der Deckenwand 3 besondere Stabilität.
  • Im geschlossenen Zustand des Kastens hintergreift die Wandteile 17 jeweils ein verschwenkbarer Riegel eines Schlosses 19.
  • Es wird nun auf Fig. 3 Bezug genommen, wo eine Ansicht gemäß Pfeil 20 von Fig. 2 gezeigt ist, die einen linken Abschnitt der Innenseite der Rückwand 1 zeigt.
  • An der Rückwand 1 sind in dem gezeigten Ausführungsbeispiel insgesamt sieben Halteösen 21 jeweils mit einer Zuführungsöffnung 26 angebracht. Durch die Halteösen wird eine Wicklung 22 gehalten, die aus mehreren Windungen der Bündel eines Glasfaserkabels 23 besteht, welches dem Kasten über eine in der Bodenwand 2 gebildete Durchführung 24 zugeführt wird. Ein Schutzmantel 25 des zugeführten Glasfaserkabels 23 erstreckt sich in den Kasten hinein bis zu einer der Halteösen 21. Das Kabel lässt sich in der Durchführung 24 unter Zugentlastung und Drehsicherung einklemmen.
  • Der Durchführung 24 gegenüberliegend ist in der Deckenwand 3 eine weitere Durchführung 27 vorgesehen, durch die hindurch, wie in Fig. 3 durch eine Strichlinie 28 angedeutet ist, ein Teil der Bündel des Kabels 23, z. B. in einen über dem gezeigten Anschlusskasten angeordneten weiteren Anschlusskasten hinein, geführt sein kann.
  • Aus der Wicklung 22 sind Glasfaserbündel in einem Strang 29 herausgeführt, in welchem, sofern das Glasfaserkabel 23 nicht unter Verlegung von Bündeln durch die Durchführung 27 aufgeteilt wurde, alle Bündel des Kabels 23 enthalten sind. Der Bündelstrang 29 ist innerhalb des geschlossenen Kastens am Kastenboden in einem Bogen durch Halteösen 30 bis 32 hindurch verlegt, wobei die Halteöse 30 an der Trennwand 9 und die Halteösen 31 und 32 an der Innenseite des Frontwandteils 10 angebracht sind.
  • Wie aus Fig. 4 hervorgeht, ist an dem Frontwandteil 10 ein Paket plattenförmiger Spleißkassetten 33 angebracht, deren Plattenflächen sich senkrecht zum Frontwandteil 10 erstrecken.
  • An jede der Spleißkassetten 33 ist ein aus dem Strang 29 abgezweigtes Glasfaserbündel 34 angeschlossen, welches jeweils mehrere Glasfaseradern umfasst.
  • Die Spleißkassetten 33 sind in nicht gezeigte, an dem Frontwandteil 10 befestigte Halterungen eingehängt.
  • Von den Spleißkassetten abgehende, jeweils nur eine Glasfaser enthaltenden Glasfaseranschlussleitungen 35 werden wieder zu einem Strang 36 zusammengefasst. Zur Halterung des Strangs dienen Halteösen 37.
  • Der bei geschlossenem Kasten um 90° umgelenkte Strang 36 wird einem an der Zwischenwand 9 gebildeten Steckerfeld 40 mit Steckverbindungseinheiten 38 zugeführt. Beispielhaft sind in Fig. 4 zwei der insgesamt 7 × 15 Einheiten 38 dargestellt, wobei jede der Einheiten ein an eine der Verbindungsleitungen 35 angeschlossenes Steckerelement und einen Steckeraufnehmer aufweist. Die Steckverbindungseinheiten 38 sind durch die Trennwand 9 hindurchgeführt. Auf der der sichtbaren Seite abgewandten Seite der Trennwand 9 lässt sich in die betreffenden Steckeraufnehmer jeweils ein entsprechendes Steckerelement einführen.
  • Über den gezeigten Anschlusskasten lassen sich die in dem Glasfaserkabel 23 enthaltenen Glasfaseradern z. B. mit einer Vielzahl in einem Gebäude installierter Empfängereinheiten verbinden.
  • Aus dem ankommenden, in den Kasten geführten Glasfaserkabel 23 wird unter Nutzung der Halteösen 21 zunächst die Wicklung 22 als Kabelreserve gebildet. Diese Arbeiten erfolgen im geöffneten, in Fig. 2 gezeigten Zustand des Anschlusskastens, wobei sich die Öffnungsklappe 6 über die in Fig. 2 gezeigte Stellung hinaus noch weiter verschwenken lässt, so dass der die Halteösen 21 aufweisende Teil der Rückwand 1 von vorn in Richtung des Pfeils 20 ohne weiteres zugänglich ist.
  • Zum Verlegen des Strangs 29 und Anschließen der in dem Strang 29 enthaltenen Bündel 34 an die Spleißkassetten 33 sind die Spleißkassetten von der Seite her in Richtung des Pfeils 39 leicht zugänglich.
  • Ebenso können auch bequem die von den Spleißkassetten 33 wegführenden, mit einem Steckerelement versehenen Anschlussleitungen 35 verlegt und einem Steckeraufnehmer des Steckeranschlussfeldes 40 an der Trennwand 9 zugeführt werden.
  • Die zweite Kastenhälfte könnte die gleichen Einbauten wie die beschriebene Hälfte aufweisen. Über das von der Seite her zugängliche Steckeranschlussfeld lässt sich dann leicht die Verbindungszuordnung zwischen den Adern eines an der einen Kastenhälfte ankommenden Kabels und den Adern eines von der anderen Kastenhälfte abgehenden Kabels ändern. Die zweite Kastenhälfte kann aber auch zur Aufnahme von Modulen dienen, in welchen die ankommenden optischen Signale in von dem Kasten weiterzuleitende elektrische Signale umgewandelt werden.
  • Auch nur eine der Kastenhälften kann sowohl mit einem ankommenden als auch abgehenden Glasfaserkabel verbunden sein, wobei sich die Verbindungszuordnung zwischen den Glasfasern dieser Kabel, wie oben erwähnt, verändern lässt.
  • Somit lässt sich der Anschlusskasten als Verbindungseinheit, Rangiereinheit oder/und aktive Netzverteilereinheit verwenden.
  • Die abschließbare linke Kastenhälfte kann z. B. nur für einen Netzanbieter zugänglich sein, während zur anderen Kastenhälfte nur der Netzkunde Zugang hat.
  • Wenigstens eine der Öffnungsklappen könnte mit einem Sichtfenster versehen sein.
  • Der Anschlusskasten ließe sich wasserdicht herstellen, wobei z. B. in jeder Kastenhälfte eine Dichtung vorgesehen wird, die an den der Öffnungsklappe zugewandten Innenrändern der Kastenhälfte umläuft. Zweckmäßig wird mit der Verriegelung der Öffnungsklappen eine die Öffnungsklappen gegen die Dichtung pressende Kraft erzeugt. Neben Wasserdruckfestigkeit ließe sich auf solche Weise auch eine explosionsgeschützte, gegen eindringende Gase gesicherte Kastenvariante erzeugen.

Claims (14)

1. Anschlusskasten für Lichtleiterkabel mit wenigstens einer Spleißkassette (33) zur Verbindung der Glasfasern eines mit dem Kabel in den Kasten geführten Glasfaserbündels (34) mit Glasfaseranschlussleitungen (35), die zu einem Anschlussfeld (40) geführt sind, welches sich im Winkel zur Rückwand (1) des Kastens erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Kasten an einer dem Anschlussfeld (40) gegenüberliegenden Seite öffnen lässt.
2. Anschlusskasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten eine Öffnungsklappe (6, 7) aufweist, welche mit wenigstens einem Teil (12) einer dem Anschlussfeld (40) gegenüberliegenden Kastenwand (4) verbunden und gemeinsam mit dem Wandteil (12) bzw. der Wand (4), vorzugsweise um eine vertikale Achse, verschwenkbar ist.
3. Anschlusskasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsklappe (6, 7) und ggf. der Wandteil (12) bzw. die Wand (4) mit einem Teil (10) von einer oder beiden zur Schwenkachse der Frontklappe senkrechten Kastenwänden (2, 3) verbunden ist.
4. Anschlusskasten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein der Kastenrückwand (1) zugewandter Endrand (13, 14) der zur Schwenkachse senkrechten Wandteile (11) einen parallel im Abstand zur Kastenrückwand (1) verlaufenden ersten Abschnitt (13) und einen von dem ersten Abschnitt schräg bis zur Schwenkachse verlaufenden zweiten Abschnitt (14) aufweist.
5. Anschlusskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussfeld (40) an einer den Kasten unterteilenden Trennwand (9) durch von beiden Trennwandseiten her zugängliche Anschlusselemente (38) gebildet ist.
6. Anschlusskasten nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand eine Symmetrieebene bildet.
7. Anschlusskasten nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsklappe (6, 7) an dem der Rückwand (1) abgewandten Endrand der Trennwand (9) an die Trennwand (9) angelenkt ist.
8. Anschlusskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Spleißkassette (33) mit der Öffnungsklappe (6) verbunden und mit dieser verschwenkbar ist.
9. Anschlusskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Spleißkassette (33) plattenförmig ausgebildet und die Plattenebene sich senkrecht zu einem Frontwandteil (10) der Öffnungsklappe (6, 7) erstreckt.
10. Anschlusskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens einen Spleißkassette (33) gegenüberliegend an der Kastenrückwand (1) Halteösen (21) für die Verlegung einer Vorratswicklung von Lichtleiterbündeln (34) gebildet sind.
11. Anschlusskasten nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in einander gegenüberliegenden Kastenwänden (2, 3) Durchführungen (24, 27) für Lichtleiterkabel bzw. -bündel gebildet sind.
12. Anschlusskasten nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kasten Halteösen (21; 30-32) für die Verlegung von Lichtleiterbündeln (34) in einem Bogen entlang der Rückwand (1), der Trennwand (9) und der Verschlussklappe (6) gebildet sind.
13. Anschlusskasten nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kasten Halteösen (37) für die Verlegung der Glasfaseranschlussleitungen (35) in einem Bogen entlang der Verschlussklappe (6) und der Trennwand (9) gebildet sind.
14. Anschlusskasten nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich durch die Trennwand (9) gebildete Kastenteile voneinander unabhängig öffnen und verschließen lassen.
DE10223881A 2002-05-29 2002-05-29 Anschlusskasten für Lichtleiterkabel Withdrawn DE10223881A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP3433794A4 (de) * 2016-03-24 2019-10-02 Commscope Technologies LLC Faseroptische wandanschlussdose
CN112161780A (zh) * 2020-09-09 2021-01-01 国网山东省电力公司淄博供电公司 光缆接头盒故障定位装置

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