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DE10222944C1 - Sammelbehälter für Schüttgut - Google Patents

Sammelbehälter für Schüttgut

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Publication number
DE10222944C1
DE10222944C1 DE2002122944 DE10222944A DE10222944C1 DE 10222944 C1 DE10222944 C1 DE 10222944C1 DE 2002122944 DE2002122944 DE 2002122944 DE 10222944 A DE10222944 A DE 10222944A DE 10222944 C1 DE10222944 C1 DE 10222944C1
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DE
Germany
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container according
clearing
collecting container
bulk material
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Expired - Fee Related
Application number
DE2002122944
Other languages
English (en)
Inventor
Bruno Binder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Knoll Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Bfs Binder Fluid & Spantechnol
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bfs Binder Fluid & Spantechnol filed Critical Bfs Binder Fluid & Spantechnol
Priority to DE2002122944 priority Critical patent/DE10222944C1/de
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/44Devices for emptying otherwise than from the top using reciprocating conveyors, e.g. jigging conveyors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen für Schüttgut mit einer Räumvorrichtung (10), welche das Schüttgut einem Absaugbereich zuführt, mit einer Behälterwandung (2) und einem im wesentlichen ebenen Behälterboden (3), wobei mindestens ein in der Nähe des Behälterbodens (3) bewegbarer Räumerarm (11, 11a) vorgesehen ist, mit dem eine vor-hoch-rück-runter-Bewegung durchführbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Sammelbehälter für Schüttgut mit den Merkmalen des Ober­ begriffs des Anspruchs 1.
Ein derartiger Sammelbehälter für Schüttgut ist aus der EP 0 750 966 A1 bekannt. Dieser bekannte Sammelbehälter weist eine Transportpumpe zur Förderung von flüssigen Me­ dien mit Produktionsrückständen, z. B. Späne, Kühl- und Schmiermittel auf. Dabei ist der Sammelbehälter als zylindrischer Topf mit einem im wesentlichen ebenen Behälterboden ausgebildet. Ein über den Behälterboden laufender, zentral gelagerter Räumerarm führt die auf dem Behälterboden abgelagerten Späne zu der Transportpumpe. Ein derartiger Sammelbehälter lässt jedoch noch Wünsche offen.
Aus der DE 84 18 523 U1 ist eine Austragsvorrichtung in Form eines Gleitrahmens für Bunker mit rundem oder polygonalem Querschnitt bekannt. Hierbei wird der Gleitrahmen mittels zweier Hydraulikzylinder hin und her verschoben, wodurch das Schüttgut einer quer durch den gesamten Bunker verlaufenden Rinne zugeführt wird.
Die DE 93 21 087 U1 offenbart einen Sammelbehälter zum vorübergehenden Speichern und geregelten Abgeben von platten- oder brockenförmigen Feststoffkörpern, insbesondere von in Filterpressen zur Entwässerung von Schlamm anfallenden Bruchstücken von Filterkuchen. Der Boden des Sammelbehälters hat die Form von Abschnitten eines Zylindermantels mit einer Kreiserstreckung von etwa 60°. Hierbei weist der Sammelbehälter um eine Horizontalachse pendelnde Speichen aus einem hochkant gestellten Flachprofil, wobei diese Speichen beim Pendeln die Filterkuchen- Bruchstücke zerschneiden, und den Sammelbehälter-Boden überstreichende, achsparallele Förderleisten auf. Die Feststoffkörper gelangen in Folge der Schwerkraft zu einer an der tiefsten Stelle des Bodens vorgesehenen und sich in Längsrichtung über den Boden erstreckende Austragöffnung, wobei die Pendelbewegung für eine Auflockerung und kontinuierliche Abgabe sorgt.
Die DE-AS 10 80 928 offenbart einen Sammelbehälter für staubiges Gut, wobei in der Nähe des Bodens drehbar angeordnete, waagerecht achsparallele schneckenförmige Rührflügel vorgesehen sind, die der Verhinderung einer Brückenbildung dienen. Eine Austragöffnung ist in Längsrichtung verlaufend an der tiefsten Stelle des Bodens vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Sammelbehälter der eingangs genann­ ten Art zu verbessern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Sammelbehälter mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen bzw. Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß ist ein Sammelbehälter für Schüttgut, insbesondere für Späne aus Me­ tall, vorgesehen, bei dem eine Räumvorrichtung eine sich wiederholende vor-hoch-rück­ runter-Bewegung durchführt, wobei die Räumvorrichtung durch die vor-Bewegung das Schüttgut derart fördert, dass es bspw. von einer Transportpumpe erfasst und aus dem Sammelbehälter gefördert werden kann. Alternativ zu einer Transportpumpe kann jede andere Pumpe oder Absaugvorrichtung vorgesehen sein.
Vorzugsweise sind mindestens zwei Räumerarme vorgesehen, welche die vor-hoch-rück­ runter-Bewegung achssymmetrisch und versetzt zueinander durchführen, insbesondere sind die vor-hoch-rück-runter-Bewegungen maximal zueinander versetzt, so dass wenn ein Räumerarm am äußersten oberen Ende angelangt ist der andere Räumerarm am in­ nersten unteren Ende ist.
Vorzugsweise ist der Absaugbereich, insbesondere bei Sammelbehältern von rechtecki­ gem Grundriss, außermittig im Bereich der unteren Behälterwandung angeordnet. Dabei befindet sich die durch den Absaugbereich verlaufende Querachse, auch als Auslassachse bezeichnet, in einem Bereich, welcher von einem Räumerarm noch erreicht wird.
Vorzugsweise weisen die Räumerarme Flacheisen auf, welche quer zur Richtung der vor- Bewegung angeordnet sind und dem Transport des Schüttguts in Richtung der Auslass­ achse dienen.
Vorzugsweise weist ein Räumerarm ein Flacheisen und eine Mehrzahl von Blechen auf, wobei die Bleche in einem Winkel α zum Flacheisen angeordnet sind und das Schüttgut in einer Richtung quer zur Richtung der vor-Bewegung zum Absaugbereich hin fördern. Der Winkel α beträgt vorzugsweise 50 bis 60°. Dabei ist beim Räumerarm in einem ge­ wissen Randbereich auf der Seite des Absaugbereichs kein Blech vorgesehen, so dass eine Verstopfung des Absaugbereichs vermieden wird.
Vorzugsweise ist die Höhe der hoch- bzw. runter-Bewegung kleiner als die Höhe der Flacheisen und der Bleche. Auf diese Weise lässt sich ein Transport von zu großen Schüttgutansammlungen vermeiden, insbesondere werden große Anhäufungen durch die Rückbewegung der Räumerarme teilweise wieder mitgenommen und so wieder verteilt.
Gemäß einer besonderen Ausgestaltung kann der Sammelbehälter eine L- oder T-förmige Gestalt aufweisen. In diesem Fall ist der Absaugbereich etwa in Verlängerung einer der beiden inneren Kanten vorgesehen und die Räumervorrichtung weist zwei nicht­ symmetrische Bereiche auf.
Vorzugsweise erfolgt eine Absaugung des gesammelten Schüttguts mittels einer Trans­ portpumpe oder mittels Unterdruck von der Seite oder von oben.
Vorzugsweise weist die Räumervorrichtung eine Sicherheitsvorrichtung auf, insbesonde­ re eine Führung in vertikaler Richtung, bspw. in Form von Langloch-Bolzen-Führungen, die es den Räumerarmen erlaubt, nach oben auszuweichen, wenn ein Hindernis vorliegt. Durch eine derartige Sicherheitsvorrichtung wird ein Verklemmen auf einfache Weise verhindert.
Im folgenden ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1A und B eine schematische Seitenansicht bzw. Draufsicht zu einem ersten Zeitpunkt T1,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T2,
Fig. 3 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T3,
Fig. 4 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T4,
Fig. 5 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T5,
Fig. 6 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T6,
Fig. 7 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T7,
Fig. 8 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T8, und
Fig. 9 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T9.
Fig. 1A und B zeigt einen Sammelbehälter 1 für Schüttgut, welches symbolisch durch kleine Kreise dargestellt ist und sich in Wasser als Trägermedium befindet. Beim Schütt­ gut handelt es sich gemäß dem Ausführungsbeispiel um Metallspäne, die von einem Spä­ nebrecher, welcher nicht dargestellt ist, dem Sammelbehälter 1 zugeführt wurden. Das Trägermedium kann jedoch ein beliebiges Fluid, also bspw. auch Luft sein. Der Sammel­ behälter 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel ist von rechteckförmigem Grundriss und 0,9 m lang und 0,8 m breit.
Der Sammelbehälter 1 weist eine Behälterwandung 2 und einen im wesentlichen ebenen Behälterboden 3 auf. Seitlich am Sammelbehälter 1 ist ein Absaugbereich mit einem Aus­ lass 4 schematisch angedeutet, durch den das gesammelte Schüttgut gemäß dem vorlie­ genden Ausführungsbeispiel mittels einer Pumpe abgesaugt werden kann. Der Auslass 4 ist etwas versetzt zur Mittelachse des Sammelbehälters 1 angeordnet, wobei auf die ent­ sprechende Achse im folgenden als Auslassachse Bezug genommen wird.
Im Inneren des Sammelbehälters 1 ist eine Räumervorrichtung 10 angeordnet, welche gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Räumerarme 11 aufweist, die auf Grund ihrer Förderrichtung in zwei Gruppen G1 und G2 unterteilt werden. Drei der vier Räumerarme 11 weisen jeweils zwei Flacheisen 12 auf, die sich über die gesamte Breite des Sammelbehälters 1 erstrecken, und eine Höhe von ca. 60 mm auf. Der vierte Räumer­ arm, im folgenden als Räumerarm 11a bezeichnet, weist auf seiner der Auslassachse ab­ gewandten Seite, die in Fig. 1A und B unten dargestellt ist, ebenfalls ein entsprechendes Flacheisen 12 auf. Ausgehend von diesem Flacheisen 12 sind jedoch eine Mehrzahl von schräg, gemäß dem Ausführungsbeispiel in einem Winkel α von 60°, zum Flacheisen 12 angeordneten Blechen 13 vorgesehen, wobei die Bleche 13 so angeordnet sind, dass sie im Falle einer Vorwärtsbewegung des Räumerarmes 11a in Richtung der Auslassachse ein Fördern zum Auslass 4 ermöglichen. Die Bleche 13 haben eine den Flacheisen 12 entsprechende Höhe und deren Länge entspricht dem Abstand zweier Flacheisen 12 eines Räumerarmes 11 geteilt durch sin α. Dabei sind die Bleche 13 derart voneinander beabstandet am Flacheisen 12 angebracht, dass jeweils etwa auf der Höhe des Endes ei­ nes Bleches 13 das nächste Blech 13 mit minimaler Überdeckung beginnt, d. h. dass der Abstand der Bleche 13 maximal dem Abstand zweier Flacheisen 12 eines Räumerarmes 11 geteilt durch cos α entspricht.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1B und 2 bis 9 die Funktion der Räumervorrichtung 10 näher erläutert. Dabei wird die Bewegung der Räumerarme 11, 11a mittels entsprechend ausgestalteter und angeordneter, nicht dargestellter Hub- und Längszylinder bewirkt.
In Fig. 1B ist der Ausgangszustand zu einem Zeitpunkt T1 dargestellt, gemäß dem das Schüttgut gleichmäßig im gesamten Sammelbehälter 1 verteilt ist. Wie auf Fig. 1A er­ sichtlich, befinden sich die beiden Räumerarme 11 der ersten Gruppe G1 in ihrer unters­ ten, der Auslassachse entferntesten, die beiden Räumerarme 11 der zweiten Gruppe G2 in ihrer obersten, der Auslassachse nächstliegendsten Position, wobei der Abstand der Un­ terkante der Flacheisen 12 der zweiten Gruppe G2 vom Behälterboden 3 30 mm beträgt und dem Gesamthub entspricht. Die beiden Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1 werden in Richtung der Auslassachse bewegt, wobei die Unterkanten der Flacheisen 12 sowie der Bleche 13 am Behälterboden 3 entlang fahren und das Schüttgut mitneh­ men, wobei auf Grund der schrägen Anordnung der Bleche 13 durch diesen Räumerarm 11a gleichzeitig eine Förderung des Schüttguts in Richtung des Auslasses 4 erfolgt, von wo das Schüttgut abgesaugt wird.
Zum in Fig. 2 dargestellten zweiten Zeitpunkt T2 haben die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1 ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste, die beiden Räumer­ arme 11 der zweiten Gruppe G2 in ihrer obersten, der Auslassachse entfernteste Position erreicht. Nunmehr ist im Bereich der Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1 das Schüttgut in Reihen angeordnet, das Schüttgut im Bereich der Räumerarme 11 der zwei­ ten Gruppe G2 befindet sich noch im verteilten Zustand. Es erfolgt nunmehr eine Anhe­ bung oder Absenkung der Räumerarme 11, 11a, so dass - entsprechend einer Wippe - die jeweils andere Position erreicht wird. Anschließend erfolgt die Rückbewegung zum Aus­ gangszustand, wobei nunmehr die Räumerarme der zweiten Gruppe G2 das Schüttgut zur Auslassachse fördern, jedoch ohne eine Querbewegung in Richtung des Auslasses 4.
Zum in Fig. 3 dargestellten dritten Zeitpunkt T3 haben die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1 ihre oberste, der Auslassachse entfernteste, die beiden Räumerarme 11 der zweiten Gruppe G2 ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste Position erreicht. Es erfolgt nunmehr eine Absenkung oder Anhebung der Räumerarme 11, 11a, so dass wiederum die Ausgangsposition erreicht wird.
Fig. 4 zeigt den Zeitpunkt T4, wobei die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe 61 ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste, die beiden Räumerarme 11 der zweiten Gruppe G2 ihre oberste, der Auslassachse entfernteste Position erreicht haben.
Fig. 5 zeigt den Zeitpunkt T5, wobei die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1 ihre oberste, der Auslassachse nächstliegendste, die beiden Räumerarme 11 der zweiten Gruppe G2 ihre unterste, der Auslassachse entfernteste Position erreicht haben.
Fig. 6 zeigt den Zeitpunkt T6, wobei die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1 ihre oberste, der Auslassachse entfernteste, die beiden Räumerarme 11 der zweiten Grup­ pe G2 ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste Position erreicht haben.
Fig. 7 zeigt den Zeitpunkt T7, wobei die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1 ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste, die beiden Räumerarme 11 der zweiten Gruppe G2 ihre oberste, der Auslassachse entfernteste Position erreicht haben.
Fig. 8 zeigt den Zeitpunkt T8, wobei die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1 ihre oberste, der Auslassachse entfernteste, die beiden Räumerarme 11 der zweiten Grup­ pe G2 ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste Position erreicht haben.
Fig. 9 zeigt den Zeitpunkt T9, wobei die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1 ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste, die beiden Räumerarme 11 der zweiten Gruppe G2 ihre oberste, der Auslassachse entfernteste Position erreicht haben. Somit ist innerhalb von vier Zyklen der Bereich der Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1 vollständig geräumt.
Auf Grund des relativ geringen Hubes werden große Schüttgutansammlungen, welche zu Verstopfungen oder Verklemmungen führen könnten, bei der Rückbewegung auseinan­ dergerissen, so dass keine zu großen Schüttgutmengen auf einmal zum Auslass 4 gelan­ gen. Ferner ist eine Sicherheitsvorrichtung 20 in Form von Langlochführungen vorgese­ hen, welche es ermöglichen, dass die Räumerarme 11, 11a nicht vollständig auf den Be­ hälterboden 3 gepresst werden, sondern ggf. ein Spalt unter den Räumerarmen 11, 11a verbleibt, so dass die Gefahr des Verklemmens verringert wird.

Claims (14)

1. Sammelbehälter für Schüttgut mit einer Räumvorrichtung (10), welche das Schüttgut einem Absaugbereich zuführt, mit einer Behälterwandung (2) und einem ebenen Behälterboden (3), wobei mindestens ein in der Nähe des Behälterbodens (3) bewegbarer Räumerarm (11, 11a) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Räumerarm (11, 11a) eine sich wiederholende vor-hoch-rück-runter- Bewegung durchführbar ist, wobei der Räumerarm (11, 11a) in Längsrichtung entlang am Behälterboden (3) bewegbar ist.
2. Sammelbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Räumerarme (11, 11a) vorgesehen sind, welche die vor-hoch-rück-runter-Bewegung achssymmetrisch und versetzt zueinander durchführen.
3. Sammelbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vor-hoch-rück- runter-Bewegungen maximal zueinander versetzt sind.
4. Sammelbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Absaugbereich außermittig im Bereich der unteren Behälterwandung (2) angeordnet ist.
5. Sammelbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Räumerarme (11, 11a) Flacheisen (12) aufweisen, welche quer zur Richtung der vor-Bewegung angeordnet sind.
6. Sammelbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Räumerarm (11a) ein Flacheisen (12) und eine Mehrzahl von Blechen (13) aufweist, wobei die Bleche (13) in einem Winkel (α) zum Flacheisen (12) angeordnet sind und das Schüttgut in einer Richtung quer zur Richtung der vor-Bewegung zum Absaugbereich hin fördern.
7. Sammelbehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (α) 50 bis 60° beträgt.
8. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Bleche (13) dem Abstand zweier Flacheisen 12 geteilt durch sin α entspricht.
9. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Bleche (13) maximal dem Abstand zweier Flacheisen (12) geteilt durch cos α entspricht.
10. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der hoch- bzw. runter-Bewegung kleiner als die Höhe der Flacheisen (12) und der Bleche (13) ist.
11. Sammelbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, dass der Sammelbehälter (1) eine L- oder T-förmige Gestalt aufweist.
12. Sammelbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, dass eine Absaugung des gesammelten Schüttguts mittels einer Transportpumpe oder mittels Unterdruck von der Seite oder von oben erfolgt.
13. Sammelbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, dass die Räumervorrichtung (10) eine Sicherheitsvorrichtung (20) aufweist.
14. Sammelbehälter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheits­ vorrichtung (20) eine Führung in vertikaler Richtung aufweist.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082928B (de) * 1958-08-14 1960-06-09 Pintsch Bamag Ag Konvertertragring
DE8418523U1 (de) * 1984-06-19 1984-09-20 Saxlund, Oddmund, Arendal Austragvorrichtung in form eines gleitrahmens fuer bunker mit rundem oder polygonalem querschnitt, insbesondere fuer staubfoermiges, spanfoermiges oder schnitzelfoermiges gut
DE9321087U1 (de) * 1993-10-20 1996-02-15 Skocic, Ante, 65549 Limburg Bunker mit Austrageinrichtung
EP0750966A1 (de) * 1995-06-29 1997-01-02 Alpirsbacher Maschinenbau GmbH & Co. KG Sammelbehälter mit Transportpumpe

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