DE10222944C1 - Sammelbehälter für Schüttgut - Google Patents
Sammelbehälter für SchüttgutInfo
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- B65G65/34—Emptying devices
- B65G65/40—Devices for emptying otherwise than from the top
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen für Schüttgut mit einer Räumvorrichtung (10), welche das Schüttgut einem Absaugbereich zuführt, mit einer Behälterwandung (2) und einem im wesentlichen ebenen Behälterboden (3), wobei mindestens ein in der Nähe des Behälterbodens (3) bewegbarer Räumerarm (11, 11a) vorgesehen ist, mit dem eine vor-hoch-rück-runter-Bewegung durchführbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Sammelbehälter für Schüttgut mit den Merkmalen des Ober
begriffs des Anspruchs 1.
Ein derartiger Sammelbehälter für Schüttgut ist aus der EP 0 750 966 A1 bekannt. Dieser
bekannte Sammelbehälter weist eine Transportpumpe zur Förderung von flüssigen Me
dien mit Produktionsrückständen, z. B. Späne, Kühl- und Schmiermittel auf. Dabei ist der
Sammelbehälter als zylindrischer Topf mit einem im wesentlichen ebenen Behälterboden
ausgebildet. Ein über den Behälterboden laufender, zentral gelagerter Räumerarm führt
die auf dem Behälterboden abgelagerten Späne zu der Transportpumpe. Ein derartiger
Sammelbehälter lässt jedoch noch Wünsche offen.
Aus der DE 84 18 523 U1 ist eine Austragsvorrichtung in Form eines Gleitrahmens für
Bunker mit rundem oder polygonalem Querschnitt bekannt. Hierbei wird der Gleitrahmen
mittels zweier Hydraulikzylinder hin und her verschoben, wodurch das Schüttgut einer
quer durch den gesamten Bunker verlaufenden Rinne zugeführt wird.
Die DE 93 21 087 U1 offenbart einen Sammelbehälter zum vorübergehenden Speichern
und geregelten Abgeben von platten- oder brockenförmigen Feststoffkörpern,
insbesondere von in Filterpressen zur Entwässerung von Schlamm anfallenden
Bruchstücken von Filterkuchen. Der Boden des Sammelbehälters hat die Form von
Abschnitten eines Zylindermantels mit einer Kreiserstreckung von etwa 60°. Hierbei
weist der Sammelbehälter um eine Horizontalachse pendelnde Speichen aus einem
hochkant gestellten Flachprofil, wobei diese Speichen beim Pendeln die Filterkuchen-
Bruchstücke zerschneiden, und den Sammelbehälter-Boden überstreichende,
achsparallele Förderleisten auf. Die Feststoffkörper gelangen in Folge der Schwerkraft zu
einer an der tiefsten Stelle des Bodens vorgesehenen und sich in Längsrichtung über den
Boden erstreckende Austragöffnung, wobei die Pendelbewegung für eine Auflockerung
und kontinuierliche Abgabe sorgt.
Die DE-AS 10 80 928 offenbart einen Sammelbehälter für staubiges Gut, wobei in der
Nähe des Bodens drehbar angeordnete, waagerecht achsparallele schneckenförmige
Rührflügel vorgesehen sind, die der Verhinderung einer Brückenbildung dienen. Eine
Austragöffnung ist in Längsrichtung verlaufend an der tiefsten Stelle des Bodens
vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Sammelbehälter der eingangs genann
ten Art zu verbessern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Sammelbehälter
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterentwicklungen bzw.
Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß ist ein Sammelbehälter für Schüttgut, insbesondere für Späne aus Me
tall, vorgesehen, bei dem eine Räumvorrichtung eine sich wiederholende vor-hoch-rück
runter-Bewegung durchführt, wobei die Räumvorrichtung durch die vor-Bewegung das
Schüttgut derart fördert, dass es bspw. von einer Transportpumpe erfasst und aus dem
Sammelbehälter gefördert werden kann. Alternativ zu einer Transportpumpe kann jede
andere Pumpe oder Absaugvorrichtung vorgesehen sein.
Vorzugsweise sind mindestens zwei Räumerarme vorgesehen, welche die vor-hoch-rück
runter-Bewegung achssymmetrisch und versetzt zueinander durchführen, insbesondere
sind die vor-hoch-rück-runter-Bewegungen maximal zueinander versetzt, so dass wenn
ein Räumerarm am äußersten oberen Ende angelangt ist der andere Räumerarm am in
nersten unteren Ende ist.
Vorzugsweise ist der Absaugbereich, insbesondere bei Sammelbehältern von rechtecki
gem Grundriss, außermittig im Bereich der unteren Behälterwandung angeordnet. Dabei
befindet sich die durch den Absaugbereich verlaufende Querachse, auch als Auslassachse
bezeichnet, in einem Bereich, welcher von einem Räumerarm noch erreicht wird.
Vorzugsweise weisen die Räumerarme Flacheisen auf, welche quer zur Richtung der vor-
Bewegung angeordnet sind und dem Transport des Schüttguts in Richtung der Auslass
achse dienen.
Vorzugsweise weist ein Räumerarm ein Flacheisen und eine Mehrzahl von Blechen auf,
wobei die Bleche in einem Winkel α zum Flacheisen angeordnet sind und das Schüttgut
in einer Richtung quer zur Richtung der vor-Bewegung zum Absaugbereich hin fördern.
Der Winkel α beträgt vorzugsweise 50 bis 60°. Dabei ist beim Räumerarm in einem ge
wissen Randbereich auf der Seite des Absaugbereichs kein Blech vorgesehen, so dass
eine Verstopfung des Absaugbereichs vermieden wird.
Vorzugsweise ist die Höhe der hoch- bzw. runter-Bewegung kleiner als die Höhe der
Flacheisen und der Bleche. Auf diese Weise lässt sich ein Transport von zu großen
Schüttgutansammlungen vermeiden, insbesondere werden große Anhäufungen durch die
Rückbewegung der Räumerarme teilweise wieder mitgenommen und so wieder verteilt.
Gemäß einer besonderen Ausgestaltung kann der Sammelbehälter eine L- oder T-förmige
Gestalt aufweisen. In diesem Fall ist der Absaugbereich etwa in Verlängerung einer der
beiden inneren Kanten vorgesehen und die Räumervorrichtung weist zwei nicht
symmetrische Bereiche auf.
Vorzugsweise erfolgt eine Absaugung des gesammelten Schüttguts mittels einer Trans
portpumpe oder mittels Unterdruck von der Seite oder von oben.
Vorzugsweise weist die Räumervorrichtung eine Sicherheitsvorrichtung auf, insbesonde
re eine Führung in vertikaler Richtung, bspw. in Form von Langloch-Bolzen-Führungen,
die es den Räumerarmen erlaubt, nach oben auszuweichen, wenn ein Hindernis vorliegt.
Durch eine derartige Sicherheitsvorrichtung wird ein Verklemmen auf einfache Weise
verhindert.
Im folgenden ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf
die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1A und B eine schematische Seitenansicht bzw. Draufsicht zu einem ersten
Zeitpunkt T1,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T2,
Fig. 3 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T3,
Fig. 4 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T4,
Fig. 5 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T5,
Fig. 6 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T6,
Fig. 7 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T7,
Fig. 8 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T8, und
Fig. 9 eine schematische Draufsicht zum Zeitpunkt T9.
Fig. 1A und B zeigt einen Sammelbehälter 1 für Schüttgut, welches symbolisch durch
kleine Kreise dargestellt ist und sich in Wasser als Trägermedium befindet. Beim Schütt
gut handelt es sich gemäß dem Ausführungsbeispiel um Metallspäne, die von einem Spä
nebrecher, welcher nicht dargestellt ist, dem Sammelbehälter 1 zugeführt wurden. Das
Trägermedium kann jedoch ein beliebiges Fluid, also bspw. auch Luft sein. Der Sammel
behälter 1 gemäß dem Ausführungsbeispiel ist von rechteckförmigem Grundriss und 0,9 m
lang und 0,8 m breit.
Der Sammelbehälter 1 weist eine Behälterwandung 2 und einen im wesentlichen ebenen
Behälterboden 3 auf. Seitlich am Sammelbehälter 1 ist ein Absaugbereich mit einem Aus
lass 4 schematisch angedeutet, durch den das gesammelte Schüttgut gemäß dem vorlie
genden Ausführungsbeispiel mittels einer Pumpe abgesaugt werden kann. Der Auslass 4
ist etwas versetzt zur Mittelachse des Sammelbehälters 1 angeordnet, wobei auf die ent
sprechende Achse im folgenden als Auslassachse Bezug genommen wird.
Im Inneren des Sammelbehälters 1 ist eine Räumervorrichtung 10 angeordnet, welche
gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Räumerarme 11 aufweist, die auf
Grund ihrer Förderrichtung in zwei Gruppen G1 und G2 unterteilt werden. Drei der vier
Räumerarme 11 weisen jeweils zwei Flacheisen 12 auf, die sich über die gesamte Breite
des Sammelbehälters 1 erstrecken, und eine Höhe von ca. 60 mm auf. Der vierte Räumer
arm, im folgenden als Räumerarm 11a bezeichnet, weist auf seiner der Auslassachse ab
gewandten Seite, die in Fig. 1A und B unten dargestellt ist, ebenfalls ein entsprechendes
Flacheisen 12 auf. Ausgehend von diesem Flacheisen 12 sind jedoch eine Mehrzahl von
schräg, gemäß dem Ausführungsbeispiel in einem Winkel α von 60°, zum Flacheisen 12
angeordneten Blechen 13 vorgesehen, wobei die Bleche 13 so angeordnet sind, dass sie
im Falle einer Vorwärtsbewegung des Räumerarmes 11a in Richtung der Auslassachse
ein Fördern zum Auslass 4 ermöglichen. Die Bleche 13 haben eine den Flacheisen 12
entsprechende Höhe und deren Länge entspricht dem Abstand zweier Flacheisen 12 eines
Räumerarmes 11 geteilt durch sin α. Dabei sind die Bleche 13 derart voneinander
beabstandet am Flacheisen 12 angebracht, dass jeweils etwa auf der Höhe des Endes ei
nes Bleches 13 das nächste Blech 13 mit minimaler Überdeckung beginnt, d. h. dass der
Abstand der Bleche 13 maximal dem Abstand zweier Flacheisen 12 eines Räumerarmes
11 geteilt durch cos α entspricht.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Fig. 1B und 2 bis 9 die Funktion der
Räumervorrichtung 10 näher erläutert. Dabei wird die Bewegung der Räumerarme 11,
11a mittels entsprechend ausgestalteter und angeordneter, nicht dargestellter Hub- und
Längszylinder bewirkt.
In Fig. 1B ist der Ausgangszustand zu einem Zeitpunkt T1 dargestellt, gemäß dem das
Schüttgut gleichmäßig im gesamten Sammelbehälter 1 verteilt ist. Wie auf Fig. 1A er
sichtlich, befinden sich die beiden Räumerarme 11 der ersten Gruppe G1 in ihrer unters
ten, der Auslassachse entferntesten, die beiden Räumerarme 11 der zweiten Gruppe G2 in
ihrer obersten, der Auslassachse nächstliegendsten Position, wobei der Abstand der Un
terkante der Flacheisen 12 der zweiten Gruppe G2 vom Behälterboden 3 30 mm beträgt
und dem Gesamthub entspricht. Die beiden Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe
G1 werden in Richtung der Auslassachse bewegt, wobei die Unterkanten der Flacheisen
12 sowie der Bleche 13 am Behälterboden 3 entlang fahren und das Schüttgut mitneh
men, wobei auf Grund der schrägen Anordnung der Bleche 13 durch diesen Räumerarm
11a gleichzeitig eine Förderung des Schüttguts in Richtung des Auslasses 4 erfolgt, von
wo das Schüttgut abgesaugt wird.
Zum in Fig. 2 dargestellten zweiten Zeitpunkt T2 haben die Räumerarme 11 und 11a der
ersten Gruppe G1 ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste, die beiden Räumer
arme 11 der zweiten Gruppe G2 in ihrer obersten, der Auslassachse entfernteste Position
erreicht. Nunmehr ist im Bereich der Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1 das
Schüttgut in Reihen angeordnet, das Schüttgut im Bereich der Räumerarme 11 der zwei
ten Gruppe G2 befindet sich noch im verteilten Zustand. Es erfolgt nunmehr eine Anhe
bung oder Absenkung der Räumerarme 11, 11a, so dass - entsprechend einer Wippe - die
jeweils andere Position erreicht wird. Anschließend erfolgt die Rückbewegung zum Aus
gangszustand, wobei nunmehr die Räumerarme der zweiten Gruppe G2 das Schüttgut zur
Auslassachse fördern, jedoch ohne eine Querbewegung in Richtung des Auslasses 4.
Zum in Fig. 3 dargestellten dritten Zeitpunkt T3 haben die Räumerarme 11 und 11a der
ersten Gruppe G1 ihre oberste, der Auslassachse entfernteste, die beiden Räumerarme 11
der zweiten Gruppe G2 ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste Position erreicht.
Es erfolgt nunmehr eine Absenkung oder Anhebung der Räumerarme 11, 11a, so dass
wiederum die Ausgangsposition erreicht wird.
Fig. 4 zeigt den Zeitpunkt T4, wobei die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe 61
ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste, die beiden Räumerarme 11 der zweiten
Gruppe G2 ihre oberste, der Auslassachse entfernteste Position erreicht haben.
Fig. 5 zeigt den Zeitpunkt T5, wobei die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1
ihre oberste, der Auslassachse nächstliegendste, die beiden Räumerarme 11 der zweiten
Gruppe G2 ihre unterste, der Auslassachse entfernteste Position erreicht haben.
Fig. 6 zeigt den Zeitpunkt T6, wobei die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1
ihre oberste, der Auslassachse entfernteste, die beiden Räumerarme 11 der zweiten Grup
pe G2 ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste Position erreicht haben.
Fig. 7 zeigt den Zeitpunkt T7, wobei die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1
ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste, die beiden Räumerarme 11 der zweiten
Gruppe G2 ihre oberste, der Auslassachse entfernteste Position erreicht haben.
Fig. 8 zeigt den Zeitpunkt T8, wobei die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1
ihre oberste, der Auslassachse entfernteste, die beiden Räumerarme 11 der zweiten Grup
pe G2 ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste Position erreicht haben.
Fig. 9 zeigt den Zeitpunkt T9, wobei die Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1
ihre unterste, der Auslassachse nächstliegendste, die beiden Räumerarme 11 der zweiten
Gruppe G2 ihre oberste, der Auslassachse entfernteste Position erreicht haben. Somit ist
innerhalb von vier Zyklen der Bereich der Räumerarme 11 und 11a der ersten Gruppe G1
vollständig geräumt.
Auf Grund des relativ geringen Hubes werden große Schüttgutansammlungen, welche zu
Verstopfungen oder Verklemmungen führen könnten, bei der Rückbewegung auseinan
dergerissen, so dass keine zu großen Schüttgutmengen auf einmal zum Auslass 4 gelan
gen. Ferner ist eine Sicherheitsvorrichtung 20 in Form von Langlochführungen vorgese
hen, welche es ermöglichen, dass die Räumerarme 11, 11a nicht vollständig auf den Be
hälterboden 3 gepresst werden, sondern ggf. ein Spalt unter den Räumerarmen 11, 11a
verbleibt, so dass die Gefahr des Verklemmens verringert wird.
Claims (14)
1. Sammelbehälter für Schüttgut mit einer Räumvorrichtung (10), welche das
Schüttgut einem Absaugbereich zuführt, mit einer Behälterwandung (2) und einem
ebenen Behälterboden (3), wobei mindestens ein in der Nähe des Behälterbodens
(3) bewegbarer Räumerarm (11, 11a) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass
mit dem Räumerarm (11, 11a) eine sich wiederholende vor-hoch-rück-runter-
Bewegung durchführbar ist, wobei der Räumerarm (11, 11a) in Längsrichtung
entlang am Behälterboden (3) bewegbar ist.
2. Sammelbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei
Räumerarme (11, 11a) vorgesehen sind, welche die vor-hoch-rück-runter-Bewegung
achssymmetrisch und versetzt zueinander durchführen.
3. Sammelbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die vor-hoch-rück-
runter-Bewegungen maximal zueinander versetzt sind.
4. Sammelbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass der Absaugbereich außermittig im Bereich der unteren
Behälterwandung (2) angeordnet ist.
5. Sammelbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass die Räumerarme (11, 11a) Flacheisen (12) aufweisen, welche
quer zur Richtung der vor-Bewegung angeordnet sind.
6. Sammelbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, dass ein Räumerarm (11a) ein Flacheisen (12) und eine Mehrzahl
von Blechen (13) aufweist, wobei die Bleche (13) in einem Winkel (α) zum
Flacheisen (12) angeordnet sind und das Schüttgut in einer Richtung quer zur
Richtung der vor-Bewegung zum Absaugbereich hin fördern.
7. Sammelbehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (α) 50
bis 60° beträgt.
8. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass
die Länge der Bleche (13) dem Abstand zweier Flacheisen 12 geteilt durch sin α
entspricht.
9. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass
der Abstand der Bleche (13) maximal dem Abstand zweier Flacheisen (12) geteilt
durch cos α entspricht.
10. Sammelbehälter nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass
die Höhe der hoch- bzw. runter-Bewegung kleiner als die Höhe der Flacheisen (12)
und der Bleche (13) ist.
11. Sammelbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass der Sammelbehälter (1) eine L- oder T-förmige Gestalt aufweist.
12. Sammelbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass eine Absaugung des gesammelten Schüttguts mittels einer Transportpumpe
oder mittels Unterdruck von der Seite oder von oben erfolgt.
13. Sammelbehälter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, dass die Räumervorrichtung (10) eine Sicherheitsvorrichtung (20) aufweist.
14. Sammelbehälter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheits
vorrichtung (20) eine Führung in vertikaler Richtung aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002122944 DE10222944C1 (de) | 2002-05-24 | 2002-05-24 | Sammelbehälter für Schüttgut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002122944 DE10222944C1 (de) | 2002-05-24 | 2002-05-24 | Sammelbehälter für Schüttgut |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10222944C1 true DE10222944C1 (de) | 2003-07-17 |
Family
ID=7714571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2002122944 Expired - Fee Related DE10222944C1 (de) | 2002-05-24 | 2002-05-24 | Sammelbehälter für Schüttgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10222944C1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082928B (de) * | 1958-08-14 | 1960-06-09 | Pintsch Bamag Ag | Konvertertragring |
| DE8418523U1 (de) * | 1984-06-19 | 1984-09-20 | Saxlund, Oddmund, Arendal | Austragvorrichtung in form eines gleitrahmens fuer bunker mit rundem oder polygonalem querschnitt, insbesondere fuer staubfoermiges, spanfoermiges oder schnitzelfoermiges gut |
| DE9321087U1 (de) * | 1993-10-20 | 1996-02-15 | Skocic, Ante, 65549 Limburg | Bunker mit Austrageinrichtung |
| EP0750966A1 (de) * | 1995-06-29 | 1997-01-02 | Alpirsbacher Maschinenbau GmbH & Co. KG | Sammelbehälter mit Transportpumpe |
-
2002
- 2002-05-24 DE DE2002122944 patent/DE10222944C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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