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DE10222625A1 - Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges - Google Patents

Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges

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Publication number
DE10222625A1
DE10222625A1 DE2002122625 DE10222625A DE10222625A1 DE 10222625 A1 DE10222625 A1 DE 10222625A1 DE 2002122625 DE2002122625 DE 2002122625 DE 10222625 A DE10222625 A DE 10222625A DE 10222625 A1 DE10222625 A1 DE 10222625A1
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DE
Germany
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lever
axis
rotation
stop
lever element
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Withdrawn
Application number
DE2002122625
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English (en)
Inventor
Theo Baukholt
Lars Emmel
Marcel Rigorth
Klaus Werner
Werner Willie
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Publication of DE10222625A1 publication Critical patent/DE10222625A1/de
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B77/00Vehicle locks characterised by special functions or purposes
    • E05B77/22Functions related to actuation of locks from the passenger compartment of the vehicle
    • E05B77/24Functions related to actuation of locks from the passenger compartment of the vehicle preventing use of an inner door handle, sill button, lock knob or the like
    • E05B77/28Functions related to actuation of locks from the passenger compartment of the vehicle preventing use of an inner door handle, sill button, lock knob or the like for anti-theft purposes, e.g. double-locking or super-locking
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B81/00Power-actuated vehicle locks
    • E05B81/02Power-actuated vehicle locks characterised by the type of actuators used
    • E05B81/04Electrical
    • E05B81/06Electrical using rotary motors
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B81/00Power-actuated vehicle locks
    • E05B81/24Power-actuated vehicle locks characterised by constructional features of the actuator or the power transmission
    • E05B81/32Details of the actuator transmission
    • E05B81/34Details of the actuator transmission of geared transmissions
    • E05B81/36Geared sectors, e.g. fan-shaped gears

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Abstract

Es besteht aus einem um eine Drehachse D drehbar gelagerten ersten Hebelelement (1), das einen ersten Hebel (1a), einen zweiten Hebel (1b) sowie einen dem ersten Hebel (1a) gegenüberliegenden dritten Hebel (1c) aufweist, der eine Führung (1c') zur verschiebbaren Lagerung eines Anschlages (2) aufweist, der in der Führung (1c') mit einem Federelement (3) gelagert ist und an einer Seite mit einem Zapfen (2') versehen ist, dessen Längsachse parallel zur Drehachse D verläuft. Ferner sind ein zweites Hebelelement (4) sowie ein Zahnsegment (5) mit einem Gewindeaufsatz (5a) angeordnet. Über einen Elektromotor (6) wird das Zahnsegment (5) in Drehbewegung versetzt und die Position des Anschlags (2) in der Weise verändert, dass der Anschlag (2) vollständig aus der Nut (4a') herausgeführt wird. Dadurch erreicht man eine Kraftentkopplung zwischen dem ersten Hebelelement (1) und dem zweiten Hebelelement (4).

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges.
  • Sicherheitsvorrichtungen für Türschlosser von Kraftfahrzeugen sind bekannt. In der DE 199 23 797 A1 wird ein Kraftfahrzeug- Lenkschloss mit einem Gehäuse und mit einem in dem Gehäuse angeordneten Schließzylinder beschrieben, bei dem der Zylinderkern mit seinem inneren Ende ein Steuerventil verdreht, wobei ein Sperrstück mittels des Steuerteiles in Richtung der Lenksäule bewegbar ist und in einer sperrenden Stellung die Bewegung der Lenksäule sperrt. Das Sperrstück ist in seiner sperrenden Stellung mittels einer einem verschieblich gelagerten Sicherungsbolzen aufweisenden Diebstahlsicherung blockierbar. Die Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass die Diebstahlsicherung ein verschieblich gelagertes Rückhaltemittel aufweist, dass ein Ausrücken des Sicherungsbolzens in die blockierende Stellung verhindert, wobei das Ausrücken des Sicherungsbolzens durch eine Verschiebung des Rückhaltemittels in eine der beiden Richtungen entlang der Schlossachse einleitbar ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges zu schaffen, bei der gewährleistet ist, dass durch Betätigen des Sicherungsknopfes der Fahrzeugtür im Innenraum des Fahrzeugs das Türschloss verriegelt bleibt. Gleichzeitig soll die Sicherheitsvorrichtung weitgehend kompakt gestaltet sein, so dass nur ein relativ geringer Bauraum für die Anordnung der Sicherheitsvorrichtung vorhanden sein muss.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch eine Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges gelöst, die aus einem um eine Drehachse D drehbar gelagerten ersten Hebelelement besteht, das einen ersten Hebel, einen zweiten Hebel sowie einen dem ersten Hebel gegenüberliegenden dritten Hebel aufweist, der eine Führung zur verschiebbaren Lagerung eines Anschlages aufweist, der in der Führung mit einem Federelement gelagert ist und an einer Seite mit einem Zapfen versehen ist, dessen Längsachse parallel zur Drehachse D verläuft, einem neben dem ersten Hebelelement um die Drehachse D drehbar gelagerten zweiten Hebelelement, dass an seinem der Drehachse D am weitesten entfernten Ende mit einem Anschluss versehen ist und einen seitlichen Vorsprung aufweist, der mit einer Nut mit einer Nuttiefe a zur Aufnahme des Anschlags versehen ist, einem neben dem ersten Hebelelement um die Drehachse D drehbar an der dem zweiten Hebelelement abgewandten Seite des ersten Hebelelements gelagerten Zahnsegment, das an seinem der Drehachse D am weitesten entfernten Ende ein Gewindeaufsatz aufweist, der mit dem Ritzel eines Elektromotors in Verbindung steht und dass zwischen dem Gewindeaufsatz und der Drehachse D eine Führung aufweist, in die der Zapfen des Anschlags eingreift und geführt wird. Der erste Hebel greift direkt in das Türschloss ein und betätigt dieses in gewünschter Weise. Auf den zweiten Hebel wirken die eigentlichen Kräfte, die zum Öffnen bzw. Schließen des Türschlosses vorgesehen sind. Der zweite Hebel ist direkt mit dem ersten Hebel verbunden, so dass die auf den zweiten Hebel einwirkenden Kräfte über den ersten Hebel direkt in das Türschloss eingebracht werden. Als Federelement wird beispielsweise eine Spiralfeder eingesetzt. Die Führung zur verschiebbaren Lagerung des Anschlags ist in der Regel als Führungsschiene ausgebildet, in welche Nuten des Anschlags eingreifen, wobei eine Bewegung des Anschlags in Form einer Verschiebung in der Führungsschiene möglich ist. Der Anschluss des zweiten Hebelelements, der an seinem der Drehachse D am weitesten entfernten Ende angeordnet ist, hat in der Regel die Form einer Öse und steht direkt mit dem Sicherungsknopf der Kraftfahrzeugtür in Verbindung, der vom Innenraum des Kraftfahrzeuges in der Nähe des Seitenfensters betätigt werden kann. Die Nut im seitlichen Vorsprung mit der Nuttiefe a dient zur vollständigen Aufnahme des Anschlags. Sofern sich der Anschlag in der Nut befindet, erfolgt eine Fixierung des Anschlags durch den seitlichen Vorsprung des zweiten Hebelelements. Bei der Führung des Zahnsegments, in die der Zapfen des Anschlags eingreift, handelt es sich um eine weitgehend mittige Aussparung im Zahnsegment, in der der Zapfen am Randbereich der Aussparung geführt wird. Das erste Hebelelement, das zweite Hebelelement und das Zahnsegment sind benachbart nebeneinander um die Drehachse D drehbar gelagert, wobei zwei benachbarte Teile über ringförmige Stutzen oder allgemeine Ringsegmente in Form einer lösbaren Steckverbindung fixiert werden können.
  • Die Sicherheitsvorrichtung funktioniert in der Weise, dass das Ritzel des Elektromotors das Zahnsegment über den Gewindeaufsatz in eine Drehbewegung versetzt, wodurch der Zapfen des Anschlags in der Führung in seiner Position verändert wird und der Anschlag gegen das Federelement gedrückt wird. Der Anschlag bewegt sich somit aus der Nut des seitlichen Vorsprungs des zweiten Hebelelements heraus. Nach einigen Umdrehungen des Ritzels des Elektromotors gelangt der Zapfen des Anschlags schließlich in seine Endposition, die sich dadurch auszeichnet, dass der Zapfen in einer Aussparung der Führung einrastet und der Anschlag vollständig aus der Nut des seitlichen Vorsprungs herausgefahren ist. Dies hat zur Folge, dass der zweite Hebelarm durch den Sicherungsknopf an der Innenseite der Fahrzeugtür über den Anschluss in beliebige Richtungen betätigt werden kann, ohne dass dies eine Änderung der Position des ersten Hebelelements zur Folge hat. In diesem Fall ist die Tür somit gegen Diebstahl geschützt, da der erste Hebel unabhängig von der Position des zweiten Hebelelements im eigentlichen Türschloss in seiner Position "geschlossen" verharrt. Im Notfall lässt sich jedoch die Diebstahlsicherung vom Fahrerinnenraum aus durch Krafteinwirkung auf den zweiten Hebel ausschalten, der direkt mit dem ersten Hebel in Verbindung steht und somit jederzeit eine Betätigung des Türschlosses ermöglicht.
  • Es hat sich in überraschender Weise gezeigt, dass mit der Sicherheitsvorrichtung ein dauerhaftes Schließen des Türschlosses auch dann gewährleistet ist, wenn der Sicherungsknopf im Inneren der Kraftfahrzeugtür betätigt wird. Darüber hinaus ist die Sicherheitsvorrichtung relativ kompakt ausgebildet, so dass sie nur wenig Bauraum benötigt.
  • Eine bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der erste Hebel und der zweite Hebel des ersten Hebelelements als Einzelteil und der dritte Hebel des ersten Hebelelements als Einzelteil angeordnet sind, wobei der dritte Hebel mindestens einen Anschlag für den zweiten Hebel aufweist. In der Regel sind zwei Anschläge vorgesehen, die den zweiten Hebel am dritten Hebel fixieren. Die Anordnung von Einzelteilen erleichtert die Fertigung des ersten Hebelelementes, da diese im Vergleich zum gesamten ersten Hebelelement konstruktiv relativ einfach gestaltet sind und problemlos auf einer gemeinsamen Drehachse D durch einfaches Ineinanderstecken angeordnet werden können.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der seitliche Vorsprung des zweiten Hebelelements als separates Einzelteil angeordnet ist. Auf diese Weise lässt sich das zweite Hebelelement problemlos fertigen wobei gleichzeitig eine kompakte Anordnung neben dem ersten Hebelelement gewährleistet ist.
  • Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist am seitlichen Vorsprung ein weiterer Hebelarm angeordnet, dessen der Drehachse D abgewandtes Ende in eine Führungsnut des dritten Hebels hineinragt. Dies erleichtert auf einfache Weise das Zusammenspiel des ersten Hebelelements mit dem zweiten Hebelelement und dient somit der Verbesserung der Betriebssicherheit der Sicherheitsvorrichtung.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung (Fig. 1, bis Fig. 6) näher und beispielhaft erläutert.
  • Fig. 1 eine vereinfachte Explosionszeichnung der Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges,
  • Fig. 2 zeigt eine dreidimensionale Seitenansicht der Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges,
  • Fig. 3 zeigt eine weitere Explosionszeichnung der Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges,
  • Fig. 4 zeigt eine weitere dreidimensionale Seitenansicht der Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges,
  • Fig. 5a), b), c) zeigt die Seitenansicht der Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges mit unterschiedlichen Positionierungen des Zapfens des Anschlags,
  • Fig. 6a), b) zeigt den seitlichen Vorsprung des Hebelelements mit dem benachbarten dritten Hebel in zwei Positionen jeweils in der Seitenansicht.
  • In Fig. 1 ist die Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges in Form einer Explosionszeichnung schematisch und vereinfacht dargestellt. Sie besteht aus einem um eine Drehachse D drehbar gelagerten ersten Hebelelement 1, das einen ersten Hebel 1a, einen zweiten Hebel 1b sowie einen dem ersten Hebel 1a gegenüberliegenden dritten Hebel 1c aufweist. Der dritte Hebel 1c ist mit einer Führung 1c' zur verschiebbaren Lagerung eines Anschlags 2 versehen, der in der Führung 1c' mit einem Federelement 3 gelagert ist und an einer Seite mit einem Zapfen 2' versehen ist, dessen Längsachse parallel zur Drehachse D verläuft. Die Sicherheitsvorrichtung besteht ferner aus einem neben dem ersten Element 1 um die Drehachse D drehbar gelagerten zweiten Hebelelement 4, das an seinem der Drehachse D am weitesten entfernten Ende mit einem Anschluss 4' versehen ist und einen seitlichen Vorsprung 4a aufweist, der mit einer Nut 4a' mit einer Nuttiefe a zur Aufnahme des Anschlags 2 versehen ist. Zur Sicherheitsvorrichtung gehört ferner ein neben dem ersten Hebelelement 1 um die Drehachse D drehbar an der dem zweiten Hebelelement abgewandten Seite des ersten Hebelelements 1 gelagertes Zahnsegment 5, das an seinem der Drehachse D am weitesten entfernten Ende ein Gewindeaufsatz 5a aufweist, der mit dem Ritzel 6' eines Elektromotors 6 in Verbindung steht. Zwischen dem Gewindeaufsatz 5a und der Drehachse D weist das Zahnsegment 5 eine Führung 5' auf, in die der Zapfen 2' des Anschlags 2 eingreift und geführt wird.
  • Der erste Hebel 1a steht direkt in Verbindung mit dem eigentlichen Türschloss (nicht dargestellt) und betätigt dieses jeweils in gewünschter Form. Die Kräfte zur Betätigung des Schlosses wirken dabei auf den zweiten Hebel 1b ein, der mit dem ersten Hebel 1a fest verbunden ist. Der zweite Hebel 1b liegt dabei an einem Anschlag 1c* an, der Teil des dritten Hebels 1c ist. Das erste Hebelelement 1 ist über einen Stutzen 1* mit dem zweiten Hebelelement 4 in Form einer Steckverbindung verbunden. Der Anschlag 2 wird in der Führung 1c' unter der Vorspannung des Federelements 3 verschiebbar geführt, wobei der Anschlag 2 durch die Kraft des Federelements 3 in die Nut 4a' hineingedrückt wird. Wird die Sicherheitsvorrichtung betätigt, wird das Ritzel 6' des Elektromotors 6 in eine Drehbewegung versetzt und dreht das Zahnsegment 5 um die Drehachse D, wobei der Zapfen 2' des Anschlags 2, der in die Führung 5' des Zahnsegments 5 eingreift, in seiner Position verändert wird. Dies führt dazu, dass der Anschlag 2 gegen die Kraft des Federelements 3 in der Führung 1c' verschoben wird und somit langsam aus der Nut 4a' über die Nuttiefe a hinaus herausgeführt wird. Im verriegelten Zustand des Türschlosses führt dies dazu, dass das zweite Hebelelement 4 vom ersten Hebelelement 1 kraftmäßig entkoppelt wird. Dies bedeutet, dass eine Bewegung des zweiten Hebelelements 4 durch Krafteinwirkung auf den Anschluss 47 der mit dem Sicherungsknopf der Kraftfahrzeugtür verbunden ist, keine Auswirkung auf die Position des ersten Hebelelements 1, und damit auf die Position des ersten Hebels 1a, der sich dann in Schließposition befindet, hat. Die Diebstahlsicherung ist dann in Betrieb. Das Ausschalten der Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges erfolgt durch Einleitung einer entgegengesetzten Drehbewegung des Zahnsegments 5 durch den Elektromotor 6, wodurch der Anschlag 2 durch die Kraft des Federelements 3 in die Nut 4a' gedrückt wird. Wenn sich der Anschlag 2 in der Nut 4a' befindet, lässt sich der erste Hebel 1a über das zweite Hebelelement 4 in seiner Position verändern, so dass eine Entriegelung des Türschlosses durch den Sicherungsknopf der Kraftfahrzeugtür möglich ist. Dies erfolgt dann durch Krafteinwirkung über den Anschluss 4', der in der Regel als Öse gefertigt ist und mit dem Sicherungsknopf der Fahrzeugtür verbunden ist.
  • In Fig. 2 ist die Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges in dreidimensionaler Darstellung vereinfacht und schematisch dargestellt. Dabei wird die kompakte Bauweise der Sicherheitsvorrichtung deutlich. Auf die Darstellung des zweiten Hebelelements wurde dabei aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet.
  • In Fig. 3 ist eine weitere Explosionszeichnung der Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges vereinfacht und schematisch dargestellt. Im Vergleich zu Fig. 1 ist die Sicherheitsvorrichtung dabei von der Rückseite dargestellt.
  • In Fig. 4 ist eine weitere dreidimensionale Darstellung der Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges dargestellt. Sie entspricht der in Fig. 3 dargestellten Ansicht im zusammengebauten Zustand. Der Anschlag 2 ragt dabei in die Nut 4a des seitlichen Vorsprungs 4a mit einer Nuttiefe a hinein. Am seitlichen Vorsprung 4a ist ein weiterer Hebelarm 4" angeordnet, dessen der Drehachse D abgewandtes Ende in eine Führungsnut 1c" des dritten Hebels 1c hineinragt. Durch diese Maßnahme wird das Zusammenspiel zwischen dem ersten Hebelelement 1 und dem zweiten Hebelelement 4 in vorteilhafter Weise vereinfacht.
  • In Fig. 5a), b) c) ist die Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges jeweils in der Seitenansicht dargestellt.
  • In Fig. 5a) ist die Position dargestellt, in der das Türschloss offen und die Sicherheitsvorrichtung ausgeschaltet ist.
  • In Fig. 5b) ist die Position dargestellt, in welcher das Türschloss verriegelt, die Sicherheitsvorrichtung jedoch noch ausgeschaltet ist.
  • In Fig. 5c) ist die Position dargestellt, in welcher das Türschloss verriegelt und die Sicherheitsvorrichtung in Betrieb ist.
  • Das Betreiben der Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eine Kraftfahrzeuges läuft im Einzelnen folgendermaßen ab. Ausgehend von der in Fig. 5a) dargestellten Position wird eine Kraft auf den zweiten Hebel 1b entgegen dem Uhrzeigersinn ausgeübt, wobei der erste Hebel 1a ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt wird. Dies führt zu einer Verriegelung des Türschlosses und zu einer Bewegung des Zapfens 2' des Anschlags 2 ebenfalls in einer Richtung gegen den Uhrzeigersinn in der Führung 5'. Dabei gelangt man zur Position, die in Fig. 5b) dargestellt ist. In den in Fig. 5 a) und 5b) dargestellten Positionen ist der Anschlag 2 vollständig in der Nut 4a des seitlichen Vorsprungs 4a (nicht dargestellt) positioniert. Ausgehend von der verriegelten Position des Türschlosses gemäß Fig. 5b) wird die Sicherheitsvorrichtung durch die Inbetriebnahme des Elektromotors 6 eingeschaltet. Über das Ritzel 6' wird das Zahnsegment 5 im Uhrzeigersinn verdreht, bis die in Fig. 5c) dargestellte Position erreicht ist. Dabei erfolgt eine Verschiebung des Anschlags 2 entgegen der Kraft des Federelements 3 durch den Krafteinfluss der Führung 5' auf den Zapfen 2' in der Weise, dass der Anschlag 2 vollständig aus der Nut 4a' des seitlichen Vorsprungs 4a (nicht dargestellt) herausgeführt wird. Dabei wird der Zapfen 2' in der Führung 1c' um einen Hub a* entgegen der Kraft des Federelements 3 verschoben, wobei gilt: a* > a. In der in Fig. 5c) dargestellten Position ist die Sicherheitsvorrichtung somit eingeschaltet. Dann ist es nicht möglich, durch eine Bewegung des zweiten Hebelelements 4 (nicht dargestellt) die Position des ersten Hebels 1a zu verändern. Das Türschloss bleibt unabhängig von der Position des zweiten Hebelelements 4 verriegelt. Die Sicherheitsvorrichtung wirkt somit als Diebstahlsicherung, da es in dieser Position nicht möglich ist, durch ein Betätigung des Sicherungsknopfes der Fahrertür eine Öffnung des Türschlosses zu erzielen. Eine Öffnung des Türschlosses vom Fahrerinnenraum heraus ist jedoch jederzeit durch eine manuelle Betätigung des zweiten Hebels 1b im Uhrzeigersinn möglich, so dass dann auch der erste Hebel 1a im Uhrzeigersinn verdreht wird und somit das Türschloss öffnet. Das Ausschalten der Sicherheitsvorrichtung erfolgt jedoch in der Regel über den Elektromotor 6, der eine Drehbewegung des Zahnsegments 5 entgegen dem Uhrzeigersinn einleitet, so dass der Anschlag 2 anschließend wieder in die Nut 4a' des seitlichen Vorsprungs 4a gelangen kann.
  • In Fig. 6a), b) sind zwei Positionen des seitlichen Vorsprungs 4a und des dritten Hebels 1c zueinander dargestellt.
  • In Fig. 6a) ragt der Anschlag 2 über die gesamte Nuttiefe a in den seitlichen Vorsprung 4a. Wird der seitliche Vorsprung 4a durch Krafteinwirkung auf das zweite Hebelelement 4 in Drehbewegung versetzt, so wird der dritte Hebel 1c in gleicher Weise einer Drehbewegung unterworfen. Dies führt direkt zu einer Positionsänderung des ersten Hebels 1a (nicht dargestellt). Wird die Sicherheitsvorrichtung eingeschaltet, wird der Anschlag 2 in der Führung 1c' des ersten Hebels 1c um einen Hub a* verschoben, der größer ist als die Nuttiefe a. Eine Bewegung des seitlichen Vorsprungs 4a in Pfeilrichtung gemäß Fig. 6b) hat somit keine Positionsänderung des ersten Hebels 1c und damit auch des zweiten Hebels 1b zur Folge. Es wird somit eine Kraftentkopplung zwischen dem ersten Hebelelement 1 und dem zweiten Hebelelement 4 vorgenommen. Auf die Darstellung des Federelements 3 ist hierbei aus Gründen der Übersichtlichkeit verzichtet worden. Am seitlichen Vorsprung 4a ist ein weiterer Hebelarm 4" angeordnet, der in eine Führungsnut 1c" des dritten Hebels 1c hineinragt.
  • Aus fertigungstechnischen Gründen kann es vorteilhaft sein, den ersten Hebel 1a und den zweiten Hebel 1b des ersten Hebelelements 1 als Einzelteil und den dritten Hebel 1c des ersten Hebelelements 1 ebenfalls als Einzelteil anzuordnen. Der dritte Hebel 1c muss dabei mindestens einen Anschlag 1c* für den zweiten Hebel 1b aufweisen. Ferner kann es vorteilhaft sein, den seitlichen Vorsprung 4a des zweiten Hebelelements 4 als separates Einzelteil anzuordnen.

Claims (4)

1. Sicherheitsvorrichtung für ein Türschloss eines Kraftfahrzeuges, bestehend aus einem um eine Drehachse D drehbar gelagerten ersten Hebelelement (1), das einen ersten Hebel (1a), einen zweiten Hebel (1b) sowie einen dem ersten Hebel (1a) gegenüberliegenden dritten Hebel (1c) aufweist, der eine Führung (1c') zur verschiebbaren Lagerung eines Anschlages (2) aufweist, der in der Führung (1c') mit einem Federelement (3) gelagert ist und an einer Seite mit einem Zapfen (2) versehen ist, dessen Längsachse parallel zur Drehachse D verläuft, einem neben dem ersten Hebelelement (1) um die Drehachse D drehbar gelagerten zweiten Hebelelement (4), dass an seinem der Drehachse D am weitesten entfernten Ende mit einem Anschluss (4') versehen ist und einen seitlichen Vorsprung (4a) aufweist, der mit einer Nut (4a') mit einer Nuttiefe a zur Aufnahme des Anschlags (2) versehen ist, einem neben dem ersten Hebelelement (1) um die Drehachse D drehbar an der dem zweiten Hebelelement (2) abgewandten Seite des ersten Hebelelements (1) gelagerten Zahnsegment (5), das an seinem der Drehachse D am weitesten entfernten Ende einen Gewindeaufsatz (5a) aufweist, der mit dem Ritzel (6') eines Elektromotors (6) in Verbindung steht und dass zwischen dem Gewindeaufsatz (5a) und der Drehachse D eine Führung (5') aufweist, in die der Zapfen (2) des Anschlags (2) eingreift und geführt wird.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der erste Hebel (1a) und der zweite Hebel (1b) des ersten Hebelelements (1) als Einzelteil und der dritte Hebel (1c) des ersten Hebelelements (1) als Einzelteil angeordnet sind, wobei der dritte Hebel (1c) mindestens einen Anschlag (1c*) für den zweiten Hebel (1b) aufweist.
3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der seitliche Vorsprung (4a) des zweiten Hebelelements (4) als separates Einzelteil angeordnet ist.
4. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der am seitlichen Vorsprung (4a) ein weiterer Hebelarm (4") angeordnet ist, dessen der Drehachse D abgewandtes Ende in eine Führungsnut (1c") des dritten Hebels (1c) hineinragt.
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