DE1022178B - Verfahren zum Einschlaemmen der Strecken im unterirdischen Grubenbetrieb - Google Patents
Verfahren zum Einschlaemmen der Strecken im unterirdischen GrubenbetriebInfo
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- DE1022178B DE1022178B DEH19594A DEH0019594A DE1022178B DE 1022178 B DE1022178 B DE 1022178B DE H19594 A DEH19594 A DE H19594A DE H0019594 A DEH0019594 A DE H0019594A DE 1022178 B DE1022178 B DE 1022178B
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- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
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Description
- Verfahren zum Einschlämmen der Strecken im unterirdischen Grubenbetrieb Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einschlämmen der Strecken im unterirdischen Grubenbetrieb mit hygroskopisch gebundenem und hygroskopisch weiterwirkendem Kohlenstaub unter Verwendung angesaugten Kohlenstaubes und Zumischung eines hygroskopischen Bindemittels sowie eines Netzmittels.
- Nach einem älteren Z orschlag wird der in bekannter Weise angesaugte Kohlenstaub gefiltert, d. h. von der Ansaugeluft getrennt, und dann mit einem hygroskopischen Bindemittel vermischt, so daß der dadurch entstandene Kohlenstaubschlamm als hygroskopisch weiterwirkende Haftmasse verspritzt werden kann.
- Gegenüber der bekannten Methode, den Kohlenstaub an seinen Ablagerungsstellen ummittelbar unter Aufspritzen von Binde-, Netz- und Gelatiniermitteln hygroskopisch zu binden, hat dieser Vorschlag den Vorteil, die Haftwirkung zu steigern und die hygroskopische Wirkungsdauer zu vergrößern, so daß der Umweg der Absaugung des Kohlenstaubes zur Verpastung mit dem Bindemittel ohne weiteres in Kauf genommen werden kann.
- Die Erfindung geht nun davon aus, daß der angesaugte Kohlenstaub nicht erst von der Ansaugeluft getrennt wird. Erfindungsgemäß wird vielmehr das beim Absaugen des abgelagerten Kohlenstaubes entstandene Kohlenstaub-Luft-Gemisch unmittelbar der Mischspritzdüse des Bindemittels zugeführt.
- Als hygroskopisches Bindemittel wird in bekannter Weise eine wäßrige Lösung von z. B. Chlorcalcium bzw. Chlormagnesium verwendet, die sich bereits bei dem direkten Verspritzen stark viskoser Flüssigkeiten zur Bindung sedimentierenden Kohlenstaubes unter Tage als zweckmäßig erwiesen hat. Zur schnellen Staubbindung ist es dabei bekannt, dem hygroskopischen Bindemittel Netzmittel zuzusetzen. Um dem Kohlenstaubschlamm als Haftmasse einen innigeren Zusammenhang zu geben, kann dem hygroskopischen Bindemittel in ebenfalls bekannter Weise auch .ein gelatinierender Zusatz, beispielsweise Magmesiumhydroxyd, zugeschlagen werden. Aus Kostengründen ist statt Magnesiumhydroxyd aber auch jedes andere geeignete gelatinierende Mittel zuführbar.
- Mit Rücksicht auf die bei diesem Verfahren nicht so schnell erfolgende Zersetzung des hygroskopischen Bindemittels, das ja dem Staub-Luft-Gemisch erst im Auenblick des Verspritz-ens oder zeitlich kurz vorher' zugemischt wird, sieht die Erfindung die Verwendung eines ionogenen Netzmittels vor, das den Vorteil des geringeren Preises besitzt. Der Vorteil der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die Zuführung eines Kohlenstaub-Luft-Gemisches zu dem Bindemittel wirkungsmäßig eine Steigerung dier Haftung gegenüber der Zuführung des von der Ansaugeluft getrennten Kohlenstaubes zu dem Bindemittel bedeutet und die hygroskopische Wirkungsdauer der Einschlämmpaste verlängert wird, weis ein solches Gemisch in sich homogener ist und besonders aktiv und katalysatorisch wirkt. Zudem kann die Dosierung von Staubluft und Binde- sowie Netzmitteln von Hand individueller reguliert werden, als wenn die Dosierung in einem bestimmt eingestellten Verhältnis zueinander erfolgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Einschlämmen der Strecken im unterirdischen Grubenbetrieb mit hygroskopisch gebundenem und hygroskopisch weiterwirkendem Kohlenstaub, unter Verwendung angesaugten Kohlenstaubes und Zumischung eines hygroskopischen Bindemittels sowie eines Netzmittels, dadurch gekennzeichnet, daß das beim Absaugen abgelagerten Kohlenstaubes entstandene Kohlenstaub-Luft-Gemisch unmittelbar der Mischspritzdüse zugeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 229 564, 231884; französische Patentschrift Nr. 816 005; deutsche Patentanmeldung C 5202 VI/5 d (bekanntgemacht am 14. August 1952).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH19594A DE1022178B (de) | 1954-03-10 | 1954-03-10 | Verfahren zum Einschlaemmen der Strecken im unterirdischen Grubenbetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH19594A DE1022178B (de) | 1954-03-10 | 1954-03-10 | Verfahren zum Einschlaemmen der Strecken im unterirdischen Grubenbetrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1022178B true DE1022178B (de) | 1958-01-09 |
Family
ID=7148642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH19594A Pending DE1022178B (de) | 1954-03-10 | 1954-03-10 | Verfahren zum Einschlaemmen der Strecken im unterirdischen Grubenbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1022178B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE229564C (de) * | ||||
| DE231884C (de) * | ||||
| FR816005A (fr) * | 1936-07-09 | 1937-07-28 | Kali Forschungsanstalt Gmbh | Perfectionnements apportés aux procédés pour supprimer les poussières |
-
1954
- 1954-03-10 DE DEH19594A patent/DE1022178B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE229564C (de) * | ||||
| DE231884C (de) * | ||||
| FR816005A (fr) * | 1936-07-09 | 1937-07-28 | Kali Forschungsanstalt Gmbh | Perfectionnements apportés aux procédés pour supprimer les poussières |
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