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Anordnung zum Vergleich einer Banknote mit einer Vergleichsnote oder
einer Münze od. dgl. von beliebiger Enorm, Farbe und Transparenz mit einem Musterstück
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zum Vergleich einer Banknote mit einer
Vergleichsnote oder einer Münze od. dgl. von beliebiger Form, Farbe und Transparenz
mit einem Musterstück. Die anordnung ist besonders geeignet für eine Anwendunst,
in Verbindung mit Wechsel- oder Verkaufsautcmaten,- z. B. für den Verkauf von Benzin,
Karten und anderen Waren und Gegenständen, die so teuer sind, daß man es nicht für
wahrscheinlich halten kann, daß der Käufer ständig die benötigte Anzahl Münzen bei
sich hat. Die Anordnung soll zum Auslösen oder Sperren der Operationen der Verkaufs-oder
Wechselautomaten dienen.
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Die Erfindung bezweckt, eine Anordnung zu schaffen, die imstande
ist, eine Banknote, die in einen R erkaufsautomaten hineingesteckt wird, mit einer
früher eingelegten Vergleichsnote, z. B. einer Zehnmarknote, zu vergleichen, so
daß eine Banknote von größerem oder kleinerem Wert oder eine gefälschte Banknote
den Automaten nicht in Betrieb setzen kann, während die Vergleichstoleranzen doch
so groß gehalten sind, daß gebrauchte, aber echte Banknoten angenommen werden.
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Bei photoelektrischem Vergleich einer neuen Vergleichsbanknote und
einer Banknote aus dem gewöhnlichen Umlauf, die vom Automaten untersucht werden
soll, muß darauf Rücksicht genommen werden, daß letztgenannte Note etwas von der
NTergleichsbanknote abweichen kann, ohne daß dieses hedeutet, daß die untersuchte
Banknote nicht gültig ist. Die untersuchte Banknote kann z. B. schmutzig sein, ihr
Papier oder ihre Druckfarbe kann verblichen sein, oder sie kann Falten oder Risse
haben. Zwecks Übersehen solcher eventuellen Unterschiede wird vorgesclllag ll, die
Anordnung mit Organen für die Einstellung ihrer Empfindlichkeit auszurüsten, so
daß unwesentliche Abweichungen von der Vergleichsbanknote nicht eine Refusion der
untersuchten Note bewirken.
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Nach der Erfindung umfaßt eine solche Anordnung Belichtungsmittel
und lichtempfindliche Organe, wobei die Belichtungsmittel beide Banknoten gleichartig
belichten und die lichtempfindlichen Organe von dem Licht angeregt werden, das von
den beiden Banknoten reflektiert wird oder dieselben durchströmt.
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Bei dem vorzunehmenden Vergleich hat es sich als nicht notwendig
gezeigt, jeden einzelnen Punkt der Banknote zu kontrollieren. -Es reicht die Kontrolle
bestimmter Bereiche oder Punkte in einer Anzahl, die erfahrungsgemäß eine angemessene
Sicherheit der Gültigkeit der untersuchten Banknote bietet, aus.
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Nach der Erfindung ist die Anordnung mit Bewegungseinrichtungen vorgesehen,
die die Banknoten
so bewegen, daß die ganze Notenfläche belichtet und untersucht
wird. Die Noten werden dann punktweise belichtet und in entsprechenden Punkten untersucht.
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Die lichtempfindlichen Organe, wie z. B. Photozellen, werden, weml
die beiden Noten gleich sind, gleiche elektrische Spannungen abgeben, während die
Spannung unterschiedlich sein wird, wenn die Noten zu große Unterschiede aufweisen;
im letzteren Falle wird der Spannungsunterschied die Funktion der Automaten sperren.
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Es hat sich gezeigt, daß es bei der obenerwähnten Anordnung mit optischen,
photoelektrischen Systemen zweckmäßig ist, bei dem Vergleich die Noten auf einer
Trommel oder auf zwei synchron umlaufenden Trommeln anzubringen, so daß die Noten
mit dieser oder diesen umlaufen.
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Es ist zweckmäßig, die Anordnung mit Synchronisierungsanordnungen
zu versehen, die so eingerichtet sind, daß gleichbeLegene Punkte der beiden Noten
gleichzeitig beleuchtet werden.
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Bei Vergleich transparenter Stücke müssen die Belichtngseinrichtungen
und die Photozellen an jeder Seite des Stückes angeordnet sein, ansonsten wird das
Absuchen wie oben erwähnt und nach der folgenden Beschreibung vorgenommen.
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Die Erfindung bezieht sich also hauptsächlich auf eine Anordnung
zum Vergleich einer Banknote mit einer Vergleichsnote und ist dadurch gekennzeichnet,
daß
sie mit Einrichtungen für gleichzeitige und punktweise Belichtung beider Noten versehen
ist, wobei lichtempfindliche Organe, wie z. : B. Photozellen, angeordnet sind, die
von der Note reflektierte oder durch die Note hindurchfallende Lichtenergie in elektrische
Ströme umwandeln, die in einer geeigneten Meßvorrichtung oder in einer anderen,
geeigneten Anordnung, welche von Unterschieden in den genannten Strömen angeregt
werden, verglichen werden, wodurch z. B. ein Verkaufsautomat in seiner Funktion
gesperrt wird.
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Weitere Merkmale der Erfindung beziehen sich auf Anordnungen und
Einrichtungen, die eine punktweise und gleichzeitige Belichtung gleicher Punkte
der ganzen Oberfläche jeder Note oder eine Durchleuchtung von Jetons ermöglichen.
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Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform, bei der Licht aus zwei Lichtquellen
von zwei Banknoten über einen umlaufenden Spiegel reflektiert wird; Fig. 2 zeigt
eine Ausführungsform, bei der Licht von zwei Noten über einen umlaufenden Spiegel
auf zwei Photozellen geworfen wird; Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der Licht
auf die Noten über zwei synchron umlaufende Scheiben mit äquidistanten Löchern geworfen
wird; Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Noten unter festen Lichtpunkten
bewegt werden; Fig. 5 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Noten bewegt und von
mehreren Punkten aus belichtet werden, die in einer bestimmten Folge aufleuchten
und erlöschen ; Fig. 6 zeigt die Anordnung der beiden Noten auf zwei synchron umlaufenden
Trommeln.
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In Fig. 1 soll die Banknote 1 die Vergleichsnote sein, die im voraus
in die Vergleichsanordnung eingelegt ist, während eine Note 2 diejenige ist, die
auf ihre Echtheit kontrolliert werden soll.
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Zwei Lichtquellen 3 und 4 senden durch zugeordnete Linsensysteme
5 bzw. 6 Licht gegen einen Spiegel 7 aus, der um eine Achse 8 herumläuft. Der Spiegel
7 wirft das Licht von den Lichtquellen 3 und 4 auf die Banknoten 1 und 2 herunter.
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Die Linsensysteme 5, 6 sind so beschaffen, daß die Strahlen aus den
Lichtquellen 3 und 4 möglichst zu Punkten auf den Noten 1 und 2 gesammelt werden.
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Beim Umlaufen des Spiegels 7 werden die Lichtpunkte 9 und 10 über
die Breite der Noten 1 und 2 bewegt und bei Bewegung der Noten in ihre Längsrichtung,
wie mit dem Pfeil 11 in diesem Ausführungsbeispiel angedeutet, wird die ganze Oberfläche
der beiden Noten punktweise belichtet.
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Der Abstand 12 zwischen den Lichtpunkten 9 und 10 entspricht möglichst
genau dem Abstand zwischen zwei gleichen Punkten an den beiden Noten 1 und 2.
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Die verschiedenen Treibanordnungen für die Rotation des Spiegels
7 und für die Bewegung der Noten 1 und 2 sind anschaulicherweise nicht in der Zeichnung
gezeigt, da diesen eine beliebige Ausführungsform gegeben werden kann, die für den
Fachmann selbstverständlich ist, wenn ihm das Prinzip bekannt ist.
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Die Photozellen, die vom Licht der Lichtpunkte 9 und 10 erregt werden,
sind ebenfalls nicht gezeigt, da diese in verschiedener Weise angeordnet werden
können, z. B. so, daß sie Licht empfangen, das von den Lichtpunkten 9 und 10 reflektiert
wird, oder daß sie vom Licht erregt werden, das die Noten durchströmt.
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Wenn nun die Noten 1 und 2 gleich sind, werden die Lichtpunkte9 und
10 während der ganzen Zeit
sich gleichartig ändern. so daß sich die Spannungsänderungen
in den beiden Photozellen im selben Takte ändern werden, und wenn die Kontrolle
der Note 2 ausgeführt ist, wird der Automat die Waren, z. B. eine gewisse Menge
Benzin. ausliefern.
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Wenn jedoch irrtümlich eine Note mit einem größeren oder kleineren
Wert als vorausgesetzt eingeführt wäre, wird die Lichtintensität der Punkte9 und
10 verschieden sein, und die Photozellen werden verschiedene Spannungen abgeben,
die die Funktion des Automaten sperren und gegebenenfalls die falsche Note mit Hilfe
geeigneter fachmänischer Einrichtuntungen zurückgeben.
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Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform werden die Noten 1 und
2 über der ganzen Oberfläche gleichzeitig beleuchtet. während das von den Noten
reflektierte Licht punktweise von den Linsensystemen 5 und 6 gesammelt und auf die
Photozellen 13 und 14 geworfen wird.
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NIit Hilfe des Spiegels 7. der sich um eine Achse 8 dreht, kann Licht
von Punkten in der Querrichtung der Noten 1 und 2 gesammelt werden, und wenn dann
die Noten in ihrer Längsrichtung 11 mit Hilfe geeigneter anderer Anordnungen bewegt
werden, kann die ganze Oberfläche beider Noten untersucht werden.
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Im übrigen ist die Wiflungsweise dieser Ausführungsform dieselbe
wie die vorher beschriebene, wobei ungleiche Spannungen aus den Photozellen 13 und
14 den Automaten für die Auslieferung der verkauften Ware in Betrieb setzen, während
ungleiche Spannungen die Funktion sperren und die eingeführte Note zurückliefern.
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Eine der Voraussetzungen dafür, daß die Kontrolle zufriedenstellend
wirken soll, ist, daß der Abstand 12 zwischen den Punkten 9 und 10, von denen das
Licht in jedem Augenblick aufgenommen wird, möglichst genau dem Abstand zwischen
zwei ähnlichen Punkten auf den Noten 1 und 2 entsprechen soll.
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In Fig. 3 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der das Licht
aus den Lichtquellen 3 und 4 mit Hilfe geeigneter Linsensysteme 5 und 6 durch zwei
synchron umlaufende Lochscheiben 15 und 16 auf die Noten 1 und 2 geworfen wird.
Die beiden Banknoten werden in einer Ebene rechtwinklig zu den Rotationsachsen der
Lochscheiben 15 und 16 in die mit dem Pfeil 11 angedeutete Richtung bewegt.
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Im übrigen ist die Wirkungsweise dieselbe wie vorher beschrieben,
wobei das Licht, das von den Noten 1 und 2 reflektiert wird oder durch die Noten
1 und 2 fällt, Photozellen erregt, die den Automaten entweder auslösen oder sperren.
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Die gezeigten Ausführungsbeispiele sollen nur dazu dienen, die Grundprinzipien
der Erfindung darzustellen, und bilden keine Begrenzungen, wobei andere Ausführungsformen
leicht denkbar sind; z. B. kann der umlaufende Spiegel auf beiden Seiten mit einer
Reflektionsschicht belegt werden, oder der Spiegel kann in schwingende Bewegung
gesetzt werden, die nur ausreicht, um Licht auf die Breite der Noten zu werfen oder
Licht von der Breite der Noten aufzunehmen.
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In Fig. 4 werden die Noten 17 und 18, die verglichen werden sollen,
mit Hilfe der Lampensysteme 19 und 20 und zugeordneten Linsenanordnungen 21 und
22 belichtet. Die Photozellensysteme sind in tibereinstimmung mit den oben beschriebenen
Prinzipien angeordnet. Bei Bewegung in Richtungen, die mit dem Pfeil 25 angedeutet
sind, werden die Lichtpunkte23 und 24 Streifen der Notenoberfläche entlang
beschreiben.
Der Abstand 26 zwischen den zusammengehörigen Lichtpunkten 23 und 24 auf den beiden
Noten entspricht möglichst genau dem Abstand zwischen zwei gleichen Punkten auf
den Noten 17 und 18.
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In Fig. 4 sind drei Lichtpunkte auf jeder Note gezeigt, es ist aber
eine Voraussetzung, daß eine beliebige Anzahl Lichtpunkte verwendet werden kann.
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Ebenfalls kann die von den Lichtpunkten der Notenfläche entlang beschriebene
Kurve willkürlich gewählt werden. Wenn die Noten einander ähneln, werden die Spannungsänderungen
der Photozellen gleich sein, und der Automat wird die Noten gutheißen. Wenn die
Noten nicht ähnlich sind, werden die Photozellen verschiedene Spannungen abgeben,
und der Automat wird gesperrt und gegebenenfalls die unrichtige Note zurückgeben.
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In Fig. 5 wird das Licht aus den Lichtquellen 19 und 20 durch die
Linsensysteme21 und 22 auf die Noten 17 und 18 geworfen, so daß übereinstimmende
Punkte der beiden Noten gleichzeitig belichtet werden. Wenn die Noten in der Richtung
des Pfeiles 25 bewegt werden, werden die Lichtquellen nach einer bestimmten Folge
gezündet und gelöscht, wodurch bestimmte Gebiete untersucht werden. Im übrigen ist
die Wirkungsweise dieser Ausführung den vorher beschriebenen ähnlich, wobei gleiche
Spannungen aus den Photozellen den Automaten in Betrieb setzen und ungleiche Spannungen
seine Funktionen sperren.
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Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform, bei der die Noten 17 und 18 an
zwei synchron umlaufenden Trommeln 19 und 20 angebracht sind und mit Hilfe einer
von den obengenannten Methoden belichtet werden. Um die gleichzeitige Belichtung
entsprechender Punkte zu erhalten, muß die Treibanordnung der Trommeln mit Synchronisierungsanordnungen
ausgerüstet werden. Solche Anordnungen sind bekannt und sollen hier nicht beschrieben
werden.