[go: up one dir, main page]

DE831338C - Automatisch gesteuertes Geschicklichkeitsspiel - Google Patents

Automatisch gesteuertes Geschicklichkeitsspiel

Info

Publication number
DE831338C
DE831338C DESCH3638A DESC003638A DE831338C DE 831338 C DE831338 C DE 831338C DE SCH3638 A DESCH3638 A DE SCH3638A DE SC003638 A DESC003638 A DE SC003638A DE 831338 C DE831338 C DE 831338C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
contact
relay
contacts
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH3638A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Schumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH3638A priority Critical patent/DE831338C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE831338C publication Critical patent/DE831338C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/32Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
    • G07F17/34Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements depending on the stopping of moving members in a mechanical slot machine, e.g. "fruit" machines

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

  • Automatisch gesteuertes Geschicklichkeitsspiel Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Geschicklichkeitsspiel.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, daß mehrere auf rotierenden Scheiben angeordnete Bildfolgen, vorzugsweise drei solcher Bildfolgen, vor dem Spieler abrollen, die unabhängig voneinander elektrisch angetrieben werden und mit je einem von Hand zu betätigenden Kontakt verbunden sind. Jeder Kontakt ist mit einem durch ihn gesteuerten Relais, einem Motor und einem Elektromagneten unabhängig von den anderen Kontakten derart verbunden, daß beim Drücken des betreffenden Kontakts der zugeordnete Bildstreifen angehalten wird. Die Aufgabe des Spielers ist es dabei, durch geschicktes Abstoppen ein bestimmtes Bild so festzuhalten, daß seine Stellung mit einer auf dem Gehäuse des Apparats angebrachten Marke übereinstimmt. Gelingt es dem Spieler, durch geschicktes Abstdppen drei übereinstimmende Bilder auf ihren Marken festzuhalten, so ist damit eine Gewinnstellung gegeben, die in der automatischen Schaltung des Apparats die Auszahlvorrichtung betätigt.
  • Die Bildfolgen können sowohl auf der Stirnseite der rotierenden Scheibe oder auch auf ihrem Umfang angeordnet sein. Im ersten Fall werden die Bildscheiben aufgetrenntenAchsen,jedoc'hineinerLinie, neben- oder übereinander angeordnet. Im zweiten Fall werden die Bildscheiben auf getrennten Achsen parallel nebeneinander oder übereinander angeordnet. In jedem Fall erfolgt der Antrieb der einzelnen Bildscheiben unabhängig von den anderen.
  • Einen besonderen Anreiz zur Betätigung der Geschicklichkeit des Spielers bietet ein solches Spiel dadurch, daß die Bildstreifen oller Bildscheiben sich il] verschiedener Richtung bewegen. Sind drei Bildstreifeii vorhanden, sei l:itift z. 1i. der erste von links nach rechts, der zweite von rechts nach links und der dritte voll links nach rechts. Durch ein Geschicklichkeitsspiel dieser Art wird die schnelle Beobachtung des Spielers, die schnelle Reaktion der Hand- und Fingermuskulatur, sowie die schnelle und sichere Schätzung der von dem 13i1(1 durchlaufenden Strecke gefördert.
  • lii den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen derartiger Geschicklichkeitsspiele beispielsweise und schematisch dargestellt.
  • 1# 1g. i 1]1s 5 zeigen in schaubildlicher Darstellung verschiedene Ausführungsformen eines erfindungsgelnä 13 gestalteten Geschicklichkeitsspiels; hig. 6 zeigt den :\Ilparat gemäß Fig. t im Schnitt nach Elfelle :9-l3; "-. 7 zeigt den Apparat nach F ig. i von hinten F 11 r' gesellen lief allgenommener Rückwand; Fig. S zeigt (las Geriit gemäß Fig. 2 ]in Sclin :t nach der Ebene C-1); hig. (# zeigt das Gerat gemäß 1# ig. 2 1>e1 abgenommener Rückwand voll hinten gesehen; F'-. ]o ist eil] Schnitt nach Ebelle 1:-h Fig. 3; Fig. i i zeigt den Apparat geni:il3 Fi* 3 in .\usicllt 11c1 allgenommenem Deckel; Fig. 12 zeigt den :\liparat gemäß Fig. .l im Schnitt nach Iaielle (:-1l ; Fig. 13 zeigt den Altparat geill:il3 I# ig. 4 ü1 Ansicht lief abgenommener Hinterwand des Gehäuses; Fig. 14 ist ein Schnitt nach Ebene 1-K in Fig. 5; I# ig. i 5 zeigt den .Apparat gein:iß Fig. 5 lief abgenommener Gelläuseriickwand; I# 1g. 16 zeigt im Grundriß den schematischen Aufbau eines Geschicklichkeitsspiels gemäß Fig. t oller 2: Fig. 17 zeigt ebenfalls ini Grundriß den schematischen :\ufbau eines Geschicklichkeitssp els gemäß 1.19. 3, 4 un(l 5 > 1#i1-. 18 veranschaulicht die Schaltung eines Bildträgers des Geschicklichkeitsspiels; 1,-1g. i< zeigt die Gesamtschaltung für ein erfindungsgemäß gestaltetes Geschicklichkeitsspiel finit drei Bildträgern. Diese Gesamtschaltung kommt also für alle in den Fiz,. t düs 3 (dargestellten Geschicklichkeitsspiele in Betracht; Fig. 20 veranschaulicht eine weitere verbesserte :\tisfülirungsforni der Gesamtschaltung.
  • Im einzelnen bestellt der in Fig. i gezeigte Apparat aus einem beliebigen Gestell oder Tisch i, auf dem (las Gehäuse 2 (des eigentlichen Geschicklichkeitsspiels aufgestellt ist.
  • An der Seite (des Apparates befindet sich ein in bekannter Weise ausgebildeter Einwurf 3, durch den eine den Mechanismus des Spiels einschaltende Marke oder \liinze eingeworfen wird.
  • Auf (der Vorderseite des Kastens 2 befinden sich (frei Durchbrüche, hinter denen (die sich bewegenden Bildstreifen :1, 5, 6 erscheinen. Unterhalb der Bildstreifen befinden sich drei Kontaktknöpfe 7, ä, 9, deren je einer jeder Bildfolge zugeordnet ist. Durch Betätigung dieser tiotitaktkn<il)fe werden die die Bilder tragenden Scheiben in ihrer Bewegung abgestoppt. Dabei kommt es darauf all, (laß eilt bestimmtes Bild genau in der Hölle vier an der :1ussparung angebrachten Markierungen io, il, 12 erscheint.
  • Während der Laufzeit des Spiels, solange also die Bildrollen :4, 5 und 6 in Bewegung sind, brennt eine an der Vorderseite des Kastens angebrachte Kontrolllampe 13. Das Erlöschen der Kontrollampe -zeigt all, daß die Spielzeit beendet ist, so daß für ein neues Spiel erneut eilte Nfarke iii (teil Schlitz 3 eingeworfen wverden muß.
  • In ähnlicher Weise ist- auch das Geschicklichkeitsspiel nach Fig.2 ausgebildet. Es bezeichnen hier gleiche Bezugszeichen gleiche Teile wie in Fig. t. Die Bildstreifen .4, 5 und 6 erscheinen liier auf der Vorderfläche des Apparats derart, daß sie sich in horizontaler Richtung übereinander bewegen. Zweckmäßig können die Bildstreifen .l und 6 sich in entgegengesetzter l'iclituiir; bewegen wie der mittlere Bildstreifen @.
  • Gemäß F ig. 3, 4 u11(1 5 ist grundsätzlich dieselbe Einrichtung vorgesehen. iiur sind all Stelle der Bildrollen :1, 5 und 6 in diesen :'\usfiilirliiigsl)eispielen (frei Bildscheiben 14, 15 und t6 finit auf ihrer Stirl]-Rä ehe angeordneten Bildern angeordnet, die um ihre senkrechte Achse rotieren. Diese Einrichtung hat den Vorzug, daß der Spieler jeweils volle tvlbersicht über die gesamte Bildfolge hat. Auch lief dieser Einrichtung l:ißt mal] die Bildscheiben sich zweckmäßig in verschiedenen Richtliiigen bewegen, also z. 13. so, daß die Scheiben 14 und 16 1111 gleichen Sinn, z. B. in Uhrzeigerrichtung, umlaufen, während die Scheibe 15 sich in entgegengesetzter Richtung dreht.
  • Fig. 6 bis 1,5 veranschaulichen Gien :Aufbau der Geräte in schematischer Darstellung.
  • Gemäß Fig. 6 und 7 sind die Bildrollen .4, 5u11(1 (i nebeneinander allgeordnet, so (laß sie, wie in Fig. i beschrieben. an den nelyeneinanderliegenden Ausschnitten des Gehäuses erscheinen. Die drei Bildrollen sind z\\-eckni:il3ig getrennt gelagert und mit je einem besonderen Antriebsmotor, insbesondere einem Elektromotor mit Getriebe 17, 12i und 1.9, versehen. jede Rolle ist ferner finit einer magnetischen Stoppvorrichtung 2o, 21 ulld 22 ausgestattet, deren Bremse dann in 'hätigkeit tritt, tveiin der 1>etreffende Kontakt gedrückt wird.
  • Das Gehäuse ist ferner mit den an sich bekannten Einrichtungen für (die Einzahlung, z.13. einem Münzprüfer 23, versehen, aus dein die Münze in eile Sainnielrohr 2.1 gelangt. 1)1e überschießenden Münzen werden durch die Nebenleitung 25 i11 einen Kassetirauill 26 geführt. Zwischen :Münzprüfer 23 und Saminelrolir 2:1 ist noch dor Auslösekontakt 27 angeordnet, (der hei Berührung finit (der Münze den Antriel@ des Apparates in Funktion setzt.
  • _11t den Scheiben sind ferner die die Auszahlungen einleitenden Kontakte 28, 29 und 3o angeordnet, die in bestimmter Stellung der Scheiben ansprechen und die Magnete 3 t für die Auszahlung betätigen.
  • Gemäß Fig. 8 bis 15 sind in entsprechend anderer :\nordnung grunds:itzlich (die gleichen Teile vorbanden, die mit denselben Bezugszeichen, wie in Fig. 6 und 7, bezeichnet sind.
  • In Fig. 16 und 17 erscheinen wiederum die gleichen 'heile wie in F ig. 6 bis 15. Hier ist insbesondere noch die Zeituhr 32 nebst Hilfsrelais 33 gezeigt, durch welche das Ein- und Ausschalten des gesamten Apparats gesteuert wird.
  • Die Schaltungsanordnung für eine einzelne Gruppe, also für eine einzelne Bildscheibe oder Bildrolle, besteht gemäß Fig.18 aus den Stromzuführungsleitungen 34, 35, die z. B. von einem 22o-Volt-Netz abgenommen werden können.
  • Dieser Stromkreis wird beim Einwerfen der Münze in den Schlitz 3 unter Einschaltung der Zeituhr 32 über ein Relais 33 derart geschlossen, daß die beweglichen Kontaktsätze 36 eines Relais 37 in jeder Schaltgruppe den zugehörigen Motor 38 betätigen, welcher die zugehörige Bildscheibe oder Bildrolle antreibt. Gleichzeitig wird die Magnetbremse 39 jeder betreffenden Schaltgruppe derart unter Strom gesetzt, claß sie gelöst wird, so daß die Rotation der Bildrolle ungehindert stattfinden kann. Wird nunmehr einer der Stoppkontakte 4o betätigt (vgl. 7, 8 und 9 in Fig. i), so arbeitet das Relais derart, daß i. der Stoppkontakt 4o durch den Kontakt 36a überbrüCkt, 2. der Kontakt 36b geöffnet wird und den Motorkreis ausschaltet sowie gleichzeitig auch die magnetische Bremsvorrichtung auslöst. Infolgedessen tritt die Bremse sofort in Tätigkeit und bremst die zligeh<irige Bildrolle auf die kürzeste Entfernung ab.
  • Im Moment des Abstoppens wird ferner der Kontakt 41 geschlossen, der eine besondere Bedeutung für die Auszahlung besitzt, wie weiter unten erläutert wird.
  • Gemäß Fig. i9 bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile wie in Fig. 18. Die drei zu den drei Bildrollen gehörigen Schaltgruppen, deren jede mit der Schaltung nach Fig. 18 im wesentlichen identisch ist, sind hier mit 1, 11, 111 bezeichnet. Zur Schaltgruppe I gehört noch ein für die Auszahlung bestimmter Kontaktsatz 42. Zu der Schaltgruppe 1I gehört ebenfalls ein Kontaktsatz 43 und zur Schaltgruppe III der Kontaktsatz 44.
  • Diese drei Kontaktsätze 42, 43 und 44 werden rein mechanisch betätigt, z. B. geschlossen, nämlich durch Nocken an den Bildscheiben, die bei bestimmter Stoppstellung der Bildscheibe die Schließung bewirken.
  • Die Schließung der Kontakte 42, 43 und 44 erfolgt also nur dann, wenn übereinstimmende Bilder auf die auf dem Gehäuse angebrachten Marken io, i i und 12 eingestellt sind.
  • Die "Zeituhr 32, 48 setzt sich aus einem Asynchronmotor 32, auf dessen Getriebeachse sich die Nocken für die mechanische Trennung der Kontakte 49, 50 befinden, und einem Relais 48, das die dazugehörige Kontaktgruppe 48a betätigt, zusammen. Die Zeituhr 32, 48 tritt in Tätigkeit, sobald durch den Einwurf der Münze der Kontakt 3 im Stromkreis 34, 35 über den Kontaktsatz 4811 geschlossen wird. Stellen sich heim Abstoppen drei übereinstimmende Bilder auf die Marken io, t i und 12 ein, so ist damit eine durchgehende Reihe der Kontakte 42, 43 und 44 mit einem über einen der Auszahlungsmagnete 45, 46 und 47 gehenden Stromkreis geschlossen.
  • Wird dagegen kein Stoppkontakt gedrückt, so schaltet nach Ablauf der vorgeschriebenen Zeit die Uhr 32, 48 mechanisch die Kontakte 49, 50 aus, so .daß der Stromkreis unterbrochen wird und die Bildscheiben stehenbleiben.
  • In der Zuleitung 34 zur Zeituhr 32, 48 und die Leitung 35 wird zweckmäßig noch die Kontrollampe 13 geschaltet, die so lange brennt, als Strom durch die Zeituhr fließt und der Antrieb der Bildflächen betätigt wird.
  • In dem besonderen Fall, daß der Spieler noch nicht gestoppt hat, die Scheiben sich aber bei ihrem Stehenbleiben zufällig mit drei übereinstimmenden Bildern in Stellung der Marken i o, i i und 12 befinden, tritt infolge der Öffnung des Kontakts 5o das mit Dauerstrom betriebene Relais 33 in Tätigkeit. Das Relais 33 schließt in diesem Fall die Leitung 34 über die Kontakte 42, 43 und 44 mit der Leitung 35, so daß in diesem Fall die Auszahlung stattfindet. Erst nachdem die Auszahlung erfolgt ist, erfolgt auch die Öffnung des Kontaktes 49. Der Kontakt wird also immer mit einer gewissen Verzögerung hinter dem Kontakt 5o geöffnet, um im Fall, daß die Bildscheiben in der Gewinnstellung stehenbleiben, die Auszahlungen durch Betätigung der Auszahlungsmagnete 45, 46 und 47 zu ermöglichen.
  • In Fig. 20 bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile wie in Fig. i9. Hier ist zu den Gruppen 1, I1 und III noch je ein Kontakt 51, 52 und 53 hinzugekommen. Diese Kontakte bezwecken in solchem Fall, in dem der Spieler die passende Bildstellung in einer der Schaltgruppen 1, 1I und 111 nicht erreicht, also fehlerhaft gestoppt hat, den Stromkreis sofort auszuschalten, so daß sofort ein neues Spiel beginnen kann. Dieses wird mit Hilfe der Kontakte 54, 55 und 56 ermöglicht, die wiederum den Kontaktsätzen 42, 43 und 44 zugeordnet sind. Die Kontakte 51, 52 und 53 werden in diesem Fall geschlossen, sobald der Spieler den zugehörigen Kontakt drückt. Mit dem Schließen dieser Kontakte erhalten aber auch die Kontakte 54, 55, 56 Strom. Wenn nun in einer Schaltgruppe, z. B. in Schaltgruppe I, fehlerhaft gestoppt wird, so bleibt die Kontaktgruppe 54 geschlossen und der Gesamtstrom wird über das zugehörige Relais 57 geleitet, so daß die Ausschaltung des ganzen Stromkreises erfolgt. Nur in einem Fall werden die Kontakte 54, 55, 56 geöffnet, nämlich dann, wenn beim Abstoppen sich eine Gewinnstellung ergibt.
  • Die beschriebene Einrichtung kann mannigfach im wesentlichen Sinn abgeändert und ausgestaltet werden. Die äußere Gestaltung wie die Anordnung der Bildrollen oder Bildscheiben ist beliebig, ebenso auch die Anzahl der Bildrollen oder Scheiben, obwohl im allgemeinen die in den Ausführungsbeispielen vorgesehene Dreizahl mit abweichender Bewegungsrichtung der mittleren Scheibe empfehlenswert ist. Ebenso hat sich die in Fig. i gezeigte Anordnung von rechteckigen oder quadratischen Bildern deren Diagonale in der Bewegungsricht. ung des Bildstreifens liegt, als zweckmäßig erwiesen. Bei Scheiben empfiehlt sich eine dreieckige Gestaltung der Bildfelder derart, daß die Bilddreiecke mit der Spitze nach außen liegen und durch leere ebenfalls dreieckige Sektoren getrennt sind.
  • Beim praktischen Betrieb eines erfindungsgemäß ausgebildeten Geschicklichkeitsspiels hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die am Umfang der Bildscheiben gemessene Geschwindigkeit innerhalb eines Bereichs von io bis 15 cm/sec zu halten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Automatisch gesteuertes Geschicklichkeitsspiel, gekennzeichnet durch elektrischen Einzelantrieb mehrerer nebeneinan-!er kontinuierlich ablaufender, auf einem rotierenden Träger angeordneter Bildfolgen, z. B. nebeneinander ablaufender Bildstreifen oder nebeneinander angeordneter Bildscheiben, mit der Maßgabe, daß durch Betätigung je eines von mehreren Handkontakten, deren je einer nebst dem durch ihn gesteuerten Relais, Elektromotor und Elektromagneten unabhängig von den anderen einem bestimmten Bildstreifen oder einer Bildscheibe zugeordnet ist, je ein bestimmtes Bild abgestoppt und in einer Stellung festgehalten werden kann, die durch eine auf dem Gehäuse des Apparats angebrachte Marke bezeichnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach.Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildstreifen oder Bildscheiben, die neben oder übereinander angeordnet sind, sich in verschiedener Richtung bewegen, z. B. derart, daß bei drei Bildscheiben oder Streifen der mittlere Bildträger sich in entgegengesetzter Richtung bewegt wie die beiden äußeren.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Bildträger eine selbständige Schaltung mit Motor und magnetischer Stoppvorrichtung derart zugeordnet ist, daß sämtliche Bildträgerschaltungen gemeinsam von einer Zeituhr gesteuert und nach Ablauf der eingestellten Zeit ausgeschaltet werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drücken des zti einer Schaltgruppe gehörigen Kontaktknopfes ein Relais betätigt wird, <las den Strom des zu diesem Kontakt gehörigen Motors und den Strom des zugehörigen Bremsmagneten ausschaltet, so daß die Bremsung in Tätigkeit tritt.
  5. 5. VorrichtunZ, Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den zu den einzelnen Bildträgern gehörigen Schaltgruppen die Auszahlungsmagnete betätigende Kontaktgruppen vorgesehen sind, welch letztere in Abhängigkeit von den Bildträgern, z. B. durch an diesem angeordnete Nocken derart gesteuert werden, daß nur bei richtiger Einstellung übereinstimmender Bilder auf den Marken des Apparates der die Auszahlungsmagnete betätigende Stromkreis geschlossen @i#ird.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Nichtbenutzung der Stoppeinrichtung, durch die Zeituhr (32) das Relais (33) in Tätia;keit tritt, das bei Einstellung dreier übereinstimmender Bilder den Stromkreis für die Auszahlungsmagnete schließt.
  7. 7. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeituhr (32, 48) beim Münzeneinwurf über das Relais (48) mit dem Kontaktsatz (48°) den Stromkreis unter Überbrückung des Schaltkontakts (3) schließt, während hei Ablauf der Zeit die Kontakte (49, 5o) derart gesteuert werden, daß zunächst der Kontakt (5o) geöffnet wird, durch den das Relais (33) in Tätigkeit tritt, während der Kontakt (49) mit Verzögerung geöffnet wird. B. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, claß den einzelnen Schaltgruppen zusätzliche Kontakte (51, 52 und 53), sowie den Kontaktgruppen (42, 43 und 44) ebenfalls zusätzliche Kontakte (54, 55 und 56) zugeordnet sind mit der Maßgabe, daß die Kontakte (51, 52 und 53) bei jedem Abstoppen der zu der betreffenden Schaltgruppe gehörigen Bildfolge geschlossen werden, die Kontakte (54, 55 und 56), die im allgemeinen geschlossen sind, aber nur bei Einstellung übereinstimmender Bilder auf die Marken des Apparats geöffnet werden, so daß bei jeder Fehlabstoppung sofort ein Relais (57) betätigt @vird, das den Hauptstromkreis öffnet.
DESCH3638A 1950-08-15 1950-08-15 Automatisch gesteuertes Geschicklichkeitsspiel Expired DE831338C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH3638A DE831338C (de) 1950-08-15 1950-08-15 Automatisch gesteuertes Geschicklichkeitsspiel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH3638A DE831338C (de) 1950-08-15 1950-08-15 Automatisch gesteuertes Geschicklichkeitsspiel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE831338C true DE831338C (de) 1952-02-11

Family

ID=7423847

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH3638A Expired DE831338C (de) 1950-08-15 1950-08-15 Automatisch gesteuertes Geschicklichkeitsspiel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE831338C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933175C (de) * 1952-01-27 1955-09-22 Theodor Bendorff Selbstkassierendes Spielgeraet
DE950885C (de) * 1953-07-22 1956-10-18 Theodor Bendorff Selbstkassierendes Spielgeraet
DE965365C (de) * 1955-02-25 1957-06-06 Nsm Appbau G M B H Spielautomat mit mehreren Spielstellen und einem diesen gemeinsamen Satz Umlaufkoerper
DE972601C (de) * 1952-05-10 1959-08-20 Wilhelm Menke Spielautomat
DE2828797A1 (de) * 1978-06-29 1980-01-03 Wulff Apparatebau Verfahren fuer das definiert vorgebbare anlaufen und abbremsen eines umlaufkoerpers bei spielautomaten o.dgl.

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933175C (de) * 1952-01-27 1955-09-22 Theodor Bendorff Selbstkassierendes Spielgeraet
DE972601C (de) * 1952-05-10 1959-08-20 Wilhelm Menke Spielautomat
DE950885C (de) * 1953-07-22 1956-10-18 Theodor Bendorff Selbstkassierendes Spielgeraet
DE965365C (de) * 1955-02-25 1957-06-06 Nsm Appbau G M B H Spielautomat mit mehreren Spielstellen und einem diesen gemeinsamen Satz Umlaufkoerper
DE2828797A1 (de) * 1978-06-29 1980-01-03 Wulff Apparatebau Verfahren fuer das definiert vorgebbare anlaufen und abbremsen eines umlaufkoerpers bei spielautomaten o.dgl.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69906632T2 (de) Unterhaltungsgeräte
DE3021731A1 (de) Anzeigevorrichtung fuer automaten
DE3444069A1 (de) Gluecksspielgeraet
DE2318846A1 (de) Gebuehrenfestsetzungsvorrichtung
DE4232762A1 (de) Geldspielgerät
DE831338C (de) Automatisch gesteuertes Geschicklichkeitsspiel
DE3334474A1 (de) Muenzspielgeraet mit einem eine mehrzahl von ueber gewinn oder verlust entscheidenden anzeigefeldern aufweisenden spielfeld
DE1119108B (de) Mikrofilm-Durchlaufkamera zur photographischen Aufnahme von ebenen Vorlagen
DE1797248B2 (de) Filmkopiergeraet zum herstellen von kopien mit zusatzinformation
DE2814183B2 (de) Münzbetätigtes Spielgerät
DE625287C (de) Durch Zaehlkarten gesteuerte Maschine mit Einrichtung zum getrennten Ablegen der Karten eines Stapels nach Grenzwerten ihrer Kennlochungen
DE2323922A1 (de) Spielautomat
DE3403018A1 (de) Rotalet - gesellschaftsspiel vom roulette-typ
DE1284138B (de) Automatischer Muenzplattenspieler
DE2611529C2 (de) Kugelspielgerät mit lotrecht angeordnetem Spielfeld
DE555591C (de) Verfahren zur selbsttaetigen Bestimmung der bei einer Lotterie zur Auslosung gelangenden Losnummern und Gewinnzahlen
DE1942304A1 (de) Spielautomat
DE927839C (de) Durch ein Filmband gesteuerte Geschaeftsmaschine
DE513320C (de) Geschaeftsmaschine
DE1474938C (de) Munzspielgerät
DE965172C (de) Automatisch gesteuertes Spielgeraet mit elektrischem Antrieb
DE2612267C2 (de) Münz-Spielgerät
DE1474961C (de) Elektrisch betriebenes, einen Gewinn in Aussicht stellendes Münzspielgerät
DE1524698C3 (de) Fahrkarten-Ausgabeautomat
AT155845B (de) Mehrteller-Schallplattenapparat und Schallplatte.