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DE10220301B4 - Spanneinrichtung mit verstellbaren Spann- und Halteelementen - Google Patents

Spanneinrichtung mit verstellbaren Spann- und Halteelementen Download PDF

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DE10220301B4
DE10220301B4 DE10220301A DE10220301A DE10220301B4 DE 10220301 B4 DE10220301 B4 DE 10220301B4 DE 10220301 A DE10220301 A DE 10220301A DE 10220301 A DE10220301 A DE 10220301A DE 10220301 B4 DE10220301 B4 DE 10220301B4
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clamping
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Abstract

Spanneinrichtung (100) zum Aufnehmen und/oder Halten / Spannen und/oder Umsetzen von Behältern, Paletten oder dergleichen (98, 99), aufweisend
– einen Spannrahmen (20, 40) mit daran umfangsseitig befestigten Umlenkelementen (10, 21-26, 41-56), welche
– wenigstens eine Längsdurchführung (2, 3) und eine Querdurchführung (4-7,) in zumindest zwei zueinander unterschiedlichen Ebenen besitzen, wobei
– in wenigstens eine der Längsdurchführungen (2, 3) eine Zahnstange (9, 28, 29, 31, 62-68) und in wenigstens einer der Querdurchführung (4-7) eine weitere Zahnstange (11, 12, 27, 70) geführt sind, die über ein drehbewegliches Element (8) funktional zusammenwirken, und
– Spannelemente (33, 60, 61), die mit einigen der quergeführten Zahnstangen (11, 12, 27) funktional verbunden sind, durch die sie bis an die Kontur des Behälters, der Palette oder dergleichen (98, 99) heran geführt werden, wobei diese Zahnstangen (11, 12, 27, 70) über die umfänglich am Spannrahmen (20, 40) in den Längsdurchführungen (2, 3) bzw....

Description

  • Gegenstand der Erfindung ist eine Spanneinrichtung mit verstellbaren Spann- und Halteelementen, beispielsweise für Paletten an einem Palettierer.
  • Aus der DE 44 14 001 A1 ist eine Palettiermaschine bekannt, die zum Be- oder Entladen von Paletten mit Stückgütern oder Behältern dient. Zum Zu- oder Abführen von Leerpaletten ist vorgesehen, unter Beibehaltung einer kontinuierlichen Arbeitsweise die Leerpaletten mit Hilfe einer Kastenfördereinrichtung der Palettiermaschine zu- bzw. abzuführen. Die Überführung der Leerpaletten zur Kastenfördereinrichtung oder umgekehrt von dieser zum Palettenbeladeplatz erfolgt durch gesteuerte Greifereinrichtungen der Maschine. Vorrangig angewendet wird diese Palettiermaschine in der Getränkeindustrie.
  • Die EP 0 736 469 B1 offenbart ein weiteres Palettiersystem. Hierbei betrachtet wird die Bildung eines vertikalen Stapels aus mehreren Schichten, wobei Verbesserungen zum Stapeln vorgesehen sind.
  • In der DE 697 00 526 T2 , die sich mit einer Vorrichtung zum Stellen von Gruppen auf Paletten beschäftigt, werden in einer Palettenladestation mehrere Kartonbögen auf eine Palette gelegt. Die Palettenstation enthält dazu einen beweglichen Arm, der mit einer Klaue zum Greifen von einer Reihen von Stapel versehen ist, sowie Bewegungsmittel, die die Greifklaue in X- und Y- Richtung bezüglich der Palette bewegen können.
  • Eine Vorrichtung zum orientierten Ablegen von gleichförmigen Gegenständen ist aus der DE 31 07 495 C2 bekannt. Das Ausführen der Stapel aus der Vorrichtung erfolgt über einen Übergabewagen, der in der Höhe hinauf und hinab verfahrbar ist.
  • Ein Palettierumsetzer ist in der DE 196 07 563 C1 beschrieben. Für die Horizontal- und Vertikalbewegung eines Lastenträgers wird nur eine einzige steuerbare Antriebsvorrichtung verwendet. Dies ist dadurch möglich, dass vorgesehen ist, ein längliches, endloses und flexibles, durch die Antriebsvorrichtung in seine beiden Längsrichtungen antreibbares Tragele ment zu verwenden, welches über wenigstens vier am Maschinengestell angeordnete Umlenkelemente geführt ist. Das Tragelement verläuft dabei zwischen einem ersten unteren Umlenkelement und einem ersten oberen Umlenkelement vertikal, zwischen dem ersten oberen Umlenkelement und einem zweiten oberen Umlenkelement horizontal und zwischen dem zweiten oberen Umlenkelement und einem zweiten unteren Umlenkelement vertikal. Weiterhin ist das Tragelement durch eine Trag- und Mitnahmeverbindungsvorrichtung zwischen dem Tragelement und dem Horizontalschlitten bzw. dem Lastenträger geführt, so dass dieser im wesentlichen horizontale und vertikale Bahnabschnitte durchläuft. Die Umlenkelemente sind beispielsweise in Form von Aufwickelwalzen oder – trommeln gestaltet und können grundsätzlich als stationäre Elemente, wie Leitblech oder Stäbe ausgeführt sein, über die die Ketten oder Riemen oder dergleichen gleitend hinweggeführt werden.
  • Die in den vorgenannten Lösungen verwendeten Einrichtungen innerhalb der Vorrichtungen zum Ein- bzw. Ausführen von Paletten oder Behältern sowie anderen ähnlich gestalteten Gegenständen weisen den Nachteil auf, dass sie nur für eine Palettengröße bzw. einen Behälterumfang nutzbar sind, so dass für von dieser abweichenden Größe eine eigenen Einrichtung dieser Art benötigt wird.
  • Aus der DE 14 56 421 ist eine Trag- und Führungsvorrichtung für einen Greifer bekannt. Die Trag- und Führungsvorrichtung besitzt zwei Zahnstangen, die über ein Ritzel- bzw. Rädelpaar miteinander funktional in Verbindung stehen, wobei eine horizontale Bewegung der ersten Zahnstange eine vertikale Verstellung der anderen Zahnstange bewirkt. Das erste Ritzel weist einen kleineren Durchmesser als das zweite Ritzel auf.
  • Eine Spanneinrichtung zur lösbaren Befestigung und Zentrierung eines Werkstücks beschreibt die gattungsgemäße DE 199 21 939 A1 . Mit der Spanneinrichtung wird durch erste an Kolbenstangen befestigte Spannbacken das Werkstück zentriert und über weitere an Kolbenstangen befestigte Spannbacken fest in der Spanneinrichtung positioniert. Innerhalb dieser Spanneinrichtung können größere und / oder längere Werkstücke gespannt werden. Zur Verstellung der Spannbacken sind Zahnräder gleichverteilt in der Spanneinrichtung angeordnet. Die Zahnräder besitzen eine zweite Verzahnung, in die ein die drei Zahnräder verbindendes außenverzahntes Stirnzahnrad eingreift. Über eine radiale Bewegung des außenverzahnten Zahnrades sind die Kolbenstangen der erste Kolben translatorisch gegenüber der Mittellinie der durch die Spannbacken begrenzten Öffnung in der Spanneinrichtung bewegbar.
  • In der DD 249 900 A1 wird eine Greifvorrichtung zum Aufnahmen von Stückgütern, wie Papierrollen, offenbart. Die Greiferarme sind dabei stufenlos und gleichzeitig einstellbar. Dies erfolgt über einen am unteren Ende mit Zahnradsektoren ausgebildeten Kurbelhebel, dessen Zahnradsektoren in bewegliche Zahnstangen eingreifen. Diese sind auf den Greiferarmgehäusen befestigt, in denen sich die Greiferarme mit den beweglichen Klemmbacken befinden.
  • Hier greift die Erfindung die Aufgabe auf, einen Einrichtung für eine Umsetz-, Aufnahme – und/ oder Entnahmestation anzugeben, mit der unterschiedliche Größen /Umfänge gehalten werden können.
  • Gelöst werden die Aufgaben durch die Merkmale des Patentanspruchs 1.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Idee zugrunde, eine Spanneinrichtung vorzusehen, in die verstellbare Spann- bzw. Halteelemente eingebunden sind, welche bei einem vorzugsweise gleichzeitigen Spannen bei unterschiedlichen Größen / Außenkonturen der Behälter, Paletten oder dergleichen an diese heran geführt werden und diese dann zentrisch halten bzw. spannen.
  • Die Betätigung der Spann- bzw. Halteelemente erfolgt dazu vorzugsweise durch einen einzigen Antrieb.
  • Die Verstellbarkeit der Spann- bzw. Halteelemente wird durch bewegbare Teile realisiert, an denen sie befestigbar sind. Derartige bewegbare Teile können beispielsweise Zahnstangen sein.
  • Die Kraft zum Spannen wird von dem wenigstens einen Antrieb erzeugt und mittels mehrerer Umlenkelemente bis hin zu den bewegbaren Teilen auf die Spann- bzw. Halteelemente übertragen. Die Umlenkelemente sind an Eckpunkten sowie an wenigstens zwei Seiten der Spanneinrichtung an einem Spannrahmen angebracht. An den Eckpunkten dienen die Umlenkelemente zum Übertragen bzw. Umlenken der Bewegungsrichtung entlang der Spanneinrichtung auf die Umlenkelemente an den Seiten, die wiederum die Übertragung der Kraft zum Spannen bzw. Halten auf die Spann- bzw. Halteelemente vornehmen.
  • Die Umlenkelemente zeichnen sich dadurch aus, dass sie ein eine Bewegung übertragendes Element besitzen, welches beispielsweise als breiteres Zahnrad ausgeführt sein kann. Innerhalb des Zahnrades erfolgt die Lagerung über ein Kugellager, was geringe Reibungen bewirkt. Prinzipiell wirken mit diesem Zahnrad wenigstens zwei voneinander verschiedene Zahnstangen zusammen, die im rechten Winkel und versetzt zueinander in unterschiedlichen Ebenen angebracht sind.
  • In der Anwendung als Eckumlenkelement in der Spanneinrichtung sind die zwei über das Umlenkelement verknüpfte Zahnstangen die umlaufenden Zahnstangen der Spanneinrichtung. In Anwendung als Seitenumlenkelement werden eine der umlaufenden Zahnstangen und die Zahnstangen der Spann- bzw. Halteelemente miteinander gekoppelt. Wenigstens eine der umlaufenden Zahnstange steht direkt mit dem Antrieb in Verbindung.
  • In Weiterführung der Erfindung sind die spannenden Zahnstangen mit den Spannelementen in Adaptern integriert, wodurch mit Wechsel der Adapter eine weitere Anpassung an die Paletten etc. erreicht wird. Die Spannelemente können als Platten oder an Konturen angepaßt ausgeführt sein, d.h., jede Backenform ist denkbar.
  • Die Anzahl der Spannelemente und damit der Umlenkelemente ist abhängig vom Umfang/ Größe des Behälters. So ist eine ¼ Euro-Palette bevorzugt zwei bis dreiseitig zu spannen. Eine größere Euro-Palette hingegen sollte vierseitig gespannt sein, wobei auch der Spannrahmen der Spanneinrichtung größer gewählt werden kann. Dabei ist von Vorteil, dass alle verwendeten Umlenkelemente den gleichen Aufbau haben, jedoch für unterschiedliche Funktionen eingesetzt werden können.
  • Bei einer mit diesen Umlenkelementen aufgerüsteten Spanneinrichtung für die Aufnahme unterschiedlicher Behälter- oder Palettengrößen, greifen die Spannelemente der Spanneinheit unabhängig der einzelnen Größe vertikal an den Behälter / die Palette, wobei die relative Länge der Zahnstangen die kleinste mögliche Größe vorgibt, die von den Spann- bzw. Halteelementen der Spanneinrichtung gehalten werden können.
  • Mit einer Spanneinrichtung sind somit unterschiedliche Größen handhabbar.
  • In der Praxis hat sich gezeigt, dass mit diesem Umlenkelement nicht nur in eine Richtung gespannt, sondern auch in zwei unterschiedliche bzw. gegensätzliche Richtungen. In Weiterführung ermöglicht die den Aufbau von jeweils zwei direkt nebeneinander befindlichen Spanneinrichtungen, die sich Teile eines Rahmens funktional teilen.
  • Der Spannrahmen der Spanneinrichtung ist vorzugsweise aus Alu-Profilen aufgebaut, an denen bzw. auf denen die Umlenkelemente angebracht sind. Für den Einsatz auf das Profil-Gestell der Spanneinrichtung weisen die Umlenkelemente vorzugsweise wenigstens eine Aussparung auf.
  • Durch Zusammenbau und Kombination der Umlenkelemente untereinander sind des Weiteren diverse weitere Bewegungsrichtungsübertragungen möglich.
  • Der Profilaufbau als auch die Gestaltung des Umlenkelementes bewirken einzeln aber auch in Kombination eine den individuellen Ansprüchen eines Anwenders anpaßbare Spanneinrichtung.
  • Anhand eines Ausführungsbeispieles mit Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Es zeigt
  • 1a ein Umlenkelement in einer Vorderansicht
  • 1b das Umlenkelement in einer Seitenansicht,
  • 1c das Umlenkelement in einer Schnittdarstellung,
  • 1d eine Darstellung der Funktionsweise des Umlenkelementes,
  • 2 eine zweiseitig einspannende Spanneinrichtung mit Umlenkelementen und einem Antrieb,
  • 3 eine vierseitig einspannende Spanneinrichtung,
  • 4 eine Vorderansicht eines am Umlenkelement angebrachten Adapters,
  • 5 eine Darstellung des Umlenkelementes für eine weitere Anwendung.
  • In den 1a bis 1c ist ein Umlenkelement 10 in mehreren Ansichten dargestellt.
  • 1a zeigt das Umlenkelement 10 als Klotz 1, der zumindest eine, vorzugsweise zwei Längsdurchführungen 2, 3 aufweist, auf die zumindest eine, vorzugsweise jedoch vier Querdurchführungen 4 bis 7 abgestimmt und auf die Längsdurchführungen 2, 3 senkrecht ausgerichtet sind, wie in 1b dargestellt, was aber nicht Bedingung ist. Die Längsdurchführungen 2, 3 als auch die Querdurchführungen 4 bis 7 sind dabei in zumindest zwei zueinander unterschiedlichen Ebenen innerhalb des Klotzes 1 eingebracht und bilden mit einem breiteren Zahnrad 8 als drehbewegliches Element innerhalb der Klotzes 1 eine funktionale Einheit (1c).
  • Wie in 1b erkennbar, wird durch wenigstens eine der Längsdurchführungen 2, eine Zahnstange 9 geführt, dessen Zähne in das Zahnrad 8 eingreifen und dieses verdreht, wenn die Zahnstange 9 bewegt wird. 1c zeigt das Vorhandensein der Zähne 8.1 des Zahnrades 8 in den Querdurchbrüchen 4 bis 7.
  • Wie in 1d dargestellt, wird mit Verstellung der Zahnstange 9 eine weitere Zahnstange 11 verstellt, die durch eine der Querdurchführungen 4 geführt ist. Diese Verstellung erfolgt durch das im Klotz 1 befindliche Zahnrad 8, in das gleichfalls, aber in einer anderen Ebene, Zähne der Zahnstange 11 eingreifen. Diese Zahnstange 11 wird dadurch gegenüber dem Klotz 1 vor- oder zurückgestellt.
  • 2 zeigt einen zweiseitig spannenden Spannrahmen 20 einer Spanneinrichtung 100, beispielsweise eines nicht näher dargestellten Palettieres, unter Verwendung mehrerer Umlenkelemente 10.
  • An entsprechend vorgesehenen Abschnitten bzw. Bereichen sind mehrere Umlenkelemente 21 bis 26 angebracht, die jeweils mit auswechselbaren Adaptern 32, an denen Spannelemente 33 befestigt sind, über spannende Zahnstangen 27 funktional in Verbindung stehen. Die spannenden Zahnstangen 27 sind dabei vorzugsweise fester Bestandteil der Adapter 32. Jeweils drei der Umlenkelemente 21 bis 23 sowie 24 bis 26 sind miteinander über je eine längere am Umfang des Spannrahmens 20 angebrachte Zahnstange 28 bzw. 29 mechanisch gekoppelt.
  • Angetrieben werden die beiden umfänglich angebrachten Zahnstangen 28, 29 durch vorzugsweise einen Antrieb 30, beispielsweise einen Zylinder, sowie eine, die Bewegung des Antriebes 30 auf die Zahnstangen 28, 29 übertragende weitere umfänglich angebrachte Zahnstange 31.
  • Die Eckumlenkelemente 21 sowie 24 nehmen diese Antriebs-Zahnstange 31 auf, um die Bewegung des Antriebes 30 auf die anderen beiden Zahnstangen 28 und 29 über die einzelnen Zahnräder 8 durch zentrische Fahrt durch das Umlenkelement 21, 24 zu übertragen. Mit der Übertragung der Bewegung auf die Zahnstangen 28, 29 werden über die Umlenkelemente 22, 23, 25, 26 die einzelnen spannenden Zahnstangen 27 in Richtung einzuspannenden Behälter / Palette 99 bewegt, die wiederum durch ihre Bewegung die Adapter 32 und damit die Spannelemente 33 gegen diese verfahren.
  • 3 zeigt einen vierseitig spannenden Spannrahmen 40 der Spanneinrichtung 100 mit mehreren Umlenkelementen "10". Dieser Spannrahmen 40 dient zur Aufnahme bzw. zum Halten von großen Paletten oder Behältern 98. Auch hier sind eine Vielzahl von Umlenkelementen 41 bis 56 am bzw. auf dem Umfang des Spannrahmens 40 angebracht, die mit Adaptern 58, 59 und diese jeweils mit Spannelementen 60, 61 funktional in Verbindung stehen. Die am Umfang angebrachten Zahnstangen 62 bis 67 sind über Umlenkelemente 41 bis 56 funktional miteinander verbunden. Eines der Umlenkelemente 56 steht über eine weitere Antriebs-Zahnstange 68 und diese mit einem Antrieb 80, vorzugsweise einem Zylinder, in Verbindung.
  • Zur Erhöhung der Haltekraft an diesen Behältern 98 werden Spannelemente 61 bevorzugt, die eine höhere Halte- bzw. Spannfläche aufweisen. Dazu sind weitere, mit dem Spannelement 61 verbundene Führungsstäbe 69 ohne Verzahnung vorgesehen, durch die die Spannelemente 61 und die Paletten 98 sicher gehalten werden können.
  • Diese Stäbe 69 sind im Ausführungsbeispiel speziell in den Umlenkelementen 41, 42, 49, 50, d.h. an der Schmalseiten der Spanneinrichtung 100 bzw. des Spannrahmens 40 vorgesehen und werden in gleiche Richtung wie die Zahnstangen 70 durch Mitnahme über die Spannelemente 61 bewegt.
  • Vom Zylinder 80 bewegt, verstellen sich die umfänglich angebrachten Zahnstangen 62 bis 68 gegenseitig, wobei die Antriebs-Zahnstange 68 über das Umlenkelement 55 die Zahnstange 62 bewegt, diese die Zahnstange 63, welche ihrerseits die Zahnstange 64 bewegt bis hin zur Zahnstange 67, die von der Zahnstange 66 verstellt wird. Über die Umlenkelemente 41 bis 56 wird die Bewegung der einzelnen Zahnstangen 62 bis 67 auf die Zahnstangen 70 der Adapter 58, 59 und damit auf die Spannelemente 60 und 61 übertragen, so dass diese zeitgleich gegen die Palette bzw. den Behälter 98 verfahren werden und diese mittig halten.
  • Eine Darstellung derartiger Adapter 58 mit einem Spannelement 60 ist beispielgebend in einer Vorderansicht nach 4 aufgezeigt.
  • Das flächige Spannelement 60 weist Verschraubungsmöglichkeiten 60.1 bis 60.4 auf, wobei eine davon die Verbindung zur Zahnstange 70 aufzeigt. Zur Stabilitätserhöhung ist vorgesehen, auch bei diesen Adaptern 58 zusätzliche nicht verzahnte Stäbe 71 anzubringen, um ein Verkanten der Spannelemente 60 zu verhindern.
  • Beispielgebend für weitere Verwendungen ist in 5 das Umlenkelement 10 in einer weiteren Ausführung dargestellt. Bei Verstellung der Zahnstange 9 werden die Zahnstange 11 sowie eine weitere Zahnstange 12 gegeneinander in zwei unterschiedliche Richtungen verstellt. Dies ermöglicht beispielsweise ein doppeltes Spannen durch ein einziges Umlenkelement 10.
  • Bei Anwendung innerhalb einer Spanneinrichtung 100 können zwei oder mehrere funktional getrennte Spannrahmen 20, 40 miteinander gekoppelt und somit direkt nebeneinander angebracht werden, wobei Teile der Spannrahmen 20, 40 von beiden benutzt werden.
  • Neben einer doppelten Spannmöglichkeit kann mit dem Umlenkelement 10 ein Spannen durch Ziehen (Ausdehnen) erfolgen, wobei die Spannelemente dann nicht an, sondern vorzugsweise in einen Behälter / Palette 99, 98 greifen und diese unter Zug spannen bzw. halten.
  • Die Spannrahmen 20, 40 sind vorzugsweise Alu-Profile 34, auf denen bzw. in denen die Umlenkelemente 10 auf- bzw. eingesetzt werden.
  • Für den An- bzw. Einbau der Umlenkelemente 10 an bzw. auf die Profile 34 weisen die Umlenkelemente 10 vorzugsweise Aussparungen 12 auf (siehe 1a bis 1c). Dadurch ist ein paßgenaues Aufstecken der Umlenkelemente 10 auf das Profil 34 möglich. Die Umlenkelemente 10 werden mittig angeschraubt.

Claims (11)

  1. Spanneinrichtung (100) zum Aufnehmen und/oder Halten / Spannen und/oder Umsetzen von Behältern, Paletten oder dergleichen (98, 99), aufweisend – einen Spannrahmen (20, 40) mit daran umfangsseitig befestigten Umlenkelementen (10, 21-26, 41-56), welche – wenigstens eine Längsdurchführung (2, 3) und eine Querdurchführung (4-7,) in zumindest zwei zueinander unterschiedlichen Ebenen besitzen, wobei – in wenigstens eine der Längsdurchführungen (2, 3) eine Zahnstange (9, 28, 29, 31, 62-68) und in wenigstens einer der Querdurchführung (4-7) eine weitere Zahnstange (11, 12, 27, 70) geführt sind, die über ein drehbewegliches Element (8) funktional zusammenwirken, und – Spannelemente (33, 60, 61), die mit einigen der quergeführten Zahnstangen (11, 12, 27) funktional verbunden sind, durch die sie bis an die Kontur des Behälters, der Palette oder dergleichen (98, 99) heran geführt werden, wobei diese Zahnstangen (11, 12, 27, 70) über die umfänglich am Spannrahmen (20, 40) in den Längsdurchführungen (2, 3) bzw. Querdurchführungen (4-7) geführten Zahnstangen (9, 28, 29, 31, 62-68) miteinander und wenigstens mit einem Antrieb (30, 80) in funktionaler Einheit stehen.
  2. Spanneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (33, 60, 61) an die Außenkontur oder an die Innenkontur des Behälters, der Palette oder dergleichen (98, 99) angreifen.
  3. Spanneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente (33, 60, 61) den Behälter, die Palette oder dergleichen (98, 99) zentrisch aufnehmen.
  4. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass neben der weiteren Zahnstange (11, 27, 70) eine dieser in entgegengesetzter Richtung wirkende Zahnstange (12) im Umlenkelement (10, 21-26, 41-56) eingebunden ist.
  5. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, dass die Spannelemente (33, 60, 61) und die Zahnstangen (11, 12, 27, 70) Bestandteil eines auswechselbaren Adapters (32, 58, 59) sind.
  6. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannelemente (33, 60, 61) zusätzlich mit einem nicht verzahnten Führungsstab (69) in Verbindung stehen, welcher durch eine weitere Querdurchführung (4-7) des Umlenkelementes (10, 21-26, 41-56) geführt ist.
  7. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlenkelement (10, 21-26, 41-56) als Klotz (1) ausgeführt und umfangsseitig eine flächige Ausparungen (35) daran vorgesehen ist.
  8. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannrahmen (20, 40) aus Profilen (34) aufgebaut ist.
  9. Spanneinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (34) ein Aluminiumprofil ist.
  10. Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass diese zweiseitig, dreiseitig oder vierseitig spannend aufgebaut ist.
  11. Verwendung einer Spanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10 in einem Palettierer.
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