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DE1022076B - Revolverkopf fuer Einspindelautomaten - Google Patents

Revolverkopf fuer Einspindelautomaten

Info

Publication number
DE1022076B
DE1022076B DESCH18534A DESC018534A DE1022076B DE 1022076 B DE1022076 B DE 1022076B DE SCH18534 A DESCH18534 A DE SCH18534A DE SC018534 A DESC018534 A DE SC018534A DE 1022076 B DE1022076 B DE 1022076B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
drive
wheel
turret head
turret
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH18534A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Schwendenwein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH18534A priority Critical patent/DE1022076B/de
Publication of DE1022076B publication Critical patent/DE1022076B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/24Tool holders for a plurality of cutting tools, e.g. turrets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • Revolverkopf für Einspindelautomaten Es ist bei Einspindelautomaten ein Revolverkopf bekannt, bei dem ein konzentrisch zur Revolverschaltachse liegendes Antriebstellerrad die Antriebskegelräder sowohl einer Gewindeschneidspindel als auch einer Schnellbohrspindel antreibt. Es werden dabei umgekehrte Drehrichtungen der beiden Spindeln dadurch erreicht, daß das werkzeugseitige Spindelende in dem einen Fall durch eine Aufnahmebohrung unmittelbar radial nach außen geführt und im anderen Fall nach innen über die Revolverdrehachse hinaus bis zur gegenüberliegenden Aufnahmebohrung verlängert ist.
  • Die bekannte Bauart bietet die Möglichkeit, die Gewindeschneidspindel an zwei diametral gegenüberliegenden Stellen des Revolverkopfes gut zu lagern. Dafür werden allerdings statt einer Werkzeugaufnahmebohrung des Revolvers deren zwei benötigt, so daß bei einem Revolverkopf mit insgesamt sechs Aufnahmen nur noch vier für die Aufnahme anderer Werkzeuge verfügbar sind. Außerdem kommen wegen des gleichzeitigen Eingriffes der beiden Spindelantriebsräder in ihr gemeinsames Antriebstellerrad nur unter sich gleiche Drehzahlen der Werkzeugspindeln (im umgekehrten Drehsinn) in Betracht.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die Achse des antreibenden Tellerrades, welches das Kegelrad einer Werkzeugspindel antreibt, durch eine Steckachse zu verlängern, um jenseits der geometrischen Spitze des Rades noch ein -zweites treibendes Tellerrad von anderem Durchmesser unterbringen zu können, welches dann in ein Antriebskegelrad eingreift. Diese Lösung bereitet aber Schwierigkeiten hinsichtlich der Gewindeschneidspindellagerung und erfordert ein zusätzliches Tellerrad.
  • Die Erfindung bezweckt, die Nachteile bekannter Konstruktionen zu vermeiden, und erreicht dies im wesentlichen dadurch, daß das getriebene Rad einer ersten Werkzeugspindel, welches (in bekannter Weise') in ein zur Revolverkopfdrehachse konzentrisches Antriebstellerrad eingreift, zugleich das Antriebsrad für ein zweites auf einer zweiten Werkzeugspindel sitzendes getriebenes Rad ist, welches seinerseits außer Eingriff mit dem Antriebstellerrad ist. Dabei hat das Rad der ersten Werkzeugspindel einen größeren Durchmesser als das Rad der zweiten Spindel.
  • Vorteilhaft ist vor allem auch die Möglichkeit, die Werkzeugspindeln eines Revolverkopfes, insbesondere die Gewindeschneidspindel, in der Weise doppelt zu lagern, daß das antriebsseitige Lager im Innenbereich des antreibenden Tellerrades liegt. Dabei wird zweckmäßig das antriebsseitige Lager in einem stirnseitigen Vorsprung eines den Revolverkopf nach einer Stirnseite hin abschließenden Deckels angeordnet. Diese Art der doppelten Lagerung, die bei ähnlichen anderen Antrieben an sich bekannt ist, ist auch bei bekannten Revolverköpfen empfehlenswert.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf ein in der Zeichnung dargestelltes Ausführungsbeispiel eines Revolverkopfes erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch einen Revolverkopf in der Ebene der Werkzeugaufnahmebohrungen, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1.
  • 30 ist der Revolverkopfkörper, in welchem sechs Aufnahmebohrungen a. bis f für verschiedene Werkzeugeinsätze angebracht sind. In die Bohrungen er und b sind je eine Lagerbuchse 31, 32 zweier Werkzeugspindeln 33, 44 eingesteckt und in bekannter Weise befestigt. Auf der Werkzeugspindel 33 sitzt ein Kegelrad 34, welches mit einem Antriebstellerrad 35 im Eingriff ist. Das Tellerrad 35 kann mit der Antriebsspindel 36 des Revolverkopfes aus einem Stück bestehen. Sein Antrieb erfolgt in bekannter Weise z. B. vom Spindelstock der Revolverbank aus. In dem dargestellten Anwendungsfall ist im Futter 37 der Werkzeugspindel 33 ein Gewindebohrer 38 eingespannt. Mit dem Kegelrad 34 kämmt das Kegelrad 39 der zweiten Werkzeugspindel 44, in deren Spannfutter 40 ein Spiralbohrer 41 eingespannt ist.
  • Das Kegelrad 39 hat einen kleineren Durchmesser als das Kegelrad 34 und kämmt deshalb gemäß Fig. 2 nicht mit dem Tellerrad 35 der Antriebsspindel 36. Das Rad 34 dient demnach als Zwischenrad für den @ntrieb des Kegelrades 39 und kehrt dessen Drehrichtung um, so daß der Spiralbohrer 41 in umgekehrter Richtung wie der Gewindebohrer 38 läuft. Außerdem hat der Spiralbohrer 41, weil das Rad 39 kleiner ist als das Rad 34, eine größere Drehzahl als der Gewindebohrer 38. Dieser Drehzahlunterschied kann durch Änderung der Durchmesser der beiden Räder 34, 39 in verhältnismäßig großen Grenzen geändert werden. Als Beispiel mag angeführt werden, daß die Spindel 44 des Bohrers 41 mit 5000/min in der einen Richtung und der Gewindebohrer 38 mit der Spindel 33 mit 4000/min in der anderen Richtung umläuft. Es entsteht dadurch bei einer beispielsweisen Antriebsdrehzahl der Arbeitsspindel der Revolverkopfdrehbank von 10 000/min und geeigneter Drehzahl der Antriebswelle 36 eine Drehzahl der Schnellbohrspindel 44 von 15 000/min (die Schnellbohrspindel läuft dann in umgekehrter Drehrichtung wie die Arbeitsspindel der Revolverkopfdrehbank) bzw. eine Drehzahl der Gewindebohrerspindel 33 von 6000/min. Die unterschiedlichen Geschwindigkeiten lassen sich, wie das Ausführungsbeispiel zeigt, mit einem geringen technischen Aufwand erreichen. Man braucht nur dafür zu sorgen, daß das Antriebsrad der zweiten Werkzeugspindel 44 nicht unmittelbar mit dem Tellerrad 35 im Eingriff ist, sondern lediglich mit dein Antriebsrad 34 der ersten Spindel 33 kämmt.
  • Die beiden Spindeln 33, 44 sind gemäß der Zeichnung nicht nur in den Lagerbuchsen 31, 32, sondern beide noch in einem zweiten Lager 42, 43 gelagert. Diese werden durch Lagerbohrungen gebildet, die sich in einem entsprechenden Vorsprung 45 eines Deckels 46 des Revolverkopfes 30 befinden. Die Lagerbohrungen 42, 43 sind also im Innenbereich des Tellerrades untergebracht, so daß die Spindeln 33, 44 jeweils in zwei Lagern beiderseits der Kegelräder 34, 39 gut gelagert sind. Der Lagerdeckel 46 ist in einer Bohrung des Revolverkopfes mittels eines ringförmigen Deckelansatzes 47 zentriert und durch Schrauben 48 sowie Kegelstifte 49 mit dem Revolverkopf 30 fest verbunden. In dieser genau fixierten Stellung des Deckels 46 werden natürlich auch die Lager- oder Aufnahmebohrungen 42, 43 für die Werkzeugspindeln bearbeitet, so daß ein einwandfreier Lauf gesichert ist. Die Spindeln 36, 33, 44 müssen natürlich nicht in Gleitlagern gelagert sein. Es könnten beispielsweise auch Wälzlager verwendet werden. Die doppelte Lagerung der Werkzeugspindeln 33, 44 in der Weise, daß das antriebsseitige Lager 42 bzw. 43 im Innenbereich des antreibenden Tellerrades 35 liegt, ist nicht auf Revolverköpfe der dargestellten Art beschränkt. Man könnte eine entsprechende Lagerung beispielsweise auch dann anwenden, wenn das Tellerrad sowohl eine Schnellbohrspindel als auch ein Gewindewerkzeug gleichzeitig antreibt. Es wird also für die Anordnung geim ß Anspruch 3 und 4 auch ohne Rückbeziehung auf die vorhergehenden Ansprüche selbständiger Schutz begehrt. Im übrigen könnte man die Spindel 33 auch als F-Iohlspindel ausführen und in ihr die eigentliche Gewindeschneidspindel in an sich bekannter NN'eise als federnd längs verschiebbare Pinole unterbringen.

Claims (2)

  1. PATENTANsr"r#r1tE: 1. Revolverkopf für Einspindelautoniaten finit mindestens zwei von einem zur Revolverkopfschaltachse konzentrischen Antriebstellerrad abgeleiteten Antrieb in verschiedenem Drehsinn angetriebenen Werkzeugspindeln. insbesondere zum Gewindeschneiden und Schnellbohren, dadurch gekennzeichnet, daß das getriebene Rad (34) der ersten Werkzeugspindel (33) in das Antriebstellerrad (35) eingreift und zugleich das Antriebsrad für das getriebene Rad (39) der zweiten Werkzeugspindel (44) ist, welches seinerseits außer Eingriff mit dem Antriebstellerrad ist.
  2. 2. Revolverkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Gewindeschneidspindel (44) in der Weise doppelt gelagert ist, daß das antriebsseitige Lager (43) im Innenbereich des antreibenden Tellerrades (35) liegt und in einem stirnseitigen Vorsprung (45) eines den Revolverkopf nach einer Stirnseite hin abschließenden Dekkels (46) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: G. Schlesinger: »Die Werkzeugmaschinen«, Springer-Verlag, 1936, S. 605.
DESCH18534A 1955-08-17 1955-08-17 Revolverkopf fuer Einspindelautomaten Pending DE1022076B (de)

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DE1022076B true DE1022076B (de) 1958-01-02

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