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DE10218385A1 - Türschild - Google Patents

Türschild

Info

Publication number
DE10218385A1
DE10218385A1 DE10218385A DE10218385A DE10218385A1 DE 10218385 A1 DE10218385 A1 DE 10218385A1 DE 10218385 A DE10218385 A DE 10218385A DE 10218385 A DE10218385 A DE 10218385A DE 10218385 A1 DE10218385 A1 DE 10218385A1
Authority
DE
Germany
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cover plate
information
information board
board according
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10218385A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Preisler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE10218385A priority Critical patent/DE10218385A1/de
Publication of DE10218385A1 publication Critical patent/DE10218385A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/28Other arrangements on doors or windows, e.g. door-plates, windows adapted to carry plants, hooks for window cleaners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)
  • Displays For Variable Information Using Movable Means (AREA)
  • Grates (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Informationstafel, insbesondere ein Türschild, welches aus einer Unterkonstruktion besteht, an welcher wenigstens eine Informationen anzeigende Abdeckplatte beweglich gelagert ist und ein Raum unter der Abdeckplatte zur Aufnahme von Nachrichten und/oder Gegenständen zur Verfügung steht. Der Raum wird durch die Abdeckplatte in einer ersten Stellung verdeckt und durch die in eine zweite Stellung bewegte Abdeckplatte zugänglich.

Description

Die Erfindung betrifft eine Informationstafel, insbesondere ein Türschild, bestehend aus einer Unterkonstruktion, an welcher wenigstens eine Informationen anzeigende Abdeckplatte beweglich gelagert ist.
Informationstafeln oder Türschilder sind hinlänglich bekannt und bestehend beispielsweise, wie in dem deutschen Gebrauchs­ muster 200 00 762 offenbart ist, aus einer Montageplatte, mit der die Tafel an einer Wand oder Türe befestigbar ist und einer Informationen tragenden Abdeckplatte, die wiederum auf der Montageplatte befestigt werden kann. Nach dieser Schrift ist die Abdeckplatte transparent ausgebildet und zwischen Montage­ platte und Abdeckplatte ein die Informationen tragender Infor­ mationsträger zwischengelegt.
Aus dem Gebrauchsmuster 93 12 414 ist ein Türschild bekannt, bei dem die Grundplatte einen bedruckbaren Bereich aufweist, auf den Informationen aufdruckbar sind, und Aussparungen besitzt, in die beschriftete Streifen oder Folien einsetzbar sind. Die Grundplatte ist mittels einer transparenten Abdeckung abdeckbar.
Aus der 91 07 593 geht ein zusammengesetztes Türschild hervor, bestehend aus zwei vertikalen Profilen, einem unteren Basispro­ fil und einem oberen Abschlußprofil, wobei von den Profilen Schildpaneele geführt sind, die die Informationen tragen.
Das Gebrauchsmuster 88 12 337 beschreibt ein Türschildinforma­ tionssystem, bestehend aus einem Grundkörper, der Nuten auf­ weist zur Aufnahme von Informationen tragenden Folienstreifen.
Nach dem Gebrauchsmuster 295 15 466 wird eine Informationen tragende Tafel zwischen zwei Halterungen befestigt, die einan­ der gegenüberliegende Nuten aufweisen, in die die Tafel einge­ schoben werden kann.
Allen Informationstafeln gemeinsam ist die Tatsache, daß Be­ sucher, sollte die zu konsultierende Person nicht anwesend sein, keine Nachrichten oder keine Gegenstände hinterlassen können. Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Informa­ tionstafel beziehungsweise ein Türschild zu schaffen, bei dem es möglich ist, Nachrichten, Briefe oder kleinere Gegenstände zu deponieren.
Diese gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß unter der Abdeckplatte der Informationstafel ein Raum zur Aufnahme von Nachrichten oder Gegenständen zur Verfügung steht, der durch die Abdeckplatte in einer ersten Stellung verdeckt und durch die in eine zweite Stellung bewegte Abdeckplatte zugänglich ist.
Vorteilhafterweise ist der Raum von zwei seitlichen Leisten begrenzt. Diese Leisten können direkt an der Wand oder Türe befestigt sein. Nach einem Ausführungsbeispiel begrenzen die Leisten eine Montageplatte, mittels der die Informationstafel an der Wand oder Türe befestigbar ist. Eine Schraubbefestigung hat sich hierbei als besonders haltbar erwiesen, jedoch fällt auch eine Befestigung durch Nageln, Kleben usw. unter den Er­ findungsgedanken. Die Leisten sind in einer Variante der Erfin­ dung aber zum Beispiel auch Teil der Unterkonstruktion. Die Leisten sind dabei parallel oder schräg angeordnet, sie mögen horizontal oder vertikal verlaufen.
Diese beiden Leisten sind nach einer Ausführung der Erfindung in horizontaler Richtung an der Unterkonstruktion angeordnet und begrenzen den Raum an seiner oberen und unteren Seite. Auf diese Weise ist der Raum rechts und links offen, so daß hinter die Abdeckplatte Briefe oder Gegenstände geschoben werden kön­ nen, die länger als die Breite der Informationstafel sind. Diese Gegenstände können nun seitlich aus dem Raum herausge­ zogen werden. Bei Gegenständen, die vollständig hinter der Abdeckplatte verschwinden sind Mittel vorgesehen, die ein Weg­ bewegen der Abdeckplatte erlauben und den. Raum zugänglich machen.
Der Raum ist zum Beispiel auch von drei oder vier Seiten be­ grenzt, so daß der Besucher, der eine Nachricht hinterlassen möchte, den Brief oder Gegenstand durch die eine offene Seite in den Raum einbringt oder den Raum durch Wegschwenken oder Wegschieben der Abdeckplatte öffnet und so der Brief oder Ge­ genstand einbringbar und wieder herausnehmbar ist.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Raum nach unten von einer Aufnahmetasche begrenzt. Diese Aufnahmetasche hat den Vorteil, daß auch die Rückseite und Vorderseite des Raumes teilweise begrenzt ist, so daß der Brief oder Gegenstand bei Öffnen der Abdeckplatte nicht heraus­ kippen kann.
Der Raum selbst kann von einer Tasche, einem Kasten oder einem Fach gebildet sein, wobei die Rückwand vorteilhafterweise gleichzeitig als Montageplatte dienen kann. Die Tasche, der Kasten oder das Fach können jedoch auch auf einer weiteren Befestigungskonstruktion angeordnet sein. Dies ist dann der Fall, wenn die Tasche, der Kasten oder das Fach aus einem Material bestehen, das zur Befestigung der Informationstafel selbst nicht geeignet ist. Für die Tasche oder den Gegenstand würde möglicherweise ein weiches Material, wie eine dünne Folie, ausreichen, um einen Gegenstand aufzunehmen - in diesem Fall wäre er als Halterung für die Abdeckplatte nicht geeignet.
Es hat sich als zweckmäßig herausgestellt, die Unterkonstruk­ tion als Montageplatte oder Montagerahmen auszubilden, die selbst Teil des den Raum begrenzenden Materials ist. Auch einzelne Leisten, zum Beispiel als Führung der Abdeckplatte, dienen als Montagerahmen im Sinne der Erfindung.
An den den Raum begrenzenden Leisten kann die Abdeckplatte über ein Scharnier verbunden und schwenkbar sein.
Nach einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, die zur Führung der Abdeckplatte dienenden Leisten an der Unterkonstruktion im wesentlichen vertikal zu orien­ tieren. Die Abdeckplatte ist also gegenüber der Unterkonstruk­ tion nicht nur schwenkbar, sondern ist nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung verschieblich angeordnet. Zu diesem Zweck weist die Unterkonstruktion Nuten oder Führungen auf zur verschieblichen Aufnahme der Abdeckplatte.
Die Abdeckplatte kann nach einer Ausführung der Erfindung in horizontaler Richtung verschieblich sein und nach einer wei­ teren Ausführung der Erfindung in vertikaler Richtung, wobei ein Verschieben in vertikaler Richtung den Vorteil hat, daß bei Öffnen des Raumes durch ein Verschieben nach oben der Raum durch das Eigengewicht der Abdeckplatte wieder selbsttätig verschlossen wird.
Ein Anschlag, beispielsweise an der Oberkante der Abdeckplatte oder am unteren Ende der Leiste verhindert, daß die Abdeck­ platte über die Unterkonstruktion hinaus nach unten durch­ rutscht. Ebenfalls ist es möglich, die Führungsnuten an den Leisten der Unterkonstruktion nach oben und unten zu begrenzen, so daß die in die Nuten eingreifenden Vorsprünge oder Krallen nicht aus den Nuten herausspringen können.
Bei der Ausführungsform der Erfindung, bei der die Abdeckplatte gegenüber der Unterkonstruktion verschwenkt wird, sind zum Verschließen des Raumes beispielsweise Schieber, Schnapp- oder Magnetverschlüsse vorgesehen.
Zum Dämpfen des Geräusches, hauptsächlich beim Verschließen der Informationstafel, sind die Anschläge oder die Lager mit Neo­ prendämpfern versehen oder selbst aus Neopren hergestellt.
Sämtliche, den Raum begrenzenden Teile, sind nach einer Varian­ te der Erfindung aus einem transparenten Material hergestellt. Als transparentes Material ist beispielsweise Plexiglas oder Acrylglas vorgesehen. Dies ermöglicht zu erkennen, ob eine Nachricht in dem Raum hinterlassen ist.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Ab­ deckplatte mit Informationen beschriftet oder hinterlegt, oder hinter der transparenten Abdeckplatte ist ein Informationen tragender Informationsträger eingelegt. Die Abdeckplatte selbst kann auch aus einem undurchsichtigen Material bestehen oder mittels Folie belegt sein, so daß der hinter der Abdeckplatte liegende Raum nicht sichtbar ist. Auf diese Weise ist für Frem­ de nicht gleich zu erkennen, ob an der Informationstafel etwas hinterlegt ist oder nicht. Unbegfugte wissen darüber nicht Bescheid.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Ab­ deckplatte mit Aussparungen versehen, zur Aufnahme von Informa­ tionsträgern. Die Abdeckplatte selbst kann auch mit Informa­ tionen (mit der Funktion des Zimmers, zum Beispiel Behandlungs­ zimmer) bedruckt oder mit aufgeklebten Folien versehen sein.
Im folgenden ist die Erfindung anhand einer Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 Draufsicht einer Informationsta­ fel in geschlossenem Zustand
Fig. 2 Draufsicht auf die Informations­ tafel in geöffnetem Zustand
Fig. 3 Seitenansicht auf die Informa­ tionstafel nach Fig. 1
Fig. 4 Ansicht von oben auf die Infor­ mationstafel
Fig. 5-7 Ansicht von oben auf verschiedene Ausführungsformen der Informations­ tafel
Fig. 8 Seitenansicht auf eine der Leisten der Unterkonstruktion
Fig. 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung
In der Fig. 1 ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Informationstafel 1 in Draufsicht dargestellt. In dieser An­ sicht ist im wesentlichen nur die Abdeckplatte 2 zu sehen, die hier aus zwei Abschnitten 3 und 4 besteht. Nach diesem Ausfüh­ rungsbeispiel ist der obere Abschnitt 3 dafür vorgesehen, dauerhafte Informationen zu tragen, die beispielsweise aufge­ druckt, eingeprägt oder auf sonstige Art und Weise auf diesen Teil der Abdeckplatte 2 aufgebracht sind, während der Abschnitt 4 mit Nuten 5 versehen ist, in die austauschbare Informations­ träger einschiebbar sind. Diese Abdeckplatte 2 besteht bei­ spielsweise aus einem transparenten Material wie Plexiglas oder Acrylglas, wobei selbst irdenes Glas Verwendung finden kann, was jedoch aufgrund des hohen Gewichtes seltener vorkommt.
Die Abdeckplatte 2 kann auch aus einem anderen Material wie einem undurchsichtigen Kunststoff oder Metall. (Aluminium) usw. hergestellt sein. Diesbezüglich sind der Erfindung keine Grenzen gesetzt.
Hinter dieser Abdeckplatte 2 verbirgt sich die Unterkonstruk­ tion 6, die in den nachfolgenden Figuren zu sehen ist. Nach Fig. 2 ist die Abdeckplatte 2 gegenüber der Unterkonstruktion 6 nach oben verschoben, so daß die Unterkonstruktion 6 sichtbar ist. Diese Unterkonstruktion 6 besteht hier beispielsweise aus einer Montageplatte 7, die mit Löchern 8 versehen ist, zum Befestigen der Informationstafel 1 an einer Wand 9 oder Türe usw. In der Fig. 2 sind diese Löcher 8 als runde Bohrungen ausgeführt, jedoch hat es sich als besonders geeignet erwiesen, eines dieser Löcher als Langloch in horizontaler Richtung und das weitere Loch als Langloch in vertikaler Richtung auszuge­ stalten, so daß ein Ausrichten der Informationstafel 1 gegen­ über der Wand 9 möglich ist.
Seitlich ist die Unterkonstruktion 6 mit Leisten 10 versehen, die entweder an den einander gegenüberliegenden Innenseiten 11 Nuten 12 aufweisen, in die die Abdeckplatte 2 einschiebbar ist. Die Nuten 13 können auch an den Außenseiten der Leisten 10 angeordnet, wobei die Abdeckplatte 2 angeformte Winkel 14 oder Klammern aufweist, die mit den Nuten 13 zusammenwirken.
Verschiedene Ausführungsbeispiele dazu sind in den Fig. 5 bis 7 dargestellt. Weitere Ausführungsformen von Schiebeverbin­ dungen fallen ebenfalls unter den Grundgedanken der Erfindung.
In Fig. 5 ist zu erkennen, daß die Abdeckplatte 2 an ihren seitlichen Rändern 15 abgewinkelt ist und in die außenliegenden Nuten 13 an den Leisten 10 greifen. Nach Fig. 6 sind auf der Rückseite der Abdeckplatte 2 Winkel 16 angeformt, die von innen her an die innenliegenden Nuten 12 der Leisten 10 greifen. Die Leisten 10 selbst können auch als Winkelprofile 17 (siehe Fig. 7) ausgebildet sein.
In den Fig. 5 bis 7 ist die Montageplatte 7 nicht darge­ stellt. Sie würde sich zwischen den Leisten 10 beziehungsweise Winkelprofilen 17 erstrecken.
Nach unten ist die Unterkonstruktion 6 ebenfalls mit einer Leiste geschlossen, so daß durch die Unterkonstruktion 6, die Leisten 10 und die Abdeckplatte 2 ein Raum 1ß gebildet ist, der zur Aufnahme von Nachrichten, Briefen oder kleineren Gegen­ ständen geeignet ist.
In Fig. 8 ist eine der Leisten 10 in Seitenansicht dargestellt, wobei die Nut 12, 13 zu erkennen ist. Die Nut 12, 13 ist nach diesem Ausführungsbeispiel nach unten begrenzt, womit ver­ hindert wird, daß die Abdeckplatte 2 nach unten durchrutscht. Mit 19 ist ein Dämpfungselement dargestellt, das den Aufprall der Abdeckplatte 2 auf die untere Begrenzung der Nut 12, 13 dämpft. Dies vermindert die Aufschlagskraft und das Aufschlags­ geräusch erheblich.
Der Anschlag zum Verhindern, daß die Abdeckplatte 2 über den Bereich der Unterkonstruktion 6 hinaus nach unten rutscht, kann auch dadurch gebildet sein, daß die Abdeckplatte 2 auf ihrer Rückseite an der oberen Kante mit Noppen oder einer Leiste versehen ist, die mit einer, den Raum nach oben begrenzenden Leiste der Unterkonstruktion oder mit den Oberkanten der seit­ lichen Leisten der Unterkonstruktion zusammenwirken.
Die gesamte Anordnung kann auch um 90° gedreht sein, so daß die Abdeckplatte 2 in horizontaler Richtung verschiebbar ist.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist der Raum 18 der Informationstafel 1 nach oben offen, so daß selbst bei ge­ schlossener Informationstafel 1 Nachrichten oder Gegenstände von oben eingeworfen werden können. Der Adressat kann dann, um diese Nachrichten herauszunehmen, die Abdecktafel 2 nach oben schieben.
Um zu verhindern, daß diese Nachrichten beim Öffnen der Abdeck­ platte 2 aus dem Raum 18 nach vorne herausfallen, ist bei­ spielsweise eine Aufnahmetasche 20, ein Kasten oder ein Fach hinter der Abdeckplatte 2 angeordnet. Diese Aufnahmetasche 20 ist beispielsweise gebildet durch eine, den Raum teilweise nach vorne begrenzende Wandung 21. Sie kann jedoch auch durch ein Band oder Gummi, der von einer Leiste 10 zur anderen gespannt ist, gebildet sein. Die Aufnahmetasche kann auch aus einem Kasten, der in den Raum 18 eingesetzt ist, bestehen.
Um den Zugang zu der Nachricht oder dem Gegenstand zu er­ leichtern, ist eine erfindungsgemäße Ausführungsform der Infor­ mationstafel dadurch gekennzeichnet, daß diese Wandung 21, Kasten oder das Fach beim Öffnen der Abdeckplatte 2 leicht nach vorne schwenkbar ist.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform der Informationstafel 1 in Seitenansicht, geschnitten, dargestellt. Mit der Unterkonstruk­ tion 6 wird die Informationstafel 1 an einer Wand 9 oder Türe usw. befestigt und ist nach unten und seitlich mit Leisten 10 begrenzt. Die Abdeckplatte 2 verschließt den Raum 18 nach vorne. Die in dem Raum 18 angeordnete Aufnahmetasche ist mit 20 bezeichnet.
In Fig. 9 ist eine weitere Ausführungsform der erfindungsge­ mäßen Informationstafel 1 dargestellt, wobei hier die Abdeck­ platte 2 gegenüber der Unterkonstruktion 6 schwenkbar ausge­ bildet ist. Die Abdeckplatte 2 ist über ein Scharnier 22 mit der Unterkonstruktion 6 verbunden. Die Ausbildung des Innen­ raumes 18 der Informationstafel 1 entspricht den bisher be­ schriebenen Ausführungen, jedoch weist die Abdeckplatte 2 und die Unterkonstruktion 6 zum Verschließen Magnete 23 auf. Ein Verschließen mittels eines Schiebers, Rastelementen oder eines Schlosses ist ebenfalls möglich.
In einfachster Weise wird die Erfindung dadurch realisiert, daß zwei Leisten parallel (zum Beispiel horizontal oder vertikal) an einer Wand angeordnet werden und zwischen sich den Raum bilden. Die Leisten dienen als Führung für die Abdeckplatte. Gegebenenfalls trägt der untere Rand der Abdeckplatte eine vorstehende Leiste oder es ist eine dritte, weitere Leiste als Auflager für in den Raum eingelegte Unterlagen/Nachrichten vorgesehen.
Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung weitergehenden Schutzes.
Sollte sich hier bei näherer Prüfung, insbesondere auch des einschlägigen Standes der Technik, ergeben, daß das eine oder andere Merkmal für das Ziel der Erfindung zwar günstig, nicht aber entscheidend wichtig ist, so wird selbstverständlich schon jetzt eine Formulierung angestrebt, die ein solches Merkmal, insbesondere im Hauptanspruch, nicht mehr aufweist.
Die in den abhängigen Ansprüchen angeführten Rückbeziehungen weisen auf die weitere Ausbildung des Gegenstandes des Haupt­ anspruches durch die Merkmale des jeweiligen Unteranspruches hin. Jedoch sind diese nicht als ein Verzicht auf die Erzielung eines selbständigen, gegenständlichen Schutzes für die Merkmale der rückbezogenen Unteransprüche zu verstehen.
Merkmale, die bislang nur in der Beschreibung offenbart wurden, können im Laufe des Verfahrens als von erfindungswesentlicher Bedeutung, zum Beispiel zur Abgrenzung vom Stand der Technik beansprucht werden.
Merkmale, die nur in der Beschreibung offenbart wurden, oder auch Einzelmerkmale aus Ansprüchen, die eine Mehrzahl von Merk­ malen umfassen, können jederzeit zur Abgrenzung vom Stande der Technik in den ersten Anspruch übernommen werden, und zwar auch dann, wenn solche Merkmale im Zusammenhang mit anderen Merk­ malen erwähnt wurden beziehungsweise im Zusammenhang mit an­ deren Merkmalen besonders günstige Ergebnisse erreichen. Die jetzt mit der Anmeldung und später eingereichten Ansprüche sind Versuche zur Formulierung ohne Präjudiz für die Erzielung wei­ tergehenden Schutzes.

Claims (13)

1. Informationstafel, insbesondere Türschild, bestehend aus einer Unterkonstruktion an welcher wenigstens eine Infor­ mationen anzeigende Abdeckplatte beweglich gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Abdeckplatte (2) ein Raum (18) zur Aufnahme von Nachrichten und/oder Ge­ genständen zur Verfügung steht der durch die Abdeckplatte (2) in einer ersten Stellung verdeckt und durch die in eine zweite Stellung bewegte Abdeckplatte (2) zugänglich ist.
2. Informationstafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Raum (18) begrenzt wird von seitlichen Leisten (10).
3. Informationstafel nach einem oder beiden der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (18) nach unten von einer Aufnahmetasche (20) begrenzt ist.
4. Informationstafel nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (18) von einer Tasche, einem Kasten oder einem Fach gebildet und begrenzt ist.
5. Informationstafel nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das den Raum (18) begrenzende Material transparent ist.
6. Informationstafel nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkonstruktion (6) von einer Montageplatte (7) oder einem Montagerahmen gebildet ist.
7. Informationstafel nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterkonstruktion (6) im wesentlichen vertikal orien­ tierte, zur Führung der Abdeckplatte dienende Leisten (10) vorgesehen sind.
8. Informationstafel nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (2) über ein Scharnier (22) mit der Unter­ konstruktion (6) verbunden und schwenkbar ist.
9. Informationstafel nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (2) und/oder Montageplatte (7) gegenüber der Unterkonstruktion (6) verschieblich ist.
10. Informationstafel nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterkonstruktion (6) Nuten (12, 13) oder Führungen zur verschieblichen Aufnahme der Abdeckplatte (2) aufweist.
11. Informationstafel nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab­ deckplatte (2) mit Informationen beschriftet oder hinter­ legt ist.
12. Informationstafel nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab­ deckplatte (2) Aussparungen (5) zur Aufnahme von Informa­ tionsträgern aufweist.
13. Informationstafel nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Montageplatte (7), dem umlaufenden Rand (10) und der Abdeckplatte (2) gebildete Raum (18) derart groß bemessen ist, dass er zur Aufnahme von kleineren Gegenständen, Briefen usw. geeignet ist.
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