DE1021883B - Nachrichtenuebermittlungssystem mittels Fernschreibzeichen - Google Patents
Nachrichtenuebermittlungssystem mittels FernschreibzeichenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L12/00—Data switching networks
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- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
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Description
Die für die Nachrichtenübermittlung mittels Fernschreibzeichen zur Verfügung stehenden Übertragungswege
sind in ihrer Zahl begrenzt. Es besteht ein Bedürfnis, diese Übertragungswege möglichst vielseitig
auszunutzen. Grundsätzlich können für die verschiedenen Verkehrsarten die gleichen Übertragungswege verwendet werden. Der gerichtete Verkehr für
die Übermittlung von Telegrammen von einer Dienststelle zu einer anderen Dienststelle benötigt einen gerichteten
Übertragungsweg. Zwei entgegengesetzt gerichtete Übertragungswege werden bei dem ungerichteten
Fernschreibverkehr von Teilnehmer zu Teilnehmer benötigt. Bei bekannten Nachrichtenübermittlungssystemen
können dieselben Übertragungswege fallweise für den gerichteten und für den ungerichteten
Verkehr eingesetzt werden. Hierbei erfolgt die Umschaltung zweier entgegengesetzt gerichteter Übertragungswege
auf den ungerichteten Verkehr nach vorheriger Verständigung an beiden Enden der Übertragungswege
von Hand; für die Dauer der Umschaltung stehen sodann beide entgegengesetzt gerichteten
Übertragungswege für den Fernschreibverkehr zwischen zwei Stellen zur Verfügung und werden wechselweise
für die Übermittlung von Nachrichten in der einen und in der anderen Richtung benutzt.
Die Erfindung ermöglicht eine bessere Ausnutzung der Übertragungswege dadurch, daß die einzelnen
Paare entgegengesetzt gerichteter Übertragungswege grundsätzlich dem gerichteten Verkehr zwischen zwei
Dienststellen zur Verfügung stehen und daß bei Belegung eines solchen Paares entgegengesetzt gerichteter
Übertragungswege durch eine Verbindung der ungerichteten Verkehrsart selbsttätig die andere Seite
gegen Belegung in der entgegengesetzten Richtung durch eine Verbindung des ungerichteten Verkehrs
gesperrt wird. Die Übertragungswege entgegengesetzter Richtung werden jedoch grundsätzlich dem gerichteten
Verkehr zur Verfügung bleiben und nur für die Dauer einer Zeichensendung des ungerichteten Verkehrs
umgeschaltet. Die erforderlichen Umschaltungen werden nach der Anordnung der Erfindung somit
selbsttätig vorgenommen, so daß es einer vorherigen Verständigung zwischen den Bedienungspersonen an
den beiden Enden der Übertragungswege nicht bedarf, obwohl jedes Paar entgegengesetzt gerichteter Übertragungswege
jederzeit für beide Verkehrsarten in Benutzung genommen werden kann.
Insbesondere beschäftigt sich die Erfindung mit der besseren Ausnutzung der gerichteten Kanäle eines
Multiplexübertragungssystems. Für den ungerichteten Fernschreibverkehr zwischen zwei Teilnehmern (Tex,
Telex) müssen zwei verschieden gerichtete Kanäle des Multiplexsystems jeweils zur Verfügung gestellt werden,
von denen der eine in der abgehenden, der andere Nachrichtenübermittlungssystern
mittels Fernschreibzeichen
mittels Fernschreibzeichen
Anmelder:
Radio Corporation of America,
Radio Corporation of America,
New York, N. Y. (V. St. A.),
und Telefonbau und Normalzeit G.m.b.H., Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Weintraud, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Frankfurt/M., Mainzer Landstr. 134-146
Rüssel Edward Hammond, Bayside, N. Y. (V. St. A.),
und Karl Geduldig, Darmstadt-Eberstadt,
sind als Erfinder genannt worden
in der ankommenden Richtung betrieben wird. Bei den bekannten Multiplexsystemen werden beide dem
ungerichteten Verkehr zur Verfügung stehenden Kanäle entgegengesetzter Richtung stets gleichzeitig
belegt, und der Kanal der ankommenden Richtung wird für die Nachrichtenübermittlung frei gehalten,
solange in der abgehenden Richtung Nachrichten übermittelt werden. Die Erfindung erreicht eine bedeutend
bessere Ausnutzung der beiden für den ungerichteten Verkehr benötigten Kanäle dadurch, daß der
im ungerichteten Verkehr jeweils momentan nicht benutzte Kanal dem gerichteten Verkehr der betreffenden
Richtung zur Verfügung gestellt wird und seine Bereitstellung für den ungerichteten Verkehr auf die
Zeiten beschränkt wird, in denen tatsächlich Nachrichten in der betreffenden Richtung im ungerichteten
Verkehr zu übermitteln sind.
Die Erfindung behandelt im besonderen ein Nachrichtenübermittlungssystem,
welches zur Übermittlung Fernschreibzeichen verwendet, die aus sieben binären Elementen gebildet sind und eine bestimmte
Anzahl Elemente der einen und eine bestimmte Anzahl Elemente der anderen Stromart enthalten, alle
anderen zusammengesetzten Zeichen hingegen als Störung ausscheiden und zu einer Wiederholung der
letzten Zeichensendung auswerten. Bei den bekannten Systemen dieser Art lassen sich aus sieben binären
Elementen fünfunddreißig Fernschreibzeichen bilden, von denen jedes drei Elemente der einen Stromart
und vier Elemente der anderen Stromart enthält. Da zur Nachrichtenübermittlung ein Alphabet mit nur
zweiunddreißig Symbolen dient, bleiben drei Codesignale dieser Art verfügbar. Diese Codesignale ver-
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wendet die Erfindung zur Durchführung der Steuerungen
an den Enden der Kanäle. Durch die Übermittlung eines solchen Steuerzeichens wird der betreffende
Kanal jeweils dem gerichteten Verkehr entzogen und dem ungerichteten Verkehr zur Verfugung gestellt,
während durch Übermittlung eines anderen solchen Steuerzeichens die Rückschaltung auf den ungerichteten
Verkehr erfolgt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 gibt den grundsätzlichen Aufbau eines drahtlosen Übertragungssystems mit Multiplexbetrieb in
Form eines Blockschemas wieder, welches in beiden Richtungen die gerichtete Übermittlung von Telegrammen
als auch die Herstellung ungerichteter Fernschreibverbindungen ermöglicht;
Fig. 2 zeigt die Ausbildung des Vermittlungsplatzes.
Zwischen zwei Orten 200 und 300 verlaufen zwei Funkverbindungen 2 und 3. Die Funkverbindung 2 ist
von dem Ort 200 zu dem Ort 300 gerichtet, und die Funkverbindung 3 ist von dem Ort 300 nach dem
Ort 200 gerichtet. An den beiden Enden der Funkverbindung 2 befinden sich Einrichtungen 201 und
302 für den Multiplexbetrieb mehrerer, z. B. von vier Kanälen über die Funkverbindung 2. Die Einrichtung
201 am abgehenden Ende sorgt in an sich bekannter Weise dafür, daß nacheinander die vier Kanäle jeweils
zur Übermittlung eines Telegrafenzeichens in Benutzung genommen werden. Die Übermittlung
jedes Telegrafenzeichens über den Kanal der Funkverbindung 2 erfolgt mittels eines aus sieben Elementen
zusammengesetzten Codes. Dementsprechend enthält die Einrichtung 201 am abgehenden Ende der
Funkverbindung Vorrichtungen zur Umsetzung eines aus fünf Elementen gebildeten Telegrafenzeichens in
ein aus sieben Elementen gebildetes Telegrafenzeichen, wobei für die Telegrafenzeichen nur solche
aus sieben Elementen gebildeten Kombinationen gebildet werden, welche drei Elemente der einen und
vier Elemente der anderen Stromart enthalten.
Die Einrichtung 201 am abgehenden Ende der Funkverbindung 2 enthält ferner Mittel zur Rücksendung
eines achten Impulses zu dem jeAveils in Betrieb befindlichen Speicher 203 und 204, welcher aus fünf
Elementen zusammengesetzte Telegrafenzeichen enthält und an die Einrichtung 201 unter dem Einfluß
dieses achten Impulses weitergibt. Diese Rücksendung des achten Impulses erfolgt jeweils in Verbindung mit
der Aussendung eines aus sieben Elementen zusammengesetzten Telegrafenzeichens über einen Kanal der
Funkverbindung 2.
Die Einrichtung 302 am ankommenden Ende der Funkverbindung 2 enthält in bekannter Weise Einrichtungen
zur Aufnahme der über einen Kanal der Funkverbindung 2 eintreffenden Telegrafenzeichen,
welche so ausgebildet sind, daß sie ein aus drei Elementen der einen Stromart und vier Elementen der
anderen Stromart zusammengesetztes Zeichen in ein aus fünf Elementen zusammengesetztes Telegrafenzeichen
umwandeln, hingegen alle Telegrafenzeichen, welche nicht drei Elemente der einen und vier Elemente
der anderen Stromart aufweisen, als Störung auswerten und über eine Anreizleitung 305 die Rücksendung
eines Steuerzeichens veranlassen. Die Einrichtung 301 am abgehenden Ende der Funkverbindung
3 entspricht der Einrichtung 201 am abgehenden Ende der Funkverbindung 2, und die Einrichtung
202 am ankommenden Ende der Funkverbindung 3 entspricht der Einrichtung 302 am ankommenden
Ende der Funkverbindung 2. Das Steuerzeichen, welches den Empfang eines Störungszeichens seitens
der Einrichtung 302 übermittelt, wird von der Einrichtung 301 über einen Kanal der Funkverbindung 3
ausgesendet, von der Einrichtung 202 aufgenommen und zur Weitergabe eines entsprechenden Signals über
die Leitung 205 an die Einrichtung 201 ausgewertet. Die Einrichtung 201 erhält durch dieses über die Leitung
205 eintreffende Signal einen Anreiz, die zuletzt
ίο gesendeten Telegrafenzeichen zu wiederholen. Zu
diesem Zweck sind die Einrichtungen 201 und 301 au den abgehenden Enden der Funkverbindungen 2 und 3
je mit einem Zwischenspeicher ausgerüstet, welcher jeweils eine kleine Anzahl, z. B. drei. Telegrafenzeichen,
die zuletzt gesendet wurden, aufnimmt. Unter dem Einfluß des über die Leitung 205 empfangenen
Wiederholungsanreizes werden die gespeicherten Zeichen erneut über den Kanal der Funkverbindung 2
ausgesendet. Bei dieser Aussendung erfolgt keine Rückübermittlung eines achten Impulses an einen der
Speicher 203, 204, so daß bis zur Beendigung der Wiederholung keine neuen Telegrafenzeichen aus dem
Speicher 203 und 204 abgegriffen werden.
Diese Einrichtungen 201, 302 und 301, 202 eines Multiplexsystems sind grundsätzlich bekannt. Als
Rückmeldung bei Empfang von falschen Zeichen zur Veranlassung einer Wiederholung der letzten Zeichensendungen
wird bei den bekannten Anordnungen eines der drei Zeichen mit drei Elementen der einen und
vier Elementen der anderen Stromart verwendet, welches nicht für die Umwandlung eines der aus fünf
Elementen zusammengesetzten Telegrafenzeichens benötigt wird. Da sich aus fünf binären Elementen
nur zweiunddreißig unterschiedliche Telegrafenzeichen bilden lassen, aus sieben binären Elementen
jedoch fünfunddreißig Zeichen gebildet werden können, welche drei Elemente der einen Stromart und
vier Elemente der anderen Stromart besitzen, bleiben drei Telegrafenzeichen für die Übertragung' von
Steuervorgängen verfügbar. Diese Steuerzeichen sind bei bekannten Multiplexsystemen mit »Signal One«,
»Alpha« und »Beta« bezeichnet. Das Steuerzeichen »Signal One« wird für die Rückmeldung bei Empfang
einer Störung zwecks Wiederholung der letzten Zeichensendungen benutzt, während die Zeichen
»Alpha« und »Beta« für sonstige Vorgänge eingesetzt werden können. Die Einrichtungen 302 und 202 an
den ankommenden Enden der Funkverbindungen 2 und 3 sind so ausgebildet, daß sie bei Empfang der
Telegrafenzeichen »Signal One«, »Alpha« und »Beta« die entsprechenden S teuer vorgänge auslösen.
Jede der Einrichtungen 201 und 301 an den abgehenden Enden der Funkverbindungen 2 und 3 sind
mit einer Weiche 206 bzw. 306 verbunden. Ebenso sind die Einrichtungen 302 und 202 an den ankommendenEnden
der Funkverbindung 2 und 3 je mit einer Weiche 307 und 207 verbunden. Die Weiche 206 macht
je nach ihrer Stellung einen der Speicher 203 und 204 für die Aussendung von Zeichen ül>er einen Kanal der
Funkverbindung 2 wirksam. Diese Speicher sind unter der Bezeichnung FRXD in den üblichen Multiplexsystemen
bekannt. Sie sind erforderlich, um beispielsweise im gerichteten Verkehr eine kontinuierliche
Sendung seitens eines Lochstreifensenders 208 auch dann zu ermöglichen, wenn die Einrichtung 201
des Multiplexsystems etwa unter dem Einfluß des Steuersignals »Signal One« die zuletzt gesendeten
Telegrafenzeichen wiederholen muß, Aveil bei der vorherigen
Sendung ein Störzeichen empfangen worden war. Die Sendung des Lochstreifens 208 wird an dem
Ort 300 von einem Empfänger 309 aufgenommen. In der dargestellten Lage der Weichen 206 und 307 ist
der diesen Weichen zugeordnete Kanal der Funkverbindung 2 auf den gerichteten Verkehr zwischen der
Sendeeinrichtung 208 des Ortes 200 und dem Empfänger 309 des Ortes 300 geschaltet. Ebenso ist der
den Weichen 306 und 207 zugeordnete Kanal der Funkverbindung 3 auf den gerichteten Verkehr zwischen
einem Sender 308 des Ortes 300 und einem Empfänger 209 des Ortes 200 geschaltet. Diese beiden
Kanäle der Funkverbindungen 2 und 3 bilden ein Paar entgegengesetzt gerichteter Übertragungswege,
welches auch in dem ungerichteten Fernschreibverkehr zwischen zwei Teilnehmern oder Betriebsstellen
der Orte 200 und 300 eingesetzt werden kann.
Diesem Paar entgegengesetzter Übertragungswege ist an dem Ort 200 eine Einrichtung 210 und an dem
Ort 300 eine Einrichtung 310 fest zugeordnet. Allen Einrichtungen 210 solcher Paare von entgegengesetzt
gerichteten Übertragungswegen ist ein Bedienungsplatz 211 gemeinsam zugeordnet, welcher in der Lage
ist, den Wunsch eines anrufenden Teilnehmers des Ortes 200 entgegenzunehmen und über den der belegten
Einrichtung 210 zugeordneten Kanal des Funkweges 2 die gewünschte Verbindung zu einem Teilnehmer
des Ortes 300 aufzubauen. Jeder der Bedienungsplätze 211, 311 besitzt zu diesem Zweck eine
Ortstaste und eine Ferntaste. Die Ortstaste veranlaßt die Anschaltung der Fernschreibmaschine des Platzes
über eine Leitung 214, 314 an den von einer Ortsverbindung belegten Zugang 215, 315. Die Ferntaste veranlaßt
hingegen die Anschaltung der Fernschreibmaschine des Platzes über eine Leitung 216, 316 an
den mit einem Speicher 204, 304 ausgerüsteten Ausgang 217, 317. Sind Ortstaste und Ferntaste gleichzeitig
betätigt, dann liegt die Fernschreibmaschine des Platzes zum Mitschreibebetrieb in der Verbindung.
Ist weder die Ortstaste noch die Ferntaste betätigt, dann sind die Leitungen 215 und 217 sowie 224 und
218 durchgeschaltet.
Ein Teilnehmer 212 des Ortes 200 kann in an sich bekannter, nicht näher dargestellten Weise einen
Wähler 213 auf die Verkehrsrichtung zu dem Ort 300 einstellen, so daß der Wähler 213 die Einrichtung 210
eines durch ungerichteten Verkehr nicht belegten freien Kanalpaares der Funkwege 2 und 3 belegt. Die
Einrichtung 210 ist so ausgebildet, daß bei Belegung ihres Zuganges 215 an dem Arbeitsplatz 211 ein Anrufzeichen
eingeschaltet wird. Der Bedienungsplatz 211 schaltet durch Betätigen der dem vom Anruf belegten
Kanal 210 zugeordneten Kanaltaste und der Ortstaste seine Fernschreibmaschine über die Anschlußleitung
214 an den von dem Wähler 213 belegten Zugang 215 der Einrichtung 210 an, um die
Wünsche des anrufenden Teilnehmers entgegenzunehmen.
Die Einrichtung 310 des Ortes 300 besitzt einen Ausgang 318, an den mittels eines Wählers 319 ein
Umsetzer 320 angeschaltet werden kann, welcher in der Lage ist, die mittels Fernschreibzeichen übertragenen
Zahlen, Informationen in Wahlstromstöße umzuwandeln, welche die Verbindungseinrichtungen 321
der Vermittlungsstelle auf den Relaissatz 322 des gewünschten Teilnehmers 312 einstellen. Diese Wähleinrichtungen
321 liegen an einem Ausgang 323 der Einrichtung 310. welche ebenfalls mit dem von der
Weiche 307 herkommenden Eingang 324 in Arerbinduug
steht.
Für die Beeinflussung der Einrichtung 310 des Ortes 300 bei Belegung der Einrichtung 210 des
Ortes 200 seitens eines anrufenden Fernschreibteilnehmers bedarf es einer Umsteuerung der Weichen
206 und 307. Für die Steuerung dieser Weichen dienen die Steuerzeichen »Alpha« und »Beta«. Unter
dem Einfluß des Steuerzeichens »Alpha« gelangen die Weichen in die in der Zeichnung angedeutete Stellung.
Unter dem Einfluß des Steuerzeichens »Beta« gelangen die Weichen in die entgegengesetzte Stellung.
Die Einrichtung 210 eines Paares entgegengesetzt
Die Einrichtung 210 eines Paares entgegengesetzt
ίο gerichteter Übertragungswege, welche von dem anrufenden Teilnehmer 212 belegt werden kann, wenn
diese Übertragungswege nicht durch eine Verbindung des ungerichteten Verkehrs bereits belegt sind, ist so
ausgebildet, daß sofort nach Belegung des Zugangs 215 das Steuerzeichen »Beta« ausgesandt wird. Beide
Weichen 206 und 307 schalten daher in die Arbeitsstellung um, so daß ein über den betreffenden Kanal
des Funkweges 2 etwa gerade verlaufender gerichteter Verkehr von der Sendestelle 208 zu der Empfangsstelle
309 unterbrochen wird. Die Einrichtung 310 des Ortes 300 ist so ausgebildet, daß infolge der Belegung
des Zugangs 324 bei Umschaltung der Weiche 307 der Zugang 315 gegen Belegung seitens des Wählers 313
gesperrt wird, andererseits der Wähler 319 veranlaßt wird, sich auf den Ausgang 318 einzustellen. Die Einrichtung
310 ist weiter so ausgebildet, daß in Abhängigkeit von der Belegung 324 die Aussendung des
Steuerzeichens »Beta« auf den zugeordneten Kanal des Funkweges 3 vorbereitet wird.
Die Einrichtung 210 mit ihrem an dem Ausgang 217 angeschlossenen Speicher 204 steht derart in Abhängigkeit
von den Weichen 206 und 207, daß eine Übertragung von Zeichen aus dem Speicher 204 an
die Einrichtung 201 am Kanalende nur erfolgen kann, wenn die Weiche 207 in der Ruhestellung steht.
Der an den Ausgang 318 angeschaltete Umsetzer 320 ist mit einem Kennungsgeber ausgerüstet, welcher
eine aus einem oder mehreren Telegrafenzeichen bestehende Kennung aussendet, sobald der Umsetzer
an den Ausgang 318 angeschaltet ist. Diese Kennung wird von dem mit dem Ausgang 317 verbundenen
Speicher 304 aufgenommen und dort zunächst festgehalten.
Die Ferntaste des Arbeitsplatzes 211 veranlaßt bei Betätigung seitens des Bedienenden, welcher den
Wunsch des anrufenden Teilnehmers 212 erfahren hat, die Aussendung des Steuerzeichens »Alpha« auf den
zugeordneten Kanal des Funkweges 2, so daß die Weichen 206 und 307 in die Ruhestellung zurückschalten
und die Sperrung gegen die Aussendung von Telegrafenzeichen in der Einrichtung 310 aufgehoben
wird. Die Speicher 204 und 304 sind so ausgebildet, daß sie die Aussendungen des Steuerzeichens »Beta«
veranlassen, wenn in ihnen Telegrafenzeichen eingespeichert sind, die Aussendungen dieses Steuerzeichens
»Beta« aber nur veranlassen können, wenn die Weiche 207 bzw. 307 des Kanals entgegengesetzter
Richtung in der Ruhestellung »Alpha« steht. Infolgedessen kann die in dem Speicher 304 gespeicherte
Kennung des angeschalteten Impulsumsetzers nach vorheriger Aussendung des Steuerzeichens »Beta«
über den zugeordneten Kanal des Funkweges 3 auf die Fernschreibmaschine des Platzes 211 übertragen
werden.
Die Speicher 204 und 304 sind so ausgebildet, daß sie die Aussendung des Steuerzeichens »Alpha« veranlassen,
sobald alle gespeicherten Telegrafenzeichen über den zugeordneten Kanal des Funkweges ausgesandt
sind, so daß die Weichen dieses Kanals in die Ruhestellung zurückschalten und den Kanal erneut
dem gerichteten Verkehr zur Verfugung stellen. Sobald
daher die Kennung des Impulsumsetzers 320 aus dem Speicher 304 an den Vermittlungsplatz 211 übertragen
ist, werden durch das Steuerzeichen »Alpha« die Weichen 306 und 207 in die Ruhestellung umgelegt.
Dieses Steuerzeichen »Alpha« bewirkt gleichzeitig an dem Arbeitsplatz 211, der in den Kanal eingeschaltet
ist, ein Zeichen, welches dem Bedienenden des Platzes anzeigt, daß er mit der Zahl des gewünschten
Teilnehmers beginnen kann.
Die auf der Fernschreibmaschine des Arbeitsplatzes 211 getasteten Telegrafenzeichen der Nummer des gewünschten
Teilnehmers werden über den Ausgang 217 in den Speicher 204 eingespeichert. Bei Aufnahme der
Kennziffer des gewünschten Teilnehmers in den Speicher 204 wird durch die Aussendungen des Steuerzeichens
»Beta« die Weiche 206 und 307 in die Arbeitsstellung umgeschaltet und der über den zugeordneten
Kanal des Funkweges 2 verlaufende, gerichtete Verkehr unterbrochen. Die die Wahlkennziffer wiedergebenden
Telegrafenzeichen werden von dem Impulsumsetzer 320 umgewandelt, welche die Wähler 321
der Verbindungseinrichtung des Ortes 300 auf den Relaissatz 322 des gewünschten Teilnehmers 312 einstellen.
Nach Aussenden der Kennziffer des gewünschten Teilnehmers kann der Arbeitsplatz 211 durch Beeinflussung
der Schaltmittel der Einrichtung 210 den Eingang 215 unmittelbar mit dem Ausgang 217 und
mit der Leitung 224 verbinden, so daß der anrufende Teilnehmer 212 mit dem gerufenen Teilnehmer 312
verbunden ist. Er hat aber auch die Möglichkeit, durch gleichzeitige Betätigung der Ortstaste und der
Ferntaste seine Fernschreibmaschine in diese Verbindung einzuschleifen, so daß sie im Mitschreibebetrieb
die zwischen den beiden Teilnehmern gewechselten Fernschreibzeichen aufnimmt.
Unmittelbar nach Übertragung der Kennziffer des gewünschten Teilnehmers aus dem Speicher 204 hat
dieser durch Aussenden des Steuerzeichens »Alpha« die Weichen 206 und 307 wieder in die Ruhestellung
zurückgestellt und damit den zugeordneten Kanal des Funkweges 2 auf den gerichteten Verkehr geschaltet.
Infolgedessen können die von dem Namengeber des angerufenen Teilnehmers 312 ausgesandten Kennungszeichen
von dem Impulsumsetzer 320 nach Beendigung des Wahlimpulses selbsttätig gesendeten Anforderungszeichen
zur Sendung angereizt, sofort von dem Speicher 304 über den zugeordneten Kanal des Funkweges
3 weitergegeben werden und zum anrufenden Teilnehmer 212 gelangen und gegebenenfalls von der
Fernschreibmaschine des Platzes 211 aufgenommen werden. Der anrufende Teilnehmer 212 kann nach
Empfang der Kennung des gerufenen Teilnehmers 312 in bekannter Weise durch Auslösung seines
Namengebers seine eigene Kennung zur Aussendung bringen. Der Bedienende des Arbeitsplatzes 211,
welcher beide Kennungen erhält, ist in der Lage, den Zähler in Gang zu setzen, welcher die Gebühren der
betreffenden Verbindung festhält.
Löst der anrufende Teilnehmer 212 in bekannter Weise die Ortsverbindung zu der Einrichtung 210
aus, dann veranlaßt die Einrichtung 210 die Aussendung eines Auslösesignals, sobald der Speicher 204
das letzte, gespeicherte Telegrafen ze ich en ausgesandt hat. Als Auslösesignal werden die beiden Steuerzeichen
»Alpha« und »Beta« einzeln oder in ihrer Wiederholung abwechselnd gesendet, ohne daß andere
Zeichen dazwischenliegen. Die Einrichtung 310 des Ortes 300 ist so ausgebildet, daß sie bei Empfang
dieses Auslösesignals ihrerseits die Steuersignale »Alpha« und »Beta« abwechselnd aussendet, unabhängig
davon, ob in dem Speicher 304 noch Telegrafenzeichen gespeichert sind. Etwa dort noch gespeicherte
Telegrafenzeichen werden zwar ausgespeichert, ihre Sendung auf den Kanal des Funkweges
wird jedoch unterdrückt, da der anrufende Teilnehmer 212 infolge Auslösung seiner Verbindung nicht mehr
in der Lage ist, solche Zeichen zu empfangen.
ίο Die Arbeitsplätze 211 und 311 erhalten grundsätzlich
drei von Hand zu bedienende Schaltmittel. Die Ortstaste veranlaßt die Anschaltung der Fernschreibmaschine
des Platzes an die Verbindungseinrichtungen des Ortes und gleichzeitig die Aussendung des
Steuerzeichens »Beta«. Die Ferntaste veranlaßt die Anschaltung der Fernschreibmaschine an den mit dem
Ausgang 217 verbundenen Speicher 204. Sie veranlaßt zugleich die Aussendung des Steuerzeichens
»Alpha«, sofern in dem Speicher 204 nichts einge-
ao speichert ist. Eine Auslösetaste veranlaßt die Auslösung des einen oder anderen Teiles der Verbindung.
Wird die Auslösetaste gleichzeitig mit der Ortstaste gedrückt, dann wird nur die Ortsverbindung zu dem
anrufenden Teilnehmer ausgelöst. Wird die Auslösetaste zusammen mit der Ferntaste gedruckt, dann
wird nur die Verbindung über den zugeordneten Kanal der Funkwege 2 und 3 mit dem gewünschten
Teilnehmer ausgelöst.
Für die bei gleichzeitiger Betätigung der Ortstaste und der Ferntaste erfolgende Einschaltung der Fernschreibmaschine
des Platzes in den Orts- und den Fernteil der Verbindung zum Mitschreibebetrieb kann
auch eine besondere Mitschreibtaste vorgesehen werden.
Ist die Fernschreibmaschine des Bedienungsplatzes zum Schreiben in unterschiedlichen Farben (Schwarz
und Rot) ausgebildet, dann wird zweckmäßig die Umschaltevorrichtung
für den Farbwechsel von einer Einrichtung abhängig gemacht, die unter dem Einfluß
des Empfanges des Steuerzeichens »Beta« steht. Im Mitschreibebetrieb kann dann die Sendung des angerufenen
Teilnehmers in anderer Farbe niedergeschrieben werden als die Sendung des anrufenden Teilnehmers.
Die für die LTmschaltung der Weichen 206 und 307
einerseits und 306 und 207 andererseits verwendeten Sendungen von Steuerzeichen »Alpha« oder »Beta«
werden zweckmäßig jeweils mehrmals, z. B. fünfmal, wiederholt, damit auch bei zufälligem Ausfall eines
Zeichens die jeweilige Umschaltung mit Sicherheit vorgenommen wird.
Der in Fig. 2 dargestellte Vermittlungsplatz besitzt
für jede Einrichtung 210 eines Paares entgegengesetzter Übertragungswege eine Anruflampe 401, welcher
eine Taste 402 zugeordnet ist, die die Anschaltung der nicht dargestellten Fernschreibmaschine des
Platzes an die anrufende Einrichtung 210 veranlaßt. In dem dargestellten Vermittlungsplatz sind dreißig
derartige Lampen 401 mit dreißig Tasten 402 vorgesehen. Für alle Tasten 402, welche den einzelnen Übertragungswegen
zugeordnet sind, sind einige Steuertasten 403, 404, 405, 406, 407 gemeinsam vorgesehen.
Die Taste 403 ist die sogenannte Ortstaste. Sie veranlaßt, daß die Fernschreibmaschine des Platzes an
das Ortsnetz angeschaltet wird, um den Wunsch des Teilnehmers 212 entgegenzunehmen.
Die Taste 404 ist die sogenannte Ferntaste. Sie veranlaßt, daß die Fernschreibmaschine des Platzes an
den zu dem Speicher 204 führenden Ausgang 217 der Einrichtung 210 angeschaltet wird, um nunmehr die
Kennzeichnung zum Aufbau der gewünschten Verbindung auszusenden.
Die Taste 405 ist die Mitschreibetaste. Sie veranlaßt, daß die Fernschreibverbindung des Platzes in
die Verbindung eingeschaltet wird, die zu dem anrufenden Teilnehmer 212 und dem gewünschten Teilnehmer
312 besteht.
Die Taste 406 veranlaßt, daß die Fernschreibmaschine des Platzes von der Verbindung zwischen
dem anrufenden Teilnehmer 212 und dem gewünschten Teilnehmer 312 vollkommen abgeschaltet wird,
diese Verbindung also unmittelbar zwischen den beiden Teilnehmern verläuft.
Die Taste 407 ist die Trenntaste. Sie veranlaßt, wenn mit dieser zugleich die Ortstaste 403 oder die
Ferntaste 404 betätigt ist, daß die Verbindung im Ortsnetz und die Verbindung im Fernteil ausgelöst
wird. Wird die Trenntaste 407 zusammen mit der Mitschreibetaste 405 betätigt, dann wird die Verbindung
im Ortsteil und im Fernteil gleichzeitig ausgelöst.
An dem Arbeitsplatz ist ferner ein Zähler 408 vorgesehen, der durch eine Taste 409 eingeschaltet und
durch eine Taste 410 wieder ausgeschaltet werden kann. Die Einschaltung und Ausschaltung erfolgt jeweils
in den Übertragungsweg, dessen Taste 402 gerade gedrückt ist. Der Zähler ermöglicht es, bei
Verbindungen, die von dem Platz überwacht werden, auch die anfallenden Gebühren an dem Platz zu ermitteln.
Claims (15)
1. System zur Nachrichtenübermittlung mittels Fernschreibzeichen, dadurch gekennzeichnet, daß
die einzelnen Paare entgegengesetzt gerichteter Übertragungswege (2, 3) grundsätzlich dem gerichteten
Verkehr z\vischen zwei Dienststellen (208, 309 und 209, 308) zur Verfügung stehen
und daß nach Belegung eines solchen Paares entgegengesetzt gerichteter Übertragungswege durch
eine Verbindung der ungerichteten Verkehrsart zwischen zwei Fernschreibteilnehmern (212, 213)
selbsttätig die andere Seite (z. B. 310, 315) gegen Belegung in der entgegengesetzten Richtung durch
eine Verbindung des ungerichteten Verkehrs gesperrt ist.
2. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Belegung
eines Paares entgegengesetzt gerichteter Übertragungswege durch eine Verbindung des ungerichteten
Fernschreibverkehrs zwischen zwei Fernschreibstellen jeder der Übertragungswege entgegengesetzter Richtung grundsätzlich dem gerichteten
Verkehr zur Verfügung bleibt und nur für die Dauer einer Zeichensendung des ungerichteten
Verkehrs umgeschaltet ist.
3. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
jedem gerichteten Kanal eines Multiplexübertragungssystems am abgehenden Ende zwei Speichereinrichtungen
(203, 204) zugeordnet sind, von denen einer in dem Zugang für den gerichteten Verkehr (203) und der andere in dem Zugang für
den ungerichteten Verkehr liegt (204), von denen jeweils einer für die Übertragung von gespeicherten
Zeichen an dem Sender der Multiplexeinrichtung wirksam gemacht wird.
4. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Verwendung eines Telegrafenalphabets, dessen Codezeichen drei Elemente einer und vier
Elemente der anderen Stromart enthalten, zwei der nicht für die Übertragung von Buchstaben
oder Zeichen erforderlichen Codekombinationen (α, β) für die Umschaltung der Kanäle von gerichtetem
auf ungerichteten Verkehr und die Anschaltung des betreffenden Speichers verwendet
werden.
5. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Speicher (204) des ungerichteten Verkehrs so ausgebildet sind, daß sie die in ihnen gespeicherten
Zeichen nur zur Aussendung bringen, wenn der zugeordnete Kanal entgegengesetzter Richtung auf
gerichteten Verkehr geschaltet ist.
6. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Speicher des ungerichteten Verkehrs so ausgebildet sind, daß sie nach Aussendung aller gespeicherten
Telegrafenzeichen durch Aussendung des Steuerzeichens (α) die Rückschaltung des Kanals
auf gerichteten Verkehr veranlassen.
7. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine
jedem Paar von Kanälen entgegengesetzter Richtung zugeordnete Einrichtung (210) so ausgebildet
ist, daß sie bei Belegung seitens einer Ortsverbindung selbsttätig durch Aussenden des Steuerzeichens
(/?) für die Umschaltung auf ungerichteten Verkehr die Belegung der entsprechenden Einrichtung
am anderen Orte und deren Sperren gegen Belegung durch eine Verbindung des ungerichteten
Verkehrs veranlaßt.
8. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede
der zwei Kanälen entgegengesetzter Richtung zugeordnete Einrichtung so ausgebildet ist, daß sie
bei Empfang des durch das Steuerzeichen für die Umschaltung auf ungerichteten Verkehr gegebenen
Belegungszeichens eine Rückmeldung an das abgehende Ende der Verbindung vorbereitet.
9. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
zwei Kanälen entgegengesetzter Richtung zugeordnete Einrichtung so ausgebildet ist, daß sie bei
Belegung seitens einer Ortsverbindung ein Anrufzeichen an einen mehreren solchen Einrichtungen
gemeinsamen Bedienungsplatz (211) einschaltet.
10. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bedienungsplatz zur Anschaltung seiner Fernschreibmaschine an die Ortsverbindung zwecks
Entgegennahme des Wunsches des anrufenden Teilnehmers eine Ortstaste (403) sowie eine Ferntaste
(404) enthält, welche die Anschaltung der eigenen Fernsdireibmaschine an die belegten
Kanäle entgegengesetzter Richtung veranlaßt.
11. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
gleichzeitige Betätigen der Ortstaste und der Ferntaste die Einschaltung der Fernschreibmaschine
des Platzes zum Mitschreibebetrieb in die Fernschreibverbindung veranlaßt.
12. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bedienungsplatz eine Mitschreibetaste (405) besitzt, welche die Einschaltung der Fernschreibmaschine
des Platzes in die belegten Kanäle entgegengesetzter Richtung zum Mitschreibebetrieb
veranlaßt.
5 ■ 709 847/107
13. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
mehreren je zwei Kanälen entgegengesetzter Richtung zugeordneten Einrichtungen ein Impulsumsetzer
(320) und Schaltmittel (319) gemeinsam zugeordnet sind, welche die Anschaltung dieses
Impulsumsetzers an eine über einen ankommenden Kanal belegte Einrichtung gestatten.
14. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
einem Paar entgegengesetzt gerichteter Kanäle zugeordnete Einrichtung so ausgebildet ist, daß
sie zur Auslösung der über die Kanäle aufgebauten Fernverbindung abwechselnd je eine Folge
jedes der beiden Steuerzeichen (α, β) so lange aussendet,
bis von der Gegenseite das gleiche Signal empfangen wird.
15. Nachrichtenübertragungssystem nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
einem Paar entgegengesetzt gerichteter Kanäle zugeordnete Einrichtung (210, 310) so ausgebildet
ist, daß sie bei Empfang des aus abwechselnden Steuerzeichen gebildeten Auslösesignals das
gleiche Signal zurücksendet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 847/107 12.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH27365A DE1021883B (de) | 1956-06-21 | 1956-06-21 | Nachrichtenuebermittlungssystem mittels Fernschreibzeichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH27365A DE1021883B (de) | 1956-06-21 | 1956-06-21 | Nachrichtenuebermittlungssystem mittels Fernschreibzeichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1021883B true DE1021883B (de) | 1958-01-02 |
Family
ID=7150555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH27365A Pending DE1021883B (de) | 1956-06-21 | 1956-06-21 | Nachrichtenuebermittlungssystem mittels Fernschreibzeichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1021883B (de) |
-
1956
- 1956-06-21 DE DEH27365A patent/DE1021883B/de active Pending
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