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DE842220C - Anordnung zur Zeit-Zonen-Zaehlung in Fernsprechanlagen - Google Patents

Anordnung zur Zeit-Zonen-Zaehlung in Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE842220C
DE842220C DE1949P0001846 DEP0001846D DE842220C DE 842220 C DE842220 C DE 842220C DE 1949P0001846 DE1949P0001846 DE 1949P0001846 DE P0001846 D DEP0001846 D DE P0001846D DE 842220 C DE842220 C DE 842220C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
traffic
offices
time zone
remote
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1949P0001846
Other languages
English (en)
Inventor
Max Langer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1949P0001846 priority Critical patent/DE842220C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE842220C publication Critical patent/DE842220C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)

Description

  • Anordnung zur Zeit-Zonen-Zählung in Fernsprechanlagen In Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb ist es bekannt, zur selbsttätigenErfassung derGesprächsgebühren nach der Entfernung der jeweiligen Verbindung und entsprechend der Dauer des Gespräches sogenannte Zeit-Zonen-Zähler zu verwenden. Sie bestehen aus Schalteinrichtungen, weiche durch die von der anrufenden Stelle gewählte Ortsnetzkennziffer des gewünschten Teilnehmers eingestellt werden, und aus Zeitschalteinrichtungen, welche die Dauer des Gespräches ermitteln. Die der Einstellung dieser Zonen- und Zeitschalter entsprechende Gebühr wird entweder bei Beendigung der Verbindung oder in bestimmten Zeitabständen während des Gespräches durch Aussendung von Stromstößen zum Zähler des anrufenden Teilnehmers verrechnet. Diese Zeit-Zonen-Zähleinrichtungen sind ein den Haupt- oder Knotenämtern der einzelnen Ortsnetze angeordnet.
  • Sollen derartige Zeit-Zonen-Zähler auch für den Weitverkehr eines Landes und für den internationalen Verkehr (Weltverkehr) vorgesehen werden, so ergeben sich erhebliche Schwierigkeiten. Während für dien Nahverkehr die Entfernung im allgemeinen aus drei von der anrufenden Stelle gewählten Amtskennziffern ermittelt werden kann, womit sich iooo verschiedene Entfernungen erfassen lassen, sind für den Weitverkehr bis zu fünf Kennziffern und im Weltverkehr sogar noch mehr erforderlich. Würde man unter Zugrundelegtuig der bisher bekannten Anordnungen für die Zeit-Zonen- Zählung die .in ,den Ortsnetzen vorhandenen. Einrichtungen für den, Welt- und Fernverkehr erweitern, so wäre hierfür ein sehr großer Aufwand erforderlich, der wirtschaftlich vollkommen untragbar ist. Selbst eine nur dem prozentualen Anteil des Weit- und Weltverkehrs an der Gesamtzahl aller Verbindungen angepaßte Erweiterung der Zeit-Zonen-Zähler in den Ortsnetzen würde außer einer dazu erforderlichen Abänderung der bekannten Einrichtungen noch einen viel zu großen Aufwand bedeuten: Aufgabe der Erfindung ist es, eine wirtschaftlich tragbare Anordnung für den Weit- und Weltverkehr zu schaffen, was dadurch erreicht wird, daß gleichartige Einrichtungen zur Zeit-Zonen-Zählung für den Nahverkehr den Haupt- oder Knotenämtern, für den Weitverkehr jedes Landes den Endfernämtern und für den Weltverkehr den Verteiler- oder Durchgangsfernämtern zugeordnet sind.
  • Nach weiteren Merkmalen .der Erfindung werden die Zeit-Zonen-Zähler in den übergeordneten Ämtern erst nach Wahl der Kennziffern für d !ie betreffende Verkehrsart eingestellt, während die den Haupt- oder Knotenämtern zugeordneten Einrichtungen zur Zeit-Zonen-Zählung bei Wahl der Kennziffern für den. Weitverkehr außer Betrieb gesetzt werden.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß der prozentuale Anteil des Weit- und Weltverkehrs an der Gesamtzahl aller Verbindungen sehr gering ist. Andererseits sind die erreichbaren Fernleitungen in den End-, Verteiler- und Durchgangsfernämtern zu großen Bündeln zusammengefaßt. Den größten Aufwand stellen also zweifellos die den Haupt- oder Knotenämtern der einzelnen Netzgruppen zugeordneten Einrichtungen dar. Jede Vermehrung oder Erweiterung dieser Einrichtungen wirkt sich daher in ganz besonders großem Maße aus.
  • Bei der Anordnung mach der Erfindung ist für die Einführung einer selbsttätigen Zeit-Zonen- Zählung für den Weit- und Weltverkehr durch Anordnung der dazu erforderlichen Einrichtungen in den für diese Verkehrsarten nur in sehr geringer Zahl vorhandenen Ämtern ein verhältnismäßig kleiner Mehraufwand erforderlich, der wirtschaftlich durchaus vertretbar ist. Des weiteren sind hierfür keine besonders ausgebildeten oderneu zu entwickelnden Schalteinrichtungen und Stromläufe erforderlich, da die gleichen, bekannten und in der Praxis bewährten Zeit-Zonen-Zähler für alle Arten von Verbindungen benutzt werden. Dies ist aus folgender Erkenntnis heraus möglich: Im Nahverkehr werden der die Entfernungen in kleinen Stufen von io und 25km, imWeitverke'hr in Stufen von je ioo km und im Weltverkehr in zum Teil noch größeren Stufen zugrunde gelegt. Die bekannten Zonenschalter gestatten die Aufnahme von drei Kennziffern, d. h. also die Feststellung von iooo verschiedenen Entfernungen, die man als Verzonungspunkte bezeichnet. Auch für den Weitverkehr innerhalb eines Landes ist diese Zahl absolut ausreichend, da. wohl in keinem Staat mit mehr-als iooo Endfernämtern zu rechnen ist. Dasselbe gilt aber auch für den Weltverkehr.
  • Da für die, Erfindung jede bekannte Art von Zeit-Zonen-Zählern verwendet werden kann, erübriigt sich die Darstellung der einzelnen Schalteinrichtungen und: Stromläufe. Im Weitverkehr wird der Gebührenberechnung die Entfernung der einzelnen Netzgruppenmittelpunkte und im Weltverkehr die Entfernung der einzelnen Verteiler- oder Durchgangsfernämter der verschiedenen Länder zugrunde gelegt. Die Verzonung, d. h. die Verdrahtung der Anschlußkontakte der Zonenschalter mit denen der Abgreif- oder Zählschalter, erfolgt für alle Verkehrsarten in der bei den bekannten Zeit-Zonen-Zählern üblichen Weise.
  • Der Verbindungsaufbau kann sich bei der Anordnung nach der Erfindung .in der in der Zeichnung dargestellten Weise vollziehen. Wünscht. ein anrufender Teilnehmer T .des Unteramtes UA eine Verbindung in die eigene Netzgruppe, so gelangt er über den Vorwähier VW zum Gruppenwähler GWi seines Kontenamtes KA, wo ein Zeit-Zonen-Zähler ZN angeschaltet wird. Er wählt die Ziffer Null und stellt dadurch den Gruppenwähler GW i auf eine freie Verbindungsleitung zu dem im Nebzgruppenmittelpunkt liegenden Endfernamt EF ein. Durch .darauffolgende Aussendung der eigentlichen Kennzahl, d. h. von zwei das gewünschte Ortsnetz kennzeichnenden Stromstoßreihen, werden gleichzeitig mit den Wählern GW 2 usw. für den Verbindungsaufbau die Zonenschalter von ZN eingestellt. Die Einstellung der letzteren gibt die Entfernung der Ortsnetze voneinander an und kennzeichnet diese an dem Zählschalter oder an den sonstigen, die Aussendung der Zählstromstöße zum Zähler der anrufenden Stelle steuernden Einrichtungen des Zeit-Zonen-Zählers ZN.
  • Will dagegen ein Teilnehmer eine Verbindung zu einem Teilnehmer einer anderen Netzgruppe im Bereich des eigenen Endfernnetzes (Nahverkehrsverbindung) aufbauen, so wählt er zuerst zwei Nullen. Er wird also nach Erreichen -des End'fernamte§ EF seiner eigenen Netzgruppe (erste Null) durch Einstellung des Gruppenwählers GW2 bei Wahl der zweiten Null über den Umsteuerwähler UW t zum Gruppenwähler GW 3 im Verteilerfernamt VF weiter verbunden. Nach Aufnahme der zweiten Null wird der Zeit-Zonen-Zähler ZN im Haupt- oder Knotenamt KA in bekannter Weise auf drei Kennzahlen umgeschaltet. Die Aufnahme und Auswertung der Kennziffern erfolgt in derselben Weise wie vorher 'beschrieben.
  • Um zu einem Durchgangs- oder Weltfernamt zu gelangen, muß .die anrufende Stelle drei oder vier Nullen wählen. Sie erreicht mit zwei Nullen über den Gruppenwähler G W 2 und den Umsteuerwähler UW r ihres Endfernamtes EF .den Gruppenwähler GW 3 im Verteilerfernamt hF. Dieser Wähler wird durch Wahl der dritten Null eingestellt und' bewirkt die Umsteuerung des Wählers UW i auf eine freie, über dien Umsteuerwähler UW 2 im Verteilerfe.rnamt VF zu einem Gruppenwähler GW q. im Durchgangsfernamt DF führende Fernleitung. An diese wird gleichzeitig im Endfernamt EF ein Zeit-Zonen-Zähler Z W für den Weltverkehr angeschaltet, dessen Steuerung durch die nachfolgend gewählten zwei Kennziffern des Weitferaxsprechnebzes in derselben Weise, wie oben beschrieben, erfolgt.
  • Wählt der anrufende Teilnehmer eine vierte.Null, so wird der Gruppenwähler GW 4 auf eine freie, -zum Gruppenwähler GW 5 im Weltfernamt WF führende Fernleitung eingestellt. Nach Aufnahme der vierten Null werden die Ei,nrichtungendes Zeit-Zonen-Zählers ZW im Endfernamt EF auf die Auswertung von drei Kennziffern umgeschaltet.
  • Für den Weltverkehr wählt der Teilnehmer fünf oder sechs Nullen. Jede dieser unterschiedlichen Wahlen kann eine andere Gruppe von Weltverkehrsvenbindungeri kennzeichnen. Wird der Gruppenwähler GW 5 durch die fünfte Null eingestellt so erfolgt eine Umsteuerung des Wählers UW 2 im Verteilerfernamt VF auf eine über den Umsteuerwähler UW 3 im Durchgangsfernamt DF zu einem Gruppenwähler G W 6 einer besonderen Gruppe Gr. 2 im Weltfernamt WF führende Fernleitung unter gleichzeitiger Anschaltung eines Zeit-Zonen-Zählers Z1 i )im Verteilerfernamt hF. Sollte der Gruppenwähler GW 6 durch eine weitere (-sechste) Null einstellt werden, so wird der Wähler UW 3 auf eine zum Gruppenwähler GW 7 im Weltfernamt WF führende Fernleitung umgesteuert. Über diesen Wähler sind andere Gruppen Gr.3 von Weltverkehrsverbindungen wie über den Gruppenwähler GW 6 erreichbar. An die über den Wähler UW 3 belegte Fernleitung erfolgt .im Durchgangsfernamt DF .die Anschaltung eines Zeit-Zonen-Zählers Z,12 unter gleichzeitiger Ausschaltung der Zähleinrichtung Z.1 i für Verteilerfernamt hF: Weltverkehrsverbindungen werden. jedoch im allgemeinen nicht von den Teilnehmerstellen selbst, sondern durch Vermittlung einer Beamtin hergestellt. Die dafür. erforderlichen Fernplätze können irr den En.d- oder Verteilerfernämtern angeordnet sein. Die Zeichnung zeigt auf ihrem unteren Teil eine Ausführung, bei der die Fernplätze FP i, die auch zur Abwicklung des Weltverkehrs dienen; sich im Endfernamt EF befinden.
  • Jedes Fernverbindungsglied besteht aus einem Umsteuerwähler UW4 und einem Gruppenwähler I. G W, über den in bekannter Weise der Verbindungsweg zu dem die Fernverbindung wünschenden Teilnehmer aufgebaut wird. Jedem Verbindungsglied ist ein Zeit-Zonen-Zähler ZW i für den Westverkehr zugeordnet. Über den Umsteuerwähler UW 4 wird eine zu dem Gruppenwähler GW8 im Verteilerfernamt VF führende Fernleitung erreicht. Die Einstellung dieses Wählers und des Gruppenwählers GW 9 erfolgt in derselben Weise wie oben beschrieben. Wird der Gruppenwähler GW8 auf die zehnte Dekade (Wahl einer Null) eingestellt, so erfolgt durch den Wähler UW 4 eine Umsteuerung auf eine freie, über den Umsteuerwähler UW 5 im Verteilerfernamt VF zum Gruppenwähler GW io im Weltfernamt WF führende Fernleitung. Bei dessen Einstellung durch Wahl einer weiteren Null wird der Wähler UW S -im Verteiler%rtiamt VT auf eine über den Umsteuerwähler UW6. mm ,,Grappmwäh= ler GW i. i für eine ,besondere Gruppe Gr: 2 :im Weltfernamt WF führende Fernleitung eipgestellt. Damit ist im Verteilerfernamt YF - ein Zeit-Zonen-Zähler ZI3 eingeschaltet,. ftn übrigqn#.4nn d' Verhindungsaufbau über UW6 und GW i2. für eine andere Gruppe Gr.3 unter Anschaaltang von Z14 durch eine Fernbeamtin in derselben Weise erfolgen wie oben für von den Teiltellen unmittelbar hergestellte Verbinbeschrie: Die Fernplätze brauchen jedoch je.nach ihrer Anordnung in den Emd- oder Vertailerfernämtem zwei bis drei Nullen weniger zu wählen.
  • Die Anordnung der Fernplätze im Verteilerfernamt VF kann in derselben Weise erfolg, wie sie in der Zeichnung im Endfernamt EF dargestellt ist. Umsteuerwähler und Zähldurichtuvg<n können je-doch, allerdings auf Kostreh der Leitungszahl; ein- gespart werden, wenn man jedem Fernverbindungsglied eines Platzes einen doppelten Umsteuerwähler an Stelle des einfachen; in. der Zeichnung mit UWs bezeichneten, zuordnet: Über diesen wird zunächst der Gruppenwähler G W io auf Gruppe: i im Weltfernamt WF eingefelit. Wunde eine Null gewählt; so erfolgt Umsteuerung unmittelbar auf einrar Gruppenwähler GW i i für Gruppe 2 unter .gleichzeitiger Anschaltung eines Zeit-Zonea-Zählers ZI3 für diese Gruppe. .Bei Einstellung des, Gruppenwählers G W i i auf die zehnte Dekade. wird der Umsteuerwähler im Verteilerfernamt VF nochmals weitergeschaltet auf eine unmittelbar zum Gruppenwähler GW 12 der dritten Gruppe von Weltverdcehrsverhindungen Gr.3 führende. Fernleitung. Gleichzeitig erfolgt die- Anschaltung der Zähleinrichtung Z14 unter Abschaltung von ZI3.
  • Bei der Herstellung von Fern-verhirdungen durch Beamtinnen können die von den Zeit-Zonen-Zählern ermittelten Gebühren unmittelbar auf die Zähler der Teilnehmer, auf Gebührenanzeiger an den Fernplätzen oder auf Gefiührendetteldrucker verrechnet werden. Von den Einrichtungen zur Zeit-Zonen-Zählung kann auch eine Übertragung der Zählstromstöße gleichzeitig auf .mehrere dieser Glieder erfolgen. Ebenso kann euch bei unmittelbar von den Teilnehmern hergestellten Fernverbindungen die jeweils ermittelte Gebühr entweder auf denTeilnehmerzähler oder auf einen Gebührendrucker, im Bedarfsfalle aber auch auf :beide gleichzeitig verrechnet werden.
  • Auch für die unmittelbare Wahl durch die Teilnehmerstellen kann die Anzahl der für dm Weit-und Weltverkehr zu wählendem Nullen verkleinert werden, wenn d.ie Teilnehmer z. B. bereits durch die erste Null bis zurr Verteilerfernamt VF und mit der zweiten Null bis zum Weltfernamt WF durchgeschaltet werden.
  • Der besondere wirtschaftliche Vorteil der Erfindung ergibt sich aus der Tatsache, daß der Weitverkehr nur etwa 15 e% und der Weltverkehr sogar nur etwa i :bis 2% der Gesamtheit aller Fernverbindungen. beträgt. Für den Weit- und Weltverkehr ist also wegen der guten Leistung in großen Bündein lediglich ein Mehraufwand von etwa 8% an normalen 7,-Zonen-Zählern erforderlich, wie sie für dien Nahverkehr in verschiedenen Ausführungen bekannt sind, und sich in der Praxis seit langem bewährt haben.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Zeit-Zonen-Zählung in Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß gleichartige Einrichtungen. zur Zeit-Zonen-Zählung (ZN, ZW, HJ) für den Nahverkehr den Haupt- oder Knotenämtern (KA), für den Weitverkehr jedes Landes den Endfernämtern (EF) und für den Weltverkehr .dem Verteiler-oder Durchgangsfernämtern (hF bzw. DF) zugeordnet sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zur Zeit-Zonen-Zählung (ZW, ZJ) .in den übergeordneten Ämtern (EF, hF, DF) erst nach Kennzeichnung der betreffenden Verkehrsart (Weitverkehr, Weltverkehr) durch die Kennziffern für die gewünschte Verkehrsrichtung eingestellt werden.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Nahverkehr in den Haupt- oder Knotenämtern (KA) angeordneten Einrichtungen zur Zeit-Zonen-Zählung (ZN) bei Wahl einer Weitverkehrsverbindüng außer Betrieb gesetzt werden.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung der Einrichtungen zur Zeit-Zonen-Zählung (Z W, ZJ) in den End- und Verteilerfernämtern (EF, VF) über .bei Kennzeichnung der.betreffenden Verkehrsart eine Umsteuerung auf «mittelbar zu den gekennzeichneten Fernämtern (DF, WF) führende Leitungen bewirkende Umsteuerwähler (UW i, UW2) herbeigeführt wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Verteiler- und Durchgangsfernämtern (hF, DF) getrennte Einrichtungen zur Zeit-Zonen-Zählung (ZJ i, ZJ:z) für verschiedene Gruppen von Weltverkehrsverbindungen vorgesehen sind. - 6. Anordnung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, däß die Zeit-Zonen-Zähler (ZJ i, Z12) für verschiedene Gruppen von Weltverkehrsverbindungen über Umsteuerwähler (UW 2, UW 3) in den Verteiler- und, Durchgangsfernämtern (hF, DF) eingeschaltet werden. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerwähler (UW2, UW 3) bei Kennzeichnung der betreffenden Gruppe von Weltverkehrsverbindungen eine Umsteuerung der Verbindung auf unmittelbar zu den Weltfernämtern (WF) führende Fernleitungen bewirken. B. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Einrichtungen für die Zeit-Zonen-Zählung (ZW, ZJ) erinittelten Gebühren bei Herstellung der Verbindungen durch Vermittlungspersonen unmittelbar auf den Teilnehmerzähler, auf Gebührenanzeiger an den Fernplätzen (FP i) oder auf einen Gebührenzetteldrucker verrechnet werden. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß d,ie Verrechnung der Gebühr gleichzeitig in mehreren Registriereinrichtungel (Zähler, Gebührenzetteldrucker, Gebührenanzäger) erfolgt. io. Anordnung nach Anspruch i, dadurch Kekennzeichnet; daß bei Herstellung der Fernverbindungen unmittelbar durch die TesInehtnberstellen die von den Einrichtungen zur 2ef-Zonen-Zählung ermittelten Gebühren entweder auf .die Teilnehmerzähler oder auf einen Ce_ bührenzettetdrucker, im Bedarfsfall' auch gleichzeitig auf beide verrechnet werden. Angezogene Druckschriften: Langer, Max, »Studien über Aufgaben der Fernsprech.technilk, 2. Teil, Fernverkehr, München und Berlin, 1944, S. 138 und 139.
DE1949P0001846 1949-02-06 1949-02-06 Anordnung zur Zeit-Zonen-Zaehlung in Fernsprechanlagen Expired DE842220C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074671B (de) * 1954-11-26 1960-02-04 Automatic Telephone & Electric Company Limited, Liverpool (Grossbritannien) Schaltungsanordnung zur Gebührenerfassung in Fernsprechanlagen, bei der die Zählung durch Potentialvertauschung an den Sprechadern beim Melden des gerufenen Teilnehmers eingeleitet wird

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1074671B (de) * 1954-11-26 1960-02-04 Automatic Telephone & Electric Company Limited, Liverpool (Grossbritannien) Schaltungsanordnung zur Gebührenerfassung in Fernsprechanlagen, bei der die Zählung durch Potentialvertauschung an den Sprechadern beim Melden des gerufenen Teilnehmers eingeleitet wird

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