DE10217817A1 - Druckwerksgestell einer Rotationsdruckmaschine - Google Patents
Druckwerksgestell einer RotationsdruckmaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Druckwerksgestell einer Rotationsdruckmaschine, welches mindestens eine Seitenwand (3) umfaßt, die aus einem ersten Wandteil (7) und einem mit dem ersten Wandteil (7) verschraubten zweiten Wandteil (8) zusammengesetzt ist, wobei in jedem der beiden Wandteile (7, 8) mindestens ein Zylinder (12) oder eine Walze gelagert ist. DOLLAR A Das erfindungsgemäße Druckwerksgestell zeichnet sich dadurch aus, daß sich eine Vertikalfläche (24) des ersten Wandteiles (7) und eine Vertikalfläche (23) des zweiten Wandteiles (8) gegenseitig überdecken und daß sich die Vertikalflächen (23, 24) senkrecht zu einer Rotationsachse (30) des Zylinders (12) oder der Walze erstrecken.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Druckwerksgestell einer
Rotationsdruckmaschine, welches mindestens eine Seitenwand umfaßt, die aus einem
ersten Wandteil und einem mit dem ersten Wandteil verschraubten zweiten Wandteil
zusammengesetzt ist, wobei in jedem der beiden Wandteile mindestens ein Zylinder oder
eine Walze gelagert ist, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bekanntermaßen bestehen die Gestelle von Druckwerken von
Bogenrotationsdruckmaschinen aus zwei Seitenwänden, nämlich einer Seitenwand auf der
sogenannten Antriebsseite und einer Seitenwand auf der sogenannten Bedienseite der
Druckmaschine, die über weitere Gestellteile miteinander verbunden sind. Zwischen den
Seitenwänden angeordnete Zylinder und Walzen des Druckwerks werden von den
Seitenwänden getragen. Auf der den Zylindern und Walzen entgegengesetzten Seite jener
Seitenwand, die sich auf der Antriebsseite der Druckmaschine befindet, sind
Zahnradgetriebe zum rotativen Antrieb der Walzen und Zylinder angeordnet. Den
Zahnradgetrieben sind zu deren Schmierung Ölkreisläufe zugeordnet, welche die
Zahnradgetriebe mit dem Öl berieseln. Mittels eines an der Seitenwand befestigten Deckels
oder einer Haube sind die Zahnradgetriebe eingeschlossen, so daß ein gefälliges Aussehen
der Druckmaschine gegeben ist, ein von den Zahnradgetrieben ausgehendes
Verletzungsrisiko ausgeschlossen ist. Um zu verhindern, daß das Öl zwischen den
Wandteilen der Seitenwand hindurch in das Innere der Druckmaschine eintritt und dort
z. B. die Zylinder und Walzen verunreinigt, sind besondere konstruktive Maßnahmen
erforderlich. Eine einteilige Ausbildung der Seitenwände wäre keine zufriedenstellende
Lösung des die Öldichtheit nach innen betreffenden Problems, weil die
Druckmaschinenhersteller die mehrteilige Ausbildung der Seitenwände beibehalten
möchten, um eine auf einem Baukastensystem beruhende und somit kostengünstige
Fertigung der Druckmaschinen zu ermöglichen.
Beispielsweise ist in der DE 41 28 864 C2 ein Baukastensystem beschrieben, welches die
Fertigung zweier verschiedener Druckeinheiten unter Verwendung eines
Druckwerkzusatzbaustein auf einen Druckeinheitgrundbaustein aufgesetzt, so daß ein
Wandteil des Druckwerkzusatzbausteins und ein Wandteil des Druckeinheitgrundbausteins
zusammen eine Seitenwand der Druckeinheit bilden. Dabei ist das Wandteil des
Druckwerkzusatzbausteins über Bolzen am Wandteil des Druckeinheitgrundbausteins
abgestützt. Mittels die Bolzen durchdringender Schrauben sind die Wandteile fest
miteinander verbunden. Besonders aufwendig ist, daß zwischen den Wandteilen
verbleibende Fugen mit Dichtmitteln öldicht verschlossen werden müssen. Zur Fertigung
der anderen Druckeinheit wird der Druckwerkzusatzbaustein mit weiteren
Druckwerkbausteinen zusammengesetzt. Aus fertigungstechnischer Hinsicht ungünstig ist,
daß das Wandteil des Druckwerkzusatzbausteins und die Wandteile der weiteren
Druckwerkbausteine mit glatten Auflageflächen ausgestattet werden müssen, um eine
öldichte Verbindung der Wandteile zu gewährleisten. Um eine hinreichende Glätte der
Auflageflächen zu erreichen, müssen diese überschliffen werden, wobei dies in Anbetracht
der Größe der Wandteile sehr aufwendig ist.
Auch aus der DD-PS 45 947 ergibt sich keine befriedigende Lösung des aufgeworfenen
Problems, welches in der Schaffung einer unaufwendigen, öldichten Verbindung von
Wandteilen zu einer Seitenwand besteht. In der zuletzt genannten Patentschrift ist eine
Verbindung der Seitenwände zweier Druckwerke gezeigt, bei welcher nach einem
Ausrichten zwischen den Seitenwänden vorhandener Freiraum mittels elastischer
Zwischenlagen, z. B. Gummidichtungen, öldicht verschlossen wird.
Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein mit unaufwendigen, einfachen
Maßnahmen öldicht gehaltenes Druckwerksgestell der eingangs genannten Gattung zu
schaffen.
Diese Aufgabe wird durch ein Druckwerksgestell mit den Merkmalen des Anspruchs 1
gelöst, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß sich eine Vertikalfläche des ersten
Wandteiles sowie eine Vertikalfläche des zweiten Wandteiles gegenseitig überdecken und
daß sich die Vertikalflächen senkrecht zu einer Rotationsachse des Zylinders oder der
Walze erstrecken.
Die Vertikalflächen erstrecken sich somit in vertikalen Ebenen, zu denen die
Rotationsachse der Walze oder des Zylinders senkrecht ausgerichtet ist.
Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Druckwerksgestells besteht darin, daß für eine öldichte
Verbindung der beiden Wandteile keine Gummidichtungen oder dergleichen erforderlich
sind. Aus fertigungstechnischer Sicht ebenfalls vorteilhaft ist, daß die Anforderungen
hinsichtlich der Güte, insbesondere Glätte, an die als Fügeflächen fungierenden
Vertikalflächen vergleichsweise gering gehalten werden können.
Konstruktiv und funktionell vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Druckwerksgestells sind in den Unteransprüchen genannt und ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles und der
dazugehörigen Zeichnung.
In dieser zeigt:
Fig. 1 eine Druckmaschine mit Druckwerken,
Fig. 2 eine mehrteilige Seitenwand eines der Druckwerke und
Fig. 3 eine dem Schnittverlauf III-III in Fig. 2 entsprechende Schnittdarstellung
der Seitenwand.
Eine Rotationsdruckmaschine in Reihenbauweise umfaßt einen Bogenanleger, Druckwerke
1, 2 und einen Bogenausleger. Das Druckwerk 1 weist ein Druckwerksgestell auf, das unter
anderem aus zwei parallel zueinander angeordneten Seitenwänden 3, 4 und diese
verbindenden Traversen 5, 6 besteht. Das Druckwerk 2 weist ebenfalls ein solches aus zwei
Seitenwänden zusammengesetztes Druckwerksgestell auf. Die Seitenwand 3 ist aus einem
ersten, unteren Wandteil 7 und einem zweiten, oberen Wandteil 8 zusammengesetzt. Im
unteren Wandteil 7 sind ein Bogentransportzylinder 9, ein mit Greifern zum Halten der
Bögen ausgestatteter Gegendruckzylinder 10, ein Gummituchzylinder 11 und ein
Druckformzylinder 12 drehbar gelagert, der um eine Rotationsachse 30 rotierbar ist und auf
dem eine Offsetdruckform aufgespannt ist. Zur Einfeuchtung der Offsetdruckform ist ein
Feuchtwerk vorgesehen, welches Feuchtwerkwalzen 13, 14 umfaßt, die im oberen
Wandteil 8 drehbar gelagert sind. Farbwerkswalzen 15, 16 eines dem Druckformzylinder
12 zugeordneten Farbwerkes sind ebenfalls im oberen Wandteil 8 mittels darin eingesetzter
Drehlager drehbar gelagert.
Eine weit aufklaffende Trennfuge 17 befindet sich zwischen zwar einander zugewandten
jedoch außer Kontakt zueinander gehaltenen und sich in Horizontalebenen erstreckenden
Trennflächen der übereinander angeordneten Wandteile 7, 8. Die Trennflächen bilden
Konturlinien 18, 19, die parallel zueinander und abschnittsweise schräg, d. h. in einer von
der Horizontalen und von der Vertikalen abweichenden Richtung, verlaufen. Der Verlauf
der einen oberen Rand des unteren Wandteiles 7 bildenden Konturlinie 18, der einen
unteren Rand des oberen Wandteiles 8 bildenden Konturlinie 19 und der Trennfuge 17 ist
mehrfach abgewinkelt und in etwa zick-zack-förmig, so daß sich ein in eine
Randaussparung des unteren Wandteiles 7 hineinragender Vorsprung 20 des oberen
Wandteiles und ein in eine Randaussparung des oberen Wandteiles 8 hineinragender
Vorsprung 21 des unteren Wandteiles 7 ergibt. Die Vorsprünge 20, 21 ermöglichen es,
sämtliche Feuchtwerkswalzen 13, 14 und sämtliche Farbwerkswalzen 15, 16 im oberen
Wandteil 8 zu lagern und sämtliche Zylinder 9 bis 12 des Druckwerkes 1 im unteren
Wandteil 7 zu lagern.
Das für die Aufnahme von Drehlagern für die Zylinder 9 bis 12 erforderliche Bohrlochbild im
unteren Wandteil 7 läßt sich hinsichtlich der Abstände seiner Bohrlöcher zueinander sehr
präzise fertigen. Ebenso präzise läßt sich das für die Aufnahme von Drehlagern für die
Walzen 13 bis 16 erforderliche Bohrlochbild im oberen Wandteil 8 fertigen. Vorteilhaft ist,
daß eine hohe, für die Zahnradeingriffe usw. notwendige Montagegenauigkeit beim
Zusammensetzen der Wandteile 7, 8 über das Verstiften mittels des präzise gefertigten
Bohrbildes beider Wandteile 7, 8 leicht erreichbar ist. Dadurch, daß der Druckformzylinder 12
im Vorsprung 21 des unteren Wandteiles 7 und die Feuchtwerkswalzen 13, 14 im Vorsprung
20 des oberen Wandteiles 8 gelagert sind, ist eine Anordnung des Feuchtwerkes in etwa auf
der Höhe des Druckformzylinders 12 möglich, obgleich der Druckformzylinder 12 in einem
anderen Wandteil 7 als das Feuchtwerk und das Farbwerk gelagert ist.
Die Seitenwand 3 befindet sich auf der Antriebsseite der Rotationsdruckmaschine. Der
Druckformzylinder 12 und ein letzteren antreibendes Zahnrad 22, das auf der dem
Druckformzylinder 12 entgegengesetzten Seite der Seitenwand 3 angeordnet ist, sind
koaxial zueinander angeordnet und drehfest miteinander verbunden. Das Zahnrad 22 ist
Bestandteil eines die Zylinder 9 bis 12 antriebsmäßig miteinander verbindenden
Zahnradgetriebes und wird über einen in den Figuren nicht näher dargestellten Ölkreislauf
geschmiert, welcher auf der vom Druckformzylinder 12 abgewandten Seite der Seitenplatte
3 angeordnet ist. Eine ins Innere des Druckwerks 1 weisende Vertikalfläche 23 des oberen
Wandteiles 8 wird von einer nach außen weisenden Vertikalfläche 24 des unteren
Wandteiles 7 überlappt. Mit anderen Worten gesagt, überlappt ein oberer Rand des unteren
Wandteiles 7 das obere Wandteil 8 auf dessen Innenseite und überlappt ein unterer Rand
des oberen Wandteiles 8 das untere Wandteil 7 auf dessen Außenseite und sind die beiden
Wandteile 7, 8 bereichsweise in horizontaler Richtung nebeneinander angeordnet. Die
Vertikalflächen 23, 24 erstrecken sich in Ebenen, zu denen eine Rotationsachse 30 des
Druckformzylinders 12 sowie Rotationsachsen der Walzen 13 bis 16 und übrigen Zylinder
9 bis 1 I senkrecht ausgerichtet sind. Schmieröl, welches vom rotierenden Zahnrad 22
abspritzt und auf in einer Vertikalebene 25 liegende und zueinander bündige Außenflächen
der Wandteile 7, 8 auftrifft, läuft, ähnlich wie das Regenwasser auf geschuppt
angeordneten Dachziegeln eines Hauses, auf den Außenflächen der Wandteile 7, 8 nach
unten ab. Es ist somit durch einfache Maßnahmen sichergestellt, daß das ablaufende Öl
nicht zwischen den Wandteilen 7, 8 hindurch in das Innere des Druckwerkes 1 gelangen
kann.
Für die Lagerung der Walzen 13 bis 16 des Feuchtwerks und des Farbwerks ist in axialer
Richtung oftmals mehr Bauraum erforderlich als für die Lagerung der Zylinder 9 bis 12.
Beispielsweise sind die Farbwerkswalzen 15, 16 als Reibwalzen ausgebildet, welche in
axialer Richtung hin- und herschwingen. Um dieser Schwingbewegung Raum zu geben
und um die Farbwerkswalzen 15, 16 in den die Schwingbewegung ermöglichenden Lagern
zu lagern, weist das untere Wandteil 7 eine wesentlich größere Plattendicke als das obere
Wandteil 8 auf. Durch die unterschiedlichen Plattendicken der Wandteile 7, 8 ergibt sich
im Bereich des oberen Wandteiles 8 auf der Innenseite der Seitenwand 3 ein Rücksprung,
durch welchen der erforderliche Raum für die Feuchtwerkswalzen 13, 14 gegeben ist.
Der obere Rand des unteren Wandteiles 7 ist mit einer im Querschnitt - vgl. Fig. 3 -
rechtwinkligen Nut versehen, die der Konturlinie 18 entsprechend verläuft und in welche
der untere Rand des oberen Wandteils 8 eingesetzt ist. Die Wandteile 7, 8 überdecken sich
sowohl in horizontaler und zu einer Bedruckstofftransportrichtung des Druckwerkes 1
senkrechter Richtung als auch in vertikaler Richtung zumindest teilweise. Die beiden
Wandteile 7, 8 sind miteinander verstiftet und verschraubt. Im Überdeckungsbereich ihrer
als Fügeflächen fungierenden Vertikalflächen 23, 24 werden die Wandteile 7, 8 von einem
ersten Paßstift 26, einem zweiten Paßstift 27 und entlang der Konturlinien 18, 19 zwischen
den Paßstiften 26, 27 angeordnete Schrauben 28, 29 in zu den Zylindern 9 bis 12 und
Walzen 13 bis 16 achsparalleler Richtung durchdrungen. Die in horizontaler Richtung und
in vertikaler Richtung zueinander versetzt angeordneten Paßstifte 26, 27 dienen dazu, die
Wandteile 7, 8 in ihrer Lage zueinander zu fixieren. Mittels der Schrauben 28, 29 werden
die Vertikalflächen 23, 24 aufeinander gepreßt und die Wandteile 7, 8 sehr fest aneinander
gehalten, so daß die Seitenwand 3 in sich sehr starr ist. Durch die Wandteile 7, 8 gehende
Bohrlöcher für die Paßstifte 26, 27 und Schrauben 28, 29 erfordern keinen großen
fertigungstechnischen Aufwand. Die in das obere Wandteil 8 eingebrachten Bohrlöcher für
die Schrauben 28, 29 sind als gewindelose Durchgangslöcher ausgebildet, durch welche die
Schrauben 28, 29 lose hindurchgesteckt sind. Die in das untere Wandteil 7, 8 eingebrachten
Bohrlöcher für die Schrauben 28, 29 sind mit Gewinden versehen, in die die Schrauben 28,
29 eingeschraubt sind, so daß die Wandteile 7, 8 zusammengehalten werden.
Der erste Paßstift 26 hat über seine gesamte Länge einen kreisförmigen Querschnitt. Der in
dem oberen Wandteil 8 steckende Abschnitt des zweiten Paßstiftes 27 hat ebenfalls einen
kreisförmigen Querschnitt. Der in dem unteren Wandteil 7 steckende Abschnitt des
zweiten Paßstiftes 27 hat eine von der Kreisform abweichende Querschnittsform, die in
etwa der Querschnittsform einer Schwertklinge entspricht, weshalb der zweite Paßstift 27
auch als ein sogenannter Schwertstift bezeichnet wird. Die abgeflachte Querschnittsform
des im unteren Wandteil 7 steckenden Abschnittes des zweiten Paßstiftes 27 kann wie ein
schmales Oval oder ein Rhombus aussehen und ergibt zwei diametrale Schneiden, die an
der Innenfläche des den zweiten Paßstift 27 aufnehmenden, kreisförmigen Bohrloches im
unteren Wandteil 7 anliegen. Durch die abgeflachte Querschnittsform des zweiten
Paßstiftes 27 ist bei der Montage eine geringe Ausgleichsbewegung des zweiten Paßstiftes
27 innerhalb seines Bohrloches im unteren Wandteil 7 unter Ausnutzung der
Bohrungsabstandstoleranzen möglich, welche Ausgleichsbewegung in einer Richtung
erfolgt, die parallel zur Vertikalebene 25 und senkrecht zu einer die Schneiden miteinander
verbindenden, imaginären Geraden erfolgt.
Die beiden unteren Wandteile der Seitenwände 3, 4 werden über ein nicht näher
dargestelltes Gestellfundament zusammengehalten, während die beiden oberen Wandteile
der Seitenwände 3, 4 mittels der entsprechend den zwischen den Seitenwänden 3, 4
vorhandenen Abständen auf Länge einstellbaren Traversen 5, 6 stabilisiert werden.
Die beschriebene mehrteilige Ausbildung der Seitenwände 3, 4 ist hinsichtlich eines
geringen Stückgewichtes und kleiner Bearbeitungsaußenmaße vorteilhaft. Im Vergleich
mit für die Bearbeitung von einteiligen Seitenwänden verwendeten Fertigungsmaschinen
sind die Anforderungen an die für die Bearbeitung der Wandteile 7, 8 verwendeten
Fertigungsmaschinen bezüglich Größe und Belastbarkeit geringer.
1
Druckwerk
2
Druckwerk
3
Seitenwand
4
Seitenwand
5
Traverse
6
Traverse
7
unteres Wandteil
8
oberes Wandteil
9
Bogentransportzylinder
10
Gegendruckzylinder
11
Gummituchzylinder
12
Druckformzylinder
13
Feuchtwerkswalze
14
Feuchtwerkswalze
15
Farbwerkswalze
16
Farbwerkswalze
17
Trennfuge
18
Konturlinie
19
Konturlinie
20
Vorsprung
21
Vorsprung
22
Zahnrad
23
Vertikalfläche
24
Vertikalfläche
25
Vertikalebene
26
erster Paßstift
27
zweiter Paßstift
28
Schraube
29
Schraube
30
Rotationsachse
Claims (10)
1. Druckwerksgestell einer Rotationsdruckmaschine, welches mindestens eine
Seitenwand (3) umfaßt, die aus einem ersten Wandteil (7) und einem mit dem ersten
Wandteil (7) verschraubten zweiten Wandteil (8) zusammengesetzt ist, wobei in jedem
der beiden Wandteile (7, 8) mindestens ein Zylinder (12) oder eine Walze (15)
gelagert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich eine Vertikalfläche (24) des ersten Wandteils (7) und eine Vertikalfläche (23) des zweiten Wandteils (8) gegenseitig überdecken und
daß sich die Vertikalflächen (23, 24) senkrecht zu einer Rotationsachse (30) des Zylinders (12) oder der Walze (15) erstrecken.
daß sich eine Vertikalfläche (24) des ersten Wandteils (7) und eine Vertikalfläche (23) des zweiten Wandteils (8) gegenseitig überdecken und
daß sich die Vertikalflächen (23, 24) senkrecht zu einer Rotationsachse (30) des Zylinders (12) oder der Walze (15) erstrecken.
2. Druckwerksgestell nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Wandteile (7, 8) miteinander verstiftet sind.
3. Druckwerksgestell nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Wandteile (7, 8) zueinander unterschiedliche Plattendicken aufweisen.
4. Druckwerksgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Wandteile (7, 8) übereinander angeordnet sind.
5. Druckwerksgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß Konturlinien (18, 19) der Wandteile (7, 8) zueinander parallel und schräg zur
Horizontalen verlaufen.
6. Druckwerksgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß Konturlinien (18, 19) der Wandteile (7, 8) abgewinkelt und zueinander parallel
verlaufen.
7. Druckwerksgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich zwischen den Wandteilen (7, 8) eine offen klaffende Trennfuge (17) befindet.
8. Druckwerksgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß im zweiten Wandteil (8) Farbwerkswalzen (15, 16) gelagert sind.
9. Druckwerksgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß im zweiten Wandteil (8) mindestens eine Feuchtwerkswalze (13) gelagert ist.
10. Rotationsdruckmaschine mit mindestens einem nach einem der Ansprüche 1 bis 9
ausgebildeten Druckwerksgestell.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10217817A DE10217817A1 (de) | 2001-05-10 | 2002-04-22 | Druckwerksgestell einer Rotationsdruckmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10122498 | 2001-05-10 | ||
| DE10217817A DE10217817A1 (de) | 2001-05-10 | 2002-04-22 | Druckwerksgestell einer Rotationsdruckmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10217817A1 true DE10217817A1 (de) | 2002-11-14 |
Family
ID=7684140
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE10217817A Withdrawn DE10217817A1 (de) | 2001-05-10 | 2002-04-22 | Druckwerksgestell einer Rotationsdruckmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10217817A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008021905A1 (de) | 2007-05-25 | 2008-11-27 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Zentrierbuchse |
| DE102008042903A1 (de) * | 2008-10-16 | 2010-04-22 | Koenig & Bauer Aktiengesellschaft | Bogenrotationsdruckmaschine |
-
2002
- 2002-04-22 DE DE10217817A patent/DE10217817A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008021905A1 (de) | 2007-05-25 | 2008-11-27 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Zentrierbuchse |
| US8112843B2 (en) | 2007-05-25 | 2012-02-14 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Centering bush and combination, system and printing press having the centering bush |
| DE102008042903A1 (de) * | 2008-10-16 | 2010-04-22 | Koenig & Bauer Aktiengesellschaft | Bogenrotationsdruckmaschine |
| DE102008042903B4 (de) * | 2008-10-16 | 2021-04-08 | Koenig & Bauer Ag | Bogenrotationsdruckmaschine |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20121101 |