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DE10217817A1 - Druckwerksgestell einer Rotationsdruckmaschine - Google Patents

Druckwerksgestell einer Rotationsdruckmaschine

Info

Publication number
DE10217817A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing
wall part
printing unit
wall
unit frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10217817A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudi Junghans
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidelberger Druckmaschinen AG
Original Assignee
Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidelberger Druckmaschinen AG filed Critical Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority to DE10217817A priority Critical patent/DE10217817A1/de
Publication of DE10217817A1 publication Critical patent/DE10217817A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/0024Frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Druckwerksgestell einer Rotationsdruckmaschine, welches mindestens eine Seitenwand (3) umfaßt, die aus einem ersten Wandteil (7) und einem mit dem ersten Wandteil (7) verschraubten zweiten Wandteil (8) zusammengesetzt ist, wobei in jedem der beiden Wandteile (7, 8) mindestens ein Zylinder (12) oder eine Walze gelagert ist. DOLLAR A Das erfindungsgemäße Druckwerksgestell zeichnet sich dadurch aus, daß sich eine Vertikalfläche (24) des ersten Wandteiles (7) und eine Vertikalfläche (23) des zweiten Wandteiles (8) gegenseitig überdecken und daß sich die Vertikalflächen (23, 24) senkrecht zu einer Rotationsachse (30) des Zylinders (12) oder der Walze erstrecken.

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Druckwerksgestell einer Rotationsdruckmaschine, welches mindestens eine Seitenwand umfaßt, die aus einem ersten Wandteil und einem mit dem ersten Wandteil verschraubten zweiten Wandteil zusammengesetzt ist, wobei in jedem der beiden Wandteile mindestens ein Zylinder oder eine Walze gelagert ist, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bekanntermaßen bestehen die Gestelle von Druckwerken von Bogenrotationsdruckmaschinen aus zwei Seitenwänden, nämlich einer Seitenwand auf der sogenannten Antriebsseite und einer Seitenwand auf der sogenannten Bedienseite der Druckmaschine, die über weitere Gestellteile miteinander verbunden sind. Zwischen den Seitenwänden angeordnete Zylinder und Walzen des Druckwerks werden von den Seitenwänden getragen. Auf der den Zylindern und Walzen entgegengesetzten Seite jener Seitenwand, die sich auf der Antriebsseite der Druckmaschine befindet, sind Zahnradgetriebe zum rotativen Antrieb der Walzen und Zylinder angeordnet. Den Zahnradgetrieben sind zu deren Schmierung Ölkreisläufe zugeordnet, welche die Zahnradgetriebe mit dem Öl berieseln. Mittels eines an der Seitenwand befestigten Deckels oder einer Haube sind die Zahnradgetriebe eingeschlossen, so daß ein gefälliges Aussehen der Druckmaschine gegeben ist, ein von den Zahnradgetrieben ausgehendes Verletzungsrisiko ausgeschlossen ist. Um zu verhindern, daß das Öl zwischen den Wandteilen der Seitenwand hindurch in das Innere der Druckmaschine eintritt und dort z. B. die Zylinder und Walzen verunreinigt, sind besondere konstruktive Maßnahmen erforderlich. Eine einteilige Ausbildung der Seitenwände wäre keine zufriedenstellende Lösung des die Öldichtheit nach innen betreffenden Problems, weil die Druckmaschinenhersteller die mehrteilige Ausbildung der Seitenwände beibehalten möchten, um eine auf einem Baukastensystem beruhende und somit kostengünstige Fertigung der Druckmaschinen zu ermöglichen.
Beispielsweise ist in der DE 41 28 864 C2 ein Baukastensystem beschrieben, welches die Fertigung zweier verschiedener Druckeinheiten unter Verwendung eines Druckwerkzusatzbaustein auf einen Druckeinheitgrundbaustein aufgesetzt, so daß ein Wandteil des Druckwerkzusatzbausteins und ein Wandteil des Druckeinheitgrundbausteins zusammen eine Seitenwand der Druckeinheit bilden. Dabei ist das Wandteil des Druckwerkzusatzbausteins über Bolzen am Wandteil des Druckeinheitgrundbausteins abgestützt. Mittels die Bolzen durchdringender Schrauben sind die Wandteile fest miteinander verbunden. Besonders aufwendig ist, daß zwischen den Wandteilen verbleibende Fugen mit Dichtmitteln öldicht verschlossen werden müssen. Zur Fertigung der anderen Druckeinheit wird der Druckwerkzusatzbaustein mit weiteren Druckwerkbausteinen zusammengesetzt. Aus fertigungstechnischer Hinsicht ungünstig ist, daß das Wandteil des Druckwerkzusatzbausteins und die Wandteile der weiteren Druckwerkbausteine mit glatten Auflageflächen ausgestattet werden müssen, um eine öldichte Verbindung der Wandteile zu gewährleisten. Um eine hinreichende Glätte der Auflageflächen zu erreichen, müssen diese überschliffen werden, wobei dies in Anbetracht der Größe der Wandteile sehr aufwendig ist.
Auch aus der DD-PS 45 947 ergibt sich keine befriedigende Lösung des aufgeworfenen Problems, welches in der Schaffung einer unaufwendigen, öldichten Verbindung von Wandteilen zu einer Seitenwand besteht. In der zuletzt genannten Patentschrift ist eine Verbindung der Seitenwände zweier Druckwerke gezeigt, bei welcher nach einem Ausrichten zwischen den Seitenwänden vorhandener Freiraum mittels elastischer Zwischenlagen, z. B. Gummidichtungen, öldicht verschlossen wird.
Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein mit unaufwendigen, einfachen Maßnahmen öldicht gehaltenes Druckwerksgestell der eingangs genannten Gattung zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch ein Druckwerksgestell mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß sich eine Vertikalfläche des ersten Wandteiles sowie eine Vertikalfläche des zweiten Wandteiles gegenseitig überdecken und daß sich die Vertikalflächen senkrecht zu einer Rotationsachse des Zylinders oder der Walze erstrecken.
Die Vertikalflächen erstrecken sich somit in vertikalen Ebenen, zu denen die Rotationsachse der Walze oder des Zylinders senkrecht ausgerichtet ist.
Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Druckwerksgestells besteht darin, daß für eine öldichte Verbindung der beiden Wandteile keine Gummidichtungen oder dergleichen erforderlich sind. Aus fertigungstechnischer Sicht ebenfalls vorteilhaft ist, daß die Anforderungen hinsichtlich der Güte, insbesondere Glätte, an die als Fügeflächen fungierenden Vertikalflächen vergleichsweise gering gehalten werden können.
Konstruktiv und funktionell vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Druckwerksgestells sind in den Unteransprüchen genannt und ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles und der dazugehörigen Zeichnung.
In dieser zeigt:
Fig. 1 eine Druckmaschine mit Druckwerken,
Fig. 2 eine mehrteilige Seitenwand eines der Druckwerke und
Fig. 3 eine dem Schnittverlauf III-III in Fig. 2 entsprechende Schnittdarstellung der Seitenwand.
Eine Rotationsdruckmaschine in Reihenbauweise umfaßt einen Bogenanleger, Druckwerke 1, 2 und einen Bogenausleger. Das Druckwerk 1 weist ein Druckwerksgestell auf, das unter anderem aus zwei parallel zueinander angeordneten Seitenwänden 3, 4 und diese verbindenden Traversen 5, 6 besteht. Das Druckwerk 2 weist ebenfalls ein solches aus zwei Seitenwänden zusammengesetztes Druckwerksgestell auf. Die Seitenwand 3 ist aus einem ersten, unteren Wandteil 7 und einem zweiten, oberen Wandteil 8 zusammengesetzt. Im unteren Wandteil 7 sind ein Bogentransportzylinder 9, ein mit Greifern zum Halten der Bögen ausgestatteter Gegendruckzylinder 10, ein Gummituchzylinder 11 und ein Druckformzylinder 12 drehbar gelagert, der um eine Rotationsachse 30 rotierbar ist und auf dem eine Offsetdruckform aufgespannt ist. Zur Einfeuchtung der Offsetdruckform ist ein Feuchtwerk vorgesehen, welches Feuchtwerkwalzen 13, 14 umfaßt, die im oberen Wandteil 8 drehbar gelagert sind. Farbwerkswalzen 15, 16 eines dem Druckformzylinder 12 zugeordneten Farbwerkes sind ebenfalls im oberen Wandteil 8 mittels darin eingesetzter Drehlager drehbar gelagert.
Eine weit aufklaffende Trennfuge 17 befindet sich zwischen zwar einander zugewandten jedoch außer Kontakt zueinander gehaltenen und sich in Horizontalebenen erstreckenden Trennflächen der übereinander angeordneten Wandteile 7, 8. Die Trennflächen bilden Konturlinien 18, 19, die parallel zueinander und abschnittsweise schräg, d. h. in einer von der Horizontalen und von der Vertikalen abweichenden Richtung, verlaufen. Der Verlauf der einen oberen Rand des unteren Wandteiles 7 bildenden Konturlinie 18, der einen unteren Rand des oberen Wandteiles 8 bildenden Konturlinie 19 und der Trennfuge 17 ist mehrfach abgewinkelt und in etwa zick-zack-förmig, so daß sich ein in eine Randaussparung des unteren Wandteiles 7 hineinragender Vorsprung 20 des oberen Wandteiles und ein in eine Randaussparung des oberen Wandteiles 8 hineinragender Vorsprung 21 des unteren Wandteiles 7 ergibt. Die Vorsprünge 20, 21 ermöglichen es, sämtliche Feuchtwerkswalzen 13, 14 und sämtliche Farbwerkswalzen 15, 16 im oberen Wandteil 8 zu lagern und sämtliche Zylinder 9 bis 12 des Druckwerkes 1 im unteren Wandteil 7 zu lagern.
Das für die Aufnahme von Drehlagern für die Zylinder 9 bis 12 erforderliche Bohrlochbild im unteren Wandteil 7 läßt sich hinsichtlich der Abstände seiner Bohrlöcher zueinander sehr präzise fertigen. Ebenso präzise läßt sich das für die Aufnahme von Drehlagern für die Walzen 13 bis 16 erforderliche Bohrlochbild im oberen Wandteil 8 fertigen. Vorteilhaft ist, daß eine hohe, für die Zahnradeingriffe usw. notwendige Montagegenauigkeit beim Zusammensetzen der Wandteile 7, 8 über das Verstiften mittels des präzise gefertigten Bohrbildes beider Wandteile 7, 8 leicht erreichbar ist. Dadurch, daß der Druckformzylinder 12 im Vorsprung 21 des unteren Wandteiles 7 und die Feuchtwerkswalzen 13, 14 im Vorsprung 20 des oberen Wandteiles 8 gelagert sind, ist eine Anordnung des Feuchtwerkes in etwa auf der Höhe des Druckformzylinders 12 möglich, obgleich der Druckformzylinder 12 in einem anderen Wandteil 7 als das Feuchtwerk und das Farbwerk gelagert ist.
Die Seitenwand 3 befindet sich auf der Antriebsseite der Rotationsdruckmaschine. Der Druckformzylinder 12 und ein letzteren antreibendes Zahnrad 22, das auf der dem Druckformzylinder 12 entgegengesetzten Seite der Seitenwand 3 angeordnet ist, sind koaxial zueinander angeordnet und drehfest miteinander verbunden. Das Zahnrad 22 ist Bestandteil eines die Zylinder 9 bis 12 antriebsmäßig miteinander verbindenden Zahnradgetriebes und wird über einen in den Figuren nicht näher dargestellten Ölkreislauf geschmiert, welcher auf der vom Druckformzylinder 12 abgewandten Seite der Seitenplatte 3 angeordnet ist. Eine ins Innere des Druckwerks 1 weisende Vertikalfläche 23 des oberen Wandteiles 8 wird von einer nach außen weisenden Vertikalfläche 24 des unteren Wandteiles 7 überlappt. Mit anderen Worten gesagt, überlappt ein oberer Rand des unteren Wandteiles 7 das obere Wandteil 8 auf dessen Innenseite und überlappt ein unterer Rand des oberen Wandteiles 8 das untere Wandteil 7 auf dessen Außenseite und sind die beiden Wandteile 7, 8 bereichsweise in horizontaler Richtung nebeneinander angeordnet. Die Vertikalflächen 23, 24 erstrecken sich in Ebenen, zu denen eine Rotationsachse 30 des Druckformzylinders 12 sowie Rotationsachsen der Walzen 13 bis 16 und übrigen Zylinder 9 bis 1 I senkrecht ausgerichtet sind. Schmieröl, welches vom rotierenden Zahnrad 22 abspritzt und auf in einer Vertikalebene 25 liegende und zueinander bündige Außenflächen der Wandteile 7, 8 auftrifft, läuft, ähnlich wie das Regenwasser auf geschuppt angeordneten Dachziegeln eines Hauses, auf den Außenflächen der Wandteile 7, 8 nach unten ab. Es ist somit durch einfache Maßnahmen sichergestellt, daß das ablaufende Öl nicht zwischen den Wandteilen 7, 8 hindurch in das Innere des Druckwerkes 1 gelangen kann.
Für die Lagerung der Walzen 13 bis 16 des Feuchtwerks und des Farbwerks ist in axialer Richtung oftmals mehr Bauraum erforderlich als für die Lagerung der Zylinder 9 bis 12. Beispielsweise sind die Farbwerkswalzen 15, 16 als Reibwalzen ausgebildet, welche in axialer Richtung hin- und herschwingen. Um dieser Schwingbewegung Raum zu geben und um die Farbwerkswalzen 15, 16 in den die Schwingbewegung ermöglichenden Lagern zu lagern, weist das untere Wandteil 7 eine wesentlich größere Plattendicke als das obere Wandteil 8 auf. Durch die unterschiedlichen Plattendicken der Wandteile 7, 8 ergibt sich im Bereich des oberen Wandteiles 8 auf der Innenseite der Seitenwand 3 ein Rücksprung, durch welchen der erforderliche Raum für die Feuchtwerkswalzen 13, 14 gegeben ist.
Der obere Rand des unteren Wandteiles 7 ist mit einer im Querschnitt - vgl. Fig. 3 - rechtwinkligen Nut versehen, die der Konturlinie 18 entsprechend verläuft und in welche der untere Rand des oberen Wandteils 8 eingesetzt ist. Die Wandteile 7, 8 überdecken sich sowohl in horizontaler und zu einer Bedruckstofftransportrichtung des Druckwerkes 1 senkrechter Richtung als auch in vertikaler Richtung zumindest teilweise. Die beiden Wandteile 7, 8 sind miteinander verstiftet und verschraubt. Im Überdeckungsbereich ihrer als Fügeflächen fungierenden Vertikalflächen 23, 24 werden die Wandteile 7, 8 von einem ersten Paßstift 26, einem zweiten Paßstift 27 und entlang der Konturlinien 18, 19 zwischen den Paßstiften 26, 27 angeordnete Schrauben 28, 29 in zu den Zylindern 9 bis 12 und Walzen 13 bis 16 achsparalleler Richtung durchdrungen. Die in horizontaler Richtung und in vertikaler Richtung zueinander versetzt angeordneten Paßstifte 26, 27 dienen dazu, die Wandteile 7, 8 in ihrer Lage zueinander zu fixieren. Mittels der Schrauben 28, 29 werden die Vertikalflächen 23, 24 aufeinander gepreßt und die Wandteile 7, 8 sehr fest aneinander gehalten, so daß die Seitenwand 3 in sich sehr starr ist. Durch die Wandteile 7, 8 gehende Bohrlöcher für die Paßstifte 26, 27 und Schrauben 28, 29 erfordern keinen großen fertigungstechnischen Aufwand. Die in das obere Wandteil 8 eingebrachten Bohrlöcher für die Schrauben 28, 29 sind als gewindelose Durchgangslöcher ausgebildet, durch welche die Schrauben 28, 29 lose hindurchgesteckt sind. Die in das untere Wandteil 7, 8 eingebrachten Bohrlöcher für die Schrauben 28, 29 sind mit Gewinden versehen, in die die Schrauben 28, 29 eingeschraubt sind, so daß die Wandteile 7, 8 zusammengehalten werden.
Der erste Paßstift 26 hat über seine gesamte Länge einen kreisförmigen Querschnitt. Der in dem oberen Wandteil 8 steckende Abschnitt des zweiten Paßstiftes 27 hat ebenfalls einen kreisförmigen Querschnitt. Der in dem unteren Wandteil 7 steckende Abschnitt des zweiten Paßstiftes 27 hat eine von der Kreisform abweichende Querschnittsform, die in etwa der Querschnittsform einer Schwertklinge entspricht, weshalb der zweite Paßstift 27 auch als ein sogenannter Schwertstift bezeichnet wird. Die abgeflachte Querschnittsform des im unteren Wandteil 7 steckenden Abschnittes des zweiten Paßstiftes 27 kann wie ein schmales Oval oder ein Rhombus aussehen und ergibt zwei diametrale Schneiden, die an der Innenfläche des den zweiten Paßstift 27 aufnehmenden, kreisförmigen Bohrloches im unteren Wandteil 7 anliegen. Durch die abgeflachte Querschnittsform des zweiten Paßstiftes 27 ist bei der Montage eine geringe Ausgleichsbewegung des zweiten Paßstiftes 27 innerhalb seines Bohrloches im unteren Wandteil 7 unter Ausnutzung der Bohrungsabstandstoleranzen möglich, welche Ausgleichsbewegung in einer Richtung erfolgt, die parallel zur Vertikalebene 25 und senkrecht zu einer die Schneiden miteinander verbindenden, imaginären Geraden erfolgt.
Die beiden unteren Wandteile der Seitenwände 3, 4 werden über ein nicht näher dargestelltes Gestellfundament zusammengehalten, während die beiden oberen Wandteile der Seitenwände 3, 4 mittels der entsprechend den zwischen den Seitenwänden 3, 4 vorhandenen Abständen auf Länge einstellbaren Traversen 5, 6 stabilisiert werden.
Die beschriebene mehrteilige Ausbildung der Seitenwände 3, 4 ist hinsichtlich eines geringen Stückgewichtes und kleiner Bearbeitungsaußenmaße vorteilhaft. Im Vergleich mit für die Bearbeitung von einteiligen Seitenwänden verwendeten Fertigungsmaschinen sind die Anforderungen an die für die Bearbeitung der Wandteile 7, 8 verwendeten Fertigungsmaschinen bezüglich Größe und Belastbarkeit geringer.
Bezugszeichenliste
1
Druckwerk
2
Druckwerk
3
Seitenwand
4
Seitenwand
5
Traverse
6
Traverse
7
unteres Wandteil
8
oberes Wandteil
9
Bogentransportzylinder
10
Gegendruckzylinder
11
Gummituchzylinder
12
Druckformzylinder
13
Feuchtwerkswalze
14
Feuchtwerkswalze
15
Farbwerkswalze
16
Farbwerkswalze
17
Trennfuge
18
Konturlinie
19
Konturlinie
20
Vorsprung
21
Vorsprung
22
Zahnrad
23
Vertikalfläche
24
Vertikalfläche
25
Vertikalebene
26
erster Paßstift
27
zweiter Paßstift
28
Schraube
29
Schraube
30
Rotationsachse

Claims (10)

1. Druckwerksgestell einer Rotationsdruckmaschine, welches mindestens eine Seitenwand (3) umfaßt, die aus einem ersten Wandteil (7) und einem mit dem ersten Wandteil (7) verschraubten zweiten Wandteil (8) zusammengesetzt ist, wobei in jedem der beiden Wandteile (7, 8) mindestens ein Zylinder (12) oder eine Walze (15) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß sich eine Vertikalfläche (24) des ersten Wandteils (7) und eine Vertikalfläche (23) des zweiten Wandteils (8) gegenseitig überdecken und
daß sich die Vertikalflächen (23, 24) senkrecht zu einer Rotationsachse (30) des Zylinders (12) oder der Walze (15) erstrecken.
2. Druckwerksgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wandteile (7, 8) miteinander verstiftet sind.
3. Druckwerksgestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wandteile (7, 8) zueinander unterschiedliche Plattendicken aufweisen.
4. Druckwerksgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Wandteile (7, 8) übereinander angeordnet sind.
5. Druckwerksgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Konturlinien (18, 19) der Wandteile (7, 8) zueinander parallel und schräg zur Horizontalen verlaufen.
6. Druckwerksgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Konturlinien (18, 19) der Wandteile (7, 8) abgewinkelt und zueinander parallel verlaufen.
7. Druckwerksgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen den Wandteilen (7, 8) eine offen klaffende Trennfuge (17) befindet.
8. Druckwerksgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im zweiten Wandteil (8) Farbwerkswalzen (15, 16) gelagert sind.
9. Druckwerksgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß im zweiten Wandteil (8) mindestens eine Feuchtwerkswalze (13) gelagert ist.
10. Rotationsdruckmaschine mit mindestens einem nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ausgebildeten Druckwerksgestell.
DE10217817A 2001-05-10 2002-04-22 Druckwerksgestell einer Rotationsdruckmaschine Withdrawn DE10217817A1 (de)

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