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DE1021776B - Verfahren zum Herstellen gepresster Erzeugnisse aus Ton und keramischen Massen und Presse zum Ausueben des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Herstellen gepresster Erzeugnisse aus Ton und keramischen Massen und Presse zum Ausueben des Verfahrens

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DE1021776B
DE1021776B DER20320A DER0020320A DE1021776B DE 1021776 B DE1021776 B DE 1021776B DE R20320 A DER20320 A DE R20320A DE R0020320 A DER0020320 A DE R0020320A DE 1021776 B DE1021776 B DE 1021776B
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DE
Germany
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press
compact
deburring
frame
suction head
Prior art date
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Pending
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DER20320A
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English (en)
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Rieter Werke Haendle GmbH
Original Assignee
Rieter Werke Haendle GmbH
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Publication date
Application filed by Rieter Werke Haendle GmbH filed Critical Rieter Werke Haendle GmbH
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Priority to CH5393757A priority patent/CH362640A/de
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Pending legal-status Critical Current

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    • B28B5/00Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping
    • B28B5/10Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds carried on the circumference of a rotating drum
    • B28B5/12Producing shaped articles from the material in moulds or on moulding surfaces, carried or formed by, in or on conveyors irrespective of the manner of shaping in moulds carried on the circumference of a rotating drum intermittently rotated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B28B11/18Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for removing burr
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    • B28B13/065Removing the shaped articles from moulds by applying electric current or other means of discharging, e.g. pneumatic or hydraulic discharging means
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  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen gepreßter Erzeugnisse aus Ton und keramischen Massen und Presse zum Ausüben des Verfahrens Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung gepreßter Erzeugnisse aus Ton und keramischen Massen, insbesondere auf die Herstellung von Preßfalzziegeln; sie betrifft eine Verbesserung an dem bisher üblichen Preßverfahren durch eine besondere Art des Aushebens des Preßlings aus der Preßforrn und eine Presse mit Vorrichtungen zum Durchführen dieses Verfahrens.
  • Zum Herstellen von Preßfalzziegeln werden heute zunehmend Revolverpressen eingesetzt, das sind Pressen, bei welchen die eine Hälfte der Arbeitsform sich an einem Preßstempel befindet, während an einer fünf bis acht Flächen aufweisenden Trommel Gegenhälften angebracht sind. Während der Preßstempel mit der ihm gegenüberliegenden Gegenform zusammenwirkt, ist der zuvor hergestellte Preßling um eine Trommelteilung weitergewandert und bietet sich zur Vornahme weiterer Bearbeitungsvorgänge dar. Dieser Bearbeitungsvorgang besteht darin, den Preßling abzugraten, und es sind dafür selbsttätig wirkende Vorrichtungen bekannt, die wesentlich aus einem Schneidrahmen bestehen, der sich auf die ihm jetzt gegenüberliegende Trommelseite absenkt, den Preßling beschneidet und wieder in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Daraufhin wird die Trommel um eine Teilung fortbewegt, und der nächstfolgende Arbeitsgang besteht darin, den Ziegel von der Trommel abzunehmen. Er wird zu diesem "Zweck bisher von Hand aus der Unterform des Preßwerkzeuges, in der er noch liegt, ausgehoben und auf ein Holzrähmchen gelegt, mit dem zusammen er, z. B. an ein Transportband, abgegeben wird. Das Ausheben des noch plastischen, gegen Druck und Verbiegung empfindlichen Preßlings aus der Form erfordert einige Geschicklichkeit, besonders deswegen, weil darauf geachtet werden muß, daß der lose neben dem Preßling liegende Grat beim Abheben nicht auf den Preßling fällt oder auf das Holzrähmchen, auf das dieser gelegt werden soll. Auch ist das Arbeiten von Hand neben der Entgratvorrichtung nicht ungefährlich, obgleich Schutzvorrichtungen angebracht werden. Obgleich versucht worden ist, das Abnehmen von Falzziegeln an Revolverpressen zu automatisieren, ist eine befriedigende Lösung bisher nicht bekanntgeworden, weil nicht gelungen ist, Störungen durch die beim Entgraten abgeschnittenen Tonstreifen zu verhindern.
  • Ein bekannter Vorschlag geht dahin, bei Falzziegelpressen den Preßling durch eine mit einer Saugvorrichtung in Verbindung stehende und den Preßling ansaugende Abnehmeplatte abzuheben und zwischen Schneiddrähten zum Putzen hindurchzuführen. Ein geschlossener Entgrater-Messerrahmen ist hier jedoch nicht vorhanden.
  • Mit dem Verfahren gemäß der Erfindung gelingt es, die oben gekennzeichnete Aufgabe in befriedigender Weise zu lösen. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Preßling bei noch in Wirkstellung befindlicher rahmenartiger Entgratvorrichtung durch deren Rahmenöffnung durchgezogen und erst danach die Rückführung der Entgratvorrichtung in ihre Ausgangsstellung eingeleitet wird. Bei diesem Arbeitsverfahren wird also der abgeschnittene Grat von der Entgr atvorrichtung an der Unterform des Preßwerkzeuges so lange fixiert, bis der Preßling aus dem Werkzeug herausgenommen und vor jeglicher Beschädigung durch den Grat in Sicherheit gebracht ist. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Arbeitsverfahrens ist, daß nunmehr zwei Verfahrensschritte, nämlich das Entgraten und das Abheben, die bisher getrennt vorgenommen wurden und auch die Ursache für die Vergrößerung der Revolvertrommeln und die Erhöhung ihrer Flächenzahl waren, zeitlich zusammengelegt sind. Schließlich ist ein Vorteil des Arbeitsverfahrens, daß Beschädigungen der Preßlinge beim Ausheben aus der Form, insbesondere durch Krummwerden, nunmehr vermieden werden. Während bisher bei Preßfalzziegeln mit einem Ausbringen von 90 bis 94% allgemein gerechnet wird, leistet das erfindungsgemäße Verfahren etwa 97 bis 981/o.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich in Verbindung mit bekannten und weitverbreiteten Pressenbauarten durchführen, insbesondere mit Exzenter-Revolverpressen, ebenso aber auch mit Schlittenpressen. Erfindungsgemäß wird an der Presse eine Entgratvo.rrichtung mit einem Entgrater-Messerrahmen vorgesehen und eine Abhebevorrichtung für den Preßling, die durch die Rahmenöffnung greift; ferner sind Steuervorrichtungen für den Entgratermesserrahmen und die Abhebevorrichtung vorgesehen, um beide in vorbestimmter zeitlicher Aufeinanderfolge zur Wirkung gelangen zu lassen. Vorzugsweise ist eine selbsttätig wirkende Steuervorrichtung für die Entgrat- und die Abhebevorrichtung vorgesehen. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Entgraterrahmen am Pressenständer mittels einer Hydraulikvorrichtung, bestehend aus Zylinder und Kolben, gegen die Wirkung eines fast drucklosen Ölpolsters beweglich gelagert, und an der Abhebevorrichtung sind gegen Federn begrenzt bewegliche Mitnehmer vorgesehen, derart, daß beim Absenken der Abhebevorrichtung zunächst der Entgraterinesserrahmen in Wirkung tritt und nach dem Abschneiden des Grates, auf der Unterform aufsitzend, nunmehr unter Zurückweichen der gefederten Mitnehmer der Saugkopf der Abhebevorrichtung sich mit leichtem Druck auf die Oberseite des Preßlings senkt. Die Abhebevorrichtung wird zweckmäßig ebenfalls hydraulisch bewegt, derart, daß ihr Saugkopf an der Kolbenstange eines hydraulischen Arbeitszylinders befestigt ist, wobei dieser Arbeitszylinder selbst schwenkbar am Maschinengestell gelagert ist, um ihn wiederum hydraulisch aus der Abhebestellung in eine Ablegestellung schwenken zu können. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Kolbenstange längs durchbohrt, um als Ableitung für Saugluft vom Saugkopf der Vorrichtung und gegebenenfalls auch als Zuleitung von Druckluft zum Abstoßen des Preßlings zu dienen. Besonders gute Ergebnisse wurden mit einem Saugkopf erzielt, der mit einem Saugkissen aus einem luftdurchlässigen, grobporigen, weichen und elastischen Werkstoff, wie z. B. Schwammgummi versehen war, wobei die wirksame Saugfläche des Kissens möglichst genau als Gegenform zur Oberfläche des Preßlings ausgebildet war.
  • Die Herstellung solcher Saugkissen erfolgt nach einem Merkmal der Erfindung vorzugsweise derart, daß ein Block des Kissenwerkstoffes, vorzugsweise Schwammgummi, vorübergehend z. B. mit einer Zellulose-Aceton-Lösung so weit verfestigt wird, daß er mittels spanabhebender Verfahren sich bearbeiten läßt. Alsdann wird die Verfestigung wieder beseitigt. Das kann j e nach den Bedürfnissen des einzelnen Falles zur Gänze oder etwa nur bis zu einer gewissen Tiefe, z. B. 3 bis 5 mm, geschehen. während der Rest des Kissens verfestigt bleibt.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, aus der Zeichnung und den Schutzansprüchen. Es zeigt Fig. 1 in schematischer Darstellung, von der Seite gesehen, die Entgrat- und Abhebevorrichtung an einer nur angedeuteten Revolver-Falzziegelpresse mit achtseitiger Trommel, Fig. 2 das Entgrat- und Abhebewerkzeug in Seitenansicht, teilweise geschnitten, Fig.3 eine Einzelheit am Abhebewerkzeug nach einem Schnitt II-II durch Fig. 2.
  • Mit 10 ist das Pressengestell bezeichnet, mit 11 der Pressenstempel, mit 12 die Revolvertrommel; 13 bezeichnet schematisch die Oberform, 14 die Unterfermen des Werkzeuges. Es soll sich um ein Preßwerkzeug für einen Falzziegel handeln. Am Pressengestell ist bei 15 der Hydraulik-Arbeitszylinder 16 schwenkbar gelagert. Der Schwenkbereich reicht von der in der Zeichnung veranschaulichten Arbeitsstellung bis zur Lotrechten 17, die der Abhebestellung auf ein (nicht dargestelltes) Transportband entspricht.
  • Zum Schwenken des Arbeitszylinders 16 dient der Schwenkzylinder 18, der bei 19 am Ausleger 20 der Presse angelenkt ist, während seine Kolbenstange 21 bei 22 gelenkt mit einem Arm 16a des Arbeitszylinders 16 verbunden ist. Auf der Kolbenstange 23 des Arbeitszylinders 16 ist der Abhebekopf 24 befestigt: er trägt das Saugkissen 25 aus Schwammgummi. dessen wirksame Oberfläche die Gegenform zur Oberfläche des Preßlings besitzt. In der Kolbenstange ist eine Längsbohrung 23a. angebracht, die sich in der Kopfplatte 24 in Kanälen 24a fortsetzt. um Unterdruck in genügender Verteilung am Kissen zur Wirkung bringen zu können, so daß dieses infolge seiner Porosität eine möglichst gleichmäßige Saugwirkung an allen Stellen seiner Oberfläche ausüben kann. Die Kanäle 23 a. 24a. können auch dazu dienen, dem Kissen Druckluft zuzuführen, um das Lösen des Preßlings beim Ablegen zu beschleunigen.
  • Am Pressengestell 10 ist auf dem Winkelstück 26 der Kolben 29a einer Hydraulikvorrichtung 29 befestigt. Der zugehörige Hydraulikzylinder 29b ist mit dem Entgraterrahmen 27 verbunden. 29c hezeichnet die Druckölleitung, 29d die Rückölleitung. Diese Hydraulil;anordnung hat die Aufgabe, die Entgratervorrichtung 27, 28 von der Unterform 14 abzuheben. zu welchem Zweck Drucköl in den Zylinder 29 b eingeleitet wird. Das Heranführen der Etitgratervorrichtung 27. 28 an die Unterform 14 übernimmt der Abhebekopf 24. Durch in der Zeichnung nicht dargestellte Mittel wird der Druckölstrom abgeschaltet, und das im Zylinder 29b befindliche Öl kann beim Heranführen der Entgratvorrichtung durch den Saugkopf 24 an die Unterform 14 durch die Rückölleitung gegen die Wirkung eines (nicht dargestellten) Rückschlagventils abströmen.
  • Die Vorrichtung arbeitet in der Weise, daß zunächst die Werkzeughälften 13/14 einen Falzziegel herstellen, sodann die Trommel 12 um eine Teilung im Uhrzeigersinn weitergeschaltet wird und nun. während in der Form 13/14 ein neuer Ziegel entsteht, die Kolbenstange 23 im Arbeitszylinder 16 zur Trommel 12 vorgeschoben wird. Am Abhebekopf 24 sind an gegenüberliegenden Seiten als '.\Iitnehmer mit Bewegungsspiel in Hubrichtung gelagerte, lieiderends unter Federwirkung 31 stehende Wippen 30 (Fig. 3) angebracht, die den Entgraterrahinen 27 entgegen der Wirkung des Rückölstromes über ein Rückschlagventil bei 1 bis 2 atü zur Unterform 14 vorschieben, bis das Entgraterinesser 28 zur Wirkung am Ziegel gelangt und den Grat durchschneidet. Unter Zusamniendrükken der Wippenfedern 31 bewegt sich der Saugkopf 24 samt dem Saugkissen 25 weiter auf die Unterform 14 zu, bis das Saugkissen 25 unter leichtem Druck auf der Oberfläche des (nicht dargestellten) Ziegels aufliegt. Saugluft ist bereits mit Früheinstellung eingeschaltet, und nach dem Antasten des Ziegels wird die Kolbenstange 23 zurückgeführt. Dabei wird durch Umsteuern des Ölstromes bewirkt, daß der Entgraterrahmen 27 samt dem Messer 28 zunächst auf der Unterform 14 des Preßwerkzeuges in Verzögerung sitzenbleibt und das Saugkissen 25 nebst dem Ziegel allein zurückgeht, d. h. den Ziegel durch den Messerrahmen durchholt.
  • Im weiteren wird der Arbeitszylinder 16 vom Schwenkzylinder 18 von der Trommel 12 weggeschwenkt bis zur lotrechten Stellung des Arbeitszylinders. Die Saugluft wird abgeschaltet, gegebenenfalls Druckluft zugeführt und der Preßling an ein die bekannten Rähmchen zur Ablage der Ziegel mitführendes Transportband abgegeben. Der Arbeitszylinder 16 wird dann vom Schwenkzylinder 18 wieder in die Bereitschaftsstellung zurückgeführt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen von Preßfalzziegeln und anderen gepreßten Erzeugnissen aus Ton und keramischen Massen, wobei der Preßling mittels einer rahmenartigen Schneidvorrichtung entgratet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßling bei noch in Wirkstellung befindlicher Entgratvorrichtung durch deren Rahmenöffnung durchgezogen und erst danach die Rückführung der Entgratvorrichtung in ihre Ausgangsstellung eingeleitet wird.
  2. 2. Presse zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Entgratermesserrahmens (27), einer durch die Rahmenöffnung durchführbaren Abhebevorrichtung (24, 25) für den Preßling und Steuervorrichtungen für den Entgraterrnesserrahmen (27) und die Abhebevorrichtung (24, 25).
  3. 3. Presse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Entgratermesserrahmen (27) mittels einer Hydraulikvorrichtung (29) am Pressengestell (10) in Hubrichtung beweglich gelagert und an der Abhebevorrichtung (24, 25) Mitnehmer (30) für den Entgratermesserrahmen (27) vorgesehen sind.
  4. 4. Presse nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhebevorrichtung aus einem Saugkopf (24, 25) besteht, der an der Kolbenstange (23) eines hydraulischen Arbeitszylinders (16) befestigt ist, der hydraulisch in die Arbeitsstellung und in eine Ablegestellung schwenkbar angeordnet ist.
  5. 5. Presse nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Arbeitszylinder (16) durchgeführte Kolbenstange (23) eine Bohrung (23a) für die Ableitung von Saugluft vom Saugkopf (24) und auch zur Zuleitung von Druckluft zum Abstoßen des Preßlings aufweist und Mittel vorgesehen sind, um die Umsteuerung selbsttätig zu bewirken.
  6. 6. Saugkopf zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einer Presse nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem luftdurchlässigen, grobporigen, weichen und elastischen Werkstoff besteht, dessen wirksame Saugfläche die Gegenform zur Oberfläche des Preßlings aufweist.
  7. 7. Verfahren zum Herstellen von Saugkissen für einen Saugkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Block des Kissenwerkstoffes, z. B. Schwammgummi, mit Außenhaut vorübergehend so weit verfestigt wird, daß er mittels spanabhebender Verfahren bearbeitbar wird, worauf nach Erhalten der Oberflächenform die Verfestigung mindestens an der Profilfläche wieder aufgehoben wird. $. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verfestigung mittels einer Zellulose-Aceton-Lösung bewirkt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 313 641.
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