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DE60120947T2 - Verfahren und vorrichtung zum biegen von blechstreifen mit zwei einander gegenüberliegenden flanschen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum biegen von blechstreifen mit zwei einander gegenüberliegenden flanschen Download PDF

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Publication number
DE60120947T2
DE60120947T2 DE60120947T DE60120947T DE60120947T2 DE 60120947 T2 DE60120947 T2 DE 60120947T2 DE 60120947 T DE60120947 T DE 60120947T DE 60120947 T DE60120947 T DE 60120947T DE 60120947 T2 DE60120947 T2 DE 60120947T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
sheet
rollers
flanges
bending
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60120947T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60120947D1 (de
Inventor
Hans-Jürgen Döhren
Wilfried Kahlert
Bernhard Metzdorff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kalzip GmbH
Original Assignee
Corus Bausysteme GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Corus Bausysteme GmbH filed Critical Corus Bausysteme GmbH
Publication of DE60120947D1 publication Critical patent/DE60120947D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60120947T2 publication Critical patent/DE60120947T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/08Bending rods, profiles, or tubes by passing between rollers or through a curved die
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D11/00Bending not restricted to forms of material mentioned in only one of groups B21D5/00, B21D7/00, B21D9/00; Bending not provided for in groups B21D5/00 - B21D9/00; Twisting
    • B21D11/20Bending sheet metal, not otherwise provided for
    • B21D11/206Curving corrugated sheets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
  • Flanged Joints, Insulating Joints, And Other Joints (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Krümmen eines länglichen Metallblechs mit einem im Wesentlichen flachen Abschnitt, der zwei gegenüberliegende Flansche entlang seiner Seiten hat. Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zum Krümmen eines länglichen Metallblechs mit einem im Wesentlichen flachen Abschnitt, der zwei gegenüberliegende Flansche entlang seiner Seiten hat.
  • Heutzutage werden viele Gebäude, und insbesondere die Dächer hiervon, aus Metalltafeln hergestellt. Die Seiten der Metalltafeln sind nach oben als gegenüberliegende Flansche gebogen, um Stehfalze zu bilden, die verschiebbar an Rückhalteclips befestigt sind.
  • Moderne Gebäude sind oft mit gekrümmten Dächern oder Wänden gebildet, und somit müssen die länglichen Metallbleche mit Flanschen gekrümmt sein. Es ist jedoch aufgrund der Flansche schwierig, die Bleche zu krümmen, da die Flansche brechen oder Falten bekommen können, je nach Krümmrichtung (konvex oder konkav).
  • Die EP 0 296 317 A2 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Biegen einer Tafel mit einem im Wesentlichen flachen Teil und zwei gegenüberliegenden Flanschen, wobei der im Wesentlichen flache Teil zwischen zwei horizontalen Druckwalzen mit Druck beaufschlagt ist, so dass eine Seite der Druckwalzen einen maximalen Druck ausübt und die andere Seite ohne Druck ist, und der Flansch an der Druckseite zwischen zwei Seitendruckwalzen gewalzt wird. Gemäß dieser Offenbarung wird die Platte seitwärts oder quer gekrümmt, so dass der im Wesentlichen flache Teil in derselben Ebene bleibt.
  • Eine Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine Vorrichtung anzugeben, mit denen längliche Metallbleche mit einem im Wesentlichen flachen Abschnitt, der zwei gegenüberliegende Flansche hat, auf einfache und schnelle Weise längs gekrümmt werden können.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung anzugeben, mit denen es möglich ist, ein solches Metallblech sowohl in eine konvexe als auch konkave Form zu krümmen.
  • Noch eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung anzugeben, die an dem Ort, an dem das Gebäude errichtet wird, verwendet werden können.
  • Und noch eine weitere Aufgabe besteht darin, ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung anzugeben, die leicht zu benutzen und billig sind.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung, werden eine oder mehrere dieser Aufgaben mit einem Verfahren nach Anspruch 1 erreicht.
  • Aufgrund des Drucks auf die Flansche wird das Metall an diesen Punkten mehr oder weniger verflüssigt; als Ergebnis hiervon ist es relativ leicht, das Metall an diesen Punkten umzuformen. Die Flansche an den verflüssigten Punkten können dann leicht verlängert oder verkürzt werden, und wenn dies über die gesamte Länge des zu krümmenden Blechs geschieht, wird das Blech in eine konvexe oder konkave Form gekrümmt.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung, werden eine oder mehrere der obigen Aufgaben mithilfe einer Vorrichtung nach Anspruch 2 erreicht.
  • Mit dieser Vorrichtung werden Druckmittel bereitgestellt, um die Flansche an gegenüberliegenden Punkten mit Druck zu beaufschlagen, so dass das Metall an diesen Punkten mehr oder weniger verflüssigt wird, und die Biegemittel das Metallblech in konvexe oder konkave Richtung biegen werden, während die Transportmittel das Blech gegenüber der Vorrichtung bewegen. Somit wird das Metallblech auf eine einfache und schnelle Weise gekrümmt. Aufgrund der Verflüssigung des Metalls kann das Metall je nach Bedarf eine konvexe oder konkave Form erhalten.
  • Vorzugsweise enthalten die Druckmittel Druckrollen, die an beiden Seiten jedes Flansches vorgesehen sind. Durch die Benutzung von Druckwalzen kann Druck auf einfache Weise auf die Flansche ausgeübt werden, und die Druckwalzen können einfach über die Flansche des Blechs rollen, während das Blech gegenüber der Vorrichtung bewegt wird. Die Druckwalzen drücken auf einen kleinen Punkt, so dass der Druck hoch ist und der leicht gesteuert werden kann.
  • Um auf einem Dach einen Stehfalz aus zwei Blechen mit benachbarten Flanschen zu bilden, enden die Flansche oft in nach außen gebogenen Rändern, die über die Rückhalteclips passen. Zum Krümmen solcher Bleche umfassen die Druckmittel eine Druckwalze an der Außenseite jedes Flansches, eine Druckwalze an der Innenseite jedes Flansches und eine Druckwalze an der Außenseite jedes Randes. Auf diese Weise wird ein Flansch sowohl zwischen der Druckwalze an der Außenseite und der Druckwalze an der Innenseite, als auch der Druckwalze an der Außenseite und der Druckwalze am Rand mit Druck beaufschlagt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Vorrichtung eine obere Platte für die Druckwalzen für den einen Flansch, eine untere Platte für die Druckwalzen für den anderen Flansch, sowie Verbindungsstäbe zwischen der oberen und der unteren Platte. Auf diese Weise wird eine kompakte und steife Vorrichtung bereitgestellt, die es ermöglicht, einen hohen Druck auf die Flansche auszuüben.
  • Vorzugweise sind die Verbindungsstäbe einstellbar, so dass es möglich ist, geflanschte Bleche mit unterschiedlichen Breiten zu krümmen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfassen die Transportmittel Bewegungswalzen, die über beide Längsseiten des Blechs, an beiden Seiten der Druckmittel, angeordnet sind. Die Flansche und benachbarten Streifen des mittleren Abschnitts des Metallblechs sind somit zwischen den Bewegungswalzen eingespannt, und die Drehung der Bewegungswalzen wird das Metallblech durch die Vorrichtung transportieren.
  • Vorzugsweise sind die Bewegungswalzen an einer Seite der Druckmittel seitlich an die Transportrichtung eines Blechs gegenüber der Vorrichtung einstellbar, in der diese Bewegungswalzen als Biegemittel während des Betriebs arbeiten können. Durch Einstellen der einstellbaren Bewegungswalzen kann der Krümmungsradius des Metallblechs für jedes spezielle Gebäude nach Bedarf festgelegt werden.
  • Vorzugsweise wurden die Bewegungswalzen drehbar mit der oberen und der unteren Platte verbunden. Wenn der Abstand zwischen der oberen und der unteren Platte eingestellt ist, bleiben die Bewegungswalzen an der richtigen Stelle, um die Flansche des Metallblechs festzuklemmen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Vorrichtung Steuerungsmittel, um den Druck der Druckmittel, die Transportgeschwindigkeit der Transportmittel und den Biegegrad der Biegemittel zu steuern. Bei Gebrauch der Steuerungsmittel können der erforderliche Druck für ein bestimmtes Metallblech, die Krümmung und die Geschwindigkeit leicht angegeben werden, und alle diese Funktionen können in der Hand behalten werden. Auch können die Steuerungsmittel den Krümmungsradius während des Betriebs ändern, wenn dies für das Gebäude, für das das Blech benötigt wird, erforderlich ist.
  • Die Erfindung wird nun anhand einer exemplarischen Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.
  • 1 zeigt eine Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Erfindung schematisch von vorne.
  • 2 zeigt die Vorrichtung gemäß 1 in vertikalem Querschnitt entlang der Linie A-A.
  • 3 zeigt die Vorrichtung gemäß 1 in horizontalem Querschnitt entlang der Linie B-B.
  • 4 zeigt ein Metallblech mit Flanschen und Rändern im Querschnitt.
  • 1 zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung 1 gemäß der Erfindung von vorne, und 2 und 3 zeigen die Vorrichtung 1 jeweils in vertikalem und horizontalem Querschnitt. In 1 und 3 ist ein längliches Metallblech 100 als Schattenlinie dargestellt, und 4 zeigt dieses Metallblech 100 im Querschnitt, wobei das Blech einen im Wesentlichen flachen Abschnitt 101, zwei Flansche 102 und einen Rand 103 am Ende jedes Flansches 102 hat.
  • Die Vorrichtung 1 hat eine obere Platte 2, eine untere Platte 3 und einstellbare Verbindungsstäbe 4. Sowohl an der oberen als auch der unteren Platte sind zwei Bewegungswalzen 5, 5a und zwei Bewegungswalzen 6, 6a drehbar befestigt, wobei die Walzen in Paaren 5, 6; 5a, 6a zusammenwirken, um eine Seite eines Metallblechs 100 zwischen sich zu klemmen.
  • Zwischen den Bewegungswalzenpaaren 5, 6; 5a, 6a befinden sich Druckwalzen 8, 9 und 10 für jeden Flansch mit Rand eines Metallblechs 100, wie am Besten in 2 zu sehen ist. Eine äußere Druckwalze 8 stützt den Flansch 102 mit Rand 103 und einen benachbarter Abschnitt des flachen Bereichs 101 des Metallblechs 100. (Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist das Metallblech in 2 nicht dargestellt.) Die Druckwalzen 8 sind drehbar jeweils an der oberen und unteren Platte angeordnet. Die Druckwalzen 9 und 10 werden durch Lagerwellen (nicht gezeigt) gestützt, mit denen es möglich ist, die Walzen 9 und 10 gegen die Flansche und Ränder des Metallblechs, das von den Walzen 8 gestützt wird, zu drücken.
  • Die Stäbe 4 sind höhenverstellbar, somit ist die obere Platte 2 in Richtung E verschiebbar, um den Abstand zwischen den Walzen auf der oberen Platte 2 und den Walzen auf der unteren Platte 3 zu ändern. Auf diese Weise kann die Vorrichtung leicht an ein Metallblech mit einer unterschiedlichen Breite angepasst werden.
  • Die Bewegungswalzen 5a, 6a sind in Richtung F einstellbar, wie in 3 gezeigt. Auf diese Weise können die Bewegungswalzen 5a, 6a gegenüber den Bewegungswalzen 5, 6 und den Druckwalzen 8, 10 verschoben angeordnet werden.
  • Alle Druckwalzen 8, 9, 20 und Bewegungswalzen 5, 6; 5a, 6a sind auswechselbar, um beispielsweise ein Metallblech mit höheren Flanschen 102 zu krümmen.
  • Das Krümmen eines Metallblechs 100 unter Verwendung der Vorrichtung oder Krümmungsmaschine 1 wird anschließend erläutert.
  • Ein gerades längliches Metallblech 100 mit Flanschen 102 und Rändern 103 wird in eine Biegemaschine 1 in Richtung D eingeführt. Das vordere Ende des Metallblechs ist zwischen zwei Paar Bewegungswalzen 5, 6 eingespannt, wobei die Walzen das Blech durch die Maschine befördern. Das vordere Ende des Metallblechs 100 wird somit zwischen die Druckwalzen 8, 9 und 10 auf beiden Seiten des Metallblechs 100 eingeführt. Das vordere Ende des Metallblechs wird weitertransportiert, bis es zwischen den zwei Paar Bewegungswalzen 5a, 6a eingespannt ist. Dann werden die Druckwalzen 9, 10 mit Druck beaufschlagt, um die Flansche und Ränder des Metallblechs gegen die Druckwalzen 8 zu drücken. Die Höhe des Drucks hängt ab von der Art des Metalls, der Dicke des Metallblechs, dem erforderlichen Krümmungsradius und der Transportgeschwindigkeit durch die Krümmungsmaschine.
  • Aufgrund des Drucks auf die Flansche ist es nun möglich, das geflanschte Blech zu biegen, was durch die seitliche Einstellung der Bewegungswalzen 5a, 6a erreicht wird. Anschließend wird die gesamte Länge des zu krümmenden Metallblechs durch die Krümmungsmaschine transportiert, wobei es während der Behandlung möglich ist, die Bewegungswalzen 5a, 6a einzustellen, um, falls nötig, einen unterschiedlichen Krümmungsradius zu erreichen.
  • Es versteht sich, dass die Krümmungsmaschine auf verschiedene Arten gesteuert werden kann. Es ist beispielsweise möglich, eine hydraulische Steuerung zur Drehung der Bewegungswalzen und der Druckwalzen und zur Einstellung der Bewegungswalzen und der Höhe der Einstellstäbe zu verwenden. Alternativ wird es möglich sein, die Krümmungsmaschine elektrisch zu steuern oder durch eine Kombination von hydraulischer und elektrischer Steuerung.
  • Es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die oben beschriebene und in den Figuren dargestellte Konstruktion beschränkt ist. Beispielsweise ist es möglich, die Druckwalzen 10 wegzulassen, wenn es keine Ränder 103 auf den Flanschen 102 gibt. Es wäre auch möglich, anstelle der Bewegungswalzen andere Transportmittel zu verwenden, beispielsweise sich linear bewegende Klemmbefestigungen, die auf die Flansche geklemmt werden.
  • Darüberhinaus versteht es sich, dass die Bewegungswalzen 5, 6, 5a, 6a auf verschiedene Weisen gestützt werden können. Jede Bewegungswalze keine ihre eigene Stützwelle haben, die in der oberen Platte 2 oder der unteren Platte 3 endet. Dies hat jedoch den Nachteil, dass jede Walze angetrieben werden muss und dass die oberen Walzen 5, 5a mit den unteren Walzen 6, 6a synchronisiert werden müssen. Deshalb wird das Vorhandensein von Verbindungswellen bevorzugt, die jede obere Walze mit der begleitenden unteren Walze verbinden, wobei auf diese Weise nur die unteren Walzen (oder nur die oberen Walzen) angetrieben werden müssen. Diese Verbindungswellen müssen einstellbar sein, um der Einstellung der einstellbaren Verbindungsstäbe 4 zu folgen, und die Verbindungsstäbe müssen entfernbar sein, um die Bewegungswalzen zu wechseln, wenn ein Metallblech mit Flanschen mit einer unterschiedlichen Höhe oder Form gekrümmt werden muss.
  • Obgleich oben das Krümmen eines geflanschten Metallblechs mit einem konstanten Durchmesser beschrieben wurde, versteht es sich, dass die Krümmungsmaschine auch für ein geflanschtes Metallblech mit einem sich ändernden Durchmesser verwendet werden kann, das heißt einem sich ändernden Abstand zwischen den Flanschen über die Länge des Metallblechs, wie ein konisches Metallblech. In diesem Fall wird nur einer der Flansche durch die Krümmungsmaschine geführt und zwischen die Bewegungswalzen und die Druckwalzen geklemmt, und der andere Flansch wird nicht festgeklemmt und mit Druck beaufschlagt. Nachdem der erste Flansch auf diese Weise gekrümmt wurde, wird der andere Flansch durch die Bewegungs- und Druckwalzen geführt und gekrümmt. Somit kann die Krümmungsmaschine zum Krümmen beispielsweise eines konischen Blechs in zwei Läufen verwendet werden.

Claims (10)

  1. Verfahren zum Krümmen eines länglichen Metallblechs (100) mit einem im Wesentlichen flachen Abschnitt (101), der zwei gegenüberliegende Flansche (102) entlang seiner Seiten hat, dadurch gekennzeichnet, dass beide Flansche an Punkten mit Druck beaufschlagt werden, die einander symmetrisch gegenüber liegen, wobei der Druck sukzessive vom Anfang bis zum Ende des zu krümmenden Blechs ausgeübt wird, und dass das Blech sukzessive dazu gebracht wird, sich in einem Bereich in Längsrichtung zu biegen, in dem die mit Druck beaufschlagten Punkte liegen, so dass das Blech in eine konvexe oder konkave Form gekrümmt wird.
  2. Vorrichtung zum Krümmen eines länglichen Metallblechs (100) mit einem im Wesentlichen flachen Abschnitt (101), der zwei gegenüberliegende Flansche (102) entlang seiner Seiten hat, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung Druckmittel (8, 9, 10) umfasst, um die Flansche des Blechs an Punkten, die einander symmetrisch gegenüber liegen, mit Druck zu beaufschlagen, dass sie Biegemittel (5, 6; 5a, 6a) auf beiden Seiten der Druckmittel in Bewegungsrichtung des länglichen Blechs umfasst, um das Blech in konvexer oder konkaver Richtung zu biegen, und dass sie Transportmittel (5, 6; 5a, 6a) umfasst, um das Blech gegenüber der Vorrichtung zu bewegen.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Druckmittel Druckwalzen (8, 9) umfassen, die an beiden Seiten jedes Flansches vorgesehen sind.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3 für ein Blech mit Flanschen, die in auswärts gebogenen Rändern (103) enden, in denen die Druckmittel eine Druckwalze (8) an der Außenseite jedes Flansches, eine Druckwalze (9) an der Innenseite jedes Flansches und eine Druckwalze (10) an der Außenseite jedes Randes umfassen.
  5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei die Vorrichtung umfasst: eine obere Platte (2) für die Druckwalzen für den einen Flansch, eine untere Platte (3) für die Druckwalzen für den anderen Flansch, sowie Verbindungsstäbe (4) zwischen der oberen und unteren Platte.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der die Verbindungsstäbe (4) einstellbar sind.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2–6, bei der die Transportmittel Bewegungswalzen enthalten, die über beide Längsseiten des Blechs, auf beiden Seiten der Druckmittel, angeordnet sind.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei der die Bewegungswalzen auf einer Seite der Druckmittel seitlich an die Transportrichtung des Blechs gegenüber der Vorrichtung einstellbar sind, in der diese Bewegungswalzen als Biegemittel während des Betriebs arbeiten können.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8 in Verbindung mit Anspruch 5 oder 6, in der die Bewegungswalzen drehbar mit dem oberen und unteren Blech verbunden sind.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, wobei die Vorrichtung Steuerungsmittel enthält, um den Druck der Druckmittel, die Transportgeschwindigkeit der Transportmittel und den Biegegrad der Biegemittel zu steuern.
DE60120947T 2000-03-31 2001-03-14 Verfahren und vorrichtung zum biegen von blechstreifen mit zwei einander gegenüberliegenden flanschen Expired - Lifetime DE60120947T2 (de)

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