DE10217609A1 - Ein-Chip-Mikrocomputer mit dynamischer Einbrenn-Testfunktion und dynamisches Einbrenn-Testverfahren dafür - Google Patents
Ein-Chip-Mikrocomputer mit dynamischer Einbrenn-Testfunktion und dynamisches Einbrenn-Testverfahren dafürInfo
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Abstract
In einem Ein-Chip-Mikrocomputer, der ein nichtflüchtiges Halbleiterspeicher-Bauelement (11A, 11B) sowie Schreib-, Lese- und Lösch-Schaltkreise (12A, 12B, 13A, 13B, 14A, 14B) zum Durchführen eines Schreibvorgangs, eines Lesevorgangs bzw. eines Löschvorgangs auf dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement enthält, ist ein Sequenzer (15A, 15B) zwischen den Schreib-, Lese- und Lösch-Schaltkreisen und einer Schnittstelle (14A, 16B) angeschlossen. Der Sequenzer empfängt erste Daten über die Schnittstelle von außen, um die ersten Daten in das nichtflüchtige Halbleiterspeicher-Bauelement zu schreiben, liest die ersten Daten von dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement, vergleicht die ersten Daten mit über die Schnittstelle von außen gelesenen zweiten Daten, und führt so eine Verifikation des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements durch, und liest dritte Daten von dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement und überträgt die dritten Daten über die Schnittstelle nach außen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ein-Chip-Mikrocomputer,
der ein nichtflüchtiges Halbleiterspeicher-Bauelement mit einer
dynamischen Einbrenn-Testfunktion einschließt sowie sein dyna
misches Einbrenn-Testverfahren.
Im Allgemeinen wird ein Einbrenn-Test-Sichtungsverfahren in
einer Testverfahrensstufe vor der Verschiffung ausgeführt, um
fehlerhafte Ein-Chip-Mikrocomputer, die durch Zeit und Belastung
auf Grund von inneren Fehlern oder Herstellungsfluktuationen
entstehen, aufzudecken. Als typische Einbrenn-Test-Sichtungsver
fahren gelten ein statisches Einbrenn-Test-Sichtungsverfahren,
ein getaktetes Einbrenn-Test-Sichtungsverfahren und ein dynami
sches Einbrenn-Test-Sichtungsverfahren.
Bei einem statischen Einbrenn-Test-Sichtungsverfahren für einen
Ein-Chip-Mikrocomputer in einem Hochtemperaturzustand sind alle
Eingangs-/Ausgangsanschlüsse so hergestellt, dass sie spezifi
sche Pegel aufweisen, und Energieversorgungsspannungen werden
Energieversorungsanschlüssen zugeführt. Da der Ein-Chip-Mikro
computer bei dem statischen Einbrenn-Test-Sichtungsverfahren
nicht betrieben wird, wird die Belastung nicht gleichmäßig an
die Elemente des Ein-Chip-Mikrocomputers angelegt, so dass nur
ein kleiner Einbrenn-Test-Sichtungseffekt erreicht wird.
Bei einem getakteten Einbrenn-Test-Sichtungsverfahren für einen
Ein-Chip-Mikrocomputer in einem Hochtemperaturzustand werden le
diglich für den Betrieb des Ein-Chip-Mikrcomputers erforderliche
Taktsignale ihm zugeführt, so dass der Ein-Chip-Mikrocomputer
bestimmte Vorgänge ausführt. Bei dem getakteten Einbrenn-Text-
Sichtungsverfahren wird, da der Betrieb des Ein-Chip-Mikrocompu
ters begrenzt ist, eine Belastung ebensowenig gleichmäßig an die
Bauelemente des Ein-Chip-Mikrocomputers angelegt, so dass nur
ein kleiner Einbrenn-Test-Sichtungseffekt erreicht wird.
Bei einem dynamischen Einbrenn-Test-Sichtungsverfahren für einen
Ein-Chip-Mikrocomputer in einem Hochtemperaturzustand werden
verschiedene Arten von Spannung an die Eingangsanschlüsse ange
legt, während die gewöhnlichen Energieversorgungsspannungen oder
höhere Energieversorgungsspannungen als Energieversorgungsspan
nungen zugeführt werden. Der Ein-Chip-Mikrocomputer wird also
betrieben, so dass Daten an den Ausgangsanschlüssen erzeugt und
mit zu erwartenden Daten verglichen werden. So wird, da der Ein-
Chip-Mikrocomputer tatsächlich betrieben wird, beim dynamischen
Einbrenn-Test-Sichtungsverfahren eine Belastung gleichmäßig an
die Elemente des Ein-Chip-Mikrocomputers angelegt, so dass der
Einbrenn-Test-Sichtungseffekt verbessert werden kann.
Bei einem dynamischen Einbrenn-Testsystem für einen Ein-Chip-Mi
krocomputer des Standes der Technik, das einen nichtflüchtigen
Halbleiterspeicher, wie z. B. einen Flash-EEPROM (elektrisch
löschbaren, programmierbaren Nur-Lese-Speicher) einschließt, ist
der Ein-Chip-Mikrocomputer auch aus einem Schreib-Schaltkreis
zum Schreiben von Daten in das Flash-EEPROM, einem Lese-Schalt
kreis zum Lesen von Daten aus dem Flash-EEPROM und einem Lösch-
Schaltkreis zum Durchführen eines Flash-Löschvorgangs auf dem
Flash-EEPROM aufgebaut.
Bei dem oben beschriebenen dynamischen Einbrenn-Testsystem des
Standes der Technik steuert ein Großintegrations-Tester (LSI-
Tester) direkt den Schreib-Schaltkreis, den Lese-Schaltkreis und
den Lösch-Schaltkreis, so dass ein Schreibvorgang, ein Lesevor
gang bzw. ein Löschvorgang auf dem Flash-EEPROM ausgeführt wer
den. Dann, wenn der Lese-Schaltkreis eine Leseanweisung von dem
LSI-Tester empfängt, wird ein Datenwort vom Flash-EEPROM zu dem
LSI-Tester gelesen, so dass der LSI-Tester das gelesene Daten
wort mit den zu erwartenden Daten vergleicht und so eine Verifi
kation ausführt, d. h. feststellt, ob das Flash-EEPROM, der
Schreib-Schaltkreis, der Lese-Schaltkreis und der Flash-Lösch-
Schaltkreis normal sind. Auch werden, um den Einbrenn-Test-Sich
tungseffekt zu verbessern, ohne die Anzahl der dem Ein-Chip-Mi
krocomputer zugeführten Signale zu erhöhen, Testprogramme im
Vorhinein in dem Flash-EEPROM gespeichert, so dass alle inneren
Schaltkreise im Ein-Chip-Mikrocomputer betrieben werden, d. h.
die Belastung wird an alle inneren Schaltkreise so gleichmäßig
wie möglich angelegt. Dies wird später detailliert erklärt.
Bei dem oben beschriebenen Einbrenn-Testsystem des Standes der
Technik muss das EEPROM jedoch eine entsprechende Größe auf
weisen, und der Einbrenn-Sichtungseffekt verschlechtert sich.
Zudem sind die Herstellungskosten für den LSI-Tester hoch. Dies
wird ebenfalls später detailliert erklärt.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Ein-Chip-
Mikrocomputer zu schaffen, der ein nichtflüchtiges Halbleiter
speicher-Bauelement enthält, und dessen dynamisches Einbrenn-
Testverfahren fähig ist, die Größe des nichtflüchtigen Halblei
terspeichers zu verringern und den Einbrenn-Sichtungseffekt mit
einem einfachen Tester zu verbessern.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist in einem Ein-Chip-Mikrocom
puter, der ein nichtflüchtiges Halbleiterspeicher-Bauelement so
wie Schreib-, Lese- und Lösch-Schaltkreise zum Durchführen eines
Schreibvorgangs, eines Lesevorgangs bzw. eines Löschvorgangs auf
dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement enthält, ein
Sequenzer zwischen die Schreib-, Lese- und Lösch-Schaltkreise
und eine Schnittstelle geschaltet. Der Sequenzer empfängt erste
Daten über die Schnittstelle von außen, um die ersten Daten in
das nichtflüchtige Halbleiterspeicher-Bauelement zu schreiben,
die ersten Daten von dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bau
element zu lesen, vergleicht die ersten Daten mit über die
Schnittstelle von außen gelesenen zweiten Daten, und führt so
eine Verifikation des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauele
ments durch, und liest die dritten Daten von dem nichtflüchtigen
Halbleiterspeicher-Bauelement und überträgt die dritten Daten
über die Schnittstelle nach außen.
In einem dynamischen Einbrenn-Testverfahren für zwei Ein-Chip-
Mikrocomputer, die je ein nichtflüchtiges Halbleiterspeicher-
Bauelement enthalten, wird außerdem ein Testprogramm in das
nichtflüchtige Halbleiterspeicher-Bauelement geschrieben, um den
Ein-Chip-Mikrocomputer zu betreiben, indem das Programm verwen
det wird. Dann wird ein Flash-Löschvorgang auf dem nichtflüchti
gen Halbleiterspeicher-Bauelement von einem der Ein-Chip-Mikro
computer durchgeführt. Dann wird ein erster Inhalt des nicht
flüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements des anderen Ein-Chip-
Mikrocomputers zu dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauele
ment des einen Ein-Chip-Mikrocomputers bewegt. Dann wird der er
ste Inhalt des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements
des einen Ein-Chip-Mikrocomputers mit einem zweiten Inhalt des
nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements des nichtflüchti
gen Halbleiterspeicher-Bauelements des anderen Ein-Chip-Mikro
computers verglichen, und so eine Verifikation des nichtflüchti
gen Halbleiterspeicher-Bauelements des einen Ein-Chip-Mikrocom
puters ausgeführt.
Des Weiteren ist in einem dynamischen Einbrenn-Testverfahren für
mindestens einen ersten, zweiten und dritten Ein-Chip-Mikrocom
puter, die ringförmig miteinander verbunden sind und die je ein
nichtflüchtiges Halbleiterspeicher-Bauelement enthalten, ein
Testprogramm in die nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauele
mente des ersten, zweiten und dritten Ein-Chip-Mikrocomputers
geschrieben, um den ersten, zweiten und dritten Ein-Chip-Mikro
computer zu betreiben, indem das Testprogramm verwendet wird.
Dann wird ein Flash-Löschvorgang auf dem nichtflüchtigen
Halbleiterspeicher-Bauelement des ersten Ein-Chip-Mikrocomputers
durchgeführt. Anschließend wird der erste Ein-Chip-Mikrocomputer
betrieben, um Daten von dem dritten Ein-Chip-Mikrocomputer zu
empfangen, die Daten von dem dritten Ein-Chip-Mikrocomputer mit
den Daten von dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement
zu vergleichen, und "0"-Daten an den zweiten Ein-Chip-Mikrocom
puter zu übertragen. Der zweite Ein-Chip-Mikrocomputer wird
ebenfalls betrieben, um die Daten von dem ersten Ein-Chip-Mikro
computer zu empfangen, eine logische ODER-Verknüpfung mit den
Daten von dem ersten Ein-Chip-Mikrocomputer und Daten des nicht
flüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements des zweiten Ein-Chip-
Mikrocomputers durchzuführen, und die aus der logischen ODER-
Verknüpfung resultierenden Daten an den dritten Ein-Chip-Mikro
computer zu übertragen. Des Weiteren wird der dritte Ein-Chip-
Mikrocomputer betrieben, um die Daten von dem zweiten Ein-Chip-
Mikrocomputer zu empfangen, eine logische ODER-Verknüpfung mit
den Daten von dem zweiten Ein-Chip-Mikrocomputer und Daten des
nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements des dritten Ein-
Chip-Mikrocomputers durchzuführen, die aus der logischen ODER-
Verknüpfung resultierenden Daten an den ersten Ein-Chip-Mikro
computer zu übertragen, wenn der zweite Ein-Chip-Mikrocomputer
mit den Daten des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements
des dritten Ein-Chip-Mikrocomputers übereinstimmt, und die Daten
von dem zweiten Ein-Chip-Mikrocomputer an den ersten Ein-Chip-
Mikrocomputer zu übertragen, wenn die Daten von dem zweiten Ein-
Chip-Mikrocomputer nicht mit den Daten des nichtflüchtigen
Halbleiterspeicher-Bauelements des dritten Ein-Chip-Mikrocompu
ters übereinstimmen.
Die vorliegende Erfindung wird besser verständlich aus der fol
genden Beschreibung im Vergleich zum Stand der Technik mit Bezug
auf die beiliegenden Zeichnungen.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltdiagramm, das ein dynamisches Einbrenn-
Testsystem für einen Ein-Chip-Mikrocomputer nach dem
Stand der Technik darstellt;
Fig. 2 ein Blockschaltdiagramm, das eine erste Ausführungsform
des erfindungsgemäßen dynamischen Einbrenn-Testsystems
darstellt;
Fig. 3 ein detailliertes Blockschaltdiagramm des Sequenzers aus
Fig. 2;
Fig. 4 ein Ablaufdiagramm zur Erklärung der Arbeitsweise des dy
namischen Einbrenn-Testsystems aus Fig. 2;
Fig. 5 ein detailliertes Ablaufdiagramm des Verifikationsschrit
tes 403 aus Fig. 4;
Fig. 6 ein detailliertes Ablaufdiagramm des Verifikationsschrit
tes 404 aus Fig. 4;
Fig. 7 ein Blockschaltdiagramm zu Erklärung einer zweiten Aus
führungsform des erfindungsgemäßen dynamischen Einbrenn-
Testsystems;
Fig. 8 ein detailliertes Blockschaltdiagramm des Sequenzers aus
Fig. 7;
Fig. 9 ein Ablaufdiagramm zur Erklärung der Arbeitsweise des dy
namischen Einbrenn-Testsystems aus Fig. 7; und
die Fig. 10A, 10B, 10C und 10D Blockschaltdiagramme zur Er
klärung der Schritte 903, 904, 905 bzw. 906 aus Fig. 9.
Vor der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen wird nun
ein dynamisches Einbrenn-Testsystem für einen Ein-Chip-Mikrocom
puter des Standes der Technik mit Bezug auf Fig. 1 erklärt.
In Fig. 1 unterliegt ein Ein-Chip-Mikrocomputer 1 einem dynami
schen Einbrenn-Test durch einen LSI-Tester 2. Das heißt, der
Ein-Chip-Mikrocomputer 1 ist auf einer Testplatte (nicht ge
zeigt) in einem Hochtemperaturzustandsbehälter montiert. Es sei
darauf hingewiesen, dass eine große Anzahl von Ein-Chip-Mikro
computern an den LSI-Tester 2 angeschlossen sind, jedoch zur
Vereinfachung der Beschreibung nur ein Ein-Chip-Mikrocomputer
dargestellt ist.
Der Ein-Chip-Mikrocomputer 1 ist aus einem Flash-EEPROM 11,
einem Schreib-Schaltkreis 12 zum Schreiben von Daten in das
Flash-EEPROM 1011, einem Lese-Schaltkreis 13 zum Lesen von Daten
von dem Flash-EEPROM 1011 und einem Lösch-Schaltkreis 14 zum
Durchführen eines Flash-Löschvorgangs auf dem Flash-EEEPROM 11
aufgebaut. Es sei darauf hingewiesen, dass der einzelne Mikro
computer 1 andere Schaltkreise, wie z. B. eine Zentraleinheit
(CPU) und einen logischen Schaltkreis (nicht gezeigt) enthält.
Bei dem dynamischen Einbrenn-Test steuert der LSI-Tester 2 di
rekt den Schreib-Schaltkreis 12, den Lese-Schalkreis 13 und den
Lösch-Schaltkreis 14, so dass ein Schreibvorgang, ein Lesevor
gang bzw. ein Flash-Löschvorgang auf dem Flash-EEPROM 1011 aus
geführt werden. Dann, wenn der Lese-Schaltkreis 13 eine Lesean
weisung vom LSI-Tester 2 empfängt, wird ein Datenwort vom Flash-
EEPROM 1011 zum LSI-Tester 2 gelesen, so dass der LSI-Tester 2
das gelesene Datenwort mit zu erwartenden Daten vergleicht, und
so eine Verifikation ausführt, d. h. feststellt, ob das Flash-
EEPROM 11, der Schreib-Schaltkreis 12, der Lese-Schaltkreis 13
und der Flash-Lösch-Schaltkreis 14 normal arbeiten.
In Fig. 1 wird, um den Einbrenn-Test-Sichtungseffekt zu stei
gern, ohne die Anzahl der dem Ein-Chip-Mikrocomputer 1 zugeführ
ten Signale zu erhöhen, ein Testprogramm im Vorhinein im Flash-
EEPROM 11 gespeichert, so dass alle inneren Schaltkreise in dem
Ein-Chip-Mikrocomputer 1 betrieben werden, d. h. die Belastung
wird an alle inneren Schaltkreise so gleichmäßig wie möglich an
gelegt.
In dem oben beschriebenen dynamischen Einbrenn-Testsystem aus
Fig. 1 ist jedoch, um die inneren Schaltkreise im Ein-Chip-Mi
krocomputer 1 vollständig zu betreiben, ein großes im Flash-
EEPROM 1011 gespeichertes Testprogramm erforderlich, um die Grö
ße zu erhöhen. Außerdem wird in dem dynamischen Einbrenn-Test
der Überschreibe-Vorgang des Flash-EEPROMs 11 gesperrt. Daher
verschlechtert sich der Einbrenn-Sichtungseffekt, da es
schwierig ist, das Flash-EEPROM 11 vollständig zu betreiben.
Da der LSI-Tester 2 direkt den Schreib-Schaltkreis 12, den Lese-
Schaltkreis 1013 und den Flash-Lösch-Schaltkreis 14 steuert, so
dass ein Vergleichsvorgang mit den Ausgangsdaten des Flash-
EEPROM 11 durchgeführt wird, ist in dem dynamischen Einbrenn-
Test zudem der LSI-Tester 2 sehr kompliziert, was die Kosten für
das Einbrenn-Testen erhöht.
In Fig. 2, die eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen
dynamischen Einbrenn-Testsystems darstellt, unterliegen zwei
Ein-Chip-Mikrocomputer 1A und 1B, die gleich angeordnet sind,
einem dynamischen Einbrenn-Test durch einen Tester 2'.
Der Ein-Chip-Mikrocomputer 1A enthält einen Sequenzer 15A und
eine serielle Schnittstelle 16A zusätzlich zu einem Flash-EEPROM
11A, einem Schreib-Schaltkreis 12A, einem Lese-Schaltkreis 13A
und einem Lösch-Schaltkreis 14A, die dem Flash-EEPROM 11, dem
Schreib-Schaltkreis 12, dem Lese-Schaltkreis 13 bzw. dem Lösch-
Schaltkreis 14 aus Fig. 1 entsprechen: In ähnlicher Weise
enthält der Ein-Chip-Mikrocomputer 1B einen Sequenzer 15B und
eine serielle Schnittstelle 16B zusätzlich zu einem Flash-EEPROM
11B, einem Schreib-Schaltkreis 12B, einem Lese-Schaltkreis 13B
und einem Lösch-Schaltkreis 14B, die dem Flash-EEPROM 11, dem
Schreib-Schaltkreis 12, dem Lese-Schaltkreis 13 bzw. dem Lösch-
Schaltkreis 14 aus Fig. 1 entsprechen. Das heißt, der Tester 2'
steuert die Schreibe-Schaltkreise 12A und 12B, die Lese-Schalt
kreise 13A und 13B und die Lösch-Schaltkreise 14A und 14B durch
die Sequenzer 15A und 15B. Daher ist die Last des Testers 2'
kleiner als die des LSI-Testers 2 aus Fig. 1, und auch der Tes
ter 2' kann vereinfacht werden.
Es sei darauf hingewiesen, dass der Ein-Chip-Mikrocomputer 1A
(1B) andere Schaltkreise wie z. B. eine Zentraleinheit (CPU) und
einen logischen Schaltkreis (nicht gezeigt) enthält.
Die serielle Schnittstelle 16A ist mit der seriellen Schnitt
stelle 16B verbunden, so dass der Ein-Chip-Mikrocomputer 1A mit
dem Ein-Chip-Mikrocomputer 1B verbunden ist. Beispielsweise wer
den im Ein-Chip-Mikrocomputer 1A die Daten DT zum Ein-Chip-Mi
krocomputer 1B übertragen, während die Daten DR vom Ein-Chip-Mi
krocomputer 1B empfangen werden. Wenn die serielle Schnittstelle
16A oder 16H Daten empfängt, erzeugt die Schnittstelle 16A oder
16B ein Unterbrechungssignal INT und überträgt es zu dem Sequen
zer 15A oder 15B. Es sei darauf hingewiesen, dass, obwohl ein
Eingangsport und ein Ausgangsport unabhängig voneinander in je
der seriellen Schnittstelle 16A und 16B vorgesehen sind, ein
einzelner Port darin vorgesehen sein kann. Auch kann eine paral
lele Schnittstelle anstelle einer der seriellen Schnittstellen
16A und 16B vorgesehen sein.
In Fig. 3, die ein detailliertes Blockschaltdiagramm des Sequen
zers 15A des Ein-Chip-Mikrocomputers 1A aus Fig. 2 zeigt, ist
der Sequenzer 15A aus einem Adressgenerator 151 zum Erzeugen
eines Adresssignals ADD, einer Addiervorrichtung 152 zum Aufwer
ten des Inhalts des Adresssignals ADD um 1, einem Komparator 153
zum Vergleichen von Daten vom Flash-EEPROM 11A mit Daten DR vom
Ein-Chip-Mikrocomputer 1B, den UND-Schaltkreisen 154 und 155,
einem Flip-Flop 156 zum Erzeugen eines Fehlersignals ERA und
einem ModusDecoder 157 zum Empfangen eines Modussignals MDA auf
gebaut, um ein Schreibsignal W, ein Lesesignal R und ein
Löschsignal E zu erzeugen, und so den Schreib-Schaltkreis 12A,
den Lese-Schaltkreis 13A und den Lösch-Schaltkreis 14A zu be
treiben.
Wenn das Unterbrechungssignal INT über den UND-Schaltkreis 155
einem Taktanschluss des Flip-Flops 156 zugeführt wird, greift
das Flip-Flop 156 auf Daten an seinem Daten-Eingang, d. h. das
Ausgangssignal des Komparators 153, über den UND-Schaltkreis 154
zu.
Nachdem der Ausgang Q des Flip-Flops 156 "0" erreicht wird (nie
derer Pegel), d. h. nachdem das Fehlersignal ERA zu "0" gemacht
wird (Fehlerstatus), stoppt der UND-Schaltkreis 154 auch die
Übertragung des Ausgangssignals des Komparators 153, so dass der
Ausgang Q des Flip-Flops 156 auf "0" gehalten wird (Fehlersta
tus). Es sei darauf hingewiesen, dass das Flip-Flop 156 durch
Zuführen eines Einstellsignals ST vor dem Einbrenn-Test initia
lisiert wird. Daher überwacht der Tester 2' das Fehlersignal
ERA, um festzustellen, ob der Ein-Chip-Mikrocomputer 1B normal
arbeitet oder nicht.
Wenn der Modus-Decoder 157 ein Schreibesignal W erzeugt, stoppt
zudem der UND-Schaltkreis 155 die Übertragung des Unterbre
chungssignals INT an das Flip-Flop 156 und stoppt dadurch einen
Verifikationsvorgang.
Es sei darauf hingewiesen, dass der Sequenzer 15B des Ein-Chip-
Mikrocomputers 1B die selbe Anordnung aufweist wie in Fig. 3
dargestellt.
Die Arbeitsweise des dynamischen Einbrenn-Testsystems aus Fig. 2
wird im Folgenden mit Bezug auf die Fig. 4, 5 und 6 erklärt.
Als erstes werden in Schritt 401 die Ein-Chip-Mikrocomputer 1A
und 1B initialisiert. Das heißt, ein Flash-Löschvorgang wird auf
jedem der Flash-EEPROMs 11A und 11B von den Lösch-Schaltkreisen
14A und 14B ausgeführt. Dann wird das selbe Testprogramm in den
EEPROMs 11A und 11B gespeichert.
Als nächstes sind in Schritt 402 die Ein-Chip-Mikrocomputer 1A
und 1B auf einer Testplatte in einem Hochtemperaturzustandsbe
hälter montiert. Es sei darauf hingewiesen, dass die Testplatte
elektrisch an den Tester 2' angeschlossen ist. Das Flip-Flop 136
jedes der Sequenzer 15A und 15B wird ebenso initialisiert, indem
ihnen ein Einstellsignal ST zugeführt wird.
Als Nächstes wird in Schritt 403 eine Verifikation des Flash-
EEPROMs 11A des Ein-Chip-Mikrocomputers 1A durchgeführt. Dies
wird später erklärt.
Als Nächstes wird in Schritt 404 eine Verifikation des Flash-
EEPROMs 11B des Ein-Chip-Mikrocomputers 1B durchgeführt. Dies
wird später erklärt.
Das Ablaufdiagramm aus Fig. 4 wird also durch Schritt 405 ver
vollständigt.
Schritt 403 aus Fig. 4 wird als Nächstes mit Bezug auf Fig. 5
erklärt.
Als erstes wird der Ein-Chip-Mikrocomputer 1A in Schritt S01 ge
mäß dem im Flash-EEPROM 11A gespeicherten Testprogramm betrie
ben, und so wird der logische Schaltkreis (nicht gezeigt) des
Ein-Chip-Mikrocomputers 1A aktiviert. Dieser Vorgang wird durch
geführt, indem ein spezielles Signal an den Ein-Chip-Mikrocompu
ter 1A oder Ähnliches gesendet wird.
Als Nächstes veranlasst in Schritt 502 der Tester 2', dass das
Modussignal MDA im "Flash-Lösch-Modus" ist. Daraufhin betreibt
der Modusdecoder 157 des Sequenzers 15A den Lösch-Schaltkreis
14A, so dass ein Flash-Löschvorgang auf dem EEPROM 11A durchge
führt wird. Das heißt, "0" wird in alle Zellen des Flash-EEPROMs
11A geschrieben.
Als Nächstes veranlasst in Schritt 503 der Tester 2', dass das
Modussignal MDB im "Lesemodus" ist, und veranlasst gleichzeitig,
dass das Modussignal MDA im "Schreibmodus" ist. Daraufhin be
treibt der Modusdecoder 157 des Sequenzers 15B den Lese-Schalt
kreis 13B und der Modusdecoder 157 des Sequenzers 15A betreibt
den Schreib-Schaltkreis 12A. Daraufhin wird der Inhalt des
Flash-EEPROMs 11B über die seriellen Schnittstellen 16B und 16A
zum Flash-EEPROM 11A bewegt. In diesem Fall erzeugt die serielle
Schnittstelle 16A auf den Erhalt eines Wortdatums von der se
riellen Schnittstelle 16B ein Unterbrechungssignal INT, um die
Adresse ADD des Adressgenerators 151 des Sequenzers 16A aufzu
werten. Daher wird jedes Wortdatum des Flash-EEPROMs 11B mit
einer Adresse in die selbe Adresse des Flash-EEPROMs 11A ge
schrieben. Es sei darauf hingewiesen, dass das Flip-Flop 156 des
Sequenzers 15A auf Grund des Vorhandenseins des Schreibsignals W
nicht betrieben wird.
Als Nächstes veranlasst in Schritt 504 der Tester 2', dass das
Modussignal MDB im "Lesemodus" ist und veranlasst gleichzeitig,
dass das Modussignal MDB im "Lesemodus" ist. Daraufhin betreibt
der Modus-Decoder 157 des Sequenzers 15B den Lese-Schaltkreis
138, und der Modus-Decoder 157 des Sequenzers 15A betreibt den
Lese-Schaltkreis 13A. Daraufhin vergleicht der Komparator 153
des Sequenzers 15A die vom Flash-EEPROM 11B gelesenen Wortdaten
mit den vom Flash-EEPROM 11A gelesenen Wortdaten. In diesem Fall
erzeugt auch die serielle Schnittstelle 16A nach Empfang eines
Wortdatums von der seriellen Schnittstelle 16B ein Unterbre
chungssignal INT, um die Adresse ADD dess Adressgenerators 151
des Sequenzers 16A heraufzusetzen. Daher wird jedes Wortdatum
des Flash-EEPROMs 11B, das eine Adresse besitzt, mit dem der
selben Adresse des Flash-EEPROMs 11A verglichen. Zudam wird das
Flip-Flop 156 des Sequenzers 15A auf Grund des Nichtvorhan
denseins des Schreibsignals W betrieben.
Wenn die Daten einer Adresse des Flash-EEPROMs 11B sich von den
Daten der selben Adresse des Flash-EEPROMs 11A unterscheiden,
wird das Ausgangssignal des Komparators 153 des Sequenzers 15A
auf "0" gebracht (niederer Pegel), so dass der Ausgang Q des
Flip-Flops 156 des Sequenzers 15A auf "0" gebracht wird
(ERA = "0"). Ist einmal der Ausgang Q des Flip-Flops 156 des Se
quenzers 15A auf "0" (niederer Pegel), wird der Ausgang Q des
Flip-Flops 156 des Sequenzers 15A nie verändert, da der UND-
Schaltkreis 154 durch den Ausgang Q des Flip-Flops 156 des Se
quenzers 15A arbeitsunfähig wird.
Als Nächstes liest in Schritt 505 der Tester 2' die Daten des
Fehlersignals ERA, um festzustellen, ob das Flash-EEPROM normal
arbeitet oder nicht.
So wird das Ablaufdiagramm aus Fig. 5 durch Schritt 506 vervoll
ständigt.
Schritt 404 aus Fig. 4 wird im Folgenden mit Bezug auf Fig. 6
erklärt.
Als erstes wird der Ein-Chip-Mikrocomputer 1B in Schritt 601 ge
mäß dem im Flash-EEPROM 11B gespeicherten Testprogramm betrie
ben, und so wird der logische Schaltkreis (nicht gezeigt) des
Ein-Chip-Mikrocomputers 1B aktiviert. Dieser Vorgang wird ausge
führt, indem ein spezielles Signal an den Ein-Chip-Mikrocomputer
1B oder Ähnliches gesendet wird.
Als Nächstes veranlasst in Schritt 602 der Tester 2', dass das
Modussignal MDA im "Flash-Lösch-Modus" ist. Daraufhin betreibt
der Modus-Decoder 157 des Sequenzers 15B den Lösch-Schaltkreis
14B, so dass ein Flash-Löschvorgang auf dem EEPROM 11B durchge
führt wird. Das heißt, "0" wird in alle Zellen des Flash-EEPROMs
11B geschrieben.
Als Nächstes veranlasst in Schritt 603 der Tester 2', dass das
Modussignal MDA im "Lesemodus" ist, und veranlasst gleichzeitig,
dass das Modussignal MDB im "Schreibmodus" ist. Daraufhin be
treibt der ModusDecoder 157 des Sequenzers 15A den Lese-Schalt
kreis 13A, und der Modus-Decoder 157 des Sequenzers 15B betreibt
des Schreib-Schaltkreis 12B. Daraufhin wird der Inhalt des
Flash-EEPROMs 11A über die seriellen Schnittstellen 16A und 16B
zum Flash-EEPROM 11B bewegt. In diesem Fall erzeugt die serielle
Schnittstelle 16B nach Erhalt eines Wortdatums von der seriellen
Schnittstelle 16A ein Unterbrechungssignal INT, um die Adresse
ADD des Adressgenerators 151 des Sequenzers 16B aufzuwerten. Da
her wird jedes Wortdatum des Flash-EEPROMs 11A mit einer Adresse
in die selbe Adresse des Flash-EEPROMs 11B geschrieben. Es sei
darauf hingewiesen, dass das Flip-Flop 156 des Sequenzers 15B
auf Grund des Vorhandenseins des Schreibsignals W nicht betrie
ben wird.
Als Nächstes veranlasst in Schritt 604 der Tester 2', dass das
Modussignal MDA im "Lesemodus" ist und veranlasst gleichzeitig,
dass das Modussignal MDB im "Lesemodus" ist. Daraufhin betreibt
der ModusDecoder 157 des Sequenzers 15A den Lese-Schaltkreis
13A, und der ModusDecoder 157 des Sequenzers 15B betreibt den
Lese-Schaltkreis 13B. Daraufhin vergleicht der Komparator 153
des Sequenzers 15B die vom Flash-EEPROM 11A gelesenen Wortdaten
mit den vom Flash-EEPROM 11B gelesenen Wortdaten. In diesem Fall
erzeugt auch die serielle Schnittstelle 16B nach Empfang eines
Wortdatums von der seriellen Schnittstelle 16A ein Unterbre
chungssignal INT, um die Adresse ADD des Adressgenerators 151
des Sequenzers 16B aufzuwerten. Daher wird jedes Wortdatum des
Flash-EEPROMs 11A, das eine Adresse besitzt, mit dem der selben
Adresse des Flash-EEPROMs 11B verglichen. Zudem wird das Flip-
Flop 156 des Sequenzers 15B auf Grund des Nichtvorhandenseins
des Schreibesignals W betrieben.
Wenn die Daten einer Adresse des Flash-EEPROMs 11A sich von den
Daten der selben Adresse des Flash-EEPROMs 11B unterscheiden,
wird das Ausgangssignal des Komparators 153 des Sequenzers 15B
auf "0" gebracht (niederer Pegel), so dass der Ausgang Q des
Flip-Flops 156 des Sequenzers 15B auf "0" gebracht wird
(ERA = "0"). Ist einmal der Ausgang Q des Flip-Flops 156 des Se
quenzers 15B auf "0" (niederer Pegel), wird der Ausgang Q des
Flip-Flops 156 des Sequenzers 15B nie verändert, da der UND-
Schaltkreis 154 durch den Ausgang Q des Flip-Flops 156 des Se
quenzers 15B arbeitsunfähig wird.
Als Nächstes liest in Schritt 605 der Tester 2' die Daten des
Fehlersignals ERB, um festzustellen, ob das Flash-EEPROM 11B
normal arbeitet oder nicht.
So wird das Ablaufdiagramm von Fig. 6 durch Schritt 606 vervoll
ständigt.
Gemäß der ersten Ausführungsform, die in den Fig. 2, 3, 4, 5
und 6 dargestellt ist, wird der Inhalt des Flash-EEPROMs 11B
oder 11A durch die Modussignale MDA und MDB, die vom Tester 2'
erzeugt werden, zu dem Flash-EEPROM 11A oder 11B bewegt. Da der
Ein-Chip-Mikrocomputer 1A oder 1B den Inhalt des Flash-EEPROMs
11A und 11B zu dem Ein-Chip-Mikrocomputer 1B oder 1A wiederher
stellen kann, kann daher der Ein-Chip-Mikrocomputer 1A oder 1B
das Testprogramm wiederherstellen, auch dann, wenn deren Flash-
EEPROM gelöscht wurde. So können das Flash-EEPROM 11A (11B), der
Schreib-Schaltkreis 12A (12B), der Lese-Schaltkreis 13A (13B)
und der Lösch-Schaltkreis 14A (14B) zusätzlich zu dem logischen
Schaltkreis aktiviert werden, anders ausgedrückt können alle
Schaltkreise in dem Ein-Chip-Mikrocomputer 1A (1B) aktiviert
werden. Daher wird die Belastung in einem dynamischen Einbrenn-
Test gleichmäßig an alle Elemente des Ein-Chip-Mikrocomputers 1A
(1B) angelegt, und so wird die Leistung des dynamischen Ein
brenn-Tests gesteigert.
Zusätzlich kann der Tester 2' vereinfacht werden, da eine Funk
tion für das Bewegen des Inhalts des Flash-EEPROMs des einen
Ein-Chip-Mikrocomputers zu dem Flash-EEPROM des anderen Ein-
Chip-Mikrocomputers im Ein-Chip-Mikrocomputer an sich vorgesehen
ist.
Es sei darauf hingewiesen, dass es für den LSI-Tester 2 aus Fig.
1 schwierig war, Einbrenn-Testdaten vom LSI-Tester 2 in das
Flash-EEPROM zu schreiben. Wenn der LSI-Tester zwangsläufig Ein
brenn-Testdaten in das Flash-EEPROM geschrieben hätte, hätte die
Größe des LSI-Testers zugenommen.
In Fig. 2 sind nur zwei Ein-Chip-Mikrocomputer an den Tester 2
angeschlossen, es kann jedoch eine große Anzahl an Ein-Chip-Mi
krocomputern, d. h. 1000 Ein-Chip-Mikrocomputer, an den Tester 2'
angeschlossen werden, die dabei eine Vielzahl von dynamischen
Einbrenn-Testvorgängen gleichzeitig ausführen.
In den Fig. 2 und 3 können die Sequenzer 15A und 15B von der
CPU (Zentraleinheit) und Firmware gebildet sein. Die seriellen
Schnittstellen 16A und 16B können außerdem durch parallele
Schnittstellen ersetzt werden.
In Fig. 7, die eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen
dynamischen Einbrenn-Testsystems darstellt, unterliegen vier
Ein-Chip-Mikrocomputer 1A, 1B, 1C und 1D, die die selbe Anord
nung aufweisen, einem dynamischen Einbrenn-Test durch einen Tes
ter 2'. Die Ein-Chip-Mikrocomputer 1A, 1B, 1C und 1D sind ring
förmig miteinander verbunden. Das heißt, ein Ausgangsport des
Ein-Chip-Mikrocomputers 1A ist an einen Eingangsport des Ein-
Chip-Mikrocomputers 1B angeschlossen. Ein Ausgangsport des Ein-
Chip-Mikrocomputers 1B ist außerdem an einen Eingangsport des
Ein-Chip-Mikrocomputers 1C angeschlossen. Des Weiteren ist ein
Ausgangsport des Ein-Chip-Mikrocomputers 1C an einen Eingang
sport des Ein-Chip-Mikrocomputers 1D angeschlossen. Zusätzlich
ist ein Ausgangsport des Ein-Chip-Mikrocomputers 1D an einen
Eingangsport des Ein-Chip-Mikrocomputers 1A angeschlossen.
In Fig. 7 sei darauf hingewiesen, dass VA, VB, VC und VD die
Verifikations-Modussignale bezeichnen,
Die Ein-Chip-Mikrocomputer 1A, 1B, 1C und 1D haben die selbe
Anordnung wie die aus Fig. 2, außer dass ein ODER-Schaltkreis
158, ein UND-Schaltkreis 159, ein ODER-Schaltkreis 160, ein UND-
Schaltkreis 161 und ein Selektor 162 zu dem Sequenzer 15A hinzu
gefügt sind, wie es in Fig. 8 dargestellt ist. In Fig. 8 wird
auch der UND-Schaltkreis 155 durch ein Verifikationssignal wie
zum Beispiel VA gesteuert, und nicht durch das Schreibsignal W.
Der Selektor 162 selektiert in einem Nicht-Verifikationsmodus
(VA = "0") seinen oberen Eingang, d. h. den ODER-Schaltkreis 158.
Andererseits selektiert der Selektor 162 in einem Verifikations
modus (VA = "1") seinen unteren Eingang, d. h. den UND-Schaltkreis
159, den ODER-Schaltkreis 160 und den UND-Schaltkreis 161.
Die Arbeitsweise das dynamischen Einbrenn-Testsystems aus Fig. 7
wird im Folgenden mit Bezug auf die Fig. 4, 5 und 9 erklärt.
Als erstes werden in Schritt 901 die Ein-Chip-Mikrocomputer 1A,
1B, 1C und 1D initialisiert. Das heißt, ein Flash-Löschvorgang
wird auf jedem der Flash-EEPROMs durch die entsprechenden Lösch-
Schaltkreise durchgeführt. Dann wird das selbe Testprogramm in
den EEPROMs gespeichert.
Als Nächstes sind in Schritt 902 die Ein-Chip-Mikrocomputer 1A,
1B, 1C und 1D in einem Hochtemperaturzustandsbehälter auf einer
Testplatte montiert. Es sei darauf hingewiesen, dass die Test
platte elektrisch an den Tester 2' angeschlossen ist. Das Flip-
Flop 136 jedes der Sequenzer wird ebenso initialisiert, indem
ihm ein Einstellsignal ST zugeführt wird.
Als Nächstes wird in Schritt 903 eine Verifikation des Flash-
EEPROMs des Ein-Chip-Mikrocomputers 1A durchgeführt. Dies wird
später erklärt.
Als Nächstes wird in Schritt 904 eine Verifikation des Flash-
EEPROMs des Ein-Chip-Mikrocomputers 1B durchgeführt. Dies wird
später erklärt.
Als Nächstes wird in Schritt 905 eine Verifikation des Flash-
EEPROMs des Ein-Chip-Mikrocomputers 1C durchgeführt. Dies wird
später erklärt.
Als Nächstes wird in Schritt 906 eine Verifikation des Flash-
EEPROMs des Ein-Chip-Mikrocomputers 1D durchgeführt. Dies wird
später erklärt.
So wird das Ablaufdiagramm aus Fig. 9 durch Schritt 907 vervoll
ständigt.
Schritt 903 aus Fig. 9 wird im Folgenden mit Bezug auf Fig. 10A
erklärt.
Das heißt, im Ein-Chip-Mikrocomputer 1A ist:
MDA = "Lesemodus" und "Schreibmodus"
VA = "1" (Verifikationsmodus)
Auch in den Ein-Chip-Mikrocomputern 1B und 1C ist:
MDB = MDC = "Lesemodus"
VB = VC = "D" (Nicht-Verifikationsmodus)
Des Weiteren ist im Ein-Chip-Mikrocomputer 1D:
MDD = "Lesemodus"
VB = "1" (Verifikationsmodus)
Das heißt, im Ein-Chip-Mikrocomputer 1A ist:
MDA = "Lesemodus" und "Schreibmodus"
VA = "1" (Verifikationsmodus)
Auch in den Ein-Chip-Mikrocomputern 1B und 1C ist:
MDB = MDC = "Lesemodus"
VB = VC = "D" (Nicht-Verifikationsmodus)
Des Weiteren ist im Ein-Chip-Mikrocomputer 1D:
MDD = "Lesemodus"
VB = "1" (Verifikationsmodus)
Folglich vergleicht in dem Ein-Chip-Mikrocomputer 1A der Kom
parator 153 dessen Daten mit den Ausgangsdaten des Ein-Chip-Mi
krocomputers 1D und führt so eine Verifikation aus. Gleich
zeitig werden die Ausgangsdaten des Ein-Chip-Mikrocomputers 1D
im EEPROM des Ein-Chip-Mikrocomputers 1A gespeichert. In diesem
Fall selektiert der Selektor 162 seinen unteren Eingang und
überträgt "0" (niederer Pegel) an den Ein-Chip-Mikrocomputer 1B,
da der UND-Schaltkreis 161 immer durch das Schreibsignal W deak
tiviert wird.
In dem Ein-Chip-Mikrocomputer 1B selektiert der Selektor 162
seinen oberen Eingang. Daher führt der ODER-Schaltkreis 158 eine
logische ODER-Verknüpfung mit den Daten des Ein-Chip-Mikrocompu
ters 1B und den Ausgangsdaten des Ein-Chip-Mikrocomputers 1A
aus, so dass das Ergebnis der logischen ODER-Verknüpfung an den
Ein-Chip-Mikrocomputer 1C übertragen wird. In diesem Falle sind,
da die Ausgangsdaten des Ein-Chip-Mikrocomputers 1A alle "0"
sind, die Ausgangsdaten des Ein-Chip-Mikrocomputers 1B die sel
ben, wie die des EEPROMs des Ein-Chip-Mikrocomputers 1B.
In dem Ein-Chip-Mikrocomputer 1C selektiert der Selektor 162
seinen oberen Eingang. Daher führt der ODER-Schaltkreis 158 eine
logische ODER-Verknüpfung mit den Daten des Ein-Chip-Mikrocompu
ters 1C und den Ausgangsdaten des Ein-Chip-Mikrocomputers 1B
aus, so dass das Ergebnis der logischen ODER-Verknüpfung an den
Ein-Chip-Mikrocomputer 1D übertragen wird. In diesem Falle wird,
falls einige Zellen des EEPROMs des Ein-Chip-Mikrocomputers 1B
in diesem dynamischen Einbrenn-Test kaputt gehen, "0" in den
Zellen entartet. Auch in diesem Falle sind die Ausgangsdaten des
Ein-Chip-Mikrocomputers 1C nicht von den kaputten Zellen des EE-
PROMs des Ein-Chip-Mikrocomputers 1B betroffen, solange nicht
das EEPROM des Ein-Chip-Mikrocomputers 1C kaputt ist. Im Ge
genteil, sogar wenn das EEPROM des Ein-Chip-Mikrocomputers 1C
kaputt ist, sind die Ausgangsdaten des Ein-Chip-Mikrocomputers
1C nicht von den kaputten Zellen des EEPROMs des Ein-Chip-Mikro
computers 1C betroffen, solange nicht das EEPROM des Ein-Chip-
Mikrocomputers 1B kaputt ist. Anders ausgedrückt sind die Aus
gangsdaten des Ein-Chip-Mikrocomputers 1C nicht betroffen, so
lange nicht beide EEPROMs der Ein-Chip-Mikrocomputer 1B und 1C
kaputt sind.
Im Ein-Chip-Mikrocomputer 1D vergleicht der Komparator 153 des
sen Daten mit den Ausgangsdaten des Ein-Chip-Mikrocomputers 1C,
und führt so eine Verifikation durch. Wenn die Daten des EEPROMs
des Ein-Chip-Mikrocomputers 1D nicht mit den Ausgangsdaten des
Ein-Chip-Mikrocomputers 1C übereinstimmen, wird daraufhin das
Ausgangssignal des Komparators 153 auf "0" gebracht, so dass das
Ausgangssignal des UND-Schaltkreises 159 auf "0" gebracht wird.
Da der Selektor 162 seinen unteren Eingang selektiert, gehen da
her die Ausgangsdaten des Ein-Chip-Mikrocomputers 1C durch den
ODER-Schaltkreis 160 und den UND-Schaltkreis 161 zum Ein-Chip-
Mikrocomputer 1A. Es sei darauf hingewiesen, dass, wie oben er
klärt, die Fehlerwahrscheinlichkeit der Ausgangsdaten des Ein-
Chip-Mikrocomputers 1C sehr gering ist.
Dann liest der Tester 2' das Fehlersignal ERD, um festzustellen,
ob die Daten des EEPROMs des Ein-Chip-Mikrocomputers 1D normal
sind oder nicht. Nur wenn das Fehlersignal ERD einen Fehler an
zeigt veranlasst der Tester 2', dass das Modussignal MDD im "Lö
schmodus" ist, um "0" in alle Zellen des EEPROMs des Ein-Chip-
Mikrocomputers 1D zu schreiben und so zu vermeiden, dass sich
die Defekte des Ein-Chip-Mikrocomputers 1D in den anderen Ein-
Chip-Mikrocomputer 1D ausbreiten.
Schließlich liest der Tester 2' das Fehlersignal ERA, um fest
zustellen, ob das EEPROM des Ein-Chip-Mikrocomputers 1A normal
arbeitet.
Schritt 904 aus Fig. 9 wird im Folgenden mit Bezug auf Fig. 10B
erklärt. Es sei darauf hingewiesen, dass alle Flip-Flops 156 ge
setzt werden, indem ihnen ein Einstellsignal ST im Vorhinein zu
geführt wird.
Das heißt, im Ein-Chip-Mikrocomputer 1B ist:
MDB = "Lesemodus" und "Schreibmodus"
VB = "1" (Verifikationsmodus)
Auch in den Ein-Chip-Mikrocomputern 1C und 1D ist:
MDC = MDD = "Lesemodus"
VC = VD = "0" (Nicht-Verifikationsmodus)
Des Weiteren ist im Ein-Chip-Mikrocomputer 1A:
MDA = "Lesemodus"
VA = "1" (Verifikationsmodus)
Das heißt, im Ein-Chip-Mikrocomputer 1B ist:
MDB = "Lesemodus" und "Schreibmodus"
VB = "1" (Verifikationsmodus)
Auch in den Ein-Chip-Mikrocomputern 1C und 1D ist:
MDC = MDD = "Lesemodus"
VC = VD = "0" (Nicht-Verifikationsmodus)
Des Weiteren ist im Ein-Chip-Mikrocomputer 1A:
MDA = "Lesemodus"
VA = "1" (Verifikationsmodus)
Daraufhin liest im Ein-Chip-Mikrocomputer 1B, wie in Schritt
903, der Tester 2' das Fehlersignal ERB, um zu bestimmen, ob das
EEPROM des Ein-Chip-Mikrocomputers 1B normal arbeitet oder
nicht.
Schritt 905 aus Fig. 9 wird im Folgenden mit Bezug auf Fig. 10C
erklärt. Es sei darauf hingewiesen, dass alle Flip-Flops 156 ge
setzt werden, indem ihnen ein Einstellsignal ST im Vorhinein zu
geführt wird.
Das heißt, im Ein-Chip-Mikrocomputer 1C ist:
MDC = "Lesemodus" und "Schreibmodus"
VC = "1" (Verifikationsmodus)
Auch in den Ein-Chip-Mikrocomputern 1D und 1A ist:
MDD = MDA = "Lesemodus"
VD = VA = "0" (Nicht-Verifikationsmodus)
Des Weiteren ist im Ein-Chip-Mikrocomputer 1B:
MDB = "Lesemodus"
VB = "1" (Verifikationsmodus)
Das heißt, im Ein-Chip-Mikrocomputer 1C ist:
MDC = "Lesemodus" und "Schreibmodus"
VC = "1" (Verifikationsmodus)
Auch in den Ein-Chip-Mikrocomputern 1D und 1A ist:
MDD = MDA = "Lesemodus"
VD = VA = "0" (Nicht-Verifikationsmodus)
Des Weiteren ist im Ein-Chip-Mikrocomputer 1B:
MDB = "Lesemodus"
VB = "1" (Verifikationsmodus)
Daraufhin liest im Ein-Chip-Mikrocomputer 1C, wie in Schritt
903, der Tester 2' das Fehlersignal ERC, um zu bestimmen, ob das
EEPROM des Ein-Chip-Mikrocomputers 1C normal arbeitet oder
nicht.
Schritt 906 aus Fig. 9 wird im Folgenden mit Bezug auf Fig. 10D
erklärt. Es sei darauf hingewiesen, dass alle Flip-Flops 156 ge
setzt werden, indem ihnen ein Einstellsignal ST im Vorhinein zu
geführt wird.
Das heißt, im Ein-Chip-Mikrocomputer 1D ist:
MDD = "Lesemodus" und "Schreibmodus"
VD = "1" (Verifikationsmodus)
Auch in den Ein-Chip-Mikrocomputern 1A und 1B ist:
MDA = MDB = "Lesemodus"
VA = VB = "0" (Nicht-Verifikationsmodus)
Des Weiteren ist im Ein-Chip-Mikrocomputer 1C:
MDC = "Lesemodus"
VC = "1" (Verifikationsmodus)
Das heißt, im Ein-Chip-Mikrocomputer 1D ist:
MDD = "Lesemodus" und "Schreibmodus"
VD = "1" (Verifikationsmodus)
Auch in den Ein-Chip-Mikrocomputern 1A und 1B ist:
MDA = MDB = "Lesemodus"
VA = VB = "0" (Nicht-Verifikationsmodus)
Des Weiteren ist im Ein-Chip-Mikrocomputer 1C:
MDC = "Lesemodus"
VC = "1" (Verifikationsmodus)
Daraufhin liest im Ein-Chip-Mikrocomputer 1D, wie in Schritt
903, der Tester 2' das Fehlersignal ERD, um zu bestimmen, ob das
EEPROM des Ein-Chip-Mikrocomputers 1D normal arbeitet oder
nicht.
In der zweiten Ausführungsform, die in den Fig. 9, 10A, 10B,
10C und 10D dargestellt ist, können, auch wenn einer der Ein-
Chip-Mikrocomputer 1A, 1B, 1C und 1D bei einem dynamischen Ein
brenn-Test kaputt geht, die anderen Ein-Chip-Mikrocomputer unter
einem dynamischen Einbrenn-Test sein, und so bestimmen, ob die
EEPROMs der anderen Ein-Chip-Mikrocomputer normal arbeiten oder
nicht.
Obwohl die Anzahl der Ein-Chip-Mikrocomputer, die ringförmig
miteinander verbunden sind, 4 beträgt, kann die Anzahl der Ein-
Chip-Mikrocomputer in der zweiten Ausführungsform 3 oder mehr
als 4 betragen.
Da ein Tester weder den nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-
Baueelementen jedes Ein-Chip-Mikrocomputers Testprogramme zu
führen muss, noch die nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauele
mente jedes Ein-Chip-Mikrocomputers direkt steuern muss, kann
erfindungsgemäß, wie es oben bereits erklärt wurde, die Größe
des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements jedes Ein-
Chip-Mikrocomputers verringert werden, und der dynamische Ein
brenn-Sichtungseffekt kann gesteigert werden, während der Tester
vereinfacht wird.
Claims (17)
1. Ein-Chip-Mikrocomputer, der Folgendes aufweist:
ein nichtflüchtiges Halbleiterspeicher-Bauelement (11A, 11B);
Schreib-, Lese- und Lösch-Schaltkreise (12A, 12B, 13A, 13B, 14A, 14B), die an das nichtflüchtige Halbleiterspeicher-Bauelement zum Durchführen eines Schreibvorgangs, eines Lesevorgangs bzw. eines Löschvorgangs auf das nichtflüchtige Halbleiterspeicher- Bauelement angeschlossen sind;
eine Schnittstelle (16A, 16B);
einen Sequenzer (15A, 15B), der zwischen die Schreib-, Lese- und Löschschaltkreise und die Schnittstelle geschaltet ist, zum Emp fangen erster Daten über die Schnittstelle von außen, um diese ersten Daten in das nichtflüchtige Halbleiterspeicher-Bauelement zu schreiben, Lesen der ersten Daten von dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement, um die ersten Daten mit über die Schnittstelle von außerhalb gelesenen zweiten Daten zu verglei chen, und so eine Verifikation des nichtflüchtigen Halbleiter speicher-Bauelements durchzuführen, und Lesen dritter Daten von dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement und Übertragen dieser Daten über die Schnittstelle nach außen.
ein nichtflüchtiges Halbleiterspeicher-Bauelement (11A, 11B);
Schreib-, Lese- und Lösch-Schaltkreise (12A, 12B, 13A, 13B, 14A, 14B), die an das nichtflüchtige Halbleiterspeicher-Bauelement zum Durchführen eines Schreibvorgangs, eines Lesevorgangs bzw. eines Löschvorgangs auf das nichtflüchtige Halbleiterspeicher- Bauelement angeschlossen sind;
eine Schnittstelle (16A, 16B);
einen Sequenzer (15A, 15B), der zwischen die Schreib-, Lese- und Löschschaltkreise und die Schnittstelle geschaltet ist, zum Emp fangen erster Daten über die Schnittstelle von außen, um diese ersten Daten in das nichtflüchtige Halbleiterspeicher-Bauelement zu schreiben, Lesen der ersten Daten von dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement, um die ersten Daten mit über die Schnittstelle von außerhalb gelesenen zweiten Daten zu verglei chen, und so eine Verifikation des nichtflüchtigen Halbleiter speicher-Bauelements durchzuführen, und Lesen dritter Daten von dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement und Übertragen dieser Daten über die Schnittstelle nach außen.
2. Ein-Chip-Mikrocomputer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass ein Testprogramm in das nichtflüchtige Halbleiterspei
cher-Bauelement geschrieben wird, um den Ein-Chip-Computer zu
betreiben, indem das Testprogramm verwendet wird,
wobei der Sequenzer veranlasst, dass der Lösch-Schaltkreis einen Flash-Löschvorgang auf dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher- Bauelement ausführt, nachdem der Ein-Chip-Computer betrieben wird und bevor die ersten Daten in das nichtflüchtige Halblei terspeicher-Bauelement geschrieben werden.
wobei der Sequenzer veranlasst, dass der Lösch-Schaltkreis einen Flash-Löschvorgang auf dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher- Bauelement ausführt, nachdem der Ein-Chip-Computer betrieben wird und bevor die ersten Daten in das nichtflüchtige Halblei terspeicher-Bauelement geschrieben werden.
3. Ein-Chip-Mikrocomputer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass der Sequenzer Folgendes aufweist:
einen Adressgenerator (151, 152), der zwischen der Schnittstelle und dem Schreib- und Lese-Schaltkreis angeschlossen ist, zum Empfangen eines Unterbrechungssignals (INT) von der Schnittstel le, um eine Adresse (ADD) zu erzeugen und die Adresse zu den Schreib- und Lese-Schaltkreisen zu übertragen; und
eine Fehlererfassungseinheit (153, 154, 155, 156), die an den Leseschaltkreis und die Schnittstelle angeschlossen ist, zum Vergleichen der ersten Daten mit den zweiten Daten, um ein Feh lersignal (ERA, ERB) zu erzeugen, wenn die ersten Daten nicht mit den zweiten Daten übereinstimmen.
einen Adressgenerator (151, 152), der zwischen der Schnittstelle und dem Schreib- und Lese-Schaltkreis angeschlossen ist, zum Empfangen eines Unterbrechungssignals (INT) von der Schnittstel le, um eine Adresse (ADD) zu erzeugen und die Adresse zu den Schreib- und Lese-Schaltkreisen zu übertragen; und
eine Fehlererfassungseinheit (153, 154, 155, 156), die an den Leseschaltkreis und die Schnittstelle angeschlossen ist, zum Vergleichen der ersten Daten mit den zweiten Daten, um ein Feh lersignal (ERA, ERB) zu erzeugen, wenn die ersten Daten nicht mit den zweiten Daten übereinstimmen.
4. Ein-Chip-Mikrocomputer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass der Sequenzer einen Modusdecoder (157) aufweist, der
an die Schreib-, Lese- und Lösch-Schaltkreise angeschlossen ist,
zum Empfangen eines Modussignals (MDA, MDBA) von außen, um die
Schreib-, Lese- und Lösch-Schaltkreise zu betreiben.
5. Ein-Chip-Mikrocomputer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass der Sequenzer einen ODER-Schaltkreis (158) aufweist,
der an den Lese-Schaltkreis und an die Schnittstelle angeschlos
sen ist, zum Durchführen einer logischen ODER-Verknüpfung mit
den ersten Daten, die von dem Lese-Schaltkreis gelesen werden,
und mit den zweiten Daten, die von der Schnittstelle gelesen
werden, um ein Ergebnis der logischen ODER-Verknüpfung über die
Schnittstelle nach außen zu übertragen.
6. Ein-Chip-Mikrocomputer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, dass der Sequenzer einen logischen Schaltkreis (161) auf
weist, der an den Schreib-Schaltkreis angeschlossen ist, zum Er
zeugen eines logischen "0"-Signals, um dieses logische "0"-Sig
nal über die Schnittstelle nach außen zu übertragen, wenn der
Schreib- und der Lese-Schaltkreis betrieben werden.
7. Ein-Chip-Mikrocomputer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, dass der Sequenzer einen logischen Schaltkreis (159, 160)
aufweist, der an den Lese-Schaltkreis, den Fehlererfassungs-
Schaltkreis und die Schnittstelle angeschlossen ist, zum Durch
führen einer ersten logischen ODER-Verknüpfung mit den ersten
Daten, die von dem Lese-Schaltkreis gelesen werden, und auf den
zweiten Daten, die von der Schnittstelle gelesen werden, um ein
Ergebnis der ersten logischen ODER-Verknüpfung über die Schnitt
stelle nach außen zu übertragen, wenn das Fehlersignal nicht er
zeugt wird, und zum Durchführen einer zweiten logischen ODER-
Verknüpfung mit einem logischen "0"-Signal und den zweiten Da
ten, die von der Schnittstelle gelesen werden, um ein Ergebnis
der zweiten logischen ODER-Verknüpfung nach außen zu übertragen,
wobei der Sequenzer veranlasst, dass der Lösch-Schaltkreis einen Flash-Löschvorgang auf dem Halbleiterspeicher-Bauelement durch führt, nachdem das Fehlersignal erzeugt wurde.
wobei der Sequenzer veranlasst, dass der Lösch-Schaltkreis einen Flash-Löschvorgang auf dem Halbleiterspeicher-Bauelement durch führt, nachdem das Fehlersignal erzeugt wurde.
8. Ein-Chip-Mikrocomputer, der Folgendes aufweist:
ein nichtflüchtiges Halbleiterspeicher-Bauelement (11A, 11B);
Schreib-, Lese- und Lösch-Schaltkreise (12A, 12B, 13A, 13B, 14A, 14B), die an das nichtflüchtige Halbleiterspeicher-Bauelement angeschlossen sind, zum Durchführen eines Schreibvorgangs, eines Lesevorgangs bzw. eines Löschvorgangs auf dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement;
eine Schnittstelle (16A, 16B);
eine Sequenzereinrichtung zum Empfangen der ersten Daten über die Schnittstelle von außen, um diese ersten Daten in das nicht flüchtige Halbleiterspeicher-Bauelement zu schreiben, zum Lesen dieser ersten Daten von dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher- Bauelement, um die ersten Daten mit über die Schnittstelle von außerhalb gelesenen zweiten Daten zu vergleichen, und so eine Verifikation des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements auszuführen, und zum Lesen der dritten Daten von dem nichtflüch tigen Halbleiterspeicher-Bauelement und Übertragen der dritten Daten über die Schnittstelle nach außen.
ein nichtflüchtiges Halbleiterspeicher-Bauelement (11A, 11B);
Schreib-, Lese- und Lösch-Schaltkreise (12A, 12B, 13A, 13B, 14A, 14B), die an das nichtflüchtige Halbleiterspeicher-Bauelement angeschlossen sind, zum Durchführen eines Schreibvorgangs, eines Lesevorgangs bzw. eines Löschvorgangs auf dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement;
eine Schnittstelle (16A, 16B);
eine Sequenzereinrichtung zum Empfangen der ersten Daten über die Schnittstelle von außen, um diese ersten Daten in das nicht flüchtige Halbleiterspeicher-Bauelement zu schreiben, zum Lesen dieser ersten Daten von dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher- Bauelement, um die ersten Daten mit über die Schnittstelle von außerhalb gelesenen zweiten Daten zu vergleichen, und so eine Verifikation des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements auszuführen, und zum Lesen der dritten Daten von dem nichtflüch tigen Halbleiterspeicher-Bauelement und Übertragen der dritten Daten über die Schnittstelle nach außen.
9. Ein-Chip-Mikrocomputer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, dass ein Testprogramm in das nichtflüchtige Halbleiterspei
cher-Bauelement geschrieben wird, um den Ein-Chip-Mikrocomputer
zu betreiben, indem das Testprogramm verwendet wird,
wobei die Sequenzereinrichtung veranlasst, dass der Lösch- Schaltkreis einen Flash-Löschvorgang auf dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement durchführt, nachdem der Ein-Chip- Mikrocomputer betrieben wurde und bevor die ersten Daten in das nichtflüchtige Halbleiterspeicher-Bauelement geschrieben werden.
wobei die Sequenzereinrichtung veranlasst, dass der Lösch- Schaltkreis einen Flash-Löschvorgang auf dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement durchführt, nachdem der Ein-Chip- Mikrocomputer betrieben wurde und bevor die ersten Daten in das nichtflüchtige Halbleiterspeicher-Bauelement geschrieben werden.
10. Ein-Chip-Mikrocomputer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, dass die Sequenzereinrichtung Folgendes aufweist:
einen Adressgenerator zum Empfangen eines Unterbrechungssignals (INT) von der Schnittstelle, um eine Adresse (ADD) an die Schreib- und Lese-Schaltkreise zu übertragen; und
eine Fehlererfassungseinrichtung zum Vergleichen der ersten Da ten mit den zweiten Daten, um ein Fehlersignal (ERA, ERB) zu er zeugen, wenn die ersten Daten nicht mit den zweiten Daten über einstimmen.
einen Adressgenerator zum Empfangen eines Unterbrechungssignals (INT) von der Schnittstelle, um eine Adresse (ADD) an die Schreib- und Lese-Schaltkreise zu übertragen; und
eine Fehlererfassungseinrichtung zum Vergleichen der ersten Da ten mit den zweiten Daten, um ein Fehlersignal (ERA, ERB) zu er zeugen, wenn die ersten Daten nicht mit den zweiten Daten über einstimmen.
11. Ein-Chip-Mikrocomputer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, dass die Sequenzereinrichtung eine Modus-Decodiereinrich
tung zum Empfangen eines Modussignals (MDA, MDBA) von außen auf
weist, um die Schreib-, Lese- und Lösch-Schaltkreise zu betrei
ben.
12. Ein-Chip-Mikrocomputer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, dass die Sequenzereinrichtung eine logische ODER-Einrich
tung zum Durchführen einer logischen ODER-Verknüpfung mit den
ersten von dem ersten Lese-Schaltkreis gelesenen Daten und von
der Schnittstelle gelesenen zweiten Daten aufweist, um ein Er
gebnis der logischen ODER-Verknüpfung über die Schnittstelle
nach außen zu übertragen.
13. Ein-Chip-Mikrocomputer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, dass die Sequenzereinrichtung eine logische Einrichtung zum
Erzeugen eines logischen "0"-Signals aufweist, um das logische
"0"-Signal über die Schnittstelle nach außen zu übertragen, wenn
die Schreib- und Lese-Schaltkreise betrieben werden.
14. Ein-Chip-Mikrocomputer nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Sequenzereinrichtung eine logische Einrich
tung zum Durchführen einer ersten logischen ODER-Verknüpfung mit
den ersten von dem Lese-Schaltkreis gelesenen Daten und den
zweiten von der Schnittstelle gelesenen Daten aufweist, um ein
Ergebnis der ersten logischen ODER-Verknüpfung über die Schnitt
stelle nach außen zu übertragen, wenn das Fehlersignal nicht er
zeugt wird, und zum Durchführen einer zweiten logischen ODER-
Verknüpfung mit einem logischen "0"-Signal und den zweiten von
der Schnittstelle gelesenen Daten, um ein Ergebnis der zweiten
logischen ODER-Verknüpfung nach außen zu übertragen,
wobei der Sequenzer veranlasst, dass der Lösch-Schaltkreis einen
Flash-Löschvorgang auf dem Halbleiterspeicher-Bauelement aus
führt, nachdem das Fehlersignal erzeugt wird.
15. Dynamisches Einbrenn-Testverfahren für zwei Ein-Chip-Mikro
computer (1A, 1B), die je ein nichtflüchtiges Halbleiterspei
cher-Bauelement (11A, 11B) aufweisen, das die folgenden Schritte
umfasst:
Schreiben eines Testprogramms in die nichtflüchtigen Halbleiter speicher-Bauelemente der Ein-Chip-Mikrocomputer, um die Ein- Chip-Mikrocomputer zu betreiben, indem das Testprogramm verwen det wird;
Durchführen eines Flash-Löschvorgangs auf dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement, nachdem die Ein-Chip-Mikrocompu ter betrieben werden;
Bewegen eines ersten Inhalts des nichtflüchtigen Halbleiterspei cher-Bauelements des anderen Ein-Chip-Mikrocomputers zu dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement des einen Ein- Chip-Mikrocomputers, nachdem das nichtflüchtige Halbleiterspei cher-Bauelement eines der Ein-Chip-Mikrocomputer gelöscht wird; und
Vergleichen des ersten Inhalts des nichtflüchtigen Halbleiter speicher-Bauelements des einen Ein-Chip-Mikrocomputers mit einem zweiten Inhalt des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauele ments des anderen Ein-Chip-Mikrocomputers, wodurch eine Verifi kation des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements des einen Ein-Chip-Mikrocomputers ausgeführt wird.
Schreiben eines Testprogramms in die nichtflüchtigen Halbleiter speicher-Bauelemente der Ein-Chip-Mikrocomputer, um die Ein- Chip-Mikrocomputer zu betreiben, indem das Testprogramm verwen det wird;
Durchführen eines Flash-Löschvorgangs auf dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement, nachdem die Ein-Chip-Mikrocompu ter betrieben werden;
Bewegen eines ersten Inhalts des nichtflüchtigen Halbleiterspei cher-Bauelements des anderen Ein-Chip-Mikrocomputers zu dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement des einen Ein- Chip-Mikrocomputers, nachdem das nichtflüchtige Halbleiterspei cher-Bauelement eines der Ein-Chip-Mikrocomputer gelöscht wird; und
Vergleichen des ersten Inhalts des nichtflüchtigen Halbleiter speicher-Bauelements des einen Ein-Chip-Mikrocomputers mit einem zweiten Inhalt des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauele ments des anderen Ein-Chip-Mikrocomputers, wodurch eine Verifi kation des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements des einen Ein-Chip-Mikrocomputers ausgeführt wird.
16. Dynamisches Einbrenn-Testverfahren für mindestens einen er
sten, zweiten und dritten Ein-Chip-Mikrocomputer (1A, 1B, 1C,
1D), die ringförmig miteinander verbunden sind und je ein nicht
flüchtiges Halbleiterspeicher-Bauelement enthalten, das folgende
Schritte aufweist:
Schreiben eines Testprogramms in die nichtflüchtigen Halbleiter speicher-Bauelemente des ersten, zweiten und dritten Ein-Chip- Mikrocomputers, um die ersten, zweiten und dritten Ein-Chip-Mi krocomputer zu betreiben, indem das Testprogramm verwendet wird;
Durchführen eines Flash-Löschvorgangs auf dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement des ersten Ein-Chip-Mikrocompu ters, nachdem der erste, zweite und dritte Ein-Chip-Mikrocompu ter betrieben werden;
Betreiben des ersten Ein-Chip-Mikrocomputers, um Daten von dem dritten Ein-Chip-Mikrocomputer zu empfangen, die Daten von dem dritten Ein-Chip-Mikrocomputer mit Daten des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements zu vergleichen, und "0"-Daten an den zweiten Ein-Chip-Mikrocomputer zu übertragen;
Betreiben des zweiten Ein-Chip-Mikrocomputers, um Daten von dem ersten Ein-Chip-Mikrocomputer zu empfangen, eine logische ODER- Verknüpfung mit den Daten von dem ersten Ein-Chip-Mikrocomputer und den Daten des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements des zweiten Ein-Chip-Mikrocomputers durchzuführen, die aus der logischen ODER-Verknüpfung resultierenden Daten an den dritten Ein-Chip-Mikrocomputer zu übertragen; und
Betreiben des dritten Ein-Chip-Mikrocomputers, um die Daten von dem zweiten Ein-Chip-Mikrocomputer zu empfangen, eine logische ODER-Verknüpfung mit den Daten von dem zweiten Ein-Chip-Mikro computer und Daten des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bau elements des dritten Ein-Chip-Mikrocomputers durchzuführen, die aus der logischen ODER-Verknüpfung resultierenden Daten an den ersten Ein-Chip-Mikrocomputer zu übertragen, wenn der zweite Ein-Chip-Mikrocomputer mit den Daten des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements des dritten Ein-Chip-Mikrocompu ters übereinstimmt, und die Daten von dem zweiten Ein-Chip-Mi krocomputer an den ersten Ein-Chip-Mikrocomputer zu übertragen, wenn die Daten von dem zweiten Ein-Chip-Mikrocomputer nicht mit den Daten des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements des dritten Ein-Chip-Mikrocomputers übereinstimmen.
Schreiben eines Testprogramms in die nichtflüchtigen Halbleiter speicher-Bauelemente des ersten, zweiten und dritten Ein-Chip- Mikrocomputers, um die ersten, zweiten und dritten Ein-Chip-Mi krocomputer zu betreiben, indem das Testprogramm verwendet wird;
Durchführen eines Flash-Löschvorgangs auf dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelement des ersten Ein-Chip-Mikrocompu ters, nachdem der erste, zweite und dritte Ein-Chip-Mikrocompu ter betrieben werden;
Betreiben des ersten Ein-Chip-Mikrocomputers, um Daten von dem dritten Ein-Chip-Mikrocomputer zu empfangen, die Daten von dem dritten Ein-Chip-Mikrocomputer mit Daten des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements zu vergleichen, und "0"-Daten an den zweiten Ein-Chip-Mikrocomputer zu übertragen;
Betreiben des zweiten Ein-Chip-Mikrocomputers, um Daten von dem ersten Ein-Chip-Mikrocomputer zu empfangen, eine logische ODER- Verknüpfung mit den Daten von dem ersten Ein-Chip-Mikrocomputer und den Daten des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements des zweiten Ein-Chip-Mikrocomputers durchzuführen, die aus der logischen ODER-Verknüpfung resultierenden Daten an den dritten Ein-Chip-Mikrocomputer zu übertragen; und
Betreiben des dritten Ein-Chip-Mikrocomputers, um die Daten von dem zweiten Ein-Chip-Mikrocomputer zu empfangen, eine logische ODER-Verknüpfung mit den Daten von dem zweiten Ein-Chip-Mikro computer und Daten des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bau elements des dritten Ein-Chip-Mikrocomputers durchzuführen, die aus der logischen ODER-Verknüpfung resultierenden Daten an den ersten Ein-Chip-Mikrocomputer zu übertragen, wenn der zweite Ein-Chip-Mikrocomputer mit den Daten des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements des dritten Ein-Chip-Mikrocompu ters übereinstimmt, und die Daten von dem zweiten Ein-Chip-Mi krocomputer an den ersten Ein-Chip-Mikrocomputer zu übertragen, wenn die Daten von dem zweiten Ein-Chip-Mikrocomputer nicht mit den Daten des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements des dritten Ein-Chip-Mikrocomputers übereinstimmen.
17. Verfahren nach Anspruch 16, das weiter das Durchführen eines
Löschvorgangs auf dem nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauele
ment des dritten Ein-Chip-Mikrocomputers aufweist, wenn die Da
ten von dem zweiten Ein-Chip-Mikrocomputer nicht mit den Daten
des nichtflüchtigen Halbleiterspeicher-Bauelements des dritten
Ein-Chip-Mikrocomputers übereinstimmen.
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=18976487
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