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DE10217513A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Analyse von verdeckten, oberflächennahen Schichten mittels Photoelektronen-Spektrometrie - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Analyse von verdeckten, oberflächennahen Schichten mittels Photoelektronen-Spektrometrie

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DE10217513A1
DE10217513A1 DE2002117513 DE10217513A DE10217513A1 DE 10217513 A1 DE10217513 A1 DE 10217513A1 DE 2002117513 DE2002117513 DE 2002117513 DE 10217513 A DE10217513 A DE 10217513A DE 10217513 A1 DE10217513 A1 DE 10217513A1
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rays
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Henning Bubert
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GES FOERDERUNG SPEKTROCHEMIE
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N23/00Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00
    • G01N23/22Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by measuring secondary emission from the material
    • G01N23/227Measuring photoelectric effect, e.g. photoelectron emission microscopy [PEEM]

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Abstract

Mit einem Verfahren zur Analyse von verdeckten, oberflächennahen Schichten mittels Photoelektronen-Spektrometrie, bei welchem die Oberfläche der zu analysierenden Probe mit Röntgenstrahlungen angeregt wird und die austretenden Photoelektronen anschließend gemessen und ausgewertet werden, soll eine Lösung geschaffen werden, mit der verdeckte, oberflächennahe Schichten einer Probe ohne Schichtabtrag zuverlässig analysiert werden können. DOLLAR A Dies wird dadurch erreicht, dass die zu analysierende Probe mit Röntgenstrahlungen zweiter unterschiedlicher Energien angeregt wird und die entsprechend der jeweiligen Anregungsenergie austretenden Photoelektronen getrennt gemessen werden und aus diesen Messwerten die Schichtzusammensetzung bestimmt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Analyse von verdeckten, oberflächennahen Schichten mittels Photoelektronen- Spektrometrie, bei welchem die Oberfläche der zu analysierenden Probe mit Röntgenstrahlungen angeregt wird und die austretenden Photoelektronen anschließend gemessen und ausgewertet werden sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Bei Photoelektronen-Spektrometrieverfahren wird eine anregende Röntgenstrahlung auf die Oberfläche einer zu analysierenden Probe aufgebracht. Die anregende Strahlung trifft auf die Elektronen in der Probe. Ein Teil der angeregten Elektronen verläßt den Probenfestkörper und die Energie der Elektronen kann mittels eines Analysators bestimmt werden. Aus dieser Energie wird die Bindungsenergie der ausgelösten Elektronen berechnet. Die Bindungsenergie der Elektronen ist elementspezifisch, so dass eine Elementanalyse der Oberfläche möglich ist.
  • Bei vielen zu analysierenden Proben interessiert nicht nur die chemische Zusammensetzung der obersten Schicht, sondern von besonderem Interesse ist die Zusammensetzung der von der obersten Schicht verdeckten Schicht. Um solche verdeckten oberflächennahen Schichten mittels der Photoelektronen-Spektrometrie zu analysieren, werden gegenwärtig zwei verschiedene Verfahren eingesetzt:
    Die verdeckende Schicht wird durch materialabtragende Verfahren, wie z. B. dem Ionenätzen, entfernt und so die verborgene Schicht der direkten Analyse zugänglich gemacht. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht offensichtlich darin, dass die Oberfläche der Probe unwiederbringlich zerstört wird, was in vielen Fällen nicht hinnehmbar ist. Ferner kann es zu unerwünschten Verfälschungen der wahren chemischen Zusammensetzung, z. B. durch bevorzugtes Ionenätzen, kommen.
  • Alternativ kann die Probe nach einer ersten Messung gekippt und dann erneut angeregt werden. Die effektive Austrittstiefe für Photoelektronen hängt nämlich unter anderem vom Emissionswinkel der detektierten Photoelektronen in Bezug auf die Oberflächennormale der Probe ab. Dabei ist die Austrittstiefe die Dicke der oberflächennahen Schicht, aus der etwa 63% der detektierten Elektronen unter einen Emissionswinkel von 0° kommen. Sie hängt außerdem von der Energie der Photoelektronen und dem Material ab, das sie durchqueren. Wird die Probe gekippt, so ändert sich der Emissionswinkel und damit auch die effektive Austrittstiefe der Photoelektronen. Somit werden durch Nippen der Probe oberflächennahe Schichten unterschiedlicher Dicke erfasst und aus den Messdaten läßt sich die chemische Zusammensetzung der verdeckten Schicht berechnen. Von Nachteil bei diesem Verfahren mit gekippter Probe ist, dass dieses Verfahren nur sequentiell durchgeführt werden kann. Von wesentlichem weiteren Nachteil ist, dass durch das Kippen der Probe im allgemeinen Verfälschungen durch die Morphologie der Oberfläche auftreten können. Ferner können auch nicht alle Proben gekippt werden, z. B. Pulverproben. Dieses Verfahren ist somit nicht zuverlässig und kann auch nicht in allen Fällen angewendet werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Lösung zu schaffen, mit der mittels der Photoelektronen-Spektrometrie verdeckte, oberflächennahe Schichten einer Probe ohne Schichtabtrag zuverlässig analysiert werden können.
  • Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren der eingangs bezeichneten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die zu analysierende Probe mit Röntgenstrahlungen zweier unterschiedlicher Energien angeregt wird und die entsprechend der jeweiligen Anregungsenergie austretenden Photoelektronen getrennt gemessen werden und aus diesen Messwerten die Schichtzusammensetzung bestimmt wird.
  • Wird die zu analysierende Probe mit Röntgenstrahlungen zweier unterschiedlicher Energien E1 und E2 angeregt, so besitzen die Photoelektronen für ein und denselben Bindungszustand unterschiedliche kinetische Energien entsprechend der Energien der anregenden Röntgenstrahlungen. Da die Austrittstiefe von der Energie der Photoelektronen abhängig ist, werden die Photoelektronen entsprechend der Anregungsenergie E1 und E2 getrennt gemessen. Aus der Differenz der beiden Messungen läßt sich die chemische Zusammensetzung einer verdeckten, oberflächennahen Schicht bestimmen.
  • Die Oberfläche der Probe muss nicht abgetragen und zerstört werden, auch ein Kippen ist nicht erforderlich. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens ist, dass es mit den auf dem Markt befindlichen Photoelektronen-Spektrometern kompatibel und integrierbar ist, d. h., wenn von der Möglichkeit der Analyse einer verdeckten Schicht nicht Gebrauch gemacht werden soll, so kann das Photoelektronen-Spektrometer, welches das vorgeschlagene Verfahren zulässt, auch in der heute üblichen Weise betrieben werden. Ferner ist von Vorteil, dass mittels der Messwerte, die am Ende der Datenerfassung im Datenerfassungssystem vorliegen, die beiden Messkanäle leicht zueinander mittels einer homogenen Probe geeicht werden können.
  • Nach einer ersten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die zu analysierende Probe sequentiell mit Röntgenstrahlungen zweier unterschiedlicher Energien angeregt wird.
  • Alternativ wird die zu analysierende Probe gleichzeitig mit Röntgenstrahlungen zweier unterschiedlicher Energien angeregt. Bei dieser Ausgestaltung ist ferner bevorzugt vorgesehen, dass die beiden Röntgenstrahlungen unterschiedlicher Energien jeweils mit unterschiedlichen Frequenzen moduliert werden, und dass das aus dem Photoelektronendetektor austretende Messsignal über zwei parallele Kanäle geführt wird, wobei der erste Kanal mit einem elektronischen Filter der ersten Frequenz und der zweite Kanal mit einem elektronischen Filter der zweiten Frequenz ausgestattet sind. Die Röntgenstrahlung der ersten Anode wird beispielsweise mit der Frequenz f1 und die der zweiten Anode mit der Frequenz f2 moduliert. Dadurch ist auch die Emission der Photoelektronen mit diesen beiden Frequenzen moduliert. Am Ausgang des Photoelektronendetektors wird das Messsignal über zwei parallele Kanäle geführt, wobei der erste Kanal mit einem elektronischen Filter der Frequenz f1 und der zweite Kanal mit einem elektronischen Filter der Frequenz f2 ausgestattet sind. Am Ende der Aufnahmezeit liegen im Datenerfassungssystem die Messwerte von zwei Spektren getrennt vor, die zu zwei unterschiedlichen Tiefenbereichen gehören.
  • Zur Lösung der eingangs gestellten Aufgabe sieht die Erfindung auch eine Vorrichtung zur Durchführung des vorbeschriebenen Verfahrens vor, die gekennzeichnet ist durch eine Zwillingsanode mit einer ersten Anodenfläche mit einer ersten Elementbeschichtung und einer zweiten Anodenfläche mit einer zweiten Elementbeschichtung und durch einen Photoelektronendetektor mit Auswerteeinheit.
  • Für die Erzeugung von Röntgenstrahlungen der beiden Energien E1 und E2 wird somit bevorzugt eine Zwillingsanode ("Twin- Anode") verwendet, bei welcher die eine Anodenfläche mit dem ersten Element A1 und die zweite Anodenfläche mit dem zweiten Element A2 beschichtet sind, deren Röntgenstrahlungen erzeugt werden sollen.
  • Die Anregung der zu analysierenden Probe und damit die Erfassung der Photoelektronen läßt sich gerätetechnisch unterschiedlich realisieren.
  • Bei einer bevorzugten ersten Ausgestaltung sind die beiden Anoden sequentiell betreibbar. Ein Umschalten von der einen Anode auf die andere Anode erfolgt dann nach jedem Überlauf ("Sweep") bei der Aufnahme eines Spektrums. Synchron zu diesem Umschalten wird auch das Messsignal am Ausgang des Photoelektronendetektors von dem einen Kanal des Datenerfassungssystems auf den anderen Kanal umgeschaltet. Am Ende der Aufnahmezeit liegen im Datenerfassungssystem die Messwerte von zwei Spektren getrennt vor, die zu zwei unterschiedlichen Tiefenbereichen gehören.
  • Alternativ dazu werden die beiden Anoden gleichzeitig betrieben, wobei dann bevorzugt die erste Anode mit einem ersten Frequenzmodulator und die zweite Anode mit einem zweiten Frequenzmodulator versehen sind und wobei am Ausgang des Photoelektronendetektors zwei parallele Kanäle für das Messsignal vorgesehen sind, wobei der erste Kanal mit einem elektonischen Filter der ersten Frequenz und der zweite Kanal mit einem elektronischen Filter der zweiten Frequenz ausgestattet sind.
  • Die Modulation kann unterschiedlich vorgenommen werden. So kann zwischen den Kathoden und den jeweiligen Anoden der Röntgenröhre jeweils ein Steuergitter angeordnet sein, mit dem die Elektronenströme und somit auch die Intensitäten der Röntgenstrahlung moduliert werden können. Alternativ können die Hochspannungen der Röntgenröhre selbst moduliert werden, so dass ebenfalls die Intensitäten der Röntgenstrahlung moduliert werden.
  • Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert. Diese zeigt in:
  • Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Photoelektronen- Spektrometers,
  • Fig. 2 eine schematische Darstellung einer oberflächennahen Tiefenprofilanalytik mit zwei unterschiedlichen Anregungsenergien und
  • Fig. 3 einen Schnitt durch den Kopf einer modifizierten Röntgenzwillingsanode.
  • In Fig. 1 ist ein schematisch dargestelltes Photoelektronen-Spektrometer allgemein mit 1 bezeichnet. Dieses Spektrometer 1 weist einen Eingang 2 auf, unter dem eine zu analysierende Probe 3 anzuordnen ist. Angrenzend an den Eingang 2 wird die Probe 3 mit Röntgenstrahlung angeregt, die mit einem Strahlkegel 4 angedeutet ist. Die aus der Probe 3 austretenden Photoelektronen treten durch den Eingang 2 in ein Transfer-System 5 ein, in dem hintereinander beispielsweise zwei Linsen 6 und 7 angeordnet sind. Am Ende des Transfer- Systems 5 ist eine Austrittsöffnung 8 vorgesehen, an welche sich zur Ablenkung der Photoelektronen ein etwa halkugelförmiger Analysatorraum 9 anschließt, der beidseitig von elektrostatischen Halbschalen 10 begrenzt ist, die unterschiedliche elektrische Potentiale aufweisen. An einem Austritt 11 des Analysatorraumes 9 ist ein Photoelektronendetektor 12 angeordnet, dessen Ausgangssignal 13 auf zwei Kanäle 14, 15 in nachfolgend noch näher beschriebener Weise verzweigbar ist, wobei je nach Ausgestaltung in den Kanälen 14, 15 unterschiedliche Frequenzmodulatoren f1 und f2 vorgesehen sein können. Die Kanäle 14, 15 enden in einer allgemein mit 16 bezeichneten Datenverarbeitung.
  • Wesentlich für die Erfindung ist, dass die Probe 3 mit Röntgenstrahlungen zweier unterschiedlicher Energien E1 und E2 bestrahlt wird, was vorzugsweise mit Hilfe einer Röntgenzwillingsanode 17 erreicht wird, die in Fig. 2 angedeutet und in Fig. 3 detaillierter dargestellt ist. Diese Anode 17 weist zwei Anodenflächen A1 und A2 jeweils mit unterschiedlicher Elementbeschichtung auf, so dass sich je nach Aktivierung der jeweiligen Anodenfläche A1 bzw. A2 Röntgenstrahlungen unterschiedlicher Energien E1 (E1 = h ν1) und E2 (E2 = h ν2) ergeben. Diese Röntgenstrahlungen treffen auf die Oberfläche 3a der Probe 3 und dringen in die Probe ein. Ein Teil der so angeregten Photoelektronen tritt aus der Probe 3 aus, und zwar je nach Anregungsenergie entweder mit einer kinetischen Energie Ekin,1 oder Ekin,2. Diese Photoelektronen treten dann in das Transfer-System 5 des Photoelektronen-Spektrometers 1 ein.
  • Der genauere Aufbau der in Fig. 2 schematisch angedeuteten Röntgenzwillingsanode 17 ergibt sich in einer speziellen Ausführungsform aus Fig. 3. Jedem Anodenelement A1 bzw. A2 der Zwillingsanode 17 ist jeweils ein Heizdraht (Kathode) zugeordnet. Im Bereich zwischen dem jeweiligen Heizdraht und dem zugeordneten Anodenelement ist jeweils ein Steuergitter angeordnet, mit dem die angedeuteten Elektronenströme mit einer Frequenz f1 bzw. f2 moduliert werden können. Mit einer derartigen Zwillingsanode läßt sich die Probe 3 gleichzeitig mit Röntgenstrahlungen zweier unterschiedlicher Energien E1 und E2 anregen.
  • Durch diese Frequenzmodulation ist auch die Emission der Photoelektronen mit diesen beiden Frequenzen f1 und f2 moduliert. Am Ausgang des Photoelektronendetektors 12 wird deshalb das Messsignal über die beiden parallelen Kanäle 14, 15 geführt, wobei der erste Kanal 14 mit einem elektronischen Filter der Frequenz f1 und der zweite Kanal 15 mit einem elektronischen Filter der Frequenz f2 ausgestattet sind. Am Ende der Aufnahmezeit liegen dann in der Datenverarbeitung 16 die Messwerte von zwei Spektren getrennt vor, die zu zwei unterschiedlichen Tiefenbereichen der Probe 3 gehören.
  • Neben der dargestellten Modulation mit Steuergittern können alternativ auch die Hochspannungen der Röntgenröhre selbst moduliert werden, so dass ebenfalls die Intensitäten der Röntgenstrahlungen moduliert werden.
  • Alternativ zur Modulation der Röntgenstrahlungen bei gleichzeitiger Analyse kann die zu analysierende Probe auch sequentiell mit Röntgenstrahlungen zweier unterschiedlicher Energien E1 und E2 angeregt werden. Ein Umschalten von dem einen Anodenelement A1 auf das andere A2 erfolgt dann nach jedem Überlauf bei der Aufnahme eines Spektrums. Synchron zu diesem Umschalten wird dann auch das Messsignal am Ausgang des Photoelektronendetektors von dem einen Kanal 14 auf den anderen Kanal 15 der Datenverarbeitung 16 umgeschaltet. Am Ende der Aufnahmezeit liegen dann wiederum in der Datenverarbeitung die Messwerte von zwei Spektren getrennt vor, die zu zwei unterschiedlichen Tiefenbereichen gehören. Anstelle einer Zwillingsanode können grundsätzlich auch Drillings-, Vierlingsanoden, usw. eingesetzt werden.

Claims (8)

1. Verfahren zur Analyse von verdeckten, oberflächennahen Schichten mittels Photoelektronen-Spektrometrie, bei welchem die Oberfläche der zu analysierenden Probe mit Röntgenstrahlungen angeregt wird und die austretenden Photoelektronen anschließend gemessen und ausgewertet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die zu analysierende Probe mit Röntgenstrahlungen zweier unterschiedlicher Energien angeregt wird und die entsprechend der jeweiligen Anregungsenergie austretenden Photoelektronen getrennt gemessen werden und aus diesen Messwerten die Schichtzusammensetzung bestimmt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu analysierende Probe sequentiell mit Röntgenstrahlungen zweier unterschiedlicher Energien angeregt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zu analysierende Probe gleichzeitig mit Röntgenstrahlungen zweier unterschiedlicher Energien angeregt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Röntgenstrahlungen unterschiedlicher Energien jeweils mit unterschiedlichen Frequenzen moduliert werden, und dass das aus dem Photoelektronendetektor austretende Messsignal über zwei parallele Kanäle geführt wird, wobei der erste Kanal mit einem elektronischen Filter der ersten Frequenz und der zweite Kanal mit einem elektronischen Filter der zweiten Frequenz ausgestattet sind.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Zwillingsanode (17) mit einer ersten Anodenfläche (A1) mit einer ersten Elementbeschichtung und einer zweiten Anodenfläche (A2) mit einer zweiten Elementbeschichtung und durch einen Photoelektronendetektor (12) mit Auswerteeinheit (16).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Anoden (A1, A2) sequentiell betreibbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Anoden (A1, A2) gleichzeitig betreibbar sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Anode (A1) mit einem ersten Frequenzmodulator und die zweite Anode (A2) mit einem zweiten Frequenzmodulator versehen sind und dass am Ausgang des Photoelektronendetektors (12) zwei parallele Kanäle (14, 15) für das Messsignal vorgesehen sind, wobei der erste Kanal mit einem elektonischen Filter der ersten Frequenz und der zweite Kanal mit einem elektronischen Filter der zweiten Frequenz ausgestattet sind.
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