DE10216909C1 - Spannungspegel-Wandlerschaltung für Speicherdecodierschaltungen - Google Patents
Spannungspegel-Wandlerschaltung für SpeicherdecodierschaltungenInfo
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Abstract
Spannungspegel-Wandlerschaltung zur Ansteuerung einer Wortleitung einer Speicherschaltung, wobei die Spannungspegel-Wandlerschaltung eine Eingangsleitung und eine Ausgangsleitung umfasst, wobei auf der Ausgangsleitung ein gegenüber dem Low-Zustand erniedrigter Spannungspegel und ein gegenüber dem High-Zustand erhöhter Spannungspegel ausgebbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Spannungspegel-Wandlerschaltung
für ein Eingangssignal zur Ansteuerung einer Wortleitung ei
nes integrierten Speichers.
Integrierte Speicher weisen Speicherzellen auf, die matrix
förmig angeordnet sind und über Wortleitungen und Bitleitun
gen beschrieben oder ausgelesen werden können. Bei der Adres
sierung einer Speicherzelle wird eine Wortleitungsadresse ü
ber eine Adressdecodierschaltung decodiert, so dass je nach
Anliegen der Adresse eine Wortleitung aus allen Wortleitungen
selektiert wird.
Die Adressdecodierschaltungen sind vorzugsweise am Rand der
durch die Speicherzellen gebildeten Zellenfelder angeordnet.
Dazu ist es erstens erforderlich, dass die Adressdecodier
schaltung sich an das Raster des Zellenfeldes in zwei- oder
vierfacher Stapelung anpassen muss. Zweitens ist es notwen
dig, dass Spannungspegel auf den Wortleitungen zur Verfügung
gestellt werden können, deren Low-Pegel negativer als ein
niedriges Versorgungsspannungspotential der Logikschaltungen
und desssen High-Pegel positiver als ein hohes Versorgungs
spannungspotential VDD ist.
Die Notwendigkeit, ein gegenüber dem niedrigen Versorgungs
spannungspotential einen erniedrigten Spannungspegel für den
Low-Zustand der Wortleitungen zur Verfügung zu stellen, er
gibt sich daraus, dass der Auswahltransistor der DRAM-
Speicherzelle eindeutig sperren muss. Dies ist insbesondere
bei sich verringernden Ansteuerspannungsdifferenzen für Spei
chertransistoren notwendig geworden. Durch den erniedrigten
Spannungspegel auf den Wortleitungen muss eine negative Gate-
Source-Spannung an dem Auswahltransistor der Speicherzelle
anliegen, so dass diese auch bei geringen Versorgungs-
Spannungen sperrt.
Die Notwendigkeit, eine gegenüber dem hohen Versorgungsspan
nungspotential erhöhte Spannung auf der Wortleitung zur Ver
fügung zu stellen, ergibt sich daraus, dass die vollen Zell
informationen wieder in die Speicherzellen geschrieben werden
müssen. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn der Spei
chertransistor zwischen einer Speicherkapazität und den Bit
leitungen vollständig durchschaltet. Das Durchschalten wird
üblicherweise mit Hilfe einer erhöhten Ansteuerspannung am
Speichertransistor erreicht.
Es besteht zudem die Notwendigkeit, den Anteil der Periphe
rieschaltungen, d. h. Schaltungen zur Ansteuerung des Zellen
feldes, möglichst gering zu halten, um eine hohe Speicheref
fizienz zu erreichen. Adressdecodierschaltungen gehören zu
solchen Peripherieschaltungen und können ca. 10% der Gesamt
chipfläche einnehmen. Da die Adressdecodierschaltungen für
jede Wortleitung eine einzelne Auswahlschaltung vorsehen,
wirkt sich insbesondere dort die Verringerung der Anzahl der
Bauelemente positiv auf den Flächenbedarf der Peripherie
schaltungen aus. Weiterhin kann die Fläche der Auswahlschal
tungen auch dadurch verringert werden, dass nur wenige Quer
verdrahtungen innerhalb einer solchen Schaltung vorzunehmen
sind. Dies entscheidet über die Notwendigkeit einer einfa
chen, doppelten oder vierfachen Staffelung im Layout.
Üblicherweise werden Adressdecodierschaltungen zur Ansteue
rung von Wortleitungen einer Speicherschaltung mit zwei von
einander getrennten Spannungspegel-Wandlern aufgebaut, die
jeweils eine Ausgangsleitung aufweisen. Die erste Ausgangs
leitung stellt für den High-Zustand ein gegenüber dem hohen
Versorgungsspannungspotential (VDD) erhöhtes Spannungspoten
tial zur Verfügung, wobei beim Low-Zustand der niedrige Span
nungspegel etwa dem niedrigen Versorgungsspannungspotential,
z. B. dem Massepotential entspricht. Die zweite Ausgangslei
tung stellt ein gegenüber dem niedrigen Versorgungsspannungs
potential erniedrigtes Spannungspotential zur Verfügung, wo
bei der hohe Spannungspegel etwa dem hohen Versorgungsspan
nungspotential entspricht. Bei der Ansteuerung der beiden
Ausgangsleitungen ist insbesondere das interne Timing zwi
schen den Signalen auf den Ausgangsleitungen zu beachten,
d. h. die Signale auf den Ausgangsleitungen dürfen sich nicht
überlappen, so dass eine Zeitreserve eingeplant werden muss,
wodurch die Schnelligkeit des wahlfreien Zugriffs auf die
Speicherschaltung reduziert wird. Darüber hinaus erfordert
ein Aufbau einer solchen Adressdecodierschaltung mit zwei
Spannungspegel-Wandlerschaltungen eine hohe Anzahl von Tran
sistoren, die im Layout eine große Fläche beanspruchen. Wei
terhin muss ein Schalter vorgesehen sein, der je nach Be
triebszustand entweder die erste oder die zweite Ausgangslei
tung an die Wortleitung anlegt.
Aus der Druckschrift US 5,617,369 ist eine Spannungspegel
wandlerschaltung zur Ansteuerung eines Wortleitungstreibers
zur Ansteuerung einer Wortleitung einer Speicherschaltung be
kannt. Die Spannungspegelwandlerschaltung umfasst eine Ein
gangsleitung und eine Ausgangsleitung, wobei auf der Aus
gangsleitung ein gegenüber dem Low-Zustand erniedrigter Span
nungspegel und ein gegenüber dem High-Zustand erhöhter Span
nungspegel ausgebbar ist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Spannungspe
gel-Wandlerschaltung für die Ansteuerung einer Wortleitung
zur Verfügung zu stellen, die wenig Platz benötigt und das
Ansteuersignal auf nur einer Ausgangsleitung zur Verfügung
stellt, wobei ein Ansteuersignal mit einem erhöhten Span
nungspegel und einem erniedrigten Spannungspegel bereitge
stellt wird.
Diese Aufgabe wird durch die Spannungspegel-Wandlerschaltung
nach Anspruch 1 gelöst.
Die erfindungsgemäße Spannungspegel-Wandlerschaltung dient
der Ansteuerung einer Wortleitung des integrierten Speichers
und stellt ein Ausgangssignal zur Verfügung, das aus einem
Eingangssignal generiert wird, und das in einem High-Zustand
einen gegenüber dem hohen Versorgungsspannungspotential oder
dem High-Zustand des Eingangssignals erhöhten Spannungspegel
und im Low-Zustand einen gegenüber dem niedrigen Versorgungs
spannungspotential oder dem Low-Zustand erniedrigten Span
nungspegel zur Verfügung stellt.
Es sind ein erster und ein zweiter Transistor mit einem ers
ten Leitfähigkeitstyp vorgesehen, deren erste Anschlüsse mit
dem gegenüber dem hohen Versorgungsspannungspotential erhöh
ten Spannungspegel verbunden sind. Die Ausgangsleitung der
Spannungspegel-Wandlerschaltung ist mit einem zweiten An
schluss des ersten Transistors und einem Steuereingang des
zweiten Transistors verbunden. Ein zweiter Anschluss des
zweiten Transistors ist mit einem Steueranschluss des ersten
Transistors und mit einem ersten Anschluss eines dritten
Transistors mit einem zweiten Leitfähigkeitstyp verbunden. An
einem zweiten Anschluss des dritten Transistors ist das nied
rige Versorgungsspannungspotential und an einem Steuereingang
des dritten Transistors das Eingangssignal angelegt. Es ist
weiterhin ein vierter und ein fünfter Transistor des zweiten
Leitfähigkeitstyps vorgesehen, deren erste Anschlüsse mit dem
gegenüber der niedrigen Versorgungsspannung erniedrigten
Spannungspegel verbunden sind. Die Ausgangsleitung ist mit
einem zweiten Anschluss des vierten Transistors und mit einem
Steuereingang des fünften Transistors verbunden. Ein zweiter
Anschluss des fünften Transistors ist mit einem Steueran
schluss des vierten Transistors und mit einem ersten An
schluss eines sechsten Transistors mit dem ersten Leitfähig
keitstyp verbunden. An einem zweiten Anschluss des sechsten
Transistors ist die hohe Versorgungsspannung und an einem
Steuereingang des sechsten Transistors das Eingangssignal an
gelegt.
Die erfindungsgemäße Schaltung enthält nur eine Spannungspe
gel-Wandlerschaltung, die im Gegensatz zu den bisherigen
Spannungspegel-Wandlerschaltungen, die zur Ansteuerung von
Wortleitungen verwendet werden, weniger Transistoren auf
weist. Dies hat zur Folge, dass die Spannungspegel-
Wandlerschaltung gemäß der Erfindung weniger Platz auf der
integrierten Schaltung benötigt und somit dazu beträgt, den
Flächenanteil von Peripherieschaltungen in integrierten Spei
cherschaltungen zu verringern. Darüber hinaus weist die er
findungsgemäße Spannungspegel-Wandlerschaltung nur noch eine
Ausgangsleitung auf, wodurch die Schaltgeschwindigkeit erhöht
werden kann, da ein internes Timing zwischen zwei Signalen
auf zwei verschiedenen Ausgangsleitungen, die nicht überlap
pend erfolgen dürfen, nicht länger notwendig ist.
Durch den Einsatz der erfindungsgemäßen Schaltung ergab sich
ein geringerer Platzbedarf um ca. 6% bezogen auf den gesamten
Chip, da eine geringere Anzahl von Transistoren verwendet
wird.
Die Leitungsführung von der Wortleitungsdecodierschaltung zur
Wortleitungstreiber besteht nur noch in einer Ausgangsleitung
statt bisher zwei. Somit kann der Querverdrahtungsaufwand re
duziert werden und dadurch die kapazitive Belastung verrin
gert werden. Dies ist besonders interessant für eine Shared-
Row-Decodervariante, d. h. zur Ansteuerung von je einem Zel
lenfeld mit jeweils nur einer Adressdecodierschaltung und ein
Spannungspegel-Wandler für zwei Wortleitungstreiber, die sich
gegenüber liegen, verwendet.
Die Spannungsdifferenz zwischen dem High-Pegel und dem Low-
Pegel des Ausgangssignals ist größer als jeder der separaten
Pegel der zwei Ausgangsleitungen der bisherigen Spannungspe
gel-Wandlerschaltungen. Damit werden die Wortleitungstreiber
transistoren besser angesteuert, so dass entweder die Weite
der Wortleitungstreibertransistoren bei gleich bleibender
Zugriffszeit verringert werden kann oder bei gleich bleiben
der Weite der Transistoren die Zugriffszeit verringert werden
kann, in dem die Flankensteilheit des Ausgangssignals auf der
Ausgangsleitung verbessert wird. Darüber hinaus kann der er
findungsgemäße Spannungspegel-Wandler kompatibel zu den bis
herigen eingesetzt werden, so dass in bestehende Designs die
verbesserte Lösung eingebaut werden kann, ohne dass sich An
steuersignale in ihrer logischen wie zeitlichen Funktion än
dern.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhän
gigen Ansprüchen angegeben.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist ein
siebter Transistor mit dem ersten Leitfähigkeitstyp vorgese
hen, der zwischen der Ausgangsleitung und dem zweiten An
schluss des ersten Transistors angeordnet ist. An seinem
Steueranschluss ist ein invertiertes Eingangssignal angelegt.
Die Spannungspegel-Wandlerschaltung weist weiterhin einen
achten Transistor mit dem zweiten Leitfähigkeitstyp auf, der
zwischen der Ausgangsleitung und dem zweiten Anschluss des
vierten Transistors angeordnet ist, wobei an seinen Steueran
schluss das invertierte Eingangssignal angelegt ist.
Das Vorsehen des siebten und des achten Transistors hat den
Vorteil, dass das Schaltverhalten, insbesondere die Flanken
steilheit der Spannungspegel-Wandlerschaltung und die Span
nungsdifferenz VPP-VDD bzw. VWL-VSS verbessert wird. So kann
die Treiberstärke des dritten bzw. sechsten Transistors beim
Vorsehen des siebten und achten Transistors geringer vorgese
hen werden, als bei Weglassen des siebten und achten Transis
tors, da der dritte bzw. sechste Transistor nicht so stark
gegen den zweiten bzw. vierten Transistor treiben muss, um
ein Umschalten der Spannungspegel-Wandlerschaltung zu errei
chen. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass eine Eingangs
treiberschaltung zum Treiben des Eingangssignals mit zwei ge
geneinander geschalteten Inverterschaltungen vorgesehen ist.
An einem Eingang der Eingangstreiberschaltung liegt dabei das
invertierte Eingangssignal an und am Ausgang der Eingangs
treiberschaltung das Ausgangssignal. Vorzugsweise wird das
invertierte Eingangssignal, das von einer Wortleitungsdeco
dierschaltung zur Verfügung gestellt wird, dazu benutzt, den
siebten bzw. achten Transistor anzusteuern. Dadurch entfällt
die Notwendigkeit, einen weiteren Inverter innerhalb der
Spannungspegel-Wandlerschaltung vorzusehen, wodurch weitere
Chipfläche eingespart werden kann.
Vorzugsweise kann auch vorgesehen sein, dass aufgrund ihrer
jeweils gleichen Größe der erste und der siebte Transistor
bzw. der vierte und der achte Transistor in einem Dual-Gate-
Transistor zusammengefasst sind. Dadurch kann der Verdrah
tungsaufwand weiter reduziert werden, wodurch Chipfläche ein
gespart werden kann.
Die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird im folgen
den anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Spannungspegel-Wandlerschaltung
gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 ein Schaltbild einer Spannungspegel-Wandlerschaltung
gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung; und
Fig. 3 ein Schaltbild einer Spannungspegel-Wandlerschaltung
gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung.
In Fig. 1 ist eine Spannungspegel-Wandlerschaltung zur An
steuerung einer Wortleitung WL für einen integrierten Spei
cher, insbesondere für einen DRAM-Speicher, gezeigt. Die
Spannungspegel-Wandlerschaltung befindet sich zwischen einer
Adressdecodierschaltung 1 und einem Wortleitungstreiber 2,
mit dem das Ausgangssignal aus der Spannungspegel-
Wandlerschaltung auf die entsprechende Wortleitung WL getrie
ben wird.
Die Spannungspegel-Wandlerschaltung ist im Wesentlichen aus
einem ersten, zweiten und dritten Transistor P1, P2, P3 von
einem ersten Leitfähigkeitstyp und einem vierten, fünften und
sechsten Transistor N1, N2, N3 eines zweiten Leitfähigkeits
typs aufgebaut. Der p-leitende erste Transistor P1 ist mit
seinem ersten Anschluss an einer gegenüber dem in der integ
rierten Speicherschaltung üblichen hohen Versorgungsspannung
VDD erhöhten Versorgungsspannung VPP verbunden. Ein zweiter
Anschluss des ersten Transistors P1 ist mit der Ausgangslei
tung A verbunden, die an einem Eingang des Wortleitungstrei
bers 2 angeschlossen ist. Der Wortleitungstreiber verstärkt
das auf der Ausgangsleitung A anliegende Signal zur Ansteue
rung der Wortleitung WL und führt zusätzlich eine Teildeko
dierung aus, d. h. der Wortleitungstreiber dient nicht nur der
Verstärkung des Signals, sondern auch zur Dekodierung bezüg
lich der Auswahl der Wortleitungen.
Ein erster Anschluss des zweiten p-leitenden Transistors P2
ist ebenfalls mit der erhöhten Versorgungsspannung VPP ver
bunden. Ein zweiter Anschluss des zweiten Transistors P2 ist
zugleich mit einem Steuereingang des ersten Transistors P1
und einem ersten Anschluss des sechsten n-leitenden Transis
tors N3 verbunden. Ein zweiter Anschluss des n-leitenden
sechsten Transistors N3 ist mit dem niedrigen Versorgungs
spannungspotential VSS verbunden, das üblicherweise in der
Speicherschaltung verwendet wird und üblicherweise auf Masse
potential GND liegt. Ein Steuereingang des zweiten p-
leitenden Transistors P2 ist mit der Ausgangsleitung A ver
bunden.
Ein erster Anschluss des n-leitenden vierten Transistors N1
ist mit einer gegenüber der niedrigen Versorgungsspannung VSS
erniedrigten Versorgungsspannung VWL verbunden. Ein zweiter
Anschluss des vierten Transistors N1 ist an der Ausgangslei
tung A angeschlossen. Ein erster Anschluss des n-leitenden
fünften Transistors N2 ist ebenfalls mit dem erniedrigten
Versorgungsspannungspotential VWL verbunden. Ein zweiter An
schluss des fünften Transistors N2 ist sowohl mit einem Steu
ereingang des n-leitenden vierten Transistors N1 und mit ei
nem ersten Anschluss des p-leitenden dritten Transistors P3
verbunden. Ein zweiter Anschluss des p-leitenden dritten
Transistors P3 ist an das hohe Versorgungsspannungspotential
VDD angeschlossen, das den Logikschaltkreisen der integrier
ten Speicherschaltung üblicherweise zur Verfügung gestellt
ist.
Steuereingänge des dritten p-leitenden Transistors P3 und des
sechsten n-leitenden Transistors N3 sind über eine Inverter
schaltung 3 mit der Wortleitungsdecodierschaltung 1 verbun
den. Die Inverterschaltung 3 weist zwei gegeneinander ge
schaltete Inverter 4 und 5 auf. Die gegeneinander geschalte
ten Inverter 4, 5 bewirken erstens, dass die Flankensteilheit
des invertierten Signals EI gegenüber dem von der Wortlei
tungdecodierschaltung 1 kommenden Eingangssignal E verbessert
wird, und zweitens, dass die Zeilenadresse gespeichert werden
kann, da die Spannungspegel-Wandlerschaltung auch eine Spei
cherfunktion besitzt. Die Inverterschaltung 3 ist notwendig,
da die Wortleitungstreiberschaltung das an dem Eingang anlie
genden Ausgangssignal auf der Ausgangsleitung A invertiert.
Auf diese Weise kann auf der Ausgangsleitung A der Spannungs
pegel-Wandlerschaltung ein gegenüber dem von der Wortlei
tungsdecodierschaltung 1 generierten Eingangssignal E ein
nicht invertiertes Signal an den Wortleitungstreiber 2 abge
geben werden.
Die Spannungspegel-Wandlerschaltung schaltet entweder das er
höhte Versorgungsspannungspotential VPP über den ersten Tran
sistor P1 oder das erniedrigte Versorgungsspannungspotential
VWL über den vierten Transistor N1 auf die Ausgangsleitung
durch. Es wird also ein Ausgangssignal zur Verfügung ge
stellt, das im High-Zustand den erhöhten Spannungspegel VPP
und im Low-Zustand den erniedrigten Spannungspegel VWL auf
weist.
Dies hat den Vorteil, dass der Hub des Ausgangssignals auf
der Ausgangsleitung A größer ist als der Hub von üblichen
Spannungspegel-Wandlerschaltungen, die zwei getrennte Aus
gangsleitungen aufweisen. Dort wird jeweils auf einer Leitung
entweder nur ein erhöhter High-Zustand oder ein erniedrigter
Low-Zustand zur Verfügung gestellt. Durch den vergrößerten
Hub des Ausgangssignals werden die Wortleitungstreibertran
sistoren besser angesteuert, so dass dort entweder die Weite
der Transistoren bei gleichbleibender Zugriffszeit auf den
integrierten Speicher verringert werden kann oder die
Zugriffszeit verringert werden kann, wenn man die Weite der
Transistoren beibehält.
Das Schalten des ersten Transistors P1 wird über das an sei
nem Steuereingang anliegenden Signal bewirkt. Die Ansteuerung
des Steuereingangs des ersten Transistors P1 wird über den
sechsten Transistor N3 durchgeführt. Je nach anliegenden in
vertierten Eingangssignal EI an dem Steuereingang des sechs
ten Transistors N3 wird das niedrige Versorgungsspannungspo
tential an dem Steuereingang des ersten Transistors P1 ange
legt oder nicht. Ist der sechste Transistor N3 gesperrt, d. h.
bei Anliegen eines invertierten Eingangssignals EI im Low-
Zustand, so wird das erhöhte Versorgungsspannungspotential
über den zweiten Transistor P2, der aufgrund des Low-Zustands
des Ausgangssignals durchgeschaltet ist. So liegt über dem
zweiten Transistor P2 das erhöhte Versorgungsspannungspoten
tial an dem Steuereingang des ersten Transistors P1 an, so
dass dieser aufgrund seiner p-Leitfähigkeit gesperrt ist.
Der Low-Zustand des invertierten Eingangssignals EI bewirkt,
dass das hohe Versorgungsspannungspotential VDD über den
dritten Transistor P3 an dem Steuereingang des vierten Tran
sistors N1 angelegt ist, so dass dieser durchgeschaltet wird.
Dadurch ist das erniedrigte Versorgungsspannungspotential VWL
über den vierten Transistor N1 an der Ausgangsleitung ange
legt. Damit der dritte Transistor P3 nicht gegen den fünften
Transistor N2 treiben muss, ist der fünfte Transistor N2 mit
seinem Steuereingang mit der Ausgangsleitung, d. h. mit dem
Low-Zustand des Ausgangssignals verbunden, so dass dieser ge
sperrt ist.
Entsprechend liegen umgekehrte Schaltzustände vor, wenn das
invertierte Eingangssignal sich im High-Zustand befindet, so
dass der dritte Transistor N3 durchgeschaltet ist und das
niedrige Versorgungsspannungspotential VSS an den Steuerein
gang des ersten Transistors P1 anliegt und diesen dadurch
durchschaltet. Dann liegt das erhöhte Versorgungsspannungspo
tential VPP an der Ausgangsleitung A an; der vierte Transis
tor N1 ist aufgrund des gesperrten Transistors P3 und des
durchgeschalteten Transistors N2 abgeschaltet.
Die erfindungsgemäße Spannungspegel-Wandlerschaltung weist
gegenüber Spannungspegel-Wandlerschaltungen für Wortleitungen
gemäß dem Stand der Technik eine erheblich geringere Anzahl
von Transistoren auf, so dass deren Fläche reduziert werden
kann. Dies ist insbesondere deshalb von Vorteil, da solche
Spannungspegel-Wandlerschaltungen in großer Anzahl, nämlich
für jede Wortleitung, der integrierten Speicherschaltung zur
Verfügung gestellt werden müssen.
Eine solche Spannungspegel-Wandlerschaltung ist gegenüber dem
Spannungspegel-Wandlerschaltung nach dem Stand der Technik
mit zwei Ausgangsleitungen schneller, da nicht darauf geach
tet werden muss, dass sich die Ausgangssignale nicht überlap
pen. Darüber hinaus ist eine solche Spannungspegel-
Wandlerschaltung kompatibel zu den bestehenden Spannungspe
gel-Wandlerschaltungen, da sich die Ansteuersignale in ihrer
logischen wie zeitlichen Funktion nicht ändern. Somit kann
die erfindungsgemäße Spannungspegel-Wandlerschaltung in be
stehende Designs ohne Probleme eingearbeitet werden.
In Fig. 2 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungs
gemäßen Spannungspegel-Wandlerschaltung gezeigt. Die in Fig.
2 gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich gegenüber der
ersten Ausführungsform nach Fig. 1 dadurch, dass der zweite
Anschluss des ersten Transistors P1 nicht direkt mit der Aus
gangsleitung A, sondern über einen siebten p-leitenden Tran
sistor P4 mit der Ausgangsleitung A verbunden ist. Dazu ist
ein erster Anschluss des siebten Transistors P4 mit dem zwei
ten Anschluss des ersten Transistors P1 verbunden. Der zweite
Anschluss des siebten Transistors P4 ist mit der Ausgangslei
tung verbunden. Auf gleiche Weise ist auch der zweite An
schluss des vierten Transistors N1 nicht direkt mit der Aus
gangsleitung, sondern über einen achten n-leitenden Transis
tor N4 mit der Ausgangsleitung verbunden. Die Steuereingänge
des siebten Transistors P4 und des achten Transistors N4 sind
über einen Inverter 6 mit dem invertierten Eingangssignal
verbunden, so dass an den Steuereingängen im Wesentlichen das
nicht-invertierte Eingangssignal anliegt.
Bei der ersten Ausführungsform muss bei der Dimensionierung
des sechsten Transistors bezüglich des zweiten Transistors P2
darauf geachtet werden, dass die Treiberstärke des sechsten
Transistors N3 gegenüber der Treiberstärke des zweiten Tran
sistors P2 deutlich höher ist. Das gleiche gilt für den drit
ten Transistor P3 gegenüber dem fünften Transistor N2. Der
sechste Transistor N3 muss beispielsweise bei durchgeschalte
tem zweiten Transistor P2 den Pegel des Steuereingangs des
ersten Transistors P1 auf VSS ziehen. Damit dies schnell ge
nug durchgeführt werden kann, muss die Treiberstärke des
sechsten Transistors gegenüber der Treiberstärke des zweiten
Transistors P2 deutlich erhöht sein. Eine höhere Treiberstär
ke wird durch größere Transistoren erreicht.
Durch das Vorsehen des siebten Transistors P4 und des achten
Transistors N4 wird das Schaltverhalten des Spannungspegel-
Wandlers dahingehend unterstützt, dass bereits vor dem Schal
ten des ersten Transistors P1 bzw. des vierten Transistors N1
diese von der Ausgangsleitung getrennt werden und dadurch
helfen, dass der sechste Transistor N3 bzw. der dritte Tran
sistor P3 nicht gegen den zweiten Transistor P2 bzw. den
fünften Transistor N2 arbeiten müssen. Die Transistoren P2
und N3 sowie P3 und N2 können somit in gleicher Treiberstärke
dimensioniert werden, wodurch sich zusätzlich Fläche einspa
ren lässt.
Zudem unterstützen der siebte Transistor und der achte Tran
sistor ein schnelleres Schalten des Signals auf der Ausgangs
leitung, weil die Strompfade über den ersten Transistor P1
und den vierten Transistor N1 schneller getrennt werden, so
dass eine deutlich schnellere Anstiegszeit auf der Ausgangs
leitung zur Verfügung gestellt werden kann.
In einer dritten Ausführungsform, die in Fig. 3 dargestellt
ist, wird auf den Inverter 6 verzichtet, indem das Eingangs
signal von der Adressdecodierschaltung 1 direkt mit den Steu
ereingängen des siebten Transistors und des achten Transis
tors verbunden wird. Durch das Ersetzen des Inverters 6 mit
einer Querverbindung zwischen dem Eingangssignal E und den
Steuereingängen des siebten und des achten Transistors P4, N4
kann weitere Fläche eingespart werden, wodurch der gesamte
Platzbedarf des Spannungspegel-Wandlers weiter reduziert wer
den kann.
Um weitere Fläche einzusparen, können der erste Transistor
und der siebte Transistor P1, P4 als auch der vierte Transis
tor und der achte Transistor N1, N4 als Dual-Gate-
Transistoren ausgeführt werden, so dass weitere Fläche, die
ansonsten für die Verdrahtung notwendig wäre, eingespart wer
den kann.
Dadurch dass der Inverter 6 nicht verwendet wird, schalten
der siebte Transistor und der achte Transistor bevor das Ein
gangssignal als invertiertes Eingangssignal an den Steuerein
gängen des dritten Transistors bzw. des sechten Transistors
anliegt. Dies hat eine weitere Verringerung der Schaltzeit
der Spannungspegel-Wandlerschaltung zur Folge.
Claims (8)
1. Spannungspegel-Wandlerschaltung zur Ansteuerung einer
Wortleitung einer Speicherschaltung über einen Wortlei
tungstreiber, wobei die Spannungspegel-Wandlerschaltung
eine Eingangsleitung und eine Ausgangsleitung umfasst,
wobei auf der Ausgangsleitung ein gegenüber dem Low-
Zustand erniedrigter Spannungspegel und ein gegenüber
dem High-Zustand erhöhter Spannungspegel ausgebbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass ein erster (P1) und ein
zweiter Transistor (P2) eines ersten Leitfähigkeitstyps
vorgegeben sind, deren erste Anschlüsse mit einen gegen
über einer hohen Versorgungsspannung (VDD) erhöhten Ver
sorgungsspannung (VPP) verbunden sind, wobei eine Aus
gangsleitung (A) mit einem zweiten Anschluß des ersten
Transistors (P1) und einem Steuereingang des zweiten
Transistors (P2) verbunden ist, und wobei ein zweiter
Anschluß des zweiten Transistors (P2) mit einem Steue
ranschluß des ersten Transistors (P1) und mit einem ers
ten Anschluß eines dritten Transistors (N3) eines zwei
ten Leitfähigkeitstyps verbunden ist, wobei an einem
zweiten Anschluß des dritten Transistors (N3) eine nied
rige Versorgungsspannung (VSS) und an einem Steuerein
gang des dritten Transistors (N3) das Eingangssignal
(Ei) angelegt ist, und mit einem vierten (N1) und einem
fünften Transistor (N2) eines zweiten Leitfähigkeits
typs, deren erste Anschlüsse mit einer gegenüber der
niedrigen Versorgungsspannung (VSS) erniedrigten Versor
gungsspannung (VWL) verbunden sind, wobei die Ausgangs
leitung (A) mit einem zweiten Anschluß des vierten Tran
sistors (N1) und mit einem Steuereingang des fünften
Transistors (N2) verbunden ist, und wobei ein zweiter
Anschluß des fünften Transistors (N2) mit einem Steue
ranschluß des vierten Transistors (N1) und mit einem
ersten Anschluß eines sechsten Transistors (P3) des ers
ten Leitfähigkeitstyps verbunden ist, wobei an einem
zweiten Anschluß des sechsten Transistors (P3) die hohe
Versorgungsspannung (VDD) und an einem Steuereingang des
sechsten Transistors (P3) das Eingangssignal (Ei) ange
legt ist.
2. Spannungspegel-Wandlerschaltung nach Anspruch 1, die ei
nen siebten Transistor (P4) des ersten Leitfähigkeits
typs aufweist, der zwischen der Ausgangsleitung (A) und
dem zweiten Anschluß des ersten Transistors (P1) ange
ordnet ist, wobei an einen Steueranschluß des siebten
Transistors (P4) ein invertiertes Eingangssignal ange
legt ist, und
die einen achten Transistor (N4) des zweiten Leitfähig
keitstyps aufweist, der zwischen der Ausgangsleitung (A)
und dem zweiten Anschluß des vierten Transistors (N1)
angeordnet ist, wobei an einen Steueranschluß des achten
Transistors (N4) das invertierte Eingangssignal angelegt
ist.
3. Spannungspegel-Wandlerschaltung nach Anspruch 2, die ei
ne Eingangstreiberschaltung (3) zum Treiben des Ein
gangssignals (E) mit zwei gegeneinander geschalteten In
verterschaltungen (4, 5) umfaßt, wobei an einem Eingang
der Eingangstreiberschaltung (3) das Eingangssignal (E)
anliegt und an dem Ausgang der Eingangstreiberschaltung
das invertierte Eingangssignal (Ei).
4. Spannungspegel-Wandlerschaltung nach Anspruch 3, wobei
das Eingangssignal (E) von einer Wortleitungsdecodier
schaltung (1) zur Verfügung gestellt wird.
5. Spannungspegel-Wandlerschaltung nach einem der Ansprüche
2 bis 4, wobei der erste (P1) und der siebte Transistor
(P4) und/oder der vierte Transistor (N1) und der achte
Transistor (N4) in einem Dual Gate-Transistor zusammen
gefaßt sind.
6. Spannungspegel-Wandlerschaltung nach einem der Ansprüche
1 bis 5, wobei das Potential der erhöhten Versorgungs
spannung (VPP) mindestens so groß gewählt ist, um die an
die Wortleitungen (WL) angeschlossenen Auswahltransisto
ren vollständig durchzuschalten.
7. Spannungspegel-Wandlerschaltung nach einem der Ansprüche
1 bis 6, wobei das Potential der erniedrigten
Versorgungsspannung (VWL) mindestens so klein gewählt
ist, um die an die Wortleitungen angeschlossenen
Auswahltransistoren vollständig zu sperren.
8. Verwendung eines Spannungspegel-Wandlerschaltens nach ei
nem der vorhergehenden Ansprüche zur Ansteuerung einer
Wortleitung in einer Speicherschaltung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002116909 DE10216909C1 (de) | 2002-04-17 | 2002-04-17 | Spannungspegel-Wandlerschaltung für Speicherdecodierschaltungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2002116909 DE10216909C1 (de) | 2002-04-17 | 2002-04-17 | Spannungspegel-Wandlerschaltung für Speicherdecodierschaltungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10216909C1 true DE10216909C1 (de) | 2003-10-09 |
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|---|---|---|---|
| DE2002116909 Expired - Fee Related DE10216909C1 (de) | 2002-04-17 | 2002-04-17 | Spannungspegel-Wandlerschaltung für Speicherdecodierschaltungen |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10216909C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004005667A1 (de) * | 2004-02-05 | 2005-09-15 | Infineon Technologies Ag | Integrierter Halbleiterspeicher mit temperaturabhängiger Spannungserzeugung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5617369A (en) * | 1994-05-11 | 1997-04-01 | Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha | Dynamic semiconductor memory device having excellent charge retention characteristics |
-
2002
- 2002-04-17 DE DE2002116909 patent/DE10216909C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5617369A (en) * | 1994-05-11 | 1997-04-01 | Mitsubishi Denki Kabushiki Kaisha | Dynamic semiconductor memory device having excellent charge retention characteristics |
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| DE102004005667B4 (de) * | 2004-02-05 | 2006-02-09 | Infineon Technologies Ag | Integrierter Halbleiterspeicher mit temperaturabhängiger Spannungserzeugung und Verfahren zum Betrieb |
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